DIE MEDIENHÖLLE #015 - Rik De Lisle
Shownotes
► (00:00) INTRO O-Töne: Rik de Lisle, "Rock mit Rik", 88.8 Das Stadtradio rec.: 26.06.2004 Korrektur eines Versprechers: "Video Killed the Radio Star" ist natürlich von "The Buggles" und nicht von "The Bangles". Pardon.
► (08:56) Vom Mund zum Ohr …
► (09:42) Interview mit Rik De Lisle, Radio-Dj und Radio-Berater Am Rand vom Medientreffpunkt Mitteldeutschland, Leipzig zum Thema: "Radio-Persönlichkeiten gesucht" Fragen: Jörg Wagner rec.: 03.05.2000
►(17:20) Ausschnitt aus einer Podiumsdiskussion mit Rik De Lisle Moderation: Jörg Wagner Am Rand vom Medientreffpunkt Mitteldeutschland, Leipzig zum Thema: "Radiohörer 49plus - Wer erkennt das Potenzial? rec.: 06.05.2009, 9.30 Uhr
► (26:41) Interview mit Rik De Lisle von Marion Hanel für die Sendung "Popsterne" am 17.11.2015 (Rohfassung)
► (53:56) Vergessen Sie nicht …
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00:00:20: Na, Sie haben gedacht wir sind den alten endlich loswerden
00:00:24: und dann kommt
00:00:25: der zurück.
00:00:26: Hi!
00:00:26: Ich bin der alte Armee auf.
00:00:29: Achtundachsisch-Akt.
00:00:30: Ladies and Gentlemen the boys are back in town.
00:00:34: Ja schön wäre es wenn der alte arme Rikti Leie wieder zurück wäre aber das war eine Aufnahme aus dem Jahre im Alter von neunundsiebzig Jahren.
00:00:56: Die Aufnahme eben, das war ein Premiereneinstieg in die Sendung Rock mit Rick.
00:01:03: Damals hatte Senderchef von eighty-eight Florian Barcausen Wikti Lai zum RBB geholt und das war glaube ich nicht seine erste Station.
00:01:15: Klar, wir wissen dass er beim AFN angefangen hat.
00:01:19: Philipp wo hast du ihn zum ersten Mal gehört?
00:01:22: War das bei Rias zwei schon oder bei erst zwei dann später oder bei Radio Bob um nur mal paar andere noch zu nennen?
00:01:30: Das war tatsache beim berliner rundfunk.
00:01:34: Ich weiß ich habe am meisterstück gearbeitet nicht an meinem meister stück Sondern an dem meisterestück.
00:01:40: Ich bin ja urmachermeister von einem freund hab ihm also verschiedene dinge beibringen müssen Und dann haben wir sein Meisterstück dabei gebaut und er war so psychologisch angespannt, dass der unbedingt den Berliner Rundfunk hören musste.
00:01:56: Weil er nach den Musiktiteln also die Uhrzeit stellen konnte.
00:02:00: Da gab es irgendeine Sendung mit Rick De Lae.
00:02:05: Daran kann ich mich an das erste so richtig bildhafte... Hey!
00:02:09: Die Art of Army Icke-Bildszimmer!
00:02:13: So war das.
00:02:14: Und dann später natürlich, wenn man dann irgendwann in diesen Radiosumpf eintritt ist der ja ganz weit oben für mich einer der letzten so richtig großen Radio Stars.
00:02:25: Das gibt er dieses Bild von dem, dieses Lied von den Bengels Video Killed the Radio Star noch mit Hans Zimmer am Keyboard und Ja, Rick De Laver einer der letzten richtigen Radio-Stars für mich in meiner Wahrnehmung.
00:02:40: Weil jede Sau in Berlin oder auch jedes Schwein in Berlin kannte den einfach und das ist ja schon eine seltene Eigenschaft von Radioleuten.
00:02:49: Wollte ich sagen?
00:02:50: Was hieß nach deiner Meinung?
00:02:51: Warum ist ja quasi dann doch ne Radiopersönlichkeit?
00:02:57: Ja, das ist eine gute Frage.
00:02:59: Also wildes freies Radio hat er in meiner Zeit schon nicht mehr gemacht.
00:03:05: es war ja viel würde ich sagen voice tracking und immer die gleichen Geschichten.
00:03:11: und woher denn jemand?
00:03:13: also alles so mit dem Bezug auf die siebziger-und achzierejahre Wo er also vieles erlebt hat oder erleben konnte im radio?
00:03:21: Ich hatte mal den Eindruck da kam nicht zu viel nach Aber diese unvergleichliche Stimme und
00:03:28: auch
00:03:29: vielleicht so ein Witz, was man ihm zuschmeißt, seinen Spruch gut verwandeln zu können.
00:03:35: Da gehe ich schon davon aus dass das irgendwie daher rührt.
00:03:39: Und
00:03:39: auch
00:03:40: würde ich sagen... sehr schöne Radiogeschichte, so eine von seiner Zietochter der Gelindejenige die er quasi für das Radio mit aufgezogen hat.
00:03:52: Das ist schon vielen Berlinern auch bewusst.
00:03:55: also habe ich so mitgekriegt als ich jetzt zum Beispiel mit meiner Oma darüber gesprochen
00:03:58: hab.
00:04:00: Ja ich glaube fürs Formatradio war ja ideal weil er trotzdem eher Sag mal, wenig gesagt hat.
00:04:07: Ich fand ja seine Moderation sehr minimalistisch also kaum eine Moderation länger als dreißig Sekunden und da kann man ja nicht viel unterbringen.
00:04:16: Er erzählt übrigens nachher im Interview ich konnte in zwei tausend neun interviewen wie er damit umgegangen ist.
00:04:22: das der war glaube auch bei RTL hundert vier Punkt sechs wie er dann doch den Senderclaim untergebracht hat, aber ihn für sich adaptiert hat.
00:04:29: So dass da immer noch so ein bisschen etwas übrig blieb was man mit Persönlichkeit bezeichnen könnte.
00:04:35: Mir war er in seinen Stories reicher als das was er im Radio sagen durfte.
00:04:42: also ich hatte mir wirklich eine Show gewünscht wo ja seine ganze Lebenserfahrung hätte reinpacken können von seinen ersten Auftritten in Thailand bei AFN Portugal war ja auch noch eine Station und dann Berlin.
00:04:56: Was er alles für Geschichten hätte erzählen können in seiner Moderation, davon kriegen wir eine Ahnung wenn wir nachher noch ein Interview hören was er Marion Hanel von Achtundachtzig Acht gab für die Sendung Popsterne, die wir in der Rohfassung tatsächlich verwenden dürfen Und hier noch mal ein ganz kurzer Ausschnitt aus einer Moderation von «Achtundachtzig Acht», damals Rock-Mittrick.
00:05:25: Achtunachsisch Acht, das Stadtradio Alta Ami hier und Einblick zurück nach «Ninzehnhundertdrei» in Aksisch!
00:05:31: Hier sind drei Songs die aller Nummer eins waren als ich noch die Morgensendung bei EFN gemacht habe.
00:05:38: komisches Gefühl.
00:05:39: Da hast du die Dinge aufgelegt, dass sie neu waren und zwanzig Jahre später, ne, einundzwanzig Jahr später legst ihr wieder aus Oldies auf meiner Fresse der Zeit vergebbar?
00:05:50: Okay let's beat it!
00:05:51: Here is Michael Jackson.
00:05:52: Ja und wie gesagt weil er so reich an an an Geschichten ist eigentlich na wir hätten ihn ganz gerne interviewt.
00:06:00: das hat nicht geklappt seltsamerweise obwohl wir uns monatelang Bemüht haben
00:06:05: wochenlang für hundert jahre radio.
00:06:07: ich habe mich da bemüht also ohne ende und zum thema also geschichten erzählen.
00:06:13: was was ich ihnen auch noch sagen kann ist Ich habe wirklich jeden kanal wir haben auch seine handi nummer.
00:06:20: es ist wirklich ich hab schon fast war schon so und wer dahin gefahren, wo er wohnt.
00:06:25: Dann hat mich irgendwann mal aus dieser berliner radioszene jemand beiseite genommen.
00:06:29: Sie wissen sie also berliner Radioszenes sie was sehr speziell ist Ost wie West.
00:06:35: Und diese Person hat mich darüber aufgeklärt, auch wie die familiären Verhältnisse von Rigley leise sind, dass es sehr schwer mitunter im Leben hatte und hat.
00:06:49: Und unter dem Hintergrund zu wissen... dass es eigentlich wäre, das so schön gewesen auch mal Ihnen von dieser Seite zu hören.
00:06:58: Ihnen auch mal so nahe kommen zu dürfen als Interviewer, als jemand der sich eben halt auch um Radio-Geschichte bemüht.
00:07:06: Das wäre wirklich auch wichtig gewesen.
00:07:09: aber so ist das manchmal wenn man zu spät auf jemanden zukommt und das war schon zu dem Zeitpunkt so er war schon nicht nur gesundheitlich eingespannt in seinem Leben und dann musste man das eben halt akzeptieren, dass es nicht mehr so einfach ist mit ihm in Kontakt zu treten.
00:07:33: Dann bleibt quasi jetzt nur die Erinnerung – das ist ja manchmal auch gar nicht schlecht als wenn man Haufen Interviews hat und sich da durchwühlen könnte.
00:07:45: So bleibt er auch im Herzen, vielleicht stärker verankert als wenn man immer wieder darauf zugreifen könnte.
00:07:49: Aber dennoch sind wir froh dass wir diese Fragmente haben die wir jetzt gleich spielen werden in dieser Sonderfolge vom elften April zwei tausend sechsundzwanzig.
00:07:58: Ja ich du hast natürlich rechten mit dem was du sagst aber Ich bin trotzdem traurig weil es so viel Was ihr zum brach liegt was eigentlich erzählt gehört.
00:08:09: aber Das ist uns, also mir jedenfalls schon so oft passierte mit Nero Brandenburg zum Beispiel.
00:08:15: Dann ja dann ist es halt so umso schöner.
00:08:17: vielen Dank an Marion Hahnel dass wir da aus ihrem Schmuckkästchen, ihrem Schatzkästchern was haben dürfen.
00:08:27: Ja und zwar wie gesagt die Rohfassung alles was damals im Studio aufgezeichnet wurde in der Aufnahme vom siebzehnten November.
00:08:35: zwei tausend fünfzehn Da hieß die Sendung noch Popsterne.
00:08:40: Später dann erst, zwei tausend neunzehn in Hundertprozent Promi umbenannt aber zuvor vom Medientreffpunkt Mitteldeutschland am Rande dieses Kongresses ein Interview mit ihm.
00:08:53: Aber das alles natürlich wie gewohnt.
00:09:42: Rikti Lai, ein altes Urgestein des Radios gibt jetzt Tipps hinweise berät in Rundfunk-Fragen.
00:09:50: Juckt sie da nicht manchmal noch die Lippe?
00:09:52: oder was weiß ich?
00:09:53: Was man als Radiomancer empfindet wenn man sieht wohin das Radio gegangen ist nämlich eigentlich in die Richtung verwechselbar zu sein.
00:10:01: Ah ne ich bin in vieler Märkte jetzt tätisch.
00:10:06: Da kann man sehr viel rum in Europa, Deutschland, Österreich und Polen haben wir auch in Skandinavien.
00:10:13: In jedem Markt gibt es Leute wo du sagst Mensch ist ja gut oder sie hat wirklich was drauf.
00:10:20: Es liegt dann die Leute.
00:10:23: Du kannst ein Personality mit Länge nicht zu tun.
00:10:26: Personality im Radio hat mit F Pfiffigkeit zu tun und steckt was dahinter.
00:10:32: Und das kann man genauso gut in sieben Sekunden als sieben Minuten machen, und es gibt schon meine Klasse ist wenn du einmal Dish Jockey habe ich hab fünfzehn Jahre lang Morgensendungen gemacht noch fünfzehnt Jahr lang andere Sendung gemacht.
00:10:46: Du fühlst dich immer ein bisschen wie ein Beifahrer, was ja immer auf die Pedale treten.
00:10:52: Aber naja schon schön!
00:10:53: Es sind viele talentierte junge Leute draußen und nach und nach kriegen sie die Möglichkeit im Radio etwas zu machen.
00:11:00: Ich habe den Eindruck das Radio entwickelt sich zu einer UKW gestützenden Musikbox?
00:11:04: Naja... Das ist teilweise der Schuld für verschiedene Medienanstalten.
00:11:09: es ist eine reine Geldfrage.
00:11:11: Wenn ich sage diese Radiosende muss eine eigene Nachrichtsredaktion haben Und dann kriegen Sie die Lizenz Dann habe ich erstmal eine Etage-Stelle von einigen Millionen Mark.
00:11:21: Zwei bis drei Millionen Mark, weil wenn du schon News machen musstest nach Griechen im Beiträge, dann kostet das Geld.
00:11:28: Schon mussten sie teuer.
00:11:30: Jude!
00:11:30: Ich hab zwei bis drei Million in Mark ausgegeben.
00:11:33: Ich hab noch kein Disjakis, kein Programmdirektor, keine Promotion abteilend und nichts.
00:11:38: Diese Voraussetzung, eine bestimmte Anzahl für nachischen Wort zu machen zwingt gerade ein Radiosender dazu sogenannten Einheitsbrei hineinzutauchen.
00:11:50: Das ist das Problem, du weißt es?
00:11:52: Es ist ein Geschäft, es ist Privatradio und wenn ich viel Geld reinstecken muss in das Radio dann muss ich möglichst viel Geld rausholen.
00:11:58: Und das ergibt sich einfach wie in Berlin.
00:12:01: viele Radiosender die alle auf die Mitte schießen weil der Medienanstalt Berlin-Brennenburg hat denen aller gesagt hey die Auftrag ist hier Information Kultur Bildung und das kostet Geld muss ich wieder haben.
00:12:13: Aber sind Sie nicht sowas, was man vielleicht als Anachronismus versteht?
00:12:18: Sie waren der alte Ami.
00:12:20: Sie waren bekannt ob sie bei RTL waren, ob das bei RS-II war oder bei EFN.
00:12:25: Sie wahren Rick Dillai egal welche Frequenz die hatten.
00:12:27: Heute habe ich den Eindruck wenn ich durch Deutschland fahre und das Autoradio anmache höre ich immer die besten Hits der siebziger, achtziger Jahre in unterschiedlicher Gewichtung und dem besten Musikmix von heute höre dasselbe Lachen der Moderatoren dieselben Witze dieselbe Werbung.
00:12:40: wo ist denn da die Persönlichkeit fordern.
00:12:43: Wo wächst so was nach?
00:12:44: Wie kann man sowas organisieren?
00:12:46: Sie waren ja richtig radiobesessen schon in der Kindheit!
00:12:49: Naja, das meinte ich auch.
00:12:51: Es sind nicht deine Zeitfragen.
00:12:53: Auch bei RTL Anfang der Neunziger habe ich ja am Mittagstort gemacht.
00:12:57: Ich hab wie jeder andere Kollege neunzehn-zwanzigmal eine Stunde gesagt, RTL spielt den größten Hitz der Siebziger Axtiger Neunzigern mit dem Unterschied, dass ich denn gesagt habe wir spielen den Biggest Hitz des Siebzigers Axtigen und schon Personalität.
00:13:12: Das kann nur der Ami sein aber das dauert!
00:13:18: Wochen, bevor ich auf diesen Ding gekommen bin.
00:13:21: Wie kann ich mir absetzen und gleichzeitig der Sender nicht wehtun?
00:13:25: Ich habe ja mein Frau beobachtet am Telefon monatelang Wenn sie irgendjemand angerufen hat hat sie gesagt hi ike bins hab gesagt ist cool muss man eigentlich schon anwenden Und schon nur bei die begrüßung der auch nur drei sekunden dauern darf.
00:13:43: statt zu sagen Tag allerseits oder irgend so ein Scheiß sagst du, hi ich bin's bist du schon wieder in Personality.
00:13:51: Es sind viele kleine Tricks, das man machen kann.
00:13:54: Ich glaube, Dirty Danny bei KISS ist der einzige... Musste mal mal vorstellen!
00:14:00: Der Einzige, der Berlin hat in Berliner Radio aus Kuttner.
00:14:05: Herr dachte Professor Kuttener-Berlin hat auch.
00:14:08: Aber er ist auch nicht jeden Tag im Radio.
00:14:11: Wenn du in Berlin hinein fährst, der ein einziges Ende wo du das Gefühl hast ich bin in Berlin gelandet, ist wo Dirty Danni morgens da Berlin hat wie ein Sau?
00:14:21: Das ist auch eine Art Personality.
00:14:23: Es sind tausende verschiedene Wege, man muss es wollen und das kostet Zeit.
00:14:31: Ich meine schreiben muss man eine Stunde zwei Stunden für jede Stunde die du sendest und wir reden hier von zweieinhalb drei Minuten
00:14:39: Talkzeit.
00:14:40: Das dauert alles.
00:14:42: aber ich glaube dass es gerade hier in Deutschland aufgehen muss.
00:14:48: Dichter und denke muss es Leute geben, die bereit sind viel Zeit in zu investieren.
00:14:54: In kurzer Text das ist steht und dass es ein Personality darstellt.
00:14:59: Das muss man Leute beibringen.
00:15:00: Es gab diese Schlenke in deutscher Radio die letzte zehn Jahre wo man gesagt hat Halt die Klappe spiele der Musik!
00:15:08: Das ist nicht die Zukunft.
00:15:09: Die Zukunft ist Leute wie Kuttner.
00:15:10: Ich freue mich immer wenn ich Kuttener höre Der ist super geil.
00:15:14: Gibt es noch eine?
00:15:15: Nero Brandenburg jeden Samstagmorgen, der Berliner auch fährt.
00:15:21: Das sind Dinge die ich super finde!
00:15:23: Das sind ja auch Personalities.
00:15:24: Nero brandenburg ist ein Legende in Berlin.
00:15:28: Jeder kennt ihn.
00:15:28: Warum?
00:15:29: Da hat er mein Personal wie gehabt.
00:15:31: Sie haben mal eine eigene Platte gemacht mit Spliff zu sagen.
00:15:35: Da kommt das Radio eher so paradistisch ein bisschen weg, da wohnen sie vielleicht auch ein bisschen missbraucht als typische DJ-Stimme um das Radio ja sozusagen mal von der satirischen Seite zu sehen.
00:15:48: hat radio für sie in dieser Form tatsächlich eine Zukunft als Beschallungstapete?
00:15:55: Also erst mal war ich nicht missbraugt, damals habe ich zusammen mit der Spliffer in die Fabrikroquete damals an der Zossener Straße in Kreuzburg das Ding zusammengeschrieben.
00:16:06: Es ist nicht so, dass ich ja nicht verstanden habe was da abgeht.
00:16:11: Vielleicht ist es genettisch bedingt aus Army.
00:16:13: Ich bin der ewige Optimist.
00:16:15: Ich meine Radio.
00:16:17: eins muss man sagen Marken hat im Moment eine Angebot, die es nirgendwo anders in Berlin existiert.
00:16:23: Also die Morningshow, die ihr jetzt gefahren habt, wo.
00:16:26: ich bin ja eigentlich nicht froh, dass es nichts mehr gibt.
00:16:30: also das war eine bestimmte eine super Merkmal für der Sender.
00:16:35: Es lebt auch verschiedener Radius Fritz schon immer noch dabei.
00:16:41: Ich glaube er falsch eingeschätzt.
00:16:43: also für mich war Fritz auch zu Helmut Lena Zeit nie ein Jugendsender.
00:16:49: Fritz ist ein Sender für Leute, die anders ticken und anders denken.
00:16:53: Das hat mit Alter nichts zu tun.
00:16:55: Und der Durchschnitt in Jermat zeigt das auch.
00:16:57: Es ist nicht so, dass jede Teenie Fritz einschaltet aber es steht für eine bestimmte Lebensstil an bestimmten Denken genauso wie Radio Eins.
00:17:04: Und das ist glaube ich die offentlicht rechtliche in Berlin in Brandenburg mindestens in Berlin gelungen bestimmte Lebensstil darzustellen.
00:17:12: Ich bin in einem Alter über fünfzig.
00:17:15: Jeden Abend, bevor ich ins Bett gehe höre ich mir eine halbe Stunde Info an und weiß schon was passiert.
00:17:22: Hallo Mann!
00:17:23: Wenn das schön ist geht es mir immer gut.
00:17:26: Das ist bestimmt deine Alterserscheinung oder?
00:17:29: Hi, Alder Ami hier mit der
00:17:31: Alde Amis Happy Hour
00:17:32: auf RSA
00:17:35: Hier ist Ude Freudenberg und wieder wird ein Mensch
00:17:37: geboren.
00:17:39: Also das passt eigentlich gar nicht zusammen.
00:17:40: Der alte Ami sagt Ute Freudenberg an, aber irgendwie passt es dann doch wieder zusammen.
00:17:45: und wie lange sind Sie schon der alte Ammi?
00:17:47: Um mal jetzt bei unserem Thema zu bleiben.
00:17:49: Zeit kann's ganz genau sagen!
00:17:52: Seit Anfang von Riast II also Vomit-Axisch.
00:17:56: Dreißigste September nass auf VomIT-AXI die Programmreform für die ist nicht mehr ganz in Erinnerung haben.
00:18:01: Damals war Rias Berlin unterteilt in zwei Programme, die sich ein bisschen ähnelten.
00:18:05: Da wurden die Schlager der Woche wiederholt auf Riaszweigläufe... Genau!
00:18:08: Gaben Mobilfunk gab es.
00:18:10: morgen wiederhohlt auch beide Frequenzen und in Fumenachsisch haben sie dann.
00:18:17: Herr Dr.
00:18:18: Schievi, der ehemalige NDR-Intendant kam zu Rias und hat festgestellt seine Worten nach dass der Sender für sich gesendet hat und nicht unbedingt für den Hörer.
00:18:28: Und es wäre vielleicht Zeit, was anderes zu machen.
00:18:31: Und so haben sie die erste eigentlich Papwelle auf Deutsch
00:18:35: gestartet.
00:18:36: Das ist ja nie Kollegen vom Südwestfunk gestreiten.
00:18:40: Aber kann man darüber streiten?
00:18:43: Auf jeden Fall die meisten Disziakisonale kamen von SüdWestfunk zur Rias Und die waren alle ganz jung.
00:18:49: und ich hatte schon mal zwanzig Jahre hinter mir bei American Forces Network, also zwei Dekaten auf dem Buckel.
00:18:56: Obwohl ich nur anführungsstrichen, sechsunddreißig, siebenunddreißig war.
00:19:02: Ich war der OPI unter der Mannschaft und wir haben eine erste Redaktionssitzung.
00:19:07: Da saßen die alle da und kam ein Redakteurin durch die Tür.
00:19:10: Brigitte Hilfer
00:19:11: hießt ihr?
00:19:12: Und Brigitte kam durch die Tür und hat mich gesehen.
00:19:14: Er hat gesagt, na du alter Ami!
00:19:16: Wie geht's dir?
00:19:17: Und er hat gut klungen und das haben wir gleich im Programm genommen.
00:19:20: Und seitdem hieß es Alter Ami.
00:19:22: Also mit siehundreißig schon alt
00:19:24: in dem Umfeld ja...
00:19:25: ...und der Rias hat sozusagen seine Hörer fünfzig plus dann entsorgt.. ..und hat sozusagen seiner Junge ist eine Welle Ria zwei verjüngt.
00:19:36: Wir sind
00:19:36: bewusst auf junge Hörere in der DDA gezielt Also umgestaltet,
00:19:43: gerelaunched
00:19:44: wie man auch.
00:19:45: Ja genau.
00:19:47: Aber um das nochmal deutlich zu machen dass das eine Tradition hat über Fünfzig plus in dem Fall nachzudenken es gab in Berlin vor genau fünfzehn Jahren am neunzwanzigsten April nineteen vierneinzig ein Radio ein kommerzielles radio das an den Start gegangen ist.
00:20:02: Es war ein Ost-West Produkt und zwar auf der einen Seite Wim Turkey auf der anderen Seite Peter Bosse.
00:20:08: Peter Boss kam vom Berliner Rundfunk Eigentlich war auch so was wie ein, oder ist es noch ein Urgestein der deutschen Rundfunkgeschichte?
00:20:15: Weil er schon Radio gemacht hat als Kind.
00:20:18: Und diese beiden älteren Herren haben nun gedacht Wir können das eigentlich nicht dass nur bis neun und vierzig radio gemacht wird kommerziell und haben ein eigenes gegründet.
00:20:27: und diesen Sendestart möchte ich Ihnen kurz vorspielen Auch weil ich denke und das ist jetzt eine These die Ich mitgebe Dass Es Eine Völlige Fehleinschätzung gibt Wie Leute über Fünfzig Ticken.
00:20:55: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöro, natürlich hat sich willkommen.
00:20:58: Liebe Kinder!
00:20:59: Nachdem also Frau Seenatoren starme durch einen Druck auf den berühmten roten Knopf, den Sender in Betrieb gesetzt hat starten wir hiermit auf der UKW-Frequenz.
00:21:08: Einhundertfünf, fünf Megahertz.
00:21:10: Den neuen privaten Rundfunksender Radio Fünfzig Plus in Berlin.
00:21:16: Er soll ihrer Herzen im Sturm erobern denn es wird ihr Sender sein
00:21:20: Und mehr als alle anderen Stationen will er den Interessenten und den Interessen der Menschen im mittleren und gehobenen Alter befassen.
00:21:28: Man ist heute nicht
00:21:30: alt in
00:21:30: diesen Jahren, man isst voller Tatendrang neugierig und von großer geistiger Beweglichkeit.
00:21:36: Ja und darum machen wir auch keinen Glühwürmchen-Sender!
00:21:38: Die Musik unserer gemeinsamen Jugend war gemischter und vielseitiger
00:21:42: als heute
00:21:43: Auch der Rock'n Roll – und die Beatles gehören dazu
00:21:46: Nicht zu vergessen die großen Big-Bands wie die von Glenn Miller, Harry James und Max Krieger.
00:21:51: Aber auch heutere Klassik, operette, zwingend gepflegte Salon und Unterhaltungsmusik hatten und haben ihre Freunde.
00:21:59: Das alles und vieles andere mehr werden sie in Zukunft bei Radio Fünfzig Plus auf der Frequenz einhundert fünf Komma fünf führen können.
00:22:09: aber wir werden auch mit Rat und Tat an ihrer Seite stehen Und mit mancher Überraschung
00:22:16: Ja.
00:22:16: aber auch wir sind Menschen, machen Fehler und werden lernen müssen.
00:22:20: Richtig Wimm!
00:22:21: Also liebe Hörerinnen und Hörern helfen Sie uns.
00:22:23: Wir danken schon jetzt für Ihre Tipps und auch für Ihre Kritik.
00:22:27: So
00:22:28: wünschen wir beiden Lizenzträger Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Sender.
00:22:32: Wir stecken voller Pläne starten in aller Bescheidenheit.
00:22:36: Berlin
00:22:37: hat das beste Privatradionetz unseres ganzen Landes.
00:22:41: Wir sind stolz nun auch dazu zu gehören.
00:22:44: Darum grüßen wir zum Start nicht nur Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer sondern ganz herzlich auch die Konkurrenz.
00:22:51: Auf gute gemeinsame Zeiten!
00:22:54: Ihr Wim Tölke
00:22:55: und ihr Peter Bosse.
00:23:08: Der erste Titel ist ja immer eigentlich so ein bisschen Programm für einen Sender.
00:23:11: Rikki Lai, wie wirkt das auf Sie?
00:23:12: Damals waren sie ... nicht, wie alt waren Sie da?
00:23:16: Naja
00:23:16: ich bin ein bisschen voreingenommen weil ich sehr eng mit Peter am Anfang gearbeitet habe.
00:23:20: Aber
00:23:20: Sie haben den Sender nicht beraten oder?
00:23:22: Nein, nein!
00:23:22: Ich
00:23:23: war Programmschef von RSY und das war fast die erste Sende-Familie in Deutschland.
00:23:30: Und zwar der Idee war PTIP Fünfzig Plus und Vierneunzig drei RSY und zusammen aus Vermarktungskette.
00:23:41: Ist nicht zustande gekommen, aber dadurch ... Ich kannte Peter von Name her also ist nicht während das Berlin wohnt.
00:23:47: er kannte ja auch die ganzen Radioleute aus Berlin mindestens von Name hier.
00:23:51: Ja
00:23:51: der war ein Star beim Berliner Rundfunk.
00:23:53: Also ich will das gar nicht abwerten sagen.
00:23:57: Für mich war es eine große Ehre, mit ihm in den Studios damals von Fünfzig Plus waren er Marschstahlhaus.
00:24:03: In Berlin.
00:24:04: Der hat mein Live-Studio gleich gegenüber in der Georgbräu, wo Kalle auch so eine Radiolegende aus die UZI erste Beat Sendung in DDA Rundfunk gemacht hat.
00:24:14: Das ist dann Nikolai für die, die schon mal in Berlin waren.
00:24:19: Aber Peter's Idee war... Wie er rangegangen ist, vielleicht kann es heutzutage altbacken.
00:24:25: Aber die Idee damals war nicht schlecht.
00:24:27: Das Problem war, dass er keine Werbekunden finden könnte.
00:24:31: Und der wollte sein ... Der hat ja auf Raubfangs Werde, glaube ich, wohnte eher und er hat dreitausend Platten, den er alle digitalisiert gehabt hat zu dem Zeitpunkt auch für Peter Bossi.
00:24:44: Er war ja nicht jung!
00:24:45: Er war diese Zeitpunkt schon siebzig, glaub ich.
00:24:49: Ich war sehr beeindruckt, was sie da auf die Beine gestellt hat.
00:24:52: Aber diese Dynama hat sie nicht gezogen.
00:24:57: Das waren Old People Radio.
00:24:59: Wollte ihr eigentlich schon zu der Zeitpunkt keine wissen?
00:25:02: Ja wie man denn so angesprochen werden ist ja das Problem, dass man öfter hört, Sie jenseits der fünftig sind und wie sage ich gehöre jetzt auch dazu, ihr gar nicht wissen wollen dass sie alt sind.
00:25:15: Man fühlt sich ja sowieso immer jünger als man als zahl mit sich rumträgt aber auch dann so massiv daneben was ist das?
00:25:24: Achso Mach dir das ein eigenes... Nein, dass man also mit Blasmusik.
00:25:32: Wer ist denn mit Blasmusik in dieser Altersgruppe noch sozialisiert worden?
00:25:36: Also das ist ja...
00:25:37: Ich glaube der hat Fünfzig Brust gesagt aber gezielt hat er Sechsig oder Siebzig Plus.
00:25:41: Der hat Peter Wohlter ich meine ich war ja wirklich sehr oft zusammengesessen und sehr oft darüber diskutiert ob es überhaupt geht.
00:25:49: Aber er wollte praktisch diese Musikkultur gut die er gesammelt hat über die Jahre wiedergeben und war der Meinung, dass es viel höhere gab.
00:25:59: Wim Toke auch der Meinung.
00:26:01: Dass es viel höher gab die ja einfach ignoriert waren auf dem Medienlandschaften.
00:26:06: Ich glaube das er nicht so daneben gelegen hat damals aber jetzt wie du schon gesagt hast Es ist eine andere Welt.
00:26:13: ich bin... Ich sag für meine Verhältnisse weit über sechstisch und ich denke schon gar nicht an Blascapella Musik oder Stones vielleicht Kuchs oder sonst noch was hören.
00:26:25: Ja,
00:26:26: aber er hat vielleicht die falsche Leute angesprochen.
00:26:41: Mein Sohn ist inzwischen sechzehntreißig Jahre alt.
00:26:46: Wenn ich will dass es ihm peinlich wird erzähle ich die Geschichte wie wir ihn die Windel gewechselt haben in der Hansi Studio aus Tamm-Mülle und Bahagen abgemischt hat.
00:26:57: das war Die letzte gemeinsame Nina Hagenbärnd LP, Unbehagen.
00:27:03: Jim hat mich eingeladen ihm zu treffen und ich musste auf das Baby aufpassen.
00:27:08: Billy war ja nicht mal ein Jahr alt glaube
00:27:20: ich!
00:27:25: Wir alle
00:27:25: kennen dich natürlich als Radio-Legende.
00:27:28: Aber lass uns mal, obwohl du immer lieber nach vorne blickst wie ich weiß doch mal ein bisschen zurück Blättern, wie war eigentlich deine Kindheit?
00:27:35: Wie bist du aufgewachsen damals in Milwaukee als so ein deutsch-französisch stämmiger Aussiedler?
00:27:41: Da hab ich gelesen.
00:27:42: Ja, spielte keine Rolle.
00:27:45: das weil die ganze Nachbarschaft waren erste zweite Generation Deutsche meistens deutsche in Polen.
00:27:52: wie meiner französische Familie da hingesprungen ist weiß ich nicht.
00:27:56: es war eine ganz normale Leben wie jeder andere auch.
00:27:59: Ich war ein Einzelkind, das war ein bisschen schwierig.
00:28:02: Wirklich alle anderen haben drei, vier, fünf, sechs Kinder in die Familie.
00:28:07: Er fühlte mich ein bisschen einsam was dazu hinführte dass ich oft... Dass das Geschwäste war mein Radio.
00:28:14: Ich kann mir keine Zeit erinnern wo ich nicht Radio gehört habe und war immer begeistert von den Disjuggies.
00:28:21: Das waren genau diese Zeiten Ende der vierziger Anfang der fünzige Jahre wo es anfing zu ... ja, richtig so knistern im Radio.
00:28:31: Es gab Musik das man nicht spielen sollte, dürfte hat man trotzdem gespielt viele schwarze R&B Songs und dann kamen die Elvis Presley diese Welt.
00:28:40: Und es war eine sehr aufregende Zeit und ich erinnere mich bis heute noch wie das war dass man keine Vorstellung hat wie radio funktioniert.
00:28:51: Ich habe mir immer gedacht oder gefragt Woher wussten sie schon, wenn Sie singen müssen?
00:28:58: Und meinte damit diese Jingles das man da damals eingespielt hat.
00:29:02: W-O-K-Y!
00:29:03: Wocky in Milwaukee oder... und ich dachte, es sitzt eine Chor im Ecker und der Disjockey musste denen ein Zeichen geben dass die wissen, dass sie singen mussten, dass das alles auf Band waren.
00:29:13: Das kam ja nicht im Sinn aber es war cool Es war ein bisschen.
00:29:18: Leute fragen mich heutzutage wie soll es dem Milwaukee verlassen?
00:29:23: Ich sag immer wieder, in Eisenhutenstadt wohnt auch keiner.
00:29:29: Das stimmt nicht.
00:29:30: aber es war außer die Harley-Davidson-Fabrik war ja kaum was in Yorkie.
00:29:37: Und ich wollte wirklich unbedingt die Welt sehen und ist mir auch gelungen.
00:29:43: insofern coole Sache!
00:29:45: Absolut
00:29:45: mit siebzehn bist du dann zur Army und bis da denn tatsächlich auch gleich als DJ?
00:29:50: AFN?
00:29:51: Nein, nicht gleich.
00:29:53: Also ich war zuerst eine ausgebildete Sanitäter.
00:29:56: Das habe ich noch drei, vier Jahre lang gemacht und gab es in der Anzeige in die Zeitung die Militärbasis also Stützpunkt hat wie jede Kleinstadt neigene Zeitung.
00:30:11: Da standen drinnen die Suchendischarkies und ich dachte das ist geil.
00:30:16: Aber bis dahin war ich ja schon mal einundzwanzig zweiundzwantig glaube.
00:30:20: Er hat gesagt, das wäre eine coole Sache.
00:30:22: Und du musstest ein Band Demo-Tape machen und das habe ich denn gemacht.
00:30:26: Und dann gab es eine Untersuchung und bla bla bla... Langer Rede kurzer Sinn hat's geklappt!
00:30:33: Die haben mich dann genommen aus... Die Ausbildung damals war Journalist, also für Zeitung und auch Radio- und Fernsehen.
00:30:41: Die Luftwaffe-Soldaten waren alle drei Sparten einmal ausgebildet.
00:30:46: Es war eine superschule umfassende Ausbildung und sehr schnell.
00:30:50: Da machen wir mal einen Riesensprung.
00:30:52: Du hattest natürlich verschiedene Stationen Asien und Deutschland aber dann ... Damals in einer alten Villa in Dalem.
00:31:06: Genau, das war überraschend, dass man wirklich an einen Wille arbeiten könnte.
00:31:12: Die Verhältnisse in Südostasien waren relativ sparsam.
00:31:16: Wir haben zum Teil aus Wohnwagen gesendet und dann auf einmal war ich in Frankfurt, da war schon gigantisch große Studios, die waren ja gleich neben hessischer Rundfunkstudios und waren ein Spiegelbild, ein Pandan von den hessischen Rundfundstudios.
00:31:32: also für meine Verhältnisse opulent ohne Ende.
00:31:37: Und dann kam ich nach Berlin und es ist noch geiler, wir sind in einen Wille.
00:31:42: Und ja das war klasse!
00:31:45: Die Interviewstudio war der Wohnzimmer, Platten waren alle in die Küche.
00:31:55: Mein Büro war in einem ehemaligen ... Keine Ahnung, also es war... Aber die Leute waren her.
00:32:00: wie die erste Woche das ich hier war habe ich ja gleich bei AFN in dieser Villa Jim Rakete kennengelernt und Peter Schwenkow da ihr auch zu diesem Zeitpunkt gerade nach Berlin gekommen war als Mitarbeiter in einer Konzert.
00:32:20: Ja, der war, hieß Janke glaube ich.
00:32:21: Janke Concert-Agentur oder irgend sowas.
00:32:24: Und Peter kam nach Berlin und hat dort gearbeitet.
00:32:26: Der alte Herr, wenn man sehr nette ... Er war ja schon damals alt Ende der siebziger Jahre.
00:32:34: Ich weiß noch, Peter und ich sitzen an die Treppe in dieser alten AFN Gebäude in Dahlem... Wir hatten beide das Glück oder Unglück des unseres Chefs Sehr alt und lange hier waren.
00:32:46: Mein Scherpf Mark White schon in two and fifty nach Berlin gekommen, aber wir haben uns das Leben geklagt und gesagt haben hey wenn wir den Alten aus dem Weg hatten können wir richtig was auf die Beine stellen.
00:32:59: Inzwischen hat er wirklich was auf die Beine gestellt und ich mag immer noch Radio.
00:33:03: Und so fände sie mir beide sehr glücklich.
00:33:06: Das war ja tatsächlich für Berlin, so für uns Berliner.
00:33:08: Wir hörten ja nur BFBS, AFN – natürlich als Franco-Pilots noch Franz-Santerra, aber im Grunde genommen AFN und der Artearmier Rick Delisle!
00:33:17: Das heißt du hast wirklich ganze Generationen geprägt?
00:33:21: Na ja, geprägt ist vielleicht zu hochgegriffen.
00:33:23: Ich sag's immer wieder am Ende es ist nur Radio.
00:33:26: Es ist geil!
00:33:27: Es ist super dass das da ist.
00:33:28: ich liebe mein Job.
00:33:30: ich weiß es auch zu schätzen Dass Leute Zeit genommen haben mich über die Jahre wirklich zuzuhören.
00:33:36: Das ist schon ein... Heutzutage kann man das gar nicht vorstellen dass Leute wirklich radio gehört haben.
00:33:43: also aus Freizeitbeschäftigung Right place right time sage ich immer Das war eine geile Zeit.
00:33:50: Ich habe viel gelernt, ich wollte eigentlich nur weg aus Deutschland!
00:33:53: Ich war total unglücklich in Ramstein zuerst und in Frankfurt am Main und als sie mich nach Berlin umgesetzt haben bin ich nur deswegen gekommen weil ich gesagt habe es kann nicht schlimmer werden Und ich wusste nicht, dass mein Liebe hier finden würde.
00:34:10: Ich meine damit der Staat.
00:34:12: Also ich kann mir ein Leben außerhalb Berlin gar nicht mehr vorstellen.
00:34:15: Er
00:34:15: kam und blieb!
00:34:16: Aber volletroh, er hat mich gleich umarmt.
00:34:18: diese Stadt und die Leute, die hier wohnen... ...und ich hab sie jetzt eigentlich schon dreimal kennengelernt.
00:34:25: Also einmal aus amerikanischer Soldat und ich habe keine Deutschwester eines Kennstell auch.
00:34:29: Wir kannten uns schon ein bisschen.
00:34:31: Also überhaupt kein Wort Deutsch könnte.
00:34:33: Es stimmt?
00:34:35: Und das war ein Berlin.
00:34:36: Dann habe ich Deutsch gelernt und ohne dass du die Sprache sprichst, kannst du über Emotionen oder Gefühlsachen gar nicht reden oder verstehen.
00:34:45: Das habe ich dann ein zweites Mal.
00:34:47: Jetzt natürlich haben wir alle einen ganz anderen Bundesdeutscher Hauptstadt kennengelernt.
00:34:52: Also dreimal ist es der Hammer finde ich geil!
00:34:55: Und als du damals das erste mal nach Berlin kamst also Ende der siebziger welche Musikszene in Berlin hast du davor gefunden?
00:35:03: wirklich sprachlos.
00:35:04: Das war diese erste Begegnung mit Jim Rakete in die alten Ballermeville von AFN, er hat meine Sendung gehört.
00:35:13: ich habe ein Jahr lang bevor ich nach Berlin kam abends eine Sendung auf die AFN Netzwerk über ganz Europa einer Sendung namens Old Gold Retold gemacht und das hätte Jim gehört.
00:35:24: der kannte das und er kannte mich aus dem Radio und er hat mich freundlicherweise begrüßt als ich nach berlin kam diese Manager-Tätigkeit mit Nina Hagen aufgenommen, ein bisschen vielleicht ein Jahr danach.
00:35:40: Und er sagte hey wir haben meine geile Musikzene hier in Berlin und ich habe gesagt Araganten Arsch den ich bin!
00:35:46: Ja ja alles klar mein Kopf war schon bei Rock'n Roll und Amis von Englander.
00:35:51: Er sagte ne ne kann doch mal mit.
00:35:53: und er hat mich an der Hand genommen und überall in Berlin Ecken gezeigt wo wirklich viel Musik war.
00:36:00: Welche waren das zum Beispiel?
00:36:02: Naja, es sind einige Bands die es gar nicht mehr gibt.
00:36:05: Gleibtreuer Revue oder Bellamy, die eine Hard Rock-Version von Marmerstein in Eisenbricht gemacht haben.
00:36:12: Da war ich große Fans von denen.
00:36:15: Gab's Malaria?
00:36:17: Eine Frauenband, so ein alternative Frauenband.
00:36:21: Mark I war noch in der Szene hier...
00:36:23: Also,
00:36:26: es gibt kaum einen Band von damals aus, den es noch gibt.
00:36:29: Nina Hagen gibt sie ja immer noch, klar!
00:36:33: Es klingt komisch, aber es war sehr viel Livemusik in der Stadt.
00:36:38: Ich weiß noch ich habe Klaus Lager gesehen wo er eine Folkpop gespielt hat glaube ich für zwanzig Mark für zwei Stunden.
00:36:47: Heinz Rudolf Kunze spielte auch hier und den lauter deutsche Blues Musik Enger Rumpf war ja sehr offen.
00:36:55: Berlin Ja der Szene war heiß und da war schon gar keine neue deutsche Welle.
00:37:01: das war ja schon mal weit in die Zukunft.
00:37:04: Das war nur Ende des siebziger, Anfang der achtziger Jahre diese hammergeile Musikszene in Berlin.
00:37:11: es gab auch einen Grund dafür.
00:37:14: eins wir waren eingemauert musste irgendwie wissen wie du dich beschäftigen kannst.
00:37:20: aber es gab noch kein Computers in den Musikstudios.
00:37:25: so tagsüber Brauchte alle Musiker in der Wittelsbacke-Strasse in Berlin, waren zwei, drei Studios.
00:37:32: Die Hänselstudios Hall on the Wall, die brauchten alle Musikern, der die Disco-Mucke eingespielt haben und die Schlagersongs.
00:37:42: Das waren aber internationaler Musiker, also zum Teil Amis und Engländer Französinnen die ja hier wohnen wollten.
00:37:50: Und haben dann tagsüber – was für eine Musiker tagsüber ist?
00:37:53: Die finden ja schon mal zwei voran und hören irgendwann abends spät aus ihr Geld verdient.
00:37:59: Dann haben sie abends ihre eigene Musik gespielt!
00:38:02: Da gab es unglaublich geile Bands in Berlin.
00:38:06: In Leute hatten Zeit.
00:38:07: ich weiß noch die absolute Treffpunkt für die englisch brechende Mäute war quasi Motoclub, die ehemalige Delphi Keller in der Kanzstrasse.
00:38:19: Da waren zwei Pooltables hinten und morgens um zwei oder drei haben wir uns alle getroffen.
00:38:25: Und da gab es immer ein Jam auf die Bühne egal wer Giorgio denn da geholt hat.
00:38:32: Und schon damals hätte Giorgio eine unglaubliche Palette an coole Shows in der Quasi-Modo Club.
00:38:39: An einem Tag gibt's EasyGulp, in ein Clown-Programm.
00:38:43: Der nächste Tag gibts Jazz aus Amerika und der nächste Tag war ein Rockband das Hermann Brod auf die Bühne.
00:38:49: Und es war geil!
00:38:50: Es war ja fast eine musikalische Ausbildung in Berlin alleine in die Quasi Modo – und das waren eins von vielen Clubs in Berlin.
00:38:57: Aber
00:38:57: wenn du dich so an große Konzerte erinnerst?
00:39:00: Welche sind da noch so in bleibender Erinnerung?
00:39:02: Große
00:39:03: Konzerte?!
00:39:05: Aber die geilste große Konzert, die ich gesehen habe war in der Deutschlandhalle von Jethro Tal.
00:39:14: Wo ich immer noch erinnere, wo ich sage hey das war eine klasse Veranstaltung!
00:39:19: Das war echt beeindruckend.
00:39:21: da war Jethra Tal noch in Vollid Montur so mit diese mittelalterliche Klamotten und die waren ja sehr populär zu dieser Zeitpunkt war auch Anfang.
00:39:32: der achsige Jahr war geil.
00:39:34: Wo ich von der Band wirklich beeindruckt war, war in Huxleys Neue Welt.
00:39:42: Da kam Journey mit Steve Perry nach Berlin.
00:39:45: Das war auch aksig ein und aksisch Und wir waren verabredet für eine Interview.
00:39:50: Ich habe sehr viele Interviews gemacht und ich sollte vorbeikommen bei den Soundcheck und dann machen wir die Interview.
00:39:57: Ich kam in Haxleys neue Welt auf und es gab eine deutsche amerikanische High School in Berlin, John F. Kennedy Schule gibt es ja
00:40:05: immer noch
00:40:06: und waren etwa dreißig von den Studenten die geschwänzt haben an dem Tag und waren für die Soundcheck da.
00:40:12: Und Steve Perry und die Jungs in der Band haben gerafft.
00:40:17: das sind Amis, Teenies und sie haben alle Schule geschwenzt umzukommen und statt!
00:40:23: ein Soundcheck zu machen, haben sie eine Mini-Konzert gespielt.
00:40:26: Normalerweise bei Soundchecks so drei vier bla bla bla und hier dreißig Sekunden von den Songen ein bisschen hier.
00:40:33: Nein die haben ja durchgezogen sechs oder sieben Songs für die Konzerte extra für diese Jugendliche die da waren.
00:40:39: Und dann habe ich Steve Perry gefragt nachdem das vorbei war.
00:40:42: er hat gesagt hey wir leben für diese Leute!
00:40:45: Das sind unsere Fans und wenn Sie ja in so einer Menge hier auftauchen bei einem Concert von uns tun wir alles für den, zwar schwer beeindruckend.
00:40:56: Und du hast eben schon gesagt natürlich, du hast unendlich viele Interviews gemacht, gab es so einen Besonderes wo du sagen würdest das hat dich so berührt?
00:41:03: Das hatte ich so bewegt?
00:41:06: Ja da waren also zwei die mich wirklich heute immer noch ärger sind mehr als zwei, das ist doof aber klar Ich habe Glenn Frey von The Eagles geinterviewt und Absolute Eagles Fan.
00:41:20: Die haben mein Leben geschrieben, diese Band und ihm kennenzulernen.
00:41:26: Der war unglaublich professionell!
00:41:30: Und wusste es auch zu schätzen, ich meine, ich war ein bisschen naiv.
00:41:34: Sind bestimmt hundertfünfzig Interviews dahin genauso viel über die Eagles kannten wie ich aber der hat geschnaubt und ich wusste alles über die eagles und er war sehr nett und sehr lieb und hat das alles angehört von mir und hat ordentlich geantwortet.
00:41:47: wenn du
00:41:48: hast einfach gebrannt wahrscheinlich aber voll mit
00:41:51: was er sich reinkam aber umzuzeigen wie professionell diese leute waren.
00:41:56: ich kam durch die tür Hab mich vorgestellt, hab gesagt ich bin ein Ami.
00:42:00: Aber ich arbeite hier in Berlin und bla bla bla.
00:42:03: Und er sagte wow an American that's great!
00:42:07: Ich dachte wieso?
00:42:08: Er sagt ja, ich habe nur Hochenglisch.
00:42:10: Wir haben keine Umgangssprache benutzt weil ich wollte sicher sein dass jeder versteht was ich zu sagen habe.
00:42:17: Ja.
00:42:18: Wenn du einen Amerikan bist dann kannst du ja alles erzählen.
00:42:20: Du kannst ja alle erzählen ist ja kein Problem.
00:42:23: das war... Den Lizzy.
00:42:26: mit Phil Lainard habe ich einige Interviews gemacht und auch glücklicherweise für mich rumgehangen.
00:42:35: Ich war auch bei einer großen Fan von den Lizzy, ich hab ihn zum ersten Mal live gesehen in Frankfurt am Main und auch da bin ich hingegangen zu den Konzerten haben Interview gemacht und glaube ich Es war den Lucy Rory Gallagher Chicago Santana.
00:42:52: Es war eine Konzert, die es heutzutage nicht mehr zu bezahlen ist und es war so geil!
00:42:57: Chicago war auch dabei dass ich am nächsten Tag nach Karlsruhe gefahren bin um das einfach privat noch einmal reinzuziehen und danach habe ich den immer wenn sie nach Berlin kam.
00:43:09: da war so ein bisschen Beziehung war.
00:43:11: man kannte sich immer weisch da, wenn sie in Berlin gespielt haben.
00:43:15: Und immer danach sind wir ja um die Häuser gezogen.
00:43:18: und für Leinhard hat er auch sehr viel nicht nur Texte und Musik geschrieben aber der war ein Dichte.
00:43:25: Er hat Proesie und Bücher, richtige Bücher geschrieben.
00:43:31: ich habe noch sein letzter Buch.
00:43:33: der ist umgezogen in London, bevor er gestorben war.
00:43:36: Und er hat mir die neue Buch geschickt mit seiner neuen Adresse und nach dem Motto wir treffen uns auf ein Bier in London.
00:43:44: Ein paar Monate später ist er gestorsben aber er hatte einen schweren Eindruck auf mich gemacht.
00:43:48: das war Rock'n Roll!
00:43:50: Die gute und schlechte Zeit auf einmal.
00:43:52: Genau dein Satz den möchte ich natürlich noch mal.
00:43:55: jetzt wirklich im Original haben dir nur immer so schön gesagt dass bei AFN wenn du mir den bitte nochmal reinsprechen könntest
00:44:00: Ich bin Air Force Sgt.
00:44:03: Rick Delisle, er reminds du, dass Rock'n'Roll ist nur ein Statement des Minds.
00:44:08: Geil ist
00:44:10: das!
00:44:11: Das habe ich ja von Jim Rackety geklaut, btw.
00:44:14: Er hat das zuerst gesagt.
00:44:16: und meine Reaktion, ich hab Gussband-Krieger immer noch gänzehaut wenn ich denke.
00:44:21: Und er hat gesagt Ja, woher hast du das?
00:44:24: Weil sein Englisches war schon besser aus Mainz damals als ich immer noch.
00:44:29: aber ...
00:44:32: Weil wir gerade von Anfang der Achtziger sprachen, da gab's ja dann die berühmte Spliff Radio Show.
00:44:38: Ja!
00:44:39: Hammer!
00:44:40: Wie kam sie überhaupt dazu?
00:44:43: Ich hab The Boys in the Band kennengelernt über Jim als sie noch für Nina Hagen gespielt haben.
00:44:49: Dann war es Nina ist abgehauen und ... Band musste weitermachen.
00:44:54: Jim hat es ja hingekriegt, dass diese Band eigentlich zwei Verträge hatten.
00:44:58: Es gab einen Vertrag für Nina aber für diesen Band, der früher Lokomotiv Kreuzberg hieß, gab es auch einen Vertrage.
00:45:05: So Sony Musik war nicht happy darüber aber die mussten irgendwas mit dieses Band machen und keine in der Band hat sich so wirklich getraut Deutsch zu singen.
00:45:15: wir wissen jetzt den zwischen hervig und also alle hatte ja singen können.
00:45:20: Die wollten nicht das Gleiche machen, was sie mit Nene gemacht haben.
00:45:24: Und so grubbel grubel grubels... Was machen wir?
00:45:28: Und die haben ja sich entschieden eine Art Rock-Oper oder Rocktheater zu machen und haben sich zusammengetan mit einem Typ von der Busby Berkley's.
00:45:38: Das war einer Cabaret aus Amsterdam glaube ich.
00:45:43: Der Typ war aber Australien.
00:45:45: Also auf jeden Fall soll es in diese Stück um Radio gehen.
00:45:50: Und haben sie mich gefragt, hättest du Bock mit uns ein bisschen rumzuschreiben an das Ding?
00:45:54: Weil es geht um Radio und du kennst dich aus.
00:45:57: Sagt ja geil!
00:45:58: Das wäre eine Ehre.
00:45:58: Dann haben wir uns einige Mal in den Fabrik Rakete damals im Kreuzburg in der Zassener Straße war.
00:46:06: Wir haben so einen Sketch geschrieben und so ein bisschen so könnte das gehen.
00:46:11: Dazu gehört ein paar Jingles, so komische Werbung und alles.
00:46:14: die habe ich dann geschrieben.
00:46:16: Für mich war das denn schon.
00:46:18: ein paar Wochen später habe ich eine Anruf von Jim bekommen.
00:46:23: Wir gehen in Studio und mussten das Ding jetzt aufnehmen, hättest du Lust mit uns im Studio zu gehen und die Disjockey-Teile
00:46:30: aufnehmen.".
00:46:31: Ich sagte ja geil super mach' ich mit!
00:46:34: Das haben wir denn gemacht.
00:46:34: es ist auch wirklich gut gelungen und für uns alle wir haben sehr viel Spaß gehabt bekam ich eine Anruf.
00:46:42: ein paar Wochen später, war Jim wieder und er hat gesagt wir gehen auf Tournee.
00:46:47: Und irgendjemand muss diese Diss-Jockey spielen.
00:46:49: Du hast geschrieben und aufgenommen du solltest eigentlich das auch schon mal... und ich sagte hey wie geil ist das denn?
00:46:57: Sex and Drugs in Rock n' Roll & Off Tournee mit dem Band?
00:47:01: Ja natürlich habe ich ja dann von EFN Urlaub genommen und wir haben in dreißig Tage dreiunddreißig Konzerte gemacht.
00:47:09: Es gab einige Tage, also jeden Tag gab es ein Konzert und es gab einige Tage wo wir am Nachmittag den Fernsehen gemacht haben.
00:47:16: Old Grey Whistle Test in London.
00:47:20: In Paris hatten wir auch eine Fernsehsendung gehabt im Nachmittagen abends in der Palais so ne kleine Concertort gespielt Und Amsterdam haben wir dann auch noch Fernsehen gemacht und abends in die Paradiso Club.
00:47:33: Und es war so geil!
00:47:34: Es war für jede Diss-Jockey, dass du wovon du träumst.
00:47:38: Ich merkte schon das könnte ich nie... Da sind für echte Vollblatt Musiker sowohl zu machen aber natürlich das Geschäft an der anderen Seite zu sehen.
00:47:50: sehr beeindruckend und glücklich.
00:47:52: also ich habe den Glück gehabt an der richtige Fleck zu sein.
00:47:56: zur richtigen Zeitpunkt hat mich auch geholfen, überhaupt das ganze Geschäft ein bisschen besser zu verstehen.
00:48:03: Und der Weltsche Druckleute stehen Musiker wenn sie ja groß werden wollten und ja war eine schöne Zeit.
00:48:11: Wenn du so mal zurückblickst dann wiederum mit heute vergleichs wie würdest du sagen?
00:48:16: Wie hat sich die Musikszene so verändert?
00:48:22: Ich wäre mich dagegen immer wie ein alte Knacke zu klingen aber das Erfolgsrezept ist relativ einfach geworden.
00:48:35: Es ist nicht so kompliziert, man muss nicht so viel Herz in die Musik stecken um erfolgreich zu sein.
00:48:45: Ist ja auch eine andere Welt.
00:48:48: ich meine das Musikzinspiegelt das was in der Bevölkerung vor sich abgeht.
00:48:54: es gab für ein paar Jahre einen Interview mit Irving Assoff.
00:48:57: der war den Manager von The Eagles Sehr bekannten Musikmanager.
00:49:02: Nicht nur die Eagles, aber er hat ja auch schon Jackson Brown und viele erfolgreiche Bands aus Kalifornien.
00:49:09: Einer hat ihm gefragt was muss man tun um heutzutage so erfolgreich zu sein wie die Eagles?
00:49:15: Und Irving hat gesagt du musst dreißig Jahre früher geboren worden!
00:49:20: Die Geschäfte gibt es gar nicht mehr.
00:49:22: das Geschäft was wir kennengelernt haben siebzigerachsige Jahre gibt es garnicht mehr.
00:49:30: Es war eine dynamische Zeit, da war eine Bindung an die Musik, die es ja gar nicht mehr gibt.
00:49:35: Wir waren in der Mehrzahl – diese Babyboom-Generation, der alles bestimmt hat!
00:49:44: Jungeleute, jungeleute... Das ist das alles nicht mehr.
00:49:51: und du musstest auf Tournee gehen.
00:49:53: Du musstest jahrelang spielen.
00:49:54: Die einzige Band, der mir einfällt, der das wirklich nachgemacht hat sind die Foo Fighters, die ja wirklich nur noch auf Tournee waren.
00:50:02: Bis auf die es gelernt haben davor eine Werne und ein paar von den Grunge-Bands Aber... Es ist in einer ganz andere Welt.
00:50:09: Es geht viel mehr um Äußeres.
00:50:11: Wenn ich an ein paar Bands damals denken, die hatten ja keine Chance heute, also glaube ich nicht.
00:50:17: Aber ist das nicht damals genauso gewesen wie heute?
00:50:19: Wenn du wirklich brennst für eine Sache, wenn du noch ein bisschen verrückt bist dazu?
00:50:23: Ist das schon unser halber Erfolgsrezept?
00:50:26: Ja!
00:50:26: Es fehlt die Kanäle.
00:50:27: Wie denn?
00:50:28: Alle
00:50:28: haben, wenn du achtzehn Jahre alt warst in neunzehnhundetachzig hast du Radio gehört.
00:50:34: Musstest du auch Radio hören weil das war das Thema auf den Schulhof so alle haben radio gehört.
00:50:42: alle haben darauf gewartet dass ein radiosender der neueste Rolling Stones platte spielt oder die neue eagles und das ist es nicht mehr.
00:50:51: Wenn Du eine klasse von Abitur Renten fragst welcher Radiosender hörst du heutzutage, würden sie wahrscheinlich kaum einen nennen können.
00:51:02: Weil Sie hören alle sehr viel Internet Streaming und von Ihrer eigenen Musik.
00:51:07: Und die haben eine Möglichkeit, Dinge zu hören, die wir nie hatten, wovon wir geträumt haben.
00:51:13: Jetzt ist es da!
00:51:14: Das gefällt uns auch nicht.
00:51:16: Aber das ist ein anderer Welt.
00:51:19: man muss sich entweder anpassen oder ärgern.
00:51:23: Ich ärgere mich nicht.
00:51:23: Die sollen ja machen, was sie wollen, junge Leute!
00:51:25: Ich finde die Musik ist für mich... Ist es nicht?
00:51:28: Neue Musik gibt's ja von Rod Stewart und Mick Jagger, von Rolling Stones, Keith Richards hat neue LP raus, Brian Adams hat eine LP.
00:51:36: Es ist nicht dass niemand Musik für mich magt aber die kommen nicht in die Fernsehsendung.
00:51:42: Ist ja auch okay.
00:51:43: Und was lässt dich weiter brennen?
00:51:45: Was treibt Dich an?
00:51:47: Hörer.
00:51:48: Also ich hab das Aus Sicht diese Job bekommen haben, habe ich gemerkt.
00:51:52: Das ist genau was mir gefehlt hat.
00:51:55: Diese ein bisschen öffnen für Leute und was teilen mit Leuten ohne das richtig zu können.
00:52:05: Weil Disjaki sind alle gefählte Musiker oder einfach vor dich hinquatschen und sagen hey!
00:52:13: Ich hab'n geile Platte hier.
00:52:15: Die machen viele Leute Zuhause.
00:52:18: Oder macht den?
00:52:19: Früher.
00:52:20: Ja, trafen wir uns bei unserem Wochenende.
00:52:22: ja okay in der Wohnzimmer und hier ich habe neue Plätze von hier und hier ist ein Bluesong die ich kenne Und das mache ich bis heute noch.
00:52:29: Das ist...das ist ein geiler Job!
00:52:34: Du kannst ein bisschen Emotionen zeigen.
00:52:38: du kannst dich öffnen ohne verletzt zu werden Weil jede Disziarchy glaubt auch wenn nur zwei Leute zuhören.
00:52:45: Millionen von Leuten sitzen da draußen und hängen auf deine Worte Und das hat eine Bedeutung.
00:52:50: Das ist ja... und du kannst was bewegen, und das ist ein bisschen, obwohl ich keine bin dieser alten Hippie-Mentalität.
00:52:59: You can change the world with music!
00:53:02: Aber ich bilde mich mindestens ein dass es genügend Leute noch gibt die Radio wirklich hören.
00:53:09: Ich versuche Programme so zu gestalten dass sie interessant sind als was mitzunehmen isst Ja, und bildet mich ein.
00:53:19: Das ist das Geilste.
00:53:20: Du kennst dich selber, Marion.
00:53:22: Du sitzt im Studio.
00:53:23: Wir wissen nicht wie viele Leute hören.
00:53:25: Diese Sendung natürlich Millionen von Berliner.
00:53:27: Natürlich!
00:53:28: Aber es ist ein geiler Beruf.
00:53:31: Es ist ... Hammer.
00:53:34: Wenn die Klappe helfen nur auf die Straße.
00:53:35: bis jetzt kennt ich doch keine.
00:53:38: Ist geil
00:53:38: Der alte Armier Rick D'Lyle.
00:53:40: Es war mir eine Ehre.
00:53:42: Danke, dass du da warst.
00:53:43: Ich habe schon wieder zu viel gequatscht aber wenn du im Studio sitzt mit schöner blonde Frauen, kommt soviel raus!
00:53:49: Es war schön wie immer.
00:53:50: Ciao
00:53:51: mal!
00:53:53: Super!
00:53:53: Das war vier zu vier...
00:53:55: Scheiße!
00:54:30: Vergessen Sie nicht ihre Antennen zu erden.
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