DIE MEDIENHÖLLE #027 | KI
Shownotes
► (0:00:00) - INTRO - Das Finale “Arno und die Morgencrew” O-Töne:
- Arno Müller, 26.06.2026, 05.06 Uhr, 104.6 RTL
- Jan Lohan, 29.06.2026, 06.30 Uhr, 104.6 RTL
- Trailer 102.7 KIIS FM, Los Angeles ► (0:17:18) - Themenübersicht ► (0:22:40) - Medienhölle-Tresor ► (0:23:06) - BUCH-TIPP: “KI-Resilienz im Journalismus” Café-Gespräch mit den Autoren Dr. Leif Kramp und Dr. Stephan Weichert rec.: Berlin, 22.06.2026, 14.00 Uhr Vgl.: https://ki-resilienz.digitale-resilienz.org/ ► (0:53:06) - KI: Mit 14 Tools im Einsatz für den Jugendschutz Interview mit Daniela Hansjosten, Leiterin Standards & Practices @ RTL Deutschland GmbH | Jugendschutz, KI & Governance rec.: Berlin, 25.06.2026, am Rande einer Veranstaltung der Deutschen TV-Plattform ► (1:06:19) - RADIO: Was macht Radiourgestein Marion Hanel? Ausschnitt aus der Sendung “Time for Vinyl” mit Philipp Nitzsche, Alex Berlin rec.: Berlin, 22.06.2026, 19.00 Uhr ► (1:29:45) - OUTRO - Hitze
►► SUPPORT gern via Medienhöllen-Kasse: https://www.paypal.com/paypalme/anten…
►►ODER PER BANKÜBERWEISUNG: Jörg Wagner Freier Journalist IBAN: DE93500105176000318805 BIC: INGDDEFFXXX Verwendungszweck: SPENDE JW
Stationvoice : Lydia Drechsler; https://www.kräuterblütenliebe.de/ Sounddesign: William Wienke; https://william-guitar.de/ Cover: Ingo Römling; https://www.monozelle.de/ Hosts: Philipp Nitzsche und Jörg Wagner Post: post [ätt] medienhoelle [pünktchen] de
Transkript anzeigen
00:00:00: Fünft Uhr und sechs
00:00:01: Minuten.
00:00:02: Arne und Dimon schon hier auf der
00:00:05: TV-Six.
00:00:06: Heute ist
00:00:06: es heute, der
00:00:07: sechsohnzwanzigste Juni die letzte
00:00:10: Show.
00:00:15: Das ist nicht einfach!
00:00:18: Da sind jetzt in den letzten Tagen so viele Emotionen zusammengekommen,
00:00:22: so
00:00:22: viele Hörer, die geschrieben haben, die angerufen haben... Auch so viele Freunde aus der Branche, aus der ganzen Welt.
00:00:28: Radioleute die sich gemeldet haben und natürlich viele Stars und Menschen
00:00:37: die
00:00:37: von den dreißig Jahre die Show teilweise oder ganz mit begleitet haben.
00:00:42: das ist schon eine sehr emotionale Sache und ich muss auch wirklich sagen, ich bedanke mich auch bei RTL dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben so lange zwei Wochen lang Abschied zu nehmen.
00:00:55: Das muss man auch noch mal sein das ist auch nicht selbstverständlich.
00:00:58: Und auch dafür nochmal Auch in die Geschäftsführung In The Holding nach Köln Vielen Dank.
00:01:07: Ich habe mich sehr wohl gefühlt
00:01:08: und
00:01:09: ich fühle mich noch sehr wohl hoffentlich bis Zähnst du?
00:01:13: Bis es dann
00:01:14: vorbei ist.
00:01:25: Und die Crew ist jetzt nicht führungslos, sondern da wird Jan aus dem Radio-Potsam, glaube ich.
00:01:32: Da in der Mikrofon stehen ... ... vierhundertviertfünfzechs RTL Morgengrew, sechsunddreißig!
00:01:35: Halb sieben.
00:01:37: einen guten Start für dich in diese neue Woche.
00:01:38: und das Besondere ist ja... Ja?
00:01:40: Die hundertvierfunkzechste RTL Morgan Crew klingt neu mit mir, Jan Nohan.
00:01:43: Schönen guten Morgen.
00:01:45: Ich habe mich unbedingt gut geschlafen, aufgeregt als war heiß.
00:01:48: aber ich wollte gerade sagen, das verstehst du wahrscheinlich gut.
00:01:50: Aber ich hab dir was mitgebracht.
00:01:52: zum Einstand kriegst du bei uns die begehrtesten Tickets.
00:01:55: Philipp, wann hast du zum ersten Mal Ahn und die Morgengroh gehört?
00:01:59: Da war ich Kind.
00:02:00: Das lief dann morgens beim Schwimmunterricht.
00:02:04: Ich erinnere mich.
00:02:06: Gerichtstraße habe ich schwimmen gelernt.
00:02:08: Und da war unten so eine Kneipe mit einer Frau, die unfassbar viel Haarspoil drin hatte... Und ihre Sufis da so bedient hat, also Vornehmenssufis.
00:02:18: Aber ja und da lief immer an und die Morgenkuh.
00:02:21: Daher ist es wegen meiner erster Erinnerung daran.
00:02:23: Keine Ahnung warum ich mich daran erinnern kann aber du hast sehr erfolgreich... Du warst
00:02:27: so
00:02:28: gut geschnitten gewesen?
00:02:29: Naja,
00:02:32: wenn fünf bis zehn Uhr, dann muss man erstmal wach sein.
00:02:35: Ich weiß noch, dass das noch ein neunzehntig, neunter September war.
00:02:39: thirty-five Jahren ist die Morgengro zum ersten Mal auf Antenne gegangen und ich weiß noch Uwe Wasserman.
00:02:46: Die ist ja auch ein bekannter Kollege, jetzt bei ... Auch für Comedy-Elemente zuständig unter anderem.
00:02:54: Der sagte damals, hör dir das doch mal an!
00:02:57: Wenn du das Autoradio auftrehst, denkst du, du wirst ausgeschäumt?
00:03:01: Die hatten damals wirklich eine Stereo-Basisbreite... Also nicht so dass man denkt, das ist Ping Pong, zwei Kanal kennt man ja Stereophonie Aber das wirkte wirklich so als wäre links und rechts noch ein Auto mit Lautsprechern gewesen aber zu Lasten der Frequenzen, also der Höhen vor allen Dingen.
00:03:20: Aber das haben die voll in Kauf genommen und einfach so ein unfahrwechselbaren Sound zu kreieren.
00:03:25: Ein bisschen hallig war da irgendwie was raufmoduliert oder es wirkte so weil das Studio vielleicht ein bisschen größer war als die normalen.
00:03:35: Und was ich nicht wusste ist dass komplett das Studiodesign und auch überhaupt die Show uns selbst diese Melodie dann übernommen haben von einer Station aus Los Angeles.
00:03:46: Das habe ich jetzt durch Zufall nachgelesen, hundertzwei Punkt sieben in Los Angeles können wir mal anhören.
00:04:07: Ja also es ist ein Klon, US-amerikanischer Klon finde ich es ganz gut, dass das für nun dreißig Jahre hier in Deutschland gehalten hat.
00:04:15: Also noch mal Respekt!
00:04:16: Weil das gelingt nicht wirklich jedem, fünfundreizeie Jahre im Radio durchzuhalten schon gar nicht mit einem Mitu-Produkt.
00:04:23: Nja... Was heißt hier Mitu Produkt?
00:04:26: Mitu ist da heutzutage was anderes.
00:04:28: oder was meinst du mit Mitu?
00:04:29: Nee,
00:04:29: Mitu is die Bezeichnung für Ich auch.
00:04:33: also wenn man zum Beispiel Günther Jauch hat und jemand kopiert die Quiz-Show, bloß mit anderen Musik-, anderen Fragen, anderem Studio-Design sagt man das ist ein Mitu-Quiz.
00:04:44: Also quasi nicht das Gleiche aber dann doch irgendwie schreien alle ich auch, denn man darf Ideen klauen.
00:04:51: also... Das ist schon!
00:04:52: Aber nicht eben original.
00:04:54: wer wird Millionär?
00:04:56: Ich arbeite ja auch bei einem Radiosender der auch eine morgensendung hat wo ich arbeite.
00:05:00: und als es verkündet wurde dass hier Arno geht da kam viel.
00:05:06: einen Satz Den würde ich gerne zitieren.
00:05:10: Das war der letzte, der richtig dickes Geld verdient hat und so eine richtige fette Radio-Persönlichkeit mit einem gewissen Vibe war.
00:05:21: Wissen die Kollegen
00:05:24: mehr?
00:05:24: Wie bitte?
00:05:25: Wissen sie Kollegen mehr was er so verdient hatte?
00:05:27: Ja also da sind es angefallen... Das hat schon Grund, warum er immer gut braun gebrannt ist und eine Rolex Daytona übrigens tägt.
00:05:38: Die Uhr ist doch so kostspielig mein lieber.
00:05:40: also du würdest davon äußerst fürstlich so fünf sechs Jahre leben.
00:05:47: Und wenn es das Platinumodell ist dann bis ans Ende deines Lebens.
00:05:50: Ja aber ich war nicht nur Moderator.
00:05:53: Er war auch... Aber ist ja noch Programmchef.
00:05:56: wie ist denn das?
00:05:57: Also ich habe gehört er wird den Sender beraten Was immer das
00:06:01: heißt.
00:06:01: Ah, so macht man das heutzutage!
00:06:04: Da kennen wir doch aus deiner Zeit im Medienmagazin auch so Leute die dann auch noch den Sender beraten haben, so wie fünfzehntausend Euro und so eine Sache ne?
00:06:12: Also beim
00:06:13: Privatfunk habe ich nichts dagegen wenn man solche Stars irgendwie nicht ganz verschwinden lässt sondern sagt er ist immer noch so die heilige Eminenz im Hintergrund oder so.
00:06:24: ja das ist alles okay.
00:06:26: Das ist nicht mein Problem, was ich mit RTL habe.
00:06:28: Ich fand nur als ich mir diese fünf Stunden angehört habe der letzten Sendung dachte ich mir okay es ist gut wenn jetzt vielleicht mal da so ein neuer Mensch am Mikrofon steht bei einem Respekt vor Arno Müller aber dieses dieses das der Chef also Arno und die Morgan Crew dass sie immer quasi aufs Stichwort warten wann Sie lachen
00:06:51: dürfen
00:06:52: das finde
00:06:54: Vorbei, also da kann man auch mal andere Elemente ausprobieren.
00:06:59: Das fand ich so ein bisschen und zumal ist es der angeblich die lustigste Morgensendung Deutschlands.
00:07:06: Also vielleicht habe ich einen anderen Humor garantiert aber...
00:07:10: Weißt du, ich greife mal dieses Ausschäumen von dir auf.
00:07:17: Sagen alle Kalkofe?
00:07:19: Da möchte man nach ein paar Wochen auch seine Ohren mit Bauschaum ausschäuben.
00:07:24: Mir wäre es dann auch über zu viel ... Ich fahre das als Grinch schon irgendwie anstrengend und als so junger Erwachsener zu Zeiten, als ich noch Radio Eins gehört hab Da fand ich das immer schön, wenn auch Leute stilvoll schlechte Laune hatten.
00:07:40: Also da wird so viel zu wenig drüber in den Medien gesprochen wie schön es sein kann Stil voll schlechte laune zu haben.
00:07:48: also schaut aus an Marco Seifert der hat manchmal wirklich Unheimlich gute schlechte Laune.
00:07:56: Also wenn Hertha BSC verloren hat oder so sein Fußballverein, dann brauchst du da nicht nach Sonnstein fragen und ich fand das irgendwie erfrischend.
00:08:04: Also morgens hast du sowieso.
00:08:06: es ist nicht so dass man ja jetzt let's do it und sich selber ein Fake-Getur drauf tun will.
00:08:14: Das fand ich irgendwie nahbarer an mir dran als dieses.
00:08:18: alles ist lustig.
00:08:18: Und dann diese Comedy-Strecken, kennst du noch der kleine Nihilz?
00:08:23: Irgendwann ist es mal zu lustig oder auch... Paul Panzer war, kommt ja vom Radio-Kommedia.
00:08:31: Fand ich auch ganz interessant.
00:08:33: zu Freuchtraumreinigungen, Muschi kann ich mich noch... Gibt es wirklich?
00:08:37: Dann hat er da angerufen und konnte sich nicht mehr halten.
00:08:39: und so alles gut aber diesen Absprung irgendwie zu schaffen was neu ist denn zu kreieren oder das Bestehende so weiterzuentwickeln.
00:08:50: irgendwie sind bei mir also der Funken abgelöschen Mit der Zeit.
00:08:55: Ja,
00:08:56: nun verrate ich dir mein Geheimnis!
00:08:57: Ich habe die thirty-fünf Jahre punktuell mal reingehört und nur dann... naja also man muss schon verstehen dass ich selber Frühprogramm, so hieß das im Originaldeutschen gemacht habe.
00:09:09: Also selbst
00:09:10: bei DT-IV.
00:09:11: Die Leute geweckt haben.
00:09:12: sechs Jahre glaube ich war anders Und da kann man ja nicht parallel, ähm ... Kann man schon.
00:09:17: Ja?
00:09:17: Aber es wäre eh... Also unproduktiv geradezu nebenbei Radio zu hören und dann ist das so dass meine biologische Uhr irgendwann mal in New York stehen geblieben ist und dass ich eher so Nachtmensch bin ne und dann sowie Kalkofe lieber in den Mittag hineinschlafen und da sind selbst morgensendung die bis zehn Uhr gehen für mich weg.
00:09:40: na also das ist leider so.
00:09:42: Und jetzt bei der Hitze ist sowieso gut, wenn man nachts länger aufbleibt und frühmorgens dann irgendwie versucht mit dem Ventilator am Bettende die Zeit irgendwie schlafenerweise zu verbringen.
00:09:56: Also in die Hitzezeit nachts kühlt es ja ein bisschen obwohl ich gerade sehe hier sind dreißig Grad im Studio.
00:10:01: Jetzt haben wir ganz schön sonorisch aber irgendwie doch auch dispektierlich geklungen also so ein bisschen von oben herab, Elfen bei dem
00:10:11: Tourist.
00:10:11: Nein, die haben gesagt vollen Respekt alles.
00:10:13: also das
00:10:14: mit so... Ja dann bezicht es auf mich echt so sollte das gar nicht rüber kommen.
00:10:18: ich habe auch einen ganz gehörigen Respekt davor sich vor allem auch bei so einem privaten Medium wie RTL sich zu behaupten da überhaupt lange zu bestehen.
00:10:32: Also das hätten sie ihm ja auch eher verleihen können.
00:10:36: Und ob dann jetzt immer auch die Arztzahlen da mitgemacht haben.
00:10:40: Ich glaube, sie waren die letzten Jahre so ein bisschen am Abschwellen.
00:10:44: Also großer Respekt davon!
00:10:46: Deswegen
00:10:47: passt der
00:10:48: letzte große Persönlichkeit schon.
00:10:50: Der große Respekt... also man hörte das ja manchmal nicht da war und dass das irgendwie mit Voice Flacking aufgezeichnet wurde oder dass er per ISDN von seinem Anwesen Ich glaube irgendwo im Brandenburgischen zugeschaltet wurde, was auch völlig okay ist.
00:11:04: Warum muss man immer anderthalb Stunden reinfahren ins Studio wenn man nur alle zehn Minuten mal einen Joke macht?
00:11:10: Also das meine ich nicht.
00:11:12: aber trotzdem diese lange Strecke, dass man sich selber nicht langweilt... Das ist sehr schwierig für sich selbst herzustellen.
00:11:22: also ich spreche da aus Erfahrung.
00:11:24: Ich habe mich die letzten Radiojahre dann doch immer über dieselben Themen Also gelangweilt ist jetzt zu hart gesagt, aber ich dachte das täglich grüßt das Momeltier.
00:11:35: Es ist bei mir der Spielfilm, der immer läuft und man muss sich dann immer neu motivieren und es ist ja arrogant zu sagen, weil's einen selber nicht interessiert kann man das nicht weitermachen.
00:11:46: also nimm doch jetzt nur die Hitze Geschichte.
00:11:49: Immer wieder hört man also falte dich bei Hitze so macht die Vorhänge zu und trink viel.
00:11:56: Da denkt man doch, das müsste doch eigentlich mal im Kopf der Leute drin sein.
00:12:00: Aber nein es sind ja auch viele falsche Sachen im Kopf!
00:12:02: Man muss dann also kachelmann macht das jetzt regelmäßig wieder in dem er sagt die Deutschen sind da irgendwie ein schurbler Volk, die denken Zugloch tötet oder macht zumindest krank und er redet immer wieder dagegen... Das hat er schon im Media-Magazin gemacht, das hat er diese Woche wieder bei Radio Eins gemacht.
00:12:19: Dieser Tipp lüftet, macht Zugluft.
00:12:23: Geht unter ein Baum in den Park, wenn ihr könnt ne?
00:12:27: Und setzt euch da an den Schatten.
00:12:29: das ist besser als in der überhitzen Wohnung.
00:12:31: Das wird schon Asche im Mund bei ihm.
00:12:34: Das merkt man ja es.
00:12:35: Er ist eigentlich schon resigniert.
00:12:40: Das ist von Bertolt Brecht, dass man immer wieder das tausendmal Gesagte wiederholen muss auch wenn es zu Asche Im Mund wird.
00:12:46: also ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken.
00:12:48: Und aber hier ist es so, da muss man sich ständig neu motivieren weil man sonst sehr schnell resigniert.
00:12:54: und ich finde das Arno zumindest in der letzten Sendung.
00:12:57: Ich kann das jetzt nicht nochmal Revue passieren, weil wie gesagt mir fehlen da so paar Bruchstücke.
00:13:03: doch sehr dynamisch klang noch mit sehr viel Lust dahinter.
00:13:08: entweder erst ein guter Schauspieler oder er ist tatsächlich mit Freude immer wieder von Montag bis Freitag on Air gegangen
00:13:17: Weil du ja nochmal auch mit in Bezug jetzt auf die letzte Sendung von Arno Müller überhaupt über Morgensendungen gesprochen hast, da gibt es auch noch eine interessante Entwicklung.
00:13:27: Die Electronic Media School haben ihr Audioabschlussprojekt.
00:13:32: also nochmal für die Hörer das ist die dem RBB angeschlossene Journalistenschule.
00:13:38: der RBB ist jedenfalls der hauptgesellschaft er dort Und die haben die Woche sich so in eine eigene Morgensendung ausgedacht und sie dann auf ihrer Internetseite alive sozusagen veröffentlicht.
00:13:51: Das war interessant, sich das anzuhören!
00:13:54: Bis zu achtunddreißig Grad im Schatten – das macht selbst eine Best-Agerin wie Frau Dombrowski nicht mit.
00:14:00: Auch hier in ihrem Wohnzimmer ist es fast nicht auszuhalten.
00:14:05: Früher waren wir oft zusammen beim Tennis Sie mit ihrer gefürchteten Rückhand, ich mit Ersatzbällen und Kleinerfrischungen am Spielfeldrand.
00:14:13: Heute gilt ärztlich angeordnetes Sportverbot!
00:14:17: Denn mit Hitze Stress ist nicht zu Spaßen, sagt Dr.
00:14:20: Steffans.
00:14:22: Manchmal stehe ich allein in meiner Kammer Ein bisschen steif, aber klar wenn man noch nie so richtig Radio am Stück gemacht hat ist man ja auch ein bisschen steift.
00:14:31: Diese Mischung aus Satire Kulturradio also es war eine Menge Lebendigkeit und auch ganz andere Musik wie man sie sonst kennt.
00:14:40: dabei fand ich interessant wieso junge Menschen sich einer Ja, Morgensendungen ausdenken und sie versuchen zu Gehörze bringen.
00:14:51: Was war denn da jetzt vielleicht neu?
00:14:53: oder haben die nur bewährte Muster ausprobiert?
00:14:56: Was war der Sinn was war das Ziel?
00:14:58: Das Neue für mich war die Mischung aus allem Bewertem.
00:15:04: irgendwie mal eine andere Musik Mal etwas Kulturelles mal ein bisschen.
00:15:10: was fordern ist einem satirischen Wort dann aber wieder eine ganz normale Information, kurz und bündig wie man sie also aus ganz einfachen Radiostricken des Alltages kennt.
00:15:24: Und diese Mischung aus allem das war für mich mal was Neues!
00:15:29: Und übrigens der Dozent, der da im Hintergrund auch viel tätig war die Tage.
00:15:34: War Helmut Lena hat habe ich nämlich in deren Stories gesehen.
00:15:38: Auch nicht uninteressant dass er gute mal wieder zur Ehren kommt.
00:15:42: also vielleicht kann man ja mal gucken was dann noch kommt?
00:15:45: Ich werde die mal anfragen ob sie uns ein kleines Interview geben.
00:15:50: Also soviel zu morgen Sendung.
00:15:51: Sie sehen Anscheinend ist das auch ein halb wissenschaftliches Gebiet für Radiologen oder Radionorts.
00:16:00: Aber ja,
00:16:01: nicht von uns
00:16:02: beiden, sagen wir mal so!
00:16:03: Das ist angeblich die Primetime des Radios und die meisten Leute zeigen... Die Hauptsennestrecke?
00:16:08: Ja.
00:16:09: Obwohl es dann noch die zweite Primetime gibt am Nachmittag wenn die Leute wieder aus dem Büro aus der Fabrik oder sonst woher kommen und dann ins Auto steigen oder in die Verkehrsmittel Streaming-Apps dann ihren Lieblingsänder hören.
00:16:27: Das müsste jetzt klappen, also es gab mal Zeiten in der Berliner U-Bahn da riss die Verbindung ab weil er nur Edge war und das unten war ja auch kein UKW-Empfang möglich.
00:16:38: Also das ist alles besser geworden glaube ich inzwischen.
00:16:43: aber dennoch wundert mich dass die Leute bei dem Radioprogramm was man heute so bekommt immer noch treu sind.
00:16:50: also vielen lieben dank dafür haltet das radio doch irgendwie nach oben auch wenn wir jetzt hier podcast machen.
00:16:59: ja auf jeden fall dass wir sind radios sehen Ja, wenn wir können und dürfen.
00:17:05: Aber Podcast ist auch schön!
00:17:06: Da kann man wenigstens ausufern quatschen was man im Radio nicht kann.
00:17:10: Das
00:17:13: hat natürlich den Nachteil dass manche Leute dann irgendwie schon so ha wann kommt denn die Themen?
00:17:18: das Ding heißt doch jetzt hier der Wir
00:17:21: sind doch in der Medienhölle.
00:17:24: Sie können mich anschneiden, bald ist die Kruste gar.
00:17:27: Aber du hast ja einiges Brutzeln, das noch ... Also KI-Themen von der letzten Woche, wenn ich es mir richtig hab, gibt's auch eine Nachreiche?
00:17:35: Na ja, Nachreicheschippe!
00:17:36: Also KI bleibt ein Thema, geht nicht weg.
00:17:39: und weil es auch viel Kritik gab im Sinne von warum wir das so propagieren, warum dass Leute bei uns positiv darstellen.
00:17:51: Das haben wir gar nicht, also wir haben unterschiedliche Sichtweisen von Medienschaffenden auf KI die mit KI arbeiten müssen um effizienter zu sein weil man viel Routine arbeiten dadurch kehlen kann zugunsten eines besseren Journalismus.
00:18:07: dann gab es den Hinweis ja aber die schmeißen doch dann Leute raus.
00:18:11: Ja, das passiert auch.
00:18:13: Unter diesem Deckmantel der Effizienz sagt man die braucht man nicht mehr.
00:18:17: aber das hat ja auch Chris Guese erklärt also Cutter die irgendwie so schneiden wollen wie vor fünf Jahren sind dann möglicherweise nicht mehr geeignet um bestimmte Tätigkeiten auszuführen und die werden dann eben auch mit rausgeschmissen.
00:18:33: dass passiert ja also nicht einfach so sondern da gibt es Entscheidungen von Menschen die sagen Ich weiß gar nicht, ob das allen bewusst war.
00:18:42: Chris Guusel hatte einen Lenin-Zitat.
00:18:45: Lernen, nochmals lernen.
00:18:47: Nur ein bisschen anders formuliert aber so ist es!
00:18:50: Wer jetzt sagt nee, ich kais für mich Teufelszeug der wird's schwer haben zu erkennen wo das Potenzial liegt und die Gefahren liegen.
00:19:00: und da komme ich jetzt zum Thema ein neues Buch dass sich hier mal jetzt für den Videopodcast Sehen in die Kamerahalte.
00:19:09: Wir werden auch Werbung drüberschreiben, aber es heißt KI Resilienz im Journalismus.
00:19:15: Die Autoren sind live kramp und Stefan Weichert Und die habe ich getroffen In einem schönen schattigen Kaffee und der haben mir erzählt warum man erstens dieses Buch vielleicht lesen soll.
00:19:27: das kann man übrigens auch eine Bibliothek sich ausleihen.
00:19:29: also dass ist jetzt nicht unbedingt Pflicht das zu kaufen sich ein bisschen fit zu machen, weil der Untertitel ist Framework und Handlungsempfehlungen für mehr Vertrauen, Verantwortung und digitale Souveränität.
00:19:43: Das worum es da geht dann gleich... Dann war ich bei einer Veranstaltung der Deutschen TV-Plattform.
00:19:52: das ist so eine Vereinigung die sich eben auch mit technischen Standards beschäftigt und die zum Beispiel im Hintergrund gerade an DVB E bastelt also die Verschmelzung vom Fernsehstandard mit dem Internet, dass das noch komfortabler wird.
00:20:10: Aber es gab auch einen Vortrag einer RTL verantwortlichen für Jugendschutz.
00:20:15: Ich gucke immer Daniela Hans-Josten war das genau Leiterin Standards und Practices von RTL Deutschland über Jugendschutz KI und Governance.
00:20:26: Sie hat erzählt wie bereits mit vierzehn KI Tools Fernsehsendung und Filme und Dokumentation, also Bewegtbildinhalte.
00:20:35: Und aber auch der Ton von KI sozusagen gescreened wird und dann Empfehlungen gibt wo man vielleicht schneidet oder ein Prädikat verhängt.
00:20:44: Also sechs, zwölf, sechzehn, achtzehn usw.
00:20:47: Die Sendezeiten im linearen TV danach anpasst und hat auch erzählt dass die KI so genau ist das man selbst erstaunt ist Das zum Beispiel, du kennst ja bestimmt den Film Back to the Future.
00:21:02: Da ist den Jugendschützern am Anfang immer etwas durch die Lappen gegangen.
00:21:08: Möglicherweise ohne Schaden weil das nicht aufgefallen ist.
00:21:11: aber die KI hat gesagt ne, dass muss jetzt hier besonders betrachtet werden und darum geht es auch in diesem Interview welche Stelle das genau ist?
00:21:22: Und dann warst Du doch fern von KI mit Marion Harnel im Kontakt, die vor einem Jahr am einundreißigsten Mai, glaube ich war es den RWB verlassen hat.
00:21:32: nach wie vielen Jahren?
00:21:34: Radio?
00:21:35: Ist
00:21:35: das schon dreißig?
00:21:37: Ja, achtundfünfzig Jahre Radio insgesamt.
00:21:40: Sie hat ja schon als Kindradio gemacht.
00:21:42: Genau.
00:21:43: Unter anderem mit dem Sohn von Herrn Rosenthal und auch Gerth Rosenthaar und auch Oliver Dunk übrigens Mister Radio B-Zwei aber öffentlich-rechtlich, also sozusagen SFB und dann RBB.
00:21:59: Sechsunddreißig Jahre wenn ich es richtig hier in Errung hab.
00:22:03: Ja und da wollte ich aber jetzt einfach mal wissen was macht denn Marion jetzt?
00:22:07: Sie ist halt gleich mit Uli Zelle in den Ruhestand geschickt worden und man wusste dass Marion sich nicht in dem berühmten Schaukelstuhl setzt sondern sie hat über ihre Projekte aktuell erzählt bei dir in der Sendung, ne?
00:22:21: Bei Alex Berlin.
00:22:24: Time for when you!
00:22:24: Und wir dürfen dankenswerterweise da einige Ausschnitte von hier an diesem Podcast wiederholen quasi.
00:22:32: Ja liebe Zuschauer und vor allem Zuhörer und das Ganze wie immer vom Mund zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft.
00:22:58: So wie Claudius Rogus C. und Henna Jan L. Vielen Dank dafür.
00:23:03: Das Prozedere in den Show-Notes.
00:23:06: Ich bin Leif Kramp, Kommunikations- und Medienforscher und Forscher seit Langem zur Transformation des Journalismus.
00:23:13: Und Veranstaltungsworkshops ja, mir liegt sehr die Bildungsarbeit mit Erwachsenen aber auch Jugendlichen am Herzen.
00:23:19: Stefan?
00:23:20: Stefan Weich hat Medienwissenschaftler, Publizist, Gründungstirektor das Volker Instituts für Digitale Resilienz zusammen mit Leif Vorstand des Vereins der das Institut trägt und schon viele Jahrzehnte in der Weiterbildung, Beratung und Forschung
00:23:37: aktiv.
00:23:38: Wir haben uns das letzte Mal zur Medienthemen ausgetauscht vor rund einem Jahr.
00:23:43: Damals ging es um den Koalitionsvertrag der Bundesregierung.
00:23:47: Ihr wolltet damit ein paar Punkte reinkommen Habt die Gemeinnützigkeit sehr stark herausgestellt, die ein wichtiges Ziel sein sollte für die Bundesregierung.
00:23:56: Ich will erst mal kurz den Stand abfragen bevor wir zu dem aktuellen Thema kommen.
00:24:02: Ist da was passiert?
00:24:03: Wir haben einen Digitalminister seit einem Jahr, wir haben einen Kulturstadtminister seit einer mehr und ihr habt dort ein sehr aktuelles Paper.
00:24:11: damals als Input reingegeben.
00:24:12: ist da etwas draus geworden?
00:24:14: Leider zu wenig, muss man sagen.
00:24:16: Also tatsächlich auf der politischen Bühne sind die Schwerpunkte anders gesetzt worden.
00:24:21: Die Sache der Gemeinnützigkeit und der Anerkennung von Journalismus als gemeinnütziger Zweck.
00:24:27: Ich würde nicht sagen es hat keine Zukunft aber ist es schwer geworden.
00:24:29: Deshalb ist es wahrscheinlich um so Anschlussfähiger und auch zielführender weil man damit eine breitere Adressatenschaft Anspricht wenn man von Gemeinwohlorientierung spricht das was in Deutschland ja auch der auf nicht rechtlich Grundfunk durchaus leistet und auch sehr gut leistete.
00:24:43: Aber es ist etwas, was tatsächlich eine Perspektive hat im Bezug auf den Markt.
00:24:47: Das heißt also Vertrauen des Publikums in dem man rein auf finanzieller Ebene re-investiert – in Journalismus, in die Exzellenz wenn man so möchte ja.
00:24:57: Also Journalismus kann immer mehr Exzelenz vertragen sehen wie jeden Tag Und da hat dann die Politik auch eine Rolle, aber wahrscheinlich nicht die entscheidende.
00:25:07: Das könnte dann tatsächlich ein Gelenksfaktor sein.
00:25:09: Aber die Gemeinnützigkeit, wenn du mich heute fragst ... Es ist keine rosigen Zeiten im Moment.
00:25:17: Wie funktioniert Demokratie überhaupt?
00:25:20: Man gibt sich ja nicht nur als Bürger zu erkennen, sondern auch als Fachmann.
00:25:25: Man entwickelt eine Roadmap, man sagt das ist wichtig und wenn ihr das vielleicht ignoriert dann passiert das, dass und das.
00:25:33: Und das wollen wir doch gemeinsam als Gesellschaft nicht.
00:25:37: Gibt es wenigstens sowas wie ein Feedback?
00:25:39: Dass die sagen vielen Dank!
00:25:41: Wir haben jetzt andere Baustellen.
00:25:42: Wir müssen erstmal das Glasfaser in die Fläche bringen.
00:25:45: oder wie läuft so?
00:25:45: was also Bürger du bist ja nicht Mitglied der Bundesliga oder wäre es wahrscheinlich einfacher?
00:25:50: Naja, wir wollten wichtige Themen in den politischen Prozess einspeisen.
00:25:54: Das haben wir getan und das ist auch passiert.
00:25:56: Wir haben uns da positioniert.
00:25:58: Es wurde zur Kenntnis genommen, es wurde auch vom Bundeskultur- und Medienstaatsminister gelesen.
00:26:04: Und
00:26:06: die Frage
00:26:09: mit dem Minister aktuell selber nicht aber mit seinem Referatsleiter Weil das
00:26:13: ist nämlich das Problem.
00:26:14: Das mache ich auch mal transparent, ich versuche den schon seit einem Jahr zu bekommen.
00:26:18: Ich habe ihn zweimal persönlich getroffen am Rande von Veranstaltung und er hat immer gesagt da ist mein Pressoffizier kümmern sich und seitdem ist es immer... der hat andere Dinge zu tun.
00:26:28: Wir hoffen sehr auf ein zeitnahes Gespräch denn es geht ja nicht nur darum öffentliche Debatten mitzubestimmen seitens des Ministeriums sondern auch wirklich Dinge in Gang zu setzen Dinge zu bewegen und das ist im Moment sehr, finde ich noch vernachlässigt.
00:26:46: Also wir hoffen sehr dass das Thema Gemeinnützigkeit weiterhin auf der Agenda bleibt – der Medienpolitischen Agenda.
00:26:54: Ich sehe aber auch wie live im Moment da wenig Hoffnung.
00:26:58: Das Pferd ist tot geritten unter dieser Regierung in dieser Legislatur.
00:27:04: Ich glaube einfach mein Gefühl ist die CDU will es nicht!
00:27:07: Ihr habt die Zeit aber natürlich produktiv genutzt.
00:27:10: Das gehört sich so, ihr habt ein Buch geschrieben.
00:27:12: und worum geht es da?
00:27:15: Ja das Buch ist jetzt sowas ganz anderen.
00:27:17: was aber verwandt ist geht auch um gemeinwohl orientierte Ideen und Modelle und zwar zum Thema KI.
00:27:24: wir nennen es KI Resilienz.
00:27:26: Wir haben dann ein umfangreiches Buch mit einer sozusagen vorausgehenden Studie jetzt publiziert vor ein paar Wochen.
00:27:37: Unsere Idee ist, dass wir eigentlich in den Redaktionen Frameworks brauchen wie wir mit KI umgehen.
00:27:42: Im Moment werden immer noch viele Toolparties gefeiert ohne das man sich um den Hangover sorgen macht.
00:27:48: also es wird viel experimentiert und ausprobiert aber so richtig in geregelten Bahnen läuft das alles nicht und das sehen wir auch an dieser aktuellen KI-Debatte die seit rund anderthalb Wochen läuft dass da Hauen und Stechen, auch wirklich eine relativ gehässige Debattenkultur im Moment herrscht.
00:28:11: Mit Anprangerungen mit den onzianten Tum usw.
00:28:14: Und dagegen haben wir ein sehr gutes Modell vorgelegt, das man jetzt diskutieren
00:28:19: müsste.".
00:28:20: Bevor wir zu dem Modell kommen, vielleicht noch mal eine kurze Replik für alle die uns jetzt zuhören und vielleicht sogar auch zusehen.
00:28:26: In der Ausgabe Nummer sechsundzwanzig wird quasi die Diskussion abgebildet, die in Wien gerade stattgefunden hat wo man mit einiger Maßen ja ich sage mal befremden und gleichzeitig erstaunen zur Kenntnis genommen hat was hier diskutiert wird.
00:28:42: Chris Guese sagte früher Radio Moderator bei Fritz und jetzt als Medienunternehmer auch ein großer Podcaster sagt er, das kommt ihm vor wie so Jahrmarktsattraktion.
00:28:52: Die KI wird jetzt so behandelt wie früher.
00:28:55: der Spielfilm sag ich mal.
00:28:56: wenn irgendwie eine Lok auf der Leinwand zu sehen war hat man huuuhuu gemacht und die eigentlichen Wahrnehmung, dass daraus mal ne richtige Kunstgattung wird, dass das ein ernsthaftes Genre auch beim Dokumentarfilm wird konnte man damals noch nicht sehen.
00:29:11: also es ist mehr Theaterzauber die Diskussion oder Wie siehst du das live?
00:29:15: Ist das Ob ein KI jetzt einen Meinungsbeitrag schreibt oder nicht, ist das nicht irgendwie ... Das hat eigentlich nichts mit KI zu tun.
00:29:22: Sondern mit seriösem Journalismus?
00:29:25: Es hat im Endeffekt alles im Journalismus mit Handwerk zu tun und für das Handwerk braucht man Instrumente so.
00:29:32: Und die Instrumen werden nicht vorgegeben, sondern sie werden ... Wie wir sehen, wir kennen den Berufsstand es wird genutzt was da ist ja und womit man glaubt umgehen zu können.
00:29:43: Und insofern ist die KI, ich finde es ein sehr interessantes Beispiel und eine Analogie zum Spielfilm etc.
00:29:48: Es hat natürlich auch ästhetische Facetten aber es geht vor allem darum dass natürlich Inhalte produziert werden und da benutzen Journalistinnen und Journalisten ganz unterschiedliche Instrumente eben auch KI und wer's nicht tut oder sich gar nicht damit auseinandersetzen seine eigene Relation dazu findet.
00:30:05: und das Mastering also wirklich was ich für noch sagt Kontrolle zu bekommen über die Instrumente und die Werkzeuge, das war mit dem Internet genauso wie mit dem Computer oder der Elektronisierung.
00:30:18: Der Redaktion
00:30:19: etc.,
00:30:20: wie baue ich eine schöne Seite?
00:30:22: Also kann man lange darüber reden.
00:30:26: erst wenn man es wirklich kontrollieren kann für sich, für sein Arbeitszusammenhang dann ist es sicherlich auch guter Journalismus.
00:30:34: Und da kann man sich immer einzelne Beispiele anschauen und darüber urteilen, wie gut das denn gelungen ist.
00:30:40: Wir werden alle sehr schnell, sehr viel besser – das hat man in den letzten drei Jahren gesehen -, darin zu beurteilen wie diese Werkzeuge eingesetzt werden.
00:30:48: Also insofern, was ich sagen will ... Es ist Alltag!
00:30:50: Es ist längstalltag!
00:30:52: Manche Redaktionen Nehmen es auch als Alleinstellungsmerkmal, bewusst zu provozieren dieser sehr emotionalisierten Debatte.
00:31:04: Wir setzen vollständig darauf.
00:31:05: Es gibt sogar Geschäftsmodelle die draufsetzen weil man wiederum eigene Produkte, eigene Werkzeuge, eigene Tools entwickelt.
00:31:12: Die man dann wieder um anderen Redaktionen andienen kann und idealerweise, um das ja auch mal auf den Punkt zu bringen wird, dass dafür eingesetzt, um Journalismus natürlich noch besser zu machen und um Kapazitäten frei zu bekommen, um noch besseren Journalismus – also wie man ja immer so schön sagt wo Journalismus oder Mensch hauptsächlich eine Rolle spielt vielleicht auch rauszugehen aber auch das nur ein Aspekt mit Menschen zu reden und das eben nicht an die Technik zu delegieren weil das nichts zu nichts führt um da eben diese Kapazitäten frei zu bekommen, um dort noch besser zu werden.
00:31:45: Aber Stefan du hast letztes Jahr schon von Zombie-Zeitungen gesprochen.
00:31:50: das ist natürlich die andere Seite, die Schattenseite der KI.
00:31:53: also die kann automatisch irgendwelche Inhalte generieren die so aussehen wie Journalismus.
00:31:59: aber es ist nicht immer mit allen Technologien so.
00:32:00: man kann mit einer Darmstromfose einen Keilrieben ersetzen wenn man eine Panne hat aber man kann damit auch jemanden töten
00:32:08: Genau, also es ist nicht das die KI-Systeme selber oder die Tools, die schlecht oder gut sind sondern immer der Mensch.
00:32:15: Der sie benutzt und er dahinter steht und die Debatte im Moment wird aus meiner Sicht an der falschen Stelle geführt.
00:32:22: Es ist so ein bisschen eine Scheindebatte, es wird jetzt fast jeden Tag ne neue Sau durchs Dorf getrieben von jemanden, der JetGPT auf Level eins benutzt hat und viele Wortbeiträge kommen jetzt von Menschen oder Kolleginnen auch die augenscheinlich keinerlei Ahnung haben wie man mit KI vernünftig arbeitet.
00:32:39: Ein sehr kluger Kommentar den ich gelesen habe kam von Benjamin Piel dem Chefredakteur des Weser Kuriers, der eben gesagt hat das gibt ne Schlaunutzung ohne Dummnutzung von KI.
00:32:48: Ein Microsoft Manager hat das neulich mal in einem internen Workshop geäußert, der ist noch deutlicher gesagt shit-in-shit out.
00:32:55: Also wenn ich Müll reingebe kommt auch Müll raus und das müssen sich eigentlich Journalistinnen zu Herzen nehmen.
00:33:02: Darum müsste sich die Debatte drehen.
00:33:04: wie können wir eigentlich konstruktiv produktiv und möglichst intelligent KI einsetzen?
00:33:09: Und das kann im Sparing sein um Argumentation zu verbessern!
00:33:13: Das kann in der Überarbeitung von Texten sein, um Formulierungen noch besser zu machen damit die Leserin sie noch besser versteht.
00:33:21: Also ich würde im Moment eigentlich jeden feiern wollen, der das ausprobiert und viel experimentieren.
00:33:26: Es wäre schön wenn wir aus den Fehlern die gemacht wurden eher lernen statt eine Hexenjagd auf einzelne Kolleginnen zu betreiben.
00:33:35: Wir müssen aber um nochmal zu unserer Studienidee zurückzukommen, dafür sehr gute redaktionelle Leitlinien entwickeln.
00:33:41: Die all das umfassen was darf, was nicht?
00:33:43: Wo sind die Tabus?
00:33:45: Wo sollte man es einsetzen?
00:33:46: Wo bleibt menschliche Urteilskraft eigentlich das Wichtigste im Journalismus?
00:33:51: Was dürfen wir also nicht an die KI abgeben?
00:33:54: und dazu gehört natürlich kritisches Denken eigenständiges Denken unsere gesamte Urteilskraft.
00:34:00: Im Moment verschwimmt in dieser Debatte alles.
00:34:02: Es wird alles in einen Topf geworfen und da muss ich sagen, dass das geht... Also du musst mit Prince zu sagen….
00:34:09: Wir können nicht die Party feiern, like it's nineteen ninety nine.
00:34:12: Ja wir sind im Jahr zwei tausendzechsundzwanzig und wir müssen uns auch mit den modernen technologischen Begebenheiten auseinandersetzen egal ob Minister oder Politiker oder Journalistinnen.
00:34:24: Wir müssen uns damit abfinden dass hier etwas Neues entsteht.
00:34:28: was Thomas L Freedman geschätzter ehemalige Kolumnister New York Times jetzt mit eigenem Substack Newsletter gesagt hat es entsteht sowas wie eine neue Spezie ist auf die wir uns einstellen müssen in den nächsten Jahrzehnten oder im nächsten Jahrzenten.
00:34:42: Wenn ich kurz ergänzen darf, das Problem dabei ist dass es unterschiedliche Geschwindigkeiten gibt in der Aneignung ja diesen Mastering kontrollieren zu können.
00:34:51: Es gibt unterschiedliche institutionelle Möglichkeiten und eigentlich sollten die Häuser um die es ja geht, über die wir sprechen.
00:34:59: Also die Medienhäuser mehr auf Befähigung setzen.
00:35:03: Dabei geht's nicht einfach nur um Workshops und Weiterbildung sondern tatsächlich einen ganzheitlichen Rahmen zu geben Orientierung um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Redaktion Und jetzt kommt natürlich auch die Freien Die wirklich für Veranstalten ja auch mit unseren Vokerbildungsprogramm, viele Akademie und eben auch Workshops wo wir speziell auf freie Kolleginnen und Kollegen ansprechen.
00:35:25: Wo wir immer wieder hören sie fühlen sich wirklich allein gelassen und das in vielerlei Hinsicht aber eben auch beim Einsatz von KI einmal der Zugang ist natürlich nicht gewählt muss also selber natürlich organisieren.
00:35:35: die fehlt natürlich auch die Orientierung innerhalb von Redaktion wo man sehr viel auch zwischennehmen Ja, also auch als Erfahrung lernen kann.
00:35:42: Aber solange das nicht, ich will mal fast sagen generalstabsmäßig auch entwickelt wird, nicht nur eine Leitlinie sondern tatsächlich auch die aktive Bewegung um es eben in die Kontrolle zu kommen und sich der Technologie wirklich zu bedienen wird es weiterhin zu laufen.
00:35:57: Es wird weiterhin eine Vereinzlungsbestrebung geben, viele werden es einfach, viele wenn ich sogar der Großteil würde das tatsächlich nutzen.
00:36:02: aus Effizienzbeschreibungen warum auch immer ja weil es auch einfach dazu gehört aber ist dann natürlich allein gelassen und dadurch sind diese Lerneffekte zielen ins Leere Haben wir uns natürlich viel Gedanken gemacht, wie könnte man das?
00:36:15: Wie kann man so eine Art Framework haben bis genannt.
00:36:17: Wie könnte das helfen?
00:36:19: und wir gucken uns in dem Zusammenhang natürlich auch Best Practices an.
00:36:22: Wir unterhalten enge Kontakte zum Beispiel zur Redaktion von Studio forty-seven in Duisburg die das natürlich zur Effizienz und Reichweitensteigerung einsetzen um mit dem gleichen Stamm an Köpfen in einem Team noch weiter ihren Wirkungsradius zu vergrößern, in der Region.
00:36:40: Und die nutzen das eben produktiv, indem sie nicht Leute entlassen sondern um den Impact ihres Regional- oder Lokaljournalismus zu erhöhen.
00:36:48: also es gibt viele gute Beispiele dies produktiv im besten Sinne des Journalismus einsetzen und keine Leute massenhaft entlassen was aber auch viele machen.
00:36:56: darüber muss man natürlich reden.
00:36:57: An wen richtet sich das Buch konkret?
00:37:00: Also ist es für den Macher genauso interessant wie für den Manager?
00:37:04: Wir glauben ja, weil wir das in der systemischen Betrachtung die wir da haben um mal den Fachbegriff zu nehmen mit einbeziehen.
00:37:10: Das ist von der Management-Ebene also Geschäftsführungsmanagement, Redaktionsmanagement bis hin zum Umgang mit Freien und Selbstständigen die ja auch zum Universum einer Redaktion gehören, den es übrigens im Moment an wahnsinnig schlecht geht ist unser Eindruck.
00:37:26: Das schließt das alles mit ein, dass nämlich dieses Ökosystem insgesamt betrachtet wird und das machen im Moment die allerwenesten Redaktionen.
00:37:33: wir richten uns vor allem und so ich sag mal so mittelgroße Medienhäuser, die sich jetzt nicht wie so'n gigantischer Verlag wie Axelspringer eigene Strategieabteilungen leisten können, die sie sich darüber Gedanken
00:37:45: machen.
00:37:46: Mach mal nochmal ein konkretes Beispiel, also jetzt mal auf mich gemünzt als jemand der ziemlich lange in einer Medienbranche unterwegs ist.
00:37:54: Der irgendwie schon bisschen Ahnung hat was KI ist damit rumbastelt und auch weiß wo die Stärken und Schwächen sind.
00:38:03: Also, dass man sich durchaus nicht verlassen sollte auf einen Auswurf einer KI.
00:38:07: Sondern das nochmal gegen recherchieren muss so ganz normale Tugenden die man ja sonst auch hat.
00:38:11: wenn man ein Zeitungsartikel liest nur weil es ein Mensch ist heißt es ja nicht dass es automatisch wahr ist.
00:38:17: Wie gelingt jetzt der Einstieg in euer Buch?
00:38:19: Nimm mich mal mit oder nehmt mich mal Mit.
00:38:22: Was lerne ich da?
00:38:23: oder was kriege Ich mit um meine Fähigkeiten zu verbessern Oder mich zu sensibilisieren?
00:38:29: live
00:38:32: Ja, das in den Nutschellen ist schwierig.
00:38:35: Aber es soll beides tatsächlich sein.
00:38:38: Es soll erstmal ein Einstieg-Videosformulier bieten.
00:38:43: Das heißt man kommt erst mal überhaupt in den aktuellen Stand der KI Diskussion rein und damit meinen wir nicht im technischen Stand sondern man erfährt wie wird das Thema tatsächlich unabhängig von den sehr aktuellen Geschehnissen.
00:38:58: Aber wie wird das seit zwei, drei Jahren tatsächlich diskutiert?
00:39:01: Was hat das mit dem Journalismus gemacht und vor allen Dingen der Nachrichtenbranche?
00:39:05: Kleine Zwischenfrage!
00:39:07: Ich kann mich noch erinnern... Das habe ich auch in einer letzten Ausgabe erwähnt.
00:39:10: Es gab vor dem Begriff KI im Journalismus den Begriff Roboterjournalismus Süß, ne?
00:39:17: Also da wurden sozusagen Wetterdaten in Sportmeldung
00:39:21: und Sportmedienprosage
00:39:24: umformuliert.
00:39:25: Damit das zum Medium passt oder zu der Art und Weise wie man Nachrichten präsentieren kann.
00:39:30: Wollen
00:39:30: wir so sagen, in gewisser Weise stimmt es ja auch immer noch weil der Roboter als Assistent daran liegt.
00:39:36: die eigentliche Stärke wenn man so möchte ist, dass man hat vollen gesagt sparing partner oder ich sage auch andere und das ist halt hier auch für sehr richtig, weil es eben auch ein Instrument ist von vielen den Um Feedback zu geben, um sich selber zu korrigieren.
00:39:50: Um Gedanken zu schärfen und vor allem auch Struktur zu scherfen und Fehler zu finden in Konsistenten.
00:39:54: Aber es ist wirklich ein kleiner Ausschnitt dessen was natürlich so ein Werkzeug leisten kann.
00:40:01: Im Buch ist das relativ schnell erledigt.
00:40:03: Man kennt auch sonst was wir sonst so schreiben, man kriegt hoffentlich muss man immer sagen einen ganz guten Einstieg in die Entwicklung ja auch die historische Entwicklung und man bekommt ein bisschen den Rückblick und erfährt in welchen Wellen sich die Technologie entwickelt hat und kommt dann relativ schnell auch zu der Frage, okay wie sieht es denn aus in Europa?
00:40:22: Und vor allem in Deutschland bei der Umsetzung.
00:40:23: Natürlich wird dann auch hier und da angemerkt dass es einfach noch Nachholungsbedarf gibt und auch vieles schneller und effizienter reguliert werden könnte und auch Entscheidungen aufgeschoben werden.
00:40:37: aber wo ist dann jeder etwas mit Anfang... Also das sind sehr lange Vorrede die aber wichtig ist ums Thema zu finden und dann der Kern des Buches dass man sich auch quasi mit entsprechenden Vorwissen genauer zu Gemüte führen kann und vielleicht auch direkt einsteigen kann.
00:40:52: Da geht es um die tatsächlichen Indikatoren und Faktoren dieses Rahmens, ja?
00:40:58: Dieses organisationalen Rahmens der aber eben für einen Medienhaus genauso gilt für eine Redaktion wie auch in einer Selbstorganisation eines freischaffenden Journalisten oder einer Journalistin.
00:41:08: Und um da an solche, sage ich mal Basisfaktoren wie Der Mensch muss immer das letzte Wort haben Es wirkt wie eine Plattitüde, ist aber natürlich in der tatsächlichen Fragestellung.
00:41:21: Wie mache ich?
00:41:21: Wie organisiere ich das denn, wenn ich überhaupt erst mich reinfinden muss ... Wie heißt jetzt das neue Claude?
00:41:28: Dann kann man ja auch feststellen, wann deine Sendung mal produziert wurde.
00:41:30: Im Moment haben wir Opus Max, wie auch immer.
00:41:34: Da werden wir noch einen neuen Namen
00:41:35: ... Kann morgen schon
00:41:36: wieder anders sein.
00:41:37: Das meine ich.
00:41:38: Und um da überhaupt erstmal den richtigen Anbieter, Obst und Perplexity, JGPT was auch immer ist Und dann aber tatsächlich für sich selber einen Weg hineinzufinden, aber dann die Alltagsintegration und vor allen Dingen die Integration in die Arbeit als Assistent.
00:41:55: Kurz zurück zu dem Wort Roboterjournalismus ist wahrscheinlich aus meiner Sicht immer noch das Treff, die Treffen rüberzeichnungen weil natürlich KI etwas impliziert.
00:42:04: wo wir jetzt auch immer wieder sehen soweit her es ist damit nicht.
00:42:08: Intelligenz der Companion Also der Companion, die Begleiterin bei der journalistischen Arbeit.
00:42:15: Und man muss es eben so einsetzen können dass es einem in der persönlichen Arbeitsorganisation weiter hilft.
00:42:23: Das Zeitalter der generativen KI ist ja angebrochen vor ein paar Jahren und der Roboterjournalismus da ging's wirklich um reine Wahrscheinlichkeitsrechnung.
00:42:31: Heute ist aber das natürlich über diese Idee eines automatisierten Roboters sozusagen in der Verlängerung meiner Gedankengänge neue Ideen entstehen können.
00:42:44: Also das
00:42:44: Agenten auch Arbeit erledigen und damit auch eben zusammenspielen mit dem Auftraggeber, also den Journalisten dann auch neue Ideien entstehen?
00:42:52: Ja!
00:42:53: Auch kreative Prozesse ganz anders ablaufen können.
00:42:56: Und die KI als Sparing-Partner ist natürlich so ein bisschen euphemistischer Begriff, der nicht ausklammern soll dass da natürlich auch viele gefahren drin liegen, aber bringt es eigentlich gut auf den Punkt.
00:43:06: Ich kann im Sparing mit Anakai viel effizienter sein, viel produktiver und kreativer auch selbst als
00:43:13: Journalistin.".
00:43:14: Und KI Resilienz besagt eigentlich, dass wir nicht nur Technikäuphoriker oder nur Technikskeptiker werden sondern eben überlegen wie wird das systemisch und systematisch in unseren Arbeitsalltag integrieren ohne unsere eigenen Werte aufzugeben.
00:43:31: Ohne unser eigenes Denken aufzugehen und den journalistischen menschlichen Kern noch erhalten in Redaktion oder in jeglicher Arbeit im journalistischen Prozess.
00:43:42: Aber mir hat mal ein Flugschüler gesagt, den ich interviewt habe.
00:43:45: Der in der Ausbildung war für einen Kampfjet Er kriegt definitiv die Regel mit ins Cockpit Vertraue der Maschine mehr als dir selber.
00:43:56: Weil diese ganzen Anzeigeinstrumente, das kann einen Mensch ja gar nicht alles durchdenken kontrollieren?
00:44:04: Das ist eine Extremsituation!
00:44:06: Ist schon klar so und die technischen Fehler bei Flugzeugabstürzen sind geringer als die menschlichen.
00:44:11: So wenn ich das mal auf den Journalismus übersetze, kann die KI also die Technik der Roboter im Hintergrund nicht vielleicht auch das Schlimmste verhindern weil er einfach einen größeren Überblick hat, der Roboter über bestimmte Wissensdaten, Banken und Thesen.
00:44:25: Und von vornherein auch schon in Frage stellen?
00:44:27: Wollen
00:44:28: wir mal so sagen... Also ich weiß nicht, ob ich Journalismus die politische Praxis mit Kampfjets vergleichen möchte aber ist trotzdem interessant.
00:44:34: Der
00:44:35: menschliche Schaden ist vielleicht ähnlich oder?
00:44:37: Möglicherweise ist das sogar beim Journalismus höher zum Teil wenn da was falsch läuft also da verantwortungsbewusst usw.. Es muss man gar nicht darüber reden.
00:44:45: vor allem der eigene Kompass und wenn wir darüber sprechen nun ist ein Kampfjet-Pilot, wenn er schon mal im Gerät sitzt.
00:44:51: Im Gerede und an sich auf die Technik verlassen soll heißt ja er fliegt schon damit das heißt er hat schon eine Ausbildung hinter sich.
00:44:57: und da möchte ich kurz den Bogen schlagen.
00:45:01: man braucht natürlich und dann wird es auch sehr irrelevant wir reden über Studierende Wir reden über Journalismus Schülerinnen und Schüler dort einen solchen Einsatz unreflektiert zu ermöglichen schwierig Ja, sehr schwierig.
00:45:15: Weil dann natürlich potenziell die Fähigkeiten fehlen und tatsächlich auch das Informierte Reflexionsvermögen, die Ausbildung einfach noch nicht ausreicht um eben zu entscheiden zu können.
00:45:27: was bietet mir?
00:45:28: Also wenn man die KI einsetzt um Fact Checking
00:45:34: etc.,
00:45:35: vielleicht nochmal zu unterstützen Dann braucht es natürlich immer noch mal ein Sicherheitsnetz und zwar die eigene Erfahrung, das eigene Handwerk.
00:45:44: Wenn das fehlt ist schwierig.
00:45:45: Deshalb ist es bei jeglichem Ausbildungs- und Weiterbildungszusammenhang wenn man quasi anfängt und überhaupt erst die Grundlagen lernen muss eines Métiers muss natürlich besonders darauf geachtet werden.
00:45:56: Und dann ist natürlich dieser selbst verantwortete Einsatz den auch aus Bildungsinstitutionen gar nicht kontrollieren können oder auch gar nicht sollten sondern tatsächlich diese Sensibilisierung leisten müssen.
00:46:09: Da ist dieser Aspekt umso wichtiger, aber kurzum auf die Technik alleine zu vertrauen.
00:46:15: Ich saß nie in einem Kampfstatt, ich möchte auch niemals dort sitzen.
00:46:19: da mag dieses Szenario zutreffen.
00:46:22: bei anderen verantwortungsbewussten Aufgaben wie eben... der Informations- und Wissensgenerierung muss man eine Erfahrung schatzt.
00:46:35: Und eben möglichst auch der Austausch, ja?
00:46:38: Der dialektische Austausche mit anderen muss einfach am Vordergrund stehen.
00:46:42: Also da würde ich mich nicht auf die Technik allein verlassen, sie ist aber ein wichtiger Hinweisgeber oder Hinweissgeberin wenn man so möchte.
00:46:48: Das ist ganz wichtig!
00:46:49: Sie stößt
00:46:50: auf
00:46:51: mögliche Inkonsistenzen, wenn du das auf Fehler oder auf Fehlfunktionen ansprichst.
00:46:57: Also dafür ist es auch sehr geeignet und aber Vertrauen in letzter Instanz schwierig.
00:47:03: Ich bin da wieder bei meinem Shit-in-Shit-Out Theorem, also je nachdem welcher Mensch das programmiert hat oder die Kontrolle darüber auf die Maschine gegeben hat macht auch letztendlich die Qualität dessen aus was der Maschine kann oder nicht kann.
00:47:18: Und ich finde im Journalismus genauso wie KI uns dabei helfen kann Argumentation nachzuschärfen zu pointieren kann KI auch was anderes nämlich zur Deeskalation beitragen.
00:47:30: KI kann eine sehr schöne Affektregulation mit sich bringen, indem wir Journalisten – wir sind ja meistens in einer zugespitzten Sprache unterwegs – uns da ein Stück weit zurücknimmt und uns auch am Anfang nochmal drüber nachzudenken.
00:47:44: also wenn man so richtig in einen Gespräch mit einer KI geht über inhaltliche Argumente stellt man genau das fest, dass sie einen vielleicht noch mal dazu bringt nochmal mit sich selber ins Gespräch zu gehen und eine Argumentation zu überdenken oder eine inhaltliche Darstellung eines Sachverhalts.
00:48:01: Und das finde ich eigentlich sehr angenehm.
00:48:04: Ich habe früher sonst mit meiner Frau immer gesprochen über meine journalistischen Inhalte.
00:48:07: Jetzt rede ich halt viel mit der KI drüber und ich lerne unheimlich viel dabei!
00:48:11: Das darf man nicht ausklammern.
00:48:12: Es ist ja nicht nur...ich delegiere nicht nur Mühe und Arbeit und Unangenehmes weg sondern ich hab auch ein Lernprozess mit der KI, wenn ich weiß wie ich sie richtig bediene und mit einer KI arbeite die mich schon kennt, meinen Stil kennt meine Texte kennt.
00:48:26: Und das finde ich als absoluten Pluspunkt.
00:48:30: Nun gibt es die Gretchenfrage, die zurzeit diskutiert wird, wie hältst du's mit der Kennzeichnungspflicht?
00:48:36: Wenn Journalisten KI verwenden... also ich wüsste keinen Journalist mehr keine verwendet.
00:48:43: Aber sollte man bestimmte Dinge schon für den Leser, für die Leserin, für den Zuschauer oder auch für den Hörer in dem Fall hier an diesem Podcast immer wieder deutlich machen?
00:48:54: Hier kam KI zum Einsatz.
00:48:55: also ich mache das weil die Musik, die ich verwende einfach aus den Gründen... Weil entweder YouTube oder irgendein anderer eine andere Plattform beckert.
00:49:03: wenn ich urheber rechtlich geschützte Musik verwende Ich würde sie ganz gerne aber es gibt keine Möglichkeiten.
00:49:09: Also ich komponiere quasi mit meinem bescheidenen Kompositionsverständnis und die KI macht sensationelle Sachen draus.
00:49:17: Nach mehreren Stunden zwar, aber es passiert dass ich das wie in der letzten Ausgabe mit einem großen Sinfonieorchester einspielen lasse – mit einem Chor um ein bisschen Johann Straußmäßig klingen zu lassen.
00:49:32: Das habe ich in den Show-Notes ausgewiesen, aber es gibt immer wieder Leute die sagen das reicht nicht in den show-Noten.
00:49:37: So muss das auch sagen oder nochmal im Bild deutlich machen warum?
00:49:42: Also gerade wird ja jetzt die aktuelle Debatte geführt über sowas wie ein journalistisches Reinheitsgebot.
00:49:47: also es gibt nur einen Unterschied zwischen rein menschlich geschriebenen Sachen und wo irgendwie KI mit im Spiel war und dass ist mir zu undeferenziert.
00:49:57: Ich finde, die Debatte führt auch im Moment zu nichts.
00:49:59: Und da wird auch viel großer Unsinn transportiert wie beispielsweise das Vorurteil dass man wirklich auf Knopfdruck komplette Texte generieren kann.
00:50:07: Das kann man zwar aber selbst die Leute die KI Intelligent einsetzen.
00:50:12: für die ist das wie du gerade beschrieben hast mit der Musik ein stundenlanger Prozess meistens also wie gesagt einen Sparing über mehrere Stunden bis mal wirklich komplett hundert Prozent zufrieden ist und meine Haltung dazu ist relativ klar.
00:50:23: ich finde bei Bild bewegbild Bei Audio bin ich mir noch ein bisschen unschlüssig.
00:50:29: Sollte es idealerweise gekennzeichnet sein, weil die Verwechslungsgefahr und der Authentizitätsanspruch ein anderer ist.
00:50:36: Die ist also relativ hoch.
00:50:38: da sollte es eben auf jeden Fall der Fall sein.
00:50:40: Bei Textarbeit sehe ich es ein bisschen anders, weil... ...die Frage ist wo fängt's an?
00:50:45: Wo hört´s auf?
00:50:46: Wenn ich KI zur Recherche eingesetzt habe mit Zwischenüberschriften abformulieren lassen vielleicht nochmal in die Ideengenerierung gegangen bin oder Argumentationsschärfung.
00:50:58: Wo setze ich dann das an, diese Kennzeichnung?
00:51:01: Würde ich auch sagen... Ich hab mit Google jetzt auch noch mal recherchiert.
00:51:04: Ich habe mit Deeple irgendwas übersetzen lassen.
00:51:06: Mit einem Rechtscheidprogramm.
00:51:08: Also überall ist ja schon KI drin!
00:51:10: Deswegen ist es unheimlich schwierig zu sagen Es muss eine generelle Kennzeichnungspflicht für jegliche Art von Texten geben.
00:51:16: Zumal die Dunkelziffer der Journalistin, die bereits mit KI regelmäßig arbeiten sehr hoch ist.
00:51:21: Viele tun das ja heimlich weil es von Verlagseite beispielsweise keine einordigen Regeln dazu gibt, aber dass es eingesetzt und genutzt wird ist relativ klar.
00:51:31: Und vielleicht noch kleiner Fun Fact ich mache auch seit einem halben Jahr ungefähr Musik mit KI über Suno.
00:51:38: Das macht unheimlich viel Spaß und wer das mal gemacht hat diesen ganzen Prozess der weiß wie aufwendig das eigentlich ist um vernünftige Ergebnisse zu produzieren.
00:51:47: Es ist zwar nicht so aufwändig Wie wenn Ich jetzt eine Band hätte und in Studium müsste und So weiter Aber Ich sitze auch an einem Song, sagen wir mehrere Tage bis der so sitzt wie ich ihn wirklich erwarte.
00:51:59: Live.
00:51:59: ganz kurz noch zum Schluss der Titel des Buches in welchem Verlag erschienen und zu welchen Preis?
00:52:06: Gerne!
00:52:07: Das Buch heißt ganz einfach KI Resilienz und ist in Hamburg erschienen bei Beodee
00:52:14: Und natürlich wahrscheinlich auch als E-Book erhältlich.
00:52:17: Ja
00:52:18: ebook und tatsächlich auf Papier sehr gewichtig.
00:52:20: Gibt
00:52:22: es eine passende Seite dazu, die im Internet aufrufbar ist?
00:52:25: Ja KI-Resilienz.digitale-resilience.org
00:52:31: Oder einfach unsere Institute-Zeite, Institut für digitale Resilienzen von VOCAF ist im Netz viel leichter zu finden
00:52:37: Und da gibt's dann auch Kontaktmöglichkeiten, wenn man mit euch im Gespräch sein möchte
00:52:41: und euch anregen will.
00:52:41: Das ist sehr gerne, dass
00:52:42: überall bestellbar bei Amazon aber natürlich wer mit uns gerne darüber in Kontakt kommen möchte über die Website.
00:52:48: Menschliches Feedback genauso wie das Gespräch hier Menschlich war, aber es kann Spuren von KI enthalten.
00:52:55: Weil ich werde den Sound noch ein bisschen optimieren mit dem von KI.
00:52:57: Das wird für uns.
00:52:59: Damit wir die
00:53:00: Overnight-Oats auch gut verdauen.
00:53:03: Vielen Dank!
00:53:03: Bis zum nächsten Kontakt.
00:53:04: Danke
00:53:05: dir.
00:53:05: Ist da.
00:53:14: Mein Name ist Daniela Hans-Josten.
00:53:16: Ich leite eine Abteilung bei RTL Deutschland, die nennt sich Standards and Practices und der Hilde verbirgt sich unter anderem der Judenschutz.
00:53:25: Sie haben auf der Bühne erzählt, dass sie das schon relativ lange machen.
00:53:29: Ich verfolge den Jugendschutz auch noch, das habe ich gestattet sogar historisch gesehen was die fünftiger Jahre so für Standards hatten.
00:53:38: da war sogar ein Filmkurs schon sehr bedenklich.
00:53:42: wie arbeiten sie heutzutage?
00:53:44: also?
00:53:45: sie haben kleines Team Und müssen für ihre gesamte RTL-Mannschaft doch entscheiden, was darf man wann und zu welcher Zeit senden.
00:53:53: Wenn ich das richtig verstanden habe, geben sie sogar Schnittvorstellungen!
00:53:58: Ich gebe die nicht nur, sondern ich schneide sogar selber.
00:54:00: Das mache ich auch sehr gerne muss ich sagen.
00:54:03: Genau wie organisieren wir das?
00:54:04: Und das ist die große Kunst.
00:54:06: natürlich hat sich Jugendschutz.
00:54:08: Jugendschutz ist dem zeitbest unterlegen.
00:54:10: Das ist ganz klar was in den fünftiger Jahren hoch jugendschutzrelevant war vom Filmkurs angefangen.
00:54:16: Ich erinnere an einen den wunderbaren Film mit Gerd Fröbel.
00:54:19: es geschah am helllichten Tag der nie vor zwanzig Uhr ausgestrahlt werden durfte mittlerweile in der daytime läuft.
00:54:26: Jugendschutz ist dem Zeitgeist unterworfen und hat natürlich einige Veränderungen mit sich gebracht.
00:54:32: Heute wissen wir besser, wie medienwirkung funktioniert und auf diesen wissenschaftlichen Fakten beruhen auch alle Gesetzgebungsverfahren Gesetze die wir haben.
00:54:44: Die Gesetze sind eben auch unsere Grundlage.
00:54:48: Die Richtlinien, die Prüfrichtlinie in der FSF, freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und eben den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag des Jugendschutzgesetzes.
00:54:56: Das sind die Grundlagen auf denen wir arbeiten und daraus abgeleitet wissen wir sehr genau was wir wann um welche Uhrzeit ausstrahlen können und das machen wir in den ganzen Tagen im Team von sieben Leuten.
00:55:09: Arbeiten wie im Voraus so circa.
00:55:12: Der kürzeste Vorlauf ist sechs Wochen, der längste ein halbes Jahr.
00:55:16: Da wissen wir ungefähr was kommt und dann schauen wir uns sehr zielgerichtet für die verschiedenen Zeitschienen an, was wir wann ausstrahlen dürfen.
00:55:24: Und wenn etwas zu einem Furrenzeitpunkt ausgestrahlt wird soll – das eigentlich nicht dafür geeignet ist, Blockbass beispielsweise -, dann gehen wir auch immer bearbeiten legen den Selbstkontrolle vor oder wenn er nur online ausgestrallt wird, nur in Anführungszeichen beurteilen wir den auch selber und schneiden ihn
00:55:43: nicht.
00:55:44: Soweit so gut, aber Sie haben hier ein senditionelles Konzept vorgestellt, dass sie sich helfen lassen von Software.
00:55:53: Modewort künstliche Intelligenz – ich kann mir vorstellen da ist einiges tatsächlich auf diesem Standard, aber andererseits gibt es natürlich auch Software schon länger die jetzt nur Künstliche Intelligence genannt wird als Tool.
00:56:05: oder sind das wirklich alles moderne Hightech-Geschichten, die Sie in so einem Baukasten vorfinden?
00:56:11: Das ist tatsächlich so.
00:56:12: Wir benutzen KI, das ist KI-basiert.
00:56:16: Das sind vierzehn verschiedene KI-Modelle die wir in unserer Mermaid benutzen und die erhelfen uns dabei die kurlen Mengen, die wir haben bei RTL Deutschland.
00:56:26: Ich habe gesagt alleine bei RTl Plus sind ca.
00:56:29: zehntausend neue Inhalte pro Jahr die über den Schirm laufen, also über die Plattformen laufen.
00:56:35: Und das eben gut zu sortieren und zu sichten, zu bewerten, zu analysieren mit einem Team von sieben Leuten ist schon möglich.
00:56:43: Also insofern brauchen wir eine technische Lösung und diese technische Lösung ist eine selbst gebaute KI, die die Anforderungen des deutschen Jugendschutzes entspricht.
00:56:52: Gleichzeitig haben wir aber immer noch das jungenende Loop-Prinzip – der Mensch, der Jugendschutzredakteur oder der Jugendschützer ist die End-Instanz, die entscheidet was an Rating.
00:57:04: Welches Rating eben an welchen Filmen dran kommen und das kann man auch nicht ausheben.
00:57:09: Das ist das Prinzip nach dem auch Bertelsmann seine also der jungen Glubprinzip, dass es das Prinzip was wir bei KI immer verwenden.
00:57:16: Ich bin insofern jetzt ein bisschen erstaunt, weil ich immer dachte dass die FSF und die FSK und wie sie alle heißen die freiwilligen Selbstkontrollen schon vorgelieferte Empfehlungen mit Filmen oder mit Serien verbinden so das Sie gar nicht so viel zu tun haben.
00:57:31: Das wäre super schön wenn es so wäre.
00:57:33: aber nehmen wir mal RTL hat ja vor kurzem Sky gekauft.
00:57:38: Sky hat letzte Woche einen Deal mit AXN gemacht.
00:57:42: AXn ist ein Serien einen Sender auf dem nur Serien laufen.
00:57:48: Diese Serien kommen aus dem amerikanischen Markt, die haben gar keinen Rating für den deutschen Markt.
00:57:53: Das heißt da kommt jetzt ein ganzer Sender mit hunderttausenden von Inhalten und braucht innerhalb von einer Sekunde möglichst schnell Einstufung wie dem Deutschen Gesetz entsprechen.
00:58:05: Aber warum ist das so?
00:58:06: Sind englische Kinder robuster?
00:58:07: Nee der Jugendschutz ist halt in jedem Land völlig unterschiedlich.
00:58:11: also wir in Europa haben schon total unterschiedliche Jugendschutzkonzepte.
00:58:15: Also gehen Sie nach Frankreich, da ist Gewalt relativ egal.
00:58:18: Das heißt ein Action-Blockbuster hier bei uns der bekommt mit Sicherheit eine Sechzehn oder hofft ne Sechzin in Frankreich ne Null.
00:58:27: Gehen sie nach in die USA?
00:58:29: Da haben sie den sexuellen Content, der hochgerated wird.
00:58:33: also das würde bei uns noch nicht mal ne zwölf kriegen.
00:58:36: Es geht teilweise durch die Datein dann Und so ist, so unterschiedlich ist das eben in jedem Land und das macht es eben auch zu schwierig.
00:58:43: Es gibt Versuche, Algorithmen hinter diese Entscheidungen zu bauen und die dann zu übersetzen – in die jeweiligen Märkte hinein.
00:58:50: Mein Empfinden ist aber dass das noch sehr Fehler behaftet ist und nicht wirklich so funktioniert weil Jugendschutzen ein sehr komplexes System sind.
00:59:01: Man kann das nicht mit ein paar Regeln sozusagen erklären.
00:59:06: Aber Sie schaffen das Deutsche?
00:59:07: komplizierte Jugendschutzregelsystem in vierzehn KI zu packen?
00:59:12: Das haben wir geschafft.
00:59:13: Ja, das ist auch ein dickes Brett gewesen.
00:59:16: Das dürfen Sie mir glauben und die KI wäre ja absolut nutzlos.
00:59:19: Wäre sie nur an einer einzigen Stelle nicht brauchbar.
00:59:24: Nehmen wir rechte Symbolik würde nur ein einziges Symbol aus diesem Symbolkatalog fehlen Und nicht angezeigt werden, können ich das Ding ja nicht nutzen.
00:59:34: Also dann wäre einfach die Fehlerquote zu hoch und es wären strafrechtlich relevanter Faktor dann auch noch.
00:59:39: Wenn wir da beanstandet werden würden, könnten Strafen bis zu fünfhundertausend Euro drohen.
00:59:44: also Ja, das haben wir geschafft!
00:59:46: Das ist aber immer noch Arbeit.
00:59:48: Wir müssen immer wieder justieren, immer wieder nachjustieren.
00:59:53: Bei Modellwechseln haben wir das Problem wenn Open AI sagt okay jetzt kommt Modell vier Punkt sechs oder so.
01:00:00: Ich weiß gar nicht, bei welchem Modell wir gerade sind.
01:00:01: Aber Modellwechsel?
01:00:03: Dann müssen wir schauen, sind die Ergebnisse nach dem Modell-Wechsel immer noch genauso gut wie vor dem Modellewechsel.
01:00:10: Dafür haben wir ein Testzett etabliert.
01:00:12: Ein Goldstandard den wir immer wieder anlegen um zu schauen ist da eine Entwicklung ins Schlechtere oder vielleicht sogar ins Bessere.
01:00:19: So machen wir das ja!
01:00:21: Sie haben vorne in der Veranstaltung erzählt, dass sie bei Back to the Future tatsächlich etwas gefunden haben was sie als Mensch und auch ihre Kolleginnen und Kollegen übersehen haben.
01:00:31: Ich habe das
01:00:32: auch
01:00:33: nicht in Erinnerung.
01:00:33: was das gewesen sein könnte.
01:00:35: können Sie das kurz beschreiben?
01:00:37: Bei Back To The Future war ein... Beim Anfang des Filmes ist es tatsächlich so, dass eine Fahrt über ein Plakat auf einem Dach steht gezeigt wird und auf diesem Plakat sexueller Content zu sehen.
01:00:56: Und das ist mir nie aufgefallen.
01:00:58: Nie!
01:00:59: Also ich habe den Film hundertmal gesehen.
01:01:03: zurück in die Zukunft fallen.
01:01:04: Also, insofern ist mir nicht aufgefallen und das sind eben so Sachen oder wir hatten eine Beanstaltung bei RTL wo wir in einer Serie, die wir gar nicht prüfen weil sie keine Jugendschutzrelevanz hat bietet Rostlau Besuchetraumautom sagt ihn vielleicht nix lief auf Vox damals da wurde Eine Protagonistin in der Sendung, die ist mit einem Truck gefahren und hat eben auf dem linken Zeigefinger eine S-Rohne gehabt.
01:01:33: Das ist niemandem aufgefallen weil so genau schaut man da nicht hin.
01:01:37: Also haben wir eh nicht angeguckt.
01:01:38: aber auch beim Sichten ist es uns nicht aufgefallen nachdem dann dieses Anhörungsverfahren gekommen ist.
01:01:43: Und das sind Dinge, die findet die KI.
01:01:46: Der Mensch ist eben Mensch.
01:01:47: Wir sind keine Maschinen, wir sind Fehler behaftet und sind nicht immer hundertprozent aufmerksam und das ist der große Mehrwert den die Maschine hat.
01:01:58: aber die Maschine ist eben auch nur so gut wie der Mensch, der sie gebaut hat.
01:02:01: also insofern es eine Win-Win Situation wenn man es vernünftig
01:02:06: angeht.
01:02:07: Jetzt wird ja für mich quasi Fantasiewach Man könnte jetzt mit generativer KI also neues Tool für Sie diese SS-Rune wegretuschieren oder dass sie der KI anweisen, an dieser Stelle zu schneiden und dann kommt hinten ein ich sage mal zensierter Film im klassischen Jugendschutzpaket raus.
01:02:30: Ist das so?
01:02:31: Ist das das Ziel?
01:02:33: Da schauen wir jetzt sehr weit in die Zukunft also nicht zurück in die zukunft sondern forward to the future und vermutlich ja.
01:02:42: Also ich glaube, ja wir werden in diese Richtung laufen und es ist theoretisch möglich.
01:02:46: Warum also auch nicht?
01:02:48: Es wäre ein nochmaliger Quantensprung wenn das möglich wäre.
01:02:56: aber auch das funktioniert dann eben nur genauso gut wie das was man vorher gebaut hat.
01:03:02: Also Basis wäre immer noch die Mermaid Und deswegen muss man die stabil halten.
01:03:07: Dafür braucht man eben auch Menschen und deswegen kann man auch den Kollegen so ein bisschen die Angst nehmen, um sowas gut zu betreuen oder auch gut zu bauen und auch zukünftig zu erhalten, braucht man Menschen.
01:03:19: und ja das wird aber die Zukunft sein.
01:03:22: da gehe ich von aus weil die Mermaid-Spuck Schnittlisten aus und diese Schnittlisten dann eben an einen Adobe Premiere oder so ranzudocken und diesen Tool dann zu sagen du schneidest jetzt bitte genau nach diesen Timecodes, das ist kein Hexenwerk glaube ich.
01:03:37: Also ich bin kein Tech aber...
01:03:42: Ich glaub auch dass geht bis hin zu den Sachen die mich erstaunt haben.
01:03:46: sie haben auch gesagt man könnte auch an bestimmten Gegenstände oder szenarischen Details Werbung ran poppen.
01:03:55: also wenn es ein Vertrag gäbe sich RTL mit mit Disney Plus oder wem auch immer, dass man dann sagen würde wir passen das dem deutschen Markt an und dann fährt derjenige vielleicht keinen Chrysler sondern irgendwas was Spezifisches.
01:04:09: Genau ich glaube bei also inhaltliche Veränderungen wären wahrscheinlich nur bei Eigenproduktionen relativ einfach machbar oder gut machbar alles was Lizenzware ist da wird es schon schwierig weil dann muss der Lizenzgeber zustimmen was er im Zweifel nicht tun würde weil dann würde er seinen Anteil dafür einfallen.
01:04:25: aber das sind ja alle Szenarien über die nachdenken kann.
01:04:29: Es funktioniert aber, ich habe es schon gesehen.
01:04:30: also wir haben einen Tool Twist was genau das kann?
01:04:35: Also Man sucht sich eine beliebige Szene in einer Sitcom, beispielsweise GZSZ.
01:04:41: Da hat man einen Kaffee-Tisch da steht wie jetzt hier bei uns eine Kaffeetasse drauf und man kann eben der Ei sagen er setze die Kaffeetasse durch eine Coca Cola Flasche
01:04:53: oder Pepsi.
01:04:54: noch mal ne andere Marke zu nehmen?
01:04:56: Oder irgendein anderes Kaltgetränk und das würde funktionieren und man hätte eben genau diesen Effekt.
01:05:05: Noch eine ganz kurze Gerätchenfrage, weil wie halten Sie es mit den öffentlich-rechtlichen?
01:05:10: Ich weiß, dass es in der Vergangenheit immer wieder gute Zusammenarbeit gab.
01:05:13: Aber auch so etwas wie Neid oder auch, ich sag mal, wie Unverständnis, weil die etwa andere Regeln teilweise im Jugendschutz habe ich mitbekommen.
01:05:24: Gibt es mit Ihrer KI Software Arbeit vielleicht sowas wie eine Blaupause, die sie auch verkaufen könnten an die öffentlich- rechtlichen?
01:05:32: Wir sind tatsächlich mit den Öffentlich-Rechtlichen in Besprechung.
01:05:35: Sie müssen jetzt noch nichts verraten, aber ist die Hoffnung groß dass es irgendwie ein System gibt für alle?
01:05:40: Also es wird nie ein System für Halle geben.
01:05:42: so funktionieren wir in Deutschland nicht.
01:05:43: So funktioniert der Markt auch nicht.
01:05:45: also das glaube ich nicht.
01:05:46: Aber es gibt schon die Bemühungen gute deutsche Lösungen eben weil sie auf deutschen Gesetzen basierend für deutsche Anbieter zu etablieren und Wir sind den Gesprächen sowohl mit den öffentlich-rechtlichen als auch mit anderen privaten Häusern Und ich bin sehr zuversichtlich, dass es da Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt.
01:06:07: Ob das jetzt ein Kauf ist oder eine Kooperation oder irgendeine andere Formen der Zusammen Arbeit.
01:06:13: Das steht alles noch so ein bisschen in den Sternen aber... Ich bin sehr zufersichtlich, Dass das eben
01:06:17: funktioniert.
01:06:23: Marian!
01:06:24: Du bist ja vor einem Jahr mehr in diesen öffentlich-rechtlichen Ruhestelle eingetreten.
01:06:30: was ich heute auch wissen möchte ist Ja, was du jetzt eigentlich machst?
01:06:36: alles vorstellt, aber nicht dass du jetzt irgendwo in Rattern mit einem Sitz
01:06:40: ein Buch liest
01:06:41: und irgendwie die Vögel fütterst.
01:06:43: Und wartest das dann irgendwann mal der Sand wegfliegt?
01:06:46: Das kann ich mir absolut nicht vorstellen!
01:06:48: Das sieht man ja auch,
01:06:49: ne?!
01:06:49: Also mein Sohn sagt hier gerne an dieser Stelle Ich mache im Moment mehr als vorher.
01:06:53: Da stimmt natürlich so nicht Aber ich mach einfach sehr viel mehr unterschiedliche Sachen als vorher.
01:06:59: Und was ich tatsächlich jetzt in dieser Zeit gemacht habe, ich hab ganz viel Presse und PR-Arbeit zum Beispiel für Theater oder kleinere Theater auch gemacht hier in Berlin.
01:07:08: Eine große Leidenschaft von mir ist ja auch das Connecten.
01:07:12: Das heißt also Menschen zusammenzubringen die ich kenne, die aber einander noch nicht kennen und die gemeinsam irgendwas bewegen können.
01:07:21: Und das mache ich wahnsinnig gerne und Networking natürlich!
01:07:24: Und das Schöne ist... Ich kann auch weiter noch so'n bisschen Radium Wenn ich auf Veranstaltung bin, U-Töne mit Prominenten und die biete dann allerdings nicht mehr öffentlich rechtlich sondern überwiegend privat an.
01:07:36: Und die werden auch gerne und oft
01:07:38: genommen.".
01:07:39: Ich schwitze wie eine Prostituierte in der Kirche!
01:07:41: Wer hasst Sommer auch?
01:07:43: Wie ich meine Fresse
01:07:44: schmilzt?!
01:07:44: Ich habe zwanzig Nervenzusammenbrüche in der Sekunde aber sowieso wenn wieder kalt ist... ...dann mozse ich auch eigentlich
01:07:53: immer.
01:07:55: Alex Bellin auf DAB Plus und im Web.
01:07:59: Deine Stadt,
01:08:00: dein Programm!
01:08:04: Und das Ganze mit Philipp Nietzsche am Mikrofon und heute Marion Hanel zu Gast.
01:08:09: ich wollte doch so gerne mal wissen was macht jetzt einer Marion Hanell nachdem sie vor einem Jahr beim RBB in den Ruhestand ging?
01:08:17: Was wir schon einmal in Erfahrung gebracht haben.
01:08:20: Marianne ist aktiver denn je kann man ja sagen
01:08:25: Ja also es gibt Tatsächlich jetzt ein ganz neues Projekt, ein ganz neues Baby.
01:08:29: Und zwar gibt es ein gerade erschienenes Buch von Heiko Minert, und wir beide haben einander kennengelernt und das war sofort Topf und Deckel!
01:08:42: Wir haben eher aus West-Berlin nicht aus West Berlin ungefähr der gleiche Jahrgang und wir haben erzählt und erzählt und auf einmal gesagt ja das war einfach so ein ganz besonderer Spirit oder ein ganz besonderses Lebens Gefühle damals in West-Berlin.
01:08:57: Ohne dabei nostalgisch sein zu wollen, ohne zu sagen, damals war alles schöner?
01:09:01: Nein!
01:09:02: Aber es war ein ganz besonderes Leben eben auch mit den Alliierten was ich ja zum Beispiel wie wir gerade auch schon gesagt haben sehr eng auch miterlebt habe einmal durch die Franzosen, die tatsächlich durch meine Schule bedingt, sehr nah an mir waren aber wir lebten auch am Rosenegg, was ja Grunewald ist das heißt also mitten bei den Amerikanern und mein Vater war sehr befreundet mit den Amerikanern und dadurch habe ich da diese Barbecue-Feste, die sie gemacht haben in ihren Gärten ganz nah miterlebt.
01:09:34: Ja, also ich mit dem Heiko-Sprach dachte mir Mensch das ist eigentlich so ein Lebensgefühl dass man Menschen vielleicht erstmal vermitteln sollte wie das eigentlich damals war die selber nicht erlebt haben.
01:09:45: Wie mein Sohn zum Beispiel ja mit zwei und dreißig Jahren der das natürlich aus Erzählungen kennt aber sich das gar nicht so richtig vorstellen kann Und Menschen die sagen ach Mensch ja richtig Das haben wir auch so kennengelernt Also bestimmte Kneipen wo man hinging Athena Grill zum Beispiel.
01:10:00: Also jeder sagte zu einem bestimmten Zeitpunkt irgendwann in einer Nachkommen wir gehen noch zum Athena.
01:10:05: Das war einfach gesetzt
01:10:07: in den Partikeln.
01:10:08: Und das
01:10:09: ist Slamberland und natürlich dann der Italiener mit der einen Mark-Fünfzig Pizza, die es immer noch gibt.
01:10:16: Taomina in der Ulanstraße und natürlich Alibaba.
01:10:19: Und da sind so alles Orte, die's ja nicht mehr gibt aber ... die so zusammengesetzt waren in diesem alten West-Berlin und gerade auch in den Achtzigern.
01:10:28: Und allein auch die Musik, die natürlich entstanden ist hier in Berlin – die ganze Kreativität!
01:10:33: Wir haben uns überlegt wir werden jetzt aufgrund dieses Buches und aufgrund unserer eigenen Erinnerung ein Podcast starten und zwar am dreizehnten August Bau der Mauer und natürlich Geburtszeit von West-Berlin.
01:10:52: Das haben wir uns so überlegt, da starten wir und wir werden dann am Anfang stellen wir einander ein bisschen vor wie wir dieses West Berlin erlebt haben und dann wollen wir jeweils Gäste einladen die diese Stadt genau zu dieser Zeit hier in Berlin geprägt haben.
01:11:07: Wer mir als erstes einfällt, wäre Rolf Edner.
01:11:10: Schade dass dir gerade gestorben
01:11:11: ist.
01:11:11: Der ist nur nicht mehr da aber wir werden z.B.
01:11:13: René Koch der die Zeit ja extremst geprägt hat oder zum Beispiel wir sind dann auch zu Gast bei den Stachelschweinen und haben also ganz verschiedene Gäste die einfach in dieser Zeit auch hier viel zu sagen hatten und einfach auch von der Zeit erzählen können.
01:11:30: Nicht ja sehr gespannt.
01:11:31: Und soll das dann Open End sein oder ist es auf eine gewisse Episodenanzahl begrenzt?
01:11:37: Wie habt ihr euch das so vorgenommen?
01:11:38: Nee, das ist erst mal Open End!
01:11:40: Wir gucken mal was so alles passiert... Das gibt ja auch ne Facebook-Gruppe Westberlin und jetzt haben wir auch eine Facebook Gruppe in den letzten Jahren.
01:11:48: Und da werden wir einfach die Hörer bzw.
01:11:51: auch die Facebooker bitten und auffordern, ihre eigenen Erinnerungen so ein bisschen zu beschreiben und uns vielleicht auch zu sagen wen sie als Studiogast gerne mal hören wollen würden der eben in dieser Zeit sehr prägend war.
01:12:05: Das also bei dir kann ich mir das so gut vorstellen denn ich sage mal Kontakt Buch.
01:12:10: Dein Telefonbuch müsste ja so gigantisch groß sein, wahrscheinlich braucht man dafür eine Schubkache, so stelle ich mir das vor.
01:12:17: Ja
01:12:17: und je mehr mal drüber nachgehen es gibt einfach auch noch viele Zeitzeugen die also einerseits prominent sind.
01:12:24: natürlich briggete Gotrum werden wir auch dabei haben drei Damen vom Grill und eben Prominente auf der einen Seite, die nicht unbedingt Berliner sein müssen aber eben in dieser Zeit hier in Berlin tatsächlich verwurzelt waren.
01:12:38: Aber eben auch Nichtprominente, die einfach ja in der Stadt waren und hier was bewegt haben.
01:12:44: Da fällt mir jetzt auch spontan würde ich sagen reiner Leben an diese berühmte Fleisch an sich, der am Gesundbrunnen seine Curry über oder macht.
01:12:52: Ja!
01:12:52: Curry-Curry-Sechsendreißig beliefert den müsste es auch noch geben und
01:12:55: Curry-Sächsendreißig wenn wir natürlich auch dabei haben.
01:12:58: also wir haben da schon eine wie du richtig sagst ne ganz lange Liste sind aber offen für alles und deswegen gibt diese Facebook Gruppe da kann man das gerne auch reinschreiben und eigene Erinnerungen zu diesem Thema im achtziger Jahre in West Berlin.
01:13:11: das berühmt spezielle Lebensgefühl, was damals war und ja, wem wir vielleicht als Gast einladen sollen.
01:13:20: Und ihr macht das aber auf eurer Plattform.
01:13:22: oder ist es, sag ich mal irgendwie begleitet von einem Radiosender da?
01:13:27: Oder für einen privaten Radiosener?
01:13:28: wie machte das?
01:13:30: Noch nicht!
01:13:30: Das ist komplett jetzt unser Ding.
01:13:32: und dann ab dem thirteenth August überall zu hören wo's Podcasts
01:13:36: gibt Wie kann man euch schreiben außerhalb der, würde es denn auch eine E-Mail Adresse geben?
01:13:41: Ja
01:13:42: das wird alles geben.
01:13:43: Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, was ich sage.
01:13:46: Freu mich schon sehr drüber!
01:13:47: Wir uns
01:13:48: auch!
01:13:48: Stehen
01:13:49: Sie sich vor Herr Gysi, sie stehen da und Mick Jagger steht neben Ihnen und soll interviewt werden ist aber live Und es läuft aber im Nachrichtenblock noch ein Film über die Parkraum-Bewirtschaftung in Pankow Und Sie müssen
01:14:00: dem klarmachen
01:14:02: dass er diese thirty seconds please wait because we are on air In about thirty minutes.
01:14:06: you see this Parkraumbewirtschaftung.
01:14:10: Alex Bellin auf DAP Plus und im Web Deine Stadt,
01:14:15: dein Programm.
01:14:19: Und Uli Zelle den können Sie immer Donnerstags bei uns hier im Fernsehprogramm sehen.
01:14:23: ab zwanzig Uhr ist er für sie zu gehen und danach natürlich bei unserem Alex Cosmo.
01:14:29: da kann man die ganzen Folgen mit seinen ganzen Gästen nachschauen.
01:14:34: Eine Dame, die auch so ein Projekt vorhat als Podcast und das auch machen wird ab den achtzehnten August wie wir gerade erfahren
01:14:41: haben.
01:14:43: Ab dem dreizehn August Mauer baue.
01:14:44: ich bitte um Verzeihung.
01:14:45: Marian es ist viel zu heiß mein Gehirn schmilzt.
01:14:50: Das bin ich total gespannt drauf.
01:14:52: Ich freue mich schon darauf.
01:14:53: Wie hieß dieser?
01:14:55: Einer Morddesign, oder war das ein Kofür der Lippenstifte sammelt?
01:14:59: Ja.
01:14:59: Das ist René Koch, den wir auch zu Gast haben werden genau und er hat ein eigenes Lippenschrift-Museum und da haben wir tatsächlich auch vor, den Podcast dann im Lippenschrift- Museum zu machen.
01:15:10: Das heißt dass er uns da viele Sachen eben schreiben kann.
01:15:12: Das war ja auch der Starvisagist unter anderem von Hildegard Knäf und so.
01:15:17: Und da hatten natürlich wahnsinnig viele Geschichten gerade aus den Achtzigern zu berichten!
01:15:23: René Koch, West-Berlin.
01:15:25: Mein Gott ich bin gerade so ein bisschen andächtig.
01:15:27: Ich würde mich jetzt mit dir in eine Westberliner Kneipe setzen.
01:15:31: Schöne Berliner Weiße!
01:15:33: trinken
01:15:34: und dann das Leben gut sein lassen.
01:15:36: Und das Tolle ist es gibt ja noch ein paar dieser Kneiben.
01:15:39: tatsächlich, wenn wir so an Leidige denken oder schwarzes Kaffee oder rund um den Zawiniplatz Dina Tattersalz zum Beispiel.
01:15:46: Das hat sich überhaupt nicht verändert!
01:15:48: Da atmest du wirklich nur die Geschichte.
01:15:50: Es sind nicht nur die gleichen Leute da, es sind sogar dieselben noch da.
01:15:54: Das Sandener Eck fällt mir noch
01:15:56: ein.
01:15:57: Die Lieblingskneipe von Frank Zander, den wir auch gerne hier begrüßen werden natürlich in unserem Podcast ist klar.
01:16:02: ich meine wenn Berlin dann eher...
01:16:04: Wenn Berlin vor allem Marion Hanel dann eher
01:16:07: ja?
01:16:09: Wie lange hast du nochmal bei eighty-eight diesen Promi Talk gemacht?
01:16:13: Den Promi talk habe ich fünfzehn Jahre gemacht und den gesamten RBB hab' ich sechsund dreißig Jahre lang gemacht.
01:16:21: Sechsunddreißig Jahr!
01:16:23: öffentlich-rechtliches Radio.
01:16:25: Ja, und Radio überhaupt haben wir ja schon mal drüber gesprochen?
01:16:28: Achtundfünfzig
01:16:30: Jahre!
01:16:30: Nee, nee nicht jetzt sind er fünfzig Jahre, du bist ja wieder am Radio.
01:16:33: Das stimmt.
01:16:34: also sagen wir mal so, jetzt gerade bin ich wieder im Radio aber du weißt was ich meine.
01:16:38: kriegt man da nicht einen Haftschaden über ein, ne?
01:16:40: Sechs und dreißig Jahre öffentlich-rechtliches Radio.
01:16:43: Das
01:16:44: Schöne war das ja viele von uns in den Öffentlich-Rechtlichen vom Privatradio kamen.
01:16:48: also Florian Barkhausen hat ja damals sozusagen rekrutiert von sehr viele von hundert Komma sechs.
01:16:54: wir haben hier von Hundert Kommas sechs als dann SFB ein zu achtundachtzig acht wurde und da waren sehr, sehr viele vom Private Radio und deshalb hatten wir damals schon den Privat Radio Spirits sozusagen im Öffentlich Rechtlichen.
01:17:06: Ich halte das aber jetzt habe ich so weiter darüber nachdenke für essentiell wichtig, dass man nicht in so eine Art Beamtentum verfällt.
01:17:15: Also irgendwie als würde ein Finanzbeamter Radio machen.
01:17:19: So kommt mir das manchmal vor wenn man
01:17:20: nur
01:17:21: in diese öffentlich-rechtlichen Soße rumschwemmt.
01:17:23: Nee, erstens sind wir da nie geschwommen sondern wie gesagt dadurch dass wir vom Privatradio kamen Wir hatten alle schon selber... sind selber schon gefahren in den Studios sozusagen.
01:17:33: dann kam er zum Öffentlich Rechtlichen und mussten erstmal lernen wie es ist Handzeichen zu geben.
01:17:38: ja weil wir das gar nicht gewohnt waren weil wir natürlich alles vorher selber gemacht haben.
01:17:41: aber das ist das was ich gerade gesagt habe.
01:17:43: der Spirit war tatsächlich eher privat als öffentlich rechtlich jemals bei uns bei uns Moderatoren Und wir sind auch alle frei.
01:17:50: Da kommt sowas wie du sagst, so was Bürokratisches gar nicht erst auf.
01:17:54: Wir waren frei und
01:17:56: ja
01:17:57: wir liebten den Job bis zum letzten Tag sozusagen!
01:18:00: Ich finde auch heute noch Radio ist überhaupt das geilste Medium was es überhaupt gibt.
01:18:04: Ja unmittelbar spontan und manchmal auch unperfekten weil man irgendwie sich vertut oder verplappert gerade perfekt.
01:18:13: wenn er so total glatt gebügelt ist wie im Manch einem Podcast dann klingt das so wie Plastik für die Ohren.
01:18:20: Deshalb zeichne wir unseren Podcast zum Beispiel eben auch in Kneipen auf, also zb bei Leidike oder im Flow am S-Bahnhof Grunewald.
01:18:27: Das sind ja so alles Kneippen, die es damals schon gab und heute eben auch noch.
01:18:31: Und da haben wir dann ein bisschen diese Kneipeatmosphäre im Hintergrund.
01:18:35: aber was ich eben auch so spannend am Radio finde ist eben diese Bilder im Kopf.
01:18:40: Das
01:18:40: heißt, wenn du Reportagen machst.
01:18:42: Du hast keine Chance das Bild zu zeigen und dann einfach nur zu kommentieren sondern du musst erstmal die Bilder im Kopf verschaffen!
01:18:49: Und das liebe ich bis heute.
01:18:51: Das gibt so schöne Beiträge mit dir.
01:18:54: Manchmal auch von Banansachen, deutsch-französisches Volksfest.
01:18:59: Irgendwann, deinerzeit habe ich ihn angehört und dann erzählst du da was es da gibt und Froschenkel.
01:19:06: Damals gab's noch Froshenkel genau.
01:19:08: Und
01:19:09: was man unbedingt wo man hingehen sollt und diese französische Musik im Hintergrund.
01:19:14: Ich fühlte mich sofort an diesen Ort entführt.
01:19:17: das war schon beeindruckend!
01:19:20: Aber auch so den
01:19:20: Eindruck, es wird gerade verlernt und dann mühselig neu gelernt.
01:19:26: Diese Art von Radiomacherhandwerk.
01:19:29: Jetzt würde man alte Erfahrungswerte bei Seite schieben Um sie dann neu zu erfinden, kommt dir das auch so vor?
01:19:36: Neu erfinden ist ja immer beim Radio.
01:19:40: Ich habe früher zum Beispiel den Kochtipp gemacht.
01:19:43: Sehr lange.
01:19:44: Restauranttipps und Geheimtippen die ich in Berlin aufgetan hatte.
01:19:52: Und irgendwann wurde das abgesetzt!
01:19:54: Und ein paar Jahre später kam jemand und sagt, ich habe eine wahnsinnige Idee.
01:19:59: Wollen wir nicht mal Restauranttipps machen?
01:20:02: So läuft es ja wie du weißt beim Radio immer.
01:20:04: Dann ist das eine Zeit lang WhatsApp gesetzt und dann kommt das als völlig neue Idee.
01:20:10: Jetzt eine sehr wichtige Frage – Wie schafft man es?
01:20:15: dann gemütlich zu bleiben und nicht in seiner Eitigkeit zu verfallen.
01:20:19: Es gibt ja manchmal so Leute, die sagen das habe ich schon vor zwanzig Jahren gemacht oder was.
01:20:25: Gibt es mehrere
01:20:26: Leute?
01:20:28: Da muss man sich zurücknehmen.
01:20:29: oder reicht das darüber zu schmunzeln.
01:20:32: Was ist da eine Empfehlung für junge Nachwuchsleute im Medienwelt?
01:20:37: Also ich habe immer das Prinzip gehabt, Leben und leben lassen.
01:20:41: Ich bin am besten bei sich selber bleiben authentisch zu sein und das was du machst wirklich zu lieben und dahinterzustehen und egal was die anderen sagen.
01:20:52: Ich kann dazu nur das Beispiel geben als ich damals mit dem Promi Talk anfing.
01:20:56: da hatten wir ja noch Konrad Kuhndt, dass war unser Chef sozusagen und der suchte also jemanden der diese Abendsendung macht.
01:21:03: es war ja abends noch als Sendung.
01:21:06: Dann hatte er sich eigentlich eine Musik-Sendung vorgestellt, also an und absagen von Musik.
01:21:10: Und dann sagte ich ja, ich habe eigentlich ne ganz andere Idee.
01:21:13: Ich würde gerne einen Promi-Talk machen.
01:21:16: Also Gäste einladen mit den bisschen Talken.
01:21:18: Und ich mach das auch alles selber!
01:21:19: Ich lade die ein, ich schneide das und zeichne auf... ...und ich moderiere und mache Redaktion.
01:21:24: Und wenn fragte er diesen berühmten Satz in seiner unnachahmlichen Wart?
01:21:29: Mach doch was du willst!
01:21:31: So!
01:21:32: Und da könnte man jetzt sagen, okay das ist dem also völlig wurscht was ich da mache.
01:21:36: Da könnte man eitel sein und sagen naja das ist ja jetzt auch nicht so schön.
01:21:40: Ich hingegen hab gesagt wie geil es denn?
01:21:42: Ich kann da machen was ich will und genau das habe ich auch gemacht!
01:21:45: Ich habe tatsächlich diese Sendung dann ins Leben gerufen und durfte Gott sei Dank auch machen was sich wollte.
01:21:51: ich konnte die Gäste einladen die ich wollte.
01:21:53: da hat mir auch keiner reingeredet und das war eine ganz wunderbare Zeit und ich habe das genossen.
01:21:57: Es kommt also immer drauf an wie man eine Situation selber für sich beurteilt.
01:22:02: Also interessant, dass du das so sagst.
01:22:04: Weil wenn mir ein Konrad Kuhn sagen würde, mach da was du willst dann hätte ich schon Angst, dass ich irgendwie Betonschuhe hab und gleich im Flussfall senkt werde?
01:22:12: Nee!
01:22:15: Ich war schon länger
01:22:16: als der da...
01:22:17: So einfach kann er mich nicht vom Hof hier angesehen haben.
01:22:19: Nee gar nicht.
01:22:19: den Gedanken hatte ich gar nichts sondern ich habe einfach meine Idee gehabt.
01:22:23: und als der... ich hab es wirklich auch so empfunden.
01:22:25: Als er sagte Mach doch was du willst für mich sagt toll super wann kriegst du das schon mal gesagt
01:22:30: Hat er dann später noch mal eine Rückmeldung dazu gegeben, wie er die Sender erfindet?
01:22:34: Bei ihm war das so.
01:22:35: Wenn er nichts sagte, dann fand er es gut und da die Sendung sehr erfolgreich war rückte sie dann immer mehr wieder zurück ins Programm sozusagen von der Abendsendung kam's dann wieder in die zwanzig Uhr und dann wurde es von Tagen wieder versetzt und jetzt am Schluss war es ja in der Tagesschiene wieder
01:22:52: interessant.
01:22:53: Man soll froh sein, wenn es nix gescholten hat.
01:22:55: Der Kunt!
01:22:57: Schade dass er nicht mehr ans Mikrofon tritt.
01:23:00: ich habe ihn gefragt aber er fährt jetzt mit Quats durch die Wälder und macht Motorsport.
01:23:07: Hat der ja damals schon gemacht?
01:23:09: Ach so interessant was es nicht alles so gibt.
01:23:13: Marian du hast das schön jetzt schon die Kulinarik angesprochen wir haben das ja immer mal wieder angerissen.
01:23:19: was mich interessiert Wenn man sich dein Social Media anguckt, ein Instagram und auch dein Facebook.
01:23:27: Da ist so eine Liebe zur Restaurants- und gutem Essen!
01:23:31: Und diese Art und Weise wie du mit deinen Freundinnen also schätze ich mal... So ausgehst und ihr genießt den Abend Das ist ja so lebensbejahnt.
01:23:43: Es sind da auch irgendwas geplant in die Richtung Media.
01:23:46: was zu machen?
01:23:47: Du meinst ein Restauranttipp?
01:23:49: Na ja, keine Ahnung.
01:23:51: Ein Marion Hahn YouTube-Kanal oder so.
01:23:55: Warum nicht?
01:23:56: Kamerateam oder so...
01:23:59: Du weißt ich bin ja mehr Audio als Kamera.
01:24:01: insofern also Ich liebe es einfach Restaurants zu entdecken.
01:24:05: Ich finde das also gerade in Berlin.
01:24:08: Das ist ja egal wo du hinkommst, es kommen immer wieder neue Restaurants auch.
01:24:12: Gerade die Kleinen, die sich sehr viel mit sehr viel Engagement, sehr viel Mühe geben und die vielleicht nicht so gehypt werden wie die großen Restaurants würde ich ihm auch gerne unterstützen durch Social Media, was ich ja auch mache.
01:24:27: Aber das sind eben wirklich auch echte Tipps die ich da dann tatsächlich auch habe in der Sendung also im Social Media.
01:24:34: Ja
01:24:34: wie fliegt dir das zu?
01:24:35: Da
01:24:36: fliege mir zu indem ich viel in der Stadt unterwegs bin.
01:24:39: genau
01:24:41: Hat das auch etwas mit deiner Arbeit zu tun, Leute zu connecten?
01:24:45: Das klingt für mich noch so kryptisch.
01:24:47: Was hat es damit auf sich?
01:24:48: Äh ... Leute connecten!
01:24:49: Naja also ich kenne viele Leute wie du ja auch schon gesagt hast und manchmal denke ich, wenn ich die beiden oder das Ehepaar könnte wunderbar zu dem anderen passen Und verkuppeln
01:24:59: auch
01:24:59: so Verkuppeln im Sinne von sie könnten gemeinsam was bewegen.
01:25:04: Also ich habe vielleicht eine Werbeagentur und dann hab' ich vielleicht ein kleines Theater, was sagt man?
01:25:09: Wir bräuchten eigentlich Werber die das aber auch noch so aus dem Herzen machen.
01:25:13: Und nicht so professionell sondern eben einfach mit sehr viel Herzblut dabei sind.
01:25:17: Da fällt mir das sofort an und denke ich, ich sollte die einander mal kennenlernen oder die sollten einander einmal kennenlern.
01:25:24: Das ist das, was mir sehr viel Spaß macht.
01:25:26: Was ich aber immer auch schon gemacht habe...
01:25:28: Aber das ist nicht so eine Art kommerzielle Hintergrund sondern doch eher ein Hobby oder eine Art Lebensaufgabe?
01:25:37: Weder noch!
01:25:37: Ich mache das einfach!
01:25:40: Ohne Deklaration, keine Schüpplein.
01:25:42: Und wie ist Aufgabe?
01:25:44: nix?
01:25:45: Das kennst du doch auch!
01:25:46: Du lernst Leute kennen und sagst Mensch die würden wahnsinnig gut zu dem und dem passen oder also ohne jetzt zu kuppeln.
01:25:53: Also das hat jetzt nichts mit Dating-Polter einzutun sondern einfach im Job oder bei irgendwelchen Geschichten die die planen.
01:26:01: Bei irgendwelche.
01:26:02: es gibt ja ganz viele Projekte die vielleicht noch Leute erfordern die da was dazu geben können oder so.
01:26:09: Ah, interessant.
01:26:11: Wenn du mal einen Radiosender siehst der abends noch so eine kleine Jessica Launcher Gesendung gebrauchen kannst oder vielleicht auch eine Gesprächssendung ich hätte da Interesse sowas
01:26:21: zu machen.
01:26:22: falls ihr mal einer in mein Weg läuft für den ihr mal ein gutes Wort von mich einlegen könnt würde ich mich sehr freuen.
01:26:29: jetzt ist es so.
01:26:30: wir sind ja hier bei Alex Berlin auch oft ein Ausbildungs-Sender und die Frage die mir so stelle ist diese einfache Schiene, wo zum Beispiel ein Prominenter einen Buch ausbringt eine neue CD.
01:26:43: Eine PR-Agentur die da dann schreibt mal die an kommen sie doch in meine Sendung la blub.
01:26:48: und denn eben halt diese Schiene die du fährst diese persönliche Ebene dass man sich über Jahrzehnte teilweise kennt.
01:26:55: was ist da auch so'n bisschen vielleicht für die Jugend der Ratschlag?
01:26:59: Dass man sagt die Mischung macht
01:27:01: es
01:27:03: das Mal.
01:27:03: also das ist ja Das ist ein uraltes Handwerk, aber es wird auch noch bestimmt in zwanzig Jahren so gehört und genutzt werden.
01:27:11: Ja also ich kann immer nur sagen, ich habe mein Leben lang wenn man so will nicht gearbeitet weil meine Arbeit wirklich mein Hobby war.
01:27:18: das heißt dass das war immer ein fließender Übergang.
01:27:20: Ich liebe es auch auf Veranstaltung zu gehen Und eben natürlich jetzt mittlerweile ist es so Wenn man das seit Jahrzehnten macht wird man dann selber angesprochen von einem Ochsenknecht der sagt hab ich doch einen neuen Film und willst du nicht was machen oder so.
01:27:34: Aber da eben wirklich auf diesen Veranstaltungen schon auch die Leute anzusprechen, ob sie nicht Lust haben in Studio zu kommen und schon Lust haben auf ein Interview.
01:27:42: Das muss man mögen!
01:27:43: Also ich kenne viele, die mögen das nicht.
01:27:45: Die mögen sich nicht unbedingt abends auf Veranstaltung rumzutreiben.
01:27:49: Sie sind da lieber zu Hause oder sind froh wenn sie zuhause sind und mögen es auch nicht so Menschen ansprechen.
01:27:56: Ich liebe das also.
01:27:57: deshalb verbinde ich das eine mit dem anderen.
01:28:03: Schlacht geben, wenn man das liebt was man macht dann kommt es automatisch.
01:28:06: Auf Deutsch wer mediaaktiv ist der sollte aber auch so einen gewissen Spliener für mitbringen.
01:28:12: Man sollte schon halbes Rad abhaben um das zu machen.
01:28:15: ja das ist so.
01:28:16: Das weißt du ja selber.
01:28:17: wenn sage ich
01:28:26: das.
01:28:27: Was wird es jetzt demnächst noch mit dir so zu erleben geben?
01:28:31: Du bist ganz konzentriert auf den Podcast.
01:28:33: oder gibt es noch irgendwas anderes, wo wir vielleicht eine Ankündigung machen müssen.
01:28:39: Bist du offen für Angebote oder wie sieht's aus?
01:28:42: Ja, also natürlich.
01:28:43: Ich bin immer offen und offen für alles.
01:28:45: weißt ja ich brenne
01:28:46: sehr
01:28:47: vieles.
01:28:48: im Moment ist es tatsächlich der Podcast weil das jetzt das neueste Baby ist.
01:28:51: am dreizehnten Okos gehts wie gesagt los.
01:28:53: dann wird es ein Höherbuch geben darüber haben wir noch gar nicht gesprochen einen Hörbuch eben auch zu neunzehn
01:28:59: hundert sechsohn achtzig.
01:29:00: da bist Du auch mit meiner Stimme beteiligt und also Heiko Mena der Autor des Buches und mich.
01:29:08: Wir machen das zusammen genauso wie eben den Podcast.
01:29:10: Und da bin ich jetzt erstmal ganz gut beschäftigt, dann ist ja auch noch ein bisschen Sommer unter dem Motto Genuss.
01:29:16: Ja schön paar Restaurants noch entdecken und die Kunstszene in Berlin ist ja fantastisch.
01:29:23: Die liebe ich ja sehr.
01:29:24: Kunst- und Kultur.
01:29:25: Da kann man viel machen und es viel beschäftigt!
01:29:30: Du bist immer noch schön mit dabei, es ist so
01:29:32: schön.
01:29:33: Einfach mal ein Update von einer Marianne zu erfahren, also zu gucken wie geht's ihr inzwischen und so?
01:29:39: Wie war das total wichtig?
01:29:41: Ich
01:29:41: danke dir auf jeden Fall für die Einladung hat mir sehr viel Spaß gemacht.
01:29:43: Ja!
01:29:46: Und da ziehen sie sich zurück Bekermeister der Medien Die verlorenen
01:29:50: Seelen im Journalismus gelesen haben, dann ist das auf alle Fälle noch ein schöner Fächerersatz bei diesen Temperaturen.
01:30:01: Ja super!
01:30:02: Jetzt kommen wir mal hinterher.
01:30:04: Mir steht das Wasser.
01:30:05: Ich will sie mal nicht sagen wo es steht ja.
01:30:07: Es ist so heiß.
01:30:10: und apropos heiß... Wie waren das damals bei DT-IV?
01:30:14: Sie hatten aber sicherlich keine... Da war's auch
01:30:15: schon heiß.
01:30:17: Aber nicht so heiß wie jetzt,
01:30:19: weil Klimaanlage
01:30:20: oder sowas gab es da sowas?
01:30:22: Das ist ja kein Geheimnis dass wir jetzt Mit diesem Wieviel-Wartner ist jetzt einem Vierzig, kommen wir noch was?
01:30:28: Oder Zweiundvierzig.
01:30:30: Dass wir da schon am obersten Rand sind... Diese Temperatur habe ich nur als Student in Georgien erlebt, zweiundvierzig Grad im Schatten.
01:30:40: Da hab' ich aber den Fehler gemacht.
01:30:41: Ich war bei einer Teeverkostung zeitgleich und habe da sechs verschiedene Tees komplett ausgetrunken Und mich dann natürlich für einen Tee entschieden der mir am besten geschmückt hat.
01:30:51: Das war mit dem Namen Bouquet Keine Ahnung, ob es die noch gibt in der Nähe von Macharratze.
01:30:57: Und ich hatte dann anschließend richtig Kreislaufprobleme, weil wenn du sechs verschiedene Tees trinkst da ist ja TI drin.
01:31:05: Also mein Körper spielte bei den Temperaturen verrückt.
01:31:08: Aber diese sechs verschiedenen Tee sind nicht zufällig sinnbildlich für sechs verschiedene Frauen, oder?
01:31:13: Ich frage nur noch mal nach!
01:31:15: Nein, das war echt eine Teferkostung.
01:31:16: Ach so okay!
01:31:18: Und
01:31:18: mir sagten die Georgie ja dass man kalte Getränke eher nicht verabreicht bei so einer großen Hitze weil der Körper sonst zu sehr in Stress gerät und deswegen habe ich mich darauf eingelassen heißen beziehungsweise warmem Tee zu trinken.
01:31:32: Das ist gesünder.
01:31:33: also zumindest Sagt nie mir das damals.
01:31:35: Ich bin jetzt kein Ernährungs-Psycho und Physiologe, und Trinker auch hier kann ich zeigen... Aber
01:31:42: wie war das?
01:31:43: Wir sind ja die Medienhülle!
01:31:44: Wie
01:31:44: waren sie da?
01:31:45: Studio war natürlich also in der Leberstraße waren die Studios voll klimatisiert beziehungsweise auch durch sehr dicke Mauern geschützt vor äußeren Einflüssen.
01:31:55: Das war einmal Lärmschutz und auch natürlich Temperatureschutz allein schon durch die Bauweise.
01:32:02: Und dann war tatsächlich eine Klimaanlage drin und ich weiß nicht, warum das irgendwann mal von Studiobauern abgeschafft wurde.
01:32:10: Bei Radio Eins gab es meine Zeit da überhaupt keine Klimaanlagen.
01:32:14: Es war weder Geräusche geschützt.
01:32:16: also wenn man draußen mit dem Fuß stampfte hörte man ist drinnen.
01:32:22: Es war eklig wahr, man riss die Fenster auf und irgendwann gab es dann noch eine Klimaanlage.
01:32:27: Während die Nachrichtenredakteure noch relativ lang ohne Klimaanlage in so einem Raum saßen im normalen Büroraum, da lief da nur irgendwie sowas wie symbolischen Ventilator also das keine Ahnung warum man das irgendwann mal nicht mehr so wichtig fand.
01:32:45: Also auch den Lärmschutz nicht so wichtig fanden.
01:32:47: Tja, meiste Dinge sind im Bereich des Unklaren, würde ich sagen.
01:32:53: Das klingt so ein bisschen nach Star Trek.
01:32:55: das ist schön!
01:32:56: Ich finde ja Medienjournalismus und Star Trek haben viel miteinander zu tun aber das werden wir in einer anderen Ausgabe der Medienhölle mal verhandeln mein Lieber.
01:33:07: Füsste ich jetzt nicht, aber ich bin gespannt.
01:33:09: Ja das machen wir dann mal.
01:33:11: Du weißt dass Pille als der Tod war wohl ihr einem Weltraum bestattet.
01:33:15: also das war zumindest die Absicht.
01:33:17: Und dann ist leider die Ohne nicht ganz in die Umlaufbahn gekommen, sondern abgestürzt und irgendwie in die Wüste geknallt.
01:33:24: Das weiß ich noch.
01:33:25: Dann öffneten sich immer schön die Türen.
01:33:27: Kann ich mich als Kind fand ich das?
01:33:29: Also weißt du ja doch... macht es denn immer?
01:33:32: Ja!
01:33:33: Und das haben wir mittlerweile als Standard so auch im Supermärkten.
01:33:37: Der Communicator fahre dann auch irgendwann mal eine Vorlage für das Design von Nokia Telefonen.
01:33:44: also konnte man so schön.
01:33:45: deswegen hieß das Ding auch Kommunikäter und dieses Bienen, das ist nur für Teilchen mal in Österreich gelungen.
01:33:51: Aber für Lebewesen noch nicht.
01:33:53: Ah, weißt du so im Bezug auf die Medienhölle?
01:33:56: Also die wirklich echte Medienhöhle dieser gibt muss sich immer an einen Star Trek-Film denken der Zorn des Karn.
01:34:03: Kennst du ihn noch?
01:34:04: Nee!
01:34:05: So ein schöner Film, so raches ein Gericht was am besten kalt serviert wird und im Weltraum ist es ziemlich kalt.
01:34:15: Ach, ich liebe das.
01:34:16: so ein toller Film.
01:34:17: Und manchmal gibt es ja so...
01:34:18: Jetzt wo du sagst, ich habe die
01:34:21: Tiefel.
01:34:21: Klingelt was?
01:34:22: Ja, klingelt etwas, obwohl das natürlich auch Quatsch ist, weil im Weltraum ist es doch sehr heiß.
01:34:28: Aber... Du musst dir nicht auf der Sonne spazieren!
01:34:30: Nein,
01:34:30: nein, wenn du auf dem Mond bist hast du ... Wenn du dich zur Sonne drehst frontal irgendwie so Hundert-achtzig Grad und Hitze.
01:34:39: Und im Rücken zweieinhalbfünfzig Grad Minus, also jedenfalls extreme Temperaturen.
01:34:44: Das ist ja das Problem bei diesen Raumanzügen gewesen, dass du vorne kochst und hinten frierst.
01:34:50: Und das auszugleichen schon eine Herausforderung.
01:34:53: Also bitte jetzt die ganzen Astro-Fans!
01:34:55: Vielleicht habe ich mich in den Temperaturens so ein bisschen vertan, aber diese Extreme sind trotzdem da.
01:35:01: Wie in der Medienwelt, die Extreme.
01:35:03: Also jetzt haben wir uns im Kopf und Kran geredet weil wir solche Ausfälle durch die Hitze haben.
01:35:09: also zumindest ich.
01:35:12: Man fängt dann irgendwann an Blütze zu reden, als hätte man Schnaps getrunken.
01:35:16: Mir geht's jedenfalls so!
01:35:18: Ich könnte mal wieder ein bisschen meine Ventilatoren anwerfen, die ich jetzt aus Respekt vor dem Ton ausgeschaltet habe.
01:35:24: Das auch als der Hinweis für die, die uns zuhören.
01:35:27: also lieber an die frische Luft gehen und sich unter den Baum setzen, wo es schattig ist oder alles aufreißen.
01:35:34: Zugluft tötet nicht eher das Gegenteil wenn man sich verriegelt Und weil es dann steigt nämlich der Kohlendioxidanteil und die Luftfeuchtigkeit.
01:35:43: Das bringt eher um als die eigentliche Wärme, wie man vermutet.
01:35:48: Also wenn man da nicht ausgleichshaft Kohlendeoxid raus zu blasen, wird's problematisch.
01:35:56: In das wichtigste, wie immer vergessen Sie nicht Ihre Antennen zu erinnern.
01:35:59: Bei
01:36:00: allen natürlich auch gerade, wenn die Sommergewitter kommen.
01:36:04: Vor allem die Sommergewitter!
01:36:19: Vergessen Sie nicht, Ihre Antennen zu erden.
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