DIE MEDIENHÖLLE Dokument #003 | Lacky - Der Elektronik-Pionier

Shownotes

► (0:00:00) INTRO: Wie man zerspringendes Glas nachmacht

  • Reinhard Lakomy, Komponist und Musiker rec.: 10.02.1982, Berlin

► (0:00:39) Einführung

  • Jörg Wagner, Journalist

► (0:01:34) Interview mit Monika Ehrhardt Lakomy (1) rec.: 22.05.2026, Berlin

► (0:08:22) Interview mit Reinhard Lakomy (1) Einspielbänder für einen Beitrag am 11.02.1982 für das Jugendstudio DT64 im Berliner Rundfunk rec.: 10.02.1982, Berlin

► (0:15:19) Interview mit Monika Ehrhardt Lakomy (2) rec.: 22.05.2026, Berlin

► (0:37:41) DT64-Jugendkonzert mit Reinhard Lakomy und Andreas Bicking (Ausschnitt) rec. 26.05.1983, 19.00 Uhr, Berlin, Palast der Republik, PdR

► (0:42:05) Interview mit Reinhard Lakomy (2) Outtakes rec.: 10.02.1982, Berlin

► (1:01:01) Interview mit Reinhard Lakomy (3) und Heinz Naumann, Entwicklungsingenieur für Elektronik rec.: 29.03.1982, um Mitternacht, Jena, ZEISS-Planetarium

► (1:19:48) DT64-Jugendkonzert mit Reinhard Lakomy (Ausschnitt) rec. 26.05.1983, 19.00 Uhr, Berlin, Palast der Republik, PdR

► (1:23:48) Interview mit Monika Ehrhardt Lakomy (3) und Neil MacDonald, Grafiker, DMS, Disk Media Service GmbH rec.: 22.05.2026, Berlin

► (1:32:34) DT64-Jugendkonzert mit Reinhard Lakomy (Kurzer Ausschnitt) rec. 26.05.1983, 19.00 Uhr, Berlin, Palast der Republik, PdR

► (1:33:48) Vergessen Sie nicht …


Disclaimer: Musikausschnitte des DT64-Jugendkonzerts mit freundlicher Genehmigung von Monika Ehrhardt Lakomy. Die restlichen Musikfragmente und Medienhölle-Animationen sind KI-generiert. Ausnahmen sind hier unten aufgeführt:


Stationvoice : Lydia Drechsler; https://www.kräuterblütenliebe.de/ Sounddesign: William Wienke; https://william-guitar.de/ Cover: Ingo Römling; https://www.monozelle.de/ Hosts: Philipp Nitzsche und Jörg Wagner Post: post [ätt] medienhoelle [pünktchen] de


►► SUPPORT gern via Medienhöllen-Kasse: https://www.paypal.com/paypalme/anten

►► ODER PER BANKÜBERWEISUNG: Jörg Wagner Freier Journalist IBAN: DE93500105176000318805 BIC: INGDDEFFXXX Verwendungszweck: SPENDE JW

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00:00:00: Ich hatte mich mal beschäftigt wochenlang mit der synthetischen Herstellung von zerspringendem Glas, also mit dem Klang.

00:00:09: Ich weiß dass ich insgesamt über einen zentral gesteuerten Computer zwölf bis dreizehn verschiedene eingestellte synthesizer die in bestimmten Abständen im Bröse ausgeben zusammenschließen müsste.

00:00:30: Wie kommt man denn da am besten an diesen Klang?

00:00:33: Da sagt er, also kann ich dir das ganze genauer sagen.

00:00:36: Am besten eigentlich Cocktailgläser!

00:00:44: Herzlich willkommen zu einer Medienhöllenausgabe Grün.

00:00:48: Grün in der Farbkodierung bedeutet Dokument.

00:00:52: Laufnummer drei präsentiert heute Ja, man muss schon sagen uralter Aufnahmen von Reinhard Lakomi.

00:00:59: Die ich gemacht habe vor viervierzig Jahren zum einen in seinem Studio in Berlin und zum anderen das ist wirklich für mich eine Überraschung gewesen als sich dieses Video hier zusammenstellte also diesen Podcast komplementierte fand ich noch zwei Aufnahmen tatsächlich die auch aus dem Jahre Einmal, wie gesagt das was gleich am Anfang zu hören sein wird.

00:01:24: Das war ein sogenannte Einspielbänder für einen Beitrag den ich damals für DD-IV'en-Sechzig machte.

00:01:31: Einspiel bender also quasi die Interviewteile die dann in der Produktion mit Musik vermischt wurden.

00:01:39: Dann fand ich allerdings noch ein Band Outtakes.

00:01:42: das werden sie auch in voller Länge hören und zu meiner Überraschung Ich hatte das komplett vergessen Also nicht, dass ich da war in Jena im Zeissplanetarium sondern das sich mit Lucky dort ein Interview machte so um Mitternacht herum.

00:01:57: Mit seinem Ingenieur Heinz Naumann also sensationelle Aufnahmen.

00:02:03: für alle Freunde der elektronischen Musik oder Musik mit elektronischem Mittel wie man es nennt Und vielleicht auch für die DDR-Rockmusik Synthesizer Geschichte.

00:02:16: sehr interessant zu erfahren, wie man damals angefangen hat vor vierzig Jahren.

00:02:21: mit Speicherschips, die im Funkwerk Erfurt mitkonstruiert und produziert wurden.

00:02:29: Und wie mühvoll es damals auch war ... Mit solchen Aggregaten, mit solchen Synthesisern zu spielen weil man nicht einfach irgendwo drücken konnte und dann waren die Klänge da sondern man hatte sich teilweise selbst gebastelt und dann weggespeichert.

00:02:43: aber irgendwann waren die Speicher voll und da musste man sie löschen bzw auf Bandkassetten überspielen.

00:02:49: Also hoch interessant auch für mich der diese ganze Entwicklung ja irgendwie dann doch mitverfolgt hat, aber Geschichte vergeht und damit auch die Erinnerung.

00:02:59: Hier wird sie dokumentiert und kommentiert von Monika R. Hartlakomi, der Frau von Reinhard Lakomi.

00:03:07: Reinhart Lakomi starb im Jahr zwei Tausend Dreizehn.

00:03:11: Also gehen wir rein in das Interview zunächst!

00:03:15: Mit den ersten acht Minuten, dann weiteren Erläuterungen von Monika R. Hartlakomi und dann hören wir richtig zwei superinteressante Einblicke in die DDR-Synthesizer und Musikgeschichte.

00:03:30: Viel Vergnügen!

00:03:31: Ich würde dich erst mal bitten, dich vorzustellen mit einer akustischen Besiedenkarte.

00:03:34: wer bist du?

00:03:35: Und was machst Du die letzten fünfzig Jahre so?

00:03:40: Mit meinem Namen geht es schon mal los.

00:03:42: Ich habe mit Lucky zusammengearbeitet, und ich nannte mich Monika Erhardt.

00:03:49: Das ist mein Mädchenname.

00:03:51: Denn ich wollte mich nicht auf diesen bekannten Namen setzen aber im Auswachs steht Monika Lakomi Und dann kannten mich die einen unter Monika Lakomi und der anderen unter Monica Erhard.

00:04:02: Und so kam ich zu einem Doppelnamen, Monika Erhard-Lakomi – Ich hasse Doppelnamen!

00:04:07: Aber...ich musste mit leben.

00:04:08: Ich

00:04:08: habe dich…und das ist das Seltsame.

00:04:10: Vor vierzig Jahren, das erste Mal gesehen hast du auf diesem Sofa gesessen während Lucky hier hinter mir saß und an seinen Keyboards spielte.

00:04:20: Es spielten natürlich im klassischen Sinn und nicht im kindischen Sinn Und wir können das mal kurz einblenden.

00:04:28: Das geheime Leben war gerade auf dem Markt, in die Schallplattenlehnen gekommen.

00:04:35: Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nichts Falsches sage – einer Musik mit elektronischen Mitteln!

00:04:41: So

00:04:41: wollte er es lachen?

00:04:42: Ja, darauf

00:04:42: bestand er.

00:04:43: Es war für ihn wichtig der musikalische Einfall und er hat ja auch gesagt also eine Geige ist ja auch ein totes Instrument wenn sie nicht gespielt wird Und mit den Synthesisern und der elektronischen Klinik ist das gleiche.

00:04:56: Man muss hier zum Klicken bringen, und Lackey war aber immer durch einen Durchkomponist, der hat natürlich rumgeschwofelt mit dem Klangbreiten wie man es oftmals mit elektronischer Musik bezeichnen kann und verwechseln kann.

00:05:10: Nein er machte Musik mit elektrischem Mittel.

00:05:12: ganz richtig!

00:05:13: Wann hast du ihn denn kennengelernt?

00:05:14: Bei welcher Art Musik machen?

00:05:16: war das schon, als er so ein Yatza war.

00:05:19: Ja, da waren also Yatsa und Rocker.

00:05:20: Das war noch zu den Zeiten... Also das ist eine lange Geschichte wie ich darauf kamen und dass wir die Namen gemerkt haben und wir lernten uns irgendwann kennen.

00:05:28: Wir stritten uns nur.

00:05:29: Wir hatten verschiedene Meinungen.

00:05:30: es hat ihm sehr imponiert.

00:05:31: Ich war kein Gruppi, ich war Tänzerin Und er war ein Komponist.

00:05:34: und wir traften uns in einem Hotel Als bei der Ballettkompanie und seine Jungs auf Tour waren.

00:05:40: Da begegnet man sich Und dann hatte mich immer zu Hause besucht und es war immer Gespräche, in der Küche mit Tee.

00:05:48: Er trank damals Tee und Ostfriesentee übrigens ja.

00:05:54: Und dann hat er mir mal irgendwann gesagt dass er Lust habe eine Platte für Kinder zu machen, eine besondere Platte also nicht wie sie bisher üblich war.

00:06:06: wir hatten ja tolle Kindermusik, tolle Kinderkörer!

00:06:08: Und Kunst für Kinder waren wir hoch angebunden zur Ostzeiten.

00:06:12: Und er sagte, er sucht halt Texte und findet nicht so richtig welche.

00:06:17: Sein damaliger Texter, der will da nicht ran... ...und ich habe ja immer schon geschrieben von Kind an.

00:06:22: Meine ersten Texte, da war ich acht.

00:06:25: Ich greife in die Schublade und gebe ihm einen packen Zettel und sage hier, kannst du mal gucken?

00:06:30: Er liest, liest und liest.

00:06:33: Dann steht ihr auf, schreit mich an!

00:06:36: Ich suche das seit einem Jahr und du hast ihn in der Schubladet und knallte die Türen

00:06:41: wegwahrer.".

00:06:42: dann der Sohn sausebraus, also ich war ein bisschen nach.

00:06:45: was waren das jetzt?

00:06:47: und da kommt zurück eine gewisse Zeit mit Vertrag von Amiga.

00:06:51: Das war also wie ein Fünfer im Lotteron, nur ich war Tänzerin.

00:06:55: Das war für mich damals gar nicht so wichtig!

00:06:57: Ich habe das mit leichter Hand geschrieben.

00:06:59: dann die erste Platte und erst beim Traumzabberbaum hab' ich auch angefangen dramaturgisch es so einzurichten.

00:07:07: eine richtige Geschichte ist Nicht wie bei der ersten Geschichtelieder wo man den Titeln austauschen kann Und das schlug ein wieder Bomber.

00:07:19: Aber wir müssen noch mal kurz zurücksetzen, weil der Traum-Zauberbaum war ja fast parallel mit der ... Ja.

00:07:24: Aber zuerst kam eben das geheime Leben und davor gab's eben den Liedermacher.

00:07:31: kann man so nennen?

00:07:32: Nein, sagst

00:07:32: du bitte nicht, Liedermacher

00:07:33: ist einer der ... Wie soll man das

00:07:34: nennen?!

00:07:34: Er hatte früher einen anderen Beruf gehabt ein Liedermecher und hat dann zur Jugendweihe oder zur Konfirmation eine Gitarre geschenkt bekommen und fing an.

00:07:42: Aber er hat Lieder gemacht am Klavier und sagen heute bin ich allein.

00:07:46: Das werden die meistens hier noch kennen mit rauchiger Stimme eigentlich, wo man sich dachte wie wird so einer Sänger?

00:07:51: ne?

00:07:51: Mit so ner Stimme?

00:07:53: also wie kann ja eine Platte produzieren?

00:07:55: weil es war die Zeit als man schön singen musste.

00:07:57: Ja

00:07:58: bei Tanto-Zeit war das gewesen.

00:07:59: Und dass was etwas ganz Neues fast lag hier machte.

00:08:02: deswegen wurde ich auch auf ihn aufmerksam Weil so die Schlagerwelt interessierte mich nicht.

00:08:07: aber dann hörte ich in meinem Sternkorfer Radio meiner Küche Diese Stimme.

00:08:13: Und das jetzt klingelt mein Telefon, wir mal kurz unterbrechen.

00:08:16: Wir hören uns in der Zeit ein paar Fragmente an von dem Interview, was ich vor vier Jahren hier gemacht habe.

00:08:22: Ich hab mich schon sehr zeitig für das interessiert, was beispielsweise Tangerine drin macht und das hat mich sehr beeindruckt.

00:08:30: die Möglichkeit, die einen Synthesizer bietet.

00:08:33: Das heißt man kann vom vollkommen realen Klangbild ja klarer netter beispielsweise bis zu einem von Orchester-Instrumenten nicht möglich in Sounds arbeiten.

00:08:46: Es gibt kaum irgendwas, was man mit dem Syntheseiter nicht machen kann.

00:08:50: Ich mach dir hier auf den Synthesiter eine Klare Nette so täuchend echt, dass du das nicht hören wirst.

00:08:56: Vielleicht hören wir uns dazu mal kurz zum Beispiel an und ich mache das mal vielleicht mal eine kleine Passagespieler

00:09:25: Ja wie ist es Lucky wenn Du Musik spielst bzw.

00:09:28: komponierst?

00:09:29: Klangmodelle zusammenstellst, läuft da vor deinem geistigen Auge irgendwie ein Film ab.

00:09:33: Dass du versuchst das nur in Klang-Modelle umzusetzen oder kommt es aus dem Inneren?

00:09:37: Aus dem Gefühl heraus ganz allein.

00:09:40: Ich setze oft Bilder zusammen wo die Elemente dieses Bilders miteinander ja nicht zu tun haben.

00:09:48: also ich habe beispielsweise eine mit einem Klang nachgelaufen den ich seit dem Urlaub immer die ich gehört habe, das war so ein Mischmasch zwischen Alpenhorn und irgendetwas anderem eigentlich noch.

00:10:06: Was ich mir nicht erklären konnte.

00:10:08: Hast du den Klang hier noch irgendwo gespeichert?

00:10:10: Den Klang, den hab' ich da... Ich mach dann

00:10:13: einen

00:10:13: Stück draus, denn das war ja der Sinn, weshalb ich eigentlich so einen Klang finden wollte.

00:10:20: Vielleicht können wir den mal kurz anspielen!

00:10:21: Den können wir auch mal kurz einspielen.

00:10:55: Also, diesem Klang bist du nun hinterhergerannt.

00:10:57: Den hattest du in deinem inneren Ohr sozusagen und hast dir noch mehr versuchen endlich gefunden?

00:11:03: Ja da kam ja ein Zufall zur Hilfe.

00:11:06: ich habe dann eine ganz neue Schaltung gesteckt Und plötzlich denke ich, wenn ich verdammt nochmal das kennst Du doch Dann ist mir schlachartig aufgehangen Das kennst du nicht weil du es schon mal irgendwo gehört hast, sondern weil du dir den gedacht hast im Klang.

00:11:24: So was möchte ich eigentlich nicht.

00:11:26: Ich möchte grundsätzlich nicht, dass mich so ein Instrument plötzlich beherrscht.

00:11:31: Dass mir das Instrument irgendetwas vormacht, was ich durch Denkarbeit nicht selbst geleistet habe.

00:11:38: Nun ist die elektronische Musik eine ziemlich fantasi-anregende Musik.

00:11:43: Man hat utopische Wahrnehmungen man sieht sich durchs Weltall geschleudert Das man allgemein unter dem Begriff Space Rock auch bezeichnet.

00:11:53: Science-Fiction Modelle werden Bach.

00:11:55: Wie erklärst du dir eigentlich dieses Phänomen, dass diese elektronische Musik mehr die menschliche Fantasie anregt als die Naturinstrumente?

00:12:04: Naja also mit dem Space Rock das hat ja vor allem nur Ursachen.

00:12:09: Es gibt eine elektronischen Musik Die ganz auf science fiction angelegt ist und beziehungsweise an das was man sich so vorstellt Dass das alles so aus irgendwelchen Billion Klischees herausgewachsen ist, dass da plötzlich irgendein Marsmensch kommt und ja so eine Ölkinderäusche macht.

00:12:30: Es sind gewisse Geräusche die den Sensor treffen.

00:12:33: Aha!

00:12:34: Weltenraums, Space Rock alle dieses und jenes.

00:12:37: Meinst du das die elektronischen Musik sowieso?

00:12:40: Der Musik gegenüber Naturinstrumenten im Vorteil ist weil sie viel mehr Klänge in sich hat.

00:12:47: Ja Sieh mal ich möchte nicht den gleichen Fieler machen wie Karl-Heinz Stockhausen vor sehr langer Zeit allerdings gemacht hat.

00:12:56: In dem er damals als so die ersten Synthesizer gebaut worden behauptete, nun braucht man kein Orchester mehr, das Orchester ist unwichtig und neue Musik kann man sowieso los mit solchen Geräten machen.

00:13:09: Die Syntheseiser haben natürlich zweifels ohne unwahrscheinliche Möglichkeiten.

00:13:14: Elektronische Instrumente sind bedingt für Gewisse Sachen, sehr günstig.

00:13:24: Aber alles was beispielsweise jemand der ein besonderer Begabung hat auf der Violine zu spielen mit einer gewissen individuellen Eleganz das zu machen?

00:13:38: Mit einem individuellem Ton?

00:13:40: Auf dem Synthesizer wird das trotzdem nie!

00:13:42: Ein Ostrach da muss man schon Abstriche machen vor allem alles was solistisch mit Orchesterinstrumenten und so dass Das sollte man auch lieber den Orchesterinstrumenten überlassen.

00:13:55: Die Kompaktheit von mehreren Signal, von einer Bandbreite bis hoch nach zu zwölf dreizehn vierzehntausend Hertz, das ist eigentlich die Ursache.

00:14:04: Warum dass Uhr uns andere Signale und andere Assoziation zukommen lässt als beispielsweise die mit Orchester Instrumenten da Orchester Instrumente sich im Allgemeinen mehr oder weniger doch in mittleren Frequenzbereichen bewegen, bzw.

00:14:26: die mittlereren Frequenzen viel mehr zur Wirkung kommen als

00:14:31: die

00:14:32: ganz hohen oder die ganz tiefen.

00:14:34: und dann kommt noch eine Sache dazu dass ein Raum nur noch dazugehört.

00:14:40: gerade die Stereophonie bietet ja in der Beziehung solche großen Möglichkeiten und solche Dinge sind eigentlich die Dinge zum Träumen, zum Schweben.

00:14:52: Wenn die Signale bearbeitet werden mit gewissen Effekten, mit Fesing oder wenn eben da so ein bisschen was assoziiert an Grotte oder an Nebel und das sind solche Dinge, die dann vielleicht auch Klangbilder schaffen wie man das von Bildern her kennt die Casper David Friedrich im Mahl hat.

00:15:19: Ist mein Eindruck richtig, dass mit dem Palastkonzert von Tangerine Dream das ganze Equipment nicht komplett nach West-Berlin wieder zurückging?

00:15:31: Sondern hier einiges abgeladen

00:15:32: wurde?

00:15:33: Ja der Profek fünf blieb hier.

00:15:36: Musste

00:15:36: mal erklären was es ist!

00:15:37: Das ist einer von den Sundesalzern, die Laki dann von Edgar Fröse abgekauft hatte Und wir hatten ja mal kein Geld, das war auch nicht so einfach.

00:15:47: Dass man dann immer die Kohle aufbringen musste.

00:15:49: Vor allen Dingen wollten die auch keinen DDR-Geld haben oder?

00:15:51: Ja, du sagst es.

00:15:55: Wir hatten aber auch schon angefangen, das Haus zu bauen aus.

00:15:57: Ich habe mein Geld verdient für die Arbeiter und hab selber mitgemauert, weil ich ein Mauer gelernt hatte während der Abiturzeit – da war damals zur DDR eine Phase wo man während der Habitur Zeit einen Beruf lernen musste um den Kontakt zur wegtätigen Bevölkerung zu verinnerlichen, sage ich mal.

00:16:15: Aber es war sehr nützlich.

00:16:16: Genau!

00:16:17: Es war nicht nur eine Phrase sondern das hat auch genutzt.

00:16:19: Ja aber das Konzert von den Tangerin Dream hat der Lucky initiiert.

00:16:26: Der hat dafür gesorgt weil das Kulturministerium auch davor war des Politbüro und die waren immer ein bisschen... Also man ist befreundet, sag ich mal so.

00:16:37: Dann konnte man die Spielräume ein bisschen ausnutzen und das hat der Fröse dem Lacki auch nicht vergessen, dass sie da spielen konnten.

00:16:45: Nur ob wir es heute sagen darf weiß ich nicht aber Lacky war sehr enttäuschbar.

00:16:48: Er merkte, dass er vieles eben nicht live war was sie gemacht haben.

00:16:53: Vor allem wurde auch hinterher repariert auf der Platte.

00:16:55: Ich hab nämlich damals heimlich, das kann ich jetzt Transparenz machen mitgeschnitten also so ein Raubmitschnitt gemacht und das habe ich dann damals verglichen mit der Scheibplatte die veröffentlicht wurde von Tangerin Dream unter dem Titel Kichot glaube ich hieß sie.

00:17:10: Und dann merkte ich dass da noch Sachen reingemischt wurden im Studio hinterher, dass das nicht wirklich ein echtes Livekonzert war.

00:17:23: Besseres Bescheid wusst man so am Marktum betrifft.

00:17:26: Die haben dieses Konzert ein wenig verändert und da war es nicht mehr das Original, und die konnten das veröffentlichen.

00:17:32: Den Mitschnitt von Lucky konnte man nicht veröffentlichten weil es war ja dein Eigentum des Rundfunks.

00:17:37: Dreiundvierzig Jahre lang, ne?

00:17:40: Ich hatte schon vorgehabt, wir nicht nehmen das... ich habe auch das Band da gehabt.

00:17:44: Du sprichst jetzt von dem, die Differenz der Jugendkonzerte vom XXI.

00:17:47: Minus der Trinachtzig.

00:17:48: Ja genau, von dem spreche ich gerade, ne!

00:17:49: Das war Und wenn wir da hinterher gesagt hätten, Mensch komm an die Bicking, tute noch mal drauf für irgendwo und es ist eben nicht mehr das Original.

00:17:58: Das hat eben Edgar Fröse gemacht, der hat das einfach ein bisschen verändert und dann konnte er's vermarkten.

00:18:02: Das

00:18:02: waren die Unterschiede aber das ist ja nicht so das Problem was wir gerade besprechen.

00:18:06: Aber Lucky war ja schon länger befreundet mit Edgar Frösse, d.h.

00:18:11: Edgar wurde auf Lucky aufmerksam und kam hier in unsere Wohnung.

00:18:15: Hier saß er auf diesem Sofa.

00:18:17: Aber es braucht doch einen Impuls, um zu sagen als Lucky der erfolgreich war am Klavier.

00:18:24: Der erfolgreich war auch mit Interpreten wie Angelika Mann zu arbeiten plötzlich völlig das Genre zu wechseln.

00:18:33: was war denn der Impuls?

00:18:35: Weißt du noch?

00:18:35: ja die vierte Platte hieß dass kein Reif Da wirst du schon, dass da andere Klänge sind.

00:18:42: Da hat er schon angefangen, also sagen wir mal in sphärischen ... Also ich muss siegen einzuspielen die nicht mit einem ganz normalen Instrumentarium herzustellen waren denn der hatte schon das Melotron gehabt zu dieser Zeit.

00:18:58: Melotroon war so eine ... für diese Seite war es nichts.

00:19:02: aber...

00:19:02: War das mit Wandschleifen drin?

00:19:03: Ja, so

00:19:03: eine Wandsschleife drauf und das liebte eher abgöttisch und das war wahnsinnig teuer von Fischerabjörg kauft.

00:19:10: Und da fing er schon an, in anderer Weise seine Komposition zu machen und das hat ihn auch furchtbar angekostet muss ich mal sagen im Monat so mindestens zwanzig Konzerts zu machen.

00:19:23: Er war Komponist und er hat gesagt, ich bin ja kein Paraguay immer das Gleiche.

00:19:28: Das hat ihn schon längst nicht mehr befriedigt, dass er am Anfang mal ganz schön so berühmt zu sein aber er war Kmponist mit Leib und Seele und er wollte komponieren Musik machen.

00:19:39: Und es hilft so schon auf dieser letzten Platte, da ist kein Reif.

00:19:42: Da fängt das schon an.

00:19:44: Und danach hat er auch aufgehört und hat dann sich nur noch der Elektronik gewidmet beziehungsweise alles was Konter und Wisterhain hat ja von fünf Jahren an Musik gemacht, nie was anderes.

00:19:59: Also sage ich mal einzubringen in die Musik für Kinder.

00:20:03: Die war auch eine besondere Musik vom hohen Niveau.

00:20:06: Und wenn man die Lieder singt merkt man oh Gott das springt ja den Harmonien her und her.

00:20:09: Das ist also nicht Stube Kammerköche.

00:20:11: Das waren schon ein richtiger Kunstwerke an Komposition.

00:20:17: Nun kommen wir einmal zu dem Stück, was du ausgebuddelt hast.

00:20:22: Das DDR-Consert war sich schon erwähnte vom sechsunzwanzigsten Mai.

00:20:28: Da gab es die DDR-Jugendkonzerte schon sieben Jahre.

00:20:31: Die wurden im Januar neunzeitssechsundsiebzig ins Leben gerufen.

00:20:36: das waren Anrichtskonzerte.

00:20:38: ich glaube so die teuerste Karte kostete so forty mark dreißig, wenn ich das noch richtig erinnern habe.

00:20:45: Na ne teuer war das nicht?

00:20:47: Weil da waren sechs Konzerte mit abgegolten.

00:20:49: Das war ein Anrechtskonzert für sechs Konzerte

00:20:54: und

00:20:54: wie gesagt das war der teuste Sitzplatz Und es war immer so ein bisschen lotto.

00:20:58: Ich kann mich noch erinneren dass man nie wirklich wusste was.

00:21:01: also es war ein anrecht Wie man es aus der klassischen Musik erkennt, wenn man ... Dann hatte man das einfach gekauft.

00:21:08: Das ist nicht überraschend nach dem Motto?

00:21:10: Genau und hat ja dann auch keine Gelegenheit zu sagen, da gehe ich nicht hin, weil man hat einen Anrecht!

00:21:16: Und hat sich also auch überraschen lassen.

00:21:18: Positiv wie negativ.

00:21:20: Dieses Konzert war insofern interessant, weil mit dem Konzern von Tangentream gemerkt wurde, dass das ein Genre ist was Massen kompatibel ist, ne?

00:21:31: Also es gab ja auch später, glaube ich, Pond.

00:21:34: Stern Meißen hat er auch schon versucht mit Mussorski's Bilder einer Ausstellung so ein bisschen auch mit viel Keyboard die Richtungen einzuschlagen.

00:21:44: und weißt du noch wie dieses Konzert dann zustande kam?

00:21:47: weil da ist ja auch noch jemand dabei der wo man eigentlich gar nicht vermutet dass er dann auftaucht.

00:21:53: Ich will jetzt nicht zu viel verraten aber einen berühmter Saxophonist taucht dann plötzlich auf.

00:22:01: Wie ist die Konzeption dafür entstanden?

00:22:04: Und wir haben ja hier zu der Zeit einen Platten für Kinder gemacht, also die erste war schon durch jetzt mit Traumverbraunen behalte wieder etwas als Zielgesetz was er machen wollte.

00:22:16: und Laquette war auch Jatza, der hatte auch gerne noch bei Jatskonzerten mitgespielt und so hatten wir auch das kann man ruhig sagen Andreas Bicking, da war der neunzehn.

00:22:27: Und er stand hier im Raum und spielte wie ein Feind.

00:22:29: Man sagte ihm halt, er verglichen.

00:22:31: Er spielt wie Graswurm aber den kennt heute kein Mensch.

00:22:34: Und Lucky war ganz begeistert von diesem Bicking... Und es kam noch dazu, dass ja Lütte bis dahin ein Lucky's Band gespielt hatte und Lucky hat dafür gesorgt, dass sie eine neue Band kriegt.

00:22:49: Dass sie also weiterarbeitet auch wenn er nicht mehr jeden Tag auf der Bühne steht mit ihr oder so oft wie es bis dahinten üblich war.

00:22:58: Da haben wir Andy Beking und noch zwei andere Musikanten von ihrem Direktstudium aus Leipzig nach Berlin geholt ins Fernstudium, damit wir wieder nütteln arbeiten konnten.

00:23:10: Und ich war dafür zuständig.

00:23:11: vom Komitee für Unterhaltungskunst, kriegte ich diese merkwürdige Anweisung du sorgst es für diesen Jungs!

00:23:18: Naja die habe ich dann früh zur Schule gebracht und sieh'n die Vornehrin hinten wieder raus aber...und so haben wir uns mit Andy Biching auch nicht nur angefreundet er war einfach einer auf den Lackig großen Wert legte Weil, das war er.

00:23:31: Er kann doch erst im Fahrtal noch sie bicken und...

00:23:35: Und da kommt auch wieder diese Idee heraus, dass es Musik mit elektronischen Mitteln eben nicht nur ... und der sagte ja auch in dem Interviewausschnitt eben, dass man ein Orchester ruhig von einem Orchester spielen lassen sollte und sagt so von, obwohl er hier eine Klarinette in unserem Beispiel nachgemacht hat.

00:23:56: Die man heute noch viel Täuschen da nachmachen könnte.

00:24:00: aber es war ihm schon wichtig dass die menschliche Komponente nicht hinter den Synthesisern und den vielen Kabeln und den Leuchtdioden verschwindet.

00:24:09: Lacki hatte eine große Bandbreite.

00:24:11: Er kam aus dem Jahrzehnts mit Sechzehn bei er schon ein richtig berühmter Jahrzer Und er liebte Beethoven und Bach, und der spielte Bachfuggen mit einer Hingabe.

00:24:21: Das ganze Haus hat gedrönt, wenn er sich den Flügel setzte und einfach mal losgespielt hatte.

00:24:26: Er hatte große Achtung und hatte ich oftmals in dem Garten gesetzt und dann die Lautspreche angemacht.

00:24:33: Dann kam eben Beethoven siebter, gehe ich so liebe... Also er hat doch niemals die Musik ersetzen wollen!

00:24:42: Das war doch nicht sein Ziel, eine Musik zu ersetzen.

00:24:44: Das ist die klassische Musik, ihre große Berechtigung ist auch falsch gesagt.

00:24:53: Die war einfach ein Bestandteil seines musikalischen Könns und Wissens.

00:24:58: Und das andere war etwas Neues.

00:25:00: Man denkt ja mal in den Bach-Trompete – die war damals auch nicht üblich.

00:25:03: Der hat Bach aufhunden, weil er mit dem Instrumentarium was er damals zur Verfügung hatte.

00:25:09: Das hat mich genügt!

00:25:11: Und Lackey hat eben das nicht mehr genügt, was er mit Hochachtung kannte und was er dann versuchte die Töne, die er am Kopf hatte.

00:25:20: Der hat ja auch selber Tönen gebaut an dem Computer.

00:25:25: Er hat da nie Werksklänge benutzt wie später üblich war oder alles genau so klang.

00:25:31: Ich muss sagen es hat ja nicht lange gedauert, da hatten wir hier den Mug checker Im Studio, das durften okay, dann wissen sie die DDR-Zeiten.

00:25:38: Denn diese Fragerei wo das Ding herkommt, das konnte man sich sparen...

00:25:41: Also Muck muss er sagen?

00:25:42: Das ist der Sinnesheiser und der war eigentlich gebaut für Mick Jagger, ne?

00:25:45: Ja, der war von Mick Jager gebaut da konnte damit nicht so viel anfangen.

00:25:49: Tangerin Trim auch nicht!

00:25:51: Und dann ging es übers Hansa-Studio, als es bei Lacombe gelandet und der brachte erst zum Klingen.

00:25:56: Das war, Lucky war ja auch ein Besessener.

00:25:59: Manche Zeiten musste ich tuten oder leuchten um mir Gehör zu verschaffen oder irgendwie mal an diesen Arbeiter der war verrückt und besessen heranzukommen.

00:26:11: Und das trafen sich hier im Studio.

00:26:12: dann auf dieser Ebene.

00:26:15: elektronische Klänge Trafen sich Wissenschaftler- und Ingenieure die mit ihm zusammen gearbeitet haben.

00:26:22: Aber du musst ja als einer, der damit beschäftigt ist die Sprache der Ingenieure kennen.

00:26:28: Die bauen dir alles wenn sie wissen genau was du willst und das muss man dir erst mal drauf haben dass man sich verständigen kann.

00:26:36: Er hat mir damals auch so Wörter um die Ohren gehauen, die ich erst später begriffen habe, Attack und Release.

00:26:40: Und was man alle so einstellen kann wie Höhekoven verlaufen, wie schnell die ansteigen, wie schnelle sie wieder abfallen?

00:26:48: Ich war damals dreiundzwanzig und dachte, was für eine Welt sich da auftut!

00:26:53: Und er war da so in Art Pionieren, was ich überhaupt nicht wusste, sondern erst durch dieses Bucklet erfahren habe dass er tatsächlich mit den Ingenieuren zusammen einen DDR-Sinister entwickelt.

00:27:06: Ja.

00:27:06: Kennt man den?

00:27:07: Es gibt's denen?

00:27:09: Das ist eine Geschichte für sich.

00:27:12: Er hat ja auch dann einen Forschungsauftrag von der Technischen Hochschule Ilmenau zur Spracherkennung und da fing er hier auch, dass

00:27:19: die immer... ... zur

00:27:20: Spracherkennung.

00:27:21: Das heißt ja auch Musik im Endeffekt, also das man in dieser Weise schon mit Modulen umgingen, die nicht handelsüblich waren Und Lackey brauchte ein Zündersweis und hat sich dafür die Teile, die erbraucht hätte.

00:27:36: Die konnte man in Westberlin bei Erzade-Bastellaren kaufen.

00:27:41: aber dann wurde dieses Teil vorgestellt und dann wurde es abgelehnt weil man sagt sind ja bloß Westteiler drin.

00:27:49: Der Grund war ganz anderer.

00:27:50: Es kam hier das Politbüro muss ich sagen und hat regelrecht verboten weiter zu machen Was sie entwickelt hatten, das war glaube ich in der Entwicklung ein Jahr vor Yamaha.

00:28:05: Da müsste man Heinz Norman ausfindig machen.

00:28:07: Ich suche ihn gerade weil.

00:28:09: er war die ganze Zeit dabei.

00:28:11: Vielleicht jemand hört hier uns grade zu und kann uns einen Hinweis geben?

00:28:17: Ich habe ihn vor drei Jahren letztes Mal gesehen und der war da bei gewesen.

00:28:22: Der hat übrigens dieses große Dieses Fernruhr, was man im Zeissplendentau im Jena ... das ist seine Steuerungstechnik gewesen.

00:28:30: So eine Sache konnte heiznormern und dann war es etwas gut.

00:28:34: ich sagte ich lebe mich jetzt weit aus dem Fenster.

00:28:37: Es war nicht angenehm dass die DDR in einer Entwicklung weiter vorne war als unsere russischen Brüder und Schwestern Und es wurde regelrecht verboten.

00:28:48: Lacken vorstand die Welt nicht mehr und er musste damit aufhören mit der Weiterentwicklung.

00:28:55: Und Hans Neumann sagt dem Lackie oft, die erschießen dich.

00:28:59: Das haben wir damals gelacht darüber.

00:29:01: heute weiß ich Ja das hätte passieren können.

00:29:05: Er wurde gebremst in einer Entwicklung genauso wie wir ja schon ein großes Projekt vor hatten im Palasterepublik.

00:29:13: Es nannte sich Gralsuche.

00:29:15: Ich habe das Buch also den da mal so so das Szenarium geschrieben und Da kamen die Die Chefs an, vom Palast und das ist ihr Lebenswerk.

00:29:26: Und da kamen dreizehn Leute an und waren damit hoch begeistert.

00:29:30: Von heute auf morgen war davon keine Rede mehr.

00:29:32: Es war schwank im Eisschrank.

00:29:34: Das waren die Zeiten damals!

00:29:36: Was ich jetzt nicht wirklich verstehe, weil ... Ich weiß das die TU Dresden damals sprechende Taschenrechner entwickelte.

00:29:42: Also dass man auf diesem Gebiet der Sprachsynthese und vielleicht auch dann eben Spracherkennung ja eben weit vorn war ne?

00:29:49: Das ist völlig gaga!

00:29:51: Naja... Dann hätte es nicht nur einen Muck-Synthesizer gegeben sondern noch ein Lucky-Syndesizer kann man da so sagen.

00:29:59: Weil das kommt dazu, dass wir auch mit da waren ... Lass mich mal kurz nachtecken, länge liegen Chris Längeling heißt da.

00:30:07: Und die Chris Adam und Gerd Längelingen, das sind ... Die sind inzwischen in den USA hochdotiert und verdienen hoffen Geld mit einer Sache, die Lackey miterfruten hat, nämlich das Notenschreibprogramm SILAP.

00:30:19: Lackey fuhr immer zu ihnen hin und die konnten ja nicht komponieren.

00:30:22: Sie wussten nicht wie man zum Beispiel eine Geige anders notiert wird als

00:30:26: z.B.,

00:30:27: ne Flöte oder was?

00:30:29: Das konnte ja Lackey alles dabei von Kind an eigentlich Komponisten aufschreiben.

00:30:35: Und dann kamen wir die Wände.

00:30:36: und dann haben sie vielleicht gedacht, jetzt kommt der Lakobin halt die Hand auf.

00:30:41: Wir waren nie geschäftstüchtig.

00:30:42: Lucky hat da überhaupt nicht dran gedacht, er hat es aus Leidenschaft gemacht, aus Wissenschaft fangen.

00:30:47: Ja heute sehe ich das auch anders.

00:30:50: aber nun ja, nun ist sich ja dreizehn Jahre schon nicht mehr da.

00:30:54: Ich kann's nicht nachhören, ich kann nur das eine machen.

00:30:56: Ich kan die Musik bewahren und retten dass sie nicht versinkt

00:31:02: Und dafür gibt es nicht nur eine CD, sondern du hast auch noch ne herkömmliche, sagen wir mal Schallplatte pressen lassen.

00:31:09: Was war der Hintergrund dafür?

00:31:11: Weil das einfach zu klein und nicht repräsentativ genug ist?

00:31:14: oder warum gibts jetzt noch ne Venyl davon?

00:31:17: Na die Venyl war am Anfang, die CD kam hinterher.

00:31:20: Es war von Anfang an geplant eine Venyl zum machen und die habe ich machen wollen zur Lucky's achtzigsten Geburtstag.

00:31:27: Ich dachte ihr schenkt meinem Schnuppelchen das etwas, wo sich ganz toll freuen würde und geben hoffen Geld aus dafür, ich lasse mal dreihundert pressen.

00:31:36: Und mache dieses Konzert ... Ich wusste es heißt Palastkonzert, wusste ich gleich.

00:31:41: Hab mir also auch die Firma gesucht wo ich's machen kann.

00:31:45: Wer macht so was heutzutage noch?

00:31:46: Also

00:31:47: das Veröffentliche, das Verbreiten, das ist Seilernsburg in Hamburg.

00:31:51: Die hatten davor schon, ich hab ja schon aus dem Nachlass, ich schweife jetzt nicht ab, ich komm zurück zwei Elektroniks von Lucky aus dem Nachlass veröffentlicht, einmal Jastronics und einmal Zwischen der Stille.

00:32:04: Und das hat gemacht Broken Siders in Hamburg – und die haben auch noch gleich mitgenommen – als Neuveröffentlichung.

00:32:11: Das war im Jahr twohntausendneunzehn.

00:32:13: Also die hatten mich auf den Fokus, als ich sagte, ich mache jetzt hier so was!

00:32:17: Die sagten sofort, ohne alles zu uns.

00:32:21: So entstand dieser Vinyl Das Venue sagt man, ich würde mal die Venue sagen.

00:32:27: Nein das Venue ist die Schallplatte.

00:32:30: Eigentlich korrekt, glaube ich, chemisch wenn man es Polyvenuelchloride nennt.

00:32:34: Das ist PvC.

00:32:38: Plaste und Elastor aus Skobau.

00:32:43: Aber da ist glaube ich mehr drin als nur Pvc.

00:32:46: Und ich habe also dreihundert Pressen lassen und dachte dann gut das Geld kriegst du eh nicht wieder rein aber die werden dich schon verkaufen.

00:32:52: Die ging weg sofort, es kam sofort eine Nachpressung.

00:32:56: Jetzt sind wir inzwischen bei tausend.

00:32:58: also ich habe nicht gedacht dass das so ein ist eine nachfrage sein erfolgt wird.

00:33:04: Es ist natürlich ein kulturgut was sich da auf den mark gebracht haben gerettet habe und

00:33:11: aufgezeichnet

00:33:12: muss man dazu sagen wirklich von den supertoningenieuren des palastes der republik.

00:33:16: ja und jetzt ist nichts geändert.

00:33:17: ich muss sagen die platte das hat auch der mein schmitte Schmiddel ist der, der solche Sachen auf dem Glas macht, so was er mal sagen übertragen kann und da sei es nichts dran geschürtet.

00:33:30: Es ist nicht so aufgehübsch, es ist nichts verändertes.

00:33:32: Das ist als original Aufnahme vom Palasterepublik Und wie das damals schon möglich war, wie das geklungen hat Das ist einfach toll.

00:33:40: Und wenn man ganz genau hinhört, merkt man auch die Sequencer von Tennessee Dreams Anlage, die dann so ... immer so durchtack an, ne?

00:33:49: Also man glaubt sozusagen, wenn man es natürlich weiß dass das mit den Instrumenten damals auch gespielt wurde im Palast.

00:33:56: Der große Move war auf der Bühne mit ja.

00:33:57: Ja, ja, ja.

00:33:59: Du wartest mal durchgefragt wie der CD und weil die LP so einen Anschlag hatte haben sie sofort gesagt wir brauchen tausend CDs.

00:34:08: Und da mussten wir ganz schnell, also eigentlich über Nacht das was auf der LP an Infos ist in ein Buchleit bringen und eine sehr schön ansehnliche CD machen.

00:34:18: Da hat es mich besonders gefreut dass ich die Mitte, wenn man dir aufklappt den Palastrepublik in Genzu und Schönheit sieht.

00:34:24: Mit den Kupfern entscheiden ja Aber wie gesagt die Geschichte ist noch nicht zu Ende.

00:34:29: Die kann man jetzt im örtlichen Fachhandel ordern.

00:34:34: Es jährt sich quasi am sechsten und zwanzigsten Mai, also wir machen das Interview kurz davor.

00:34:41: Und starten jetzt?

00:34:43: Wohin fahren wir jetzt?

00:34:45: Jetzt fahren wir rüber.

00:34:46: Ich sage mal, Presswerk stimmt nicht, die pressen ja keine Platten aber das ist DMS-Media Studio ist dass dort werden alle also alles bekabert.

00:34:55: Alles was dazugehört zu einer Platte wird dort gemacht Alle cover werden da gebastelt und auch alles was es noch noch gemacht werden muss an Stückzahlen.

00:35:03: Wo geht's hin?

00:35:04: Wer sind dir abnehmer?

00:35:05: Also das ganze Zeug wozu ich gar weiß gar nicht kann.

00:35:09: Und dort ist Neil Neal McDonald my darling.

00:35:14: Der ist ein wahnsinnig guter Grafiker.

00:35:18: Nebenbei auch Gitarist, also Musikante durch und durch.

00:35:22: Und dem kann die sagen hier möchte ich das dahin und hier möchte Ich die Farbe und hier möcht ihr so und so... ...und er kann alles umsetzen!

00:35:29: Da fahren wir jetzt hin.

00:35:30: denn es gibt eine weitere schon angekündigt hier auf der Platte auch angekünstigt.

00:35:36: Ein weiteres Vinyl und zwar ist das nur als CD herausgekommen in Anführungsstrichen.

00:35:43: Die ist einundneunzig, also in diesen Wendezeiten.

00:35:47: So komisch geschrieben?

00:35:48: Also nicht wie... A

00:35:49: und das E mit so griechischen Pünktchen drauf und R hat zu tun mit den Luftgeistern.

00:35:58: Also alles die Wesen, die in der Luft uns beeinflussen oder auch nicht.

00:36:02: Und da gibt es einen Titel, der heißt auch er!

00:36:06: Das war einundnerneunzig raus gekommen und es gab ja damals die Order, das ist inzwischen auch allgemein bekannt.

00:36:13: Gerade vorgestern erzählte mir jemand, der mir in einer Sache helfen will.

00:36:18: Er war damals beim MDR von Köln dorthin geholt und er bekam gesagt Händeringen bringen uns hier Westkünste an wir machen hier keine Ostkunst mehr.

00:36:27: also das heißt der ganze Osten wurde ja abgeschafft unter anderem auch dieses sagen wir Kleinot an elektronischer Musik, also Musik mit elektronischen Mitteln.

00:36:39: Die sind hier einzelne Stücke.

00:36:40: Ich liebe sie!

00:36:41: Der ist so schön!

00:36:42: So eine gute Laundermusik kann man sich anhören und kann wirklich einfach nur lächeln beim

00:36:49: Zuhören.".

00:36:50: Und die war es verschwunden gewesen.

00:36:51: Das heißt, Sie haben nichts damit gemacht, hatten aber einen Vertrag ein Labelvertrag unten Verlagsvertrag und dann habe ich den Verlachsvertrag konnte ich nicht so einfach kündigen.

00:37:00: das kommt noch geht aber.

00:37:02: Und den Labelvertrag, den habe ich schon im Jahr zwei tausendsehntin gekündigt.

00:37:06: Seither will ich diese Platte rausbringen!

00:37:09: Und wir machen Folgendes... Du hast mir gesagt, du hast die Rechte von diesem Jugendkonzert erworben?

00:37:16: Normalerweise ... Dizzenzen,

00:37:17: sagen wir mal so.

00:37:19: Ja aber... Ich meine überhaupt Dizenz, die Rechten.

00:37:20: Ich kann niemanden machen, was ich will fünf Jahre lang ja und dann muss ich neu beantragen.

00:37:24: Super weil... die Uploadfilter es verbieten, wenn ich jetzt einen kurzen Ausschnitt spiele.

00:37:31: Wir nehmen das als kurze Überbrückungsgeschmacksprobe und melden uns dann gleich wieder bei deinem Grafiker.

00:41:48: Also ich habe mich schon rechtzeitig

00:42:08: für

00:42:09: die Dinger interessiert, die Tangerine Dream macht weil doch dass sich selbst ausprobieren oft mit anderen Musikern nicht so klappt Da man von keinem verlangen kann, dass der mal so spielt und mal so spielt.

00:42:25: Dazu kommt noch das gerade Synthesizer zu derartigen Wahnsinnsklängen aktiviert werden können.

00:42:33: natürlich muss wissen was man machen will Man muss das erstmal hören in sich drinnen Und wenn man dann sich klar ist darüber Was man machen Will Dann geht man erst an die Instrumente nicht vorher So Nicht Dass man Sich Von Den Instrumenten vorspielen lassen sollte, was man für eine Musik macht.

00:42:53: Also war es am Anfang nicht der Klang, der Sound ehrlich beeinflusst hat sondern die Möglichkeit mit den Keyboards und den Aggregarten alleine jetzt zu tüfteln.

00:43:02: Und praktisch als Tonmeister als Komponist nach deinen Vorstellungen deine Musik zu machen ohne abhängig zu sein von Musikern, die um dich herum vielleicht eben nicht so geduldig sind wie die Keyboards?

00:43:15: Naja das ist nicht ansichtig!

00:43:17: Vielleicht habe ich mich da doch ein bisschen missverständlich ausgedrückt.

00:43:21: Die Klänge sind schon das Entscheidende.

00:43:23: Das ist auch nicht das Entscheidenden, dass man das alleine macht.

00:43:27: Das heißt mit anderen Musikern würde ich schon ganz ganz zusammen arbeiten.

00:43:31: Ich habe allerdings noch keinen gefunden der diesen Ideen die ich so habe entsprechen würde, der auch mit mir an einem Stang zieht

00:43:43: Wo speicherst du diese Planung?

00:43:44: Ich meine, den Klang kann man ja jetzt noch nicht in Worten formulieren.

00:43:47: Ist das jetzt alles bei dir im Gehirn?

00:43:49: Na, den klangen kann man schon formulieren indem man wenn man ein Klang hört dann ist der ja in irgendeiner Weise nicht und definierbar aus ihr Bild sondern er hat einen Entstiegungsprozess, er hat gewisse Wellenformen Vergehensprozess, also praktisch das Attack, das Release.

00:44:10: Also die Höhekurven praktisch, die jetzt dabei eine Rolle spielen und dann gibt es noch die Modulationen, die man rauf setzen kann bis zum fertigen Produkt was ich manchmal aus vier bis fünf, manchmal acht und mehr Signalen zusammensetzt wo denn alles eingehüllt wird in Heil- und Flanging mit Phase noch versehen und so kommt langsam dann zu dem, was man sich mal vorstellt hat.

00:44:43: Es gibt natürlich auch Momente wo man sich einfach verplant hat.

00:44:50: zum Beispiel muss ich da mal etwas erzählen das sind... Ich hatte mich mal beschäftigt Wochenlang mit der synthetischen Herstellung von zerspringendem Glas also mit dem Klang.

00:45:03: Das war wie eine fixe Idee!

00:45:05: Ich weiß, dass ich insgesamt über einen zentral gesteuerten Computer zwölf bis dreizehn verschiedene eingestellte Synthesizer die in bestimmten Abständen Impulse ausgeben zusammenschließen müsste.

00:45:24: Wie gesagt, zentrale Störer von einem Computer... ...ich habe dann meinen Freund Edgar Fröse von Tangerine dringend mal hier fahrt.

00:45:31: sag mal wenn du was meinst.

00:45:34: wie kommt man denn da am besten an diesen Klang?

00:45:37: Er sagte, also kann ich dir ganz genau sagen am besten eigentlich sich Cocktailgläser.

00:45:45: Also auch das ist natürlich vielleicht immer das Beste.

00:45:48: dann in dem Fall?

00:45:49: Das Einfachste?

00:45:50: Naja es war ja eigentlich nicht so dass ich nun, dass ihr braucht hätte... Das war eine Übung!

00:45:56: Ich habe mir einen Kopiasatz.

00:45:57: du musst das herauskriegen die Parameter dir rausfinden.

00:46:04: worin besteht dieser ganz spezielle Klang.

00:46:09: Das sind ja ganz charakteristische Dinge.

00:46:12: Ganz genau so ist das mit der Herstellung eines Gitarrenklanges, also eines Klanges einer Drahtseiten Akustik-Gitarre.

00:46:23: Da spielen auch so viele dinge eine Rolle.

00:46:25: da ist das Anreißen, dass so gewisse Unsauberkeiten kommen da ins Spiel die synthetisch oft nur mit äußerster Raffinessen hergestellt werden können.

00:46:38: Dafür gibt es wieder die sogenannten Melotrone, die Bandmelotrone also praktisch das original Melotone wo ein Band abläuft pro Ton und da sind diese Klänge eben schon als originale Speichert.

00:46:53: so was habe ich auch auf der Platte gemacht auf der zweiten Seite aber dass ist eben kein Syntheseide sondern ein Melotron.

00:47:01: Ja sagst du sehr... Sehr umfangreiche technische Vorkehrungen sind da zu notwendig.

00:47:06: Zunächst muss ich immer bemerken, dass ich von der technischen Seite her vom vornherein nicht der ungesichteste bin.

00:47:12: Was hat es zum Physik in einer Schule?

00:47:14: Ach das ... im Physik hatte ich im Abitur bloß eine Drei.

00:47:18: Das hat aber insofern nichts zu sagen weil mich viele Dinge da einfach ja nicht interessiert haben.

00:47:26: Es gibt ein ganzes Menge, was ich gerade von der schulischen Seite zu sagen hätte.

00:47:31: Also wenn ich gewusst hätte, dass ich mal irgendwann mit so vielen mathematischen und physikalischen Prozessen um jedem sein werde in meinem Leben, da hätte ich wahrscheinlich doch besser damals auf ihr passt beziehungsweise ich hätte mich einfach mehr dafür interessiert.

00:47:47: Ich war einfach der Meinung damals Musiker braucht eigentlich nicht Aber man sieht ja man weiß nie wo einen der Weg hinführt.

00:47:55: Diese ganze Sache mit der Elektronik, ich weiß bei Weiten nicht alles.

00:48:01: Also Fröse und Franke von Tengenruhen Dream machen mir also was technische Bewältigung anbetrifft immer noch etwas vor.

00:48:11: Und wenn ich eben auf dem Stand bin, auf dem sie heute sind, die natürlich wiederum ein Stückchen weiter Die Entwicklung auf dem ihr bietet, reißt ja nicht ab.

00:48:20: Das ist um das Zitat mal zu verwenden eine Spirale ohne Ende.

00:48:26: Ich kann zwar in den Profit fünf, vierzigmal klänge aber diese ich mein wenigstens über drei-vier Sekunden entwickeln, speichern und jederzeit abrufen.

00:48:39: Aber kompakte... was heißt kompakter?

00:48:43: Ablaufende Klangbilder also die jetzt von der Sprache ausgehen.

00:48:48: Die Sprache ist lediglich eine Aneinanderreihung mit bestimmten Parametern versehenen Klängen.

00:48:55: Wenn man einen Rechner hat, der so schnell Höhlkurven errechnet und produziert würde man ohne weiteres jederzeit Sprache synthetisch herstellen können.

00:49:05: Mit allen dazu gesehene Erdachten, Akzenten oder Tonfall

00:49:11: usw.,

00:49:12: so ja ein Dialekt könnte man normalerweise mit dem Computer herstellen.

00:49:17: Wo es dazu braucht man natürlich sehr schnelle Rechne und das umgekehrte davon ist eigentlich, dass Computer mischpult.

00:49:24: Und wir sind jetzt dabei über einen Rechner praktisch ein Mischpult zu entwickeln was eben tatsächlich ein Mishvorgang von vierundzwanzig Spuren automatisch macht wenn man sie einmal vorher macht hat je pro Regler da macht es Der Computer hinterher alles noch mal selber.

00:49:45: Wie wir das auch von Industrierobotern kennen, vielleicht ein Fahrzeugbau, dass dann bestimmte Stellen lackiert werden wenn man sie immer einmal vorgemacht hat?

00:49:52: Im Prinzip ist die heutige Zeit, wenn diese ganzen Dinger nicht für so beschissene Zwecke oft verwendet wären wäre das fantastisch wie mein Ingenieur letztens im Breitesten sechzig mir erklärte, dass man ja schon längst im Weltraum rumladen könnte.

00:50:12: Ich nehme wirklich an, dass es wahrscheinlich das bedauerlichste, dass solche großartigen Dinge von denen wir ja in der Musik nur tausendste Bruchteile besitzen.

00:50:28: Dass die nicht tatsächlich für alle möglichen fortschrittlichen und jesunden Dinger verwendet werden wenn ich zum Beispiel einen solchen Rechner denke.

00:50:39: Wahnsinn, was Missiles Rakete drin sind.

00:50:42: Also was die einem helfen könnten.

00:51:36: Ich habe vor vier Jahren damit angefangen und bin jetzt an dem Punkt angelangt wo ich es da ist wäre schon mal also.

00:51:44: man müsste sich jetzt schonmal langsam mit der Sache des Computerisierens auseinandersetzen.

00:51:51: Man müsste mal ein paar Sachen bauen lassen Was wir gerade machen, mein Ingenieur und ich.

00:51:56: Wir bauen jetzt eine Mischpult-Automatisation.

00:51:59: Ich bin mal von einer Sache ausgegangen die eigentlich mehr oder weniger für Filmmusiken verwendbar gewesen wäre.

00:52:06: Also ne Uhr, die programmierbar ist mit angelegten Signalen Wann sie Signale durchlässt und wann sie wieder zu macht?

00:52:13: Ich bin der Meinung dass ein Komponist egal erstmal was er für eine Musik macht ob er ganz normale Musik Macht mit Orchesterinstrumenten oder ob er Musik macht, mit Synthesisern.

00:52:31: Dass ein Komponist oder ein Maler lediglich ein Mensch ist... Ich hasse eigentlich immer den Ausdruck-Künstler!

00:52:39: ... dass das Menschen sind die von einer Norm in ihr Rissaubeziehung etwas abweichen.

00:52:46: Das heißt im Jormir Hirn sind irgendwelche Dinge aktiviert und sie sind dadurch einfach in der Lage, in die gute Lage versetzt.

00:53:01: Das was andere, wodurch sich andere in Sprache ausdrücken, sie noch erweitern können mit Hilfe der Musik.

00:53:08: Es hat also nichts mit geheimnisvoll zu tun.

00:53:11: Geheimnisfull ist manches auch in uns drin aber das ist nicht so interessant.

00:53:18: Man kennt ja von vielen Musikern aus Anekdoten dass wenn Sie nachts

00:53:22: träumen

00:53:25: Stücke träumen, kleine Kompositionen.

00:53:27: Die sie dann kurz nach dem Aufwachen zur Papier bringen?

00:53:30: Ist das schon mal vollkommen?

00:53:31: Nee, das halte ich auch für Spinnerei, wenn nicht ganz ehrlich sein soll.

00:53:37: Also all das was man eigentlich träumt ... Das sind ja Dinge die ausfetzen und aus irgendwelchen Schaltungen, die im Hirn passieren.

00:53:49: Fehlschaltung möchte immer fast so an heraus kommen.

00:53:53: Ich glaube dass keinem Musiker, dass der aufwacht und jetzt weiß was das Spiel, was da aufschreiben muss.

00:54:00: Also das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen und mir ist es noch nie so gegangen.

00:54:05: Ich kann nur arbeiten wenn ich ganz wach bin beziehungsweise mir fällt nur etwas ein Wenn ich ganz Wach bin.

00:54:12: Und gerade solche Musik die kann man Nicht mal machen wenn man Einglass Rotwein getrunken hat also da kommt überhaupt nichts mehr raus.

00:55:18: Aber Klänge herzustellen dieses Orchester in seiner ganzen Klangfarbe erweitern.

00:55:24: Dazu sollte man Synthesizer viel mehr als bisher heranziehen, denn leider Gottes aber allerdings auch durch Unkenntnis vieler Komponisten ist ein Syntheseiser im Orchester immer noch sehr verpönt.

00:55:37: und da muss es natürlich auch Leute geben im Orkester die den richtig spielen können.

00:55:42: Denn obwohl ein S syntheseiser gespielt wird durch das Tastenbrett wie ein Klavier Darf er aber eigentlich nicht wie ein Klavier gespielt werden.

00:55:52: Er muss so gespielt sein, wie das was gerade erklingt.

00:55:56: Also nicht jeder der Klavier spielen kann, kann auch sofort einen Synthesizer spielen?

00:55:59: Warn ich jetzt rein von einer Anschlagtechnik oder von der Spieltechnik, von der Fingertechnik her schon nicht?

00:56:06: Naja ... Der Syntheseiser hat ja keinen Anschlach- oder keinen Punkt wie ein Flügel wo dann bis dahin ist also Luft und dann kommt erst der Anschlacher, wie man es so schön sagt Und der ist da oder nicht da?

00:56:22: Und grundsätzlich alles was man einstellt, ich meine wenn ich jetzt habe eine Einstellung wie Blechbläser.

00:56:29: Der muss sich so spielen wie Blechenbläsern spielen würden und nicht wie ich jetzt Klavier spiele weil sowas völlig untypisch wäre für Blech Bläser.

00:56:39: Das sind solche Dinge.

00:56:40: aber wir sagen in einem Orchester haben wir ja Blech bläser Da brauche ich also auf dem Zündersheiser Kehne zu machen.

00:56:46: Also Wagner zum Beispiel hätte garantiert mit Synthesizer gearbeitet und ich nehme an Beethoven auch, weil das waren nämlich alles Leute die nach neuen Klängen gesucht haben.

00:56:55: Ich kenne unheimlich viele Leute, die gute Einfälle haben, die so ja mit solchen Dingen zurechtkommen, die wissen was ein Syntheseiser ist aber selbst Tonmeister, die ich kenne im Umgang mit Heil- und Echo- und Verzögerung usw.. so ungeschickt sind, dass sie meistens auch nur einen einzigen Raum bauen können und nicht mal ein Raum größer oder kleiner wehren zu lassen.

00:57:26: Oder einfach mal kontinuierlich von einem kleinen Zimmer zu einer Krisenkathedrale wehnen zu lassen die also das eigentlich nur immer behandeln als zusätzlichen Effekt damit es nicht so trocken klingt und damit eigentlich nicht arbeiten.

00:57:43: Man kann das auch mit normalen Instrumenten machen, bloß es ist viel schwieriger.

00:57:47: Weil jedes natürliche Instrument bringt durch den Übertragungsweg erstmal vom Instrument ein Stück Luft.

00:57:57: da wird schon eine Luftsäule und Luftraum bewegt dann kommt es auf das Mikrofon an Dann ist das Mischpult dazwischen dann kommt der Verstärker Jedes auf Band, dann geht es wieder zurück und das sind dermaßen viele Wege die also beispielsweise durch die Direktverbindung von elektronischem Instrument zur Verarbeitung noch dazu kommen was also störend wird Störfaktoren bringt.

00:58:26: Und diesen Aufbau diesen lorischen Aufbau des Frequenz Spektrums der Bandbreite eigentlich ein bisschen im weh stehen.

00:58:35: Dadurch unterscheiden sich ja in der herkömmlichen Musik gute Instrumentiere oder Arrangeure von schlechten.

00:58:43: Die Arangeure bzw.

00:58:45: Instrumentierer, die wissen meistens nur aus Erfahrung warum sie das so und nicht anders machen.

00:58:51: Sie wissen oft gar nicht dass ich da irgendwelche Frequenzen summieren und so je bald und mulmig und störend aus dem Lautsprecher herauskommen dass sie sich aufrunden.

00:59:04: Früher war es ja auch so, dass bestimmte Komponisten Werke nur für eine bestimmte Kirche geschrieben haben und das dieses gleiche Werk vielleicht in einer anderen Kirche überhaupt nicht klingt.

00:59:14: Und vor allen Dingen oftmals nicht unbedingt für die Kirche sondern für die Orgel, die da stand.

00:59:20: Es gibt zum Beispiel Klaviermusiken, die auf bestimmten Flügeln unmöglichklingen weil die in bestimmten Bereichen dermaßen ungünstiger Resonanzen hervorbringen.

00:59:34: Und diese Resonanz haben natürlich auch ein Geben zum Frequenzspektrum etwas zu, was man ja nicht haben will.

00:59:41: Auch bei Gitarren beispielsweise hat man das.

00:59:44: Das gute Gitarre-Bauer darf achten, dass nach Möglichkeit die Gitarret in jeder Lage klingt und das nicht plötzlich so einen komischen Ton da noch mitschwingt den er nie gespielt

00:59:57: hat.".

01:01:05: und allerhand bunten Lämpchen, thematisch dazu versucht zu gestalten eine optische Variante zu finden deine Musik umzusetzen Lucky.

01:01:13: Das war nun für dich mehr oder weniger eine Urführung denn live elektronischer Musik hast du ja eigentlich noch nicht so in dem Sinne gemacht sondern du hast dich ja mehr oder wenig an deinem Studio zu Hause ein bisschen versteckt und experimentiert.

01:01:25: Produkt kann man sagen ist die Platte entstanden, die demnächst erscheinen wird.

01:01:30: Was waren das und heute für ein Gefühl für dich?

01:01:32: Und aus welchem Anlass hast du dich eigentlich jetzt in die Öffentlichkeit gewagt mit Live Musik?

01:01:37: Der Anlass war eigentlich nun mal die Reife meiner technischen Ausrüstung dass ich mich das jetzt trauen konnte live überhaupt zu spielen denn normalerweise Zuhause habe Ich meine Achtspulmaschine auf der ich jeden einzelnen Take aufnehmen kann.

01:01:56: Und Live spielen bedeutet ja aber allerdings, dass man alles praktisch abrufen muss und auch die Thronarten verändern kann was man bei Band nicht machen kann.

01:02:08: Der Anstoß war eigentlich das ich bei einem Konzert von Reform im ... wann war das?

01:02:15: In November glaube ich mir das mal hier angeguckt habe ich das spontane Angebot von der Planetarungsleitung bekommen habe hier aufzutreten.

01:02:28: Ich hab mir da die Sache nicht sehr leicht gemacht, ich habe eigentlich Monate lang seitdem an dem Programm hier bastelt.

01:02:37: Ich habe noch auch so circa zehntausend Mark rein gesteckt um neue programmierbare Räte mir herstellen zu lassen und außerdem auch noch zu kaufen.

01:02:49: Viele Sachen sind Spezialanfertigungen, und das Resultat heute mit der eigentlich kann man schon sagen Multimedia-Schau ist ein Anfang.

01:02:59: es ist noch nicht unbedingt das Befriedeigenster ich habe schon ein paar Bier getrunken und ich bin aus dem auch schon bisschen mühe.

01:03:08: Ist ja auch schon ein bisschen spät heute Es ist ja fast um vierundzwanzig Uhr,

01:03:12: zehn

01:03:13: nach zero Uhr.

01:03:15: Aber was mich unheimlich begeistert hat war auch die Vorbereitung vom Planetarium dass der Leiter der Jochen Rose sogar nach Berlin gekommen ist sich von mir Bilder Bücher also nicht Bilderbücher sondern Bilder und Bücher hat zeigen lassen.

01:03:36: Malern, die ich sehr gerne habe und zum Beispiel Kaspar David Friedrich, Salvador Dali.

01:03:45: Die dann umgesetzt wurden, die den projiziert worden an die Planetariums Decke nach den Möglichkeiten, die die Leute im Planetarium hatten haben sich so eine Mühe gegeben und das hat mir so ein Spaß gemacht mit denen Leuten zu probieren gestern den ganzen Tag dass heute gleich beim ersten Mal, nach der ersten Minute das Netzteil vom Mischspult.

01:04:11: Kabute-Jang ist es.

01:04:13: Es gab eine große Qualmwolke und dann war alles vorbei.

01:04:16: Das Konzert musste erst mal für eine dreiviertel Stunde unterbrochen werden.

01:04:19: Also

01:04:19: ein außerplanmäßig Effekt?

01:04:22: Völlig außer planmäßig Effekte.

01:04:24: Das zweite Konzern um zwanzig Uhr, das erste fand um siebzehn Uhr statt.

01:04:30: da war auch gleich zu Anfang einen Defekt nicht keinen Effekt, sondern ein D-Effekt.

01:04:37: Das sollte nämlich wirklich kein Effekt sein!

01:04:40: Dass irgendjemand da sehr viele Leute auf der Bühne rumgeladet sind, mir jemand was von Meloton weggetrampelt hat und dann gab es Nulltonen Und das hat natürlich meine Stimmung auch beeinflusst.

01:04:55: Ich war sehr confuss danach meinem wirklich hervorragenden Ingenieur Heinz Naubern zu verdanken, dass er alles gleich wieder in den Griff gekriegt hat und das es eigentlich seit nach einer Minute weitergehen konnte.

01:05:12: Was mich dazu bewogen hat überhaupt live aufzutreten ist die Tatsache, dass das Projekt im Palastrepublik was eigentlich seit ich möchte sagen am halben Jahr längst hätte fuhr aufführt werden sollen eben immer noch nicht passiert.

01:05:29: und ich habe einfach Lust mit der Musik, die jetzt mache.

01:05:34: Und seit vier Jahren dann Bauer einfach mal an die Öffentlichkeit zu treten und nicht eben bloß nur mit Schallplatten sondern auch tatsächlich mal mit dem Prickeln live!

01:05:46: Ich hab's ja heute zweimal erlebt weil live kann auch ganz schön live was passieren?

01:05:52: Ja nun ist das Stück was wir gehört haben in dieser Aufführung im CS Planet Time noch nirgends veröffentlicht worden auf keiner Aufnahme vorhanden, jedenfalls nicht im Rundfunk auch nicht auf Platte.

01:06:03: Was ist das eigentlich für ein Stück gewesen?

01:06:05: Wie erklärst du deine Musik?

01:06:06: oder ist es jetzt wieder so was, dass man nicht worten gar nicht erklären kann?

01:06:10: Gibt es da irgendwie eine Titelüberschrift?

01:06:12: Nee, da gibt's keine Titel-Überschaft weil ich hätte vielleicht mir mal ausdenken können unter welchem Titel ich das mache.

01:06:20: aber Ich hab dieses Konzert richtig hergestellt.

01:06:25: Man kann da zusammen wirklich herstellen verschiedene Computer und Speicher programmiert werden müssen.

01:06:32: Computer ist vielleicht jetzt ein bisschen übertrieben, also sehr viele Tonspeicher müssen belegt werden und das macht sehr viel Arbeit und ich habe das speziell für das Planetarium gemacht, für diese vier Konzerte.

01:06:47: Morgen finden ja nochmal zwei Stadt und wenn ich nach Hause komme dann werde ich dieses Speicher wieder löschen.

01:06:55: Ja das war also einmalig kann man sagen

01:06:57: Das ist jetzt einmalig und ich will es allerdings für die nächste Zeit mal probieren mit Leuten, die eben eine PE haben.

01:07:08: Die Licht machen und vielleicht irgendwann mal ein bisschen mit Filmen so in der Art multimediale Show aufzubauen.

01:07:18: aber das ist nebenbei sagt auch ne Finanzfrage.

01:07:22: Ich wäre jetzt momentan finanziell ein bisschen überlastet.

01:07:27: Das wäre noch mal ein Projekt von Einenzigtausend

01:07:31: Mark.

01:07:32: Und momentan ist das für mich nicht möglich, es geht nicht.

01:07:38: Ja vielleicht noch was zur Reaktion des Publikums?

01:07:40: Du hast ja ein bisschen miterleben können und es gab Zugaben.

01:07:44: Bist du überrascht über die positive Resonanz auf deine Musik.

01:07:48: oder hast du das mehr oder weniger erwartet aufgrund der Günstiger Zeit, sagen wir mal der modernen Zeit für elektronische Musik.

01:07:56: Eigentlich durch gewisse Erfahrungen in der letzten Zeit war eigentlich so die Erwartungshaltung meinerseits nicht so hoch weil doch momentan eine Musik läuft die unserer elektronischen Musik also unser meine ich jetzt von den paar Leuten die so auf der Welt sowas machen ein bisschen entgegenläuft durch Punk, New Wave und sowas diese elektronischen Faxen, die jetzt so ein paar ... Wie sagt man da?

01:08:26: Deutsche Welle.

01:08:28: Neue deutsche Welle.

01:08:29: also das kann ich eigentlich nicht so... Das ist eine sehr amatürhafte Behandlung von Elektronik.

01:08:37: Die werden ja doch durch zu viele Tränen an den Knöpfen zustande kommen sehe.

01:08:44: Aber Ich bin eigentlich überrascht Darüber dass die Leute der Meinung waren, dass es alles viel zu kurz war.

01:08:53: Obwohl ich ja immerhin durch jede Stunde fast gespielt hab.

01:08:58: Schlimm wär's allerdings gewesen wenn nach der stundene, ihr seid jetzt, das war ja wie vier Stunden!

01:09:03: Das wäre natürlich viel schlimmer hier gewesen aber... Ich habe eigentlich nicht erwartet, dass die Leute das so positiv aufnehmen?

01:09:11: Nicht weil vielleicht bei uns wenig existiert sondern Diese Musik stellt ja auch gewisse Ansprüche an das Durchhaltevermögen.

01:09:22: Das ist ja streckenweise sehr aggressiv, möchte ich mal sagen.

01:09:28: Das hat mich eigentlich sehr überrascht dass die Leute da so viel zu haben verlangt haben.

01:09:34: Ich habe fast gar nicht mehr spielen können.

01:09:36: Ich hab ja nicht mehr gewusst was ich spielen soll weil so einer Musik kann man sich nicht hinsetzen wie früher.

01:09:42: und dann nochmal ein Titel den ich vielleicht Ich hatte vielleicht noch das eine oder andere Programm zu Hause machen müssen.

01:10:03: Wie lange hast du nun eigentlich gebraucht, um dort hinterzusteigen?

01:10:07: Welche Amplituden und welche Wellenbewegungen.

01:10:11: Also die ganze Parameter, die eigentlich so ein elektronisches Glied vollzieht, um bestimmte Töne zu steuern.

01:10:18: Wie lange Hast Du da gebrauchten, um da voll hinterzustehend?

01:10:21: Ja es gehört erstmal dazu eine ganz solide elektronische Ausbildung und in entsprechender Praxis.

01:10:28: Ich war dann sieben Jahre Entwicklungsingenieur für Elektronik und nebenbei habe ich mich als hobbymäßig mit solchen Anwendungen der elektronik beschäftigt.

01:10:41: Und das hat dann auch noch mal vier Jahre gedauert bis ich dazu gekommen bin, dass wir jetzt mit Lucky so eine Zusammenarbeit machen können.

01:10:49: Woran knurlst du gerade?

01:10:50: Ich kann mir aber sicherlich vorstellen, dass da nie was perfekt ist an so einer Anlage, dass man versucht immer neue Varianten zu finden um bestimmte Effekte noch wirkungsvoller und vielleicht nicht mit so viel Handarbeit verbunden zu kreieren.

01:11:04: Wir arbeiten jetzt an verschiedenen Computerkonzepten, wo wir das Angebot an Mikroprozessertechnik, was bei uns schon vorhanden ist vom Funkwerk Erfurt benutzen wollen und da geht es im Prinzip darum, dass man die ganze Sache, die er jetzt livemäßig und im Studio einsetzt noch besser handhabbar macht.

01:11:31: Also von der ganzen Anwendertechnologie sagen wir mal, dass wir da zu einer schnelleren Bedienbarkeit kommen und auch noch zu einem umfangreicheren Speicherprogramm kommen.

01:11:43: Dass wir also noch viel mehr Möglichkeiten dabei haben.

01:11:47: Und das betrifft dann weiterhin noch Entwicklungen die dahin gehen, dass man auch die Studioarbeit noch etwas von der normalen Handarbeit befreien.

01:11:57: Computer-Mixprogramm?

01:11:59: Ja,

01:11:59: also bei der Studioproduktion, bei der Urbandproduktion für Schallplatten.

01:12:04: Dass da auch ein Computer eingesetzt wird, der von der sechzehn oder vierundzwanzig Kanalmaschine einen komputermäßigen Mixvorgang durchführt was für uns dann eine sehr große Zeiteinsprache bedeutet und außerdem auch eine Kapazitätsverbesserung bringt.

01:12:22: Da man die Sachen beliebig oft reproduzieren kann und sich an den gewünschten Zustand eben annähern kann, was man im normalen Vorgang nicht machen kann.

01:12:34: Weil dann da Vorgangen irgendwann beendet ist und das lässt sich dann nicht nochmal reproduzieren.

01:12:39: Wo besteht denn nun eigentlich die Gefahr?

01:12:41: Dass man da wirklich nicht sich von der Technik unterbuttern lässt, Lucky?

01:12:44: Ich habe das schon öfter gesagt dass ich also hier wisse Dinge der Musik diese früher gemacht worden als reine Artistik betrachte.

01:12:53: Also geht es nicht unbedingt darum per Hand schneller wahnsinnige Läufe, Töne zu spielen.

01:13:02: Sondern gewisse Stimmung zu erzeugen und seit Anfang an, seitdem ich mich eigentlich beschäftige mit der Elektronik sehe, dass ich Instrumente kriege die meinen Vorstellungen entsprechen nicht irgendwelche Instrumenten die was alleine machen.

01:13:21: gerade für das live spielen brauchen wir allerdings ganz andere Instrumente als wenn man im Studio sich befindet.

01:13:29: Im Studio kann man alles nochmal von vorne machen, man fährt die Bandmaschine zurück.

01:13:36: das geht im Live-Konzert natürlich überhaupt nicht weil man kann nicht sagen so jetzt müsste mal alles vergessen was hier gerade gewesen ist.

01:13:42: jetzt fange ich noch mal vom vorn an also so wie es eigentlich heute gewesen ist aber da konnte ich nur wirklich nichts dafür wenn irgendetwas ausfällt dass dann eben die technische Tücke.

01:13:54: Aber grundsätzlich, diese Sache mit der was du sagst ist dass man sich unterbotan lässt.

01:14:02: Das passiert vielen Musikern.

01:14:05: das muss ich allerdings zum Leidwesen feststellen.

01:14:09: Dass sie sich also unwahrscheinlich von den Werksprogrammen die in solchen Synthesaltern vorhanden sind beeindruckend lassen denen eben vierzig Programme die vom Werk ihr liefert werden reichen Und die sich ja nicht mal trauen unbedingt jetzt ein Programm zu löschen und ein eigenes reinzunehmen.

01:14:27: Aber das ist vielleicht gerade im Goethe-Jahr so'n Problem, was auch wieder mit dem Faust etwas zu tun hat.

01:14:36: Man muss nicht unbedingt den Teufel rufen um... ...um die Kreativität in sich zu fördern Sondern bei einer gewissen Willensstärke Die man aufbringt.

01:14:50: dann kann man.

01:14:52: Na, wie soll ich das sagen?

01:14:54: Das ist vielleicht jetzt auch ein hinkender Vergleich.

01:14:55: Vielleicht ist es aber richtig... Es gibt inzwischen nun schon solche Sachen wie den Fairlight-Musikcomputer bei dem man nicht mal mehr eine Mehrspulmaschine braucht, der also Stereo das was man sich ausdenkt und schon auf Knopfdruck dann reproduziert.

01:15:15: Und da ist natürlich die Gefahr vorhanden dass man's sich beeinflussen lässt von den technischen Möglichkeiten.

01:15:22: Aber das ist eigentlich nicht Sinn der Sache.

01:15:24: Sinn der Sachen, dass man diesen Dingen die ja eigentlich tote Hosen ohne uns sind... Dass man denen unseren Willen aufzwingt und nicht umgekehrt.

01:15:35: Ich gebe das zu.

01:15:35: es ist oft nicht einfach Denn plötzlich hast du einen Klang der dich so beeindruckt wurde aber sagst wenn nur ein Speicherbahnsynthesizer hast wo du sagst ich speichere das erstmal ab Ich kann es vielleicht nochmal erbrauchen und dass ich das Programm, was ich jetzt da reingehe, noch mal abendere.

01:15:56: Das ist so wie ein Notizblocken.

01:15:57: Speicher in einem Synthesizer ist wie ein notizblock, dass du erstmal auf den Knopf drückst und dann hast du deinen Klang drin.

01:16:04: Aber trotz allem sollte man weitermachen!

01:16:07: Man soll sich nicht damit zufrieden heben durch so einen Zufall des Ergebnisses.

01:16:11: Man sollte trotzdem weitermachten... ...und je mehr Speicher natürlich so ein Syntheseiser hat, desto besser ist das.

01:16:19: Und ich muss sagen, der Nächste den ich dann haben werde.

01:16:23: Das wird eh noch sein mit sixty vier Speichern über ein Kassetteninterface.

01:16:28: Dann kann ich die vier Sechzig Speicher auf normalen Kassett-Rekorder überspielen durch digital Eingabe.

01:16:35: Signale Ja Nein und dann kann ich dir auch wieder irgendwann wieder zurückrufen habe Ich Wiederviehren seht das immer weiter.

01:16:43: ich kann also unendlich viel Programme Aufnehmen Und das eine Sinn der Sache, dass wie Notizblock.

01:16:53: Unser Ziel ist es eigentlich nicht Klänge zu speichern sondern Klangabläufe.

01:17:00: Das heißt also ein Klang-Ablauf ist auch das was wir gerade machen, das sprechen und Fairlight bietet es schon.

01:17:07: Fairlight kann schon Sprache abspeichern.

01:17:10: Also sprichst einmal etwas rein, ein paar Sätze und dann wird das in digitaler Signale zerlegt.

01:17:19: Das ist eine vollkommen neue Dimension.

01:17:22: Du kannst etwas neu schöpfen, mithilfe dieser Art und Weise von einer digitalen Zerligung.

01:17:30: du nimmst eine analoge Kurve die völlig gleichmäßig ist und es wird zerhackt in ganz kleiner digitale Bausteine.

01:17:40: Und diese digitalen Schritte werden einprogrammiert Die gehen ins Programm ein.

01:17:48: Eine wahnsinnige, was soll man sagen?

01:17:53: Dazu wird ein Wahnsinniger Rechner.

01:17:56: Es passiert es öftern dass man bei der Klangfindung Klänge findet die man gar nicht haben will Die aber trotzdem sehr sehr beeindruckend sind.

01:18:08: Da wäre das natürlich oft Quatsch.

01:18:10: wenn man weiter dreht und sagt nein nur weil ich diesen Klang nicht haben Will schmeiß' ich den jetzt weg.

01:18:18: vielleicht kann ich das, was ich jetzt gerade gefunden habe mal gebrauchen.

01:18:21: Das heißt also ich öffne einen Speicher.

01:18:24: Ich mache den Aufnahme bereit und mit einem Knopfdruck ist dieser Klang, den ich gerade hier gefunden habe, der nicht zufällig gefunden habe drin.

01:18:32: Das heisst es ist wie ein Notizzettel, den die ich ablege.

01:18:37: Irgendwann brauche ich das mal und dann kann ich abrufen Wenn dieser Klang dann auch wieder nicht so ist wie ich ihn dann brauche, kann ich ihn entsprechend abändern.

01:18:48: Es geht alles mit Synthesizer ganz hervorhaben.

01:18:51: Aber trotz allem nachdem ich diesen Speicherplatz belegt habe mache Ich dann weiter.

01:18:58: Manchmal belege ich bei so einer Klangfindung vier fünf manchmal zehn speicher bis ich dann sage jetzt ist es erreicht Und dann mache ich den Zehnten wieder auf und löscht denen.

01:19:12: Dann ist er fest, weil ich ja bei der Klangfinder, wenn ich jetzt den Zünderzeiter die Speicherbereiche aufmache... Das heißt, wenn Ich den jetzt abschalte, ist das was ich mir ausgedacht habe durch die Redigierung.

01:19:25: Ist natürlich auch hier lösht!

01:19:27: Ich muss dann irgendeinen Speicherplatz belehen, damit ich den Klang beim nächsten anschalten, der Zünderszeiter wieder habe.

01:19:34: dass er mit mir irgendetwas machen kann, Herr Syntheseiser.

01:19:37: Das erlaube ich ihm nicht!

01:19:39: Das passt ... das gibt's nicht.

01:19:41: Dass erlaubig weder meinem Sohn noch meinen Hund noch meiner Katze ist erlaublich keinem, nicht mal Synthesizer...

01:22:30: Was sind wir?

01:22:38: Madame?

01:23:39: Ich hab

01:24:10: das

01:24:11: schon mal hingelegt.

01:24:15: So mein Arbeitsplatz ist jetzt zu?

01:24:16: Ja.

01:24:16: Das ist ja mein zweites Wohnzimmer über.

01:24:20: Und hier willst du ein paar Änderungen, ne?

01:24:22: Ich habe nur gemeint ob man ... aber das ist wirklich noch eine Idee.

01:24:26: Ob man dieses ... Magenta, dieses schönes ... was sich schon rausknallt.

01:24:31: Ob man das will?

01:24:32: Ich brauche mal einen Tastatur-Shirt.

01:24:34: Die brauchst du doch nicht!

01:24:35: Ja, ja.

01:24:36: Mein Darling, nehm dir eine Tastatur.

01:24:39: Guck mal, ob man hier noch nur hier unten dran, nur dieses Stück hier in dieser Farbe machen könnte.

01:24:49: Mhm.

01:24:49: Das ist frech und würde ich verwitzig halten an dieses linke auslaufende Haar von Lucky.

01:24:59: So, das weg.

01:25:00: Ja, machen wir weg.

01:25:01: Wenn du das jetzt so abschneidest, könnte man ... Da hast du mal wieder Stift hier raus.

01:25:11: Dass man das Magenta und dass das hier aufhört, so schräg.

01:25:20: Hier unter dem Ding Schräg abschleiden.

01:25:28: Das gefällt mir schon ganz gut!

01:25:30: Was hältst du davon?

01:25:34: Oder ist es noch zu viel, dass noch weiter unten ansetzen muss da?

01:25:39: Zu

01:25:40: weniger magenta.

01:25:41: Noch ein bisschen weniger, ja.

01:25:44: Ja du guck mal siehst das nicht, dass es gut aussieht?

01:25:46: Das ist ein bisschen frecher.

01:25:47: und ja ja speichern.

01:25:52: Die Herausforderung ist ja schon seit Jahrzehnten, seit ungefähr neunzehnundachtzig.

01:25:56: Das Grafiker wenn sie eine CD machen weniger oder viel komplizierter denken müssen während so ein dreißig mal dreißzig Zentimeter Plattencover bietet ja viel mehr Möglichkeiten.

01:26:08: jetzt haben Sie die ehrenvolle Aufgabe

01:26:10: sowohl

01:26:11: eine LP als auch eine CD und dann auch noch wie ich gehört habe mit weniger Titeln auf der LP zu machen.

01:26:18: Monika warum erstmal viel weniger Titel?

01:26:21: nenne ich viel weniger.

01:26:22: Auf einer LP passend bekannterweise auf der Seite, wenn's hochkommt ... ... vierundzwanzig, fünfundzwantig drauf, auf eine Seite.

01:26:29: Da muss man auch ein bisschen engen?

01:26:30: Und das ist schon eng!

01:26:31: Eine Möglichkeit nur zwanzig.

01:26:35: Aber die CD hat ja mehr Platz und es war im Original bei der Eier hier eine CD.

01:26:41: Wir mussten bei der LP zwei Titel runterspeisen in schweren Herzen, aber auf der CD sind sie erhalten Und die hat dann auch ein paar mehr Infos.

01:26:50: Die CD, weil wir da mehr Platz haben mit Bucklet.

01:26:53: Ja?

01:26:54: Aber jetzt noch mal der Grafiker gefragt ... Es ist ja auch viel Schrift und viel Information.

01:27:00: glücklicherweise, dass man auch ein bisschen was erfährt über die Musik.

01:27:04: Was war die größte Herausforderung?

01:27:06: Das CD ist noch nicht fertig!

01:27:08: Wir brauchen so einen anderen Riff verpacken.

01:27:11: Wir brauchen dazu den Bucklet um das ganze Text unterzubringen Genau wie beim Palastkonzert, wir haben auch zwei Produkte gemacht.

01:27:19: So ein Gatefold, wo ziemlich viel Information ist und dann innen hülle mit das ganze Back-Katalog von Lucky.

01:27:26: Also

01:27:26: immer das Klappcover?

01:27:27: Das hier Palastkonto hat einen Klappencover.

01:27:30: Und da waren alle Infos, die man brauchte,

01:27:40: war schon.

01:27:40: Es heißt Gatefold.

01:27:41: Ich weiß es nicht jeder!

01:27:42: Ja... um alles auf der CD verpacken unterzubringen.

01:27:44: Wir haben so ein Mini-Clubcover, Pocket Pack mit eine Stecktasche aus Innenhudeln, wo wir das ganze Backkatalog von Lucky platziert haben und dazu haben wir auch einen Bootglit gemacht.

01:27:59: oder müssen wir auch ein Bootglitt machen?

01:28:01: Um diese ganzen Informationen...

01:28:04: Nur auf der CD von dem Palastkonzert war es ja auch schön, den Palastrepublik noch mal ein Denkmal zu setzen.

01:28:10: Wenn man das aufklappt ... Das ist wirklich auch ein Date-Full als CD?

01:28:15: Ja, klar!

01:28:16: Und da ist der Palastrepublik drauf in voller Schönheit und das fand mir ganz wichtig.

01:28:20: Da waren nach genug Platz mit dem Booklet und die Einschiebtasche wo die ganze Diskographie zu sehen ist im Überblick Und das hat viel, viel Mühe gemacht.

01:28:32: Mein Dadeck, ich danke dir!

01:28:34: Gerne.

01:28:34: Toll Spaß gemacht.

01:28:35: Aber hier gibt's natürlich auch noch mal ... Entnehme ich hier dem Probedruck oder wie Sie auch dazu sagen, da gibt es auch nochmal das ganze Över von Lucky anzugucken was glaube ich auch natürlich dazu dient, anzuregen vielleicht die ein oder andere Geschichte nachzukaufen wenn man sie nicht hat in der Sammlung.

01:28:55: Das ist nach wie vor alte Grafikarbeit.

01:29:00: Macht Ihnen das wieder Spaß, so eine Venue-Cover zu machen?

01:29:03: Auf jeden Fall.

01:29:04: Ja klar, man hat viel mehr Platz und es ist

01:29:08: was

01:29:09: hinterher von der Haptic her viel besser und angenehmer.

01:29:14: Ich hab zwölf Jahre lang im Presswerk gearbeitet ... Wo genau?

01:29:18: Hier in Wedding, Gustav Mayeralli, wo wir alles aus den Regionen gedruckt haben, gepresst haben.

01:29:25: Und da merkt man schon, Leute damals waren gewöhnt so mit LPs zu gestalten.

01:29:35: Und dann kann diesen Umbruch und alles müsste kleiner sein, und textmäßig musst du komprimierter sein... Man merkt schon das ist ein Spannter!

01:29:47: Und Amoni hat sowieso sehr viel Text.

01:29:52: Wie finden Sie dann die Gestaltung der Amigaschall-Plattencover?

01:29:56: Ich hatte damals gehört, die Grafiker wurden sehr schlecht bezahlt.

01:30:00: Weil das galt so etwas wie als Verpackung und nicht als Kunst.

01:30:05: Also da konnte man nicht wirklich reich werden, wenn man ein gutes Plattencover in einer DDR machte.

01:30:09: Aber sie sehen ja hier einige vom geheimen Leben zum Beispiel ... Hier das mit der ...

01:30:16: Das hat alles von der Welt gemacht.

01:30:18: Alle unsere Cover, alle durchweg!

01:30:20: Wirst du auf diese Ehe?

01:30:21: Das wurde jetzt gerade getauscht, weil das war dann was eine CD.

01:30:25: Wird ja jetzt eine LP, deswegen machen wir auch ein ganz neues Kabel.

01:30:28: Aber wir haben es hier drauf gelassen, um vielleicht jemanden, der dir hat ... nicht von Kopf zu stoßen.

01:30:33: Also die gab es, aber es gibt ne neue Auflage.

01:30:36: Ansonsten hat Alti Kava den ganzen Jahr als Kinderkatalog und auch dieser ersten beiden hat Vonderberg gemacht.

01:30:44: Dies bei der Zeiten, das war schon Frau Schulze, die hat ... Das Bild haben wir zu Hause hing.

01:30:51: Also ich finde, dass die Cover ... zur Media-Zeiten was unsere Cover betrifft, die waren alle toll, finde ich also.

01:30:58: Die waren alle toll und das war auch ein Kunsthandwerk!

01:31:02: Man kann nicht sagen, dass das nur als Verpackung galt.

01:31:05: Du wurdest schlecht bezahlt, stimmt?

01:31:06: Ja, aber so wie Verpackungskünstler eher als Grafiker... Aber

01:31:11: da hab ich viele nachgefragt muss ich ehrlich

01:31:12: sagen.

01:31:14: war aber auch für jeden Trafiker schön, sich auf diese Weise zu verewigen.

01:31:18: Auch das Papier war nicht so optimal!

01:31:20: Das war so labrige Pappe, wenn man so richtig schöne Westalbum in der Hand hat.

01:31:24: und dann war es vielleicht noch glänzter... Meinem

01:31:27: Traumtabarbaum, das war eine Frechheit, ne?

01:31:28: Das war schick des Westkabers.

01:31:32: Aber das war eben auch sein Notgebohr.

01:31:34: Man konnte froh sein, dass überhaupt das Presswerk im Babelswerk angeschmissen wurde Weil das war ja auch alles knappe Ressource.

01:31:41: Und vor allem presste das Babelsberger Werk für CBS, sehr viel Lizenz.

01:31:47: Das darf man nicht vergessen!

01:31:49: Gut dann lass ich euch jetzt hier in Ruhe noch weiter kreativ arbeiten und

01:31:55: wann?

01:31:56: vielleicht kommt er in den Handel?

01:31:58: Wann können wir uns darauf

01:31:59: freuen?!

01:32:00: Das ist das Hartmut nicht da.

01:32:02: Also

01:32:02: ungefähr?

01:32:03: Also sagen wir mal, die DLP ... der Andruck, wie man es schon sagen könnte, als solche ist schon vorhanden freigegeben.

01:32:11: Jetzt kommt's drauf an, wie lange das Presswerk braucht um dieser ganzen Scheibe.

01:32:15: Ich denke

01:32:16: um

01:32:17: vier Wochen.

01:32:18: Spätestens vier Wochen!

01:32:19: Wir sind ja jetzt fertig und jetzt spätestens zwei

01:32:20: Wochen.

01:32:20: Zum Sommer anfangen können wir uns vielleicht

01:32:22: sehen.

01:32:23: Anfang Juni, also im Juni kommt sie zum Sommer anfingenau.

01:32:27: Gut,

01:32:27: dann lass ich euch

01:32:28: jetzt ... Das braucht doch zu Musik.

01:32:31: Dann lasse ich euch alleine und sage schon mal tschüss!

01:32:33: Okay, tschüs Rock!

01:33:55: Abonnieren, kommentieren.

01:34:04: Denken Sie daran!

01:34:07: Vergessen

01:34:08: sie nicht ihre Antennen zu erden.

Kommentare (2)

Jörg Wagner

@surehot Vielen Dank für das Feedback. Dann hat es sich doch gelohnt, das Interview 44 Jahre aufbewahrt zu haben. Freut mich, dass es nicht nur von Wert ist für die, die Lacky noch live erlebt haben. Seltsamerweise sieht man auch erst mit Abstand, welche Interviews wirklich wichtig waren.

sureshot

Wow, ein tolles historisches Dokument. Was dieser Mann in der DDR (!) vor über 44 Jahren gemacht hat und wie er darüber reflektiert, ist beeindruckend. Ich kannte ihn vorher nicht. Danke für diesen Podcast!

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