DIE MEDIENHÖLLE #022 I NEVER GONNA GIVE YOU UP

Shownotes

▶︎▶︎Episode #022 vom 24.05.2026 Veröffentlicht: 25.05.2026, 11:25 Uhr

► (0:00:00) INTRO: Systemversagen - Cory Doctorow Autorin: Vera Linß (Demnächst ausführlich auf dem neuen YouTube-Kanal von Vera Linß https://www.youtube.com/@talktechbook)) rec.: 18.05.2026, 13.20 Uhr, Berlin, STATION, re:publica 26 Vgl.: https://www.aufbau-verlage.de/blumenbar/enshittification/978-3-351-05143-3

► (0:01:35) Begrüßung/Themenübersicht Hosts:

  • Philipp Nitzsche
  • Jörg Wagner ► (0:14:35) Vom Mund zum Ohr …

► (0:14:38) 01. Rundgang re:publica 26

  • Zusammenschnitt des Talks mit Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger und Markus Beckedahl, Mitgründer der re:publica Hier vollständig: https://youtu.be/846w4ATGFao?si=ZDhgB8LOuVfFcw2b
  • Rundgang u. a. Statement/Interviews mit: (0:35:42) Markus Beckedahl, Mitgründer der re:publica, Gründer vom Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, Früher Gründer netzpolitik.org (0:36:42) Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung (0:42:20) Standgespräch Joris Leander Kanowski, Zentrum für Digitalrechte (0:47:03) Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen, Geschäftsführer für Politik und Strategie; F5 (0:54:15) Wolfgang Oels, COO Ecosia (0:59:15) Thomas Knüwer, Chief Marketing Officer re:publica rec.: 19.05.2026, Berlin, STATION, re:publica 26 Vgl.: https://re-publica.com/de https://digitalrechte.de/ https://buendnis-f5.de/ https://www.ecosia.org/

► (1:02:42) 02. mabb-Medienparcours mit ALEX Talkbox Interview mit Tim Bosse, mabb/ALEX Berlin, Leitung Ausbildungsrundfunk, Medienkompetenz, Weiterbildung Hinweis: Anders als in dem Talkbox-Einspieler behauptet, unterliegt der ÖRR nicht den Regeln des Deutschen Pressekodex. Er hat eigene, ähnliche Regeln, die von den Aufsichtsgremien überwacht werden. rec.: 12.05.2026, Berlin, mabb Vgl.: https://www.mabb.de/foerderung/medienparcours https://www.mabb.de/foerderung/medienparcours/alex-talkbox https://www.alex-berlin.de/shows/4266-alex-talkbox

► (1:23:33) 03. Lacky der Elektronik-Pionier Interview mit Monika Ehrhardt Lakomy Vgl.: https://konsum.buschfunk.com/reinhard-lakomy-palastkonzert-gatefold-auf-lp.html rec.: 22.05.2026, Berlin (Ausführlich mit weiteren Originaltondokumenten in Die Medienhölle Dokument #003 grüne Ausgabe)

► (1:47:50) Abmoderation ► (1:52:06) Vergessen Sie nicht …


►► SUPPORT gern via Medienhöllen-Kasse: https://www.paypal.com/paypalme/antenneerden

►► ODER PER BANKÜBERWEISUNG: Jörg Wagner Freier Journalist IBAN: DE93500105176000318805 BIC: INGDDEFFXXX Verwendungszweck: SPENDE JW


Disclaimer: Musikausschnitt des DT64-Jugendkonzerts mit freundlicher Genehmigung von Monika Ehrhardt Lakomy. Die Zwischenmusik und Animationen sind KI-generiert. Ausnahmen sind hier unten aufgeführt:


Stationvoice : Lydia Drechsler; https://www.kräuterblütenliebe.de/ Sounddesign: William Wienke; https://william-guitar.de/ Cover: Ingo Römling; https://www.monozelle.de/ Hosts: Philipp Nitzsche und Jörg Wagner Post: post [ätt] medienhoelle [pünktchen] de

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:03: Das Wichtigste an einem System ist nicht, wie es funktioniert sondern wie es versagt.

00:00:07: Wir können das unsinkbarste Schiff der Welt bauen doch wenn wir es nicht mit Rettungsboten ausstatten ist es am Ende die Titanic.

00:00:14: Ein neues gutes Internet ist folglich nicht bloß ein System dass Reibung so läuft in dem Menschen Dienste und Produkte entwickeln mit denen sie uns glücklich machen wollen.

00:00:22: Es ist vielmehr ein System das gut versagt.

00:00:25: ein System da es uns ermöglicht auszusteigen oder Dinge zu ändern regulieren, wenn Fehler passieren oder wenn innerhalb der Unternehmen jene Kräfte die Oberhand gewinnen, die das Angebot bewusst verschlechtern um höhere Gewinne zu erzielen.

00:00:40: Und es handelt sich um ein dynamisches System denn eine Utopie gibt es nicht.

00:00:43: Jedes noch so perfekte System ist äußeren Shocks ausgesetzt, die seine Perfektion zunichtemachen.

00:00:49: Eine Zivilisation mag absolut markelos funktionieren und ist dennoch anfällig für zoonotische Seuchen- und Pandemien, Flüchtlingskrisen Waldbrände mit Theoriteneinschläge oder Tsunamis.

00:01:01: Es genügt also nicht das System lediglich zum Laufen zu bringen, man muss es so gestalten dass sich an die Art und Weise seines Versagens anpassen kann – an all jene neuen Herausforderungen die im Laufe der Zeit entstehen.

00:01:36: Und damit herzlich willkommen zur Ausgabe, der Medienhölle vom Feierundzwanzigste Mai.

00:01:43: Und wir werden weiter gleich durch die Wandelgänge der Station in Berlin schreiten bei der Republikan-Zweitausendsechsundzwantzig.

00:01:52: Ja, und auch nochmal von mir ein herzliches Willkommen.

00:01:56: Mensch Jörg ich hab ja so'n bisschen schlechtes Gewissen.

00:01:58: Du hast die Republikan gegeben mal wieder dick.

00:02:01: Das ist nicht nur die Medienhölle sondern...

00:02:04: Wo warst du?

00:02:05: Ich habe dich nicht gesehen!

00:02:07: Ich muss ja ehrlich sagen, ich war ganz froh, dass ich dieses Jahr aber nicht dabei sein musste.

00:02:11: Weil es ist für mich nicht nur ein Teil der Medienhölle so eine Veranstaltung sondern auch eine Weihrauch-Hölle wenn die Leute sich dann in ihrer Selbstzufriedenheit da drin baden.

00:02:22: und letztes Jahr hat mir eine Sache wirklich den Rest gegeben das war Dennis Horn!

00:02:26: Ich finde ihn als Menschen toll, als Programmgestalter jetzt einige Jahre von Eins Live Aber eine Traube von Menschen um ihn herum rumgeschleimt haben, aber wirklich hart.

00:02:38: Und da denkt man so, nee das ist mit zur Würde los oder Leute die wirklich denn Michelle Friedmann angebetet haben.

00:02:44: und es hat mich so gestresst.

00:02:47: ich war tagelang kaputt und dann war ich so glücklich dass sich dieses Jahr arbeiten musste.

00:02:52: Aber ich habe ein sehr schlechtes Gewissen gehabt, dass du den quasi die ganze Zeit darum getrunnt bist.

00:02:57: zwei Tage richtig viel Laufpensum auch.

00:03:02: Man kann ja zur Seite springen und diese Verehrungskultur muss man nicht mitmachen.

00:03:08: Wir werden gleich sehen, dass ich beim Digitalminister ... quasi groopy gespielt habe.

00:03:15: Ich hab da ab und zu mal das Mikrofon reingehalten, und er ging davon standzustand – es war so wie Leipziger Frühjahrsmesser mit Erich Honecker bloß unter anderem Vorzeichen.

00:03:24: Na ja!

00:03:24: Das ist schon die

00:03:25: Härte bei lieber Leipzigers Frühjahresmesser?

00:03:28: Ja,

00:03:29: das ist das was man früher immer am Fernsehen sah.

00:03:32: Einschließlich von der ARD eingefangen Lothar Löwe Fritz Pleitgen usw.

00:03:36: Und dann ließ sich der große Vorsitzende so Dinge erklären.

00:03:40: Das Prinzip ist ja ähnlich, dass jemand der politische Verantwortung trägt sich mal an einer Basis erkundigt was es so alles gibt.

00:03:49: unabhängig jetzt davon, ob das Landwirtschaftsmaschinen sind oder ob das Digitalpolitik ist.

00:03:55: Man kann ja nicht alles wissen!

00:03:57: Also ich wollte das gar nicht diffamieren.

00:03:58: Ich wollte nur sagen dass das Prozedere war so ähnlich.

00:04:01: Ich kam mir dann so vor wie jemand der so eigentlich auch irgendwie stört, der seinen Mikrofon zwischen die Münder hält.

00:04:07: aber ich habe am Rande auch noch paar Interviews geführt.

00:04:09: also insofern lassen Sie sich lasst euch überraschen was ich da noch ein bisschen eingesammelt habe... Aber

00:04:14: jetzt klär mich doch mal auf mein Lieber, ich rede mal so schön an diesem PR, Süd sind Deutsch.

00:04:20: Ja?

00:04:21: Was ist der latest Shit?

00:04:23: Was war der Merger hier auf dieser Never-We-Never-Give You Up Republikan?

00:04:29: Was hast du damit genommen?

00:04:30: und da hast du gedacht, das ist ja wieder die Soße wie ich sie in den letzten dreißig Jahre gehört habe.

00:04:34: Nee nee mich hat eigentlich interessiert und da kann ich auch schon ein bisschen hinweisen Tiesen auf Markus Begedahl mit Erfinder der Republika, der nun neunzehn Jahre später immer noch kein Glasfaser hat Und leben im Netz, hieß glaube ich die erste Ausgabe der Republikan.

00:04:55: Das ist erstaunlich wie zähflüssig Entwicklung ist und das aus seinem Mund noch mal authentisch zu hören.

00:05:02: Und vor allen Dingen neunzehn Jahre nächstes Jahr zwanzig Jahre.

00:05:06: was wird da wohl passieren?

00:05:08: Ist das Format tot muss es überarbeitet werden?

00:05:10: gibt's quasi eine Neuauflage.

00:05:14: Das Format republikam jetzt oder ja

00:05:16: genau?

00:05:17: Manche sagen, das sei ja tot.

00:05:19: Und sobald ADI und ZDF irgendwo einreiten ist das formal tot?

00:05:24: Das hast du jetzt gesagt!

00:05:26: Aber ich muss dir sagen also die Republiker ist mit zehn mal lieber als sie OMR.

00:05:31: bei der OMR möchte man wirklich nur noch mit Insektensspray durchgehen, das geht gar nicht.

00:05:35: und da gibt es schon letztes Jahr alleine dieser Vortrag von Marie Brückling.

00:05:40: Ich habe hier auch an der Medienhöhle darauf hingewiesen Der hat mich sehr bewegt.

00:05:44: Also man findet auch immer wieder dort wirklich toll und spannende Vorträge.

00:05:48: Und es lohnt sich auch immer wieder dorthin zu gehen, nur was ich mir so wünschen würde von der Republikan, dass auch Leute die dort hingehen nicht nur ihr PR-Gesicht aufsetzen sondern auch wirklich mal das man mit denen offen bilateral reden kann oder mich so oft eben halt auch als Reporter fürs Medienmagazin damals gegen Winde gerannt und das... Ich finde das ein bisschen schade!

00:06:09: Es ist aber nun meine persönliche Empfindung.

00:06:12: Na ja,

00:06:13: was heißt PR-Gesicht?

00:06:15: Jeder versucht irgendwie um Aufmerksamkeit zu kämpfen und seine Ideen nach vorne zu bringen.

00:06:20: Und das finde ich legitim, dass man da so ein gewisses ... Ausblenden von von Kritikpunkten mitbringt, sondern sagt wir sind die Beste.

00:06:33: Wir sind die größte.

00:06:33: Wir haben die beste Suchmaschine.

00:06:35: zum Beispiel.

00:06:36: ich stelle dann jemand vor der an mir völlig vorbei gezogen jahrelang schon eine europäische Alternative aufbaut.

00:06:44: das ist so.

00:06:45: ja das is ne Werbeveranstaltung es ist wie ne Messe.

00:06:48: deswegen auch dieser Vergleich mit der Frühjahrsmesse Und links und rechts finden eben interessante Podiumsdiskussionen statt, wobei man sagen muss das was heißt interessant.

00:07:00: Also wenn man sich das ganze Jahr schon über für diese Themen interessiert dann wird noch vielleicht nicht viel Neues entdecken.

00:07:07: aber es gibt ja genügend Leute die die Ticketpreise bezahlen weil sie nur einmal im Jahr dieses Event besuchen und wieder in ihre Bereiche zurückdriften.

00:07:19: Möglicherweise dann neu.

00:07:23: Wenn man gewisse Business-Termine auch dort vor Ort plant und zwei, drei Stück ... bündeln kann.

00:07:29: Dann macht das natürlich wieder Sinn, ist total klar.

00:07:32: und das eine Thema was ja du angesprochen hast hier dass Markus Becke da kein Glas versat, das ist ja ne Geschichte.

00:07:38: die betrifft ja uns als Menschen der Medienhülle unmittelbar beziehungsweise dich.

00:07:43: ich habe ja ganz oft Internetabbrüche gehabt.

00:07:46: wir haben jetzt also ich hab hier Satelliten-Internet von einem US-amerikanischen wie sagen wir mal ein bisschen frech?

00:07:53: Ich sag's mal ein bißchen frech Oligarchen!

00:07:56: Wir nennen seinen Namen lieber nicht Aber seitdem funktioniert das wenigstens einigermaßen, dass du nicht die ganzen Abbrüche an deinem Schnittprogramm mühselig zusammenzotteln musst.

00:08:09: Es ist erschreckend!

00:08:12: Andere Städte Länder haben da zehnmal besseres Internet

00:08:15: als Deutschland.

00:08:16: Was aber nicht so gut aussieht?

00:08:17: Unser Internet sieht eben gut aus weil es unter Putz liegt und wenn man dann in südausseuropäischen Ländern unterwegs ist, da wickeln die das zwei bis drei Mal ums Haus.

00:08:27: Das leichte Feldkabel und dann geht es weiter zum nächsten Haus.

00:08:30: Das hat auch so ein bisschen Fawela-Sham aus Brasilien, wo das ähnlich aussieht aber es funktioniert wenigstens.

00:08:38: Ja, vielleicht es wäre schön wenn das bei uns dann etwas besser mit in Hübsch funktionieren würde.

00:08:45: Aber ja interessant also obwohl ich muss sagen in Brandenburg gibt es interessante Initiativen von einigen kleinen Städten die denn wirklich das Glasphase Angebot extra dafür nutzen damit eben halt nicht ihre Stadt aus stirbt sondern Die Leute dort bleiben, dort ihr Homeoffice aufziehen können.

00:09:07: Also insofern ist das schon eine interessante Entwicklung und sofern bin ich auch total gespannt was du uns da mitgebracht hast.

00:09:14: Dann thematisch weil du schon Brandenburg angesprochen hast startet wieder der Medienparkour der Medienanstalt Berlin-Brandenburg Und zwar in Berlin und Brandenburg am sechsten Juni, in Eberswalde erster Tag.

00:09:27: Wir waren schon mal vorab in der Medienanstalt an einer kleinen Präsidentenstraße im hackischen Markt Und haben wen interviewt?

00:09:35: Wir haben

00:09:36: mit Tim Bossel gesprochen.

00:09:38: Das ist also der Mensch bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, der sich um Ausbildungsthemen kümmert vorrangig für Alex Berlin, der auch sehr eng maschik zum Beispiel Couch FM betreut.

00:09:50: das ist das Studentenradio von Berlin und Brandenburg was in Berlin und auch im Medien Innovationszentrum Babelsberg produziert wird Und ich habe mit ihm schon öfters zu tun gehabt, das ist ein wirklich toller Mensch.

00:10:02: Er war auch schon damals im Medienmagazin zu hören und er erzählt uns was es mit der Talkbox auf sich hat wie man also da auf die Bürger mehr zugehen möchte einen niedrigschwelliges Angebot schaffen möchte seine Meinung seiner Sichtweise auch irgendwie kundzutun.

00:10:21: Ich finde das interessant was er uns da auch sozusagen

00:10:23: hat.

00:10:24: Und dann am sechsenzwanzigsten Mai, kleiner Vorausblick jährt sich wiederum zum dreihundvierzigsten Mal ein Konzert im Palast der Republik.

00:10:35: Elektronische Musik mit Reinhard Lakomi und da gibt es jetzt auch die Möglichkeit das käuflich zu erwerben.

00:10:42: Das ist jetzt hier eine kleine Werbeblock.

00:10:44: deswegen werde ich auch bei den Podcasts den Haken machen dass das hier ein kleiner Hinweis ist, der möglicherweise kommerzielle Auswirkung hat, obwohl wir keine Gegenleistungen bekommen haben.

00:10:57: Außer die Gegenleistung war, dass ich ein Interview gemacht habe mit Monika R.H.

00:11:02: Lakomi also mit der jahrelangen Frau von Reinhard Lakomi, die mit ihm das auch Traum-Zauber

00:11:11: ... Kinderprogramm

00:11:12: gemachte, Traumzauberbaum gemacht hat.

00:11:15: sie ist Tänzerin gewesen und hat mit ihm dann zusammen also auch Kinderprojekte gemacht sehr viele sogar.

00:11:21: Und während Lucky in seinem Musikierstübchen an, ja, das Hindersheiser rumgebastelt hat und das geheime Leben.

00:11:30: In one hundred eighty-one diese Schallplatte veröffentlicht hat.

00:11:34: Völlig zur Überraschung der Öffentlichkeit weil er doch eher bekannt war als der singende Pianist der heute bin

00:11:42: ich

00:11:42: allein!

00:11:43: Ja so also auch völlig mit einer für diese Zeit untypischen Art und Weise Deutsch-Lieder gesungen hat.

00:11:52: Dieses Nichtschlager sein, aber auch nicht Rockmusik sein das war ziemlich unbekannt.

00:11:59: Darüber wird sie erzählen und dann kann ich vielleicht schon mal darauf hinweisen, dass das ausführliche Interview in einer grünen Medienhölle erscheinen wird.

00:12:09: Weil wir doch relativ lang und ausführlich auch eine uralte Aufnahme von mir dokumentieren die Ich mit Lucky im Januar zwei tausend Quatsch, im Janu-Nurzeitzwein achtzig.

00:12:20: Also vor vierzig Jahren aufgenommen habe wo mir gezeigt hat wenn er hier drückt klingt plötzlich wie eine Klarinette und drückt ja da klingt es wie ein Alpenhorn.

00:12:29: also das war.

00:12:30: er bastelte da gerade mit den Aggregaten rum und war auf der Suche nach Klängen für seine weiteren Plattenprojekte bei Amigam.

00:12:40: Man muss aber wirklich sagen wenn man sich auch mit den Texten von ihm beschäftigt.

00:12:45: Also mein Lieblingssong ist zum Beispiel, sie hat ein Kind.

00:12:49: Und wenn wir heute uns auf neuen sozialen Plattformen wie tiktok und umschauen wieder doch sehr komisch über Männer an Frauenbilder gesprochen wird.

00:13:00: man muss das machen!

00:13:01: Man muss so sein du musst der Alpha sein Alfa Pussi, wie es Karolikebe-Kurs sagt.

00:13:07: Und hau mich hier blaut, hau ich da blaut.

00:13:09: und dann singt ein Reinhard Lakomi vor über vierzig Jahren sie hat einen Kind wo es darum geht also sich in eine Frau zu verlieben und sie hat Angst sich ihm zu öffnen weil sie eben halt schon einen Kind hat und er sagt in diesem Lied ja ist doch völlig egal dann hast du ihn halt ein Kind machen.

00:13:25: ziehen wir das zusammen auf und das hat so ne liebevolle schöne Note die mir manchem an der heutigen Zeit verloren gegangen ist.

00:13:33: Den Lucky werden wir aber heute nicht hören und auch nicht in der grünen Hölle, sondern den Elektronik-Pionier.

00:13:39: Wusstest du dass es einen Synthesizer geben sollte?

00:13:44: Den Lucky konstruieren sollte mit zusammen mit der TH Ilmenau dass Lucky quasi erfunden hat, Klänge in Noten zu übersetzen.

00:13:54: Das ist ein Verfahren das heute noch Gültigkeit hat.

00:13:56: also wenn so Leute irgendwas spielen und dann drücken sie auf den Knopf und haben es dann in notenform ohne dass Sie jetzt sich das abhören müssen und jeder einzelne Note ins Notenbild schreien müssen.

00:14:06: Ist dieses Instrument nicht wovor nur zwei Stück existieren?

00:14:10: Und eins in einer Leberstraße steht?

00:14:12: Super!

00:14:13: Das ist was anderes.

00:14:14: Okay.

00:14:15: Ja

00:14:15: ja, Lucky war richtig mit Ingenieuren unterwegs, und die durften dann dieses Instrument nicht bauen.

00:14:22: Und warum?

00:14:24: Es ist eine Mutmaßung im Interview mit Monika Lakomi.

00:14:28: Mich aber sehr gespannt drauf wird!

00:14:30: Aber zuerst jetzt erstmal Ding-ding-ding in die Republikan hinein.

00:14:35: Vom

00:14:35: Mund zum Ohr auf dem Strahle

00:14:37: der elektrischen

00:14:38: Kraft.

00:14:38: Und zu Beginn der Zusammenschnitt eines Talks mit dem Digitalminister Dr.

00:14:42: Karsten Wildberger Fragen von Markus Begedahl.

00:14:46: So ein Running Gag seit der ersten Republikan, die ich so eine Frage nicht immer schelle, wann kriege ich eigentlich mal Glasfaser?

00:14:57: Ja es hängt davon ab wo sie wohnen.

00:14:59: ja das ist das Problem.

00:15:00: ich weiß Ich warste bei mir hängt das Lehrort zu Hause auch seit drei Jahren ist noch leer.

00:15:07: aber jetzt mal Spaß beiseite wir haben... ich wollte morgen noch auf der großen Glasfasermesse der Anger in Köln Und wir haben aktuell ungefähr letztes Jahr mal ins dreienfünfzig Prozent.

00:15:21: Ich hoffe, dass wir in die Nähe der sechzig Prozent kommen und wir haben uns committet bis zum Ende der Legislaturperiode auf seventy fünf Prozent Breitband Ausbau zu kommen.

00:15:31: was sind die Dinge, die wir jetzt im Weg auf den Weg bringen?

00:15:33: Wir haben eine TKG-Novelle in der Ressortabstimmung.

00:15:37: Die löst drei wesentlichen Themen.

00:15:40: erstens weitere Beschleunigung beim Ausbau.

00:15:43: Das ist also einfacher machen von Anträgen bis in die Umsetzung.

00:15:46: Das zweite wichtige Thema, wie gestalten wir die Kupferglasmigration?

00:15:51: Weil das Kupfe heute immer noch im Weg steht und wir haben jetzt einen Mechanismus gefunden der gebietsweise Perspektive stand auch die Abschaltung regeln wird sofern dann in dem Gebiet ausreichend Alternativen vorhanden sind.

00:16:07: Und das dritte Thema, ganz wichtig.

00:16:09: Ein Glasfaser neben dem Gully hilft niemandem.

00:16:12: Das muss halt ins Haus rein und auch hinter die Türen.

00:16:16: Auch dafür haben wir jetzt den Mechanismus festgelegt, dass Glasfasern eben ausgebaut wird bis hinter die Thüren in den Häusern.

00:16:24: Das sind drei wichtige Stellhebeln.

00:16:26: Wir kriegen viel Feedback von allen Beteiligten.

00:16:28: Keiner ist richtig happy.

00:16:30: D.h.,

00:16:30: irgendwas hat man auch richtig gemacht.

00:16:32: Und das ziehen wir jetzt durch.

00:16:34: Ich bin da eigentlich ganz zuversichtlich, Okay, also es geht wieder auf die Wiedervorlage fürs dickste Jahr.

00:16:40: Das geht auf die Widervorlage nächstes Jahr und das Jahr danach und dann schauen wir uns an wo wir stehen und genauso können wir auch die Mobilfunkausbau auf Wiedervorlagen nehmen.

00:16:49: Sie sind vor einem Jahr gestartet haben sich das so vorgestellt was sie jetzt als Alltag haben?

00:17:00: ich bin ja gestartet mit relativ wenig Vorlaufzeit und wenn ich irgendwas starte mache ich mir eigentlich keine Vorstellung Soll ich ... I go with the flow a little bit.

00:17:12: Also, es ist natürlich schon anstrengend.

00:17:16: Es gibt auf der positiven Seite Dinge die ich so nicht erwartet hätte also ein Haus mit wirklich fantastischen Mitarbeiter und Mitarbeitern.

00:17:23: das sage ich jetzt nicht hier um da wenn's gut klingt aber bin ich echt stolz drauf wie sie mitziehen weil das Haus kommt aus sechs verschiedenen Ministerien.

00:17:31: Die haben alle auch ihre eigene Kultur stückweit Aber die Menschen ziehen mit und wir arbeiten auch anders.

00:17:37: Das hätte ich mir so nicht vorgestellt, dass wir im Jahr schon so viel auf die Straßen bekommen haben.

00:17:43: Gleichzeitig hat das ja auch nicht alles geklappt und es reicht bei Weitem noch nicht.

00:17:48: Das gehört aber dazu – das System ist schon mega sperrig!

00:18:07: Vielleicht das, was mich wirklich überrascht hat.

00:18:09: Also es gibt ja so ein gewisses Ordnungsprinzip.

00:18:11: Wenn Sie irgendwas auf die Kette kriegen wollen und umsetzen wollen brauchen sie klare Verantwortlichkeiten.

00:18:17: Sie haben unendlich viele Zuständigkeiten aber dadurch dass jeder irgendwie zuständig ist, aber keiner verantwortlich.

00:18:23: Und das macht den Prozess sehr mühsam!

00:18:31: Ja, also, ich möchte eigentlich nicht in ihrem Job in der jener Haut stecken.

00:18:35: Ich kann mir das vorstellen!

00:18:38: Kommen wir mal zu konkreten Sachen.

00:18:39: so die Wallet gibt es nächstes Jahr.

00:18:43: Erster erste?

00:18:44: Zweiter erster den habe ich auch plötzlich... Den haben wir festgestellt ist ein Samstag ist auch ein blöder Termin.

00:18:51: Ziehen wir jetzt aber durch.

00:19:01: Wir launchen das schon richtig und im übrigen Das ist ja auch so ein bisschen deutsch, finde ich manchmal.

00:19:06: Dann erwartet jeder, jetzt alles funktioniert!

00:19:08: Der Digitalprozess is' ja auch ein Prozess aber das Team arbeitet auf diesen Termin hin.

00:19:15: Wir hatten am Montag noch unseren letzten Lenkungskreis und es ist noch viel zu tun, aber auch schon extrem viel passiert.

00:19:21: Aber so viel Zeit ist auch nicht mehr bei so einem großen Projekt.

00:19:26: Die Wolle soll freiwillig sein.

00:19:28: Wie lange bleibt das?

00:19:34: Ich bin kein Freund vom Zwang.

00:19:38: Erstmal muss die Wallet nicht nur funktionieren, sie muss auch die Menschen überzeugen.

00:19:47: Und zwar dadurch dass sie ein sicheres Produkt ist das sie einfach zu nutzen ist, dass sie auch der Begriff, welches kein besseren Aber barrierefrei ist und vor allen Dingen muss.

00:19:58: die wallet Ist ja kein selbstzweck aber auf der wallet können viele Dinge des täglichen lebens wie schließlich im bankvertrag ab wie weiß ich mich aus, mit einer Altersverifikation bei einem Einkauf zum Beispiel Supermärkte arbeiten dran oder ich geh zur Packstation und mach das direkt mit der App.

00:20:17: Also viele Anwendungen ist Fälle die das Leben besser machen und ich hoffe dass das überzeugt und wenn es dann so gut ist, dass das daraus ein Run wird.

00:20:28: aber ich bin kein Freund von Zwang und davon sind wir noch weit entfernt.

00:20:34: Das klingt aber jetzt gerade, als ob die dann irgendwann kommt.

00:20:37: Nein, der Beriff war vielleicht ein guter Jagd.

00:20:42: Den schenke ich... Aber Sie wissen was ich meine!

00:20:47: Wir können sowas nicht verordnen.

00:20:49: im Übrigen wenn wir jetzt Digitalisierung in Deutschland verordnet hätten bei so manchen Portalen, mit denen ich auch kämpfe.

00:20:55: Gut dass wir das auch in dem Aspekt nicht gemacht haben.

00:20:58: aber erstmal muss eine Lösung doch mehr wert liefern und sicher sein und Vertrauen genießen.

00:21:04: Und das Vertrauen muss er sich jetzt im Alltag verdienen und lassen uns erst mal starten.

00:21:10: und ich bin eigentlich ganz dankbar, dass die Diskussion in die richtige Richtung läuft.

00:21:14: und ich will hier noch einmal einladen Wir prüfen das Ding ja auch auf Herzonieren und brauchen natürlich auch die Expertise hier im Raum, auch mit dem richtigen notwendigen kritischen handwerklichen Blick.

00:21:26: Das Ding auch nochmal richtig zu testen.

00:21:29: Frankreich geht hin und sagt wir wollen bis in den nächsten zwei Jahren oder drei Jahre eigene Videokonferenz-Tools haben.

00:21:36: Wir wollen irgendwie eine ganze Verwaltung umstellen.

00:21:39: Wir machen jetzt eine Inventur und setzen klare Zielepläne, Strategien auf.

00:21:44: Wann kriegen wir das in Deutschland?

00:21:45: Ja, wir haben schon viele Sachen.

00:21:47: Also was ich jetzt beschrieben habe sind ja keine Ankündigungen.

00:21:50: Wir wollen in zwei-drei Jahren sondern wir arbeiten an ganz konkreten Lösungen und die wir jetzt auch schon im Test haben, auch teilweise mit Kommunen.

00:22:01: Ich gebe mal ein Beispiel Die vielbeschriebene App gibt mir nochmal die Gelegenheit zu sagen Die ist noch nicht ausgeschrieben Sondern wir sind in einer ersten Phase wo wir den Nachweis erbringen, dass das Konzept funktioniert.

00:22:19: Die Ausschreibung kommt zum Jahresende.

00:22:22: Wir werden das auch offen gestalten und kleinere Unternehmen einladen, da am Ende mitzuarbeiten.

00:22:29: Und daraus soll auch ein Ökosystem entstehen.

00:22:31: Warum aber wenig?

00:22:32: Diese App hat eine souveräne Lösung im Sinne von wie können die Menschen im Land mit der Behörde kommunizieren?

00:22:41: Also man fühlt einen Antrag auf, KI unterstützt.

00:22:47: entweder den Bescheid zurück oder hat nach Rückfragen.

00:22:49: wie ist dann Rückkanal.

00:22:51: Das heißt auch sicher Dokumente auszutauschen, das heißt auch skalierfähige Lösungen, Videocoll wird sicherlich auch dazu gehören sind Produkte die gerade in Arbeit sind und da achten wir sehr darauf dass die unseren Standards auch offenen Standards und Souveränitätskriterien genügen als heißt tauschen wir uns auch mit Frankreich aus.

00:23:09: die haben auch großes Interesse an Open Desk so schlägt sich man doch nicht Und die gucken sich auch gerade an, was wir da in der Architektur bauen mit der App.

00:23:19: Auch mit der Wallet sind wir im bestimmten Bereich weiter.

00:23:21: und lassen mich noch einen Satz sagen.

00:23:24: Die souveräne Infrastruktur, die wir bauen, die ist ein Deutschlands-Stack, sperriger Begriff aber drei Ebenen Standards, Infrastruktur selber, die wird es in diesen Tagen bescheiden werden.

00:23:36: Da haben wir auch in Rekordzeit die Kriterien abgewandelt.

00:23:39: Früher war Preis Produktleistungsfähigkeit, aber Preis sehr wichtig.

00:23:45: Heute auch noch wichtig.

00:23:47: Aber siebzig Prozent der Kriterien sind jetzt Souveränität und Sicherheit.

00:23:53: Und das haben wir in kurzer Zeit hinbekommen um mal schauen was da rauskommt!

00:24:02: Wenn Sie die Souveräne Cloud Infrastruktur ansprechen wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit dass die zukünftig von Google Amazon Microsoft oder Oracle gestellt wird?

00:24:11: Ich hätte mir gewünscht, das heute auch anskündigen zu können.

00:24:13: Aber da wachte ich jetzt noch mal ein paar Tage ab.

00:24:17: Wenn ich Souverän sage dann haben wir Souveräen meine ich souverän und im übrigen Wir haben auch Unternehmen in diesem land.

00:24:23: wir sind nicht total blind Die richtig was können Und da ist auch einiges Im umbruch.

00:24:30: ärgerlich ist nur das habe ich ja gesagt

00:24:32: dass

00:24:32: wir stellen es halt Jetzt fest weil die geopolitische situation sich auch so verändert hat aber de facto Erleben wir das seit fünfzehn Jahren, dass wir Kunde sind und überall schön einkaufen aber zu wenig selber bauen.

00:24:45: Und zum Glück haben wir viele Unternehmen.

00:24:47: die müssen jetzt halt auch unterstützt werden.

00:24:49: Die müssen skalieren damit sie größer werden und daran wollen wir unseren Beitrag dazu leisten.

00:24:56: Im Moment gibt der Bund laut aktuellen Zahlen rund vierundhalb Milliarden Euro an Oracle für Cloud Infrastruktur aus.

00:25:07: Kennen Sie Larry Ellison?

00:25:09: den Chef von Oracle.

00:25:12: Ist das eine vertrauenswürdige Person, der man quasi unsere Infrastrukturen anvertrauen sollte?

00:25:19: Ich kenne ihn nicht in dieser Verwendung.

00:25:24: was mich vor allen Dingen nehmen bei der Vertrauensfrage ja also erst mal würde ich hoffe ich dass wir weiterhin einer Welt leben wo wir handeltreiben wo wir miteinander zusammenarbeiten.

00:25:36: ich glaube grundsätzlich an ein welt der Zusammenarbeit nicht nur eine welter Abschottung und gleichzeitig dürfen wir nicht naiv sein.

00:25:43: Und ich glaube auch, dass wir weiterhin mit vielen amerikanischen Unternehmen vertrauensvoll zusammenarbeiten.

00:25:51: aber wir müssen uns bewusst sein der Risiken.

00:25:53: entscheidend ist was mich vor allen Dingen ärgert weniger ob jemand jetzt das vermag ich nichts zu beurteilen ob er vertrauenschwürdig oder nicht wieso geben wir diese Kohle eigentlich bei uns aus?

00:26:05: Das finde ich eigentlich auch eine wichtige Frage.

00:26:08: und wo sollen die Arbeitsplätze herkommen?

00:26:11: Wo soll der?

00:26:11: Am Ende ist er auch wichtig.

00:26:14: Und wir sehen ja, dass technologische Fähigkeiten eben auch geopolitisch eine Bedeutung haben und da dürfen uns nicht in die komplette Abhängigkeit begeben.

00:26:29: Wir schucken schon genau hin, indem wir wie vertrauen können sind aber auch nicht naiv und wissen das es Risiken gibt und da müssen Microsoft Deutschland, GmbH mit deutschen Staatsbürgern in einem Rechenzentrum auf deutschem Boden digital souverän genug.

00:26:50: Also erst mal die souvereine Lösung, die ich persönlich natürlich favorisiere ist eine andere Konstruktion und das ist auch erstmal der Schwerpunkt.

00:26:59: Gleichzeitig kann man heute aber auch mit amerikanischen Komponenten grundsätzlich etwas technisch so bauen dass es sicher wäre dass Daten auch nicht abfließen können.

00:27:10: Eine große Frage ist natürlich dann, wie kriegen Sie die Softwarepatches und die Updates gegebenenfalls hin?

00:27:17: Wir müssen aber auch eins dürfen wir auch nicht unterschätzen in dem Augenblick wo wir auch Infrastruktur geben falls deutsche Unternehmen eine solche Infrastruktur betreiben die sicherlich technologisch am oberen Ende des Spektrums liegt reden wir über einen Technologie Rücktransfer auch wenn es weh tut und den werden wir auch noch brauchen.

00:27:36: Wir brauchen auch Technologie Rücktransfer, weil wir in bestimmten technologischen Bereichen noch nicht so weit sind.

00:27:42: Aber wenn Sie mich fragen was ist meine Priorität?

00:27:46: Dann habe ich was souveräne Infrastruktur angeht nochmal andere Vorstellungen.

00:27:53: Nun streben sie sehr viele Rechenzentren an und Rechencentren verbrauchen ja viele natürliche Ressourcen.

00:27:59: Riesenproblem!

00:27:59: Ich hoffe dass das alles bei uns so regenerativ abläuft wie in den Werbebroschüren beschrieben.

00:28:04: anderen Ländern wird das auch immer am Anfang so angekündigt.

00:28:07: Ich hoffe, dass unsere Aufsicht da besser funktioniert.

00:28:09: aber wenn so ein Rechenzentrum privat irgendwo hingesetzt wird unser Wasser verbraucht vielleicht auch ein paar Umweltschäden mitmacht sollten wir die dann diese Rechencentren die Unternehmen dahinter nicht verpflichten einen Teil ihrer Rechenkapazität allgemeiner zur Verfügung zu stellen so vergleichbar wie damals beim Privatfernsehen auf einmal Alexander Kluge Intellektuelles Fernsehen für eine Stunde am Tag bei RTL machen dürfte?

00:28:36: Also sind jetzt, ich meine ich hätte drei Fragen gehört.

00:28:43: Ich glaube schon dass wir auch Rechenkapazität schaffen müssen die leichter zugänglich ist.

00:28:50: Da sind wir heute noch nicht.

00:28:51: Wir brauchen jetzt erstmal auch Rechenzentren weil wir sind im Verhältnis zwar Nummer eins in Europa aber für die Computleistungsfähigkeit auch im internationalen Wettbewerb brennt die Zeit rennt die Zeit davon und da müssen wir deutlich nach vorne kommen.

00:29:07: Gleichzeitig ist es aber richtig, und wir versuchen auch für junge Unternehmen Start-ups Mechanismen zu finden dass Rechenzeit leicht dazugänglich wird – auch natürlich zu Preisen, Computer die darstellbar sind.

00:29:24: So der Thema Energie.

00:29:28: Also wenn wir von drei Gigawatt auf sechs Gigawatte, kann ich jetzt schon sagen diese Leistung ist schon gesichert.

00:29:34: Also drei Gigawatte kriegen wir schon hin und die Papierfahrungen sind nochmal zwei Gigawatten innerhalb dessen.

00:29:40: das kriegen wir ja schon hin.

00:29:42: Und dass das ganze nachhaltig ablaufen sollte es auch keine Frage.

00:29:45: Wenn ich jetzt mal heute... Ich glaube wir haben Deutschland dreitausend Terawattstunden.

00:29:52: Davon ist der Strom.

00:29:53: Fünfundzwanzig-achtenzwanzig Prozent Der Rest des Mobilität und Wärme.

00:29:58: Diese Sektoren nehme ich mal außen vor, aber der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland ist regenerativ.

00:30:05: Wir haben das Problem, dass die Regenerativen in Deutschland so gebaut sind, dass sie nicht systemdienlich sind.

00:30:10: Das heißt grundlastfähig für uns fehlt Speicher und es fehlt Flexibilität und wir brauchen auch Bäckerkapazitäten.

00:30:17: Das heisst im Mittel ist natürlich mehr grün weniger CO², aber man braucht für die Dunkelflauten die Bäcker Kapazitäten.

00:30:23: da ist wirklich handwerklich jetzt einiges zu tun Und ich sage nur, jeder Rechenzentrumsbetreiber hat schon große Interessen daran auch an den Grünstrom heranzukommen.

00:30:35: Also jetzt zum Beispiel Lybinau – die Schwarzgruppe hat noch mal einen Off-Take mit einem Offshore Windpark gemacht.

00:30:42: Das ist schon ein Riesenthema.

00:30:43: Wasserverbrauch weil Sie es angesprochen haben, ist ein Riesenthema!

00:30:47: Aber die heutige Technologie sind meistens geschlossene Wasserkreisläufe Und diese Wasser, das einfach geschlossener Kreislauf ist.

00:30:54: Das heißt ich muss nicht da und aus dem Grundwasser entnehmen was ökologisch nicht gut ist... Das läuft zwei drei Jahre bis es dann einmal gewechselt wird.

00:31:05: also da ist auch einiges in Arbeit.

00:31:07: und letzter Satz die deutschen Rechenzentren sind so energieeffizient.

00:31:13: Da hilft natürlich auch der Strompreis wie kaum ein anderes Land und das ist, deshalb helfen noch viele Unternehmen im Ausland das rechnintensiv zu machen.

00:31:23: Trotzdem haben wir hinreichend ausreichend viel zu tun und das müssen wir besser hinbekommen.

00:31:28: was macht die USA gerade nicht sehr gut?

00:31:30: Muss man mal sehr klar sagen.

00:31:32: Manche haben auch die Befürchtung dass unsere Wirtschaftsministerin ja nicht engagiert genug dran arbeitet.

00:31:48: Ja ich teile die Sorge, je teilen wir auch in der Regierung.

00:31:53: Die Nachhaltigkeit steht auch jetzt, sag ich mal nicht zur Debatte.

00:31:58: Ich will diese Diskussion hier nicht in fünf Minuten mal eben so vertiefen.

00:32:04: Ja ja!

00:32:05: Ich glaube aber trotzdem dass das was vielleicht ein bisschen untergeht und da müssen wir uns zumindest mal... Auch die Debatte müssen wir mal aushalten.

00:32:13: Ich bin ein großer Verfechter der Erneuerbaren und nicht nur seitdem ich schon viele Jahre ... Aber die Handwerklichkeit wie wir ein Energiesystem gebaut haben im Zubau, wo erneuerbaren heute auch, sag ich mal marktfähig sind.

00:32:30: Aber ohne die Ertüchtigung dass sie systemdienlicher sind Dass wir darüber nicht einmal reden und sagen wie konnte das eigentlich passieren?

00:32:41: Deshalb sage ich immer es gibt ein paar physikalische gesetze.

00:32:43: Ich kann zwar als politiker ein Gesetz machen aber wenn ich glaube ich setz damit hat physikalischer gesetz außer kraft hat funktioniert nicht.

00:32:49: Die ehrlichkeiten müssen wir auch haben Und da müssen wir ein paar dinge korrigieren.

00:32:54: natürlich die Sonne nicht zu nutzen ist die günstigste Form der Energieerzeugung.

00:32:59: Die Sonne muss halt scheinen und es muss systemdienlich sein, und da haben wir noch verdammt viel Arbeit jetzt.

00:33:04: Wenn Sie in einem Jahr wiederkommen, was ich hoffe... Was möchten sie bis dahin erreicht haben?

00:33:09: Jetzt nicht wieder mit der Wallet kommen?

00:33:12: Voll dich gar nicht!

00:33:13: Aber Sie haben's angesprochen.

00:33:17: Ich will erreicht haben dass wir den Deutschland-Stack Verwaltung digitalisieren in Deutschland, wo die Menschen sagen okay wir haben immer mehr Leistungen.

00:33:29: Die zugänglich sind.

00:33:31: es wird einfacher, immer mehr Kommunen.

00:33:33: Wir haben jetzt im letzten Monat hundert Kommunen beispielsweise mit Bundesländern auch angeschaltet für wichtige Basisleistung Dass das einfach besser wird aber dass wir das als lebendige Plattform begreifen Womenschen arbeiten können Mit offenen Standards und daraus Momentum entsteht.

00:33:54: Ähnlich wünsche ich mir das mit der Deutschland-App, weil sie de facto die Möglichkeit hat über einen zentralen Ansatz im dezentralen System sich zu vernetzen.

00:34:06: Das ist fundamental anders als was Estland macht, Griechenland

00:34:08: etc.,

00:34:09: und dass daraus auch ein Ökosystem entsteht.

00:34:12: Das andere, was ich erreichen möchte, ist, dass wir im Bereich KI viel mehr Start-ups, viele junge Unternehmen haben die die Chance zu nutzen auch größer werden.

00:34:21: Dass wir denen auch helfen den Rahmen zu setzen das war bei KI Modellen vielleicht Hoffnung haben bei Frontiermodellen können doch ein bisschen gegen anstinken und haben was auf die Reihe bekommen Und dass wir bei der Souveränität sagen es ist der Abstand ist zwar noch riesengroß aber wir haben das Zutrauen und Die Fähigkeit dass wir das hinbekommen.

00:34:42: ich glaube Wenn wir diese Dinge erreichen, ich rede jetzt nicht über Staatsmodernisierung

00:34:46: usw.,

00:34:47: aber auch über diese Themen.

00:34:48: Es geht stark um die Digital-Themen.

00:34:52: Dieses Momentum, das wäre schon eine coole Sache!

00:34:55: Ja, ich wünsche Ihnen viel Erfolg, drückt die Daumen, vergessen Sie nicht die Gesellschaft dabei und hoffentlich kriegen sie es hin.

00:35:03: Danke,

00:35:04: vielen Dank!

00:35:44: Markus Bekita, ganz kurz ein Schnellcheck.

00:35:46: Wie hat's dir gefallen mit dem Digitalminister auf der Bühne?

00:35:49: Deine Erwartung erfüllt?

00:35:51: Ich fand zwar eine konstruktive Die Debatte, meine Erwartungen wurden erfüllt.

00:35:56: Du klingst ein bisschen wie ein Politiker gerade?

00:35:58: Nein ich finde es sehr gut dass wir im Gespräch sind und ich mein das sind ja auch frischendere Worte als seine Vorgänger irgendwie nicht nur bei uns woanders irgendwie verkündet haben.

00:36:08: insofern habe ich ein bisschen verhalten hofftung dass es mal besser wird mit der digitalisierung in deutschland und wünsche ihm viel Erfolg dabei.

00:36:15: man hat wirklich den eindruck dass der weiß wovon er spricht.

00:36:18: Daher

00:36:19: mit ist er zumindest viel in seiner Kollegen ein Stück weit voraus.

00:36:24: Du musst jetzt hier noch so eine Art Messe-Rundgang machen?

00:36:26: Ja, wir besuchen ein paar Stände von NGOs aber auch von Institutionen wie der Bundesnetzagentur und da erfüllt er seine Ministerpflicht nämlich Gespräch mit Steak Holdout werden.

00:36:36: Ich werde dich ein bisschen begleiten das man so als Hinweis.

00:36:39: erst mal bis hierhin vielen Dank

00:36:40: Danke.

00:36:41: Die Medienhörle ganz kurz es geht mit.

00:36:43: nur Sie sind bei der Republikan auf feindlichem Tarau.

00:36:46: oder wie empfinden sie selbst

00:36:48: Ich bin gerne hier und das ist eine ganz wichtige Community.

00:36:51: Wir sind im guten Austausch, wir brauchen auch das Feedback aus der Community und nehmen immer wieder was mit!

00:36:55: Vielen Dank!

00:37:33: Wir sind gerade bei der Bundesnetzagentur – die kennt ihr doch aber oder?

00:37:37: Ja für die Bundesnet zagentur sei zuständig!

00:37:41: Also so ein artiger Empfang jetzt hier.

00:37:44: oder verspricht er sich davon

00:37:46: etwas?!

00:37:47: Nee, das ist einfach eine wichtige nachreichendige Behörde für die er zuständig ist.

00:37:51: Die hier sich auch ausstellt weil sie auch der Digital Services Koordinator für Deutschland ist.

00:37:55: Das heißt dass es die Behörden die für unsere Nutzerinnen beschweren laut Digital Services zuständig sind und jetzt gerade lässt er sich irgendeine VR Anwendung zeigen.

00:38:07: Das ist so das klassische Politiker Bild was man immer von Messen kennt nur im Nachhinein denkt weiß nicht ob das jetzt soforthaft aussah.

00:38:17: Ja, vor allem weil das ist ja irgendwie seit Jahrzehnteinzehn nicht mehr neu oder so.

00:38:24: Neu ist vielleicht dass die Teile keine Kabel mehr dran haben aber ich habe da auch noch Bilder von Stäuber und anderen irgendwie im Kopf.

00:38:33: Das gibt mir die Gelegenheit darauf hinzuweisen dass es die Republik schon seit zwei tausend sieben gibt.

00:38:38: Wir sind quasi im neunzehnten Geburtstag nächstes Jahr in Rundesjubiläum.

00:38:42: Damals bist du angetreten mit Sinking, wie hieß die?

00:38:46: New Thinking und Sprayblick das Leben im Netz, glaube ich zu popularisieren.

00:38:53: Wenn ihr jetzt ein neunzen Jahre zurückblickst hat sich wesentlich was getan oder muss man immer noch erklären?

00:38:59: Also wir haben auch auf der ersten Republik auch schon darüber gesprochen dass Open Source wichtig und relevant ist Und jetzt haben wir endlich meinen Minister, der auf der Bühne sagt, dass Open Source wichtig und relevant ist.

00:39:08: Das heißt es sind neunzehn Jahren passiert.

00:39:11: Ja aber immerhin oder?

00:39:12: Also ja also da gibt's wenigstens Fortschritt.

00:39:15: ich habe zwar immer noch kein Glasfaser aber auch da hab' ich durch halt die Parolen eben gehört.

00:39:19: Aber hättest du dir das wirklich gedacht, dass das so zäh ist?

00:39:23: Ich hab sogar pessimistisch gedacht, das dauert noch länger.

00:39:27: Okay

00:39:27: dann guck

00:39:27: mal was die nächste Station ist Denn ähm...das kann hier nicht.

00:39:32: meint er ist ja Alles selbst erklärt eigentlich, und der ist ja im Stoff.

00:39:36: Eigentlich ist er am

00:39:36: Stoff!

00:39:36: Ja...

00:39:55: Jetzt lässt es sich erklären dass Deutschland innovativ ist oder?

00:39:59: Ja das ist so eines von so verschiedenen Zukunftsklass dann die verschiedene Start-ups und Forschungsinstitutionen miteinander verbinden.

00:40:10: Da gibt es hier viele in Deutschland.

00:40:15: Ja ist doch gut, Deutschlands Innovationsmaschinenraum klingt so ein bisschen menschenlos.

00:40:21: Ja, also ich hab dazu wenig Einblick um jetzt irgendwas sagen zu können, wer jetzt genau dahinter steht.

00:40:27: Dann

00:40:27: hören wir einfach mal zu!

00:40:28: Der

00:40:28: Zwilling ist... oder wir machen das in dem Sinn gerade im Andungsfall Rettungswesen

00:40:32: dass die Branddirektion

00:40:33: bevor sie auf einen Einsatz fährt schon weiß bevor es ins Auto steigt welcher Weg der schnellste ist zum Einsatzort wo wir den Verkehr so leiten können dass sie eben auch am schnellsten zum Einsatz Ort kommen.

00:40:43: und da sind wir ein Tool entwickelt zusammen mit der Branddirektion zum Beispiel um eben das möglichzumachen um eben solche digitalen Tools zu haben bei uns weiter zu entwickeln.

00:40:53: Und MQ ist das jetzt ein

00:40:55: Equator

00:40:56: oder

00:40:57: was?

00:40:57: Genau, es ist eine Zukunftstasse.

00:40:58: Das gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

00:41:01: Aber nicht

00:41:01: bei Unternehmertum.

00:41:03: Unternehmertum

00:41:04: ist ein ganz großer Partner von MQ.

00:41:05: Ja aber wir sind an der TUM gehostet und die U-TUM ist mit dabei auf jeden Fall.

00:41:09: Ist sie noch in fast allen Projekten dabei?

00:41:10: Welcher

00:41:10: Lehrschule

00:41:11: ist

00:41:11: das denn?

00:41:12: Also bei uns an der Technik Universität München ist vor allem Fahrzeugtechnik Leerstuhl.

00:41:16: Markus Lienkamp Innovationsforschung Siedlungstruktur Design also unterschiedlichste Stühle, die aber zusammen vor allem mit der Praxis genauso wie bei allen anderen Klassern und Initiativen eben auch.

00:41:27: Zusammen wenn eben versuchten wir Markteilverlösungen zu willen, dass sich nicht jeder sein eigenes Zübschen kocht sondern man in der Industrie und der Gesellschaft zusammen eben die Innovation auf die

00:41:35: Straße.

00:41:35: Wo kann man das was Sie da jetzt für München bauen?

00:41:38: Und das anwenden?

00:41:39: Jeder Stadt

00:41:39: oder... Ja man könnte es in jeder Schachter mit.

00:41:41: Na so

00:41:41: ist

00:41:43: das schon auffällig, aber es kommt dem natürlich immer drauf an auch was diese Staaten oder auch in denen sie

00:41:47: mückdenkt

00:41:48: an Eigenschaften.

00:41:50: Aber in sich ist es von jedem das Ziel, dass sie alles verwerten und skalierbar

00:41:53: sind.

00:41:53: Ist das was für ein Deutschland-Stack?

00:41:54: Was kann er ausdenken?

00:41:56: Könnte man auf jeden Fall ja!

00:42:22: Und wir haben jetzt zwei Schaufensterprojekte für uns.

00:42:25: Keine andere Arbeit ist so bisschen... ...für fairen Wertbewerb, für digitale Hybridität,... ...für die Rechte von Nutzerinnen und Nutzer an uns einzusetzen.... ....und ich war selbst auch beim Bitcoin und habe hier etwas gebaut.

00:42:33: Ich weiß wirklich schon kennen.

00:42:35: Vielleicht

00:42:36: hätten Sie's auch lieber für die Zeit.

00:42:37: Ihr seid jetzt hier bei Deinem Zentrum

00:42:38: oder?!

00:42:38: Ja!

00:42:39: Das ist das Set-Up für die Gitarre, ich bin Demokratie.

00:42:41: Wir zeigen im Grad die Big Tech Lobby Landkarte, die wir letzte Woche öffentlich haben.

00:42:47: Und wir wollen einfach eine sachliche Diskussion darüber führen und haben es auch mit den Kollegen von Google da drüben schon diskutiert.

00:42:51: Es geht darum, warum setzen sich bestimmte Interessen in Deutschland einfach tendenziell durch oder haben sie in der Vergangenheit durchgesetzt?

00:42:57: Wenn man jetzt zum Beispiel bei Microsoft anklickt, Microsoft war ja eben Thema, Microsoft hat die Ressourcen um überall Mitglied zu sein.

00:43:04: Und es muss ja auch den fachlichen Austausch geben.

00:43:06: Aber es gibt schon bei bestimmten Themen so was für eine strukturelle Verzerrung.

00:43:10: Und Politiker können natürlich entscheiden, mit wem sie sich treffen.

00:43:12: Das ist auch zu sagen einfach nur als Anregung gemein zu reflektieren.

00:43:16: Es gibt Themen die gehören noch auf die Agenda da sind die Verbände still Einfach weil die Verbänden natürlich auf alle Mitglieder Rücksicht nehmen und dann kriegen diese Themen also zum Beispiel höhere Besteuerungen Die im A-Durchsetzung vielleicht nicht die Aufmerksamkeit immer, die Sie verdienen.

00:43:30: Wenn Sie dazu Fragen haben gerne,

00:43:32: das... Ich

00:43:33: bin gespannt wenn Sie da Kommt man da bei Ihnen auch über die Website drauf?

00:43:39: Ein paar Robiland-Pratrugeln,

00:43:40: genau.

00:43:42: Und dann haben wir noch ein anderes Thema dabei!

00:43:43: Das ist wenn Leute sich ein bisschen zu viel mit KI unterhalten, ganz einfach gesagt ich weiß nicht ob sie die Fälle auch schon kennen.

00:43:50: Es

00:43:51: gibt verschiedene Formen, da gibt es spezielle Anwendungen, die ein bisschen problematisch sind.

00:43:54: das gibt's auch in allgemeinen Sprachmodellen, manche reden vielleicht sensorintim mit ChatGPT und dann wissen Sie gar nicht was mit den Daten gemacht wird.

00:44:00: Wir haben eine Juristin-Intim, die hat ne sehr umfassende Studie gemacht dazu.

00:44:04: psychologisch, juristisch.

00:44:05: Und wir haben auch eine Aufgabe gemacht und da kam raus es gibt schon eine stabile zwei.

00:44:10: dritte Mehrheit sagt das ist ein Problem was sie beobachten und da wünschen sich auch dass was gegen gemacht wird.

00:44:15: Und vor allem bei Jugendlichen ist es ein Riesenproblem.

00:44:18: aber das Problem ist größer als Jugendschutz betrifft auch viele Erwachsene.

00:44:20: Es ist ein bisschen wie beim Glücksspiel.

00:44:21: dann muss es einfach eine abgestufte Regelung geben.

00:44:24: Wir haben eine Schadestaxonomie erstellt die so ein bisschen zeigt für allen werblich

00:44:28: getriebene

00:44:31: Apps, dann den Anreiz haben Nutzer zu halten und oft mit Suchtmechanismen arbeiten.

00:44:35: Und wir haben das Ganze, das müssen Sie nicht durchlesen, sondern es kann vielleicht wer im Team machen auf zwei in achtzehn Seiten aufgeschrieben.

00:44:39: Ah super!

00:44:40: Ich freu mich, ob Sie das haben okay?

00:44:41: Die gute Nachricht ist ganz vieles kann man auch schon mit dem AI machen wie er ist und mit dem Gesetz gegen unlautere Wettbewerber.

00:44:46: also das ist ein Thema.

00:44:47: da hat man glaube ich schon die Instrumente.

00:44:49: Wie weit ist denn eine Aufklärung wichtig von Menschen?

00:44:53: Also dass Nutzer sozusagen wissen was sie vor der Gegenseite erwarten.

00:44:56: Ich glaube, da müssen viele erst in den Umgang finden mit diesem neuen Produkt.

00:45:03: Das ist ja auch sehr gut im Emittierungen und Feststellen.

00:45:08: Es gibt immer so positives Feedback, das von Leuten verfängt dann.

00:45:12: Ja, das ist bei uns sehr wichtig.

00:45:13: Sie sind Succo-Fans, also gefährliche Antworten.

00:45:15: Man kriegt zu hören was man hören will und dann driftet man vielleicht ein bisschen ab.

00:45:18: Claude

00:45:18: hat mich letztens genadenlos anbeloben.

00:45:21: Ja?

00:45:21: Toll krass!

00:45:22: Was fändig?

00:45:24: War ich krass... Hatte irgendwas abgebrochen und sagt, ich habe ein technisches Limit drauf.

00:45:28: Sollte ich das Technisch Limit?

00:45:30: Ja, schuldigung!

00:45:31: Ich war unehrlich.

00:45:33: Hab gar kein technisches Limited.

00:45:34: Aber auf Nachfrage zugegeben in Mahillen.

00:45:37: Das war nicht spooky.

00:45:38: Da haben Sie ja die richtige kritische Distanz zum Produkt um das dann auch zu

00:45:41: entdecken.

00:45:41: Ich wollte dropperlich.

00:45:42: Keiner

00:45:43: war es.

00:45:43: Es ging von der Arbeit her.

00:45:44: Das ist

00:45:45: schon sehr raffiniert.

00:45:47: Das waren echt Raffinier.

00:45:48: Und die haben ja richtig zwei aktuellen Computerprobleme.

00:45:51: Die haben die so die Nose auszugeben... macht das Ressourcen schon, die zielfunktual anfangen zu lügen.

00:45:57: Also... Okay!

00:46:01: Da finn ich's dir?

00:46:02: Ja genau da finnst

00:46:28: du mich auch.

00:47:03: Krass amir!

00:47:05: Gerade war der Digitalminister bei euch.

00:47:08: Du bist ja Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation Repaute und Grenzen in Deutschland.

00:47:12: Was ist denn jetzt nun

00:47:13: F-Fünf?!

00:47:15: Erfindnis ist ein Bündnis für gemeinwohl orientierte Digitalpolitik.

00:47:19: Können wir mal kurz in der Kamera hochhalten?

00:47:22: Es

00:47:22: gibt

00:47:24: auch inzwischen einen Aufkleber.

00:47:25: Genau, es gibt inzwischen den Aufklebern und wir sind ein Bünde von fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen, Report und Engrenzen, Algorithm Watch, Wikimedia, Gesellschaft für Freiheitsrechte und Open Knowledge Foundation Und Report und die Grenzen ist auch dabei.

00:47:40: Wir setzen uns ein für eine gemeinwohl orientierte Digitalpolitik, was heißt das?

00:47:44: Das ist ja ein ganz komischer abstrakter Begriff.

00:47:46: Wir haben uns vor einigen Jahren gegründet gemeinsam weil wir sehen dass Lobby-Interessen von Industrieverbänden von Unternehmen sehr stark sind und da auch im Prinzip schon auch ganz wertneutral.

00:47:57: eine gemeinsame Vision mit sehr viel Einflusses.

00:47:59: Und wir sind alle in der digitalen Zivilgesellschaft.

00:48:03: Von unterschiedlichen Zugängen beschäftigen wir uns mit Themen von Infrastruktur, aber wenig suchen das verbindend.

00:48:10: Und mit dem F-Fünfbündnis seit einigen Jahren versuchen wir auch Infrastruktur waren und das ist aber eigentlich gemeinwohl in der Digitalpolitik ausmacht gemeinsam zu definieren und verstehen uns als ein gemeinsames Lobbybündnis.

00:48:21: Wir machen an vielen Stellen da wo wir verbindende Dinge haben gemeinsame digitale politische Positionen.

00:48:28: Das ist ein kleines, feines Netzwerk wo wir uns gut verstehen aber auch Wissen austauschen und Positionen entwickeln weil am Ende es halt auch Politik für Journalismus heute nicht eine Politik, die nur für Journalismos gemacht wird.

00:48:41: Denn Journalismus ist heute fast nur digital und deswegen hat das ganz viel mit Infrastruktur zu tun.

00:48:48: Und das verbindet uns mit all den Organisationen in Erfüllung.

00:48:51: Deswegen haben wir gerade auch mit dem Minister hier gesprochen, mit dem wir im letzten Jahr einen Austausch hatten, mit denen wir hier sprechen und wo wir zum mindestens regelmäßigen Austauschs haben.

00:48:59: Machen wir es mal konkret!

00:49:00: Was war der Impuls für diese Erfünftesamarbeit?

00:49:05: F-Fünf wurde vor einigen Jahren gegründet, weil wir das Gefühl haben die digitale Zivilgesellschaft ist so fragmentiert und wir haben das Gefühl Wir müssen da gemeinsame Kräfte verbinden.

00:49:16: Es gab nicht sowas wie einen Schlüsselerlebnis wo man sagt aber jetzt reicht es uns?

00:49:18: Nein, das gab's jetzt eigentlich nicht.

00:49:20: Es gibt eher sozusagen so wer.

00:49:21: wir treffen uns immer wieder an einigen Stellen müssen wir stärker gemeinsam auftreten Weil eigentlich die Übermacht von Big Tech Und alle möglichen die so krass und so stark Wo wir gedacht haben Da müssen wir dem was gemeinsam entgegensetzen.

00:49:32: Das nimmt ja nicht Uns unsere Mission die sich teilweise unterscheiden.

00:49:37: Aber am Kern war eigentlich die Erfahrung, dass wir immer wieder in Lobbyrunden sitzen mit Ministerien wo die Vertreter vom Big Tech in aller Regel viel mehr sind und wir als Zivilgesellschaft immer schwächer sind rein kapazitätsmäßig.

00:49:53: Und das Gefühl, da ist es gut auch als F-Fünf gemeinsam aufzunehmen.

00:49:56: Das sind ja auch ganz gut gelungen.

00:49:57: dass wir in digitalpolitischen Bereich eigentlich als F five Bündnis mittlerweile glaube ich schon eine Marke sind die im politischen Raum wahrgenommen wird.

00:50:04: Ist glaube ich gar nicht eine mediale Marke aber im politischem Raum merken wir schon dass wir wahrgenommen werden.

00:50:09: im Digitalausschuss haben wir ein regelmäßig gemeinsames Format.

00:50:12: im Digitalministerium seit letztem Jahr auch noch mal ganz anders mit dem neuen Minister, dass wir als bündnis anders wahrgenommen.

00:50:18: Ich

00:50:18: hätte es gerne noch ein bisschen konkreter.

00:50:20: Was ist denn das aktuelle Projekt auf eurer Prioritätenliste Nummer

00:50:25: eins?

00:50:25: Es gibt, würde ich sagen... Mehrere große Projekte, aber ein ganz großes Projekt von uns.

00:50:29: Ein ganz großes Thema von uns allen ist letztlich künstliche Intelligenz.

00:50:34: und was?

00:50:34: wie transformiert künstlicher Intelligenzen die ganz verschiedenen Bereiche?

00:50:38: Den Journalismus.

00:50:39: Der Journalismus erlebt ja gerade einmal mehr eine ganz große Finanzierungskrise einer Öffentlichkeitskrise durch K-Künstlicheintelligenz.

00:50:48: Und das ist etwas, was uns als Reporter in Grenzen verbindet mit algorithm watch mit Open Knowledge Foundation, weil am Ende gestalten wir alle gemeinsam die Wissensökonomie.

00:50:57: Und unser Anliegen als Erführendes ist wie gestalten weh eine diskriminierungsfreie künstliche Intelligenz, die am Ende gerecht ist?

00:51:07: Die am Ende eine gute Finanzierung für Journalismus ermöglicht, die zugänglich ist und transparent ist.

00:51:12: Das ist etwas was bei uns eine ganz große Priorität ist.

00:51:15: Schnellte und vielen Dank!

00:51:50: Markus.

00:51:51: nochmal ein kurzes Resumé zu deinem Panel Talk mit dem Digitalminister.

00:51:58: Du hast mir einige harte Fragen stellen können, zum Beispiel zur Wallet und überhaupt zu einem gemeinwohl orientierten Abgabesystem bei Serverfarm?

00:52:10: Bist du zufrieden mit den Antworten?

00:52:12: Er hat natürlich sehr geschickt mit politiker Sprache oftmals nicht ganz so viel gesagt wie ich mir gerne als Antworter erhofft hätte Aber es war jetzt auch nicht die Zeit, da jedes Mal individuell nachzuhaken.

00:52:24: Aber ich lasse mich mal überraschen wie viel Gemeinwollorientierung in dieser Digitalstrategie der Bundesregierung noch kommen wird.

00:52:34: bisher sehe ich relativ wenig davon.

00:52:37: Na reicht das einmal im Jahr den Minister hier einzuladen?

00:52:41: Wie sieht eure Lobbyarbeit zurzeit aus?

00:52:44: Also beim Zentrum für Digitalrechte und Demokratie haben wir eher das Problem, dass wir sehr viele Anfragen von unterschiedlichsten Akteurinnen aus dem ganzen demokratischen Spektrum erhalten als wir mit unserem kleinen Team erfüllen können.

00:52:58: Wir hatten eigentlich nie vor Lobbigen zu machen.

00:53:02: Wir sind auf einmal in einer Situation gelandet wo wir als Stakeholder angesehen werden und angefragt werden und wir müssen jetzt erst mal schauen wie die Finanzierung dafür hinbekommen, weil eigentlich ist unsere Mission für eine informiertere Debatte zu sorgen und der Kern unserer finanziellen Förderung sind Journalisten als Adressaten.

00:53:26: Aber wir nutzen natürlich die Möglichkeit mit jedem sprechen zu können, der sich für eine bessere digitale Welt einsetzen will.

00:53:33: Das wäre vielleicht eine Gelegenheit aufzurufen zur Spenden?

00:53:37: Wir sind eine spendenfinanzierte Organisation, die sehr jung ist.

00:53:40: Nach einem Jahr brauchen wir mehr Einzelspenderinnen, die unsere Mission ermöglichen und freuen uns über jede einzelne Person, die uns hilft noch wirksamer zu werden.

00:53:51: Und kann man sich

00:53:54: wenden?

00:54:16: Ich bin Wolfgang

00:54:16: Ölz

00:54:18: und arbeite bei Ecosia der Suchmaschine Die Bäume Pflanzt.

00:54:21: Sie haben eben mit dem Digitalminister gesprochen.

00:54:23: was haben sie ihm erklärt?

00:54:25: Ich habe ihm erklärt, wer Ecosia ist.

00:54:26: Wir sind die größte europäische Suchmaschine.

00:54:30: Ich hab ihm erklärt, dass wir einen digitalen europäischen Webindex aufbauen mit einem französischen Partner als kritische digitale Infrastruktur.

00:54:39: Das ist ja so das alle Suchmaschinen, die es so gibt, die bauen entweder auf dem Microsoft-Index oder auf den Google-Indeks.

00:54:45: und wie der Bundesminister in seinem Vortrag vorhin gesagt hat Es ist von eklatanter Wirtschaftlicher Und demokratischer Wichtigkeit.

00:54:57: Was denn eigentlich oben in unseren Suchergebnissen ankommt, wenn wir nach irgendwas suchen?

00:55:01: Wenn man sich in Deutschland umführen will.

00:55:06: Da bauen wir eben eine unabhängige europäische kritische Infrastruktur auf und ich habe ihm erzählt dass es schon ganz viele großen Organisationen gibt die uns nutzen.

00:55:15: das Land Berlin ist an Brandenburg Niedersachsen Deutsche Telekom SAP.

00:55:20: also Da sind wir stolz drauf, das ist so.

00:55:24: Und die Bundesverwaltung möchte uns bitte auch gerne nutzen.

00:55:28: Aber auch vielleicht normale Menschen?

00:55:29: Vielleicht können Sie ja... Also da gibt man einen Eko-Sieher und dann punkt.de oder punkt.org.

00:55:36: Wir sind ein Pöppesunternehmen.

00:55:37: Das heißt alle unsere Gewinne gehen in Umwelt- und Klimaschutz.

00:55:42: Das finden zwanzig Millionen Menschen super und fragen sich warum soll ich damit irgendwie mal anders suchen mit irgendwelchen Firmen, die dann Oligarchen gehören aus den USA.

00:55:51: Dann nehme ich doch lieber Ecosia.

00:55:54: Genau!

00:55:55: Schon.

00:55:55: aber manchmal nimmt man ja Suchmaschinen weil man meint dort die besseren Treffer zu bekommen.

00:56:00: Wie garantieren Sie denn erstens dass sie da keine wirtschaftliche Interessen dran haben wenn sie rankten?

00:56:07: Also sie fragt wahrscheinlich ihren Algorithmus nicht oder?

00:56:10: Wenn ich denen so einfach beschreiben und verraten könnte würde ich es vielleicht sogar tun.

00:56:15: Ich glaube das also... Tatsächlich ist es so, wir beziehen Suchergebnisse aus drei Quellen.

00:56:21: Das eine ist Microsoft und das andere ist Google.

00:56:23: Und dann haben wir eben unseren eigenen Index, den wir jetzt aufbauen.

00:56:25: Vorher haben wir einen Router.

00:56:27: Da gucken wir, können wir die Frage am besten selbst beantworten?

00:56:29: Ja, wenn nicht kaufen wir noch ein.

00:56:31: Aber diesen eigenen Anteil des Worms ist eben sukzessiver aus!

00:56:35: Okay also dann... Ist das so ne Metersuchmaschine

00:56:37: quasi?!

00:56:38: Nee?

00:56:39: Also nicht Meta im Sinne von Facebook, sondern eine, die da drüber ist.

00:56:43: Nein,

00:56:43: auch nicht tatsächlich!

00:56:44: Wir nutzen dann so in Prinzip APIs wo wir uns an diese BtoB-Geschäfte dort... Genau.

00:56:53: Wie transparent sind Sie denn, wer da alles Geld reinhaut?

00:56:56: Wir sind total transparent.

00:56:57: Es gibt zwei Firmen, die nenne ich jetzt beide.

00:56:59: Das eine ist die COSIA, das andere ist QUANT, das ist die größte französische Suchmaschine, die übrigens schon vor fünf Jahren als Standardsuchmaschine eingestellt wurde vom Präsident Macron in der gesamten öffentlichen Verwaltung.

00:57:13: Sonst gibt es sie ja auch glaube ich gar nicht mehr und das ist enorm wichtig dass es da insbesondere die öffentliche Hand in dieses Service nutzt.

00:57:22: Aber ist da kein Selbstausbeutungprojekt?

00:57:24: Ein Was ein

00:57:25: Selbst-Ausbeutungsprojekt.

00:57:26: Wir verdienen Geld, Überwerbung wie andere Suchmaschinen auch.

00:57:30: Davon bezahlen wir unsere Gehälter und Miete und alles was dazugekommt.

00:57:35: Und aber den Gewinn, den schütten wir eben nicht an irgendwelche Aktionäre oder ... Oligarchen aus, sondern der fließt zu einhundert Prozent in den Umwelt und Klimaschutz.

00:57:46: Und da sind wir, weil sie Transparenz angesprochen haben für öffentlich jeden Monat schon seit über zehn Jahren veröffentlicht.

00:57:53: wie man so Monats berichtet sieht mir genau, wie viel Geld es reingekommen?

00:57:55: Wie viel Geld ist rausgegangen?

00:57:58: Und dann nennen wir sogar die Projekte an die das hier eingegangen ist.

00:58:01: Da gibt's dann sogar Leute, die schreiben denen dann und fragen ob das stimmt ja und Ja, also wir sind da sehr transparent

00:58:08: als wirklich jemand, der nicht weiß wie teuer sowas ist oder welche Summen reden wir denn da?

00:58:14: Also

00:58:14: Server müssen ja verbrauchen hier oder endlich Strom.

00:58:16: Ja also es ist ich glaube Microsoft hat die Zahl einmal gelesen, einen zweistelligen Milliardenbetrag ausgegeben um das aufzubauen.

00:58:32: Wir haben fünfzig Millionen Euro pro Jahr Umsatz aktuell.

00:58:34: Da kommen wir also nicht ansatzweise dort rein.

00:58:36: und das Schlimme daran ist dass das alles Fixkosten sind.

00:58:40: Sie müssen eben am Anfang diesen Index aufbauen und bereithalten und so und dann egal ob eine Suchanfrage kommt oder eine Milliarde.

00:58:50: Das heißt wir können auch nicht das ganze Web initiieren haben wir nicht das Geld, wir haben angefangen in Frankreich und jetzt machen wir Deutschland.

00:58:56: Und dann gucken wir mal wieder, wie wir so weiter machen dort.

00:58:59: Wir können es im Prinzip nur in den Märkten machen, wo wir einen gewissen Marktanteil haben mit dem wir diese Fixkosten über Umsatzen finanzieren

00:59:06: können.

00:59:14: Ja hallo ich bin Thomas Kühnberg, ich bin der Chief Marketing Officer der Republikan.

00:59:19: Das warst du nicht immer.

00:59:19: Du hast, ich sag mal, quer Beet beraten digital?

00:59:23: Du hast den goldenen Bloggerpreis mit erfunden.

00:59:27: jetzt die Republikan.

00:59:28: Wo war denn da noch Hilfe nötig?

00:59:29: das ist doch ein etabliertes Format seit neunzehn Jahren.

00:59:33: Na ja, aber die Republiker möchte sich natürlich auch immer weiterentwickeln und muss sich immer weiter entwickeln.

00:59:38: Möchte auch wachsen!

00:59:39: Und mich verbindet halt eine besondere Geschichte mit dem Ganzen weil ich tatsächlich jeden Tag in der Geschichte der Republik auf der Republika verbracht habe.

00:59:47: Als ich dann öffentlich gemacht habe dass wir unsere Beratung schließen, fragte mich Andreas, sagte Andreas Gebhardt als CEO erstmal also mach mal jetzt nichts Voreiliges.

00:59:58: Wahrscheinlich weiß ich gedacht da ist keiner Knüfer auch mal mitarbeiten

01:00:02: Ja, aber wo kann man denn hier noch was machen?

01:00:04: Muss man da nicht nur einfach Kosmetik betreiben oder muss man da jetzt strategisch wirklich neu nachdenken.

01:00:10: Naja erstmals gab ja noch nie so eine richtige Strategie wenn wir jetzt ehrlich sind.

01:00:13: Da geht es natürlich darum ein paar Sachen einzunordnen.

01:00:16: Aber es gibt halt einen großen Punkt und das ist das Verhältnis zu Wirtschaften unternehmen.

01:00:20: Das war mal besser.

01:00:21: Es gibt so eine gewisse Entfremdung Und das kann einfach nicht sein, weil Unternehmen und die Wirtschaft sind Teil unserer Gesellschaft.

01:00:28: Die gehören hier auf diesen Debattenort.

01:00:30: Das ist halt eines der Dinge, die ich versuche zu ändern.

01:00:33: Ja aber es war ja jetzt nicht unumstritten.

01:00:36: Also ihr wart mal Mercedes, kann ich mich erinnern?

01:00:38: Und da war man irgendwie so ein bisschen... Das kann doch gar nicht sein dass die Netzbubble hier so große Konzerne einlädt!

01:00:44: Das war aber vor allem dann erstmal ein Medienthema.

01:00:46: Es ist ganz lustig, ich wurde heute noch darauf angesprochen auf dem Fireside Chat mit Daimler-Chef Dieter Zetsche weil alle die dabei waren immer noch sagen boah das war so eine geile Session!

01:00:57: Das ist kein Scherz weil man halt merkte was das für einen eloquenten Mensch ist.

01:01:01: und es ist ja so dass die Republik eine offene Plattform ist.

01:01:05: und zu dieser offenen Plattform gehört eben auch die Wirtschaft und ich finde dazu gehören auch Manager und wir sehen ja das Themen immer vertreten hat.

01:01:14: Digitale Souveränität, Umgang zwischen den Generationen und Arbeitsumwelt.

01:01:19: Diese kommen jetzt in den letzten zweiter Jahren in der Wirtschaft an.

01:01:22: und mit einem Mal sind wir diejenigen, die es schon immer gesagt haben.

01:01:26: Mit der Hoffnung dass ihr irgendwie eine Art Moderatorenrolle habt also Zwischenwirtschaft und User inzwischen Gemeinwohl und Profit zu verhandeln?

01:01:35: Wir als

01:01:36: Team

01:01:37: sind ja einfach nur die Bauer einer Plattform.

01:01:41: aber natürlich ist das Ist die Republik ein so besonderer Ort?

01:01:44: Das versteht man erst, wenn man hier ist.

01:01:47: Disclosure hat meine geschätzte Ehefrau's zum ersten Mal auf der Republik und ist gerade ein bisschen geflasht.

01:01:52: Man muss halt hier sein um diese besondere Stimmung zu erleben, die dazu führt dass man eben auch redet.

01:01:59: es ist halt einen Ort den nicht eine anonyme Hotelkette in Braunschweig-Mitte ist, sondern eine eigene Welt die man sofort wahrnimmt wenn man hier ankommt.

01:02:09: Früher war das der Ort wo man seine Timeline traf und was ist es jetzt nächstes Jahr zum zwanzigsten?

01:02:15: Ich glaube dass Zwanzigste wird besonders werden weil wir haben jetzt noch kein Thema wissen und nicht genau worum es gehen wird.

01:02:21: aber natürlich werden ganz viele glaub ich auch diejenigen die meine Pause gemacht haben dieses zwanzig Jubiläum mitnehmen wollen.

01:02:27: Und wir müssen halt auch ein bisschen die Waage halten zwischen Nostalgie und Blick in die Zukunft,

01:02:32: dann würde ich Erfolg und bis nächstes Jahr!

01:02:34: Danke schön!

01:02:41: Ja also mein Name ist Tim Bosser.

01:02:43: Ich veranworte für den Medienanstalt Berlin-Brandenburg bei Alex Berlin dem Bereich Ausbildungsgrundpunkt Medienkompetenz und Weiterbildung.

01:02:52: Wir möchten ganz gerne mit dir über die Talkbox reden.

01:02:56: Was ist das?

01:02:58: Vielleicht Kino im Kopf für die, die das noch nie gehört haben.

01:03:01: Ja, davon soll es ja einige geben, die ich nicht kennen.

01:03:04: Es ist die Alex Talkbox und kann man sich grundsolide als einfache kleine Pop-Up-Box vorstellen.

01:03:10: Sie ist zweimal ein Meter groß ...

01:03:14: Welche Farbe?

01:03:15: Weiß!

01:03:16: Und Alex Blau.

01:03:18: Also eine gute Kombination.

01:03:21: Die kann man entsprechend aufbauen zu verschiedenen Situationen.

01:03:24: Wir sind mit Berlin und Brandenburg unterwegs Passanten zu verschiedenen Themen interviewen.

01:03:31: Das ist unser Ziel, dass man dort auf niederschwellige Art und Weise, einer neuen Art und Weise Interviews führen kann oder Gesprächsgast für eine kommende TV-Sendung werden

01:03:41: kann.".

01:03:41: Aber die Hemmschwelle einem Reporter eine Frage zu beantworten, ist doch geringer als sich in ein Box zusetzen, wenn man gerade vielleicht einen Einkaufsbeutel nachhandt?

01:03:51: Ist das tatsächlich so, Jörg?

01:03:52: Ich weiß gar nicht.

01:03:54: Unser Ansatz war nämlich, dass wir mitbekommen haben, dass es eigentlich immer schwieriger fällt wenn man draußen eb unterwegs ist und mit der Kamera auf der Schulter auf Passanten hinzukommt, dass man sich eher abneigt und sich nicht vor der Kamera präsentieren möchte und Fragen beantworten möchte.

01:04:09: Und das war für uns auch ein Grund.

01:04:10: wie kann man das vielleicht mal neu angehen, innovativ angehen spielerisch.

01:04:15: Und in dem Sinne haben wir dann diese Talkbox gestaltet und da wird kein Reporter oder Reporterin in der Box stehen, das Publikum Interviewen oder die Gästinnen.

01:04:24: Sondern man wird auf den Bildschirm letztendlich begrüßt und bekommt dort die Fragen gestellt, die wir vorher auch können gleich noch rüber sprechen kuratiert worden und produziert wurden.

01:04:35: Gab es irgendeinen Vorbild für diese Box?

01:04:38: Es gab ... nicht wirklich ein Vorbild.

01:04:40: Also unsere Herangehensweise war, dass wir im Jahr zwanzig dreiundzwanzig Alex-seitig Gedanken gemacht haben was können wir für einen Projekt realisieren?

01:04:49: Was man mobilisieren kann?

01:04:51: und das war im Kontext dessen, dass im EZ Babelsberg des Medieninnovationszentrum ebenfalls eine Einrichtung der Medienanstalt Berlin Brandenburg ein Escape Room entwickelt wurde und dieser mobilisiert wurde.

01:05:01: Und wir haben uns dann im Verbund der Medienanstalt überlegt, okay, wir können aus allen drei Häusern Projekte finden und zusammenbringen um mit denen gemeinsam durch Berlin und Brandenburg Touren und entsprechend das Publikum auch vor Ort erreichen.

01:05:14: als es dann konkreter darum ging die Talkbox zu entwickeln Das war übrigens eine Idee von Volker Bach dem Leiter von Alex Berlin.

01:05:20: da kam zu mir und meinte Tim, vielleicht kannst du in meine Richtung Talkbox denken.

01:05:23: Vielleicht können wir da irgendwas gestalten?

01:05:25: Und dann hat es bei mir natürlich angefangen zu rattern und habe dann auch weiter konzipiert.

01:05:31: Dann sind wir zu dem Entschluss gekommen diese Box zu bauen und haben es tatsächlich nicht hart umgesetzt.

01:05:38: Am Anfang war das noch ein Blatt Papier erst mal nur eine Theorie Und wir sind dann step-by-step vorangeschritten und haben das dann entwickelt.

01:05:47: Die Box selbst hatte, wenn man ein Vorbild nennen möchte vielleicht so einen klassischen Fotoautomaten als Vorbild.

01:05:54: Das aber als Poppervariante weil uns war wichtig dass man schnell möglichst schnell auf und abbauen kann da wir ja an vielen verschiedenen Orten unterwegs sind und das gewährlässet sein muss.

01:06:04: Ja Mobilisierung und viele Orte ist ein schönes Stichwort.

01:06:09: Tourplan für die Box geben, weil wie ich jetzt verstanden habe wird es hier sehr sporadisch noch eingesetzt.

01:06:15: Also es gibt ... Die Talkbox selbst ist im Rahmen des MABB-Medium-Pakus, das sind drei Projekte des Verbunds, seit zwanzig, vierundzwanzig auf Tour und Tour heißt in dem Fall dass wir Roundabout zwischen Juni und September an verschiedenen Stationen Veranstaltungen im Verbund sozusagen unterwegs sind.

01:06:37: Wir haben angefangen, zwanzig vierundzwanzig wie gesagt, das waren glaube ich zwölf Stationen und haben die dann zwanziv fünfundzwanzig fortgesetzt.

01:06:43: diese Tour und jetzt wird sie auch wieder im Sommer sechsundzwannzig stattfinden insgesamt fünfzehn Standorten sind wir unterwegs und ja sind da verschiebenen Hotspots- und Kulturveranstaltungen und Events zu erreichen und besuchbar für das Publikum.

01:06:59: Ich stelle mir das jetzt mal vor, ich bin jetzt Bürger dieser Region des Hotspots und ich sehe das Ding diesen Würfel in weiß mit dem blauen Alex-Logo.

01:07:10: Warum sollte ich da reingehen?

01:07:12: Also in erster Linie geht es uns ja darum.

01:07:14: also bei Alex Berlin Bekenntnis ist es offener Kanal.

01:07:17: unsere Kernaufgabe ist es Bürgern immer Bürgeren die Möglichkeit zu geben Radio, Audio TV-Inhalte zu produzieren und dass wir sie dabei unterstützen.

01:07:25: Und die Talkbox war mal eine Möglichkeit das neu zu denken also nicht Leute zu uns kommen zu lassen sondern dass wir rausgehen zu den Leuten... Das

01:07:32: habe ich ja verstanden.

01:07:33: aber wenn ich da jetzt drin bin wie kriege ich denn jetzt eine Anleitung?

01:07:37: quasi was ich erzählen soll oder wollt ihr einfach nur dass was einem durch den Kopf geht aufzeichnen.

01:07:43: Nein,

01:07:44: also wir sind vor Ort ... Es sind zwei Alex-Mitarbeiter damit vor Ort, die die Talkbox betreuen und wir versuchen erst mal mit den Leuten erst ins Gespräch zu kommen.

01:07:50: Es gibt immer Leute, die interessiert schauen von vorne erstmal dem Medienparkour anschauen.

01:07:55: Wir haben ein Info-Counter wo man sich über alle drei Projekte informieren kann Und wenn dann Personen auch zu uns kommen zur Talkbox, muss man natürlich erst mal erzählen.

01:08:04: Worum geht's hier?

01:08:05: Was hat das damit auf sich ...

01:08:07: Mach mal!

01:08:07: Du bist jetzt derjenige, der mich anwirbt, da reinzugehen.

01:08:09: Was würdest du sagen?

01:08:10: Ich

01:08:10: würde es mal erzählern was Alex ist und was wir so tun hab ich gerade getan.

01:08:13: Dann würde ich sagen dass ... dass wir viele gesetzliche Aufgaben haben, die wir hier an der Stelle auch noch mal benennen wollen.

01:08:19: Das ist natürlich einmal Medienvielfaltstärken, Meinungsfreiheit Stärken.

01:08:23: Da kommt die Box besonders zum Tragen und Medienkompetenzfördern.

01:08:26: Das sind die drei, die bei der Talkbox im Tragen kommen.

01:08:29: Damit hast du mich jetzt?

01:08:31: Ich würde gerne was sagen wollen, dann sagst du bitte gehen in die Box oder

01:08:34: ... Dann hast du dir möglich, dich in die box zu setzen.

01:08:36: Findest du einen Hocker vor und vor dem Hocka ein Screen, das ist ein Vorhang, wo du reingehst, sich hinsetzen kannst Und dann wirst du sozusagen auf dem Screen von einer Person begrüßt.

01:08:48: Das sind vorpolizierte Videos und die erklärt da nochmal das Prinzip der Talkbox, man hat die Möglichkeit im Rahmen eines Lückentextes sich auch so ein bisschen einzugroofen in das Geschehen der TalkBox damit erste Erfahrungen zusammen.

01:09:00: gleichzeitig dientes auch dazu Kamera und Ton einzurichten kann man in verschiedenen Themenkategorien wählen.

01:09:09: Also es sind zwei Runden, pro Runde werden ein drei Themen zur Auswahl gestellt und dann kann man als Besucher-Besucherin ein bestimmtes Thema auswählen.

01:09:17: Und hat man das dann ausgewählt?

01:09:18: Das folgt alles über Sprachsteuerung.

01:09:20: scheinbar denn im Hintergrund setzt jemand in der Regie und drückt an der richtigen Stelle den richtigen Knopf.

01:09:25: aber die Immersion ist da Und dann werden pro Thema, was man sich ausgewählt hat, drei Fragen gestellt.

01:09:31: Zu denen man antworten kann aber nicht muss.

01:09:34: Man kann immer sagen nächste Frage oder möchte ich nichts zu erzählen oder stelle mir eine neue Frage.

01:09:39: Also wir zwingen niemand zu irgendwelchen Themen auch wirklich etwas zu erzähln, wenn man das nicht möchte.

01:09:44: und so kommt ... Wir

01:09:45: nennen mal so ne Frage als Beispiel?

01:09:46: Was kommt da so vor?

01:09:48: Ja, wir werden uns in diesem Jahr beispielsweise mit dem Thema Ehrenamt beschäftigen Und wir werden fragen, wie Menschen der Bevölkerung das Thema Ehrenamt erleben.

01:10:00: Ob sie selber ehrenamtlich tätig sind?

01:10:02: Wie wichtig Sie es finden, ehrenamtlich tätigs zu sein?

01:10:06: Was ist für Auswirkungen in der Gesellschaft hat?

01:10:08: Positive wie negative?

01:10:10: Also wir gehen auch gar nicht wertend mit den Fragen rein.

01:10:13: Wir wollen auch Suggestieffragen an der Stelle ausschließen, sondern die Bürgerinnen und Bürger von sich aus erzählen.

01:10:18: lassen uns sie versuchen zu mobilisieren viele persönliche Geschichten Meinungen Stories Ideen loszuwerden weil Der Content der denn da am Ende entsteht der zahlt dann am ende auf eine Studiosendung ein die später im Jahr produziert wird.

01:10:32: Das schöne Stichwort das wollte ich nämlich gerade fragen.

01:10:35: die Box ist ja nur in der Hardware.

01:10:37: Also es gilt eine Sendung geben.

01:10:39: und wie darf ich mir das vorstellen?

01:10:41: Das ist dann eine lineare Sendung, die ich immer zu einem bestimmten Zeitpunkt auch einschalten kann.

01:10:46: oder wird das mehr auch konzipiert sein für Social Media Inhalte.

01:10:50: Oder wo würde es einen Alex Berlin TikTok Kanal geben für diese Inhalter?

01:10:55: also wohin wie geht die Reise mit der Box?

01:11:00: Bei Alex Berlin?

01:11:01: Es ist eines meiner Aufgaben dort, dass wir Kooperation mit Bildungseinrichtungen umsetzen.

01:11:08: Also Hochschulen, Universitäten, Schulen und so weiter.

01:11:11: Und auch die Talkbox ist ein Projekt, was in Kooperationen mit einer Bildungseinrichtung entwickelt wurde und entwickelt wird.

01:11:18: Das ist der Studiengang Europäische Medienwissenschaft, der Fachhochschule Potsdam und der Universität Potsdamm.

01:11:25: Mit denen gemeinsam kommen wir zusammen, eroieren die Inhalte für die Box zeichnen die Videos auf, produzieren die Videos für die Box.

01:11:33: Das passiert im Sommersemester also ist es im Studium eingebunden und dem Wintersemester produzieren wir dann mit den studierenden gemeinsamen TV-Sendungen.

01:11:41: Und pro Thema was in der Talkbox behandelt wird und befragt wird entsteht eine sechzigminütige Show und die wird grundsätzlich von den Studierenden im Rahmen eines Seminars konzipiert entwickelt auch mit Unterstützung von uns und dann wird das pro Thema eine Sendung geben.

01:11:59: oder die Studierenden vielmehr, laden sich dann drei Expertinnen ein.

01:12:03: Die zu dem speziellen Thema auch was zu sagen haben und kommen dann zusammen in einem gemeinsamen Panel und besprechen beispielsweise im nächsten Jahr das Thema Ehrenamt.

01:12:14: Dort werden Ausschnitte aus der Talkbox, die wir dann im Rahmen der Sommertour gesammelt haben, in Einspielern gezeigt.

01:12:20: Das sind Grundlagen für kommende Diskussion zu bestimmten Themen im Bereich Ehrenamts.

01:12:27: Und so gestaltet sich dann so eine sechzigminütige Sendung, wo man sowohl Meinungen von Expertinnen und Experten hört zum Thema als auch ... Das ist super wichtig.

01:12:35: Die Meinungen vom Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin und Brandenburg wie Sie über dieses Thema denken?

01:12:40: Also das Sammeln von Meinungen ist ja vielleicht auch ne schöne Grundlage für Datenjournalismus.

01:12:45: Gibt es da auch Leerinhalte die in diese Richtung vermittelt werden?

01:12:49: oder was sind das für Leer-Inhalte, die im Zuge des Formates vermittelt werden?

01:12:55: Ja!

01:12:55: Also als Sender sind wir dann natürlich auch darauf aus Medienpraxiskompetenzen zu vermitteln.

01:13:00: Das machen wir denn insbesondere bei den Studierenden, also wir binden sie in die gesamten Prozesse mit ein.

01:13:04: Sie lernen bei uns wie sie Videos produzieren, wie sie Fernsehsendungen produzieren.

01:13:09: Sie bekommen in Workshops, Moderationscoachings ... Sie lernen Studio-Technik kennen so dass ihr dann auch möglichst selbstständig diese Sendungen umsetzen können und die Clips produzieren können.

01:13:21: Also das ist der Stich von Medienkompetenz wo wir dann reinkommen.

01:13:26: Wir sammeln keine Stichwort Datenanalyse, empirischen Daten die wir in Orgnat und Weiser dann zur Verfügung stellen.

01:13:32: Wir schauen schon dass wir unsere internen Ziele auch in der Hinsicht verfolgen.

01:13:36: was wir tun ist das wir jedes Jahr und nicht nur die Talkbox die gesamten drei Projekte des MABB Medienparcours evaluieren.

01:13:43: als wir wirklich schauen nach der Tour Was haben wir erreicht?

01:13:46: wie viel Publikum haben wir erreicht?

01:13:48: Wie viele Interviews konnten wir in der Talkbox führen?

01:13:50: Wie viele Besucher hatten wir im Escape Room?

01:13:54: Wie war die Resonanz beim Desinfopoint, das ist das dritte Projekt der MRBB.

01:13:58: Was mit dabei ist?

01:13:59: und da schauen wir denn gemeinsam und reflektieren dann auch gemeinsam was hat stattgefunden im Rahmen der Tour?

01:14:04: wie können wir uns fürs nächste Jahr verbessern gemäß dem Fall wir machen die Tour nochmal.

01:14:09: Klar Alex Berlin ist ein offener Kanal unten Ausbildungssender.

01:14:13: aber trotzdem du hast gerade von Zielen gesprochen.

01:14:15: gibt es zum Beispiel ein Ziel in Sachen Zuschauerzahlen, was man damit alle reichen möchte oder erziehen möchte?

01:14:22: Also wir sind ja auch im öffentlich-rechtlichen Kontext unterwegs.

01:14:24: Wir haben in Prinzip keinen Spang jetzt irgendwelche Quoten in irgendeiner Art und Weise zu erfüllen.

01:14:30: Uns ist immer wichtig unsere Setzesaufgaben auch nachzukommen die genannten Medienvielfalt, Meinungsfreiheit, Medienkompetenz Und Teilhabe.

01:14:39: stichwort Partizipation Das ist sowieso das große Wort, was bei uns bei Alex eine große Rolle spielt.

01:14:45: Und wenn wir hier Leute erreichen, die in der Box dann vielleicht auch das erste Mal von Alex mitbekommen oder über unsere Medienkompetenzprojekte erfahren.

01:14:53: Oder vielleicht dann mit unseren Mitarbeitern vor Ort doch ins Gespräch kommen und eventuell dann auch die Chance sehen selber Medieninhalte zu produzieren, dann haben wir schon viel erreicht.

01:15:02: also dass ist damit ein gutes Ziel was wir verfolgen, Leute erreichen außerhalb unserer Bubble in Berlin Friedrichshain wo wir sitzen.

01:15:10: Nun habt ihr den Vorteil, dass der RBB keinen Lokaljournalismus machen darf.

01:15:16: Ihr könnt viel tiefer in Strukturen eindringen, sag ich mal... Ist dann die Ortsauswahl auch danach ausgerichtet?

01:15:25: Also eher die Hinterhöfe und Dorfanger zu bespielen oder...?

01:15:31: Was sind jetzt konkret die nächsten Hotspots, vielleicht die, die uns zuhören?

01:15:36: Jetzt auch neugierig geworden sind.

01:15:38: Wo wird man ... Also in welchem Kontext wird man euch finden?

01:15:43: Jetzt vielleicht schon mit Blick auf konkrete Touren

01:15:45: haben.

01:15:45: Ja gerne!

01:15:47: Also auch um deine Frage zu beantworten wir bewegen uns sowohl entgegnen wo man möglicherweise weniger mit solchen Angeboten rechnen könnte und versuchen dann auch verstärkt, mit den Leuten in Kontakt zu kommen.

01:15:58: Wir haben unsere Erfahrung gemacht, dass es nicht immer auf die positivste Resonanz stößt im Sinne von wir haben einen riesigen Zulauf, der in die Talkbox rennt.

01:16:09: Es sind viele interessiert, viele sind vor Ort dabei und wollen das gerne ausprobieren.

01:16:13: aber es gibt doch Leute, die unterhalten sich lieber mit unseren Mitarbeitern über Medien und wollen weniger in die talkbox gehen um sich über ihre Themen zu unterhalten.

01:16:21: Vielleicht

01:16:21: kann man das ändern indem man euch in die

01:16:25: Uns in die Talkbox.

01:16:27: Dass man das so konzipiert, dass da vielleicht zwei Hocker sind?

01:16:30: Ja ... Die Möglichkeit gibt es.

01:16:33: Da haben wir noch gar nicht darüber nachgedacht.

01:16:36: Ist natürlich eine Option, die man mal anstreben kann.

01:16:38: Dort ist noch gefragt nach Orten.

01:16:40: Wir sind beispielsweise dieses Jahr in Potsdam unterwegs, wir sind in Lübbenau unterwegs, in Forst, Rathenow und Buko.

01:16:50: Also sind in ... Wir versuchen da auch weitestgehend Brandenburg abzudecken.

01:16:54: Das haben wir in den vergangenen zwei Jahren schon zu großen Teilen geschafft und in diesem Jahr, da will ich nichts Falsches sagen, haben wir glaube ich an alle Landkreise dann im Brandenburger auch erreichen können.

01:17:05: Organisiert wird die Tour nicht alexseitig sondern es gibt ein Projektmanager der die komplette Medienparcours-Tour auch organisiert.

01:17:12: Da kümmert sich dann um um die Partner, um die Kulturveranstalter und Veranstalteinnen, die dann unsere Angebote gerne annehmen wollen.

01:17:21: Und da entsteht dann sukzessive im ersten ... in den ersten Monaten des Jahres sozusagen dieser Tourplan.

01:17:27: Es sind wie gesagt fünfzehn Stationen.

01:17:28: Wir starten am ersten Juni-Wochenende in Eberswalde.

01:17:33: Wer da Bock hat sich zu informieren wird dann auf der Webseite der Medienanstalt.

01:17:37: Da haben wir noch mal alle genauen Daten ausführlich auch präsentiert.

01:17:42: Was mir vielleicht noch als Hemmschwelle einfällt, ist dass die politische Situation zurzeit sehr aufgeheizt ist.

01:17:49: Weil Stichwort AfD und das Stichwort man darf ja gar nichts mehr sagen und so.

01:17:55: Vielleicht zu dem Medien-Skepsis führt, dass das Material was ihr dann generiert... Entweder nicht gesendet wird, so nach dem Auto ist ja sinnlos.

01:18:07: Wenn ich mich hier in die Talkbox setze oder dass da irgendwie geschnitten wird oder in einem falschen Kontext publiziert wird... Du hast schon ein bisschen angedeutet wie dann die Universitäten und Fachhochschulen damit umgehen.

01:18:20: aber im Programm besteht ja auch eine redaktionelle Verantwortung, das zu präsentieren.

01:18:27: Wie geht dir denn diesen Misstrauen möglicherweise aus dem Weg?

01:18:30: Ja,

01:18:30: ist eine gute Frage.

01:18:31: also die redaktionelle Verantwortung liegt an der Stelle nicht bei Alex sondern mit unserem Projektpartner.

01:18:35: Das ist dann der Studiengang Europäische Medienwissenschaft, Fachhochschule Uni Potsdam.

01:18:41: natürlich können wir wenn wir an fünfzehn verschiedenen Veranstaltungen über mehrere Monate die Talkbox bespielen mit Inhalten medial.

01:18:50: für vielen Leuten die wieder erreichen können wir im Rahmen von einer Stunde, mit der wir uns zu einem bestimmten Thema beschäftigen, gar nicht alles senden.

01:18:59: Die Auswahl erfolgt dann schon primär durch die Studierenden redaktionell und inhaltlich und wir versuchen da auch eine möglichst große Bandbreite an Inhalten abzubilden.

01:19:09: Also was Alter betrifft, was Backgrounds betriffe usw.

01:19:14: Und was auch die Geschichten betriffte.

01:19:15: Es werden oft ... Es gibt unterschiedliche Begegnungen in der Talkbox.

01:19:20: Wir haben Leute, die sitzen da drin und antworten mit einem Satz pro Frage.

01:19:23: Und wir haben Menschen nur drinnen, die erzählen wirklich ihre Lebensgeschichte, weil es ein wichtiges Thema ist was sie begleitet schon lange und sich freuen an der Stelle mal den Möglichkeit zu bekommen viel darüber zu erzählen.

01:19:33: Da fällt's dann schon schwer, später mit Blick auf die Sendung genau zu filtern.

01:19:37: Was kann man jetzt hier auch als Einspieler den Expertinnen und Experten vorsetzen, mit dem man das Gemeinden diskutiert?

01:19:43: Also was wir nicht tun, wir verzerren da keine Bilder.

01:19:46: Wir schneiden keine Kontext zusammen die es vorher nicht gab.

01:19:50: Wir versuchen einzelne Stories, die wir spannend finden auch mit Blick auf unsere Gästinnen, die dann im Panel sitzen herauszufiltern und versuchen da eine gute Bandbreite am erreichten Publikum wiederzuspiegeln in den Einspielern.

01:20:03: Ich vertraue den öffentlich-rechtlichen weil sie unter gewissen Regelungen Ablaufen, publizieren also unter dem Pressekoodex.

01:20:13: Aber das wissen vielleicht auch nicht alle Menschen und ich glaube es wäre gut vielmehr noch darüber aufzuklären.

01:20:19: Also Thema Medienkompetenz bereits in den Schulen.

01:20:22: Also TikTok finde ist unmöglich auch für die Kinder und ich finde auch die Kinder sind einfach zuviel im Handy.

01:20:31: Ich vertraue generell namenhaften Quellen,

01:20:35: die ich

01:20:37: schon seit... Wir haben die eine Reputation, große Zeitschriften wie die Zeit zum Beispiel.

01:20:45: Wo ich weiß, da sind ausgebildete Fachkräfte, die sich auch mit dem Thema auseinandersetzen.

01:20:52: Ich vertraue

01:20:53: Medienquellen, die mir von

01:20:55: Freunden

01:20:56: genannt werden

01:20:57: und von Bekannten.

01:20:59: Erfahrung gemacht haben.

01:21:00: Ansonsten

01:21:02: vertraue ich auf meinen Gefühl und manchmal frage ich auch natürlich Verbraucherschutz

01:21:07: oder sonstiges,

01:21:08: ob ich der Quelle vertrauen kann oder nicht?

01:21:13: Ja

01:21:13: ein Großteil unserer Talkbox Teilnehmerinnen vertraut dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk da er ja unter gewissen Regelungen wie den Pressekodex organisiert wird.

01:21:23: Tongten wir haben eben schon gehört du hast vier für den öffentlich rechtlichen Runtfunk gearbeitet.

01:21:27: Du hast halt dadurch Bisschen Erfahrung gesammelt da drin.

01:21:31: Seit Jahrzehnteinzehn bist du auch Professorin für Journalismus an der Media University of Applied Sciences in Berlin, wodurch zeichnet sich denn die Arbeitsweise des öffentlich-rechtlichen aus und was macht das überhaupt so seriös?

01:21:45: Das ist eine gute Frage.

01:21:47: Erst mal finde ich es spannend, dass wir jetzt hier in so einem, ja das ist keine repräsentative Umfrage aber in diesem Alltagsgucken was wir da haben studieren sich spiegeln.

01:21:58: also es ist ganz spannend.

01:21:59: wenn man zum Beispiel den Digital News Report vom Reuters-Institut reinschaut dann ist tatsächlich auch die Tagesschau das meist vertraute Nachrichtenmedium wenn man so will.

01:22:09: Ja hat schon durchaus ne aufgehitzte Stimmung im Land angesprochen.

01:22:15: Wie geht man auch damit um, wenn zum Beispiel Passanten handgreiflich werden?

01:22:20: Also ist in dem Fall Gott sei Dank noch nicht passiert.

01:22:24: Wir versuchen mit den Leuten immer gut ins Gespräch zu kommen und alles entsprechend deutlich zu kommunizieren wer wir sind was wir machen was wir tun.

01:22:33: aber und das glaube ich auch ein ganz wichtiger Punkt.

01:22:36: Wir bereiten unser Personal vor was dort die über die Monate hinweg unterwegs ist und die Talkbox betreut oder den MABB Medienparcours und geben davon freunderein noch Workshops.

01:22:46: Mit Blick auf Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern reagieren wir in Situationen, die uns vielleicht auch unbequem sind so dass wir da vor Ort sowohl durch Security als auch durch Inhausschulungen bestmöglich vorbereitet sind.

01:23:02: Dann hoffen wir mal, dass der Auftakt in Eberswalle störungsfrei.

01:23:05: Also wettertechnisch und auf... Fingers

01:23:06: crossed!

01:23:08: ...was die Akzeptanz anbelangt stattfinden kann.

01:23:12: Wir wünschen Toil-toe-Toi

01:23:13: Und vielleicht sieht man euch ja auch beim nächsten Medienparcours mal vor Ort in der Talkbox.

01:23:18: Würde mich freuen.

01:23:19: Ja, gerne.

01:23:20: Gerne, oder?

01:23:20: Ja.

01:23:22: Schnitt und danke.

01:23:32: Ich habe dich – und das ist das seltsame – Vor vierzig Jahren das erste Mal gesehen.

01:23:37: hast du auf diesem Sofa gesessen Während Lucky hier hinter mir saß und an seinen Keyboards spielte.

01:23:44: Er spielt da natürlich im klassischen Sinn, nicht im kindischen Sinn.

01:23:49: Und wir können das mal kurz einblenden... Das geheime Leben war gerade auf dem Markt, in die Schallplattenlehnen gekommen.

01:23:59: Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nichts Falsches sage!

01:24:01: Ein Musik mit elektronischen Mitteln

01:24:04: Das sagte er.

01:24:05: So

01:24:05: wollte es Lacki,

01:24:06: ne?

01:24:07: Es war für ihn wichtig der musikalische Einfall und er hat ja auch gesagt also eine Geige ist ja auch ein totes Instrument wenn sie nicht gespielt wird.

01:24:16: mit den Zündersheißern und mit der elektronischen Klinik ist das gleiche.

01:24:20: man muss jetzt zum Klicken bringen Und Lackie war aber immer durch einen Durchkomponist.

01:24:24: Der hat doch so sich rumgeschwofelt Mit dem Klangbreiten wie man oftmals mit elektronischer Musik bezeichnen kann und verwechseln kann.

01:24:34: Nein, der machte Musik mit elektronischen Mittel ganz richtig!

01:24:37: Aber er hat Lieder gemacht am Klavier und sagen heute bin ich allein.

01:24:41: Das werden die meistens natürlich noch kennen mit rauchiger Stimme eigentlich, wo man sich dachte wie wird so einer Sänger ne?

01:24:46: Mit so ner Stimme?

01:24:47: also wie kann ja eine Platte produzieren?

01:24:49: weil es war die Zeit als man schön singen musste.

01:24:52: Ja

01:24:52: der Tantur-Zeit war das gewesen und das war etwas ganz neues was Lacke machte.

01:24:57: deswegen wurde ich auch auf ihn aufmerksam weil so die Schlagerwelt interessierte mich nicht.

01:25:02: aber dann hörte ich mein besterren Korforat in meiner Küche Ohanüburger Straße Diese Stimme.

01:25:08: Und das jetzt klingelt mein Telefon, wollen wir kurz unterbrechen?

01:25:11: Ja!

01:25:11: Wir hören uns mal in der Zeit ein paar Fragmente an von dem Interview, was ich vor vierundvierzig Jahren hier gemacht habe.

01:25:17: Ich hab mich schon sehr zeitig für das interessiert, was beispielsweise Tangerine drin macht und das hat mich sehr beeindruckt.

01:25:25: Die Möglichkeit die einen Synthesizer bietet.

01:25:28: Das heißt man kann vom vollkommen realen Klangbild ja klarer netter beispielsweise bis zu einem von Orchester-Instrumenten nicht möglich in Sounds arbeiten.

01:25:41: Es gibt kaum irgendwas, was man mit dem Syntheseiter nicht machen kann.

01:25:45: Ich mach dir hier auf dem S syntheseiter eine Klare nicht so täuchend echt dass du das nicht hören wirst.

01:25:51: Vielleicht hören wir uns dazu mal kurz zum Beispiel an ich mache das mal vielleicht mal nur kleine Passagespieler.

01:26:20: Ja wie ist es Lucky wenn Du Musik spielst bzw.

01:26:23: komponierst Klangmodelle zusammenstellst?

01:26:25: läuft da vor deinem geistigen Auge irgendwie ein Film ab, dass du versuchst das nur in Klangmodelle umzusetzen?

01:26:31: oder kommt es aus dem Inneren?

01:26:32: Aus dem Gefühl heraus ganz allein.

01:26:35: Ich setze oft Bilder zusammen wo die Elemente dieses Bildes miteinander ja nicht zu tun haben.

01:26:42: also ich habe beispielsweise eine mit einem Klang nachgelaufen den ich seit dem Urlaub immer gehört habe So ein Mischmasch zwischen Alpenhorn und irgendetwas anderem eigentlich noch, was ich mir nicht so erklären konnte.

01:27:02: Hast du den Klang hier noch irgendwo gespeichert?

01:27:05: Den Klang habe ich da... Ich mach dann einen Stück draus denn das war ja eigentlich der Sinn weshalb ich eigentlich so einen Klang finden wollte.

01:27:15: Vielleicht können wir den mal kurz anspielen

01:27:16: Den können wir auch mal kurz einspielen.

01:27:50: Also, diesem Klang bist du nun hinterhergerannt.

01:27:52: Den hattest du in deinem inneren Ohr sozusagen und hast dir dann noch mehrere Versuchen endlich gefunden?

01:27:58: Ja da kam ja ein Zufall zur Hilfe.

01:28:01: ich habe dann eine ganz neue Schaltung gesteckt Und plötzlich denke ich, wenn ich verdammt nochmal das kennst Du doch Dann ist mir plötzlich schlagartig aufgehangen Das kennst du nicht weil du es schon mal irgendwo gehört hast, sondern weil du dir den gedacht hast im Klang.

01:28:19: So was möchte ich eigentlich nicht.

01:28:21: Ich möchte grundsätzlich nicht, dass mich so ein Instrument plötzlich beherrscht.

01:28:26: Dass mir das Instrument irgendetwas vormacht, was ich durch Denkarbeit nicht selbst geleistet habe.

01:28:32: Nun ist die elektronische Musik eine ziemlich fantasi-anregende Musik.

01:28:38: Man hat utopische Wahrnehmungen man sieht sich durchs Weltall geschleudert Das man allgemein unter dem Begriff Space Rock auch bezeichnet ... Science-Fiction Modelle werden Bach.

01:28:50: Wie erklärst du dir eigentlich dieses Phänomen, dass diese elektronische Musik mehr die menschliche Fantasie anregt als die Naturinstrumente?

01:28:59: Naja also mit dem Space Rock hat ja vor allem eine Ursache.

01:29:04: Es gibt eine elektronischen Musik... Die ganz auf Science Fiction angelegt ist und beziehungsweise an das was man sich so vorstellt.

01:29:14: Dass das alles so aus irgendwelchen Billion Klischees herausgewachsen ist, dass da plötzlich irgendein Marsmensch kommt und der so eine Ölkine Räuche macht.

01:29:25: Es sind gewisse Geräusche die den Sensor treffen.

01:29:28: Aha!

01:29:29: Weltenraums, Space Rock, alles dieses und jenes.

01:29:32: Meinst du das die elektronischen Musik sowieso?

01:29:35: Der Musik gegenüber Naturinstrumenten im Vorteil ist weil sie viel mehr Klänge in sich hat.

01:29:42: Ja Sieh mal ich möchte nicht den gleichen Fieler machen wie Karl-Heinz Stockhausen vor sehr langer Zeit allerdings gemacht hat, indem er damals als so die ersten Synthesizer gebaut wurden.

01:29:55: Behauptete nun braucht man kein Orchester mehr, das Orchester ist unwichtig und neue Musik kann man sowieso los mit solchen Geräten machen.

01:30:04: Die

01:30:04: Syntheseiser haben natürlich zweifels ohne unwahrscheinliche Möglichkeiten.

01:30:09: Elektronische Instrumente sind bedingt für Gewisse Sachen, sehr günstig.

01:30:19: Aber alles was beispielsweise jemand der ein besonderer Begabung hat auf der Violine zu spielen mit einer gewissen individuellen Eleganz das zu machen?

01:30:33: Mit einem individuellem Ton?

01:30:35: Auf dem Synthesizer wird das trotzdem nie!

01:30:37: Ein Austrach da muss man schon Abstriche machen vor allem alles was solistisch mit Orchesterinstrumenten und so dass Das sollte man auch lieber den Orchesterinstrumenten überlassen.

01:30:50: Die Kompaktheit von mehreren Signal, von einer Bandbreite bis hoch nach zu zwölf dreizehn vierzehntausend Hertz, das ist eigentlich die Ursache.

01:30:59: Warum dass Ohr uns andere Signale und andere Assoziation zukommen lässt als beispielsweise mit Orchesterinstrumente sich im Allgemeinen mehr oder weniger doch in mittleren Frequenzbereichen bewegen, bzw.

01:31:21: die mittlereren Frequenzen vielmehr zur Wirkung kommen

01:31:26: als

01:31:27: ganz hohen oder ganz tiefen.

01:31:29: und dann kommt noch eine Sache dazu das ein Raum nur noch dazugehört.

01:31:35: gerade die Stereophonie bietet ja in der Beziehung solche großen Möglichkeiten und solche Dinge sind eigentlich die Dinge zum Träumen, zum Schweben.

01:31:47: Wenn die Signale bearbeitet werden mit gewissen Effekten, mit Fesing oder wenn eben da so ein bisschen was assoziiert an Grotte oder an Nebel oder so ja und das sind solche Dinge, die so dann vielleicht auch Klangbilder schaffen wie man das von Bildern her kennt die Casper David früher hier malt hat.

01:32:14: Ist mal ein Eindruck richtig, dass mit dem Palastkonzert von Tangerine Dream das ganze Equipment nicht komplett nach West-Berlin wieder zurückging?

01:32:26: Sondern dass dann hier einiges abgeladen

01:32:27: wurde?

01:32:28: Ja der Profek fünf blieb hier.

01:32:31: Musste

01:32:31: mal erklären was das ist!

01:32:32: Das ist einer von den Sundesalzern, die Lachydern von Edgar Fröse abgekauft hatte Und wir hatten ja mal kein Geld, das war auch nicht so einfach.

01:32:42: Dass man dann immer die Kohle aufbringen musste.

01:32:44: Vor allem wollten die auch keinen DDR-Geld haben oder?

01:32:46: Ja,

01:32:47: du sagst

01:32:47: es.

01:32:50: Wir hatten aber auch schon angefangen, das Haus zu bauen aus.

01:32:52: Ich hab mein Geld verdient für die Arbeiter und habe selber mitgemauert, weil ich ein Mauer gelernt hatte während der Abiturzeit – da war damals zur DDR eine Phase, wo man während der Habitur Zeit einen Beruf lernen musste um den Kontakt zur wegtätigen Bevölkerung zu verinnerlichen, sage ich mal.

01:33:10: Aber es war sehr nützlich.

01:33:11: Genau!

01:33:12: Es war nicht nur eine Phrase sondern es hat auch genutzt.

01:33:14: Ja

01:33:14: aber das Konzert von den Tangerin Dream hat der Lucky initiiert.

01:33:21: Der hat dafür gesorgt weil das Kulturministerium auch davor war des Politbüro und Kulturministeriums.

01:33:28: die waren immer ein bisschen.

01:33:30: Also man ist befreundet, sagen wir mal so.

01:33:32: Dann konnte man die Spielräume ein bisschen ausnutzen und das hat der Fröse dem Lacki auch nicht vergessen dass sie da spielen konnten.

01:33:40: nur ob man das heute sagt darf weiß ich nicht.

01:33:42: aber Lacky war sehr enttäuscht weil er merkte dass der Friedes eben nicht live war.

01:33:46: was sie gemacht haben

01:33:48: Vor allem wurde auch hinterher repariert auf der Platte.

01:33:50: Ich hab nämlich damals heimlich, das kann ich jetzt transparent machen mitgeschnitten also so einen Raubmitschnitt gemacht und das habe ich dann damals verglichen mit der Scheibplatte die veröffentlicht wurde von Tangerin Dream unter dem Titel Kichot glaube ich hieß sie und dann merkte ich dass da noch Sachen reingemischt wurden im Studio hinterher, dass das nicht wirklich ein echtes Live-Konzert war.

01:34:12: Ja aber es war auch so noch, dass natürlich die so eine Truppen wie Edgar Fröse besser als Bescheid wusste, was vom Markt so betrifft.

01:34:21: Die haben dieses Konzert ein wenig verändert und da war es nicht mehr das Original und die konnten es veröffentlichen.

01:34:27: Den Mitschnitt von Lucky konnte man nicht veröffentlichte weil es war ja dein Eigentum des Rundfunks.

01:34:35: Ich hatte schon vorgehabt, wenn du nicht nehmtest.

01:34:36: Ich hab ja auch das Band da gehabt.

01:34:39: Du sprichst jetzt von dem ... die Fernsehsie-Jugendkonzert vom XXI-Mai-IIIIII?

01:34:43: Ja genau, von dem spreche ich gerade.

01:34:46: Und wenn wir dahinter gesagt hätten, Mensch komm an die Bicking, tute noch mal drauf für irgendwo, dann ist es eben nicht mehr das Original.

01:34:52: Das hat eben Edgar Fröse gemacht.

01:34:54: Der hat das ein paar bisschen verändert und dann konnte er's vermarkten.

01:34:57: Das waren die Unterschiede aber das war nicht so das Problem was wir grad besprechen.

01:35:01: Aber Lucky war ja schon länger befreundet mit Edgar Fröse.

01:35:05: Das heißt, Edgar wurde auf Lucky aufmerksam und kam hierher in unsere Wohnung.

01:35:10: Hier saß er auf diesem Sofa her.

01:35:12: Es braucht doch einen Impuls um zu sagen als Lucky der erfolgreich war am Klavier.

01:35:19: Der erfolgreich war auch mit Interpreten wie Angelika Mann zu arbeiten plötzlich völlig das Genre zu wechseln.

01:35:28: was war denn der Impuls?

01:35:30: Weißt du noch?

01:35:32: Die vierte Platte, die hieß das kein Reif.

01:35:34: Da wirst du schon, dass da andere Klänge sind.

01:35:37: Da hat er schon angefangen in sphärischen Musiken... einzuspielen, die nicht mit einem ganz normalen Instrumentarium herzustellen waren.

01:35:51: Denn er hatte schon das Melotron gehabt zur derzeit.

01:35:53: Melotroon, das war so was nicht...

01:35:57: War das mit Bandschleifen?

01:35:58: Ja,

01:35:58: so eine Bandsschleife drauf und es liebte eher abgöttisch und es war wahnsinnig teuer von Fischer abgekauft.

01:36:05: Und da fing er schon an in anderer Weise seine Komposition zu machen und das hat ihn auch furchtbar angekostet, muss ich mal sagen.

01:36:14: Im Monat so mindestens zwanzig Konzerts zu machen.

01:36:18: Er war Komponist und er hat gesagt, ich bin ja kein Paraguay immer der gleiche.

01:36:23: Das hat ihnen schon längst nicht mehr ... befriedigt, dass er am Anfang mal ganz schön so berühmt zu sein.

01:36:28: Aber er war Komponist mit Leib und Seele und er wollte komponieren Musik machen.

01:36:34: Und es hilft so schon auf dieser letzten Platte das kein Reif.

01:36:37: Da fängt das schon an.

01:36:38: Und danach hat er ja auch aufgehört und hat dann sich nur noch der Elektronik gewidmet

01:36:43: bzw.,

01:36:45: alles was er konnte und bis dahin ... Er hat ja von fünf Jahren an Musik gemacht, nie was anderes.

01:36:54: sag ich mal, einzubringen in die Musik für Kinder.

01:36:58: Der war ja auch eine besondere Musik vom hohen Niveau und wenn man der Lieder singt merkt man oh Gott das springt hier halt den Harmonien her und her.

01:37:04: Das ist also nicht Stubekammerkirche, das waren schon dann richtige Kunstwerke an Komposition.

01:37:12: Nun kommen wir mal zu dem Stück, was du ausgebuddelt hast.

01:37:17: Das DDR-Consert, das ich schon erwähnte vom sechsunzwanzigsten Mai.

01:37:22: Da gab es die DDR-Jugendkonzerte schon sieben Jahre.

01:37:26: Die wurden im Januar neunzeitssechsundsiebzig ins Leben gerufen.

01:37:31: Das waren Anrichtskonzerte!

01:37:33: Ich glaube so die teuerste... Karte kostete so forty mark dreißig, wenn ich das noch richtig erinnern habe.

01:37:40: Ne, ne teuer

01:37:40: war das nicht?

01:37:42: Weil da waren sechs Konzerte mit abgegäupt und es war ein Anrechtskonzert für sechs Konzerte.

01:37:47: Das

01:37:47: ist ja natürlich

01:37:48: ein Schnäppchen.

01:37:49: Und wie gesagt, das war der teuerste Sitzplatz.

01:37:52: Es war immer so ein bisschen Lotto.

01:37:53: Ich kann mich noch erinneren dass man nie wirklich wusste was... Also es war eine Anrecht!

01:37:58: Wie man es aus der klassischen Musik erkennt, wenn man ... Dann hatte man das einfach gekauft.

01:38:03: Das

01:38:03: ist nicht überraschend nach dem Motto?

01:38:05: Genau und hat dann auch keine Gelegenheit zu sagen, da gehe ich nicht hin weil man hat ja einen Anrecht und hat sich also auch überraschen lassen.

01:38:13: Positiv wie negativ!

01:38:15: Und dieses Konzert war insofern interessant, weil mit dem Konzern von Tangentream natürlich gemerkt wurde dass das ein Genre ist was Massen kompatibel ist, ne?

01:38:26: Also es gab ja auch später glaube ich Pond.

01:38:29: Stern Meißen hat er auch schon versucht mit Mussorskis Bilder einer Ausstellung so ein bisschen auch mit viel Keyboard die Richtung einzuschlagen.

01:38:39: und weißt du noch wie dieses Konzert dann zustande kam?

01:38:42: weil da ist ja auch noch jemand dabei der wo man eigentlich gar nicht vermutet dass er dann auftaucht.

01:38:48: Ich will jetzt nicht zu viel verraten aber einen berühmter Saxophonist taucht dann plötzlich auf.

01:38:56: Wie ist die Konzeption dafür entstanden?

01:38:59: Und wir haben ja hier zu der Zeit einen Platten für Kinder gemacht, also die erste war schon durch.

01:39:04: jetzt mit Traum-Sommerbaum behalte wieder etwas als Zielgesetz was er machen wollte.

01:39:11: und Laquette war auch Jatza, der hatte auch gerne noch bei Jatskonzerten mitgespielt und so hatten wir auch das kann man ruhig sagen Andreas Bicking, da war der neunzehn.

01:39:22: Und er stand hier im Raum und spielte wie ein Feind.

01:39:24: Man sagte ihm mal, er verglichen.

01:39:26: Er spiel wie Graswurm aber den kennt heute kein Mensch.

01:39:29: Und Lucky war ganz begeistert von diesem Bicking... Und es kam noch dazu, dass ja Lütte bis dahin ein Lucky's Band gespielt hatte und Lucky hat dafür gesorgt, dass sie eine neue Band kriegt.

01:39:44: Dass sie also weiterarbeitet auch wenn er nicht mehr jeden Tag auf der Bühne steht mit ihr oder halt so oft wie es bis dahinten üblich war.

01:39:53: Da haben wir Andy Beking und noch zwei andere Musikanten von ihrem Direktstudium aus Leipzig nach Berlin geholt ins Fernstudium, damit wir wieder nütteln arbeiten konnten.

01:40:05: Und ich war dafür zuständig.

01:40:06: vom Komitee für Unterhaltungskunst, kriegte ich diese merkwürdige Anweisung du sorgst es für diesen Jungs?

01:40:13: Naja die habe ich dann früh zur Schule gebracht und siehten die Vornehrin hinten wieder raus.

01:40:18: aber so haben wir uns mit Andy Biching auch nicht nur angefreundet er war einfach einer auf den lackig großen Wert legte Weil, das war er.

01:40:26: Er kann doch erst im Fahrzeichen noch sie bicken und...

01:40:30: Und da kommt auch wieder diese Idee heraus, dass es Musik mit elektronischen Mitteln eben nicht nur ... und der sagte ja auch in dem Interviewausschnitt eben, dass man ein Orchester ruhig von einem Orchester spielen lassen sollte und sagt so von, obwohl er hier eine Klarinette in unserem Beispiel nachgemacht hat.

01:40:51: Die man heute noch viel täuschen nachmachen könnte.

01:40:55: aber es war ihm schon wichtig dass die menschliche Komponente nicht hinter den Synthesisern und den vielen Kabeln und den Leuchtdioden verschwindet.

01:41:04: Und dafür gibt das nicht nur ne CD sondern du hast auch herkömmliche, sagen wir mal, Schallplatte pressen lassen.

01:41:11: Was war der Hintergrund dafür?

01:41:13: Weil das einfach zu klein und nicht repräsentativ genug ist?

01:41:16: oder warum gibt es jetzt noch eine Vinyl davon?

01:41:19: Na die Vinyl war am Anfang, die CD kam hinterher.

01:41:22: Es war von Anfang an geplant eine Vinyl zum machen und die habe ich machen wollen zur Lucky's achtzigsten Geburtstag.

01:41:29: Ich dachte sie schenkt beim Schnuppelchen des etwas... oder sich ganz toll freuen würde und geben hoffen Geld aus dafür, ich lasse mal dreihundert pressen.

01:41:37: Und mache ein dieses Konzert ... Ich wusste es heißt Palastkonzert, wusste ich gleich.

01:41:43: Hab mir also auch die Firma gesucht wo ich's machen kann.

01:41:47: Wer macht so was heutzutage noch?

01:41:48: Also

01:41:48: das Veröffentliche, das Verbreiten, das ist Seilernsburg in Hamburg.

01:41:52: Die hatten davor schon, ich hab ja schon aus dem Nachlass, ich schweife jetzt nicht ab, ich komm zurück zwei Elektronik von Lucky aus dem Nachlass veröffentlicht, einmal Jastronics und einmal zwischen der Stille.

01:42:06: Und das hat gemacht Broken Siders in Hamburg – und die haben auch noch gleich mitgenommen, dass die Sechs oder dreizehn Mann als Neu-Veröffentlichung war, das war zwei Tausendneunzehntein.

01:42:15: Also die hatten mich auf den Fokus, also ich sagte, ich mache jetzt hier so was!

01:42:19: Die sagten sofort, monie alles zu uns.

01:42:22: So entstand dieser Vinyl Das Venue sagt man.

01:42:27: Ich würde mal die Venue sagen, nein das Venue ist die Schallplatte.

01:42:32: Eigentlich korrekt, glaube ich, chemisch wenn man es Polyvenuelchloride nennt.

01:42:35: Das ist PvC.

01:42:39: Plastik und Elastor aus Skobau.

01:42:45: Aber da ist glaube ich mehr drin als nur Pvc.

01:42:47: Und

01:42:47: ich habe also dreihundert Pressen lassen und dachte dann gut, das Geld kriegst du eh nicht wieder rein aber die werden dich schon verkaufen Die ging weg sofort.

01:42:55: Es kam sofort eine Nachpressung, jetzt sind wir inzwischen bei tausend.

01:42:59: also ich habe nicht gedacht dass das so ein ist eine nachfrage sein erfolgt wird.

01:43:05: es ist natürlich ein kulturgut was sich da auf den mark gebracht haben gerettet habe und

01:43:13: aufgezeichnet muss man dazu sagen wirklich von den supertoningenieuren des palastes der republik.

01:43:18: ja und es ist nichts geändert.

01:43:19: ich muss sagen die platte das hat auch der mein schmitte Schmiddel ist der, der solche Sachen auf dem Glas macht, so was er mal sagen übertragen kann.

01:43:31: Und da sei es nichts dran geschürztes, das ist nicht so aufgehübscht und das ist nichts verändertes.

01:43:34: Das ist als original Aufnahme vom

01:43:36: Palasta-Republik.".

01:47:26: Das

01:47:50: Vollständy Interview also wie angekündigt in der grünen Hölle Nummer drei mit der Unterzeile Dokument weil da kommt dann in voller Länge.

01:47:59: auch das uralte Interview war sich mit Reinhard Lakomi vor über vierundvierzig Jahren aufzeichnen konnte.

01:48:05: Mein Lieber, wie fühlte denn sich das an?

01:48:07: Wenn man sagt ich habe schon vor vierundviertzig Jahren mit Person X Y ein Interview aufgenommen.

01:48:13: Vor

01:48:13: allen Dingen am selben Ort.

01:48:15: Ich saß ja genau da wo dieses Interview aufgezeichnet wurde was bisschen komisch war weil man hat das Gefühl dass ist so ein Wimpernschlag der Geschichte außer dass man selber weiß extrem viel Zeit vergangen ist, weil man ja auch Fiala lebt hat.

01:48:34: Aber es ist schon komisch!

01:48:35: Also die Vibrations waren noch da, Lucky stand da ja auch als Büsste und auf dem Kamin war so ein Gemälde von ihm was ein bisschen erinnert hat an das erste Plattencover von ihm Und man spürte es irgendwie da.

01:48:52: Ich bin jetzt nicht so extrem religiös.

01:48:56: Du bist kein Esoteriker, alles an!

01:48:58: Auch

01:48:58: das nicht?

01:49:00: Ich glaube schon dass der Tod genauso ist wie das was wir vor der Geburt erlebt haben.

01:49:06: Nämlich dass da nichts ist.

01:49:07: oder kannst du dich noch erinnern wie's vor der Gebot war?

01:49:10: Weiß ich, manchmal träume mich davon dass ich vor dreieinhalb Jahren Spindeltaschen repariert habe aber vielleicht hab' ich auch einfach nur eine Macke.

01:49:16: also es ist möglich.

01:49:17: Das kann ja sein

01:49:18: Wir wissen es nicht.

01:49:20: Es gibt ja Leute, die andere Inkarnation glauben.

01:49:23: Mir fehlt da immer noch so ein bisschen der rationale Beweis dafür.

01:49:27: Ich glaube eher, dass das dann nichts ist einfach und vielleicht hat man – jetzt erinnere ich mich gerade daran als Jugendlicher war hatte ich die Theorie, dass es nur alles eine Frage von Raum und Zeit ist.

01:49:42: also wann fügen sich nochmal alle meine Atome so wie ich sie in mir habe, das ist ja völlig egal.

01:49:50: Also irgendwann ist der Zufall dann wieder so dass das klappt und ob das nun zehn Milliarden Jahre sind, hundert Millionen Jahre eine Billion Jahre?

01:49:58: Ist ja egal!

01:50:00: Es könnte durchaus sein, dass es sowas wie Reinkarnationen gibt aber man kann sich nicht mehr daran erinnern weil was Erinnerung ist... Ich glaube nicht einfach zu rekonstruieren ist, sondern das ist dann vielleicht eher der Körper oder dass ich bewusst sein.

01:50:16: Aber das führt jetzt ein bisschen weg mein lieber!

01:50:18: Wir wollen vielleicht noch darauf hinweisen da können wir euch gerne mal eine Folge mit Leuten machen die sich auskennen in die Weizufall und Notwendigkeit auch im Weltall wirken und dass sich Atome nochmal genauso fügen, dass es nochmal so ne Sonne geben wird mit Mars, Venus usw.

01:50:32: Und mit den Abläufen und den Zufälligkeiten denn alle deine Eltern Also deine Eltern, also die Eltern vor deinen Eltern.

01:50:40: Und die Eltern wieder müssen ja zur selben Zeit irgendwie ... Du verstehst es schon?

01:50:45: Aber wir haben nächste Woche jemanden in einer Medienhölle der ein Jahr raus ist aus dem aktiven Berufsleben beim RBB.

01:50:54: Ja!

01:50:55: Das bist nicht du lustigerweise, ne?

01:50:57: Sondern eine

01:50:57: noch größere ... Weil ich ja noch nicht ein Jahr

01:50:59: draußen bin.

01:51:00: Na ach so, ja.

01:51:01: Stimmt halb bis Jahr.

01:51:04: Und der macht jetzt Radio und er hat vor allen Dingen mit mir zusammen ein lustiges Videodokument erstellt, auch etwa vor einem Jahr aufgezeichnet.

01:51:14: Wir gehen beide in die Kellergänge des RBB wo irgendwie gefühlt zwanzig Jahre keiner war denn der Sauerstoff war extrem gering egal.

01:51:24: jedenfalls waren wir unter Studio A B und C und das war schon interessant.

01:51:29: also zu sehen was da möglicherweise demnächst weggebaggert wird, wenn oder anders genutzt wird.

01:51:36: Wenn das Fernsehhaus beim RBB Berlin also das alte SFB-Fernsehaus verkauft wird was ja die Absicht ist zumindest

01:51:44: Ich war für so ein kleines Eingangsinterview dabei und es war einfach schön ihn wiederzusehen zu quatschen.

01:51:51: Ueli Zelle ist noch voll im Saft Und da ist

01:51:54: der Name gefallen.

01:51:55: Uli Zelle also nächste Woche als sehr ausführlich muss ich sagen in Bild und Ton.

01:52:02: Und liebe

01:52:03: Medienhölle, Zuschauer und Zuhörer natürlich vergessen sie nicht ihre Antennen zu erdern.

01:52:08: Sie wissen

01:52:17: schon.

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