DIE MEDIENHÖLLE Dokument #001 - DLM im Dialog

Shownotes

Aus der Beschreibung des Veranstalters: "Der Schutz von Medien- und Meinungsvielfalt und freier Kommunikationsräume sind Kernauftrag der Landesmedienanstalten als unabhängige, staatsferne Medienaufsicht im gesamtgesellschaftlichen Interesse. Damit übernehmen sie bewusst Verantwortung für Vielfalt.

Das diesjährige Programm spiegelte dieses Selbstverständnis unmittelbar wider: ob Vielfaltssicherung in algorithmengesteuerten Feeds, der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Family Influencing auf digitalen Plattformen, die Machtverhältnisse im Audiomarkt und Herausforderungen und Chancen des Medienstandorts Deutschland – die Themen der Veranstaltung stehen exemplarisch für die Frage, wie Medienvielfalt im digitalen Zeitalter gesichert und gestaltet werden kann. Die Landesmedienanstalten bringen dabei ihre Rolle als Regulierungsbehörde in den Dialog ein, mit Expertise, die auf konkreten Studienergebnissen beruht, und dem Willen, gemeinsam mit allen Beteiligten tragfähige Antworten zu entwickeln." Vgl.: https://www.die-medienanstalten.de/dlm-im-dialog-2026/


(0:00:00) INTRO

(0:03:00) Eröffnung 1- Dr. Torben Klausa, Innovation Lead Digitale Öffentlichkeit, Agora Digitale Transformation

(0:05:55) Eröffnung 2 - Dr. Annette Schumacher, Geschäftsführerin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

(0:15:14) Update Gesetzgebungsprozess Alexander Natt, LL.M., Leiter der Abteilung “Medien” in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

(0:30:50) Von der Kachel zum Feed: Darf der Gesetzgeber Public Value in Empfehlungssystemen vorschreiben? (0:34:36) Prof. Dr. Georgios Gounalakis, Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) (0:42:59) Thorsten Feldmann, LL.M. (UCLA), Rechtsanwalt und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, JBViniol (0:51:45) Claus Grewenig, Vorstandsvorsitzender des VAUNET und Chief Corporate Affairs Officer, RTL Deutschland (0:55:20) Dr. Annette Schumacher, Geschäftsführerin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) (1:04:13) Ruth Meyer, Direktorin, Landesmedienanstalt Saarland (LMS)

(1:09:39) Informationswüste im Feed - Wie könnte eine Grundversorgung aussehen? (1:10:40) Valerie Rhein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Professur für Öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht und Europarecht (1:17:02) Prof. em. Dr. Otfried Jarren, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Universität Zürich sowie Honorarprofessor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Freie Universität Berlin

(1:35:09) Theoretisch gut, praktisch unmöglich? Ist Vielfalt im Feed umsetzbar und nachweisbar? (1:35:48) Dr. Felix Sieker, Project Manager im Programm „Digitalisierung und Gemeinwohl“ bei der Bertelsmann Stiftung (1:40:25) Sabine Frank, Head of Governmental Affairs and Public Policy (DACH) bei Google

(2:14:08) Fazit des Forums (2:14:55) Dr. Thorsten Schmiege, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

(02:29:47) Pause

Abendveranstaltung (2:32:25) Grußwort Dr. Thorsten Schmiege, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

(2:39:37) Ergebnisse der Werkstattgespräche und des Forums Family Influencing – Risiken und Verantwortung Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (brema) Dr. Eva Flecken, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) (2:47:25) Plattformökonomie im Audiomarkt – Smart Speaker, Datenmacht und die strategische Zukunft des Hörfunks Eva-Maria Sommer, Direktorin der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) (2:55:20) Public Value – Vielfalt im Feed? Dr. Annette Schumacher, Geschäftsführerin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

(3:04:00) Keynote What it takes to strengthen media pluralism in Germany and Europe Marco Giordani, Group CEO ProSiebenSat.1 Media SE (Hinweis: Dieser Programmpunkt findet in englischer Sprache statt)

(3:35:37) Schlusswort & Ausblick Dr. Thorsten Schmiege, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

(3:39:18) Vergessen Sie nicht …


►►SUPPORT gern via Medienhöllen-Kasse: https://www.paypal.com/paypalme/antenneerden

►►ODER PER BANKÜBERWEISUNG: Jörg Wagner Freier Journalist IBAN: DE93500105176000318805 BIC: INGDDEFFXXX Verwendungszweck: SPENDE JW


Transkript anzeigen

00:00:12: Herzlich willkommen zu einer grünen Ausgabe der Medienhölle.

00:00:16: Nach rot-blau, jetzt also Grün.

00:00:19: was soll das sein?

00:00:20: In dieser Farbkodierung stellen wir Ihnen Veranstaltungen vor Dokumente, Mitschnitte die nicht wir selbst gemacht haben sondern wo wir die freundliche Genehmigung erhalten haben

00:00:33: als

00:00:34: Zugabe für unseren Podcast Die Medienhölle.

00:00:37: Normalerweise immer als integraler Bestandteil also Bonus Track.

00:00:42: aber wir haben uns gedacht zur besseren Übersichtlichkeit und auch zum besseren Nachhören gezielten Suchen ist es besser machen hier quasi einen Cut und fangen neu an mit einer eigenen Episode.

00:00:58: Die Premiere wird sein, das hatte ich schon angekündigt in der Medienhölle rote Ausgabe Nummer siebzehn die Veranstaltung DLM im Dialog Verantwortung für Vielfalt.

00:01:13: Und zwar geht es da auch um die sogenannten VEETS also die Ausspielungen die uns erreichen von den Plattformen.

00:01:20: Und die Frage ist natürlich, erreicht uns wirklich die gesamte Vielfalt?

00:01:24: Also wenn man was hoch lädt zum Beispiel wie diese Podcast-Ausgabe.

00:01:29: Erreicht

00:01:29: sie eigentlich die Zürcher und Zuschauerinnen oder steuert der Algorithmus eher aus Profitgründen weil man da besser mit Werbung platzieren kann Ausgaben anderer Podcasts oder bei zwanzig Millionen verschiedenen Videos, die täglich hochgeladen werden.

00:01:51: Zum Beispiel auf YouTube nach einem ganz gewissen Prinzip dann nur

00:01:57: die

00:01:58: in die vorderste Linie, die auch tatsächlich Werbekohle versprechen.

00:02:04: Also hier in relativ vollständiger Länge, dank es wirderweise durch Rainer Sukko mitgeschnitten

00:02:12: Die

00:02:13: Audio-Dokumentation versehen für die Die Medienhöhle auch als Videopodcast sehen mit einigen Fotos von dieser Veranstaltung.

00:02:24: Und damit dann doch auch gute Unterhaltung bei diesem doch so wichtigen Thema.

00:02:31: Durch die Veranstaltungen führt Dr.

00:02:33: Torben Klauser.

00:02:35: Die herzlich begrüßen zu DLM im Dialog oder genauer zum Forum Public Value, nämlich einem der drei inhaltlichen Workstreams an diesem Nachmittag.

00:03:14: Wenn Sie jetzt denken, ah es gibt drei bin ich jetzt wirklich bei dem Richtigen?

00:03:17: Ich kann Ihnen versichern sie sind mit Sicherheit bei dem richtigen.

00:03:19: unser Workshop hier ist mit Abstand der spannendste natürlich auch die relevanteste und überhaupt Denn das Ganze hat zwei Gründe.

00:03:29: Das eine hat damit zu tun, dass wir – ich würde nicht sagen ein neues Format ausprobieren – aber das Ganze doch etwas dynamischer halten wollen.

00:03:36: Das heißt sie können sich immer noch vorbereiten nichts nur von Teilbeschaltungen zu bekommen, aber dazu später mehr.

00:03:42: und der zweite Grund ist, dass es mit einer gleichermaßen akuten wie aktuellen Herausforderung zu tun haben denn die Zeiten in denen sich der demokratische Diskurs mit einzelnen Rundfunkprogrammen und ihrem Public Value retten ließ, die sind leider Gottes vorbei.

00:04:04: Vielfalt entsteht nicht mehr auf der analogen Fernbedienung sondern hoffentlich im algorithmischen

00:04:11: Feed.

00:04:13: Dass das ganze Gesetzgeber- und Medienaufsicht vor riesige Veränderungen stellt, dass ist glaube ich allen Anwesen klar.

00:04:23: Deshalb wollen wir den Nachmittag strukturieren in die drei großen Hürden riesiger Veränderungen.

00:04:30: Und die drei große Hürde-Riesigerveränderung, die kennen Sie alle!

00:04:33: Die erste Hürdel ist der Satz... Dafür sind wir nicht zuständig, das dürfen wir gar nicht.

00:04:39: Die zweite Hürdel ist der Satz... Das haben wir ja noch nie so gemacht.

00:04:43: und die dritte Hürdle großer Veränderung ist ...das funktioniert ja überhaupt nicht.

00:04:51: Wir wollen heute nicht in Hürden denken, sondern versuchen mit diesen Hürde umzugehen und deshalb wollen wir uns an drei Themen oder Fragen gemeinsam abarbeiten.

00:05:02: Erstens darf der Gesetzgeber überhaupt Public Value in Feed verordnen oder in den Fittungssysteme vorschreiben.

00:05:10: Zweitens auch wenn wir das noch nie gemacht haben wie könnte sowas denn vielleicht aussehen, wenn man sich das mal so vorstellen würde?

00:05:17: Und drittens geht das technisch überhaupt?

00:05:19: Und wenn ja, wie geht es technisch.

00:05:23: Das Gute an unserem Workshop sind explizite aufgefordert Farbe zu bekennen.

00:05:26: Sie sehen die Mikros im Saal.

00:05:28: ich werde da gleich näher noch drauf eingehen.

00:05:30: Ich freue mich jedenfalls sehr auf den gemeinsamen Nachmittag mit Ihnen.

00:05:34: Mein Name ist Thorben Klauser und ich arbeite eigentlich für die Agora digitale Transformationen.

00:05:39: das ist ein gemeinnütziger Think Tank und versuche dort die Digitalisierung zugunsten der Demokratie zu gestalten und ich freue mich sehr heute den Nachmittag mit ihnen zu verbringen.

00:05:52: Bevor wir in die Themenlöcke einspringen, freue ich mich dass wir zunächst mal eine kleine Einführung als Einstimmung auf das was da kommt jenseits des Orgakramens, den ich jetzt bei Ihnen abgeladen habe bekommen und zwar von der Geschäftsführerin der Bayerischen Landzentrale für neue Medien Frau Dr.

00:06:10: Anette Schumacher.

00:06:11: Herzlich Willkommen

00:06:18: Auch von meiner Seite.

00:06:19: herzlich willkommen bei DLM im Dialog.

00:06:22: Ich freue mich sehr, dass ich Sie und euch alle hier begrüßen darf.

00:06:27: heute zum Thema Public Value Vielfalt im Feed.

00:06:31: Der Titel unseres Forums bringt die Herausforderung auf den Punkt.

00:06:35: Die Frage ist – so meinen wir jedenfalls heute nicht mehr nur ob Vielfald gar im Rundfunk vorhanden ist.

00:06:42: Die entscheidende Frage lautet, ob sie dort stattfindet und dort wo sie stattfindete auch sichtbar wird nämlich im Fied.

00:06:50: Und das ist keine akademische Randfrage mehr!

00:06:54: Die Studien der Landesmedienanstalten haben gezeigt, also der Info-Monitor zum Beispiel oder die Videotrends der Landesmetiananstalte zeigen ein klares Bild.

00:07:04: Bereits achtzig Prozent der unter dreißigjährigen nehmen Informationen zu aktuellen Zeitgeschehen auch über soziale Netzwerke wahr.

00:07:13: Politische Kurzvideos sind dabei Teil der alltäglichen Informationsnutzung.

00:07:17: Unter den regelmäßigen Tiktok-Nutzenden sehen dreiundachtzig Prozent, zumindest gelegentlich Inhalte zu gesellschaftlichen oder politischen Themen.

00:07:26: Bei Instagram Reels sind es seventy- zwei Prozent bei YouTube Shorts neunundsechzig Prozent und für einen relevanten Teil der Nutzenden zeigen Studien waren solche Inhalten sogar wahlentscheidend.

00:07:38: All das geschieht also unter Bedingungen, die für unsere Demokratie hochrelevant sind.

00:07:44: Und dann müssen wir uns vor Augen halten, dass unseriöse Informationen nicht leicht unterscheiden können und zugleich sind bereits fifty-fünfzig Prozent im eigenen Feed schon Desinformation begegnet – bei den jüngeren Zielgruppen vierzehn bis neunundzwanzig sogar noch häufiger.

00:08:04: Das heißt letztlich Auffindbarkeit wird damit auf den genannten Plattformen jetzt zum Schlüsselbegriff.

00:08:10: Die Aufwindbarkeit entscheidet über Reichweite, auch über refinanzierbare Reichweiten, über Relevanz und Einfluss im politischen Diskurs.

00:08:20: Wo stehen wir heute?

00:08:21: Der Gesetzgeber hat mit den Regelungen im Medienstaatsvertrag einen ersten Schritt unternommen.

00:08:26: Wir alle kennen das, Angebote die in besonderem Maß zu Angebots und Meinungsvielfalt beitragen sogenannte Public Value-Angebote müssen auf Benutzeroberflächen von Medienplattformen leicht auffindbar gemacht werden.

00:08:40: Der Schritt war sicher wichtig und richtig und Public Value taucht inzwischen sogar in Sprachassistenten wie Alexa auf oder findet seinen Weg sogar ins Auto.

00:08:50: aber

00:08:50: Ich glaube, wenn wir Vielfaltssicherung wirklich ernst nehmen wollen dann dürfen wir uns mit der genannten Ausgangslage und diesem Status quo nicht zufrieden geben.

00:09:01: Ob Public Value in den Feed gehört ist deshalb keine offene Frage!

00:09:05: Der Befund legt viel mehr nahe... den Public Value Ansatz von einer Angebots zu einer inhaltsbezogenen Logik weiterzuentwickeln.

00:09:14: Das heißt entscheidend ist dann, welche Inhalte von welchen Anbietern in welchen algorithmischen Empfehlungssystemen eigentlich tatsächlich sichtbar werden?

00:09:24: Hierüber wollen wir heute mit Ihnen diskutieren und bevor wir jetzt gleich in das Forum einsteigen möchte ich gerne einmal in groben Zügen zumindest einen möglichen Ansatz skizzieren, wie man das bestehende Public Value-Regime weiterentwickeln könnte.

00:09:40: Die erste Frage am Anfang muss lauten wer überhaupt kann eigentlich so ein Public Value Status erhalten?

00:09:47: Ziel sollte es sein verlässliche nicht politisch genehme Anbieter zu identifizieren die regelmäßig Informationsangebote bereitstellen.

00:09:57: Maßgeblich muss dabei sein, dass nach journalistischen Standards gearbeitet wird und die geltende Rechtsordnung eingehalten wird.

00:10:03: eigentlich selbstverständlich.

00:10:05: aus der Rundfunkregulierung kennen wir nichts anderes.

00:10:08: Und auch da glaube ich muss einfach gelten es muss um Professionalität Geschäftsmäßigkeit und Unparteiligkeit beziehungsweise Staatsferne der Anbieter gehen.

00:10:19: Und wenn man dann überlegt, wer könnte das eigentlich sein?

00:10:22: Ist glaube ich auch klar dass es nicht nur um die bekannten Rundfunkanbieter gehen kann.

00:10:26: Nur mal an die digitale Presse sollten wir einen Moment denken.

00:10:30: Das sind alles vergleichbare Inhalte.

00:10:34: Die zweite Frage, die man sich stellen muss ist welche konkreten Inhalten sollen überhaupt Public Value sein?

00:10:41: Wir erinnern uns heute, sind alle Inhalte die Vierundzwanzig Sieben auf einem Rundfunkprogramm verbreitet werden letztlich Public Value.

00:10:50: Wenn wir aber jetzt an den Feed denken und die Informationen in algorithmisch geprägten Medienumgebungen sichern wollen dann so meinen wir muss der Fokus wohl auf informationsbezogenen Inhalten liegen.

00:11:06: Maßgebliche Kriterien wären dabei insbesondere Aktualität, Relevanz für das öffentliche Informationsinteresse und journalistische Einordnung.

00:11:15: Überträgt man diese Kriterie auf bekannte Formate?

00:11:18: Dann kennen wir das alle.

00:11:19: Das sind Nachrichten, Magazine, Reportagen oder Dokumentationen.

00:11:24: Diese Formate transportieren relevante Informationen Und wahrscheinlich ist es auch so, dass man gerade in einer Zeit, in der die Nachrichtenvermeidung mit seventy-fünf Prozent ein Rekordniveau erreicht hat, Infotainmentangebote nicht vor schnell ausschließen sollte.

00:11:40: Auch da kann man sozusagen einen niedrigschwelligen Zugang zu politischen Themen eröffnen.

00:11:46: Solche Detailfragen muss man sich in diesem Konzept sicherlich stellen.

00:11:51: Warum glauben wir das eine Fokussierung auf Informationen wichtig ist?

00:11:55: Letztlich folgt sie einer klaren medienpolitischen Zielsetzung, nämlich die analysierten Defizite in der Informations- und Meinungsbildungsvielfalt auszugleichen.

00:12:08: Sie ist sicher nicht willkürlich und sie ist aber vermutlich auch verhältnismäßig wenn man sich anschaut wie viel sonstige Inhalte im Feed in algorithmischen Systeme letztlich enthalten sind.

00:12:19: Aber noch mal zur Verdeutlichung.

00:12:21: Aktuelle Studien zeigen, dass politische Inhalte auf TikTok nach zwei Monaten vor der Bundestagswahl nur rund fünf Prozent des Vies ausmachten.

00:12:30: Klassische Nachrichten lagen über den gesamten Zeitraum hinweg bei lediglich etwa einem Prozent.

00:12:37: Die dritte Stufe Das wäre die Frage nach dem Sichtbarmachen der Public Value-Inhalte.

00:12:43: Reguliert werden sollten nicht pauschal alle algorithmischen Empfehlungssysteme, sondern Dienste, die für Millionen Nutzerinnen und Nutzern heute den Zugang zu publizistischen Inhalten strukturieren.

00:12:55: Es braucht sicher klare Schwellen, es braucht eine am Verhältnismäßigkeitsgrundsatz orientierte Begrenzung.

00:13:02: Die konkrete Umsetzung Ich glaube, das kennen wir ja auch heute schon.

00:13:06: Die sollte dabei dann den Diensteanbietern obliegen.

00:13:10: Entscheidend ist dass diese ein nachvollziehbares und messbares Konzept vorlegen wie die Sichtbarkeit tatsächlich hergestellt werden kann und vermutlich ist dann auch die Einführung einer gesetzlichen Quote zumindest zielführend.

00:13:26: Letzte Stufe, das Überprüfungsverfahren.

00:13:29: Ein solches Konzept muss Wirkung entfalten und entsprechend überprüfbar sein.

00:13:33: Es dürfte auf der Hand liegen dass die vielfaltsichernde Aufgabe der Medienanstalten nur dann adäquat wahrgenommen werden kann wenn die Anbieter selbst in die Pflicht genommen werden und funktionsweise und Wirkung darlegen.

00:13:47: So ist

00:13:48: es genau

00:13:49: kritisch.

00:13:50: Abschließend ist mir wichtig zu betonen Hier geht es letztlich strukturell um die Ausgleich eines Defizites.

00:13:58: Es darf nicht vom Zufall eines Algorithmus abhängen, ob relevante Inhalte überhaupt für die Weinungsbildung wahrnehmbar sind.

00:14:06: Also es geht nicht um Fubbevormundung sondern vielmehr darum einen Rahmen zu schaffen in dem Vielfalt im Sinne verlässlicher Informationen sichtbar bleiben kann, staatsfern, inhaltsneutral und innerhalb klarer verfassungsrechtlicher Grenzen ist keine Einschränkung von Freiheit, sondern eine Voraussetzung dafür.

00:14:27: Wie der Gesetzgeber schon die Rundfunkfreiheit ausgestaltet hat um freie Meinungsbildung zu gewährleisten so ist dieser Schritt angesichts der Veränderung der Medienlandschaft eigentlich nur eine konsequente Fortentwicklung.

00:14:41: Vielfalt war noch nie ein statisches Konzept.

00:14:44: Sie musste sich immer wieder an neue technologische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen anpassen, ich denke wir stehen heute erneut an einem solchen Punkt und sicher noch lange nicht am Ende der Entwicklung.

00:14:56: Ich freue mich jetzt auf spannende Beiträge und bin insbesondere – jetzt gleich wenn ich ihn auf die Bühne bitten darf – gespannt auf Überlegungen des Gesetzgebers zum Thema Public Value.

00:15:08: Vielen Dank!

00:15:14: Wir haben jetzt noch mal, vielen Dank Frau Dr.

00:15:17: Schumann für die Einführung ins Thema.

00:15:19: Sie haben es schon angedeutet wir bekommen jetzt eine kleine Einführungen in das was sich der Gesetzgeber gerade überlegt wobei fairerweise ist nicht der Gesetz Geber sind die Parlamente sondern die Rundfunkkommission der Länder, denn wir haben bei uns Herrn Alexander Latt.

00:15:37: Er ist Leiter der Abteilung Medien in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und er wird uns jetzt ein weiteres Mal belegen das nach dem Medienänderungsstaatsvertrag vor den Medienänderungenstaats Vertrag ist.

00:15:50: Schön dass du da bist, Alex!

00:15:51: Das ist der Jesus.

00:15:59: Dankeschön richtig.

00:16:00: Der Gesetzgeber bin nicht ich.

00:16:02: Ich versuch trotzdem... Ein bisschen, zumindest liegt ins Dunkel zu bringen.

00:16:06: An so von Beginn wie sich das gehört als Gast mit einem herzlichen Dank steffertredend Thorsten an dich für die DLM einmal für die Einladung dass ich heute hier sein darf aber noch viel mehr Dass ihr dieses Thema auf die Agenda gebracht habt Heute und dass sie es auch in diesem Format diskutiert.

00:16:24: Ich bin zum ersten Mal jetzt hier für DRM Dialoge in diesen neuen, austauschigeren Formaten.

00:16:33: Insofern bin ich sehr gespannt und muss auch in sofern sagen mich jetzt sozusagen an den Anfang zu setzen.

00:16:41: wir haben natürlich ein sehr dialogisches Format nicht mehr das einzige Frontal vortragen.

00:16:44: Sofern müssen Sie mit mir da jetzt gemeinsam durch.

00:16:49: Blöd ist natürlich jetzt.

00:16:50: das Risiko für die Dramaturgy wäre jetzt wenn ich entweder sage also wir sind fertig Das ist übrigens das Konzept Ich weiß nicht, was das Befehl so schnell umgebaut werden kann.

00:17:00: Blöd wäre auch wenn ich sagen würde wir haben da was.

00:17:03: es sieht aber ganz anders aus als dass das was wir in den Runden gleich diskutieren wollen.

00:17:11: Das Gute ist weder das ein oder das andere ist der Fall und deswegen ist wenn ich im verschiedenen Vorgesprächen angesprochen wurde wir sind total gespannt was was wir gleich zu hören bekommen würden an Ideen überlegung.

00:17:23: Ich teile alles gerne.

00:17:26: Ich gebe aber zu, ich habe ehrlich gesagt mehr Fragen als Antworten mitgebracht und das ist aber glaube ich klingt so negativ es, aber für die Veranstaltung ist es was sehr Gutes.

00:17:34: Das in der Tat auch für uns und ich gucke in den Raum und sehe ja auch einige Kolleginnen und Kollegen, die mit uns als Vorsitz zusammen dann diese Vorschläge erarbeiten und für uns gemeinsam ist das ein bisschen noch eine Fortbildungsveranstaltung.

00:17:47: Das heißt, ich hoffe wir kommen alle nach der Veranstaltung mit ganz vielen mehr Antworten raus bei der Geschichte.

00:17:57: Tom, du hast letztes Jahr bei uns in Mainz auf der Content-Convention das Thema Plattformregulierung parallelen gezogen zur jüngsten Gericht?

00:18:08: Sehr interessanter Vortrag kann ich nur empfehlen!

00:18:10: Bei mir wird es heute ein bisschen profaner nicht versuchst damit warum sich der DMS TV, der digitale Medienstaatsvertrag und mit deinem Worthing von eben zu bleiben, sich ein bisschen anfühlt wie ein Haufen Kleiderbügel.

00:18:25: Wer das kennt von zu Hause, schon mal versucht einen Haufen Kleisebügel zu sortieren.

00:18:28: Der hat vielleicht schon die Idee worauf ich hinaus will.

00:18:31: denn wenn wir einmal würde ich ganz zu Beginn einmal ganz kurz rauszoomen fürs Bigger Picture also was ist eigentlich die Idee des digitale Medienstaatsvertrag?

00:18:41: ist und steckt ein bisschen auch im Titel dieses Forums.

00:18:43: wenn wir sagen Vielfalt im Feed dann ist es eigentlich in diesen drei Worten steckt eigentlich schon... Das ist die goldene Frage im Grunde für alles Und das, was wir jetzt heute diskutieren werden ist fast darauf bezogen.

00:18:59: Fast nur ein Ausschnitt!

00:19:00: Denn FIFA halt im Feed – damit das als Ergebnis steht – braucht ganz, ganz viel mehr als in der Anführungszeichen NUR Aufwindbarkeitsregulierung und das ist das, dass sich die DMS-TV im Grunde auch vorgenommen hat oder die Länder mit dem DMS TV, denn damit wir von FIFA sprechen können brauchen wir erstmal Inhalte die Grundlage für Vielfalt sind.

00:19:25: Dann reden wir ganz, ganz viel über Refinanzierung und darüber, dass diese Inhalte erst mal hergestellt werden müssen bevor wir sie sichtbar machen können.

00:19:34: Das ist ein ganz großer Teil den wir uns mit dem DMS TV auch anschauen.

00:19:40: dann die Frage die uns in der Medienregelung schon im Grunde seit immer umtreibt was ist denn eigentlich dieses Vielfald?

00:19:47: Und wie messen wir das wenn wir es wissen?

00:19:52: Da kommen dann so schöne Stichworte wie auch Medienkonzentrationsrecht.

00:19:55: Auch da stellen wir uns diese Fragen.

00:19:58: Dann verändern sich massiv, und das darf man glaube ich nicht unterschätzen Geschäftsmodelle in dem Moment, in dem ich wegkomme von der klassischen Ich kuratiere selbst ein Angebot und dieses Gesamtangebot muss aufwendbar sein.

00:20:14: Das heißt dass wir uns die Frage stellen wie verändert sich die gesamte Industrie?

00:20:18: Auf allen Ebenen wenn ich eine desaggregierte auf Einzelinhalte bezogene Nutzungsumgebung treffen.

00:20:26: Auch das ist eine Frage, die mehr als nur Aufwindparkheitsregulierung ist und deswegen auch da ganzheitlich betrachtet werden muss.

00:20:36: Am Ende des Tages ist es immer wieder, wenn wir uns die Player anschauen von denen wir hier sprechen, auch immer eine Frage von Durchsetzbarkeit um.

00:20:41: wie kriegen wir die Medienaufsicht, die das durchsetzen soll?

00:20:45: Das ganze Thema so schlagkräftig aufgestellt dass es auch funktioniert in der Praxis.

00:20:52: Ich schreibe für mein Leben gerne Staatsverträge, aber am Ende des Tages müssen die in der Realität ankommen.

00:20:57: Deswegen ist auch das ein Element was für uns total zentral ist.

00:21:01: und da muss ich insofern... Das sage ich jetzt nicht nur weil ich hier eingeladen bin sondern tatsächlich sagen also im föderalen Vergleich ist die Medienaufsicht schon wirklich brutal schlagkräftig aufgestellt wenn man es mit anderen Industrienbranchen Aufsichtssystemen sieht.

00:21:16: Aber ich glaube auch da kann's noch besser werden.

00:21:20: Und dann ein Thema, was ist sozusagen ein Wort das bislang noch nicht gefallen ist.

00:21:25: Wir haben besprochen so einen Vielfalt im Feed.

00:21:28: jetzt die Frage Ist KI noch Feed oder ist das schon etwas anderes?

00:21:37: Also es ist das, was wir uns heute überlegen mit wie kriegen wir vielfalt in den Feeds?

00:21:40: eine Frage, die morgen schon überholt ist oder nicht.

00:21:43: und da sehen Sie wenn ich zu meinem Bild des Kleiderbügelhaufens zurückkomme, in dem Sie alle dieser Teilfragen sozusagen versuchen aus der Kiste zu ziehen haben sie mindestens drei oder fünf andere Kleider-Bügel noch miteinander handeln.

00:21:56: Und deswegen ist die Herausforderung von der wir stehen als Länder dass wir zum einen entwirren und fokussieren.

00:22:03: Deswegen finde auch die Struktur, die wir heute diskutieren total hilfreich.

00:22:07: Deswegen möchte ich es an der Stelle vielleicht einmal mit vier sozusagen Teilaspekten mal meinen Beitrag zum Entwürren leisten.

00:22:17: Das eine ist das Einfachste, der Formella-Ramen.

00:22:19: Das wissen die meisten sieht so aus dass wir und es sei nochmal in Erinnerung gerufen in Deutschland mit dem Medienstaatsvertrag also mit dem Staats- oder zur Reform der Medienordnung in Deutschland, so hieß er damals, zwanzig Neuland betreten haben nicht nur in Deutschland, auch europaweit und zärtlich sogar in Teilen auch weltweit.

00:22:39: Weil wir nämlich an der Stelle zum ersten Mal überhaupt eine Form von Public Value Aufwindbarkeitsregulierung eingeführt haben.

00:22:48: Und deswegen ist auch der DMS TV gar keinen Anlass für jetzt sozusagen eine Kursumkehr, aber sozusagen eine Frage eines Updates einer Weiterentwicklung.

00:22:58: Und das beruhigt mich insofern und ist nämlich die Fragen, die wir diskutieren eigentlich, die sind, die wie uns auch schon vor Jahren gestellt haben.

00:23:03: Jetzt könnte man sagen, wir sind damals nicht weit genug gegangen, aber es zeigt dass sozusagen die Stoßrichtung auch damals schon grundsätzlich eine richtige war.

00:23:11: Die Rundfunkkommission hat sich dann im Oktober letzten Jahres

00:23:15: auf

00:23:16: Eckpunkte verständigt für einen digitale Medienstaatsvertrag der also dieses Update unserer Medienordnung umfasst.

00:23:23: und da ist auch ein ganz, ganz gewichtiger Punkt nämlich genau dieser Komplex.

00:23:27: Wie schaffen wir die Refinanzierung von Inhalten auch dadurch besser zu machen?

00:23:34: Dass sie aufhändbarer sind?

00:23:36: wie schaffen wir es aus Rezipientenperspektive dass dort eben auch die Vielfalt bei den Leuten ankommt?

00:23:43: Mit diesen Eckpunkten sind wir jetzt in den letzten Monaten vorangeschritten und machen uns unsere Überlegungen und Modelle Und haben sozusagen als nächsten großen Meilenstein dann jetzt den Sommer.

00:23:57: Wenn ich das rausgucke, muss ich hoffe, dass er noch kommt.

00:23:59: aber und wann genau der Sommer ist?

00:24:02: Das kann ich auch nicht sagen, aber jedenfalls ist die Idee im Sommer eben weitere Beschlüsse zu fassen was für uns heißt, dass wir im Sommer entsprechend auch Vorschläge vorlegen wollen.

00:24:13: Das ist nicht mehr ganz so weit hin.

00:24:18: Inhaltlich würde ich einmal drei Teilbereiche unterscheiden.

00:24:24: Das erste ist das, wo wir im Grunde schon aufbauen können.

00:24:26: Wo wir die Erfahrungswerte haben – das ist das Public Value Verfahren.

00:24:29: Das ist also dieser Schritt zu sagen und dazu identifizieren was verstehen wir unter Public Value?

00:24:35: Was verstehen wir Unter Public Value Anbietern?

00:24:38: wie organisieren wir das?

00:24:39: Und schon da stellen sich aus der Erfahrung der jetzt bislang durchgeführten Verfahren auch da stellen sie sich eine ganze Reihe größere und auch kleinere Fragen die uns dann, um beim Kleiderböge zu bleiben, auch teilweise wieder dazu zurückführen.

00:24:55: Wenn wir das Public Value-Verfahren einige hier im Raum haben oder viele hier im Raum haben, haben es von einmal durchlitten... Das ist ein Verfahren!

00:25:04: Das ist für alle Beteiligten relativ aufwendig und hat nicht jedem Spaß gemacht und noch da zu schauen.

00:25:09: Da sind wir sehr schnell bei dem Thema was ich eben meinte generell wie strukturieren wir eine föderale Medienaufsicht?

00:25:14: Auch in so einem zentralisierten Verfahren beispielsweise?

00:25:20: Wir schauen uns auch sehr kritisch an die Kriterien für Public Value, die wir mal in Staatsanwalt reingeschrieben haben.

00:25:27: Denn das war ja damals auch sozusagen eher spieltheoretisch mal die Überlegung was könnten denn Kriterie sein um genau diesens wie identifizieren wir eigentlich Public Value da reinzukriegen?

00:25:37: Und auch darstellen wir fest... Auch da ist Luft nach oben und es ist überhaupt nichts Schlimmes weil wir haben jetzt die Erfahrungswerte dann eben zu schauen wie wir dort den Kriterinkatalog so anpassen oder so definieren dass wir die Angebote identifizieren wollen.

00:25:55: Und dann, auch da bin ich wieder beim Kleiderbügel, dann müssen Sie sich schon die Frage beantworten... Geht's Ihnen eigentlich im Kern um Refinanzierung?

00:26:02: Geht es Ihnen um Vielfalt?

00:26:03: Geht es Ihnen besonders gutem Content?

00:26:05: Gehen sie Ihnen um bestimmte Zielgruppen?

00:26:08: Was ist eigentlich das was Sie privilegieren wollen als Public Value?

00:26:11: Sagt sich so leicht Public Value!

00:26:13: Das sind sehr intensive Diskussionen, die wir an der Stelle auch führen müssen und wollen.

00:26:20: Der zweite Themenkomplex ist der, was ich eigentlich schon sagte.

00:26:23: Dass wir... So steht es auch in den Eckpunkten und uns anschauen.

00:26:28: Die heutige Logik ist die der Gesamtangebote, die Aufwendbarkeit von rundfunkprogrammen wie die Angebote in ihrer Gesamtheit.

00:26:37: Es ist eine spannende Frage ob wir sozusagen hier im Raum

00:26:41: sagen

00:26:42: diese Veränderung Richtung Aggregationen von Einzelinhalten und Empfehlungskarusselle usw.

00:26:48: Das ist etwas das wir verhindern wollen.

00:26:51: Ich fühlte, wir werden es nicht verhindern können.

00:26:53: Müssen wir vielleicht auch gar nicht... Wenn das aber so ist dieser Befund dann gerät unser heutiges System insofern an eine Grenze weil wir uns da nämlich die Frage stellen müssen wie geben denn mit Aufwindbarkeit von einzelnen Inhalten um?

00:27:05: Sei's in Feeds sei aus Smart TVs jedenfalls sozusagen den desaggregierten Zustand?

00:27:12: und dann ist wichtig als Gesetzgeber Dann kann ich keine Inhalte Prüfung machen.

00:27:16: Also ich kann dieselben Kriterien, jetzt die Public Value-Kriterien nicht alle im Einzelinheit anknüpfen.

00:27:21: Dann geraten

00:27:22: wir alle in Teufels Küche und das wollen wir nicht.

00:27:24: Und dann kommt wieder Kleiderbügel, die Frage zurück... Was sind denn jetzt die public value Kriterie, die ich vielleicht am Veranstalter anknüpfen kann?

00:27:33: Die sozusagen mittelbar dazu führen dass die Inhalte um die es mir geht identifiziert werden.

00:27:40: Das was eben auch schon Frau Schummer beschrieben hat diese Mehrstufigkeit dort sozusagen die richtigen Indizien und die richtige Indikatoren zu finden.

00:27:47: Noch da gehört eben alles mit allem zusammen Und dann müssen wir, das gehört jedenfalls aus Sicht des Gesetzgebers auch immer dazu am Ende des Tages auch ein Interessenausgleich finden.

00:27:57: Denn was ich bislang gesagt habe ist es spielt sich alles in der Welt Der Medienaufsicht, der Medienanbieter ab.

00:28:04: Den wichtigsten, aber den wichtigsten ist falsch.

00:28:06: Aber dass einen sehr relevanten Akteur an der Stelle habe ich noch gar nicht erwähnt.

00:28:09: Das sind nämlich die Plattformen Die das ja dann umsetzen müssen praktisch berechtigte Interessen.

00:28:16: So viel Ehrlichkeit muss dann sein und ... Dann ist die Frage, wie gehen wir damit um?

00:28:23: Mit sozusagen Fragen wie... Welchen Charakter hat denn so eine Plattform?

00:28:29: Und kann ich jetzt über ein Public Value Regime den Charakter, der sich eine Platform selber gibt verändern?

00:28:36: Also wenn wir von informierenden Inhalten sprechen, kann ich dann einfach hingehen und kann sagen Ich erhöhe jetzt sozusagen zwangsweise den Infoanteil auf TikTok.

00:28:45: Ich stelle es bewusst als Frage, ich habe darauf auch keine Antwort.

00:28:48: Deswegen bin ich sehr gespannt auf die Diskussion.

00:28:49: gleich und wenn wir das sagen was ist dann der Maßstab?

00:28:55: Gehen wir mit einer... gehen wir mit Quoten rein, gehen wir so ähnlich wie bei Vollprogrammen gemacht haben, sagen muss eine ausgewogene Vielfalt sein und sind die Medianstalten diejenigen die das bewerten dürfen?

00:29:07: ob zielfältig genug ist um das dritte und darf nicht außerachgelassen werden ist die Frage auch der Nutzer-Erwartung.

00:29:17: Mein Eindruck ist, dass die Public Value-Kachel nicht zwingend dazu geführt hat.

00:29:22: Dass die Nutzerinnen und Nutzer ein positives Gefühl mit den dahinter schönen Inhalten

00:29:31: haben.

00:29:32: Das heißt umgekehrt müssen sie auch aufpassen das wenn Sie zu sehr NutzerInnen und Nutzern quasi zwangstbeglücken um das böse Wort zu benutzen, dass dann die Inhalte, die sich eigentlich pushen wollen so einen negativen Beigeschmack kriegen Und deswegen ist es an der Stelle auch das ein wichtiges Learning aus dem, was wir schon wissen.

00:29:50: Woran wir uns jetzt machen?

00:29:51: So und dann komme ich zum Fazit!

00:29:54: Das Fazit ist so ganz einfach alles kompliziert und zeigt alles mit allem zusammen.

00:29:59: Es ist super befriedigend,

00:29:59: ne?!

00:30:01: Aber Sie sehen a- Wir machen uns da schon detailliert Gedanken.

00:30:04: und um mein letztes Mal auf meine Kleiderbüge zurückzukommen Ich weiß nicht wie's Ihnen geht aber wenn sie zu Hause vor so einem packen Kleiderbürgestehen... ...und sie kriegen den nicht auseinander klein mühsert Wer von ihnen Sagt dann, er weiß was?

00:30:17: Lass die Jacken halt auf dem Boden liegen.

00:30:20: Macht keiner!

00:30:21: Insofern ist das auch für uns nicht der Arbeitsauftrag, sondern unser Job ist es halt diesen Kleiderbügelhaufen zu entwirren.

00:30:26: und insofern ich bin sehr hoffnungsvoll dass heute zumindest der eine oder andere Kleider bügel entwirrt wird und wir dann gemeinsam ins Jacken auffängen kommen Und Torben du kannst jetzt überlegen was mit diesem grandiosen Bild noch machst.

00:30:38: Ich freue mich auf den Austausch.

00:30:47: Vielen Dank Vielen Dank Alexander Natz.

00:30:50: Wir sind ja gemeinsam auf einer großen Reise, auf einer Suche und sehr viele Aufhänger für weitere Diskussionsthemen um das Kernelbügelbild aufzunehmen.

00:30:59: Ich bin nicht sagen wie ich zu Hause gerade bügel entwirre.

00:31:01: meistens endet es in einem ich packe einen dann schüttle ich so lange bis irgendwann irgendwo eine raus fällt aus dem Knoll und ich dann damit arbeiten kann.

00:31:07: Wie dem auch sei Sie sitzen hier haben sich briesen lassen.

00:31:10: dass ist jetzt vorbei.

00:31:11: Jetzt ist die Zeit für ein bisschen Blutdruck.

00:31:16: Konstruktives in die Haare kriegen, denn jetzt gehen wir in unsere drei Themenbereiche.

00:31:24: Und wie funktioniert dieses Konstruktiv in die haare kriegen?

00:31:28: Ich darf ein wenig erläutern.

00:31:30: Da gibt es schon die Spielregeln des From Public Value.

00:31:33: also Wir haben drei Blöcke und in jedem Block werden wir zwei Impulsverträge haben, die nicht länger sind als fünf Minuten.

00:31:41: Das heißt, wir haben fünf Minuten einen Vortrag der Dafür ist oder sozusagen die Überzeugung, es ist rechtlich möglich Vielfalt im Viehzower Orten und fünf Minuten einen Vortrag der das Ganze etwas skeptischer sieht.

00:31:55: Und ich darf mich jetzt schon bei unseren Expertinnen entschuldigen.

00:31:58: Ich habe diesen fabelhaften Gong bekommen und ich werde ihn nicht scheun hier einzusetzen.

00:32:02: Ich werde irgendwann das hochheben und das reicht dann hoffentlich schon

00:32:06: so.

00:32:07: Diejenigen unter ihnen, die schnell im Kopf rechnen sind werden wissen zwei Vorträge auf fünf Minuten mit drei Themen.

00:32:14: Sind wir bei einer halben Stunde und sind damit schon durch?

00:32:15: Und dann gibt es Essen.

00:32:16: Das stimmt natürlich nicht!

00:32:18: Denn dann hätten wir die meiste Kompetenz, die sich hier im Raum befindet, nicht angezhaft nämlich ihre.

00:32:24: Die Idee des Ganzenes ist dass wir zweimal fünf Minuten Impuls bekommen Mit ein bisschen Dynamik und Pro und Kontra und sie dann zu diesen Mikrofonen stürmen, die Sie hier im Saal befinden und sich an eine Diskussion beteiligen.

00:32:38: Entweder sagen, was der Redner A gesagt hat ist ja wirklich... das geht überhaupt nicht klar.

00:32:41: und zwar aus diesen fünf Gründen Und ich möchte niemanden im Publikum angucken aber ich weiß manchmal sind ja Menschen unter uns heute bestimmt nicht Aber manchmal die es dann nutzen für so ne Art Korreferat dass sie gerne auf fünfzehn Minuten erstreckt.

00:32:57: Deshalb moderne Technik und einen Gong machen es möglich bekommt jede und jeder von ihnen ein Minute Zeit den Kommentar, den Impuls.

00:33:07: Woraufhin dann die Experten auf der Bühne reagieren können?

00:33:11: Hauptsicht ist wir kriegen ein bisschen Schwung rein, ein bisschen Dynamik und es erstickt nicht in gegenseitigem Frontal-Vorträgen.

00:33:20: Genau hier steht auch noch Ist noch Zeit auf dem Timer vorhanden.

00:33:24: Es ist natürlich ungenommen die Zeit zu verwenden und sagen die Reaktion überzeugt sie überhaupt nicht Und da müssen wir nochmal ganz anders ran.

00:33:34: Das ist jetzt vielleicht ein bisschen, ich hoffe nicht zu will erklärt.

00:33:37: Sie finden die Regeln dort und ich würde sagen wir fangen einfach mal an und der Rest ergibt sich wie es auch bei den Kleiderbügeln bei mir zu Hause der Fall ist.

00:33:48: Wir starten mit dem ersten Thema das erlautet von der Kachel zum Feed darf der Gesetzgeber Public Value in Empfehlungssystem überhaupt vorschreiben?

00:33:59: Ich freue mich sehr auf unseren ersten Redner, auch Prof.

00:34:04: Dr.

00:34:04: Georgius-Gönnelakis der Vorsitzender ist, der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich die meisten kennen sie unter ihrer Abkürzung KEC und der sich sehr gut auskennt mit dem Thema und lange Zeit auch innehaber der Professor jetzt lese ich wieder ab für bürgerliches Recht Internationales Privatrecht Rechtsvergleichung und Medienrecht.

00:34:24: stimmt das so?

00:34:26: Herr Prof.

00:34:26: Gönnelakis Ich bin froh dass Sie da sind und Sie haben fünf Minuten.

00:34:35: Vielen Dank.

00:34:36: Ich beginne mit ... Mit einem Satz, den Sie hoffentlich nicht meiner Zeit zu rechnen.

00:34:44: Nämlich als Herr Schmiege mich gefragt hat, ob ich hier ein paar Worte an sie richten soll zum kleinen Statement.

00:34:52: Hat er mir nicht gesagt, dass sich in den Box ringen soll?

00:34:55: Das ist mir erst später bewusst geworden und ich hab mich gefragt, bin ich nicht so alt dafür jetzt noch mal zu boxen.

00:35:01: Zumal ich meinen Widersacher hier sehe Herr Schmigge.

00:35:09: Ja, die Frage darf der Gesetzgeber Public Value in Empfehlungssystemen vorschreiben?

00:35:15: Man sollte erst nicht dürfen, ja meine Antwort.

00:35:19: Aber lassen Sie mich auch vorab etwas klarstellen.

00:35:24: Regulierer sind keine Strangolierer.

00:35:29: Geschäftsmodelle sollen sich im freien Wettbewerb und freien Markt unter fairen Bedingungen können gleichzeitig ist, aber auch das öffentliche Interesse sicherzustellen.

00:35:43: Und darunter fällt im Kommunikations- und Informationsprozess wie wir alle wissen die Sicherung der Vielfalt an Informationen und Meinungen.

00:35:53: Sie es für den demokratischen Willensbildungsprozess.

00:35:57: lassen sie erst mich so sagen Condiziosine qua

00:36:01: nun

00:36:03: Das Bundesverfassungsgericht knüpft die Kommunikationsgrundrechte bekanntlich auch an das Demokratieprinzip.

00:36:13: Dass eine Angebotsvielfalt mit Tausenden von Internetseiten allein nicht ausreicht, um Meinungsvielfalls sicherzustellen wissen wir mittlerweile alle.

00:36:26: Entscheidend ist es die Erreichbarkeit der Nutzer und hier dominieren die großen Plattformen und Intermediäre also die digitalen Informationsquellen, die wir selber täglich nutzen.

00:36:40: Und hier schlagen die Empfehlungssysteme den Nutzern Inhalte vor – wir haben es schon gehört und diese Inhalter haben letztlich Einfluss auf die Meinungsbildung auch das wissen wir!

00:36:55: Wie kann also Vielfalt in den Feed gebracht werden wenn algorithmische Empfehlungssysteme im Aufmerksamkeitswettbewerb reißerische, emotionsgeladene und extreme Inhalte verfestigen und sachlich informierte Inhalten vernachlässigen.

00:37:17: Und noch ein zweites und eine freiwillige Selbstkontrolle wie wir das in anderen Branchen kennen von den Plattformen nicht zu erwarten sind.

00:37:27: Die Antwort liegt nahe – und das soll ich auch vertreten – der Gesetzgeber soll Public Value in Empfehlungssystemen vorschreiben.

00:37:37: Jetzt, Herr Nutt habe ich gedacht Sie haben das Konzept präsentierenderes bin froh dass sie es nicht getan haben.

00:37:44: dann kann man wenigstens noch ein paar Anregungen geben und Ich will beginnen mit ein paar anregungen was man bei einer Regulierung nicht machen sollte.

00:37:55: eine Bevormundung von Nutzern nach dem Motto der Staat oder der Regulator weiß besser was gut für dich ist.

00:38:03: Das wäre nicht nur eine fatale Botschaft, sondern führte auch zum Verlust von Medienvertrauen anstatt es zu stärken.

00:38:12: Was regulatorisch ebenfalls kontraproduktiv wäre ist eine politisch gefärbte Definition beziehungsweise Auswahl von Public Value angeboten – das ist heute schon angesprochen worden!

00:38:24: Wenig hilfreich wäre auch eine rechtsunsichere Umsetzung von Public Value.

00:38:29: Wenn er also am Ende unklar bleibt, welche Angebote genau Public Value sind und welche nicht.

00:38:36: Informationsformate hatten Sie gesagt?

00:38:38: Frau Schumacher ja!

00:38:39: Unterhaltungsformate nein!

00:38:41: Misch-Formate auch nein!

00:38:44: Ja darüber müsste man aber nachdenken und diskutieren.

00:38:50: Ein Regelungseffekt würde auch verpuffen, wenn es zu einer ineffektiven Unvollständigen und damit letztlich eher symbolischen Regulierung kommt.

00:38:59: Denn damit wäre Außeraktionismus ebenfalls nichts gewonnen.

00:39:04: Auch muss der Gesetzgeber darauf achten, dass regulatorische Vorgaben- und Eingriffe in den Algorithmus der Empfehlungssysteme nicht als indirekte Inhaltesteuerungen ausgestaltet werden – denn das wiederum problematisch.

00:39:21: Was sollte und kann eine Regulierung im Bereich der algoritmischen Empfehlungssysteme erreichen?

00:39:29: Ja, zunächst kann man auf dem Paragrafen Vierundachtzig Medienstaatsvertrag aufbauen und ihn behutsam weiterentwickeln.

00:39:38: Dort sind die Anbieter von Benutzeroberflächen bereits verpflichtet, Public Value-Angebote leicht auffindbar zu machen.

00:39:46: Frau Schummacher Sie hatten es schon gesagt das muss ich nicht weiter ausführen.

00:39:51: Dies ist im Kern nichts anderes als eine positive Vielfalt-Sicherung, meine Damen und Herren.

00:39:58: Wie wir sie vergleichbar bei Drittfenstern etwa im Fernsehen kennen, wenn entsprechende Zuschauer an Teile erreicht werden.

00:40:07: Generell lohnt die Überlegung, die positive Vielfaltsicherung auf die großen Plattformen zu übertragen und weiter auszubauen.

00:40:17: Als Schwellenwerte kommt einmal Die Reichweite infrage, das ist in Ihrem Papier auch so diskutiert.

00:40:25: Aber – und das sollte man nicht vernachlässigen – der Anteil einem Werbemarktkäme in Betracht und müsste zumindest hier abgewogen und diskutiert werden.

00:40:35: Überlegenswert ist es darüber hinaus die positive Vielfalt-Sicherung im Sinne eines Grundversorgungsauftrags zu erweitern.

00:40:44: Grundversorgen mit Informationen als basisfreie Meinungsbildung.

00:40:50: Denes Bundesverfassungsgericht hat zum Werbefinanzierten Rundfunk etwas gesagt und das lässt sich auf die veränderte Online-Realität übertragen.

00:41:01: Auf den großen Plattformen spielt heute die Musik, dort besteht die Gefahr eines nur nach Popularitätsgesichtspunkten gestalteten Fiez.

00:41:12: Das war die Aussage des Bundesverfassungsgerichts zum privaten Rundfunk.

00:41:17: Dabei lautet der Richtschnur Mast BVN statt Mast Carry, in der digitalen Welt ist nicht mehr der Sendeplatz sondern die algorithmische Sichtbarkeit das knappe Gut dass es zu schützen gilt.

00:41:27: mit anderen Worten ich bin auch gleich am Ende.

00:41:30: algorithmische Empfehlungssysteme in sozialen Netzwerken könnten verpflichtet werden Public Value Inhalten eine Aufindbarkeitsbonus in ihren Relevanzkriterien zu geben.

00:41:43: Das wären letztlich keine inhaltlichen, sondern Designvorgaben die verfassungsrechtlich zulässig werden und wir haben eine große Vorlage bekommen durch das US-amerikanische Jury Urteil wo es auf Produktdesign abgestellt ist hat und dadurch aus der Diskussion, der Meinungsfreiheit der Kommunikationsgrundrechte herausgekommen ist.

00:42:11: Und das wäre vielleicht auch eine Überlegung in die der Gesetzgeber eintreten könnte.

00:42:15: Vielen Dank!

00:42:19: Vielen Dank, Prof.

00:42:21: Grüner Lackes.

00:42:23: Ich bin begeistert, es wirkt schon – ich muss nur in Richtung des Gongs gucken und es diszipliniert schon, ich bin elfen.

00:42:27: Vielen dank.

00:42:28: Ich glaube Sie bitten hier Platz zu nehmen und von hier oben Ihrem Jahr Konterpart zu lauschen, nämlich Thorsten Feldmann.

00:42:38: Er ist Rechtsanwalt und Fachanwaltung für Urheber- und Medienrecht.

00:42:41: Und Gründungspartner der Kanzlei J.B.

00:42:43: Vignole.

00:42:46: Und er ist der Meinung, der Staat soll sich raushalten aus den Feeds.

00:42:50: Ich bin sehr gespannt auf den Impuls!

00:42:51: Vielen Dank.

00:42:59: Hallo?

00:43:01: Wir boxen nicht... wir kriegen uns ja noch nicht mal in die Haare.

00:43:12: So geht nicht von meiner Zeit ab.

00:43:16: So, ich komme aus einer ganz anderen Ecke.

00:43:18: Nämlich bin klassischer... Amerika würde man sagen Free Speech Anwalt?

00:43:23: Ich vertrete Medien und beschäftige mich daher sehr stark auf allen verschiedenen Ebenen der Wertschöpfungskette mit der Mannungsfreiheit.

00:43:35: Und aus der Ecke komme ich dann auch.

00:43:37: Sehr interessante Positionspassbucher natürlich gelesen und dort an verschiedenen Stellen eingehakt.

00:43:43: Das ist hier auch schon gefallen,

00:43:45: die wesentlichen Stichworte.

00:43:47: Und Herr Professor Gunnar Lakes, Sie haben genau die Painpoints auch genannt, die eine Regulierung hat.

00:43:54: Ich habe da natürlich ein bisschen anderen Zungen schlag.

00:43:58: Wir haben jetzt genau fünf Minuten und ich muss jetzt echt durchrocken!

00:44:02: Im Grundansatz ist diese Regulierungsidee ja okay, also das will ich gar nicht bestreiten.

00:44:09: Die Medienfreiheiten haben in Artikel fünf einen objektiv rechtlichen Gehalt.

00:44:14: Das ist der Ursprung unserer positiven Medienordnung,

00:44:16: kennen wir alle

00:44:17: und die Medienfreiheit sind eben nicht nur subjektive Abwehrrechte sondern sie haben den öffentlichen und privaten Meinungsbildungsprozess als Schutzobjekt im Auge.

00:44:25: So da kommt die Regulierung her.

00:44:27: das ist auch vollkommen in Ordnung und gerade die Vielfaltssicherung ist einer Regulierungen auch zugänglich.

00:44:33: Problem ist dass wir hier eine ganz neue Art wie ich finde der Regelung haben, es ist mehr als hinten in den Achtzigern MSTV drinsteht.

00:44:45: Es ist auch mehr als eine must befound.

00:44:51: Es geht um die Push-Kommunikation.

00:44:54: Sie pushen individuelle Nachrichten über Regulierung den Nutzer auf den Bildschirmen.

00:44:59: Das ist ja auch das Ziel.

00:45:01: Es

00:45:01: gibt Zitat

00:45:02: und kompensatorische

00:45:04: Korrektur verterrender

00:45:06: Effekte im Meinungsmarkt.

00:45:07: Also das heißt,

00:45:08: da passiert was

00:45:09: auf einer Inhalts-Ebene, und das soll

00:45:12: korrigiert

00:45:12: werden.

00:45:13: Auf eine Inhaltebene ist also Medienregulierung.

00:45:17: Und ich nehme jetzt mal die Angreiferperspektive ein – es machen Anwälter ja immer, die überlegen immer wo können wir was abschießen?

00:45:26: Da gibt es

00:45:26: vier

00:45:28: Ansätze, die liegen auf der Hand.

00:45:30: Die werden auch in dem Positionspapier sehr klar formuliert, auch diskutiert.

00:45:37: Ich sehe es im Ergebnis dann jeweils ein bisschen anders, gibt eine hervorragende Dissertation auf die das Positionspapier bezugnimmt.

00:45:45: Das sind also vier Gegeneinwägungen, Erwägung, die auf der Hand liegen und zwei, die bisher noch nicht so diskutiert wurden.

00:45:51: Wir fangen mal an mit dem Nutzerinteresse – das hatten wir ja auch schon gehört!

00:46:00: will eigentlich nicht ganz persönlich, kann ich sagen.

00:46:03: Ich will nicht News und die Berliner Zeitung mit dem Feed haben.

00:46:08: Das Spam!

00:46:12: Und wenn ich dann auch noch überlege dadurch dass ich einen Feed angucke und die Reichweite solcher Medien vielleicht noch vergrößere, die das dann irgendwo zu Geld machen können finde ich, dass mein Interesse aus der Nutzerperspektive nicht richtig wahrgenommen wird.

00:46:27: Und Frau Dr.

00:46:28: Schumacher hat es gesagt, ja wir leben in einem Zeitalter der Nachrichtenvermeidung.

00:46:32: Der Herr Naht hat dann gesagt, ihr werdet zwangsbeglücken die Nutzer dann?

00:46:36: Das ist dann so eine Art Schulpflicht.

00:46:39: Sie erziehen den Nutzer und in den USA

00:46:43: gibt es da das

00:46:44: Prinzip

00:46:44: der Captive

00:46:45: Audience.

00:46:45: Da muss man vorsichtig sein.

00:46:46: Überall dort wo der Nutzer in einer gefangenen Umgebung geht Muss man vorsichtig sein mit den Nachrichten Mit denen man den Nutze aussetzt.

00:46:57: Hinzu kommt,

00:46:59: die Vielfalt gibt

00:47:00: es.

00:47:00: Das steht in ihrem Positionspapier auch drin.

00:47:03: Sie sagen auch ja das bleibt der den Nutzern unbenommen auf andere allgemein zugängliche Quellen zurückzugreifen.

00:47:09: aber das ist genau der Ansatz der Regulierung dass sie sagen na das passiert ja nicht.

00:47:14: also dieses Argument dann auch finde ich eher könnte man gut angreifen.

00:47:20: Zweitens natürlich das Anbieterinteresse.

00:47:25: Eine kommerzielle Regelung.

00:47:27: Es geht um

00:47:28: inhaltliche,

00:47:29: ich habe es ja eben gesagt, inhaltlich kommunikative Regelungen und die Anbieter haben eine negative Meinungsfreiheit.

00:47:36: Das hat das Bundesverfassungsgericht auch anerkannt im jüngeren Beschlüssen zu Facebook,

00:47:43: dass

00:47:44: niemand eigentlich verpflichtet werden kann, eine fremde Nachricht weiterzuverbreiten.

00:47:51: Es gibt Rechtsprechung des Bundesverfahrensgerichts, die das erlaubt.

00:47:55: Aber sind wir denn hier wirklich bei den Warnhinweisen auf der Zigaretten-Schachtel?

00:48:01: Ja, das ist was anderes.

00:48:01: Es geht hier um Kommunikationsregeln und es geht nicht darum eine Gesundheitsregelung zu schaffen sondern tatsächlich inhaltlich auf einen Kommunikationenvorgang einzuwirken.

00:48:11: Dann nur ganz kurz die Regelungen

00:48:15: diskriminiert ja

00:48:17: wenn man's bös ausdrücken will Anbieter die nicht in Paragraph neunzehn MSTV Entschuldigungen hereinfahren.

00:48:29: Die Kriterien, die für die Zulassung genannt sind, sind Geschäftsmäßigkeit, organisatorische Verfestigung und Kontinuität.

00:48:40: Das

00:48:42: stärkt etablierte

00:48:43: Anbieter.

00:48:45: Und das Bundesverfassungsgericht

00:48:46: hat

00:48:46: immer gesagt...

00:48:49: ...die Vielfaltssicherung

00:48:50: ist nicht

00:48:50: zum Schutz der

00:48:52: Etablierten da.

00:48:53: Vielfältssicherungen

00:48:54: dient gerade auch Alternative Medien, neue Medien und

00:48:58: neue Formate

00:49:00: in den Markt hineinzulassen.

00:49:02: Und das passiert hier vielleicht nicht.

00:49:05: Schließlich, da brauchen wir gar nicht darüber reden... Sie werden dem Vorwurf ausgesetzt sein, dass der Staat hier Inhalte

00:49:10: reguliert?

00:49:11: Großes Problem!

00:49:13: Wir werden den Vorwurf kriegen, sie schütteln den Kopf aber die Vorwürfe kommen.

00:49:22: Schliesslich

00:49:23: will ich noch zwei weitere Gern in Kürze finde ich.

00:49:28: Sehr

00:49:28: kurz, das eine ist wir sprechen alle sind alle gegen Vorratsdatenspeicherungen gegenüberwachung und ähnliches des Bundesverfassungsgericht betont dass eben alle

00:49:38: technologischen

00:49:40: Ansätze strukturelle Missbrauchseinfälligkeit haben.

00:49:44: Das heißt sie schaffen hier eine Infrastruktur zur Regulierung der Kommunikation die sehr

00:49:49: gut von einer patriotischen

00:49:51: Kraft missbraucht werden könnte.

00:49:54: Dessen muss man sich bewusst sein.

00:49:56: Und der zweite Punkt ist, da werden die klassischen Presseverlage dagegen anrennen.

00:50:03: Die wollen keine Zulassung haben.

00:50:05: Also Presse und Sie haben ja gesagt man muss an die Presse denken, an die elektronische Presse.

00:50:10: Die Bedarf auf einmal der Zulassung werden die nicht mögen!

00:50:13: Und ich glaube daran das ein sehr wesentlicher Punkt warum das auf jeden Fall?

00:50:18: also bei den Zulossungsherfordernissen sehe ich es glaube ich sehr kritisch.

00:50:25: Vielen Dank!

00:50:29: Vielen Dank für diesen Gegenimpuls, will ich es mal nennen.

00:50:32: Und auch Sie darf ich einladen hier auf dem Hockerplatz zu nehmen und sie wiederum im Publikum.

00:50:39: darf ich Einladung sich von Ihrem Hacker zu erheben und die Diskussion an einem der beiden Mikrofone

00:50:47: zu

00:50:48: befeuern?

00:50:50: sind sie, wobei ich fairerweise sagen muss das war jetzt auch keine vollkommen ablehnte die Kontrapositionen sollen eher so einen?

00:50:57: im Grunde haben zwei Experten mit dem Zeigefinger gewogen und gesagt okay also wenn man sowas machen will da gibt es ganz schön viele Faltstrecke.

00:51:05: Gibt es für euch jemanden hier im Publikum der oder die sagt, das sehe ich aber mal gar nicht dass da reguliert wird sei es jetzt vor allem man sagt das ist abschließend geregelt durch den DSA, durch die systemischen Risiken die da unterwegs sind und man kann ja durchaus Argumente finden um das zu sagen gibt's vielleicht auch Stimmen die sagen ah genau das was ich auch sagen wollte.

00:51:31: auch über solche kurzen Impulse Freuen wir uns natürlich.

00:51:36: Bitte, genau Sie müssen sich wenn Herr Grebenich stehen sie gerne auf gehen Sie gehen Sie ans Mikro dann hat man die Rednerlistik gewissermaßen physisch im Raum.

00:51:43: und ja

00:51:45: Klaus Greven ich spreche für RTL vielen Dank.

00:51:48: wer im Raum sollte sich zu diesem Thema verhalten wenn nicht wir als RTL?

00:51:52: weil es ist ja als theoretische Frage gestellt die uns aber sehr praktisch betrifft.

00:51:56: herr Gunnar Lakes hat vollkommen zurecht gesagt Der Gesetzgeber hat das Konzept beispielsweise der dritze, eine Zeitenregelung ja schon seit Jahrzehnten im Medienstaatsvertrag verankert.

00:52:05: Und wenn man diese Frage mit Nein beantworten würde, müsste man sich auch die Frage stellen was dann eigentlich in den letzten Jahrzehneten an Medienregulierungen passiert.

00:52:11: ist wir nur für die Konstrukt vielleicht nicht kennen, wir veranstalten einhundertundachtzig Minuten Drittsendezeiten die Woche im linearen Programm.

00:52:20: Die uns reguliert aufgegeben werden wo wir an unabhängige Produzenten Sendezeit abgeben darauf keinerlei Einfluss haben und in einem Verfahren gemeinsam mit der Medienanstalt dieser Anbieter ausgewählt werden für fünf Jahre also das Konzept extern zu verpflichten, zum Thema Vielfaltssicherung festgemacht an Größe.

00:52:39: Das gibt es heute schon und das kann es dann natürlich auch für neue Vielfalsgefährdungsgestaltung geben.

00:52:46: Ich weiß nicht ob ich noch eine Minute mehr haben darf, weil sich jetzt nicht so viele gemeldet haben...

00:52:52: Sie sehen mich zum Gong zucken, aber ich will mal nicht so sein.

00:52:54: Ich würde

00:52:54: noch zwei drei Punkte gerne entgegnen, dann nehme ich die Frage Push-Kommunikation und Eingriff in die Push- Kommunikation.

00:53:01: Wenn ich das mal übertragen darf in ein lineares Programm Grid wie wir sagen also eine Sendezeit.

00:53:06: uns wird aufgegeben zu welcher Zeit wir diese Inhalte, diese Hundertachzig Minuten auch da gibt es sogar noch Primetime Vorgaben heute schon umsetzen müssen.

00:53:16: Wir haben die Verpflichtung inzwischen exklusiv weil die Schwellenwerte des Gesetzgebers von keiner anderen Gruppe oder einem einzelnen Sender noch erreicht werden.

00:53:22: Das heißt, also auch diese Idee sozusagen das Push gibt es in der jetzigen Umsetzung schon und auch da Staatsferne ist kein Argument.

00:53:32: wenn es über die Medienanstalten gelöst wird und die Auswahl letztendlich Staatsfern erfolgt gibt es eine Umsetzung die hier nicht eingreift.

00:53:40: letzter Punkt von patriotischen Kräften missbraucht werden können.

00:53:44: Das stimmt, aber wenn ich ganz ehrlich bin was passiert denn gerade durch die Funktionsweise der Algorithmen jetzt schon in all diesen Angeboten über die wir sprechen?

00:53:52: Genau das ist doch das Problem weswegen sich der Gesetzgeber damit befasst.

00:53:56: also kurz zusammengefasst soll der Gesetz Geber dass ja das sollte er und es darf er auch

00:54:03: viel nachgeben.

00:54:04: nicht

00:54:10: nur ganz kurz zur Entgegnung Ja Ich finde aber es hat eine andere Qualität weil es tatsächlich geht um die Korrektur von Einzelinhalten, nicht darum einem dritten freie Sendezeit zur Verfügung zu stellen mit der er machen kann was er will sondern es geht darum in ihrem Bild ja.

00:54:27: Um auf ihr Programm zu reagieren und zwar relativierend.

00:54:31: Darum geht's zu korrigieren.

00:54:33: das ist finde ich hat eine ganz andere inhaltliche Qualität als dass was wir in den Fenstern kennen.

00:54:40: Vielen Dank.

00:54:41: dann bitte Sabine Frank.

00:54:44: Genau ich bin Sabine.

00:54:45: Ich verantworte die politische Arbeit für Google.

00:54:47: Ich rede auch nur zwanzig Sekunden, weil ich gleich noch mal reden darf aber zu was anderem?

00:54:52: deshalb mich würde interessieren ob es Erkenntnisse dazu gibt wir haben ja ähnliche Public Value Angebots Vorgaben bei Benutzeroberflächen Ob sie Kenntnisse dazu haben inwieweit sich das Vielfalt fördern sich an ausgewirkt hat Und wie.

00:55:08: wir haben jetzt ein paar Ideen zu den Konzepten, wie das auf Plattform umzusetzen ist.

00:55:11: Mir schließt sich das immer noch nicht aber vielleicht haben Sie da trotzdem Erkenntnisse?

00:55:15: Das wären meine beiden Fragen.

00:55:16: Danke!

00:55:19: Vielen Dank!

00:55:22: Ich mag keine... Frau Dr.

00:55:24: Schumann, wenn ich... Gehe gerne hinter mir.

00:55:28: Bitte dann ja, Frau

00:55:29: Dr.,

00:55:29: ich wusste nicht ob das Zucken die Mikrofongehalt oder der Wortmeldung gemacht ist.

00:55:32: Dann bitte!

00:55:33: Der hat

00:55:33: mir denn genau... Ja also vielleicht... kann ich für die Wirksamkeit der bisherigen Public Value-Vorgaben so viel sagen, dass wir ein Problem haben.

00:55:45: Dass wir das nicht messen können und das ist ein Problem, dass uns die Anbieter auch auf Rückfrage hin in allermeisten Fällen keine Angaben dazu machen konnten ob das was sie auf ihrem Plattform umgesetzt haben.

00:55:58: Die meisten haben das wunderbar umgesetzt kann man jetzt über Detail streiten, aber an sich ist das was der Gesetzgeber vorgegeben hat umgesetzt worden.

00:56:06: Aber wir wissen nicht wie es wirkt weil keine messbaren Erkenntnisse darüber da sind oder nicht gezeigt werden wollen.

00:56:13: Es gibt einige Anbieter die haben uns Auskunft gegeben.

00:56:16: Da sieht man dass die Wege wirken also sehr viele den Einstieg über Public Value nutzen.

00:56:23: Wir haben natürlich dieses Problem dass wir das nicht nachweisen können und Deswegen habe ich das vorhin auch versucht nochmal deutlich zu machen.

00:56:32: Wenn man so ein Konzept weiterentwickeln möchte, dann muss letztlich derjenige, der das umsetzt, auch kommunizieren und nachweisen wie es funktioniert weil wir können nicht in die Algorithmen reinschauen und wir können auch nicht die User Journey auf einer Benutzeroberfläche nachweisen.

00:56:48: Wie soll das gehen?

00:56:53: Ich würde gerne direkt darauf entgegnen dass genau das Thema über das ich sprechen wollte, nämlich es ist ein Grundrechteingriff.

00:57:01: Und da gilt immer die Verhältnismäßigkeit und Verhältnismäßigkeit, dass sie geeignet hat und es muss der nachweisen, der den Eingriffsvornimmt.

00:57:11: Wenn Sie schon Zweifel daran haben, naja wir wissen ja nicht ob's überhaupt wirkt?

00:57:14: Ist es denn dann überhaupt geeignete?

00:57:16: Es ist schon problematisch.

00:57:21: Vielen Dank für die Reaktion.

00:57:25: Ich sage dann auch mal einen Satz dazu!

00:57:27: Also es gibt ja noch den Grundsatz der kommunikativen Chancengleichheit und er wird hier nicht besonders in den Mittelpunkt gestellt.

00:57:40: Das heißt Kommunikation theoretisch durchzuführen, das ist das eine aber es dann umzusetzen ist das zweite.

00:57:48: und hier Gibt es den Grundsatz der kommunikativen Chancengleichheit?

00:57:54: Und der Gedanke, der Drittfenster generell der positiven Fehltfallsicherung ist eben.

00:58:01: kommunikative Chancengleichheit zu schaffen.

00:58:04: Wie soll denn, jetzt wenn ich das Beispiel bei Ihnen nenne Herr Greve nicht, wie soll denn ein unbekanter Anbieter jeweils Zuschauer erreichen?

00:58:13: Wenn nicht über sie!

00:58:14: Das ist seine Chance am Kommunikationsprozess teilzunehmen und das ist grundrechtlich auch geschützt.

00:58:22: natürlich in der Abwägung erfällt man es gibt viele Grundrechte und viele Positionen die im Einzelnen dann jeweils abzuwägen sind, es ist alles höchst kompliziert.

00:58:33: Höchst schwierig!

00:58:36: Deswegen will ich noch mal auf meinen Gesichtspunkt zurückkommen dass man weg kommt von einer inhaltlichen Regulierung das Produktdesign, dass man sagt wie designe ich eigentlich zu einem Feed?

00:58:51: Da hat man eine Möglichkeit ohne Grundrechtsverletzungen, ohne dass wir beim Artikel fünf sind der ohnehin sehr schwierig ist.

00:58:59: Weil er sehr viele Freiheiten belässt.

00:59:02: und das ist eigentlich letzten Endes der Grund warum diese großen Plattformen sich so entfalten konnten weil sie immer wieder sich darauf berufen können und keiner hat Möglichkeiten einzugreifen.

00:59:11: Das einzige was wir machen Wir schauen zusätzlich an Ja?

00:59:15: Und schauen zu und schauen zu.

00:59:16: nichts passiert Nichts verändert sich.

00:59:18: Die wachsen und werden größer und jetzt unterhalten wir uns über über kleine Pinards.

00:59:23: sich darf man nicht anders ausdrücken, wie wir jetzt in den Fied kommen.

00:59:26: Das ist ein kleiner Aspekt von den vielen Aspekten der Gesamtregulierung und in der Gesamtsordnung.

00:59:34: Warum?

00:59:34: Weil uns eben der Artikel fünf die Grundrechte, die binden uns ... Und da können wir ja nicht so agieren, wie normalerweise agieren würden.

00:59:43: Aber irgendwann, meine Damen und Herren, ist auch Schluss.

00:59:45: Irgendwann muss man die Sache benennen, so wie sie ist.

00:59:48: Man muss etwas tun!

00:59:51: Im Vorfeld gestatten sind mir diese Bemerkungen noch.

00:59:54: Ich bin jetzt über meine ...

00:59:55: Bitte, bitte!

01:00:01: Ich hab mir eigentlich überlegt was hat sich eigentlich geändert seit Bildzeitung und FAZ?

01:00:07: Nur die Bildzeitungen in ihren besten Jahren, das nochmal nachgeschaut hatte.

01:00:12: fünf Millionen Käufer Und dreimal so viele haben es gelesen, also fünfzehn Millionen Menschen haben die Bildzeitung gelesen und die FHZ in ihren besten Zeiten fünfhunderttausend.

01:00:26: Das heißt wir haben diese Divergenz ja schon in der Analogenwägel gemacht.

01:00:32: was macht aber den Unterschied?

01:00:34: Dort haben sie auch akzeptiert, haben gesagt die einen lesen das, die anderen das.

01:00:37: Da wollten wir bei der Bildzeitung ja auch nicht irgendein Feed reinbringen.

01:00:41: Sag's mal so, Salop oder Public Value?

01:00:43: Wir haben es halt akzeptiert, dass es Interesse gibt dieses reißerische zu lesen.

01:00:50: Ja da hat man wenigstens noch die Kaufwahl gehabt.

01:00:53: Man ist hin ans Kiosk gegangen und gesagt ich will dies oder jenes.

01:00:56: sie sagen News wollen Sie nicht Und auch die Berliner Zeitung oder was war das Zweite?

01:01:00: Das ist Ihre Entscheidung.

01:01:01: hier werden wir aber berieselt.

01:01:04: Wir gehen auf eine App Und schon werden wir berieselt mit Inhalten.

01:01:07: Die wollen wir vielleicht auch gar nicht, ja?

01:01:10: Wir haben gar nicht mehr diese Wahl und das muss man so ansprechen können.

01:01:14: Deswegen ist es ein kleiner Ansatz aber ein richtiger Ansatz.

01:01:18: Dieser Ansatz muss jetzt auch mal umgesetzt werden.

01:01:21: Ich denke die Landesmedienanstalten sind auch die Richtigen.

01:01:24: Sie haben die Erfahrung darin.

01:01:26: im Rahmen des Vierundachtzig haben sie ja ihre Erfahrungen und diese Listen schon erstellt.

01:01:32: Das heißt, dass kann funktionieren Wenn eben keine Inhalte reguliert werden, das ist der Knackpunkt.

01:01:40: Das haben Sie ja auch richtig gesagt, Herr Feldmann!

01:01:43: Vielen Dank.

01:01:45: Das war das Pro-Streifen mit Werf, dass ich mir hofft habe und ich muss sagen, mir gefällt der Ruf, den ich mir schon arbeitete haben, dass sich jetzt gefragt werde ob genug geredet wurde oder noch zwanzig Sekunden drin sind.

01:01:56: Ich bin sehr dankbar für diese Wortbeträge.

01:01:59: Ich hätte eine Frage auch wenn ich jetzt selber gewissermaßen den Zeitrahmen so ein bisschen aufbreche.

01:02:05: wir reden ja gerade auch oder zumindest vom Titel her über die Frage darf der Gesetzgeber das überhaupt.

01:02:12: Und ich würde zumindest einmal hier auf dem Podium die Frage stellen, darf der Landesgesetzgeber dass überhaupt?

01:02:18: Weil wir ja gerade auch mit Blick auf den Medienstaatsvertrag schon die große Diskussion hatten ist es nicht alles europarechtswidrig?

01:02:23: beim Letztes geht vorher auch.

01:02:25: also sagen dieser die Verfahren laufen ja soweit ich weiß noch.

01:02:29: Ist das aus Ihrer Sicht gar kein Problem oder wird das gerade so ein bisschen ausgeklammert?

01:02:34: und dann gucken wir mal wenn's soweite ist.

01:02:43: Also man muss reinschauen, was steht im DSA drin?

01:02:47: Da gibt es jetzt dazu nichts.

01:02:50: In der AVMD Richtlinie finden wir Ansätze Aber das ist ein altes Thema, ein alter Hut.

01:02:57: Bei jeder Regulierung des Medienstaatsvertrages stellt sich dann die Kompetenz zur EU-Regelung.

01:03:05: Was ist das Schlimmste was passieren kann?

01:03:07: Jedenfalls nicht dass der Landesgesetzgeber nicht tätig wird!

01:03:11: Das Schlimmmste was passieren kann ist, dass der EUGH feststellt es gibt einen europäischen Vorrang und dann gilt halt das europäische Recht und nicht das landesrecht.

01:03:20: Das ist genau die Streitfrage.

01:03:22: Also das heißt im Bereich des DSL, in dem Bereich der Vollhermonisierung wo eben nichts mehr passieren darf dort sind Empfehlungssysteme ausdrücklich erwähnt.

01:03:29: wie weit das erwähnte ist muss man dann auslegen.

01:03:32: oder sind wir im Bereich der Richtlinien wo man eine gewisse Umsetzungsmöglichkeit noch hat?

01:03:36: Ist eine klassische Streitfrage.

01:03:40: ich habe jetzt vorausgesetzt dass es eine Regelungskompetenz gibt der Länder aber das würde ich gerne auch zur Disposition stellen.

01:03:46: also das war meine Prämisse aber sollte nicht sagen, dass es unbedingt so ist.

01:03:50: Also die SAs gibt schon sehr starke Argumente, die für ein DSA da sprechen eigentlich.

01:03:54: Ganz

01:03:54: klar!

01:03:55: Vielen Dank!

01:03:55: Es gibt eine weitere Wortmeldung, die nehme ich gerne noch mit und...

01:03:58: Wunderbar, jetzt habe ich das.

01:04:00: Ach, Entschuldigung, Verzeihung.

01:04:03: Ich versuche die Mikrofonen im Blick zu behalten, es ist mir offensichtlich nicht gelungen.

01:04:08: Das liegt am Tarnmuster?

01:04:09: Da man erkennt es so schlecht ... Ich versuche mich kurz

01:04:13: zu fassen.

01:04:13: Meier, Direktor in der Landesmedienanstalt Saarland KI-Themen beauftragte der Medienanstalten und ich wollte diese innovative Technologie doch noch mal in die Diskussion einbringen und sagen zum einen wissen wir schon was passiert mit KI werden es jetzt auch nochmal genauer untersuchen denn über Tageting sind wir ja an der Stelle das sogar ganz gezielte Inhalte individuell zugesteuert werden können dass potenziert Plasenbildung oder wie auch immer das nennt man ja noch viel mehr.

01:04:41: umgekehrt, glaube ich aber dass wir diese Technologie wunderbar nutzen können.

01:04:45: Um zu sagen nicht genau dieser uniener Inhalt, aber ein Inhalt der diesen Unionkriterien die uns bitte der Gesetzgeber nennt entspricht und in einer gewissen Breite die man messen kann wird dann von der KI mitgesteuert ausgespielt.

01:04:59: da sehe ich wirklich sehr gute Möglichkeiten die im Ergebnis sozusagen bei Design diese Vielfalt gewährleistet, ohne zu sagen du musst jetzt News hören.

01:05:09: Das möchte ich Ihnen nicht zumuten.

01:05:12: Danke!

01:05:14: Ich würde tatsächlich... Damit

01:05:15: dürfen Sie es jetzt...

01:05:17: ...würde ich ja mit dem Bild auf die Zeit zumindest die zweite Wortmeldung noch mitnehmen und eine runde Reaktion hier möglichen und dann abhin vielen Dank.

01:05:25: Ich

01:05:27: möchte mich nicht äußern, dass es ein Feld kaum beackert ist.

01:05:31: Aber was positiv war aus der Perspektive der mittelschalte Regulierung ist das der EUGH erst im Dezember auf die E-Kommersrichtlinie, den Paragraph eins Absatz sechs ausdrücklich betont hat und gesagt hat, das ist eine Regelungsausnahme.

01:05:45: Darunter fallen relativ viele Medien vielfalls Gesichtspunkte.

01:05:49: Es ist sicherlich richtig, dass die Frage der geeignetheit letztlich in einer Rechtfertigungspflicht im Gesetzgeber steht.

01:06:06: Zugleich haben wir gerade aber mit den Vielfaltregulierungen eine Erd von Einschätzungsprärogative.

01:06:10: Sollte der Gesetzgebern bis dato die Regelung erst einmal aufgesetzt haben um etwaige erkannte Risiken auszuräumen?

01:06:19: Hat er jetzt gegebenenfalls die Möglichkeit dieses Kenntnisdefizit auszuräumen und ganz klar Ermächtigungsgrundlagen für eine Auskunftspflicht.

01:06:28: Die eben die besagten Plattformen auch mal zur Kasse bittet, den auch ganz klar verbindliche Regelungen gibt diese Wirksamkeiten auch kändlich zu machen.

01:06:40: Vielen Dank.

01:06:41: Herr Franzi, uns noch Ihren Namen?

01:06:42: Das sehe ich nicht von der Zeit

01:06:43: auf.

01:06:44: Tobias Wiesner über Redica Senadas.

01:06:48: Merci.

01:06:48: Dann eine klingelte Reaktion vielleicht darauf.

01:06:51: und zum angesprochenen KI-Potenzial in dem Kontext?

01:06:54: Genau, also die Frage ist dann... Die Einschätzungsprärogative vollkommen richtig aber die wird natürlich geringer je näher sie an den Kern von Artikel fünf kommen.

01:07:07: Also je tiefer der Grundrechtseingriff stattfindet desto weniger prärogativer haben Sie.

01:07:15: Da rücken wir hin.

01:07:16: Also man wird dann schon ein bisschen substantiierter sagen müssen, das macht das Bundesverfassungsgericht zum Beispiel bei Technologien über die wir gerade ja auch gesprochen haben Vorratsdatenspeicherung auch.

01:07:25: Die wollen wissen also, wirkt es oder wirkt's nicht?

01:07:29: Ja und da bewegen wir uns hin!

01:07:31: Das war so'n bisschen meine These auch bei der Frage Technologie.

01:07:35: Wenn man da Nutzerinteressen entsprechend berücksichtigen kann... ist das gut.

01:07:40: Aber ich glaube ja, wenn ich den Regulierungsansatz richtig verstanden habe dass es dem Anbieter im Wesentlichen überlassen bleibt der Medienanbietern zu entscheiden und dem Social Media-Anbietter zu entscheiden.

01:07:53: was kommt da rein?

01:07:55: Und wie man da dann Nutzerinteressen wirklich so berücksichtigen soll, dass bei mir nicht News in die timeline reingespielt wird, nie von den feed reingespielt wird, das wird sehr spannend zu sehen Das Ganze, aber ich glaube da haben wir jetzt das nächste Panel.

01:08:07: So ist die Frage funktioniert es überhaupt?

01:08:09: Ja wie funktioniert das?

01:08:10: und wenn's funktioniert ist dieser sind diese Bedenken abgeräumt okay?

01:08:14: Ich glaube noch nicht ganz dann.

01:08:17: Vielen Dank!

01:08:20: Herr Gullachis?

01:08:20: Ja ich sage nur zwei Sätze also relativ kurz Was ich sehr interessant finde, ich habe es angesprochen.

01:08:28: Dieses Jury-Urteil, weil das ein Blick eben erweitert und auf einen anderen Ansatz setzt.

01:08:34: Nämlich auf die Produkthaftung.

01:08:36: Wir schauen uns das Ganze unter Mediengesichtspunkten an Und da gibt's die Tabus.

01:08:41: Die gibt sie in den USA auch.

01:08:43: In dem Communications and Decency Act steht auch drin Für Inhalte wird nicht gehaftet, so wie wir es auch kennen Erstmals in der E-Commerce Richtlinie und dann weiter weitergeleitet.

01:08:54: Wenn wir jetzt auf ein Produkt, das konfiguriert wird legen.

01:09:03: Dann ändert sich alles!

01:09:05: Dann sind wir in der Produkthaftung und dann können wir Verantwortlichkeiten plötzlich schaffen die bislang undenkbar waren.

01:09:13: Und ich denke auch in diese Richtung müsste mal gedacht werden.

01:09:17: dieser neue Ansatz ist ein Meilenstein in meinen Augen.

01:09:22: Und damit kann man vielleicht auch dieses ganze System

01:09:25: aufbrechen.".

01:09:26: Vielen Dank, dann ich danke den Herrn Gulenlachis und Feldmann für ihre Impulse, die Diskussionsbereitschaft und das Verabschiede Sie von der Bühne!

01:09:39: Informationswüste im FITS?

01:09:40: Wie könnte eine Grundversorgung aussehen?

01:09:43: Sie haben gemerkt wir haben es gerade schon so ein bisschen gestreift wie es denn aussehen könnte oder wie es zumindest reguliert werden könnte.

01:09:51: Und ich freue mich sehr auf die beiden Impulse, die wir jetzt hören.

01:09:55: Den ersten hören wir von Professor Dr.

01:09:57: Ottfried Jaren.

01:09:58: Er ist... er hören wir nicht!

01:10:00: Wir hören den zweiten von Ottfried jaren.

01:10:03: Wir hören dem ersten von Valerie Rhein.

01:10:06: Ich freue mich ebenso vor den ersten zu hören.

01:10:09: wissenschaftliche Mitarbeiter an der Helmut Schmidt Uni in Hamburg an der Professur für öffentliches Recht insbesondere Völkerrecht und Europarecht.

01:10:18: Valerie kommen gerne auf die Bühne.

01:10:19: Wir freuen uns auf den Impuls.

01:10:27: Bestimmt gleich.

01:10:29: Nein?

01:10:30: Wir versuchen mal ein anderes, das Orangene...

01:10:34: Jetzt auch nicht?

01:10:40: Hallo jetzt!

01:10:42: Ja vielen Dank für die Einladung und dass ich hier ein paar Worte sprechen darf und dass wir auch unser Panel ein bisschen Carpan dürfen Das wollte ich direkt vorweg sagen Unser Zugriff sich in der gemeinsamen Diskussion im Vorfeld etwas verändert hat.

01:11:00: Und zwar, ja wie folgt?

01:11:04: Ich habe mich zu Beginn erstmal mit der Frage auseinandergesetzt die doch relativ stark insinuiert dass wir uns überhaupt im Rundfunkterran irgendwie befinden würden.

01:11:15: Zu meinem Hintergrund ich bin Juristin und Kommunikationswissenschaftlerin das beitritt den Blick glaube ich auf einige Fragen insbesondere Ist das jetzt alles nur verhältnismäßig oder was betrachten wir hier eigentlich als Gegenstand?

01:11:29: Und ich bin der Meinung, dass das Bundesverfassungsgericht anders als das, was bisher irgendwie angeklungen ist.

01:11:35: Eigentlich sich noch gar nicht so richtig dazu eingelassen hat, was wir im Bereich von digitalen Medien und Anführungsstrichen – ich nenne das gerne Algorithmen gesteuerte Zugangsdienste überhaupt machen darf!

01:11:46: Wir haben ja eigentlich noch keine richtigen Vorgaben denn die bundesverfassungsgerichtlichen Urteile, die bislang existieren sind meines Erachtens bisher nur Kontrastfolien dazu, was der Öffentlich-Rechtlich-Rundfunk weiterhin relevant ist in auch digitalen Umgebungen.

01:12:05: Daraus folgt meines Achtens weniger schon irgendwie eine konkrete Vorgehabe, was genau jetzt zu tun wäre oder was nicht zu tun.

01:12:14: Deshalb bin ich dafür, dass der Gesetzgeber den bisher noch weiten Gestaltungsspielraum nutzt.

01:12:20: Der natürlich begrenzt wird durch unterschiedliche Faktoren auf die ich kurz eingehen möchte und insbesondere ist natürlich alles was auch das hatten wir jetzt schon haben wir schon mehrfach gehört im Rahmen der Gesetzgebung stattfindet, am Ziel der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung auszurichten.

01:12:38: Und ich möchte mich jetzt ein bisschen von den Vorrednern lösen weil ich nämlich viel mehr der Meinung bin dass der Gesetzgeber grundsätzlich eher holistische Ansätze entwickeln könnte und weniger über einzelne dogmatische Mechanismen diskutieren sollte Und insbesondere erst mal diese ganzen Rundfunkkonnetzierten Bilder und Begriffe beiseite zu lassen, so was wie die Grundversorgung um überhaupt direchtlichen Grenzen und Möglichkeiten tatsächlich neu zu vermessen.

01:13:08: Natürlich bleiben dabei Rückgriffe nicht aus aber auch um sich weiterhin in diesem Kontext der Medienfreiheiten zu verorten.

01:13:16: Aber ich würde gerade nicht alles einfach übertragen und zu Übertragen versuchen sondern eher abklopfen.

01:13:21: Was kann man machen?

01:13:25: Auch das ist schon angeklungen, dass auch aus dem Europarecht einige Vorgaben folgen.

01:13:33: Die auf jeden Fall zu bedenken sind insbesondere so was wie das Medienprivileg, das aus dem M verfolgt oder die Regelung des DSA zu den algorithmischen Empfehlungssystems sind meines Erachtens gerade nicht nur risikobasierte Regelungen, die auf das Risk Assessment abziehen und unterstützen sollen sondern Genau den Meinungsbildungskarakter oder die Meinungsbildungseimplikation, Algorithmen gesteuert als Zugangsdienste mit einbeziehen.

01:14:03: So ich habe ein bisschen den Faden verloren und mich von meinem eigenen Skript gelöst aber ich finde zurück.

01:14:09: besonders vordringlich das hatte Herr Feldmann angesprochen erscheint mir tatsächlich die Rolle von unterschiedlichen Vermachtungssubjekten im Diskurs Und dazu gehört, das kennen wir eben auch aus der Rundfunkjudikatur.

01:14:22: Da möchte ich mich da auch wieder anlehnen.

01:14:25: Zum einen gehören dazu private Subjekte aber eben auch der Staat als Vermachtungssubjekt und ich tue mir schwer dass wir in einer politischen Verfasstheit oder in Zeiten von politischen Veränderungen Regelungen implementieren oder über Regelungen diskutieren, die staatlichen oder der öffentlichen Einrichtungen, die zwar staatsfern ausgerichtet sind aber auch da irgendwie unklar ist wie sich das in den nächsten zehn Jahren, fünfzehn Jahre weiterentwickelt.

01:14:56: Dass wir Regelungen schaffen die eben diese öffentliche Einrichtung dazu ermächtigen weiterhin Diskurse einzugreifen gerade wenn wir nicht wissen wie sehr sich das alles noch nach rechts verschiebt.

01:15:11: Wir können jetzt nicht alle oder wir müssen nicht konkrete Parteien benennen, aber wir wissen glaube ich alle wovon wir sprechen.

01:15:17: Weshalb eben einerseits meines Erachtens der Staat selber und das kennen wir ja auch aus der Vergangenheit ein eigenes Vermachtungssubjekt ist, aber eben auch zusätzlich die privaten Anbieter.

01:15:29: Genau und jetzt will ich ja ein bisschen praktischer werden, weil die eigentliche Frage wie eine Grundversorgung auch wenn nicht von den Begriffen nicht so viele dem Kontext Halte aussehen könnte möchte ich trotzdem nach darauf eingehen.

01:15:39: Ich schaue kurz zum Gong schon mal.

01:15:41: Wissenschaft redet anders!

01:15:45: Genau, also ich habe zusammen – das werden Sie gleich auch noch hören oder Herr Jaren und ich haben zusammen über einen mehrebenen Modell diskutiert auf der man an der man eine Mikromese- und Makroebene stattfinden lassen könnte.

01:15:59: Und da dann die unterschiedlichen Akteure und Mechanismen ansetzen kann.

01:16:07: Jetzt muss ich mich kurz fassen.

01:16:14: Genau, jedenfalls glaube ich dass es spannend ist nicht nur einzelne dogmatische Mechanismen wie so Public Value Regulierungen zu implementieren sondern eben Anreizbedingungen für auch neue Teilöffentlichkeiten im Digitalen zu schaffen sich von den Rundfunkbegriffen zu lösen und eben unter Rückgriff auf die Kommunikationswissenschaften Modelle zu entwickeln.

01:16:36: Wie man grundsätzlich dazu kommen kann das eine breitere Vielfalt online auch besteht Genau.

01:16:45: Ja, ich glaube den Rest diskutieren wir gleich aus.

01:16:48: Genau.

01:16:48: also ich löche auf jeden Fall gerne auch noch in diese Richtung.

01:16:50: vielen vielen Dank.

01:16:51: erst mal weil ich rein für den Impuls des Sichlösens von Altem Und ich bin sehr gespannt, ob Prof.

01:17:04: Dr.

01:17:04: Odfried Jaren Kommunikationswissenschaftler und lange Zeit entsprechender Professorinhaber – jetzt muss ich ablesen – Institut für Kommunikationwissenschaft und Medienforschung der Uni Zürich sowie Honorarprofessor für Publicistik und Kommunikionswissenschaft hier in Berlin an der FU.

01:17:19: Also ein Kommunikierungswissenschaftlern durch und durch!

01:17:21: In welches Horn er stößt?

01:17:23: Ob es das Ähnliches ist, klang ja schon an.

01:17:26: Vielen Dank, dass du da bist, Odfried, und wir freuen uns auf den Impuls.

01:17:29: Vielen Dank.

01:17:30: Ich war ja bei Prost zu sortiert, also es muss was gemacht werden.

01:17:35: Ich glaube zwei Sachen sollte man nicht tun.

01:17:37: das haben wir zwei vorgängig auch in Vorbereitung länger diskutiert.

01:17:41: Zu stark fahrtabbinglich zu sein eben Public Value Grundversorgung Vielfalt.

01:17:45: Das kommt natürlich aus einer bestimmten Ära und Paternalismus ist meines Erachtens sowohl ich auch eigentlich ein kritischer besorgter Denker bin kein guter Ratgeber.

01:17:55: Was ist der Ausgangspunkt?

01:17:56: Wir kommen aus der Verwaltung von Mangelverhältnissen.

01:17:59: Rundfunk war Mangel-Verwaltung in eine kommunikative Überflusssituation, das nicht per se nur positiv, die ist auch manipuliert und beeinflusst – das wissen wir alle!

01:18:10: Aber wir müssen sehen dass wir an einer Überflutssituation sind, die ganz andere Situationen schafft.

01:18:15: Erstens gibt es immer mehr Anbieter und es wird noch weitere geben.

01:18:19: Es gibt Online Only in allen Facetten, in allen Formen und das wird weiter wachsen.

01:18:24: Und wir haben, kam schon vorhin deutlich zuvor auch heraus KI.

01:18:29: KI generiert Inhalte, Töne Bilder whatever in beliebiger Varianz in einer hohen Geschwindigkeit und kann das Variant verteilen um bereitstellen.

01:18:39: Wir sind in einer ganz anderen Welt Und ich kann auf Knopfdruck sagen, mach's links, liebe KI, machs rechts.

01:18:45: Mach's arbeitgeberfreundlich oder mach es wie immer freundlich-oderfeindlich.

01:18:50: und wir haben auf der anderen Seite Wahlhandlungen bei den Nutzerinnen und Nutzern die auch zunehmen durch diese vielen Möglichkeiten von Anbieter und Angebotsseite, die mit hinein gekommen sind.

01:18:58: Wir haben also Überflussverhältnisse zu organisieren unter KI Bedingungen und da ist meine Antwort genau die schon vorhin kam Design Designs Hinking.

01:19:06: Wir müssen auf verschiedenen Eben-Design-Frauhaussetzungen schaffen, dass die verschiedenen Ansprüche, die wir mit Recht hier haben einfließen können.

01:19:14: Nämlich fängt schon an bei dem was die Software ist.

01:19:18: aber liebe Freunde Liebe Kolleginnen und Kollegen, Software zu regulieren ist ein verdammt mutiger Schritt.

01:19:24: Es handelt sich um ein privates Gut.

01:19:26: Dennoch kann man das machen.

01:19:27: Man muss sozusagen die Modifikation da dort beachten, um Software zu regulieren.

01:19:32: Zweitens muss man wissen, Software ist immer interaktionersinnvoll entsteht also unter Nutziereinfluss.

01:19:38: Das heißt, die Nutzer, die Nutzerin muss ich in den Prozess mit einbeziehen.

01:19:42: Drittens Ich habe es dabei mit hybriden kommunikativen Verhältnissen zu tun sowohl auf Seiten der Anbieter als auch bei den Angeboten, als auch mit den Genres, den Formaten und den Inhalten.

01:19:54: Alles wurde auch schon angesprochen!

01:19:56: Und ich habe es auch noch mit Nutzungsweisen die Variabe zu tun.

01:19:59: Ich hab ganz viele Punkte wo Interativität kommt.

01:20:02: Das Besondere ist ja diese Interativitet, die man verdammt schlecht steuern, nicht vorgeben kann und auch nicht einprogrammieren kann.

01:20:10: Denn wenn ich was Falsches einprogrammiere liefert die Software nicht das was ich wünsche oder ich nutze sie nicht mehr.

01:20:18: Dieser Einbezug der Nutzerinnen und Nutzarmus wird eingesehen werden, um sie zu berücksichtigen, um es zu machen.

01:20:24: Hauptpunkt in unserer Argumentation das Ganze wird man nicht dem klein kleinen regeln können sondern es bedarf einer eigenen Im gemahlen wohl Interessen aufgebauten Infrastruktur, wo die Angebote, die Anbieter und die Angebotsformen und Leistungen als publizistisches Angebot, sage ich mal im Konserteamsinn, gehostet und bereitgestellt werden können.

01:20:45: Nur dann wird man ein Angebot generieren können was eine Option wäre für die Nutzerinnen und Nutzern mit denen sie umgehen können.

01:20:52: Unsere Grundidee eben hat es die Valérie rein angesprochen, ist sowohl die Mikroebene im Design zu sehen.

01:20:58: Das ist nämlich dann die Software mitzugestalten auf der Mesoebene die Organisationen zu haben, die diese Angebote bereitstellen, organisieren und entwickeln und letztlich natürlich das ein Kommunikationsökosystem zu besitzen was integral dieser verschiedenen Anforderungen gleichermaßen sozusagen umsetzen kann.

01:21:16: Empfehlungssysteme allein auf der Stufe, das wurde schon bereits diskutiert.

01:21:20: Der Anbieter können Sinn machen aber wir wissen sofort wenn wir auf die Angebotsstufe kommen wird schwierig und kritisch.

01:21:26: und wenn wir denn das Recht auf die Inhaltsstupe kommen dann sind wir schon verfassungspolitisch bin ja kein Rechtswissenschaftler zum Glück in einer schiefen Bahn und könnten möglicherweise ganze Reihe von Problemen insgesamt bekommen.

01:21:37: und ein Ansatz danach Verhaltensteuerung aussieht Der ist, glaube ich von uns allen nicht gewünscht.

01:21:42: Macht keinen Sinn würde zu einer Ablehnung führen und zu einer Politisierung dessen was Regulierung ist, was nicht in unserem Sinne sein sollte.

01:21:49: also unser Schluss wir müssen selbst Infrastrukturbilden agieren und zwar auf allen Stufen vor der Software Ausbildung für Menschen die das machen über die Organisation die es bereitstellen bis zu den wenn man so will die Rahmenbedingungen die insgesamt geschaffen werden sollen.

01:22:02: Herzlichen Dank

01:22:04: Vielen Dank.

01:22:09: Ich danke sehr viel diese beiden Impulse und schaue schon mal ins Publikum, wie sie resonieren.

01:22:17: Sie kennen das Spiel die beiden Mikrofonständer hier vorne.

01:22:19: ich freue mich auf ihre Reaktionen.

01:22:22: sehen sie dass ähnlich es ist ja schon wenn ich das jetzt richtig verstanden habe in der kürze Zeit eine eher ein grundsätzlicher

01:22:30: Bruch

01:22:31: mit diesem mit dem bisherigen uns zu sagen wir müssen eigentlich ganz anders daran gehen auch im Grunde andere auch andere Begriffe finden für das was überhaupt regulieren wollen und lösen von dem was da im Rundfunk an den wir gewöhnt sind, wenn ich das zu sagen darf.

01:22:49: Ich schaue wer zuckt falls niemand zuckt oder sich die jeweiligen noch sammeln?

01:23:02: Das ist kein Bruch.

01:23:03: Wie wurde dann ausgebildet?

01:23:06: Welche Infrastrukturen wurden bereitgestellt, welche Netze und Frequenzen?

01:23:21: und so weiter auch.

01:23:22: Wir haben immer eine Infrastrukturpolitik gemacht, wir haben sie nur vergessen.

01:23:26: In der Nachkriegszeit hat man angefangen mit Infrastruktur-Politik von Autobahnen, Kanälen

01:23:30: usw.,

01:23:31: das hat Europa, sage ich jetzt mal groß leider vergessen.

01:23:35: Infrastruktur Politik über die hat man die Möglichkeiten versucht auszugestalten.

01:23:39: Und da müssen wir hin wieder zurück und das können wir auch.

01:23:44: Mich würde interessieren auch mit Blick auf dich Van Riege bitte!

01:23:49: Ja ich wollte geht es jetzt nicht?

01:23:53: Ich wollte da genau nochmal anknüpfen und ergänzen, dass dieser Aspekt der Infrastrukturregulierung würde ja dann auch so ein bisschen die Problematik.

01:24:01: Also es ist natürlich nichts was jetzt sofort umgesetzt werden könnte oder was sofort Wirkung zeitigen würde.

01:24:07: aber wenn man mehr auf Infrastrukturausbau geht und mehr eben auch auf Formen der Anreizregulierungen vielleicht noch gar nicht vorhandene Anbieter also auch das sind ja Aspekte die sich stellen könnten dann hätte man natürlich nicht die schnelle Sofortlösung.

01:24:21: Gleichzeitig wäre man aber von dem Problem der Inhaltsregulierung auch ein Stück weit entrückt.

01:24:25: und genau das ist ja eigentlich das, was auch im Panel vor uns schon so ein bisschen besorgt hatte und was mich auch persönlich in diesem Paradoxon, dass wir in Fragen der Medienregulierung immer wieder fortfinden haben.

01:24:40: Dass das Kurs offen bleiben soll, dass da irgendwie für grundsätzliche Regeln gesorgt werden muss, dass man auch ein richtiges Diskursverständnis zugrunde legen muss dass der tatsächlichen Verfasstheit von Diskursen nahe kommt und gleichzeitig, dass eben die Eingriffe ja sehr sensibel nur durchgeführt werden können.

01:25:01: Deshalb möchte ich eigentlich – das hat uns ganz gut ergänzt in unserer Denke glaube ich – davon wegkommen, nur von diesen imperativen eingerichtsgerichteten Denken wegzukommen und viel mehr zu gucken was können wir neu ausbauen?

01:25:18: Wohin können wir damit kommen?

01:25:21: Vielen Dank!

01:25:22: Jetzt liegt meine Zeit als aktiver Akademiker in der Uni sehr lang zurück.

01:25:26: Und jetzt bin ich in so einem Think Tank und will das alles immer konkret machen, wir brauchen konkrete Beispiele, sonst versteht es eh kein Mensch.

01:25:33: Was heißt das denn jetzt als nächster Schritt also?

01:25:35: Ich werfe mal so ein paar schöne Begriffe.

01:25:38: Braucht wer ein öffentlich-rechtliches Facebook oder müssen die Medien ansteigen, Mastodon Instanzen fördern statt irgendwie so lokale Sender.

01:25:51: Stelle das zurück und ihr könnt schon mal die konkrete Antwort überlegen.

01:25:55: Und übergebe an die Frage im Publikum.

01:25:58: Hallo, mein Name ist Rebecca Meier und es wäre eigentlich genau meine Frage auch gewesen und gerade auch mit dem Hinblick auf Alexander Natt was Sie gesagt haben.

01:26:06: würde es denn nicht dazu führen wenn wir eine eigene Infrastruktur aufbauen dass wir dann wie eine graue Kachel wieder hätten mit Public Value die dann eigentlich keiner kennt und keiner anklicken möchte?

01:26:15: also denken sie wirklich dass es funktioniert in der heutigen Zeit

01:26:20: Was ist die Alternative?

01:26:21: Wir haben das Problem, dass wir ein Angebotssituationen haben, die keine Branche ist.

01:26:26: Wir sind aber gewohnt in Europa mit Branchen zu verhandeln.

01:26:29: Wir haben den Komparatismus!

01:26:30: Wir haben sozusagen Form wie wir miteinander umgehen und wie wir in jedem europäischen Land übrigen.

01:26:34: Wie wir zu regeln kommen, wie wir Professoralität bilden... ...wir haben profession wie den Journalismus der sich selbst steuert und selbst kontrolliert.

01:26:41: Ja, wir können ja auch Leute, die programmieren als Profession anerkennen und sagen, das wollen wir, das fördern wir.

01:26:46: Und da schaffen wir auch durch Anreize die Möglichkeit, dass sie sich organisieren.

01:26:49: Also wir schaffen durch aktive Professionalisierung das.

01:26:52: Der Journalismus hat sich im historischen Prozess aktiv durch Professionalisierung in diese Position gemacht, da wäre ich jetzt nicht so skeptisch.

01:26:59: Ich sehe nämlich dass viele Menschen und die Daten kennen mir ziemlich viel Misstrauen haben über alles was da so rumläuft und was da alles so passiert.

01:27:06: Da gibt es eine große Skeptizismus und je mehr natürlich staatlicherseits noch interveniert wird, desto mehr steigt sogar der Skepticismus.

01:27:14: Es muss glaube ich von unten viel stärker wachsen und da ist Professionalisierung einen Ansatz.

01:27:19: Es führt nicht zu den Pappechern.

01:27:21: Die Sorgen hätte ich jetzt nicht, sondern es muss einfach angegangen werden und zwar mit dem eigenen Anspruch und eigene Leitidien und eigenen Zielen.

01:27:28: Das muss nicht unbedingt alles mehr als fähig werden aber das soll gemeinwohl orientiert sein oder das muss auch keine reichweiten Massen erzielen, dass Markt woanders stattfinden, aber es muss die Alternative im Markt da sein, dass man im Markt lernen kann von den anderen.

01:27:41: wenn ich eine Profession habe die sich dort entwickelt entsprechend auch was entwickelt, während die den Ehrgeiz entwickeln sozusagen auch Angebote zu machen.

01:27:48: Aber ich glaube man muss sich lösen von der Vorstellung nur nach oben sondern mal in die Breite und in die Vielfalt zu gehen.

01:27:54: das ist ein Kennzeichen unserer föderalistischen Strukturen die ohnehin nur begrenzt skalierbar sind.

01:27:59: wir können ja und wollen gar nicht skalieren.

01:28:01: also müssen wir sagen dass es unser Asset wir wollen uns unterscheiden.

01:28:05: Dann aber vielleicht eine Gegenfrage.

01:28:07: Auch im Hinblick auf die Medienkonzentrationskontrolle und eine Weiterentwicklung von der CACS, sollte man dann nicht eher schauen wo haben wir denn konkrete Gefährdungen auch innerhalb der FIFA?

01:28:16: Wie können wir die ausgleichen und können wir nicht da in diesen Feed hineingehen?

01:28:20: also weniger dass man so separat denkt sondern wirklich innerhalb der Nutzungsverhältnisse.

01:28:24: weil sie ja auch gesagt haben es gibt diese ganz unterschiedlichen Nutzungformen aber es gibt halt auch die großen Player die wir alle nutzen.

01:28:32: Also darauf würde ich mal kurz entgegen, dass das ja sozusagen ein weiterer Baustein innerhalb dieses mehrebenen Modells sein könnte.

01:28:39: Das soll ja gar nicht alles.

01:28:41: oder ich denke wir wollen oder ich möchte das nicht komplett ausschließen, dass es solche Regelungen auch geben kann.

01:28:46: Meines Erachtens kann das aber auf jeden Fall nicht der einzige Weg sein.

01:28:49: also mir ist schon auch klar, dass der MFA irgendwie erfordert, dass Medien, also das sozusagen Medienintermediere jetzt in diesen Online-Umgebungen mit erfasst werden, was bei irgendwie zusammen, also sozusagen dass wir das irgendwie bewerten können müssen im Zukunft und dass jetzt unsere schillernde Vorstellung von neuen digitalen Öffentlichkeiten dieses pragmatisch pro Problem nicht lösen werden.

01:29:13: Das ist mir schon bewusst.

01:29:14: ich glaube aber man muss eben auf so eine Kombination davon gehen die das dann, ja eben was er ich gesagt hatte irgendwie insgesamt holistischer denkt und auch darüber hatten wir im Vorfeld diskutiert.

01:29:27: Man kann es ja auch an Leitbildern ausrichten und das hat Torben auch in seiner Dissertation ganz fabelhaft gemacht ohne dass als Leitbil zu benennen aber er hat so sehr geschickt umgedreht, dass ist nicht nur darum geht die Gefährdungen zu skizzieren sondern dass wir eben auch positive positive Vorstellungen in den Medienfreiheiten oder Kommunikationsgrundrechten liegen haben, also eben diesen Vielfaltbegriff als solchen was auch immer das genau bedeuten soll.

01:29:53: Der Public Value Begriff der darauf zugreift oder daran angeknüpft ist von dem wir es eigentlich gar nicht so genau wissen und ja eher ein empirisches Konzept ist und also ein solches auch nicht so richtig funktioniert meines Wissens nach.

01:30:06: Also sozusagen aber dass wir trotzdem erst mal gucken was wollen unterschiedliche Mechanismen anlegen und eben mit dieser Vorstellung von, wie wollen wir das?

01:30:16: Das wird arbeiten.

01:30:17: Und weniger von alarmistisch dieses Medium oder dieser Algorithmen gesteuerte Zugangsgedienst gefährdet so und so.

01:30:26: Wenn wir dagegen schießen, dann haben wir es geklärt.

01:30:28: Das glaube ich nämlich nicht.

01:30:30: Bitte, Herr Gülakis!

01:30:35: Das ist in der Theorie wunderbar man braucht einfach ein Gegenmodell bin ich vollkommen bei Ihnen.

01:30:42: ja nur Die Welt darf nicht untergehen, bis wir dieses Gegenmodell geschaffen und aufgebaut haben.

01:30:51: Die großen Plattformen investieren in KI in Milliardenhöhe.

01:30:58: Wir wollen eine europäische Plattform aufbauen mit ... Was haben wir gesammelt?

01:31:03: Gerade mal fünf Millionen.

01:31:05: Wie soll das funktionieren?

01:31:09: In der Theorie bin ich bei Ihnen, aber ich sehe leider die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung als sehr gering.

01:31:16: Und da müssen wir mit den Mitteln, die wir haben versuchen Vielfalt in diesen Plattformen zu schaffen und das ist eigentlich das Thema dass wir auch weiter vertiefen sollten.

01:31:27: Bitte also ich folge Sie gerne auf stellen sich gerne hin.

01:31:30: ich bin tatsächlich mein Augenlicht.

01:31:31: sie sehen nicht trage Brille.

01:31:33: wenn sie am Mikrofonständer stehen dann sehe ich es ihr auf jeden Fall in diesem fall aber so vielen Dank.

01:31:38: ja vielen dank Susanne Farbe.

01:31:42: Bemerkung von Professor Gunnar Lackes, finde ich, bringt das noch mal auf den Punkt.

01:31:46: Und das war mir jetzt auch gerade in den Ausführungen von Ihnen lieber Prof.

01:31:52: Eras nicht ganz klar.

01:31:54: Worüber reden wir?

01:31:55: Reden wir über eine Plattform, reden wir über ein neues Angebot oder reden wir wirklich über Infrastruktur?

01:32:02: Es sind zwei verschiedene Dinge die schon seit Jahrzehnten verwechselt werden und für mich schließt es eine des anderen nicht unbedingt aus.

01:32:10: also auch die Frage Muss ich möglicherweise bestehende Plattformen starker regulieren, muss sich möglicherweise über Haftungsfragen nochmal anders nachdenken.

01:32:23: Aber die Welt dreht sich weiter und wir haben schon eine ganze Menge von vertrauenswürdigen Anbietern.

01:32:30: Dazu gehört der öffentliche Rundfunk aber genauso auch der private Rundpunkt dazu gehört auch die Presse.

01:32:36: Und der Gedanke, der meines Erachtens ein viel Erfolg versprechen.

01:32:39: Da ist auch im Sinne von das Nutzende tatsächlich darauf zu greifen weil sie bereits eben Nutzenden dieser Angebote sind, ist dass wir versuchen eine gemeinsame Infrastruktur hinzubekommen die es vielleicht auch schon im Kern gibt auf der sich diese glaubwürdigen Inhalte wiederfinden können Dass wir einen gemeinsamen Log-in für diese Angebote schaffen die den Menschen den Zugang dann in eine verlässliche Welt schaffen.

01:33:12: Die eben sich auszeichnet durch glaubwürdigen Content, die sich auszeichert durch gemeinwohl orientierte Empfehlungsalgorithmen und die sich auch durch geschützte Kommunikationsräume.

01:33:23: Das erfordert aber nicht einer ganz neuen europäische Medienplattform aufzubauen von der ich ehrlich gesagt auch nicht glaube dass sie dann der Ränder werden würde.

01:33:36: Vielen Dank, Frau Farb.

01:33:38: Ich würde die Reaktion gerne hören und wenn jetzt jemand weiter direkt aufspringt dann auch das Thema...

01:33:46: Frau Farbb, dass wir jetzt auch missverständlich sind.

01:33:48: Ich lebe seit vormundzwanzig Jahren in einem Kleinstadt mit mehreren Sprachen.

01:33:52: Die SRG-Programme aus dem französischen Raum werden ja Deutsch, Schweiz kaum rezipiert.

01:33:57: Eine europäische Plattform ist ein Mythos wird nicht funktionieren weil Kultur und Sprache Unterschiede so stark sind das völlig klar.

01:34:03: Das sehen wir ökonomisch.

01:34:04: es ist ja überall nur gefloppt.

01:34:05: Es gibt kein Beispiel

01:34:06: wo das

01:34:06: die gelungen ist.

01:34:07: Die Idee der Plattform is aber was anderes.

01:34:09: sie kann nämlich den Geltungsräumen die man hat oder Regionen abgebildet werden noch nachgebilded werden.

01:34:14: die funktionieren auch.

01:34:15: also man muss ja nicht auf diese große Welt gehen.

01:34:19: selbst der Willensnation wäre nicht möglich.

01:34:21: Das funktioniert nicht, das ist richtig!

01:34:23: Aber man kann mit Plattformen und anderen entsprechenden Technologien mehr Ebenensysteme bauen.

01:34:27: die kann ich vertikal differenzieren und horizontal differenziert und kann in der Tat auch auf das aufsetzen was schon da ist.

01:34:33: Ich muss nicht alles neu anfangen.

01:34:35: Aber ich glaube diese Europadiskussion ist eine reine Fluchtdebatte die politisch wirkungslos ist und von der Reputation leider keine Chancen hat.

01:34:43: Vielen Dank!

01:34:44: Hallei, magst du auch oder?

01:34:46: Nichts sind zu viel Herr Vorrang, dann freue ich mich sehr über die Impulse und das Verfechten dieser Vision.

01:34:53: Und gleichzeitig auch über die sozusagen mahnden Zeigefinger aus dem Publikum.

01:34:59: Vielen Dank, warte hier rein!

01:35:00: Vielen Dank Ottfried Jaren!

01:35:08: Nun gemeinsam geblickt auf die rechtlichen Möglichkeiten.

01:35:12: wir haben geblickd auf was denn vielleicht auch möglich sein könnte wenn man sozusagen ein bisschen größer denkt.

01:35:21: Und wir kommen zum dritten Themenblock des Nachmittags.

01:35:25: Nämlich, ja gewisse Anstufe, gewisse Maßnahmen anschließen daran praktisch theoretisch gut, praktisch unmöglich.

01:35:32: ist Vielfalt im Vieh überhaupt umsetzbar und nachweisbar?

01:35:37: auch hier haben wir einen flammenden Verfechter und eine ich vermute jetzt mal das unterstelle ich dass wir gleich hören eher skeptische Reaktion Als ersten Herrn Dr.

01:35:52: Felix Sieker auf der Bildung zu begrüßen, er ist Project Manager im Programm Digitalisierung und Gemeinwohl bei der Basismann-Schriftung.

01:35:59: Felix schön dass du da bist!

01:36:06: Genau vielen Dank.

01:36:06: erst mal das ich hier sein darf um meinem Statement anzufangen Ich würde sagen machen dass Vielfalt im Feed tatsächlich möglich ist.

01:36:14: die entscheidende Frage ist weniger ob Plattformen viel verteilen können sondern vielmehr warum Sie es bislang nicht tun.

01:36:19: und heute optimieren die meisten Plattformen vor allen Dingen auf Engagement.

01:36:22: Das bedeutet, das werden vor allem Inhalte angezeigt mit denen viel interagiert wird meistens durch Klicks, Kommentare oder Likes Und das Problem daran ist bekannt dass diese... das sind meisten Inhalten die starke Emotionen auslösen Empörungsschirren und Konflikte verschärfen und diese Inhalter performen in solchen System besonders gut.

01:36:40: deswegen ist der Feed den wir haben auch nicht neutral sondern das Resultat ganz bestimmter ökonomischer und technische Entscheidungen.

01:36:48: Aber das Ganze geht auch anders.

01:36:50: Man kann auch Inhalte bzw Empfehlungssysteme so gestalten, dass sie nicht nur das maximieren was uns auf der Plattform hält sondern auch stärker Inhalten fördert die Verständigung und unterschieden wegfördert.

01:37:01: Und in der Debatte oder an der akademischen Preaching-Debate hat sich dafür der Begriff Bridging gefunden oder Bridging Algorithmen die besonders den USA eine größere Rolle spielen.

01:37:12: Das sind Ranking Systeme die Inhaltssichtbarer machen die Anschlussfähigkeiten zwischen verschiedenen oder unterschiedlichen Perspektiven erhöhen anstatt Lagerbildung zu verstärken.

01:37:21: Und das Ganze ist keine akademische Nischendebatte, sondern es gibt auch ganz gute praktische Beispiele, warum das umsetzbar ist und dafür mit zwei Beispielen gebracht.

01:37:30: Das erste ist vor drei Wochen haben Forscher der Universität Berkeley Ergebnisse einer großen Studie veröffentlicht.

01:37:36: Das ist tatsächlich die erste großexperimentelle Studie gewesen, die analysiert hat wie sich Empfehlungssysteme auf Polarisierung und das Wohlbefinden von Nutzerinnen und Nutzenden auswirkt.

01:37:46: Dafür wurden Zehntausende Teilnehmende rekrutiert und diese wurden in zwei Gruppen eingeordnet und eine Gruppe hat über eine Browse Extension einen anderen Algorithmus vorgespielt bekommen.

01:37:56: Und bis Resultat war sehr klar also dieser anderen Empfehlungseilgorithmen, die stärker darauf ausgerichtet sind auch andere das Inhalte zu fördern, die verschiedene Gruppen auch positiv bewerten können haben dazu beigetragen dass Polarisierung also die affektive Polarisierungen, die die Teilen angegeben haben zurückgegangen ist.

01:38:16: Wir sind gleichzeitig das Wohlbefinden verbessert wurde.

01:38:20: Das heißt aus akademischer Sicht sehen wir, dass Vielfalt im Fiat möglich ist.

01:38:25: Und zweitens, im Jahr zwanzig wurden von Francis Horgan die sogenannten Facebook-Paper oder Facebookfalls veröffentlicht.

01:38:31: Das sind interne Dokumente gewesen von Meta, die dargelegt haben das Meta die zum Teil sehr schädlichen Auswirkungen ihrer Plattformsysteme auf Kinder und Jugendliche bewusst sind.

01:38:42: Interessanterweise haben sich auch in diesen Facebook Papers Hinweise gefunden dass das Unternehmen bereits Experimente gemacht hat mit Bridging Algorithmen.

01:38:50: Auch da ist das Ergebnis gewesen dass diese Empfehlung sei das Thema, die die Inhalte angezeigt haben den Menschen aus unterschiedlichen Gruppen zustimmen konnten gleichzeitig dafür beigetragen haben.

01:39:06: Dass der Diskurs signifikant verbessert worden ist.

01:39:09: mit anderen Worten gesagt selbst innerhalb der Plattform ist bekannt, dass der Feed anders aufgebaut werden kann und dass er ein positiven Einfluss haben kann auf die Diskurse.

01:39:21: Diese Ansätze wurden jedoch nicht weiter verfolgt.

01:39:23: Und tatsächlich arbeitete das ganze Thema, was bei META damals zu den sogenannten Bridging Algorithmen gearbeitet hat und inzwischen auch nicht mehr beim Unternehmen.

01:39:32: Der Grund ist halt sehr klar.

01:39:33: Engagement fördert Aufmerksamkeit – und Aufmerksamkeit fördert Werbeinnahmen.

01:39:39: Das aktuelle System bei dem Plattform oder die aktuelle Ausgestaltung der Empfehlungssysteme ist einfach in dem Sinne bis jetzt zu lukrativ für die Plattformen das zu ändern.

01:39:49: Deswegen braucht es, würde ich sagen zwei Dinge.

01:39:51: Das erste ist Transparenz.

01:39:52: Also Plattform sollten mehr Transparens herstellen nach welchen zentralen Parametern sie eigentlich inhalte ranken und das zweite ist Wahlfreiheit.

01:40:01: Aktuell sehen wir vor allen Dingen Wahlfreikeit zwischen einem chronologischen Feed und dem sogenannten Engagement Feed.

01:40:07: Was aber fehlt?

01:40:08: Ist auch ein anderer Feed.

01:40:09: Es können Bridging-Feets sein, aber es können auch anders ausgestaltete Empfehlungssysteme sein Und die existieren bereits.

01:40:15: Die müssten halt nur wirklich eingesetzt werden.

01:40:18: Super, vielen Dank

01:40:19: Felix

01:40:20: für den Pro-Impuls.

01:40:25: Und ich freue mich jetzt auf die Erwiderung von Sabine Frank und es muss ich hier mal ablesen.

01:40:30: Herr Heddefgauffmann der FAERS and Public Policy Deutschland Österreich & Schweiz bei Google.

01:40:35: Schönen Sabine dass du da bist!

01:40:37: Vielen Dank fürs kurzfristige Einspringen für Lutz, der eigentlich vorgesehen war.

01:40:41: Manchmal ist das ja so ein bisschen... Ist dann nochmal eine größere Challenge.

01:40:45: Merci, dass du hier bist und wir freuen uns auf die fünffigen guten Impulse.

01:40:48: Ganz herzlichen Dank für die Einladung.

01:40:50: Soll ich mich da hinstellen oder bleibe hier?

01:40:51: Bleibe hier!

01:40:54: Also vielen dank, dass wir überhaupt eingeladen waren.

01:40:57: Vielen dank, das ich jetzt sein darf in der total wichtige Diskussion.

01:41:01: bei vielem was du gesagt habt denke ich vielleicht habe dir das falsche Unternehmen eingeladene aber trotzdem schön Hier zu sein.

01:41:07: Die Frage ob Vielfalt in online feeds praktisch realisierbar und nachweisbar ist berühmt den Kern natürliche öffentlichen Diskussionen und es elementar wichtig.

01:41:17: Ich möchte eins betonen und das ist mir wirklich sehr wichtig, dass die Prämisse des ein verantwortungsvolles Design und vielfältige Feeds praktisch unmöglich sind.

01:41:27: Das ist eine grundlegende Fehleinschätzung.

01:41:29: So würde ich radikal widersprechen und will es auch darstellen, dass wir es tatsächlich anders machen bei Google und YouTube.

01:41:35: Und nur für diese beiden Unternehmen oder Plattform kann ich sprechen, und ich glaube du hast über andere vornehmlich gesprochen – du widersprichst mir wenn du das anders siehst – sehen wir es nicht als Widerspruch sondern als zwei Seiten einer Medaille.

01:41:48: Unsere Aufgabe ist es als Plattform für freie Meinungsäußerung auf der einen Seite und gleichzeitig für ein verantwortungsvolles Geschäftsmodell zu stehen.

01:41:56: Ein weitverbreiteter Irglaube ist dabei dass unsere Produkte dabei ausgelegt sind Aufmerksamkeit der Nutzer um jeden Preis zu maximieren.

01:42:06: Das sind vielleicht oder vielleicht auch nicht, vielleicht Modelle von sozialen Netzwerken wo es genau um Feeds von anderen wie haben sozusagen meiner eigenen Social-Freunde damit zu tun?

01:42:19: das ist nicht unser Geschäftsmodell aber selbst bei anderen Plattformen würde ich da müssen Sie viel sprechen.

01:42:26: ein weit verbrauteter weiterer Irgerelaube ist dass unser Geschäftsmodell darauf basiert Nur das eben zu maximieren, tatsächlich geht es darum dass Nutzer schnell und effizient das finden was sie suchen.

01:42:43: Das baut Vertrauen auf und führt dazu dass Sie wiederkommen.

01:42:47: Das beste Beispiel hier ist die Google Suche.

01:42:49: ihr Erfolg bemisst sich daran wie schnell ein Nutzer tatsächlich die beste Antwort findet und unsere Seite dann wieder verlässt und zwar im Zweifel zu anderen Seiten geht.

01:42:59: Das Ziel ist nicht die Weildauer, sondern die Relevanz und Qualität der Ergebnisse.

01:43:05: aus dieser Mission leiten sich zwei Grundprinzipien ab, die für alle unsere Dienste gelten erstens den Zugang zu Informationen, die freie Meinungsäußerung zu ermöglichen und zweitens dabei als Unternehmen verantwortungsvoll zu handeln.

01:43:18: Das bedeutet klare Richtlinien gegen schädliche Inhalte wie illegale Darstellung, Mailware gezielte Desinformation zu haben und massiv in den technologischen und menschlichen Durchsetzungen zu investieren.

01:43:30: das bedeutet aber auch da wo es am wichtigsten ist etwa bei Nachrichteninhalten oder auch bei Gesundheitsfragen, verlässliche und vertrauenswürdige Quellen hervorzuheben.

01:43:43: Jeden Tag werden auf YouTube zwanzig Millionen neue Videos hochgeladen.

01:43:50: Ich sage das gerne nochmal, zwanzich Millionen neue videos werden hochgeladen.

01:43:55: Und ich glaube auch dass angesichts dieser schieren Menge Es, glaube ich sehr naheliegend ist, dass eine solche Plattform die Förderung von freier Meinungsäußerung als solches schon hat.

01:44:07: Es gibt wenig Orte wo wir tatsächlich so viele neue Inhalte sehen und wahrnehmen können.

01:44:13: Das ist also eine Bühne wo ein immense Vielfalt an Stimmen wahrnehmbar ist Und um in diese Vielfaltung den Einzelnen überhaupt nutzbar zu machen und zugänglich zum Machen ist Personalisierung unerlässlich.

01:44:25: Empfehlungen helfen dabei aus dem riesigen Ozean von Inhalten genau, nämlich die Nischencreator zu finden.

01:44:32: Die lokalen Nachrichten, die Bildungsangebote und zwar diejenigen, die für den Einzelnen jeweils relevant ist – was für mich relevant ist, das ist für Felix noch gar nicht relevant und umgekehrt.

01:44:43: Das heißt ich glaube wir sehen sehr deutlich dass wir kein Vielfalsproblem haben.

01:44:49: Gleichzeitig setzen unser zweites Prinzip verantwortungsvolles Handeln konsequent um.

01:44:53: freie Meinungsäußerung hat auch auf YouTube klare Grenzen und die spiegeln sich nicht nur in den deutschen Gesetzen, sondern auch in unseren Community-Richtlinien wieder.

01:45:02: Wir wenden erhebliche Ressourcen auf, um Inhalte, die gegen diese Regeln verstoßen zu entfernen und die Verbreitung von grenzwertigen Fehlinformationen zu reduzieren.

01:45:13: Nirgendwo nehmen wir die Verantwortung mehr wahr als beim Schutz junger Nutzer.

01:45:18: Mit Angeboten wie YouTube Kids, Family Link den Jugendschutzeinstellungen für Eltern und die proaktive Einschränkung von potentiell problematischen Empfehlungen für Teenager setzen wir klare Leitplanken zusammenfassen und Torben freut sich dass ich das sage.

01:45:35: zusammen fassen lässt sich sagen.

01:45:37: die Herausforderung ist nicht zwischen offenen Plattformen und einem verantwortungsvollem Unternehmen zu wählen.

01:45:44: Unsere Aufgabe ist es, muss es sein beides zu sein.

01:45:49: Das Prinzip leitet uns bei Google als Ganzes und wird die spezifischen Gegebenheiten von Diensten wie YouTube präzise angewendet.

01:45:57: Das ist natürlich eine total komplexe aber keinesfalls unmögliche Aufgabe.

01:46:02: Es ist unsere Kernaufgabe, die wir uns jeden Tag stellen Und ich freue mich auf die Diskussionen und ihre Fragen.

01:46:09: Vielen Dank.

01:46:17: Jetzt zog direkt jemand still auf, das freut meine müden Augen.

01:46:21: Ich freue mich über Ihre eine Minute Redezeit und gerne auch Ihren Namen.

01:46:26: Mein Name ist Olaf Radke.

01:46:27: ich bin von der Staatskanzahl Nordrhein-Westfalen deswegen so ein bisschen in der Position des Gesetzgebers.

01:46:33: Meine Frage an Dr.

01:46:35: Sieger wäre Ihre Ausführungen ja heben natürlich so ein Stück weit darauf ab, wie man vielleicht depolarisieren könnte sollte über eine andere Fiedlogik.

01:46:49: Wäre das ihre Erwartungshaltung an den Gesetzgeber?

01:46:53: Respektive haben sie da eigene Modelle?

01:46:56: um jetzt nochmal persönlich ohne dass jetzt als Positionierung der Landesregierung Düsseldorf Nordrhein-Westfalen verstehen zu wollen Ich habe so ein klein wenig bei Ihren Ausführungen das Problem gehabt, dass Abstellen auf das Gemeinwohl zielt ja schon auf eine gewisse inhaltliche Vorgabe.

01:47:15: Eine gewisse Erwartung wie Diskurs zu funktionieren hat wo ich persönlich denke, wo der Gesetzgeber sich vielleicht auch eher zurücknehmen sollte.

01:47:25: deswegen meine Frage an Sie bestehen Erwartungshaltungen oder Modelle ihrerseits konkret an den Gesetzgebern?

01:47:33: Danke!

01:47:35: Bitte.

01:47:36: Vielen Dank für die Frage, in erster Zeit zu beantworten ja ich habe das Gefühl dass wir in Europa einfach sehr stark über Content Moderation sprechen was ein sehr großes Thema ist auch über den DSA aber die Frage von Plattform Design Regulierung nicht die gleiche Wichtigkeit hat und Plattform design Regulierungen behandelt.

01:47:55: wie kommt etwas überhaupt auf die Plattform?

01:47:57: Wir fangen dann an wenn etwas auf der Plattform ist das zu regulieren Und tatsächlich bietet sich hier, und es ist durchaus etwas überraschend.

01:48:05: Der Blick in die USA eigentlich ist etwas naheliegend weil UDUSA tatsächlich deutlich weiter sind bei der Frage vom Plattform-Design-Regulierung.

01:48:13: Es gibt auf der einen Seite, gibt es Zwischenzeit einzelne Gesetzesvorhaben, die wirklich mit einem Hammer raufgehen und sagen, es gibt keine personalisierten Fiz mehr für Minderjährige.

01:48:21: York hat so ein Gesetz bestoßen, in Australien ist das jetzt auch der Fall.

01:48:25: aber es gibt auch ausgewogene Gesetze.

01:48:27: Da ist zum Beispiel in Minnesota ein ganz spannender Fall und in Minnesota wurden durchgesetzt, dass Plattformen Transparenz herstellen müssen über die Artexperimente, die sie durchführen.

01:48:38: Ich bin total bei Ihnen, das es nicht der Aufgabe des Gesetzgebers ist genau zu sagen wie ein Feed auszusehen hat und welche Inhalte gespielt werden soll weil das natürlich auch sehr negativ genutzt werden kann falls eine andere oder keine demokratische Region mehr anders macht.

01:48:53: Aber mir geht's vor allen Dingen hier um den Punkt der Transparens einfach zu zeigen.

01:48:57: Was machen wir eigentlich?

01:48:58: Und warum sollen wir akzeptieren, dass Plattformen die ganzen Experimente bereits machen und da auch bestimmte Resultate mit haben.

01:49:06: Aber gleichzeitig erfahren wir einfach nicht genau was da passiert.

01:49:08: Deswegen würde ich sagen ja, ich glaube das sollte der Gesetzgeber stärker machen, die Transparenzverpflichtung zu machen.

01:49:14: Das Zweite gibt es einfach verschiedene Feeds, die kann man nutzen.

01:49:17: Der Nutzer hat dann die Wahl dazwischen.

01:49:18: aber was aktuell passiert ist, dass wir als Nutzer nicht die Wahl haben.

01:49:21: Wir haben nur einen chronologischen Feed und wir haben den Engagement basierten Feed.

01:49:25: um jetzt nur letzte Argumenten noch mal reinzubringen und das ist total spannend.

01:49:28: Meta hat ja eine große Studie auch veröffentlicht.

01:49:30: zu, ich glaube es war letztes Jahr, Torben weiß es, müssen wir es tatsächlich durch, wo sie verdichten haben?

01:49:35: was ist der Einfluss eigentlich ihrer Empfehlungssysteme auf Polarisierung?

01:49:39: Das sind die größten Studien gewesen und alle Artikel sind in Nature & Science veröffnet worden also den absoluten Top-Journals.

01:49:45: Was dabei gemacht wurde ist Sie haben einfach nur verlichten wie ein chronologischer Feed aus gegenüber einem engagementbasierten Feed und haben nicht... einen dieser anderen Feeds genommen und dementsprechend würde ich mir wünschen, dass sowas beispielsweise mal gemacht wird.

01:49:56: Ich bin auch sehr guter Dinge das man rausbekommt, anders als wie Meters gesagt hat durchaus wir ein Einfass sehen auf Polarisierung und Wobefinitionen nutzen.

01:50:06: Vielen Dank

01:50:07: Sabine!

01:50:07: Ich wollte eigentlich nur... ergänzen oder aus meiner Sicht ein bisschen klarstellen, dass der DSA ist für mich keine Inhalteregulierung.

01:50:15: Sondern die eigentliche Inhalterregulierungen sind hier ausgelagert letztlich auf den Nationalstaaten.

01:50:20: Es wird verwiesen auf die Strafrechtsgesetzgebung

01:50:23: etc.,

01:50:24: oder überhaupt illegale Inhaltenregulierungs nicht nur der STGB das heißt der DSE und wissen Sie sehr viel besser als ich es natürlich eine Horizontaregulierung wo genau so Sachen wie von von die angesprochen ja auch drin sind.

01:50:40: Also es gibt Transparenzverpflichtungen, es gibt die Verpflichtung alternative Algorithmen anzubieten.

01:50:48: ich glaube wichtig zu sagen ist Plattformen.

01:50:51: das habe ich vorhin vielleicht ein bisschen grob gemacht aber Plattform ist nicht gleich Plattform.

01:50:54: also nochmal zu gucken was ist die Logik innerhalb dieser unterschiedlichen Plattform?

01:51:00: Was für sozusagen Nutzerengagements gibt es denn da eigentlich?

01:51:05: Was für Arten von Inhalten gibt's, was dann?

01:51:07: wie wird das genutzt.

01:51:08: Das ist ja tatsächlich sehr unterschiedlich auch in den Altersgruppen sehr unterschiedliche und in der Nutzeroberfläche sehr unterschiedlicher.

01:51:16: also vielen von ihnen wird vielleicht gar nicht bewusst sein dass YouTube zum Beispiel den höchsten Zuwachs an Nutzung tatsächlich auf dem Fernsehen hat.

01:51:25: ganz interessant.

01:51:26: oder aber mein eigentlicher Punkt Die DSA aus meiner Sicht schon europäisch zumindest angelegt ist, nämlich eine horizontale Rahmenregulierung und keine Inhalteregulierungen.

01:51:42: Eine Reaktion bitte!

01:51:43: Ich kurze Reaktionen darauf.

01:51:46: Also viel des hängt natürlich am Enforcement des DSAs weiter ab.

01:51:49: aber wenn wir uns jetzt die Frage der unterschiedlichen Fieds anschauen können Ich meine, es ist nur Artikel-Fünfundzwanzig vom DSA.

01:51:57: Welcher auch so ausgelegt werden kann, dass theoretisch andere Fiedsstärke angeboten werden müssen.

01:52:03: Deswegen glaube ich, da ist noch Ausbaupotenzial.

01:52:07: Es gibt nicht viel im DSA darüber über die tatsächlichen Experimente und die Plattformen durchführen.

01:52:15: Während einige hektische Gesetzeblättern um das nachzuschauen ... Wir haben eine Wortmeldung in der Publikum bitte.

01:52:24: Ja, Frank Stahner!

01:52:25: Freier Journalist, ich mache jetzt mal die journalistische Frage nämlich hier in den Raum.

01:52:29: Denn es gibt ja bereits was Feed-Einstellungen angeht bei der einen oder anderen Plattformen DSA bedingt zumindest Möglichkeiten ist zu nutzen.

01:52:36: Ich vermute dass so ziemlich genau alle hier im Raum ein Link in Profil haben vielleicht drei oder vier nicht.

01:52:42: Ich würde ganz gerne wissen wer hat da schonmal seinen Feed selber umgestellt und hat festgestellt wie schnell er ans Ende kommt?

01:52:51: Selbst wenn er ganz vielen Profilen folgt?

01:52:53: Wer von Ihnen hat es überhaupt umgestellt?

01:52:55: Einfach mal hier in den Raum.

01:52:58: Einmal versucht.

01:53:00: Sonst noch?

01:53:01: Zwei, drei ... Fünf!

01:53:03: Wenn ich das gerade richtig gezählt habe so etwa haben wir's schon einmal umgestellt.

01:53:06: also nur als Beispiel für ja wir können diese Dinge sicherlich regulieren aber was passiert dann wieder als Frage zurückgegeben?

01:53:15: Ich würde ähm...ich hab mich grade irgendwo noch eine Hand.

01:53:20: Ich bin jetzt unsicher, ob das eine war.

01:53:21: Aber vielleicht kommt es gleich wieder!

01:53:23: Ich würde an die Frage von FALG oder an den Impuls von Falg eine Nachfrage auch meinerseits anschließen.

01:53:30: Du Sabine du hast vorhin gesagt ja im Grunde geht's ja für uns darum die den nutzenden relevantesten Inhalte zu finden also sozusagen diese Dienstleistung der der Relevanz oder Relevansketerien anzulegen die Nutzen etwas bringen.

01:53:44: aber ist nicht genau dass eigentlich die Vorschläge, die jetzt auch Felix auf den Tisch gelegt hat zu sagen okay was sind denn diese Relevanzkriterien und wo?

01:53:57: das ist ja eine Frage von Design.

01:53:58: Sei es einer Suchmaschine oder sei der Feed bei YouTube.

01:54:03: also warum könnte man da nicht reingehen und sagen Relevance haben zu einem gewissen Teil eben auch andere Dinge als das was ihr bisher als relevant identifiziert?

01:54:16: Zum einen geht es um die Relevanz des Einzelnen und nicht sozusagen, was die Plattform denkt.

01:54:20: Und das wäre auch meine große Frage letztlich an den Gesetzgeber oder erstmal in die Medienanstalt mit dem Impulspapier wer definiert denn für die deutschen Nutzer?

01:54:30: Was gerade relevant ist?

01:54:32: also zu sagen ich finde ich systematisch tatsächlich schwierig soweit Ich weiß in einige hundert Public Value Angebote jetzt sozusagen für die Nutzeroberflächen definiert wurden.

01:54:46: Wie viel Tausend oder Zehntausend wären es, wenn man irgendwie auf die Plattformebene geht?

01:54:51: Weil es da ja auch sozusagen den Einzelinhalt gehen muss.

01:54:54: Ich habe vorhin gesagt wir haben zwei Hundert Millionen neue Videos pro Tag, also wären wir nicht bei Tausenden sondern bei Millionen unterschiedlichen Feeds.

01:55:03: Wo ist dann quasi das Public Value Argument noch und wie wird es zu sagen definiert von der öffentlichen Seite?

01:55:09: Das ist mir ein großes Rätsel, wie es technisch gehen soll und inhaltlich finde ich tatsächlich... Ich habe einfach Fragen dazu, wie man sich das vorstellen will.

01:55:18: Das ist denn doch eine öffentliche Stelle, die mir erklärt was ich jetzt gerade konsumieren sollte und was ich bevorzukonsumieren solltet, wie das mit Artikel fünf in Einklang gebracht wird.

01:55:28: Dazu gibt es bestimmt gute Auskünfte.

01:55:31: Wir haben Relevanz Gesichtspunkte und Qualitätskriterien, die wir auch veröffentlichten haben.

01:55:37: Es gibt Raider Guidelines, die's seit zwanzig und mehr Jahren gibt, die öffentlich abrufbar sind wo sehr klar definiert ist, was aus unserer Sicht ein qualitativ hochwertiges Ergebnis ist.

01:55:49: Und das gilt dann genauso für die Suche wie auch für YouTube und gilt insbesondere natürlich für Nachrichteninhalte.

01:55:57: Frau Stachschuhmacher?

01:55:58: Ja ich würde gerne nochmal kurz also vielleicht auf das gleich eingehen, was du gesagt hast Sabine vielleicht noch mal einmal festhalten wollen, was jetzt beide hier auf dem Podium ja gesagt haben ist selbstverständlich kann wie auch immer, ich das jetzt ein gemeinwohl orientierten Algorithmus vielleicht einen Algorithmos der in jedem zehnten zwanzigsten dreißigsten Post Informationen die verlässlich sind sagen können wir gleich noch darüber sprechen nochmal was das sein soll also dass sich das sozusagen dass sich da realisieren lässt und b auch kontrollieren lässt.

01:56:31: Das sagt ja.

01:56:32: letztlich sagen ja beide Sabine du sagst ihr macht das?

01:56:36: Ihr habt bestimmte.

01:56:38: Ihr guckt euch an, was wichtige Inhalte sind der Nutzer oder qualitätvolle Inhalter.

01:56:44: Inhalten die aus eurer internen Sicht noch zulässig sind also nicht gegen eure Content Guidelines verstoßen.

01:56:51: Also was ich nur mitnehme ist Die Unternehmen haben bestimmte Art und Weisen wie sie ihre Feeds ausspielen.

01:56:58: der Algorithmus, der nimmt bestimmte Dinge auf oder auch nicht.

01:57:01: Und es ist selbstverständlich möglich dass man sich da auch Gedanken darüber macht wie man über einen alternativen Feed oder einen regulierten Feed im schlechtesten Fall eben dann auch entsprechende Inhalte ausspielt.

01:57:13: Informationen und darum solls eigentlich nur gehen.

01:57:16: das wäre niemals eine staatliche Stelle also auch keine Medienanstalt die so was die sagt was das sein soll.

01:57:26: Es wäre die Idee, dass Anbieter, die selbst, die man als verlässlich qualifiziert.

01:57:32: Dass sie ihre eigenen Inhalte entsprechend pflegen und sagen, welche meiner Inhalten sind?

01:57:39: Informationen nach bestimmten Qualitätsstandards, also was ich vorhin sagte Verlässlichkeit, journalistische Arbeit

01:57:47: etc.,

01:57:47: dass man die selbst pflegt und das der Algorithmus sehen kann benutzen kann bei der Bedienung von Nutzerinteressen nach wie vor.

01:57:59: Es geht ja nicht davon darum, dass man sagt wenn jemand nie das Angebot ABC nutzt dann kann er aber von XY vielleicht eine verlässliche Information bekommen.

01:58:08: Darf ich einige Gegenfrage nur stellen?

01:58:10: Wir gehen davon aus, dass alle zweihundert von euch definierten Public Value Anbieter alle zur Wahl in Ungarn jetzt gerade berichtet haben richtig?

01:58:20: Davon würden wir ausgehen

01:58:22: Wenn ich die suche?

01:58:23: Ich weiß nicht, ob das alle gemacht haben.

01:58:25: Aber vielleicht

01:58:25: mal die Hälfte, ne?

01:58:27: So, hoffe ich doch mal!

01:58:28: Dass die Hölfte das zumindest gemacht haben ist ja schon ein relevantes europäisches Herzereignis gewesen.

01:58:33: Wir reden ja auch nur über Nachrichteninhalte habe ich ja verstanden.

01:58:37: Das heißt von den hunderten, die alle so einen Artikel jetzt geschrieben haben wen wähle ich denn aus?

01:58:42: Wer ist denn?

01:58:43: eins zwei drei vier fünf sechs... Entschuldigung wenn ich... Da vielleicht gleich anschließend davon deine Frage, aber wie wählt ihr denn aus?

01:58:51: Wer wählt eigentlich bei Google aus und nach welchen Kriterien wer zum Beispiel in KI-Zusammenfassungen erscheint.

01:58:58: Also insofern könnt Ihr ja Inhalte steuern und die nach oben ranken Und Ihr definiert sogar verlässlich und hochwertig Nach welchen kriterien eigentlich und warum soll ein Regulierer das nicht können?

01:59:11: und ihr orientiert euch danach.

01:59:13: Und meine zweite Frage wäre noch, wenn FIT die neue Benutzeroberfläche ist.

01:59:17: Warum vereng ich eigentlich am Passant jetzt mit einer neuen Position der Medienanstalten?

01:59:23: Public Value auf Informationen und Infotainment und nicht wie bei der Public Value Regulierung für Benutzeroberflächen eigentlich alle journalistisch redaktionellen Anbieter die gewisse Kriterien erfüllen.

01:59:36: Ist das nicht eigentlich vielfalls verängend was dann da passiert?

01:59:40: Vielen Dank.

01:59:41: Ich würde die beiden bei den Punkte gerne abschichten, sagen Frau Dr.

01:59:44: Schumacher oder direkt dazu.

01:59:47: ansonsten würde ich nämlich einmal Sabine Frank fragen diese... Genau so ein bisschen der Punkt, den du ja auch vorhin gemacht hast.

01:59:56: wir wollen denn wirklich eine öffentliche Stelle, die mir vorschreibt was ich konsumieren sollte.

01:59:59: Darüber kann man jetzt gehen und sagen ja gut jetzt haben wir gerade private Stellen, die uns vorschreiben was wir konsumierend, also über Spitz gesagt, nachverziehen können.

02:00:08: Das, was ich spannend finde auch nachdem was Felix gesagt hat wenn man gewissermaßen als Forschungsprojekt es schafft Inhalte anders zu kuratieren und dann auch öffentlich macht nach welchen Kategorien die neue Sortierung stattfindet wäre das nichts was ihr genau so leisten könntet, also dass ihr sagen könntet hier unser Algorithmus legt und ich weiß das ich will jetzt auch um Gottes willen keinen Algorithmen tüft.

02:00:33: Die Diskussion ist schon hundert Jahre alt aber da mehr Transparenz zu schaffen weil von außen, jetzt spreche ich wirklich außerhalb der Rolle des Moderators als Stingentänker hat man schon das Gefühl da

02:00:45: ist

02:00:46: Transparensmäßig noch ein bisschen Luft nach oben wie dieser Auswahl und diese Relevanzbewertung stattfindet.

02:00:52: Ginge da nicht mehr?

02:00:53: Ja, also willst du tun?

02:00:55: Also ich will das hier gar nicht so ein bisschen monturen.

02:01:04: Ich glaube, dass wir die Kriterien, die maßgeblich sind dafür was für den Algorithmus ausgespielt wird.

02:01:12: Die sind veröffentlich und transparent.

02:01:14: und wird die andere Seite in dem Fall Daniela Bourgen sagen das reicht uns alles noch gar nicht aus.

02:01:19: Das wird immer so sein und es wird genau dieser Ping-Pong sein wenn wir mal zu Danielas Zufriedenheit veröffentlichten dann wird auch Gott um die Welt und auch sozusagen die Böswilligen Akteure die alle nicht in Danielas Verband sind.

02:01:32: Genau das Wissen sozusagen den Algorithmus damit ausnutzen und damit unbrauchbar machen.

02:01:37: Und genau vor dieser Herausforderung, ich weiß das hören Sie alle wirklich sehr häufig aber es ist genau die Herausforderung mit denen wir als Anbieter und Plattformanbietern zu tun haben weil jeder auf Position eins der Suche oder zu sagen bei YouTube ganz oben sein will und das ist genau eine Herausforderung.

02:01:55: Qualitätskriterien habe ich gesagt sie sind öffentlich und einsehbar und genau das ist auch der Unterschied glaube ich an der Konzeptionierung.

02:02:02: Kriterien, die maßgeblich sind.

02:02:04: Das sind keine einzelnen Angebote weil mir bei den Millionen oder Milliarden von Inhalten wirklich überhaupt nicht klar ist wie das sozusagen im Sekunden oder Millisekunden-Bereich entschieden werden soll von den einzelnen Anbieter, was dann eingespielt werden muss.

02:02:22: Aber vielleicht bin ich da auch einfach technisch zu beschränkt und wir kommen da weiter in dem Bereich.

02:02:28: Ich glaube dass wir eher über Kriterien nachdenken und reden sollten.

02:02:32: Ich glaube das wir dann sehr solides System haben, was wir an Kriterie haben und veröffentlichen Und Einschränkung dazu wird es leider immer geben.

02:02:41: Artikel vierzig des DSA Frage veröffentlichen wir genug, gibt es dazu genug?

02:02:48: Verpflichtet uns hier zu sagen Zugänge auch für Forschungseinrichtungen bereitzustellen.

02:02:54: Wo genau solche Fragen ja auch denn erforscht werden können.

02:02:57: Also bindet euch alle an die öffentlichen Stellen, an den deutschen DSA, die Netz A und sozusagen.

02:03:06: dann können Forschungsanträge gestellt eine ganze Reihe auch an Forschungsanträgen, insofern glaube ich muss man da auch mal ein bisschen sehen was passiert.

02:03:19: Und im Übrigen ist es das gesagt worden ja vielleicht auch eine Durchsetzungsfrage aber da sind wir als Anbieter gar nicht gefragt sondern wir haben hier eine ganze reihe an Regulierern und Aufsichtsvertretern dar die sich sicherlich dazu äußeren können.

02:03:33: Jemand, der sich dazu äußer möchte auch sehe ich direkt hinter dir.

02:03:35: vielen Dank erstmal gerne Felix.

02:03:42: Also erst mal, ich glaube auch nicht dass man alle Plattformen über einen Kamm scheren sollte und ich glaube das ihr schon deutlich mehr macht als Exos beispielsweise macht oder Meter macht.

02:03:50: Und tatsächlich habe wir vorhin dieses Experiment erwähnt bei dem vor drei Wochen die Ergebnisse rauskamen und ein paar der Algorithmen basieren tatsächlich auf einem Algorithmus den Google entwickelt hat und zwar Jigsaw.

02:04:01: Jigsaws ist der Tech Incubator von Google der sich... Ich bin auch da eineinhalb Jahre auf der Konferenz gewesen dort in New York wo es vorgestellt wurde Kümmern haben und sehr gute Leute auch darin haben, auch andere Algorithmen zu entwickeln.

02:04:14: Und dieser Algorithmus ist zum Beispiel von der New York Times eingesetzt um Kommentarspalten zu geratieren.

02:04:19: Aber hier wäre.

02:04:20: ich glaube ihr habt einfach ein Zielkonflikt in dem Sinne dass es die eine Seite wollt ihr schädliche Inhalte vermeiden auf der anderen Seite ist es ihr habt das Relevanz genannt aber braucht Aufmerksamkeit weil es einfach auch Werbeeinnahmen reinbringt.

02:04:31: und ich weiß z.B.

02:04:32: aus der Perspektive API Es gab noch Hoffnungen, das stärker auch in das Unternehmen reinzuspeisen und es ist erst mal wieder nicht auf so viel Gegenliebe gestoßen.

02:04:40: Und ich glaube diesen Zielkonflikt, den ich weiß nicht wie man ihn komplett auflösen kann, der ist auch total verständlich aber ich glaub er ist einfach da!

02:04:48: Die ähnliche Logik wie PerspektiveAPI nutzen wir auch im YouTube Kommentaren, also sozusagen... Im Kommentaren?

02:04:54: Aber nicht bei den... Das ist ja ein riesiger Unterschied, weil kommen euch die Kommentarnutze oder...?

02:04:58: Ist trotzdem eine ähnlichen Logik.

02:05:01: Ich kann dir nur sagen, das ist genauso.

02:05:03: Wir haben wirklich gar kein Interesse... sozusagen polarisierende Inhalte massenhaft auf der Plattform zu haben.

02:05:11: Es ist auch, glaube ich total logisch und Torben hat mich das schon einige Male sagen hören weil wir leben davon dass sozusagen werbgeschaltet wird auf der plattform.

02:05:20: die größten Veränderungen auf der platform sind und zwar in der Form wie Algorithmen eingesetzt worden sind nicht mit dem dsa eingetreten sind auch nicht mit den netzigen eingetrehten sondern die größtend veränderung haben wir vorgenommen, weil wir davor tatsächlich sehr viel laute Inhalte hatten.

02:05:41: Weil wir genau das hatten was jetzt auch diskutiert wird chronologische Fiez einzuführen.

02:05:46: Das heißt die Inhalten, die frisch auf der Plattform waren, die viel Aufmerksamkeit hatten sind nach oben gespült worden.

02:05:53: Was ist passiert?

02:05:55: Wir haben viel Lärm gehabt und die ganzen Werbetreibenden Und haben gesagt, wenn ihr das nicht verändert und wenn ihr eure Plattform nicht sauber kriegt werden wir keine Werbung schalten.

02:06:06: Und da sind die wesentlichen sozusagen Qualitätsverbesserungen und Änderung eingetreten.

02:06:11: Das war also keine regulatorische, sondern eine marktwirtschaftliche Dynamik die da ist.

02:06:17: Und das mag man uns jetzt glauben oder nicht glauben Sie können sich das auch in historischen Dokumenten angucken wie da einfach Veränderungen da waren.

02:06:25: und das heißt langfristig will das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich sein.

02:06:29: das gelingt nur wenn wir weiter Werbung schalten kann.

02:06:33: Vielen Dank Genau, ich finde dieses Bild des Zielkonflikts ganz spannend.

02:06:38: Also wie löst man den auf?

02:06:40: und gibt es natürlich auch verschiedene Ansätze?

02:06:42: Ob man sozusagen marktwirtschaftlich rangeht oder sagt die Regulierung gibt vielleicht korrigiert in die eine oder andere Richtung das Ziel.

02:06:50: jetzt aber Ottfried Jaren

02:06:54: Ja vielen Dank.

02:06:55: Ich glaube bei den Plattformen ist klar, muss man unterscheiden.

02:06:57: ich denke wir haben ja bei der Vielfalt die sozialer Zeucht wird thematischer zeugt wird und räumlicher vor eigentlich positives unglaublich mehr.

02:07:06: das wächst und steigert sich.

02:07:08: Wir haben das Problem wie wir es reduzieren.

02:07:09: Klar dann gibt's eine Reihe von Herausforderungen.

02:07:11: unser eigenes problem ist aber doch Wie schaffen wir das für die politischen geltungsräume?

02:07:15: stichwort demokratie kreis statt land

02:07:19: Bund.

02:07:20: Also wie bild ich sozusagen das ab, was dazu führt dass der souveräne eine Entscheidung trifft aufgeklärt informiert die als legitim gilt?

02:07:28: und und und also dieser der raumbezug?

02:07:30: Dass sich das ausgedehnt hat ist positiv.

02:07:32: es geht in Richtung weltgesellschaftlicher Perspektive bei Themen und sozialen gesellungen.

02:07:36: aber wir brauchen wir leben in der demokratie und die ist nun mal Raum gebunden und dort brauchen wir sozusagen den Diskurs den Austausch das verstehen das miteinander.

02:07:45: Das ist nämlich nicht Community, sondern das ist Gemeinschaft oder Gesellschaft.

02:07:49: Und hier kommen wir sozusagen in diesen Konflikt rein und es ist kein Vorwurf, sondern eine Realität mit der wir uns auseinandersetzen müssen.

02:07:54: Wie schaffen wir diesen Gemeinschafs- und Gesellschaftsbezug im demokratischen Grundverständnis?

02:08:01: Vielen Dank!

02:08:02: Ich finde es ein sehr spannendes Thema.

02:08:04: Ein weiteres Fass sagen, dass wir vielleicht aufmachen können... öffnen oder im Anschluss nochmal genauer diskutieren.

02:08:17: Ich würde gerne versuchen, das Ganze zurückzubinden an die Impulse, die auch in den ersten Themen-Sessions von Dr.

02:08:27: Schumacher und Alexander Natt gekommen sind, nämlich die Frage zu sagen wir Füllen Teile des Viehs und ich überspitze jetzt einfach mal.

02:08:37: Ich weiß es noch nicht gesagt, aber ich bin der Mann der Vereinfachung.

02:08:40: Wir jener zehnte Inhalts dem Jahr sei es in welchem Vieh auch immer entgegengespielt wird kommt von der Tagesschau ist das die Idee von sozusagen einen Ansatz ans Design geht, wir hatten diese Design-Diskussionen vorhin oder du hast es vorher noch angesprochen Felix.

02:09:02: Was schwebt dir davor?

02:09:04: Also geht es darum vertrauenswürdige Inhalte so zu stärken dass man sagt wie auch immer man sie quotiert oder wie könnte man da daran?

02:09:12: also muss man sich erst mal vorstellen wie solche Algorithmen erstmal aufgebaut sind.

02:09:16: Es gibt die meisten Plattformbrechnen Wahrscheinlichkeiten das ist immer die Wahrscheinlichkeit das mit einem Inhalt interagiert wird.

02:09:24: das wird meistens relativ hoch.

02:09:26: Gesetz gibt es einen Unterschied zwischen Like und Kommentar.

02:09:29: Und da gibt es erstmal ein Pool von allen möglichen Inhalten, die da sind.

02:09:33: So dann werden die ersten erst mal rausgefiltert weil wie du auch schon gesagt hast keine der Plattform hat Interesse daran.

02:09:39: Da ist manchmal ausgenommen dass wirklich extrem toxische Inhalte da sind.

02:09:42: das heißt die ersten Filter gibt es schonmal die sind weg und dann gibt es meistens so'n ich glaube es ist ein Sample von so hundert Items die erstmal angezeigt werden können und die werden gerankt.

02:09:51: Die werden wieder re-ranked und dann gibts immer unterschiedliche Entscheidungen zum Beispiel bei Also beim Meta, aber Meta hat zum Beispiel auch angefangen etwas jetzt politischen Inhalt wieder runterzunehmen.

02:10:02: Es wechselt immer und es ist ein dynamischer Prozess.

02:10:05: Und die Idee

02:10:05: z.B.,

02:10:06: was ich vorhin gesagt habe von den Pitching-Algorithmen zu sagen also wir haben halt ganz simpel dargestellt, haben wir einen Algorithmus wie der funktioniert das an Wahrscheinlichkeitsrechnung, wie mit Inhalten interagiert wird Das wird dann summiert und da könnte man auch andere Signale wieder mit reinbringen.

02:10:23: Und das kann man relativ komplex machen.

02:10:25: oder geht es gar nicht darum, dass ich sage jetzt ist ein Tagesschauartikel beispielsweise jetzt weiter oben sondern also da gibt es halt in der Wissenschaft auch schon viel viel komplexere Ideen zu versuchen, Inhalte etwas zu geschaffeln und dieses Ranking etwas zu verändern.

02:10:39: Es ist auch gar nicht möglich zu sagen, also das wäre irre.

02:10:42: Ich kann jetzt tagischer hochflängen, sondern eher zu sagen als erster Schritt erst mal als Barrenz wie passiert das?

02:10:48: zweitens halt dieses Ranking etwas zu verändern.

02:10:51: Und dann ist es halt, dass das Inhalte da nicht mehr so ein Clickbait haben.

02:10:56: Dass Inhalts eher weiter nach oben kommen, wo der Titel etwas ausgewogen ist beispielsweise und das hat ja auch schon einen Effekt auf den Diskurs.

02:11:03: Wenn ich merke, ich bekomme besonders mit Titeln die extrem krasses Lickbeben super nach oben und alles was etwas ausgehoben als wird sofort runtergerankt, dann habe ich natürlich kein anderer als solche Inhalt überhaupt zu generieren und das könnte zum Beispiel verändert werden damit.

02:11:18: Vielen Dank!

02:11:20: Also

02:11:22: ich würde eigentlich nur ergänzen, dass... sozusagen suggeriert so ein bisschen, als ob das nie gemacht wird.

02:11:27: Also ich meine die Zielsetzung von Plattformen ist ja auch Nutzer langfristig irgendwie in interessante Inhalte zu bieten und es passiert nur dann wenn auch Vielfalt geliefert wird.

02:11:37: Wenn ich immer nur den gleichen Inhalt krege erzeugt dass eine lange Weile und da auch wieder Plattform sind.

02:11:43: unterschiedlich haben unterschiedliche Logiken innerhalb der Plattform.

02:11:47: aber das ist zumindest auf YouTube genau der Anspruch Varianten zu schaffen, Interessen zu schaffen und dann sagen wenn du da dieses Interesse hattest so dieser Musikgerichtung vielleicht doch auch eine Parallelmusik Richtung was nicht genau das gleiche ist usw.

02:12:02: Das ist jetzt nur ein Beispiel.

02:12:04: aber die Annahme dass immer nur morphe the same passiert und immer nur möglichst laut und schreiend nach vorne gebracht wird, ist einfach nicht richtig.

02:12:15: Wenn ich da mal reingrätchen darf, so hatte ich tatsächlich Felix und ich verstanden, sondern eher zu sagen was der Mechanismus dahinter steht und nicht als Vorwurf.

02:12:22: das wird bei euch nicht gemacht?

02:12:24: Ich sehe die Wortmeldung am Mikrofon!

02:12:25: Ich habe noch eine große Sorge, nämlich die Sorge an meinem linken Handgelenk – es ist die Uhr!

02:12:34: es in dreißig Sekunden hinkriegen und keine Reaktion erfordert, dann sind sie mal am Mikrofon.

02:12:39: Dann versuchen wir es.

02:12:40: Martin Heiner direkt der Landesmedienanstalt aus Sachsen-Anhalt und so als Hobby noch Ortsbürgermeister einer Kleinstadt und wollte nur anschließen an den Kollegen Jachen, der darauf hinwies das der regionalen Aspekt ganz interessant ist, der ist tatsächlich aber da und er ist da wegen der sozialen Medien.

02:12:58: Und ich kann Ihnen sagen die organisieren sich wunderbar.

02:13:01: also ich denke wenigstens zwei Drittel der Bevölkerung ist in der entsprechenden Ortsgruppe drin und kriegt sofort mit wenn was läuft.

02:13:07: aktuell läuft gerade ein Grundschul-Schließungsdiskussion ganz intensiv kann keine Zeitung abbilden weil die Interaktionen über die Plattform ganz wunderbar sind und deutlich gemacht wird was man von den Politikern hält und worauf die Menschheit glaube ich nicht wartet.

02:13:23: ihrer Landesmedienanstalt empfohlen.

02:13:25: Ja, das wird ihnen deswegen angezeigt.

02:13:26: also ich komme aus dem Osten.

02:13:28: darauf wort jetzt wirklich keiner und wir sollten hier auch noch mal so ein klein bisschen eine Relevanzdiskussion darüber führen.

02:13:34: halten wir es für erforderlich dass wir da rum regulieren müssten jetzt in den sozialen Medien?

02:13:38: gibt es dann tatsächlich Evidenzen dafür dass das sein muss wenn man schon jetzt über vierzehn oder sechzehn als Altersgrenze nachdenken und jetzt auch noch in die Inhalte reingehen oder hat der Markt einen Bedürfnis nach?

02:13:49: Und ich glaube die Nutzer verlangen das tatsächlich nicht.

02:13:53: vielen Dank.

02:13:56: Ich bedanke mich für die Impulse aus dem Publikum.

02:14:03: Vielen Dank, dass ihr da wart!

02:14:15: Ja, jetzt ist es natürlich so eine Sache.

02:14:17: Man hat verschiedene Themen erörtert, andere nur gestreift... Wie geht man aus so einem Nachmittag raus?

02:14:24: Ist das der Beginn eines Prozesses, ist das Ende?

02:14:26: Gehen wir diffrimiert nach Hause oder nicht?

02:14:28: Wir gehen nicht diffrimierend nach Hause und dafür, dass wir nicht diffrämiert nachhause gehen!

02:14:32: Dafür kommt jetzt unser Gastgeber auf die Bühne, der als Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedien ansteigt und Präsident.

02:14:42: Ich habe gelernt es gibt auch Präsidenten der Bayerischen Landzentrale für neue Medien uns gewissermaßen den Bogen schließt und zusammenbindet und uns hoffentlich noch mehr Hoffnung gibt.

02:14:55: Vielen Dank Herr Klauser!

02:14:56: Auch für die wie soll ich sagen für den Anspruch, den Sie mir jetzt mitgegeben haben, den ich wahrscheinlich nicht ganz erfüllen kann.

02:15:03: Also Punkt eins, wir haben gesagt DLM im Dialog zu einem Thema Verantwortung für Vielfalt und ich glaube das hat man in den letzten zwei Stunden gemerkt.

02:15:12: Wir stellen uns dem Dialog auch dem durchaus kritischen auseinandergesetzt.

02:15:16: Wir haben glaube ich ganz unterschiedliche Perspektiven gehört haben und das ist natürlich jetzt letztendlich wieder so.

02:15:22: sehr bald, den man dann zum Gesetzgebau spielen gibt es da auch die Möglichkeit tragfähige Ansätze für eine Regulierung zu entwickeln.

02:15:32: Ich sage auch ganz deutlich Differenzen sind gut bei so einem Thema und das haben wir jetzt auch z.B.

02:15:38: der Kollege Heine des Schussmann ein sehr grundsätzliche Frage aufgeworfen hat zeigt auch dass sich das Thema nicht leicht machen darf.

02:15:47: Aber Punkt ist schon, da würde mich jetzt tatsächlich auch interessieren ob das tatsächlich bei social media so wunderbar funktioniert dass man politische Diskussionen vielfältig abgebildet bekommt oder und das sind wir ja quasi eingestiegen.

02:16:05: Wenn wir bestimmte Vize anschauen Informationen nicht mehr stattfinden.

02:16:09: also dieses TikTok Beispiel Das war eigentlich der Ausgangspunkt Professor Jaren hat es gesagt eine Vielfaltsexplosion haben, wenn ich das so sagen darf.

02:16:20: Aber die Frage ist kommt die und wie kommt ihr auch tatsächlich dann beim Nutzenden an?

02:16:26: Ich fand es auch ganz wichtig dass sozusagen der Claim, die sich die Medienanstalten gesetzt haben verantwortet für Vielfält, dass es auch kein Widerspruch sein darf.

02:16:40: Ich finde es aber auch wichtig, was wir jetzt aus mehreren Statements quasi schon mitbekommen haben.

02:16:49: Diese Logik die wir aus dem Rundfunkbereich, was das Thema Auffindbarkeit vom Public Value kennen, die funktioniert halt.

02:16:57: in dem Moment wo ich mich eben nicht mehr dieser Anbieter geprägten und auch sendungsbezogenen Logik unterwerfe, funktioniert das nicht und zwar zum einen, weil das Nutzungsverhalten das natürlich vorgibt.

02:17:08: Weil der Nutzer auch im Mittelpunkt steht aber war natürlich auch der Informationsgehalt sich sozusagen nicht so linear abbilden lässt wie es tatsächlich bei einem Rundfunksender der Fall ist.

02:17:26: ich fand es Da bin ich Alexander Natt sehr dankbar, dass er uns nochmal bestärkt hat.

02:17:32: Dass es sozusagen eine offene Diskussion ist, dass solche Nachmittage wir heute auch helfen sollen dem Gesetzgeber helfen sollen das man sich auch eine Meinung bildet.

02:17:44: Der Zeitpunkt ist insofern gut gewählt kann ich sagen.

02:17:48: aber ich glaube auch was deutlich geworden ist wird schon drüber nachgedacht wie kann die unter Repräsentanz verlässlicher, auch meinungs- bielungsrelevanter Informationen in nicht aggregierten Angeboten.

02:18:02: Wie kann man da tatsächlich auch digitale Aufmerksamkeitsräume schaffen?

02:18:08: Ich versuche jetzt mal und das wird mir nicht gelingen.

02:18:10: deswegen bitte ich jetzt schon um Nachsicht die drei sehr spannenden Diskussionen und das Statement von Alex Natko zusammenzufassen.

02:18:20: Hier erspare es jetzt auch, rechts vor mir ist ein kleiner Spoiler, ist auch jemand der sich mit diesen letzten zwei Stunden zusammenfassend beschäftigt hat, dass versucht in Bildern zusammen zu fassen, ist ganz spannend ob er das gleiche Fazit zieht.

02:18:34: Er hat zumindest die Kleiderbügel aufgegriffen was ich ganz interessant war.

02:18:38: Das Bild bleibt bei mir der Bügel mit dem anderen zusammenhängt und man sozusagen alles irgendwo miteinander zusammen hängt.

02:18:47: Man sich aber von der Komplexität an der Stelle auch nicht schrecken lassen darf, weil die Alternative dass die Kleidung am Ende auf dem Boden liegt ist auch keine Lösung.

02:18:58: also insofern haben wir im ersten Panel von Herrn Professor Gunnar Lages und Herrn Feldmann dem Boxkampf, überschreibe es jetzt mal um die Zulässigkeit haben wir glaube ich schon mitgenommen wo selbst die Befürworter eines solchen Modells Grenzen sehen.

02:19:19: Ich glaube das hatte auch mitgenommen dass man sich dann schon mit der Regulierungsidee aus dem kritischen Lager durchaus anfreunden kann.

02:19:27: Es ist gar nicht eine Frage ob man das machen kann, sondern wie man es machen sollte.

02:19:33: Und da finde ich auch das Thema keine, ja, ich sag mal Befomundung, keine politisch gefärbte Definition von Informationen.

02:19:41: Auch das Thema Rechtssicherheit ist glaube ich in Anspruch den auch dann die Betroffenen und Regulierten einfordern können und ist natürlich auch klar, dass es keine indirekte Inhalteregulierung geben darf.

02:19:57: Ich habe aus diesem ersten Diskussion mitgenommen wir müssen was früher sozusagen must be carry hieß dann must be found wurde müssten jetzt must be pushed heißen.

02:20:08: ja das ist vielleicht so eine neue herangehensweise an das Thema.

02:20:13: schulflicht fand ich jetzt.

02:20:15: das war ein Vergleich, den mich nicht ganz folgen konnte.

02:20:18: Aber ich glaube schon oder ich würde aus diesem Panel mitnehmen auch wenn das wie vielleicht nicht ganz eindeutig und klar ist, wie weit man gehen kann und sollte dass aber grundsätzlich da schon einen der für den Gesetzgebungsprozess folgen könnte, dass man sich diesen Meinstein doch widmet, aber auch an der Stelle immer die das Thema Missbrauchsgefahr der Respekt sozusagen vor dem Eingriff in eine Inhalteregulierung immer im Hinterkopf bewahren muss.

02:20:48: Spannend für mich als Juristen war natürlich auch gar die zweite Diskussionsrunde von Frau Dr.

02:20:53: Rhein und Herrn Professor Jaren, wo es erst mal um die Frage ging haben wir überhaupt einen Bedarf nach Grundversorgung an Informationen?

02:21:03: da ist aus meiner Sicht sehr deutlich geworden dass selbst wenn man ein solches Modell weiter verfolgt, dass es jetzt nicht alle Probleme auf einen Schlag löst.

02:21:13: Sondern das man holistisch auch denken muss und vielleicht als Anreizmodell für Teilöffentlichkeiten gedacht werden sollte.

02:21:22: So habe ich mir zumindest mitgeschrieben.

02:21:23: Ich hoffe, ich habe das alles richtig verstanden.

02:21:26: Da kam der Hinweis natürlich in der Art in der Herausforderung unserer Regulierung uns von dem unterscheiden, wie man vor vierzig Jahren reguliert hat.

02:21:35: Nämlich Mangelverwaltung wird abgelöst durch das Problem dass wir ein Überfluss an Informationen und Angebot strukturieren müssen.

02:21:48: Das habe ich auch heute mitgenommen.

02:21:50: im Moment tun das natürlich auch schon welche?

02:21:54: dass man dem Überfluss überlassen wird.

02:21:57: Aber es ist tatsächlich im Moment voll in der Hand derjenigen, die die Empfehlungssysteme verantworten und deswegen nehme ich aus dieser Runde auch mit, dass es Gestaltungsspielräume gibt das man sie nutzen sollte, dass man nicht eins zu eins das überträgt was man bisher aus der Rundfunklogik hat.

02:22:15: aber es ist glaube ich auch ein bisschen für mich offen geblieben ob es tatsächlich diese diese Logik Grundversorgungsanspruch, was Informationen in Feeds gibt.

02:22:26: Ob das tatsächlich über das Modell, was wir anfangs skizziert haben idealerweise umzusetzen ist oder ob es dafür eine gemeinsame Infrastruktur braucht?

02:22:42: ist auch die Relevanz dieser gemeinsamen Infrastruktur.

02:22:45: So hatte ich es mitgenommen, nicht mehr entscheidend.

02:22:47: Da habe ich jetzt vorhin Widerspruch aus dem Publikum gehört dass man halt sagen muss wie die Situation ist im Moment so wie sie ist.

02:22:53: Es gibt große Plattformen, große Empfehlungssysteme die Einfluss haben wo man vielleicht auch ein Informationsdefizit in den Viz teilweise feststellt.

02:23:03: dazu komme ich dann in der letzten Diskussion.

02:23:06: aber für den Gesetzgeber würde aus meiner Sicht aus dieser Diskussion vor allem folgen, dass selbst wenn man so ein Modell verfolgt.

02:23:13: Dass man das evaluieren muss auf seine Wirksamkeit hin und sagen muss ist es bildet wirklich das Problem vollständig ab oder muss man darüber hinaus nicht auch andere Alternativen schaffen?

02:23:25: Und dann komme ich jetzt zum letzten Panel was ja überraschend also vielleicht auch nicht unkontrovers gewesen ist.

02:23:33: Ich habe auch gelernt dass wir vielleicht das falsche Unternehmen eingeladen haben, dass es da vielleicht tatsächlich gar nicht diesen Zielkonflikt gibt wie es den bei anderen gibt.

02:23:43: Aber dass es schon einen Zielkonflik geben kann, das ist glaube ich deutlich geworden.

02:23:49: Das ist natürlich zwischen Allgemeinwohlorientierung und dem Ziel jemandem durch sage mal auch Engagement möglichst lange auf der Plattform zu halten, dass es diesen Konflikt geben kann.

02:24:04: Manchmal löst das habe ich auch gelernt – der Werbemarkt, der sozusagen den Anbieter des Algorithmus quasi zwingt seinen Algorithmos wieder etwas ja allgemein wohlorientierter auszugestalten.

02:24:20: Ich persönlich und die Anmerkung sei mir an dieser Stelle auch erlaubt denke schon, dass es auch eine Sache des Gesetzgebers ist das zu definieren und nicht sozusagen dem der Nachfrage oder dem Angebot des Derbemarktes allein zu überlassen.

02:24:35: Und vielleicht auch nicht allein den den Plattformen.

02:24:40: umgekehrt.

02:24:42: und das ist glaube ich bis zum Schluss nicht hundertprozentig zumindest mir nicht ganz klar geworden Auch wenn man sich mit so einem verantwortungsvollen Geschäftsmodell anfreuen kann, wie es vielleicht Google tatsächlich schon ohnehin umsetzt.

02:24:55: Ist dann die Frage braucht das denn überhaupt?

02:24:58: oder ist das nicht tatsächlich zumindest bei dem Empfehlungssystem von Google nicht ohnehin schon umgesetzt?

02:25:08: Da würde ich jetzt den Gesetzgeber sagen Natürlich muss man nur das regulieren, wo es ein Defizit gibt.

02:25:14: Wenn das bestimmte Empfehlungssysteme schon umsetzen wunderbar dann gibt's da auch keinen Eingriff.

02:25:19: Dann hat man sozusagen das gesetzgeberische Ziel erfüllt.

02:25:23: aber ich glaube schon dass man sich mit dem Thema Plattform-Designregulierung, das habe ich jetzt auch noch mal als Begrifflichkeit nochmal in den Vordergrund rückt, dass das glaube ich ganz wichtig ist, dass es nicht darum geht bestimmte Inhalter und jetzt kam das Thema Tagesschau, dass die Tagesschau dann in einer bestimmten Weise wiedergefunden wird.

02:25:41: Es geht darum, dass alle sozusagen Inhalteanbieter dieses Kriterium Verlässlichkeit, das sicherlich sehr breit auszulegen ist erfüllt, dass diese in einer Aufwindbarkeitslogik berücksichtigt werden.

02:25:58: Und das tun Sie, wenn ich Sabine Frankrich die Verschnaube, tun sie sowieso schon bei YouTube dann ist der Flett gar keinen Handlungsbedarf.

02:26:05: aber wenn sie das nicht tun dann ist es sicherlich auch möglich technisch möglich dass man solche Algorithmen an diesem Ziel verlässliche Informationsvermitteln ausrichtet.

02:26:21: Ich kenne auch diese Bridging Algorithmen Logik, die geht ja wenn ich so sagen darf ein bisschen weiter.

02:26:28: Die sagt er sogar... Ich versuche sozusagen den einzelnen Inhalt zu bewerten ob bei dieser Funktion des Ausgleiches zwischen Positionen gerecht wird.

02:26:43: Das ist aus meiner Sicht auch deutlich geworden das es nicht zielt dieses Modells Sondern der Inhalt als solcher wird ja nach wie vor von einem unabhängigen Medienunternehmen erstellt.

02:26:54: Und die einzige Veränderung wäre tatsächlich des diesen verlässlichen Informationsangeboten im Geschäftsmodell des jeweiligen Empfehlungsalgorithmus eine höhere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

02:27:09: Also insofern glaube ich, und das wäre jetzt sozusagen meine Schlussquintessenz oder auch Empfehlung an den Gesetzgeber der auch gehalten ist verhältnismäßig zu agieren und nicht weiter einzugreifen als es notwendig ist aber wenn man tatsächlich einen Weg findet, der vielleicht auch aus Sicht

02:27:27: von

02:27:27: Google orientierten Empfehlungsalgorithmen ohnehin nicht diese oder unten schon umgesetzt wird, dann ist das glaube ich auch eine Frage des Level Plancies.

02:27:41: Auch der Gleichbehandlung, dass dieser Maßstab eigentlich bei allen Empfehlungsegorithmen anzuwenden wäre bzw.

02:27:49: angewandt werden könnte.

02:27:51: Ich habe das jetzt mal so in aller Kürze versucht.

02:27:54: es war allein schon wegen der Heterorinität der Themen und Meinungen, glaube ich gar nicht so leicht.

02:28:00: Ich hoffe es hat sich jeder irgendwo ein bisschen wiedergefunden in meiner kurzen Zusammenfassung und ich beneide Frau Schumacher nicht die nachher sozusagen im Plenum nochmal die Aufgabe hat, das was ich jetzt glaube ich in gut fünfzehn Minuten versucht habe und mich selbst sozusagen erwischt habe dass mir das wahrscheinlich gar nicht so überragend gelungen ist.

02:28:21: Dass Frau Schumann das was wir heute an Ergebnissen auch Richtung Gesetzgeber versuchten haben nochmal zu diskutieren dass sie das noch mal zusammenfassen darf und damit würde ich das heutige Public Value Forum beenden um das jetzt auch noch abschließend zu sagen, gespannt ob das funktioniert.

02:28:39: Das war ja in dieser Form das erste Mal, dass wir so ein sehr offenes Format – auch was den Teilnehmerkreis relativ großen Zuschauerkreis hatten -, dass wir uns darauf gefreut haben, dass auch aus dem Publikum kritische oder auch unterstützende Fragen gekommen sind.

02:28:55: Ich finde es hat sehr gut funktioniert und etwas abgebildet.

02:28:57: wie bei Ihnen das eine oder andere Thema gesehen wird freue mich auch, dass wir vielleicht aus dieser Diskussion dem Gesetzgeber das ein oder andere den einen Schmerzpunkt auch mitgeben können.

02:29:16: Oder auch ihm ein bisschen Mut machen, dass an der Stelle tatsächlich Möglichkeiten bestehen und Handlungsbedarf besteht.

02:29:22: Insofern vielen Dank!

02:29:23: Nachher gleich geht es weiter.

02:29:25: Wir machen jetzt eine kurze Pause dann wird hier ein bissel umgebaut Und dann haben wir, glaube ich noch mit der Abendveranstaltung einen ganz spannenden Abschluss für die heutige Veranstaltung DLMM-Dialog.

02:29:37: Vielen Dank!

02:30:37: Ich sehe einige von Ihnen haben sich heute Nachmittag in den inhaltlichen Sessions und Arbeitsgruppen schon verausgabt aber ich kann Sie beruhigen dass es sehr ehrenhaft.

02:30:49: sie müssen trotzdem hier nicht versackten denn das was in dem nächsten... Knapp eineinhalb Stunden passiert, wird ne schöne knackige dynamische kurzweiliger Abendveranstaltung.

02:31:03: Ich bin mir sicher es wird so unterhaltsam.

02:31:04: Es muss hier wie gesagt niemand versacken und sie können die Vorfreude pflegen auf den Austausch danach.

02:31:10: Wir wollen zwei Dinge tun jetzt.

02:31:12: wir wollen einerseits ein bisschen zurückblicken auf das was heute im Nachmittag passiert ist und den Hosts der Werkstattgespräche, die Gelegenheit geben kurz vorzustellen was die Ergebnisse derselben waren wie sich die Medienregulierung jetzt weiterentwickelt welche neuen Aufträge man an die Rundfunkkommission übermittelt hat gesetzgeberisch tätig zu werden.

02:31:32: also wir werden darauf kurz blicken.

02:31:34: Und dann werden wir den föderalen Rahmen Deutschlands komplett sprengen nämlich mit einer internationalen europäischen Perspektive, auf die ich mich sehr freue.

02:31:46: Nämlich der Keynote von Marco Giordani dem Group CEO der ProSiebenSatEinsMedia.

02:31:55: Sie hören es gibt viel auf was man sich freuen kann Und mein Name ist Thorben Klauser.

02:32:00: Ich darf Sie heute durch den Abend begleiten und ich freue mich zu Beginn dieses Abends, das Wort an den Gastgeber zu übergeben, den Präsidenten der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und aktuellen Vorsitzenden der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, Herrn Dr.

02:32:17: Thorsten Schwiegel.

02:32:18: Herzlich willkommen!

02:32:25: Vielen Dank Herr Klausern.

02:32:26: herzlich willkommen.

02:32:27: herzlichen Willkommen zur DLM im Dialog.

02:32:31: Verantwortung für Vielfalt, das ist auch zufälligerweise der Claim der Medienanstalten.

02:32:36: Ich begrüße ganz herzlich natürlich vor allem auch die Grimienvertreter allen voran Herrn Beer aber auch viele andere aus den Medienanstalten.

02:32:46: ich freue mich dass sehr viele aus der Branche hier sind, die mit uns in Dialog treten wollen und auch sonst Journalisten interessiert aus dem Medienbereich weil Wir natürlich tatsächlich den Anspruch haben, viele aktuelle Themen mit Ihnen zu diskutieren.

02:33:08: Und das ist glaube ich auch.

02:33:09: wenn ich sage DLM dem Dialog dann bedeutet Verantwortung für viel vor allem für uns dass es im Dialog beginnt.

02:33:18: Das heißt wir haben vor ja ein zwei Jahren das Thema DLM Symposium weiterentwickelt, das ist auch tatsächlich meiner Vorgängerin als DM-Vorsitzende Frau Dr.

02:33:29: Flecken zu verdanken die gesagt hat wir wollen stärker nicht sozusagen dozieren sondern auch in den Austausch kommen.

02:33:36: Wir hatten letztes Jahr die Werkstattgespräche zu speziellen Themen.

02:33:42: Es gab da auch sehr viel positive Rückmeldungen.

02:33:44: es gab aber auch natürlich des Bedürfnissen der DDR halt nicht in diesem teilnehmen wollen.

02:33:52: Das haben wir dieses Jahr versucht mit dem Public Value Forum, das eigentlich allen offen stand.

02:34:00: ich finde auch die ersten Eindrücke dieser aus diesem sehr diskussionsfreudigen Format hatten sind sehr positiv gewesen.

02:34:13: und zwar bei einem Thema dass glaube ich für viele neu ist kriegen wir nämlich tatsächlich das Thema Public Value, verlässliche Informationen auch in den Feed.

02:34:24: Ein sehr kontroverses Thema.

02:34:26: aber wir hatten auch dieses Jahr mit den Workshops wieder ganz spannende hochaktuelle Themen die wir als Medienanstalten mit aktuellen Studien unterlegt haben.

02:34:34: Wir haben das sehr sensible Thema Family Influencing dass wir gleich noch vorgestellt bekommen von den Kolleginnen Flecken und Holsten.

02:34:44: Wir haben aber auch das wahnsinnig relevante Thema, gerade für eine Branche die unter sinkenden Werbeeinnahmen kämpft.

02:34:52: Wir hatten das Thema Plattformökonomie im Auto gehabt und da sage ich ganz klar wir haben in dem Digital Networks Act bevorstehen.

02:35:00: Da ist es ein Thema, inwiefern tatsächlich auch das Thema Auto und Audio im Auto eine größere Rolle spielt.

02:35:10: Ich will jetzt aber auch den Kolleginnen nicht vorgreifen, die das gleich nochmal im Detail vorstellen.

02:35:15: Für uns ist es noch mal wichtig da im Aushaus zu bleiben und ich kann sagen bei allen drei Themen, die wir heute am Nachmittag diskutiert haben gibt es Gemeinsamkeit.

02:35:26: Und zwar handelt es sich um sehr neue aktuelle, auch innovative Phänomene.

02:35:30: Es handelt sich um Phänome, die Auswirkungen auf die Vielfalt haben.

02:35:34: Und es sind alles Themen wo wir uns als Aufsicht fragen Wie kann man an der Stelle die Verantwortung, die Verantwortlichkeit sicherstellen?

02:35:45: Ich glaube dieses neue Konzept, dieses weiterentwickelte Konzept geht auf.

02:35:49: Und zwar sehen wir das erst mal in der hohen Nachfrage, die wir heute hatten.

02:35:53: Wir mussten tatsächlich die Detailnehmerliste irgendwann schließen.

02:35:57: Wir sind wirklich was das Publix angeht An die Kapazitätsgrenze gegangen und da bin ich jetzt tatsächlich bei der Location Die mir auch ausgesprochen gut gefällt vielleicht was mit Publix-Veldo zu tun.

02:36:11: Nein, das passt finde ich von der modernen Anmutung die wir hier haben.

02:36:18: es ist tatsächlich auch ein Bereich von Berlin in dem ich noch nicht war ja der glaube ich auch einen Interessen oder ein interessantes wie soll ich sagen kontra zu sehr distinguierten Zuschauerschaft bildet.

02:36:39: Aber ich glaube, wichtig ist auch dass wir einen guten Zeitpunkt einfach gewählt haben.

02:36:46: Wir haben es vorhin gehört von Alexander Natt der stellvertretend für die Länder nochmal betont hat.

02:36:52: Wir sind in einer sehr entscheidenden Phase was den digitalen Medienstaatsverdacht angeht wo man sich auch vonseiten der Länder eine Meinung bildet wie die Eckpunkte die ja schon beschlossen umsetzen möchte, da ist man auch tatsächlich auf die Rückmeldung heute aus dieser Veranstaltung sehr dankbar.

02:37:11: Wir haben aber zum Beispiel auch die AVMD-Richtlinie, die in Brüssel derzeit diskutiert wird und wenn ich eins sagen kann viele Dinge, die wir jetzt hier im Blick haben, die wie vielleicht auch schon mit Medienstaatsfahrt reguliert haben, auf die wird auch aus Brüssel geschaut und da haben wir ein bisschen eine Vorbildfunktion also insofern nur Pressure, aber trotzdem es ist glaube ich eine Verantwortung, die Und man hat's auch, glaube ich gesehen an den spannenden Diskussionen.

02:37:38: Dass es nicht alle Selbstläufer sind und dass es halt auch unterschiedliche Positionen gibt.

02:37:42: Wir haben auch sehr heterogen was die Teilnehmer angeht eingeladen um genau diese Diskussion um diese Vielfältigkeit in der Branche abzubilden.

02:37:52: aber wir bekommen gleich zu Warenfassungen und das möchte jetzt auch nicht verhehlen.

02:38:00: ein Grund Für das große Interesse, dass wir jetzt gerade bei der Abendveranstaltung haben ist sicherlich auch unser Keynote-Speaker.

02:38:08: Warm welcome to Marco Giordani Group CEO in Challenging Times für ProSiebenSat.Eins with an also a challenging topic for his keynote.

02:38:19: what it takes to strengthen media pluralism in Germany and Europe?

02:38:24: A

02:38:24: perfect match for this afternoon Denn Medipluralismus und Responsibility ist wie ein Frag, durch den Abend

02:38:34: oder

02:38:35: im Event.

02:38:36: Vielen Dank für das Honoring und uns mit Ihrem ersten öffentlichen Statement zu erinnern, über die Zukunftsstrategie von einem wichtigen Mediplayer wie ProSieben.

02:38:58: So, aber damit ich auch im Zeitplan bleibe und Herr Klauser schaut schon etwas besorgt, würde ich jetzt vorschlagen dass wir uns erstmal in Präsentationen der Nachmittagsworkshops widmen.

02:39:10: Ich freue mich drauf!

02:39:11: Es wird sicherlich neue Erkenntnisse geben alle unter dem Motto wie können wir Vielfalt sichern?

02:39:18: Wie können wir vielfalt stärken?

02:39:21: Und das ist tatsächlich aus unserer Sicht die zentrale Herausforderung in der Medienregulierung und das mehr denn je.

02:39:27: Vielen Dank!

02:39:34: Vielen Dank, Herr Dr.

02:39:35: Schmier für dieses herzliche Willkommen und der sorgungvolle Blick, den war ich jetzt im vorfreudigen Blick nämlich auf den Rückblick auf die Nachmittagsarbeitsgruppen.

02:39:46: und wir wollen beginnen mit dem Thema Family Influencing Risiken und Verantwortung.

02:39:51: Und ich möchte dazu zwei Direktorinnen auf die Bühne bilden, nämlich einmal der Brehmischen Landesmedienanstalt Cornila Holsten und dem Medienanstalt Berlin-Brandenburg vor Dr.

02:40:00: Eva Flecken.

02:40:09: So jetzt die Qual der Wahl ein gelbes oder ein oranges Mikrofon haben wir vorne und das Family Influencing Muske stehende Family.

02:40:19: Ich fühle mich abgeholt als Papa Influencing, soweit bin ich dann doch noch nicht.

02:40:25: Es klingt so ein bisschen nach TikTok Trend Thema wie groß ist das Problem?

02:40:31: oder was ist das problem?

02:40:32: Welche Gefahren stellen sich aus Perspektive der Medienanstalten?

02:40:37: Ja, man denkt das ist so ein Nischenthema für wenn man gerade kurz vor oder noch während des Entbindens ist.

02:40:43: Aber wir haben jetzt durch eine Studie die heute öffentlich vorgestellt also halbe öffentlich im Werkstatt Gespräch Sie alle können es morgen nochmal genau nachlesen untersuchen lassen, da wurden dreihundertneinundfünfzig Profile von Family Influencer untersucht.

02:41:01: Das hört sich vielleicht noch nicht ganz so viel

02:41:03: an.

02:41:03: Es waren insgesamt über zehntausend Posts und die haben eine Reichweite von hundertneun Millionen Follower gehabt.

02:41:11: Das heißt das ist kein Nischenthema sondern das gucken ganz viele Menschen an und wie immer Kinder klicken eben gut.

02:41:21: Und welche Gefahren stellen sich dann, also sozusagen das jemand sein wenn ich meine Familienleben teile?

02:41:26: Es wirkt es für mich eher wie eine Gefahr für mein Familienleben als für die Leute da draußen.

02:41:31: Aber sozusagen der riegelautorische Risiko, worin wirkt das?

02:41:35: Naja, zunächst einmal würde ich sagen die Gefahren für dein Familienleben sind auf jeden Fall existent und vermutlich nicht nur mit der Mutter der Kinder.

02:41:41: Sondern ja unter Umständen auch mit den Kindern selbst wenn sie dann nämlich in fünf bis zehn oder vielleicht auch achtzehn Jahren sagen really du hast mich da irgendwie beim Potty Training oder ähnliches gezeigt oder über Du hast mich überhaupt gezeigt.

02:41:53: wo steht es eigentlich?

02:41:55: Und wie ist das eigentlich um meine Persönlichkeitsrechte bestellt?

02:41:57: und natürlich gibt es zahlreiche Gefahren die damit einhergehen.

02:42:00: wir alle wissen dass mit Bildern im Internet auch Dinge gemacht werden weiter verändert werden, die wir jetzt hier heute Abend gar nicht weiter breit treten wollen.

02:42:07: Weil alle glaube ich in diesem Raum über diese Gefahren durchaus bewusst sind.

02:42:12: alleine auch die Identifikation und die Erkennbarkeit auch über Fotos hinaus also um welche Personen und auch kleine Menschen sind Person handelt es sich hier wird natürlich zahlreiche Risiken für die Zukunft.

02:42:22: Influencing, Family-Influencing kann natürlich auch vor allen Dingen aber daher rühren dass man eigentlich stolz ist Mama oder Papa geworden zu sein oder großer Bruder oder was auch immer.

02:42:33: Keinesfalls immer eine böse Motivation, umso wichtiger ist aber das Thema Awareness.

02:42:39: Was sind die jetzigen Heranginsweise der Medienanstalten?

02:42:42: Also was tun die Medienanstalten in dem Bereich schon abseits sozusagen des Arbeitsgesprächs?

02:42:49: Das ist jetzt der Moment des Blickkontaktes.

02:42:51: Genau!

02:42:53: Also das ist tatsächlich ein Thema, was ein bisschen vielschichtiger ist und es gibt verschiedene Handlungsfelder auf denen wir uns teilweise tummeln, in Zukunft vielleicht noch weiter tummelt werden.

02:43:07: Denn Somonokausal ist die Zielgruppe nicht, die wir aufzuklären haben, die sich ihrer Verantwortung... zu stellen haben und ich will das vielleicht mal zusammenfassen mit einer guten und schlechten Nachricht, was wirklich richtig toll war in dem Werkstattgespräch.

02:43:24: Wir hatten sehr viele Generationen zur Besuch und wir hatten tatsächlich ein Baby und einen Opa.

02:43:29: Das heißt die Diskussion war sehr, sehr authentisch.

02:43:33: Wobei der Opa doch etwas höheren Wortanteil als es Baby hatte?

02:43:37: Ja aber man dachte auch nicht dass er schon Opa ist.

02:43:43: Wir hatten nicht zu Gast einen Vertreter der Plattform und liebe Vertretern, die ihr jetzt vielleicht da seid.

02:43:52: Schämt euch!

02:43:53: Wir hatten euch eingeladen.

02:43:55: Wir glauben nämlich dass es ganz gut ist da auch nochmal über das Thema Verantwortung zu sprechen.

02:44:00: Das ist ein Spiegelstrich.

02:44:02: natürlich ist es auch wichtig die Family Influencer selbst noch besser aufzuklären und zu sagen diese Situation, in der du vor Liebe überschräumst.

02:44:12: Und das eigentlich nur machen möchtest um dein Glück mit der Welt zu teilen könnte dazu führen dass dein Kind in zehn Jahren sagt von mir kriegst du gar nichts zum Muttertag.

02:44:23: Die Agenturen und die Vermarkter sind eine wichtige Zielgruppe die natürlich genau an der Schnittstelle zwischen den Werbetreibenden und den Influencern sitzen.

02:44:34: Auch da hatten wir sehr kostbare Insights, die ich jetzt auf der Bühne nicht nochmal ausplaudern werde, sondern ich gebe es noch mal für die anderen beiden Handlungsstränge an Eva

02:44:43: ab.".

02:44:43: Ja, also alles in allem ist relativ viel zu tun und uns was uns wichtig ist.

02:44:46: Worum es denn dieser Studie geht?

02:44:48: Es geht wirklich um die kommerzielle, also um das gewerbliche Family Influencing.

02:44:52: Es geht nicht um das Sharing-Thingen, einfach nur das Teilen des Sharings von Pictures sondern darum die gesamte Wertschöpfungskette dann auch entsprechend in den Blick zu nehmen.

02:45:02: und die gute Nachricht ist vor allen Dingen für alle, die sie für Medienpolitik interessieren dass wir bestimmt noch mit dem ein oder anderen gesetzlichen Idee um die Ecke kommen wie man vielleicht auch die staatswärme Medien aufsehen noch ein bisschen mehr hier ins Boot holen kann, denn wenn es darum geht Inhalte zu entfernen dann liegt das bei der Medienaufsicht und da haben wir auf jeden Fall keine klare oder auch gar keine ausreichende gesetzliche Grundlage.

02:45:23: Also insofern ist wie Conny Holzen gerade schon sagte sind hier sämtliche Handlungsfelder bedacht.

02:45:30: Das heißt, wenn ich jetzt nachhacke was hinter diesem ausgegrauten Gesetzgebungsfeld dort versteckt ist?

02:45:35: Also

02:45:35: das ist eigentlich knallrot!

02:45:37: Das ist ausgegraut nur weil es die Vorlage vom Powerpoint Master war.

02:45:40: Eigentlich müsste das knallroth sein.

02:45:41: Ah

02:45:42: okay, weil da so viel passieren muss nämlich... Was könnte denn da mal passieren und was sollte man?

02:45:47: Was muss denn da passieren?

02:45:48: Warum ist es

02:45:48: rot?!

02:45:52: Das ist so rot, weil es alle betrifft.

02:45:54: Also, wir haben gezeigt durch die Studie das Thema existiert wirklich und es ist wirklich so dass die Postings auf denen man null bis zweijährige Kinder sieht eine höhere Reichweite erzeugen.

02:46:06: Das heißt, das ganze Thema ist eben kein blindes Nischenthema.

02:46:13: Alle, wir hatten verschiedene Behörden dabei.

02:46:16: Es betrifft den Bund und es betrifgt die Länder.

02:46:19: Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist betrift aber auch das Kindeswohl was wiederum woanders geregelt ist.

02:46:26: Unseren Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ist betrifbt aber auch beispielsweise Gewerbeaufsichtshämter, die möglicherweise noch nie etwas von Family Influencing gehört haben weil sie vielleicht

02:46:35: noch gar nicht

02:46:36: in dieser Bubble sind und vielleicht auch gerade niemanden kennen der jemanden kennt, der gerade schwanger ist

02:46:42: hervorragend.

02:46:44: Ich prognostiziere jetzt einfach mal, dass wir künftig dann ein paar Vorstärke hören werden aus den Reihen der Wieneranstaltungen und vielleicht auch des Workshops wo man ... Wo der Gesetzgeber die Gesetzgemer tätig werden können.

02:46:55: Und ich lerne den Ausdruck gewerbliches Firmly Influencing, das werde ich jetzt zu meinem Sohn verhalten wenn er mit dem Wunsch zette aus der Kita nach Hause kommt.

02:47:01: Das grenzt meiner Ansicht nach schon daran wirklich.

02:47:04: vielen Dank Eva Fleckenkornier-Holzen für diesen Einblick in eine Gefahr aber auch in den Weg daraus.

02:47:10: und ja ich bin mir sicher sie ihr seid auch beim Abendempfang noch zugegen um jedenfalls ein bisschen tiefer noch einzustellen.

02:47:17: Super!

02:47:18: Vielen Dank.

02:47:25: so.

02:47:26: damit kommen wir zum zweiten Rückblick auf ein Nachmittagsworkshop, nämlich auf jenen mit dem Titel Plattform Ökonomie im Audiumarkt.

02:47:36: Smart Speaker Datenmacht und die strategische Zukunft des Hörfunks.

02:47:41: Das ist ein Titel wie für einen Impulspapier und ich freue mich diesen Impuls aufzunehmen zusammen mit der Direktorin der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein Eva Maria Sommer.

02:47:50: Herzlich willkommen!

02:47:56: Freie Mikrofonwahl.

02:47:57: es wird das gelbe hervorragend Wenn einfach auch so ein bisschen für mich die Relevanz klar zu machen.

02:48:04: Ich bin immer noch aufgewachsen mit dem Klischee und auch lange noch im Studium, Audio Nutzung vor allem im Auto.

02:48:10: Die Leute fahren Auto unterhören die Audios Und jetzt heißt es euch mal Smart Speaker Wann kippt das denn?

02:48:16: Wann lösen denn die Smart Speaker?

02:48:17: die Autoradius abwannen in der Relevance.

02:48:22: Ich weiß gar nicht, ob ich die zwei Nutzungsszenarien so voneinander trennen würde.

02:48:27: Denn ich glaube am Ende und das hat sich heute in der Diskussion auch gezeigt worüber sprechen wir denn eigentlich?

02:48:32: über die Situation dass Versuche, bestimmte Inhalte über Sprachbefehle zu erreichen.

02:48:39: Also es geht gar nicht nur um das Thema Auto oder um das thema Sprachassistenten Das hat wirklich die Diskussion heute noch mal gezeigt sondern Es geht in der Breite um die Frage Wie schaffe ich es in solchen Nutzungssituationen?

02:48:52: Die ja durch KI durch die Weiterentwicklung der KI Suche auch nochmal dramatisch an Relevanz zunehmen werden sicherzustellen dass die Radiobranche und die entsprechenden Inhalten dann noch erreichbar sind.

02:49:06: Verstehe und jetzt der Datenmachts-Plattformökonomie, man fühlt sich so ein bisschen zurück versetzt in eine Diskussion die wir ja in allen Bereichen oder an ähnlichen Bereichen schon mal hatten.

02:49:18: also sind wir jetzt einen Punkt an dem Plattformen schon wieder einen unserer Medienmärkte kaputt machen?

02:49:23: Oder gibt es aus dem Workshop vielleicht auch positive Ausblicker dass man sagt hier das ist Wir sind ist es nicht alles verloren?

02:49:31: Genau das ist die interessante Frage, die wir uns tatsächlich auch gestellt haben.

02:49:35: Und zwar haben wir uns gedacht wie kann es denn sein dass wenn eigentlich beide Seiten profitieren also Radioanbieter haben natürlich eine Verlängerung ihrer Reichweite in dem sie über Sprachassistenten und voice verfügbar sind?

02:49:48: Und umgekehrt bringen Sie natürlich auch sehr viele Nutzungsanläse oder vielleicht sogar Anläste sich überhaupt so ein Sprach Assistenten zu kaufen für die Plattform die damit dann auch Geld verdienen.

02:49:59: Also eigentlich könnte man ja Das ist eine Win-win-Situation.

02:50:02: Und trotzdem sehen und hören wir eigentlich in allen Gesprächen immer wieder, nee das ist dann doch nicht

02:50:07: so.".

02:50:07: Und das war für uns der Grund, uns ein bisschen umzuschauen.

02:50:10: Wir haben dann auch festgestellt dass es insbesondere in UK die ja bekanntermaßen jetzt auch nicht mehr Teil der Europäischen Union sind und hier den europäischen Vorgaben unterliegen, die in dem Bereich aktiv geworden sind.

02:50:25: Genau deswegen wollten wir eben wissen wie ist denn der Zustand des deutschen Markt ist, denn wenn man nach Regulierung ruft dann lohnt das eigentlich sich immer vorher schon mal anzuschauen.

02:50:34: Wie ist denn eigentlich die ökonomische Datenlage und was kann es bewirken, wenn ich bestimmte regulatorische Maßnahmen ergreife?

02:50:43: Und genau das haben wir mit der Studie, die ich auch gerne schon mal antieße, die wird in den nächsten Wochen veröffentlicht und ich kann natürlich nur empfehlen auch an der Pressekonferenz dafür dann teilzunehmen.

02:50:54: da haben wir einmal beleuchtet wie ist denn heute eigentlich der Status quo Und es wurde mit drei Annahmen gerechnet, wie sich der Markt in den nächsten fünf Jahren entwickeln kann.

02:51:07: Entsprechend danach ob man mögliche regulatorische Hebel bewegen möchte oder auch nicht.

02:51:15: und jetzt haben sie das angeteasert aber ein bisschen mehr an Teesern vielleicht sagen was ist denn so?

02:51:19: Wie hat sich der markt denn entwickelt?

02:51:21: Wie ist die wirtschaftliche gefühlslage und wie sieht's in fünf jahren aus?

02:51:25: Also wir sind tatsächlich heute schon, dass eine gewisse Asymetrie in dem Markt.

02:51:30: Es laufen einfach sehr viel mehr Gelder in Richtung der Plattform, die hinter den Sprachassistenten und Hinterboys liegen als zurück im Radiomarkt.

02:51:39: Und das obwohl wie gesagt heute der größte Antrieb für die Nutzenden nach wie vor ist diese Dienste zu nutzen um Musik zu hören.

02:51:50: Das zeigt natürlich jetzt eigentlich kein ausgewogenes Verhältnis haben und die Prognose ist, dass wenn regulatorisch tatsächlich gar nichts passiert sich das noch dramatisch weiter verstärken wird.

02:52:03: Was insbesondere daran liegt, dass die meisten Entscheidungshoheiten einfach beim Sprachassistenten und den Plattform dahinter liegen.

02:52:13: Die entscheiden welche Inhalte sichtbar sind, KI macht es unglaublich leicht mittlerweile eigene Inhalten vielleicht sogar ganze Radioprogramme Konzepte zu imitieren und alle Nutzungsdaten liegen am Ende alleine in der Hand der Plattform.

02:52:30: Und das birgt natürlich ein Riesenpotenzial, diese Zusammenarbeit die heute schon sehr zulasten der einen Seite geht nochmal zu verschärfen.

02:52:40: Und Sie haben es jetzt schon auch angeteasert, der Blick nach UK.

02:52:44: Weil man dort schon auf einem Massnahmen ergriffen hat oder einen Weg eingeschlagen hat?

02:52:50: Was wäre denn eine mögliche regulatorische Perspektive?

02:52:53: Also wir haben vor allem auch über ganz gute alte Bekannte gesprochen, das war tatsächlich nicht alles neu.

02:53:00: Ein Punkt ist natürlich das Thema Must Carry also die Frage wer hat eigentlich Zugang zu diesen Plattformen und vor allem zu welchen Konditionen?

02:53:09: Da haben die Kolleginnen oder der Gesetzgeber in der UK sich eben entschieden sehr klare Vorgaben zu machen dass der Zugang zum den Plattform für die Audio Anbieter kostenfrei sein muss durch Shared-Erlösmodelle an der Werbung und ähnliche Dinge einseitig quasi umgangen werden darf.

02:53:30: Also darüber haben wir noch mal intensiver gesprochen, wie sich sowas möglicherweise mit Blick auf Public Value Angebote verankern lassen könnte.

02:53:40: Und das zweite ist natürlich die Frage auch zu must be found also das Thema dass auch hier diskutiert wurde Wie kann eigentlich eine sinnvolle Aufhindbarkeit von Public Value Inhalten gelingen, gerade in einem Umfeld bei dem ich eben nicht einfach beispielsweise eine Liste oder zehn Angebote vorlegen oder vorlesen kann sondern wo in der Regel ja eine Verengung der Antwort auf ein ganz konkretes Ergebnis erfolgt.

02:54:08: Ich verstehe.

02:54:09: Und im Ausblick heißt das für uns, wir dürfen uns auf die Veröffentlichung der Studie und die Pressekonferenz freuen und dann wahrscheinlich perspektivisch auch Ideen und Vorschläge wie man in Deutschland regulatorisch rangehen kann.

02:54:20: oder ist es sogar schon da mit drin?

02:54:22: Wir werben jetzt vor allem an der Konkretisierung der Vorschlage, die in der Studi so als Gedankenspiel schon mal angelegt sind weil man das natürlich gebraucht hat um die verschiedene Nutzungs-Szenarien miteinander zu vergleichen.

02:54:34: Dann haben wir uns heute mit der Branche sehr intensiv zu ausgetauscht und eben einige Punkte, vor allem auch noch die Frage des Zugangs zu den Daten, die wirklich relevant sind um selber auch Vermarktungen sinnvoll betreiben zu können.

02:54:48: Da haben wir konkret darüber gesprochen und ein paar Arbeitspakete geschnürt von denen wir in den nächsten drei bis sechs Monaten dann konkretisierte Vorschläge ableiten möchten.

02:54:58: Ich meine das sind doch die schönsten Veranstaltungen von denen man Arbeitspaket mit nach Hause nimmt.

02:55:02: In diesem Sinne mit Blick auf den weiteren schönen Teil des Abends Sie und wer Lust hat sich zu diesen Themen weiter auszutauschen, kann dort auf Sie zugehen.

02:55:11: Immer gerne!

02:55:12: Vielen Dank.

02:55:12: Herr

02:55:12: Vorrang, vielen Dank Frau Sommer!

02:55:20: So und last but not least ist der dritte themenstrag des Nachmittags nämlich Public Value Vielfalt im Feed.

02:55:28: Ich hatte selber das Vergnügen, das Ganze moderieren.

02:55:30: ich weiß um herausforderungen.

02:55:32: dies heißt lass zusammenzufassen Richtig, richtig perfekte Überleitung.

02:55:37: Denn wir haben doppelt Unterstützung beim Zusammenfassen.

02:55:40: nicht nur werde ich gleich mit der Geschäftsführerin der Bayerischen Landessentrale für neue Medien Frau Dr.

02:55:45: Nette Schumacher darüber sprechen sondern aber kommen Sie bitte schon mal auf die Bühne und auch gerne den Applaus.

02:55:57: Okay, dann fangen jetzt nicht anders durch die Gegend zu tragen.

02:56:01: Aber wenn Sie nachher mit Ihrem Getränk oder Dessert Lust wandeln, dann lohnt es sich dort vorne stehen zu bleiben denn das befindet sich ein Graphic Recording dieses... Public Value Forums, dort wo jemand mit deutlich mehr künstlerischem Talent als ich es geschafft hat das was wir besprochen haben grafisch festzuhalten.

02:56:21: Aber für alle die besser hören als sehen freue mich dass ich kurz mit ihnen darüber ins Gespräch kommen kann.

02:56:30: Wir reden auch im Bereich Feed häufig über Vielfalt Und das ist ein bisschen Begriff, ich will nicht sagen aus der alten Welt.

02:56:38: Aber wir kennen ihn vor allen Dingen aus der Alten Medienwelt?

02:56:40: Was heißt denn Vielfalt im Feed?

02:56:43: Wie viel Vielfald kann es denn bei personalisierten Medienangeboten eigentlich geben?

02:56:49: Das ist eine schwierige Frage die Frage nach was ist eigentlich Vielfalthe?

02:56:53: Ich glaube da kann man ganze Bücher mitfüllen Vor allem Kommunikationswissenschaftler wohl gemerkt.

02:56:59: also Ich glaube, wenn wir auf den Feed schauen oder überhaupt auf Social Media Plattformen dann wissen wir natürlich dass die grundsätzlich wahnsinnig also quantitativ unheimlich vielfältig sind.

02:57:12: Auch wenn wir natürlich wissen das bestimmte Sachen immer wieder sozusagen Aufregung laute Sachen noch mehr Klicks triggern.

02:57:21: aber Grundsätzlich haben wir ja nicht die Diagnose oder analysieren wir nicht genug Vielfalt hätten.

02:57:28: Vielfald ist Unterhaltung, ist vielfalt Information und das vielleicht kommt dann eigentlich auf den Punkt.

02:57:37: was ich denke worüber wir eigentlich heute diskutiert haben ist wenn mir Public Value in der linearen Welt und auf den Smart TVs uns angeschaut haben das war gut und richtig dass man dieses System entwickelt hat.

02:57:49: jetzt kann man darüber sprechen wie für Wirkung hat es eigentlich?

02:57:52: die Diskussion muss man sicherlich führen.

02:57:54: waren sehr aufwendiges Verfahren War es das Wert, Fragezeichen?

02:57:59: Also jedenfalls ist es so dass die Linien-Sender gefunden werden mit all ihren Inhalten.

02:58:05: Das ist ja das was heute Public Value ist.

02:58:08: Im Feed gibt es ganz viele Inhalte, die unterhalten, ablenken und aber auch informieren.

02:58:16: Wir sehen eben dass sie Nutzung vieler mittlerweile über Social Media erfolgt.

02:58:20: und wenn wir ernst nehmen auch die Informationsdefizite in den Feeds sehen, die wir bei den Videotrends ja sozusagen ganz klar herausgearbeitet haben müsste man sich Gedanken machen, wie man das ausgleicht.

02:58:37: Und ich denke, dass einzige woran man sich tatsächlich machen müsste ist Information im Feed sozusagen sicherzustellen.

02:58:44: Das also journalistisch handwerklich qualitativ verlässliche Angebote von wem auch immer.

02:58:51: Ich sage es jetzt mal ganz offen, dass die in einer gewissen Häufigkeit vorkommen und da geht es nicht um bestimmte journalistische Angebote sondern um Angebote.

02:59:05: und dann soll die Plattform, die entsprechend der Nutzergewohnheiten sozusagen auch entsprechend ausspielen.

02:59:11: Das ist dann völlig egal, wessen Informationsinhalt es ist.

02:59:14: das muss immer noch nach den Präferenzen und den Geschäftsmodellen der Plattformen laufen aber es soll hinreichend oft verlässliche Informationen vorkommen damit der Meinungsbildungsprozess zumindest eine Chance hat sich auf verlässlich Informationen zu berufen.

02:59:31: Und das ist das Konzept, dass wir gerne oder dass wir heute diskutiert haben sehr komplex wenn man sich das Wimmelbild anschaut.

02:59:40: also genau das ist aber Herr Glücklich hat das super gemacht ja es nicht.

02:59:43: wo er ist hat er jedenfalls muss ich sagen den komplexen Komplexen austauscht durchaus gut zusammengefasst.

02:59:52: Und wenn Sie so einen kleinen Blick gewähren in den Austausch, der dort eine Diskussion stattgefunden hat.

02:59:58: Wie sehen denn die Beteiligten?

03:00:02: Seien es jetzt die Medienunternehmen, die Plattformen und die Zivilgesellschaft, wie blicken sie auf diese Ideen und den Vorschlag?

03:00:09: Wo sehen die Möglichkeiten, Public Value in dieser digitalen Medienwelt zu stärken?

03:00:15: Es war tatsächlich auch so ein bisschen auf Pro und Kontra angelegt, weil wir uns jetzt nicht alle nur immer gegenseitig bestärken wollten in der Diskussion.

03:00:23: Das ist ja ein neuer Weg, den man einschlägt, der wirklich weg von der Linearität geht und neue Herausforderungen mit sich bringt.

03:00:33: Ich fand was die verfassungsrechtliche Zulässigkeit betrifft?

03:00:38: Das kann man machen, das kann der Gesetzgeber machen.

03:00:40: Herr Natt hat ja dazu auch schon mal so ein bisschen ausgeführt wo die Diskussionen seitens des Gesetzgebers stehen.

03:00:47: Auch wenn sozusagen das so komplex ist wie Kleiderbügel auseinander hacken, so hat er das vorhin beschrieben mag man sich der Aufgabe stellen.

03:00:56: natürlich ist es wichtig dass einen wie auch immer dann Regulierungsansatz aussieht, dass der verhältnismäßig maximal erweitert und nicht einschränkt dessen, was der Nutzer sehen will.

03:01:09: Aber ich glaube man kann da sehr gut auch verfassungsrechtlich

03:01:14: anknüpfen.".

03:01:15: Und das war dann wiederum interessant.

03:01:17: die beiden Kommunikationswissenschaftlichen Vertreterinnen-Vertreter also Herr Professor Jaren und Frau Dr.

03:01:24: Reinde hier sich ausgetauscht haben.

03:01:28: Die waren interessanterweise haben gesagt, warum diese Pfadabhängigkeit?

03:01:33: wie so wollt ihr jetzt letztlich in der Logik der Rundfunkregulierung weitermachen und haben?

03:01:40: aber trotzdem glaube ich auch wenn ich das richtig interpretiere gesagt naja vielleicht gibt es auch andere Modelle als nur den Feed mit Public Value sozusagen auf zu frischen Anreizsysteme können da entsprechend helfen kommen auf oder ein mehrstufiges System.

03:01:58: also ich glaube Da ist sicherlich auch kommunikationswissenschaftliche Diskussionsmöglichkeiten.

03:02:04: Ich habe viel Sympathie vor dem Fahrt, den man kennt sozusagen einfach wirklich mit neuen Fakten neu zu beladen um ihn dann eben auch neu zu gehen oder weiterzugehen.

03:02:16: weil am Ende wollen wir Vielfalt und die Frage was das ist bleibt die gleiche.

03:02:23: Wir haben jetzt, nun haben die anderen Werkstattgespräche so ein bisschen geprotzt und gesagt ja wir machen jetzt hier eine Studie raus und machen eine Pressekonferenz.

03:02:31: Also finde ich ist alles, begrüße es natürlich sehr.

03:02:34: aber als jemand der jetzt das dritte Themenspektrum moderiert hat, dann habe ich mir gedacht warum machen wir jetzt keine Presse Konferenz?

03:02:42: Sie haben den Pfad, der vor uns liegt angesprochen wie sieht dir denn aus?

03:02:45: oder was ist das nicht zu erwarten?

03:02:47: muss Herr Nutt erstmal liefern beziehungsweise Landesparlamente mit einem Vorschlag hervortun, was kommt auf uns zu?

03:02:54: Also ich glaube letztlich ist der Gesetzgeber am Zug das Thema aufzugreifen.

03:03:00: Wir haben versucht die Diskussion zu befeuern, Zahlen zuzuliefern.

03:03:05: unsere Studien auf Seiten der Medienanstalten zeigen, die sozusagen diese Defizite ja auch ganz klar auf.

03:03:11: wir würden uns jetzt freuen wenn der Gesetz Geber und es klang ja wirklich ganz danach dass man sich da jetzt Gedanken auf jeden Fall schon gemacht hat und vielleicht schon drei Kleiderbügel auf der Garderoben-Stange hängen.

03:03:23: Und die anderen drei, weil alles mit allem zusammenhängt natürlich jetzt noch entsprechend ausgebaut oder ausgewormuliert werden müssen.

03:03:33: aber ich hoffe sehr und ich setze darauf das der Gesetzgeber sich dessen annimmt und wir dann vielleicht über konkrete Formulierungen auch diskutieren können.

03:03:41: Ich glaube es ist wichtig für die Branche, damit man sich an was Konkretem abarbeiten

03:03:47: kann.

03:03:48: Ich übersetze mal Herr Nathbus

03:03:49: Liefer.

03:04:01: Deshalb freue ich mich sehr, dass unser nun folgender Keynote-Speaker diesen europäischen Blick auf unsere Veranstaltung schärft.

03:04:08: und ja ... Was könnte eine Veranstaltung mehr auf eine internationale Perspektive vorbereiten als eine Moderation, die vom Deutschen ins Englische wechselt?

03:04:19: So where with me?

03:04:20: Wir haben jemand mit uns heute Abend, der sieht die deutschen Medienlandschaft durch verschiedene Augen.

03:04:26: Das könnte für heute eine Diskussion sein, seine größten Assistenz.

03:04:31: Marco Giordani ist aus Milan in Italien.

03:04:35: Er studiert bei der Procedur von Bocconi Universität.

03:04:38: Er hat ihn im Juni immer gearbeitet und in den Agnelli-Gruppen gearbeitet.

03:04:42: Er spendet über zwei Jahre auf dem Board der Medien für Europa.

03:04:47: Nicht nur dieses Unternehmen, sondern auch sein eigenes pan-europäisches Perspektiv, das von Milan aus Madrid zu Munich stammt.

03:04:56: Ich liebe Literaturen.

03:04:57: Seit dem letzten Oktober ist er jetzt GruppCEO der Prosequenzat I Media und wie sieht die Medienpluralismus aus?

03:05:09: across borders and not within them.

03:05:11: This is exactly the question that he's going to tackle in his tonights keynote, And I'm very pleased that he´s here!

03:05:17: Welcome Mr Marco Giordani.

03:05:29: So a very impressive presentation.

03:05:30: Thank you very much The Chairman for the invitation.

03:05:33: I am proud of being here.

03:05:37: It´s an honor.

03:05:39: Sie diskutieren über das Thema.

03:05:43: Ich habe nur darüber gearbeitet, weil ich weiß nicht, was Sie gesagt haben.

03:05:48: Aber aus der Translation denke ich, dass Sie wirklich einen sehr wichtigen Punkt betreffen und den Effekt apprécieren.

03:05:54: Es ist nicht einfach, aber es ist auch wichtig, dass wir die Menschen, die sich um sie beschäftigen, tun.

03:06:00: Das ist der Ende des Tages, also werde ich versuchen zu sein, so kurz wie möglich.

03:06:07: und zu dem Thema.

03:06:08: Ein paar Räume und Details.

03:06:11: in meiner Erfahrung, ja ich habe die Medienindustrie mitgebracht, wenn es leicht war, weil die TV wirklich groß war.

03:06:20: Es war eine sehr riche Sektion, jeder wollte die Medien und traditionelle Medien joinen können, da es ein fast gewohntes Markt war.

03:06:28: Und ich ging durch alle Phases eigentlich.

03:06:33: Wir sind jetzt in dem Jahr im Jahrmehr, und das Wort ist sicherlich anders.

03:06:37: Aber auch die Medien-Sektion ist anders.

03:06:41: Wenn ich den letzten mehr als zweiundigmal fünf Jahre aufs Samaritane komme, muss ich Ihnen sagen, dass wir –

03:06:51: d.h.,

03:06:51: der europäische Citizen – nicht genau verstehen, wie eine Veränderung in Technologie passiert war.

03:06:59: Wir folgen den amerikanischen dass die Plattform einfach eine technologische Plattform war, also eine stupende Plattform, wenn du willst.

03:07:08: Am Anfang vielleicht, aber jetzt glaube ich, dass wir nicht mehr eine stupeite Plattform consideren können.

03:07:15: Sie sind Publisher, glaube ich.

03:07:17: Sie haben einen smarten Publiker, sogar zu viel smart, wenn sie wollen.

03:07:21: Aber leider glaube ich auch, dass das Fehler gemacht wurde und es jetzt wohl zu lange ist.

03:07:29: Aber ich meine, das war der Grund für den wir jetzt die öffentliche Verteidigung zu protecten.

03:07:37: Wir müssen eine jüngere Generation protectieren.

03:07:41: Wir brauchen Audio und Fahrzeuge protectieren und so weiter, nur weil in meiner Meinung nach wir nicht die technologie verstanden haben, als Publisher oder etwas mehr als ein stupider Tuner.

03:07:56: Ich habe es gehört über Audio.

03:07:57: Wenn man sich über die Vergangenheit nachdenkt, war das ein sehr schlechtes Device.

03:08:04: Am Ende des Tages führte man nur auf die Radio, um zu finden, dass du eher preferiert warst.

03:08:12: Jetzt, am Ende des Jahres, Sportivisten advise ich dir, was du hörst und am Ende eines Tages, vielleicht bist du richtig, aber im Grunde haben wir eine kleine Bedeutung verloren, um etwas zu hören.

03:08:24: Das ist okay, das ist der Leben in dem wir sind.

03:08:27: Ich denke wieder, ich möchte nicht die Vergangenheit kritisieren.

03:08:30: Ich glaube es ist nicht wichtig, dass wir da sind und die einzige Sache, was ich dir sagen kann, ist, dass man sich verändern muss.

03:08:37: Wir brauchen eine Medienkampagne, sie müssen verändern, denn sonst wird es sehr schwierig zu überleben.

03:08:46: Klar, das Thema ist Europa, ein pan-europäischer Projekt oder so.

03:08:52: Was ich sagen kann, ist, dass das Prinzip von der Falle, dass wir,

03:08:57: d.h.,

03:08:58: die traditionelle Medienkampagne, durch den Konpetitionen zu investieren, in Technologie und in Sachen, die eigentlich ein bisschen weit weg sind aus dem Kontent.

03:09:09: Und diese Investitionsplätze sind ziemlich hoch, sehr schwer.

03:09:14: Und in Europa und sogar im selben Land sind wir alle das Gleiche tun.

03:09:19: Wir spenden Geld in Technologien, Software, Ingenieure oder so was, dass man ein Plattform beobachten will.

03:09:30: Und wir haben nur einen Wert von Kontent.

03:09:33: Denn die Ressourcen sind nicht infinitiv.

03:09:39: Wir müssen die Ressourcen finden.

03:09:40: Die Idee war, dass wir auf europäischer Ebene joinen, um Geld everywhere zu verabschieden, z.B.

03:09:48: von Kontenten.

03:09:50: Das war der Hauptidee des pan-a-europäischen Ideens, das MFE hat vorgestellt.

03:09:58: Dann geht es zur Procedur des Satins.

03:10:01: Ich denke, dass eine der Verteilungen Protekting und Defending ist die Zahl der qualitätiven Kontenten.

03:10:11: Wir sind ökonomisch in Rationale investiert, weil ich manchmal sagen kann, es ist schwer zu decidede Investitionen, die nicht gross Margien produzieren.

03:10:24: Das ist die Realität heute.

03:10:26: Du weißt, wie das Advertisement performiert wird Alles, was wir sagen über die deutsche Ökonomie und so weiter.

03:10:32: Manchmal sind wir für uns, um Geld zu verlieren, weil wir denken, dass es gut ist, das zu tun.

03:10:38: Wir haben gehört über den öffentlichen Wert.

03:10:41: Wir sind ein starker Defender der öffentlichen Verteilung.

03:10:46: Ich möchte nicht, dass wir wirklich in Rationale aus dem ökologischen Blick sind.

03:10:52: Aber ich denke, dass das einzige Weg, in dem wir unsere Marktposition protectieren können, von der Plattform zu einem sehr, sehr großen Fokus auf was wir differenzieren können und in diesem Fall Journalismus und qualitärer Kontent sind die Basis.

03:11:11: Wir benutzen manchmal diese Referenz um zu zeigen, warum wir denken, dass wir unterschiedlich sind.

03:11:20: Es ist mehr oder weniger wie Essen.

03:11:23: Man kann etwas aus dem Fritz nehmen Und das ist die Plattform, so dass du einfach die Tür öffnen kannst und alles was du willst.

03:11:32: Oder du kannst es kochen.

03:11:33: Wir kochen eigentlich, wir kochen jeden Tag.

03:11:37: Und wie gesagt, in der Italien-Origine auch helfen, wenn du sie willst?

03:11:42: Nein, das ist eine Joke!

03:11:44: Wir kochten jeden Tag, und wir haben den besten Ingredienz, um das zu machen.

03:11:49: Als Journalist ist nicht wirklich etwas, das ohne Wert ist.

03:11:56: Die jungen Journalisten haben viel studiert und die meisten Experienzjournalistinnen sind auch sehr lange in Erleichtung und Improving

03:12:09: zu spenden.

03:12:10: Das ist wirklich ein sehr wichtiges Rohrmaterial.

03:12:13: Ich kann Ihnen sagen, dass ich ein bisschen der Experte bin, weil mein Vater ein Journalist war, also einen vierjährigen Journalist, so kann ich Ihnen sagen dass man den TIPI-Maschinen jeden Morgen.

03:12:25: Das ist etwas, was in meinem Kopf ist.

03:12:27: Und das ist eigentlich ein Kuchen.

03:12:29: Die Entfernung ist ein Kuch.

03:12:31: Es ist nicht so wie wenn man die Frische öffnen und nur einige Tiktok-Räder bekommen oder sowas.

03:12:37: Also das ist die Realität.

03:12:41: Aber ich glaube, dass es um den Plattform- und der gianten Thema kommt.

03:12:46: Ich denke, was wirklich missiert ist die Transparenz.

03:12:54: Wir denken, dass die Städte wollen, um sich zu entscheiden.

03:12:59: Aber sie müssen wissen, was sie tun sollen.

03:13:01: Während wir jetzt manchmal nicht beobachten können, was wir von der Plattform bekommen können.

03:13:10: Es ist ein weiterer Beispiel, das für mich sehr witzig ist und es war wirklich eine deutsche Politikerin, die nur gesagt hat, dass ein PostoNX viel mehr.

03:13:22: Ich habe gesagt, dass es mehr Menschen gibt als ein Interview mit Prozipien und Satins.

03:13:29: Ich sagte ja vielleicht, aber meine Frage war, ob du sicher bist, dass die Daten, die du bekommst, lieb sind?

03:13:39: Denn am Ende des Tages hast du keine AGF für X, sondern für TV und für andere Content.

03:13:49: Das war ein Beispiel, in dem man sagt, dass wir manchmal wirklich vergröntet sind.

03:13:55: Alles, was wir von der Plattform nehmen, während im traditionellen Medienmarkt, am Ende des Tages, wir regeln und arbeiten in einem Framework, das zumindest transparent ist.

03:14:07: Man kann dann decide to watch ProSieben, you can watch Satine's, RTLs oder whatever you want but at least what your getting is something that real and it is ruled.

03:14:22: Family influencing, at the end of day when commercial TV appeared in the late nineties that was one of let's say their worries now.

03:14:31: I mean because state tv was really very protecting and child protective And then clearly regulation went out.

03:14:41: Fair enough they're still there In Fronton TV.

03:14:49: heute ist es safe, während ein mobile Phone an einem Restaurant zu einer Kinder nicht ist.

03:14:56: Denn wir wissen nicht genau was wir hier sehen.

03:15:00: Transparenz ist etwas, das wir targetieren sollten.

03:15:04: Wir müssen die Algorithmen auf Transparensen beantworten.

03:15:11: Wir wissen genau, warum und was wir schauen.

03:15:16: Data should be another transparency we require, because AGF is providing data that is also transferred to money and the money are the money we need to fund journalism.

03:15:34: If you don't get the money then journalism is at risk while in platform you don´t have AGF or where the money ist kalkuliert, welchen Geld sie bekommen.

03:15:48: Das ist etwas, was in meiner Meinung nach wirklich den Wert der Kontent und dem Wert des Journalismus jopartisiert wird.

03:15:58: Der letzte Punkt auf die Transparenz, ich glaube, ist eine Frage von europäischen Werten.

03:16:07: Wir können nicht fiskal dampeln.

03:16:12: Dies sind Geld, Es ist europäischer Geld.

03:16:16: Wir können nicht wirklich sagen, dass dieses Geld erst einmal weggefallen wird.

03:16:19: Und zweitens können wir nicht sagen, die Arbeit wird irgendwo anders geübt werden.

03:16:26: Denn das ist wieder etwas, was wir auch targetieren sollten.

03:16:32: Die Plattform sollte in der Zeit sein, wo sie Geld bekommen und den Taxi bezahlen lassen.

03:16:38: Und es muss also in ihrem Geschäft transparent sein.

03:16:41: Das ist dort, wo wir stehen.

03:16:43: Und wenn du willst, ist das nicht wirklich ein guter Zukunft für traditionelle Medien.

03:16:51: Aber ich kann dir sagen, dass es positiv ist.

03:16:53: Es ist positiv, weil wir die Qualitätskontente produzieren und die Leute es apprezentieren müssen.

03:17:01: Wir brauchen eine Veränderung.

03:17:02: Wir müssen das Geschäftsmodell adaptieren zu dem aktuellen Wort.

03:17:06: Das ist nicht nur für die Regeln oder für die Plattform-Limitation.

03:17:12: Wir wollen auch etwas ändern.

03:17:15: Und du weißt besser, als ich, dass die Veränderung nicht einfach ist.

03:17:21: Wir sind ziemlich customt, genau wie wir es gemacht haben.

03:17:27: Aber ich bin positiv, weil ich dir sagen kann, dass in ProSieben viele junge Leute wirklich talented Menschen sind dass sie einfach zeigen wollen, dass sie möglich sind um die Zukunft zu verändern.

03:17:41: Und das ist auch etwas für uns zu geben, um ihnen eine Chance zu machen.

03:17:46: Im Prinzip... again sorry!

03:17:47: Was wir erreichen können, ist versuchen, Geld zu saven, wo die Kontenten nicht vorhanden sind und alle Geld in den Kontent investieren, weil wir denken, dass nur Kontente investiert werden.

03:18:02: Das ist der Weg, in dem wir für die Zukunft leben können.

03:18:09: Wir können sicherlich sagen, dass es ein Regulator ist, aber ich kann dir sagen, das könnte vielleicht willkommen sein.

03:18:18: Aber ich denke, und ehrlich gesagt, ich glaube, dass das nicht genug wird.

03:18:26: Wir müssen uns erst einmal verändern und vielleicht werden wir sicherlich willkommen.

03:18:32: Die einzige Sache, die ich auch sagen kann ist, dass wir durch dieses Kind von der Diskussion, sagen wir mal, ein bisschen zu lernen in einem sortenrezipialem Weg.

03:18:44: Also können wir das Publikum lernen und vom Privat lernen.

03:18:51: Auch weil die alten Kompetitoren nicht mehr Kompetiten sind, sind unsere Freunde.

03:18:56: Wir haben einen starken Belieferung, zusammen mit der Industrie auf europäischer Ebene zu sein.

03:19:06: Ich bin sehr offen, dass wir uns mit unserem WORST-Kompettitor als Partnerschaft machen wollen.

03:19:14: Wir starten von RTL, aber auch über den Publikum sprechen.

03:19:18: Es gibt einen Bereich, in dem wir nicht alle competieren.

03:19:21: Ich denke nicht, dass jeder von uns eine oder der andere, nur weil es eine bessere Plattform ist oder eine schlechte Plattform.

03:19:30: Wir schauen für die besten Kontenten.

03:19:33: Wir haben keine Technologie, wir können technologisch teilen.

03:19:36: Man kann dort Geld saven.

03:19:38: Wir müssen Konzentrationen und Qualität betrachten.

03:19:43: Wir werden nicht wasteig sein in etwas, das uns nicht wirklich anders aus dem anderen macht.

03:19:51: Wir sind ein starker Belieber im Partner.

03:19:55: among traditional media operators.

03:19:58: We are also strong believers in Europe, we think that more and more Europe can be the answer.

03:20:07: I mean...we're very worried about the fact our data is not in Europe but somewhere in the world.

03:20:15: Dann haben wir eine GDPR-Regulierung, also in dem Sinne, dass wir mit der Regulierung nicht wissen können, wo unsere Daten sind.

03:20:27: Und das ist wirklich etwas, was sehr gefährlich ist.

03:20:29: Also wiederum Europa in diesem Fall ist die Antwort.

03:20:33: Wir müssen unser Data hier nehmen.

03:20:36: Wir brauchen Technologie hier und wir brauchen auch einen besseren Konten als die Amerikaner.

03:20:47: Wenn du die MFE-Projekte willst, ist es klar, dass die TV einen deklinischen Sinn hat als Radio.

03:20:58: Wir wissen alles.

03:20:59: Aber was nicht zu tun ist, sind die Kontenten, die wir produzieren.

03:21:05: News und Journalisten sind der Basis unserer Vergangenheit und werden auch der Basi unserer Zukunft sein.

03:21:12: Klar müssen wir das ändern und diese News und diese Journalismus zu den jüngeren Generationen, die neue Devices haben.

03:21:20: Und wenn ich auf Devices komme, dann ist es klar, dass TV wieder nicht so stupend wie sie waren, als es schon vor drei Jahren war.

03:21:34: Wenn du die TV jetzt anstattest, verstehst du, dass da jemand ist?

03:21:39: Wir wissen nicht, wo er ist.

03:21:40: Das ist, sagen wir mal, eine Verkaufung von Content.

03:21:45: und wir wissen nicht sogar warum.

03:21:47: Und das ist etwas, was Europa nicht wirklich die Risiko verständigt hat, weil es wiederum ein Device-Mannufaktor ist, sondern kein mehr.

03:21:58: Das sind in meiner Meinung Publisher und Medienintermediärer.

03:22:02: Also auch in diesem Fall.

03:22:04: Ich denke, dass wir sehr vorsichtig sein sollten, um den Verwalt zu erzielen.

03:22:11: In Europa haben wir.

03:22:12: Wir haben nicht nur MFE, wir haben Bani Jai mit Ultrimedia.

03:22:21: Wir haben RTL und Sky.

03:22:23: Ich denke, dass die ökonomische Reaktion der Konpetition ist, was wir an Debokoni studiert haben.

03:22:31: Wenn ein Markt etwas größer ist als eine Konsolidation, wird es passieren.

03:22:36: Aber ich denke, die Konsolidation auf dem ganzen Markt ist gut.

03:22:41: Aber wir müssen auch für den Wettbewerb investieren.

03:22:44: Wir können nicht überleben, wenn wir nicht wohnen und wohnende Bedeutung bedeutet Veränderung, wie ich vorhin gesagt habe.

03:22:50: In jedem Fall, zumindest für meine Firma, also auch für BALF, aber auch für die Einwohner von Perseven, kann ich Ihnen sagen, dass wir uns nicht auf.

03:23:07: Die Zahl der Publisher war für uns und die Leute, die im Procedermus arbeiten, wichtig.

03:23:15: Der Publikum bedeutet Qualität, dass es Content ist, das Publikums-Value bedeutet, mit den Leuten zu engagieren, ohne, sagen wir es nicht, Pruralismus und Diversität.

03:23:31: Diese sind nicht nur die Regeln, sondern auch der Prinzip, dass für uns auch für die Zukunft kruscher wird.

03:23:37: Und wir können nicht failen.

03:23:39: Denn wenn wir failen, dann wird das Futur sicherlich besser als es ist jetzt.

03:23:44: Das ist alles, was ich zu sagen habe und ich denke, da kommt eine Frage raus und ich bin klar hier zu antworten.

03:24:01: Thank you very much, Mr.

03:24:02: Giordani!

03:24:04: There was a slight bump in the end so we may not fail and this

03:24:10: is...

03:24:11: It's an indeed it isn't option.

03:24:13: I have.

03:24:14: So basically my problem now Is that he answered most of the questions That are written down already In your remarks.

03:24:20: Now you have to work

03:24:23: Exactly, investigative journalism on the spot.

03:24:26: Da ist eine Sage, und ich habe es wahrscheinlich in Englisch gebeten.

03:24:30: Aber die Sage geht so etwas wie ein Fuhl als jemand, der die selben Dinge several times does und expect different outcomes.

03:24:39: Und du hast gesagt, für uns Content ist das Wert, den wir investieren.

03:24:47: Und momentan heißt es,

03:24:50: dass man Geld verliert.

03:24:54: andere Kontenten machen Geld.

03:24:56: Und ich kann ein paar von ihnen lesen, wenn ihr

03:24:59: wollt.

03:24:59: Aber du siehst den Punkt.

03:25:01: Wie preventiert man sich in ein paar Jahren, investieren in Content und nicht so viel Geld?

03:25:08: Nein.

03:25:10: Wir versuchen zu bauen einen anderen Kind von Journalismus.

03:25:16: Das ist nicht uns.

03:25:17: Ich glaube, das Wort geht in eine Richtung, bei der für Instanz Art News wird Sorry to say in a pretty cold way, so where humans probably will have less.

03:25:30: To say while analysis dialogue even let's say interpretation of news would be more important.

03:25:40: So our way is too.

03:25:43: Wir nennen es etwas internale Infotainment.

03:25:46: Wir nehmen wahrscheinlich eine große Art von Investitionen aus unserer News und nehmen sie in dem wir ein bisschen mehr cross-leihen können, zwischen Entertainment und Infotains.

03:26:01: Das ist auch der Fall in unserer Meinung zu setzten die Unterschiede.

03:26:06: Klarer AI kann ein Video produzieren Das ist gut, aber das Analyse will Journalismus und Qualität brauchen.

03:26:19: Es wird Zeit brauchen.

03:26:21: Wir werden unsere Geld targetieren.

03:26:23: Ich denke, dass das die Unterschiede macht als in der Vergangenheit.

03:26:27: Und dann die Konvinzierung von Advertisern...

03:26:31: Aber wir sind gut in dem.

03:26:32: Ja, ich

03:26:35: bin sicher.

03:26:36: Es gibt viele Dinge, die wir heute übernommen haben.

03:26:40: Aber auch etwas, was Sie in Ihrem Kino betreffen.

03:26:42: Wir reden über Pluralismus und es geht um die demokratische Verantwortung der Medien.

03:26:55: Es gibt sehr hohe Werte an dieser Verantwortung.

03:26:58: oder dass man speziell von den Plattformen anders sein möchte.

03:27:00: Das ist jetzt, wie ich sage, auch eine bessere Responsibilität, aber nicht etwas aufzunehmen.

03:27:12: Was für die Perspektive braucht es für diese Responsibilisierung zu ändern?

03:27:18: Es gibt ziemlich viele Kontentzeiten.

03:27:22: Providers und Plattformproviders.

03:27:25: Du sagst Transparenz, aber du hast auch gesagt, dass

03:27:27: es mehr gibt?

03:27:28: Nein, ich meine, danke für die Frage, denn wahrscheinlich sollte ich die Arbeit ein bisschen besser machen.

03:27:34: Klar, wir spielen mit der Plattform, weil ihr seht, dass wir zusammenkommen oder so.

03:27:40: Wir sind nicht wirklich weit weg, wir sind klar, dass man in einem Liner-Channel läuft, sondern wir trainieren uns auch ein wenig auf unsere Plattform.

03:27:48: Und was kann ich dir sagen ist, Wenn man eine erfolgreiche Plattform hat, braucht man Engagement.

03:27:56: Das ist klar für alle.

03:27:59: Und um die Engagement zu bauen, muss man von der Mainstream aus bleiben.

03:28:06: Denn wenn du auf der Main Stream stehst, wird das Engagement nicht wirklich arbeiten.

03:28:09: Man kann natürlich verstehen, dass es nur informiert ist, Populisten auf der einen Seite oder anderen, dann werden die Leute einfach nicht folgen.

03:28:19: Wenn ihr nur auf einer Seite oder andere seid, startet die Engagement zu arbeiten.

03:28:25: Die Plattform arbeitet mit Engagementen und so ist dieses Kind von Business based on trying to take the people to the extreme.

03:28:36: So everybody needs to be taken to the extremes in order for them to engage.

03:28:42: Und das ist genau was ich glaube, dass es gegen die Demokratie ist.

03:28:46: Denn am Ende des Tages bedeutet auch, dass wir Dinge erklären können, die vielleicht nicht entgegen sind, aber sie sind wichtig für unsere Gesellschaft, unsere Kinder und unsere Instruktion.

03:28:56: Also, der Sinn meiner Antwort war, dass uns selbst als Publisher gefühlt wird.

03:29:07: Wir müssen niemanden engagieren.

03:29:09: Wir brauchen nur die Kommunikation, um Informationen und Content zu verabschiedern.

03:29:15: Dann werden wir uns als Viewer sehen können oder nicht.

03:29:18: Aber das ist der Freude.

03:29:20: Die Demokratie und den Frieden eines Gesprächs sind ein bisschen weit weg von der Plattform wegen des Geschäftsmodells.

03:29:29: Wir sind Publisher, wir sind europäischer Publiker, wir haben ein deutscher Publikum, und wollen in diesem Bereich gehen.

03:29:35: Wir werden nicht so engagiert in der Plattform sein, um unser Wert

03:29:44: zu verlieren.

03:29:47: Sieh auch in Konversationen mit anderen Menschen aus der Industrie ist die Herausforderung des Seils.

03:29:58: Wenn wir auf den Makrikab von Frisebensat-Einz schauen, sind es rund um einen Billion Euro und Meta, eine andere Firma von Facebook und Instagram und so weiter, ist mehr als ein Trillion.

03:30:09: Wie ist es möglich ... Kompeten Sie da, und Sie haben bereits die potenzielle Kooperation mit den Publikum-Service Broadcasters geholfen.

03:30:22: Wenn Sie auf Publix Service Broadcaster sprechen, sagen Sie, dass wir zusammen arbeiten können, wenn sie nur wollen und wirklich Interesse zeigen.

03:30:33: Und wenn ich zu Ihnen sage, dass man mit ihnen arbeiten möchte... Wann kommen die

03:30:37: beiden zusammen?

03:30:37: Zuerst eine Antwort zur finanziellen Kapitalmarktfrage.

03:30:43: Passt die Frage zu dir.

03:30:45: Ich gebe Ihnen dieses Beispiel.

03:30:48: MFE Group, also Procedur mit Italien und Spanien zusammen, arbeitet zwölf Tausend Employees.

03:30:56: Und wie gesagt, ein Marktkappel ist ein bisschen mehr als zwei Billionen.

03:31:03: Ich weiß nicht, wer der Netflix-Nummer ist.

03:31:08: Der Netflix-Kappel hat einen Marktkappe of forty billion Und du weißt, wie viele Leute arbeiten?

03:31:16: – Wahrscheinlich.

03:31:18: – Ja, es sind nur die Sixteen Tausend.

03:31:19: Also wollen wir wirklich ein Wort, in dem eine Medienkampagne ohne jemanden zu employmentieren macht?

03:31:29: Ich denke nicht, dass das wahrscheinlich der Zukunft ist.

03:31:32: Ich würde mich für meine Kinder sehen und klar, ich werde auch rettet werden, also habe ich kein Problem.

03:31:36: Aber ich meine, wir müssen den Mitarbeitern betreffen.

03:31:40: Wir brauchen, wer im Kontent kreiert, weil ohne sie... Pluralismus wird sicherlich terminiert.

03:31:47: So, ja es ist schwer.

03:31:48: Wir wissen, dass wir weniger profitabel sind als die Plattform.

03:31:54: Aber wie gesagt, das war nicht eine Entscheidung.

03:31:58: Wir sind was wir sind und wir werden unsere Freunde alleine tun ohne zu leben oder zu negativen.

03:32:06: Auf der Partnerschaft.

03:32:08: Zuerst vielleicht ein News, aber wir Wir brauchen nichts mehr zu tun.

03:32:17: Es ist klar, dass wir kompetitiv waren und es nicht leicht war zu sitzen auf der Strecke und nur starten für Skretsch.

03:32:28: Aber ich bin sehr optimistisch.

03:32:30: Ich denke, du wirst bald ein Sinn des Partnerships sehen.

03:32:34: Ich hoffe so.

03:32:35: In diesem Fall habe ich keine Ahnung, ob wir in die gute Richtung

03:32:39: sind.

03:32:40: Okay, I'll take that as the optimistic outlook for next.

03:32:44: Probably not weeks but are we talking about months?

03:32:47: No

03:32:47: it's probably a little bit too early.

03:32:48: I'm optimistic but not so much.

03:32:51: Not

03:32:53: as much as selling advertisements to get low.

03:32:57: Giddy!

03:32:58: Awesome.

03:33:00: So there is one more topic i would like to touch on because On the one hand private media companies are rightful seen Asset for pluralism and democratic discourse as the dual system.

03:33:16: On the other hand, we see in the United States a situation where private media companies are used to build conglomerates of, I don't want say indoctrination but one side that's not so much pluralistic Im Mediensektor, in diesem Fall.

03:33:39: Wie können wir uns darauf sorgen, dass das nicht ein Rollmodell ist, das wir dort sehen für Europa und die Jahre zu kommen?

03:33:52: Ich denke, jetzt haben wir es verstanden, dass wahrscheinlich der USA kein Referenzpunkt ist im Hinblick auf Demokratie, also glaube ich, dass wir nicht schauen sollten, was das Referenz ist.

03:34:03: Wir sind in Europa und ich denke, da gibt es Regeln in Europa.

03:34:06: Ich kann dir sagen, dass wenn die Prozesse des Satins starten zu sein, sondern nicht pluralistisch oder ohne eine Versorgung der Diversität.

03:34:17: Es werden Autoritäten sein, die uns für uns beobachten und uns nicht erlauben können.

03:34:29: Ich denke, in Europa haben wir ein Set-of-Rules, das zumindest in den traditionellen Medien protectiert, Pluralismus Pluralismus, Diversität und der Schutz des lokalen Kontent.

03:34:41: Ich denke, das war ein Wert von Europa, dass wir für die Zukunft nicht verabschiedet werden sollten.

03:34:48: Ich glaube, das wird etwas, was in Europa nie passiert.

03:34:53: Ich bin sicher davon.

03:34:54: Und ich bin auch sehr glücklich auf es.

03:34:56: Kontent wird lokal sein.

03:34:58: Wir müssen plural sein.

03:35:00: Die Bevölkerung muss keine Chance haben – zumindest in Europa.

03:35:06: Okay, so I take that as the optimistic outlook.

03:35:09: Thank you very much for these insights and this food-for-thoughts!

03:35:13: And I think this kind of food pairs well with the drinks we are expecting to get afterwards in reception.

03:35:20: So i'm pretty sure you'll also be there some time to continue your conversation.

03:35:25: thankyouverymuch for being with us, Marco Giordani Ihnen geht, ich bin ehrlich gesagt ziemlich betankt von diesem Nachmittag und Abend.

03:35:42: Von verschiedenen Einrücken und Impulsionen, Perspektiven und Ideen und Vorstellungen usw.

03:35:47: Und was ich mir jetzt wünschen würde in meinem idealen Welt wäre jemand der kommt und es nochmal so zusammenbildet und bindet und mir etwas gibt zum Festhalten für die Gespräche gleich auf dem Abend empfangen.

03:36:03: Falls es Ihnen genauso geht... Dann habe ich gute Nachrichten für Sie.

03:36:08: Ich bin es nicht, falls es da Präferenzen gibt!

03:36:12: Ich darf mich an dieser Stelle schon von Ihnen verabschieden.

03:36:14: Es war mir eine Freude, sie durch den Nachmittag und durch den Abend zu begleiten.

03:36:17: Und ich darf ein letztes Mal unseren Gastgeber auf die Bühne bitten... ...für die Abschlussworte Herrn Dr.

03:36:22: Thorsten Schwieger.

03:36:22: Vielen Dank!

03:36:30: Ja vielen Dank Herr Klauser, ich bin's aber auch nicht um Sie jetzt gleich wieder zu enttäuschen.

03:36:34: Es war mich bei Ihnen.

03:36:36: sehr herzliche Dank, Herr Klaus.

03:36:37: Sie haben den ganzen Nachmittag hier wirklich durchgestanden.

03:36:40: Super gemacht!

03:36:40: Also an der Stelle noch mal einen herzlichen Applaus für Sie.

03:36:48: und um das jetzt auch zu sein mir geht es ganz ähnlich wie Ihnen also ich fühle mich wie so nach einer Druckbetranger.

03:36:52: Ich habe ganz viele Eindrücke, auch noch viele Fragen.

03:36:56: deswegen freue mich jetzt auch dass es noch nicht vorbei ist sondern wir sozusagen mit dem offiziellen Teil aufhören, dass wir die Gelegenheit haben das ein oder andere Thema was vielleicht noch nicht geklärtes nochmal zu vertiefen.

03:37:07: Ich finde aber schon, dass man bei diesen ganzen dynamischen Veränderungen gesehen hat.

03:37:12: Es gibt keine leichten Antworten.

03:37:15: Das weiß man jetzt spätestens nach dieser Veranstaltung.

03:37:19: Ich glaube aber es wird leichter und das habe ich aus dem Statement von Marco Giudani mitgenommen.

03:37:26: Wenn es gelingen kann dann nur gemeinsam nicht im Kampf gegeneinander.

03:37:32: Und das ist vielleicht auch die positive Nacht, die ich heute vielleicht jetzt mitnehmen würde vom Ziel her wo man eigentlich hin möchte, was man an Werten hat.

03:37:40: Da sind wir doch sehr nah beieinander.

03:37:42: es gibt eher sozusagen die Differenz oder die Frage wie man dieses Ziel erreicht.

03:37:48: insofern glaube ich aber auch dass das heute kein Abschluss einer Diskussion ist sondern allenfalls der Auftakt.

03:37:55: Ich glaube um gute Lösungen zu erzielen muss man daran immer wieder arbeiten immer neu arbeiten sich auch hinterfragen Aber auch konkret ins Handel kommen und das geht am besten.

03:38:05: natürlich sollte am besten im Dialog gelingen.

03:38:10: Insofern lassen wir uns den Austausch fortsetzen, wir beginnen gleich sozusagen im Anschluss an diese Veranstaltung damit.

03:38:16: Ich glaube die tiefgreifenden Veränderungen, die nicht nur mich beunruhigen sondern ich glaube viele hier auch einfach sehen dass es da großen Handlungsbedarf gibt.

03:38:26: gerade deswegen müssen wir auf Gemeinsamkeit setzen und Austausche weil ist glaube zu bewältigen ist.

03:38:33: An der Stelle möchte ich allerdings nicht versorgen, noch allen zu danken vor allem den Mitwirkenden in den Gästen, den Referentinnen und Referenten.

03:38:41: mit ihren Beiträgen, mit ihren Perspektiven auch mit ihrem Interesse haben sie den heutigen Abend mitgestaltet, mit bereichert.

03:38:48: das ist wichtig das hat mir total Spaß gemacht Und wenn ich sage, es ist sozusagen nur ein Auftakt.

03:38:54: Es gibt jede Menge gute Gelegenheiten auch noch in diesem Jahr.

03:38:57: Wir haben die Mitteltage Mitteldeutschland demnächst wir haben auch die Medientage in München wo wir uns immer wieder versuchen auch an diesen Austausch mit ihnen zu begeben und insofern freue ich mich und erwarte jetzt auch noch Regelgespräche beim Buffet nach der Veranstaltung und wünsche Ihnen ansonsten einen schönen Abend!

03:39:17: Vielen Dank!

03:39:33: Denken Sie daran!

03:39:35: Vergessen sie nicht, Ihre

03:39:37: Antennen zu erben.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.