DIE MEDIENHÖLLE #030 | Christian/Chris Find

Shownotes

► (0:00:00) - Medienhölle-Tresor

► (0:00:28) - Vorbemerkungen Host: Philipp Nitzsche

► (0:02:20) - Im Porträt: Chris Find 31 Jahre im Dienst von Radionachrichten Ausschnitte aus der Sendung "Time for Vinyl" rec.: 29.06.2026, 19.00-19.57 Uhr, Alex Berlin

► (0:49:18) - Nachbemerkung Host: Philipp Nitzsche


Stationvoice : Lydia Drechsler; https://www.kräuterblütenliebe.de/ Sounddesign: William Wienke; https://william-guitar.de/ Cover: Ingo Römling; https://www.monozelle.de/ Hosts: Philipp Nitzsche und Jörg Wagner Post: post [ätt] medienhoelle [pünktchen] de


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►► ODER PER BANKÜBERWEISUNG: Jörg Wagner Freier Journalist IBAN: DE93500105176000318805 BIC: INGDDEFFXXX Verwendungszweck: SPENDE JW


Transkript anzeigen

00:00:03: Legen Sie gern etwas, den Medienhöhle-Tresor.

00:00:09: So wie Jan Matteswee, Jens Zett und Claudius Rogusze.

00:00:14: Vielen Dank!

00:00:19: Roast Art zum Ohr auf dem Strahle der elektrischen Kraft.

00:00:28: Ja liebe Medienhölle Zuschauer und damit herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Medienhölle.

00:00:35: Sie sehen ja mich hier in einem etwas anderen Setting.

00:00:38: Ich werde so

00:00:38: ein bisschen bunt

00:00:40: angeleuchtet, das aus gutem Grund denn ich hatte einen sehr, sehr bunten Menschen bei mir in der Radiesendung, der Sendung Time for Vinyl zu Gast!

00:00:50: Die Rede ist von Christian Fint wie ich in der Sendungen erfahren habe.

00:00:56: Chris Fint dieser Mensch definiert sich inzwischen als nicht binär und ich musste mich auch so ein bisschen einfummeln, sie merken wie man da so jemand anspricht, so jemand ankündigt.

00:01:11: Da bin ich noch nicht so ganz firm drin.

00:01:13: Sie können gerne den Kommentaren auch reinschreiben wie man das am besten macht.

00:01:19: aber es geht ja um den Inhalt, um die Seele, die Verbundenheit zueinander gerade die Verbundenheit von Radiomensch zu Radiemensch.

00:01:30: Und Chris Finter hat so interessante Einblicke ins eigene Leben gebracht, hat eigentlich das Herz geöffnet.

00:01:43: Wenn man so eine Menschen über Jahrzehnte nur als Nachrichtensprecher erlebt dann ist es ganz interessant auch mal diese Tür geöffnete bekommen.

00:01:56: und Auch auf Leute vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

00:02:04: aus der Perspektive von Chris Find habe ich noch mal einen ganz anderen Blick bekommen.

00:02:09: Und daher bin ich total dankbar dafür, dass ich Ihnen diese Ausgabe der Medienhöhle diesen Menschen mal etwas näher bringen kann!

00:02:19: Los geht's!

00:02:20: Mein Name ist Volker Duisbol und Sie hören Time for Vinyl mit Philipp Nietzsche Für die Liebe zum Vinyl und nicht nur Verwachsene.

00:02:32: Ja, mein Gast heute ist Christian Finnt bis vor einem Monat ja ein sehr treuer Nachrichtensprecher in den Weiten des RBB, vor allem aber die letzten achtundzwanzig Jahre bei Radio Eins.

00:02:44: Christian meine Güte!

00:02:46: In nineteen-fünfundneinzig hat es dich zum ORB gezogen.

00:02:51: Die Geschichte dazu würde ich gerne hier mal hören.

00:02:54: Ich war ja in Hamburg gewesen, hatte da Theologie studiert und wollte aber eigentlich schon immer zum Radio.

00:03:00: Also eigentlich von ganz Anfang an als ich anfing Theologie zu studieren, da hatte ich auch noch den Wunsch Fahrer zu werden.

00:03:07: Ich hatte dann aber, neunzehntunderteinzwainachtzig, hatte ich mein Coming Out und da war dann klar dass ich bei der Kirche nichts werde obwohl der Beruf als Fahrer hat mich immer gereizt.

00:03:18: Da konnte man auch schon sehr kreativ sein.

00:03:21: Wie dem auch sei, ich hatte mich dann entschlossen nach Hamburg zu gehen um mein Theologie Studium dort erst mal weiterzumachen.

00:03:28: Das funktionierte aber nicht so wirklich mehr.

00:03:30: Ich war auch demotiviert und ich wollte immer zum Radio.

00:03:34: So habe ich dann erstmal meinen Studium unterbrochen.

00:03:36: das waren fast sechs Jahre in denen ich wirklich da noch eingeschrieben war.

00:03:41: Das wäre heute wahrscheinlich gar nicht möglich und hatte dann in der Zeit schon so medientechnische Geschichten.

00:03:47: Ich hatte mir Fotostudio, Multivisionsstudio gearbeitet Und beim NDR schon in der Höhspielabteilung hospitiert und so die eine oder andere kleine Assistenz gemacht.

00:03:59: Und als ich dann um das jetzt mal abzukürzen, also ich bin tatsächlich zum Theologiestudium wieder zurückgekommen Und über Wilhelm Reich, das ist eine lange Geschichte.

00:04:10: Der hat ein tolles Buch geschrieben und da dachte ich, dass es richtig für die Theologie war.

00:04:15: Ich muss jetzt das Theologiestudium... Das hat mich immer interessiert, Theologie.

00:04:19: Ich will das jetzt beenden.

00:04:19: Das hatte ich dann noch beendet.

00:04:21: Als ich fertig war, war es dann in der dreiundneinzig.

00:04:24: Da bin ich dann, hatte ich noch einen Jahr lang für Arte gearbeitet und wollte aber immer nach Berlin, habe dann gesagt okay jetzt gehe ich nach berlin.

00:04:34: Und damals gab es dann tatsächlich das war ja so Gründerzeitstimmung in berlin da gab's den uab in ostdeutschen rot vom brandenburg und ich bin dann da in die feature abteilung gegangen hab mich da beworben haben praktikum gemacht und als danach drei monaten das praktikum wendelt war habe ich dann dann dachte ich so was machen wir?

00:04:54: was mache ich denn jetzt?

00:04:55: sondern sagte die Ich dann habe ich gesagt, es würde gerne Ansager werden.

00:05:00: Weil schon die Leute im Hürspiel haben gesagt, Mensch Christo hast du eine tolle Stimme!

00:05:05: Mach doch damit was.

00:05:06: und dann fragte ich die Sendeleitung damals ob ich hier ansage werden könnte.

00:05:11: bei Radio Brandenburg war das damals noch.

00:05:14: Und sie sagte dann so Ansage ab gibt's hier bei uns nicht mehr?

00:05:18: Das machen die Nachrichtensprecher da können sich ja bewerben.

00:05:22: Dann gab es tatsächlich noch so ne Audition.

00:05:24: davon gab es dann so.

00:05:25: zwanzig leute haben vorgesprochen, so ein Casting war das gewesen.

00:05:29: Da waren noch richtig mit Sprecherzieherinnen, Schäfternachrichten sogar die Bewellenleitung war da eine Tontechniker oder Tontechnikerin.

00:05:42: Die stand hinter der Scheibe, zwanzig Leute waren eingeladen und ich weiß nicht wieviel sie genommen haben auf jeden Fall mich auch.

00:05:48: Ich bekam dann eine Sprecherziehung und sowohl ich als Nachrichtensprecher.

00:05:52: Und ich muss dazu sagen Ich war damals nicht gerade mit großem Selbstbewusstsein ausgerüstet.

00:05:58: Ich hatte dann tatsächlich ... ich hatte immer den Wunsch, Nachrichtensprecher auch zu werden, seit ich mir nie erträumt zu haben und an Zeiten.

00:06:09: Und ja so habe ich mir meinen kleinen Kind als Traum erfüllt.

00:06:16: Ich bin dann tatsächlich dreißig Jahre lang Nachrichtentsprecher.

00:06:20: Du hast dir gesagt, du wärst gerne Ansager gewonnen.

00:06:23: Das ist ein interessanter Punkt weil klar, du warst Nachrichtensprecher und du hast aber zu der Zeit auch schon rechtlich an- und absagen für Radiofeatures, Hörspiele

00:06:34: und so

00:06:35: diese Sachen gemacht.

00:06:36: Und damit Sie liebe Alex Berlinhörer auch mal einen Eindruck von einem Christian findet

00:06:42: vor.

00:06:43: ...dreißig Jahren ganz genau bekommen können.

00:06:46: Es ist auch immer interessant, wie sich so

00:06:48: Stifte fassen ausgegraben.

00:06:51: Diese Formation nehme ich mit ins Grab.

00:06:53: Aber hören Sie selber!

00:06:56: Der nächste Bitte.

00:06:58: Hörspiel von Wolfgang Pönisch.

00:07:00: Es spielten... Herr Schnittlich, Günter Junghans.

00:07:14: Herr Künstlich, Hans Uwe Bauer.

00:07:17: Herr Nämlich, Hanz Täuscher.

00:07:20: Herr Gräulich, Werner Tietze.

00:07:22: Herr Selig, Dieter Wien.

00:07:25: Dramaturgie, Gabriele Biegott.

00:07:27: Schnittt, Dagmar Locke.

00:07:29: Tonn Peter Keins.

00:07:31: Regieassistenz Katrin Martin.

00:07:34: Regi Karl-Heinz Liefers.

00:07:36: Produktion Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg.

00:07:41: Es ist schon etwas, es ist schon ein bisschen gereift das Ganze.

00:07:45: Deine

00:07:45: Stimme hat sich in der Zeit schon ordentlich verändert.

00:07:48: Ja

00:07:48: ja, da kommt vielleicht auch vom Rauchen so zwischen mir.

00:07:51: Die Joe Cocker Nummer ab und zu mal mit Whisky gegogelt oder

00:07:54: was?

00:07:54: Ja, wo Whisky weniger, aber ich hab dann in der Zwischenzeit schon die einen oder anderen Zigarette abgequalmt.

00:08:02: Ich mein man wird ja auch älter nicht wahr?

00:08:05: Ich habe immer meine Stimme gepflegt Aber Peter Keynes meinte damals, das war wirklich so.

00:08:11: Er sagte, du musst was mit deiner Stimme machen, Christian!

00:08:16: Ich meine mich zu erinnern, dass es damals war die Regieassistentin fehlte und eigentlich mal die Absage machte Sagt die Regisseurin, obwohl es war hier Karl-Leinz Liefers wahrscheinlich.

00:08:29: Du warst doch eine andere Produktion?

00:08:31: Die sagte dann mach du das doch jetzt und ich bin dann damit klopfenden Herzens reingegangen.

00:08:35: aber ich hatte schon vorher in Hamburg für den NDR auch immer so kleine Beiträge gemacht.

00:08:40: Das weiß ich noch damals übrigens auch schon in Selbstproduktion auf Schnürsenke falls Ihr das noch wisst, was es ist.

00:08:50: Wir sind ja eine Ausbildungssender, mein Lieber!

00:08:53: Das wusste der Radi-Jugend ein bisschen erklären Schnürsenkel.

00:08:57: Schnürsänke waren damals die Tonwände.

00:08:59: Das war ein richtiger Tonwende.

00:09:00: Die mussten noch geschnitten klebt werden damit er draus dann ein höherbares Produkt werden konnte.

00:09:08: Tja...

00:09:09: ...das gab es dann bis zwei tausend... ich würde sagen so zweitausend drei, zweiter gerade so die Übergangsfaser.

00:09:17: Und dann hat man doch immer mehr so ins Digitale sich

00:09:22: abschiedet.

00:09:23: Genau, aber ich habe heute noch drei Schnülsenkelmaschinen von Revox bei mir zu Hause stehen und mit denen arbeite ich tatsächlich ab und zu noch weil Klangkunst ist ja auch mein großes Fable.

00:09:34: dazu kommen wir vielleicht später.

00:09:35: Aber das Arbeiten mit tatsächlich haptisch mit diesen Dingern in der Hand zu haben.

00:09:41: es wird immer schwieriger denn man bekommt die Klebebände nicht mehr so wirklich Aber ich hab noch welche.

00:09:48: Na ja, dann gibt's den Herrn Wagner.

00:09:50: Ich glaube der hat eine Bezugsquelle.

00:09:52: Den können wir nachher mal fragen.

00:09:54: Damit wahrscheinlich gleich per WhatsApp schicken.

00:09:57: Ich habe noch eine Absage mitgebracht für ein Radiofeaturen.

00:10:01: Weil du hast ja eine große Liebe zu Radiofeatures und... Ja das war in dem Jahr beides.

00:10:09: Mit Material kann jeder aus dem Leben eines sozialistischen Kollektivs Ich

00:10:38: habe das deshalb auch mit besorgt, weil es so interessant ist.

00:10:41: Da ist schon deine Stimme!

00:10:43: dabei sich zu transformieren.

00:10:45: Sie wird schon etwas so noriger, sie hat etwas mehr Tarnbrück glaube ich wie man das sieht.

00:10:52: Ich war vor allen Dingen auch glaube ich schon ein bisschen sicherer geworden Und das ist ja so, wenn du sicherer bist dann kommt die Stimme mehr aus deinem ganzen

00:10:58: Körper.

00:10:59: Auch in der Atme wahrscheinlich auch oder?

00:11:00: Ja genau.

00:11:02: Interessant!

00:11:02: Ich war ja am Anfang tatsächlich noch sehr sehr aufgeregt und dann später klar natürlich... Wenn du übrigens bei der Konkurrenz nachgehört hättest Deutschland Radio und so da habe ich ja dann tatsächlich auch Features gemacht ganze Features und selbst gesprochen als Autor.

00:11:19: Es ging weiter.

00:11:20: Ich habe nicht nur Nachrichten gesprochen, sondern ich produziere auch neben Beiträge für andere Sender.

00:11:26: Für den SWR habe ich Dschungelproduktionen gemacht und so.

00:11:30: Also die Liebe zum Radio Philipp ist ... Die ist mir inherrennt.

00:11:34: Ich glaube, ich habe sie in den Genen.

00:11:36: Ich bin ein Mensch der Klangkunst, der immer höherend durch die Welt geht.

00:11:43: Damals hat mich dann die ... Ich weiß gar nicht, was mich da ausgebildet hat zum Sprechen gefragt.

00:11:54: Der hat sogar so Videoaufnahmen gemacht, ob ich beim Fernsehen auch etwas werden möchte oder so.

00:11:59: Da hab ich gesagt ja kann ich mal machen aber eigentlich nicht.

00:12:02: Also Fernsehen hat mich nie interessiert.

00:12:04: Ich bin wirklich der Radio Freak und auch diese Sendung jetzt hier mit dir, ich habe mich auch gefreut, als du gesagt hast, kommt doch immer eine Sendung!

00:12:14: Komm ich mal, ich schaue mir mal Alex an.

00:12:17: Was nicht

00:12:17: so faszinierend finde ist, Radio-Friegs erkennt sich auch immer.

00:12:21: Oder?

00:12:22: Das ist wie Drogendealer auf der Straße!

00:12:25: Du bist mit Radio und Todmännern zu.

00:12:29: Ich hab dich ja das erste Mal gesehen als du damals mit deiner Plattenwaschmaschine angerückt bist bei Radio Eins.

00:12:36: Es hat mich so... Hat mich so imponiert dass du seitdem in meinem Gedächtnis warst und dann sind wir uns ja immer wieder über den Weg gelaufen.

00:12:44: Da hatten wir uns als verrückter Manifestiert.

00:12:48: Aber ja, ist auch schön!

00:12:50: Hauptsache man wird nicht vergessen.

00:12:52: Wenn über einen gar nicht geredet wurde das auch schlecht habe ich mal gelernt.

00:12:56: Ein Stückchen Musik über was schon sehr lange nicht mehr geredete wurde ist das Herrmusical aber in Deutsch.

00:13:04: Ich kann mich an einen Jürgen Kutner erinnern der es als sein absolutes Top-Hass Stück an Musik betitelt hat, also Platz eins höher geht nicht.

00:13:15: Okay,

00:13:16: cool!

00:13:16: Hat dich fast... Genau und ich finde das auch mal schön.

00:13:18: jetzt haben wir bei jemand der sagt oh nee das find' ich so klasse Das verspielen wir jetzt.

00:13:22: So

00:13:22: her war für mich als sechzehnjähriger, da war ich ja noch kurz nach der Pubertät, weil das für mich dazu gibt es eine Geschichte.

00:13:29: War für mich komplett wichtig!

00:13:31: Weil ich war damals in der Jugendgruppe, in der Kirche und da gab's so einen renitentenaufsässigen Vika mit langen Haaren, der in meiner bürgerlichen Gemeinde in Mannheim wo ich damals schon irgendwie Aufruhe erzeugte Und der hatte immer herlaufen.

00:13:46: und dann war ich im Mannheimer Rosengarten, gab es damals eine Aufführung.

00:13:53: Da sah ich das erste Mal lauter nackte Menschen auf der Bühne und das hat mir so imponiert!

00:13:59: Das hat auch was mit dem Reinhard May zu tun diese Freiheit also über die Grenzen zu gehen, Normen einfach zu spalten.

00:14:09: Das ist her für mich gewesen und das ist auch heute noch.

00:14:12: Und da gibt es ein Stück – ich habe mir das ja nochmal so kurz angehört – das ist ja so aktuell.

00:14:18: Das heißt Luft!

00:14:21: Es ist wirklich seitdem leider was die Luft angeht nicht so viel Besseres passiert.

00:14:26: Es ist sehr aktuell noch.

00:14:29: Ich

00:14:31: scheiße euch so lange mit meiner ausgesuchten Musik zu, bis ihr keine hohe Minute mehr habt.

00:14:36: Euren Ohren stelle ich jedes Mal den Stoff vor die Tür, denen sie brauchen und dann seid ihr irgendwann so nirbeln... Dann hört ihr mir!

00:14:50: Und

00:14:57: Sie haben die Sendung Time vor Wünür mit Philipp Nietzsche am Mikrofon eingeschaltet und mein lieber Christian find diesen Jingle der hier gerade zu hören war.

00:15:05: Künftig bin ich euer Plattenpriester, so in Hafenlohe.

00:15:10: Das ist übrigens auch ein Nachrichtensprecher bei der

00:15:12: BB.

00:15:13: Vielleicht hast du ihn wieder ... Du hast den nicht wieder erkannt?

00:15:15: Ich hab jetzt nicht genau hingehört.

00:15:18: Ist jemand, der allerdings mal eine kleine Arbeit hat?

00:15:21: Ach so, mein Kollege

00:15:23: halt.

00:15:23: Ein Kollege

00:15:24: von dir!

00:15:24: Ja ja, ich habe ihn gefragt, haben wir das gemacht?

00:15:26: und er hat sofort gesagt, das hat mir sehr gefallen.

00:15:29: Den hattest du auch schon in der Sendung oder?

00:15:31: Nee, aber es... Was an dem total faszinierendes.

00:15:36: ganz kurz reingeworfen, der hat eine unheimlich liebe Frau die er beim Radio kennengelernt hat und mit ihr zusammen ist ja durch ganz Deutschland gezogen.

00:15:45: Die haben beide zusammen immer radio gemacht und jetzt haben sie zwei Töchter Und voll die Pferde, Mädchen.

00:15:52: Nur mal läuft da ein totaler Familien-Sender und da haben sie so ein bisschen ihren Hafen gefunden.

00:15:59: Ich liebe die beide wie verrückt!

00:16:01: Ja das Radio ist ja auch so'n bisschen Verkupplung bei Radio Eins sind ja auch einige Paare entstanden.

00:16:06: unter den Kolleginnen

00:16:08: Ist sowieso faszinierend.

00:16:09: also der RBB ist wieder Berliner S-Bahn Werder alles mit wem Kinder hat oder für wen auch immer Alimente bezahlt oder was auch es ist.

00:16:18: ich liebe dass Das mag ich.

00:16:21: Ja, Volker Düsspund nannte das Gala Veranstaltung immer.

00:16:26: Ich war interessant, warum er wieder darauf kommt aber es ist ja auch egal.

00:16:30: Willkommen zurück zu Herr und deinem Erweckungsmoment.

00:16:34: was mir so gerade als Frage in den Sinn gekommen ist dass du musst anscheinend ein bisschen bürgerlich behütet aufgewachsen sein, kann man das so sagen?

00:16:46: Ich mein ich weiß nicht wie alt du bist aber ich bin ja neunzehntsechzig geboren.

00:16:49: Das ist fünfzehn Jahre nach dem zweiten Ende des Zweiten Weltkrieges und da war die Stimmung vielleicht nicht mehr ganz so piefig wie in den fünftiger Jahren aber sie war es noch.

00:16:59: Sechzig war er dann erstmal so der große Aufruhr.

00:17:03: Und bis dahin, ich bin tatsächlich in so einer Welt aufgewachsen, in der es ganz, ganz feste Regeln gab und in der man auch noch mit steifem Kragen durch die Straßen ging.

00:17:14: Es war einfach spießig hoch drei sage ich jetzt mal.

00:17:20: Dann kam halt diese neue Generationen der Leute, die lange Haare togen.

00:17:24: Mein Vater wollte immer lange Haaren gehen überhaupt nicht.

00:17:27: Die Gammlers, ne?

00:17:31: und die alle Unordnung reinbringen in das System.

00:17:36: Und dann gab es aber schon eben diese Stimmen, auch wie Reinhard May hier Ikaos.

00:17:40: ich will raus Ich will die Grenzen überwinden und mir alles mal von oben ansehen Auch meinen Horizont erweitern.

00:17:48: Selbst so eine Stadt wie Mannheim, in der ich geboren bin Das war damals ne piefige Stadt gewesen.

00:17:55: Mittlerweile haben sich ja die Städte alle auch so ein bisschen weiterentwickelt Gott sei Dank.

00:18:00: Aber Das Mannheimerische, die haben alle ihre Werte gehabt.

00:18:07: Und wenn der Donator hier gehört hat, dann hast du da nichts zur Meldung gehabt.

00:18:12: Uns ging immer nur ums Geld.

00:18:17: Meine Eltern stammten nicht aus Mannheim und sind auch nur zugereist.

00:18:23: Aber sie waren natürlich auch selbst in dieser Zeit aufgewachsen.

00:18:30: Da musste alles stimmen und da bin ich ausgebrochen.

00:18:33: Und das war für mich, wie gesagt habe ich schon erzählt mit diesem Vika der so aufrügerisch war und mit langen Haaren rum lief und dann hab' ich Gitarre gelernt und in dieser priefigen bürgerlichen Gemeinde in Mannheim dann so tolle Leute gefunden die komplett auch schon anders drauf waren und das habe bis heute.

00:18:55: also ich habe ein ganz tiefes Gefühl für Konventionen und Konvention brechen.

00:19:04: Das ist für mich ganz wichtig, auch für meine Kunst die ich mache in meiner Klangkunst.

00:19:10: da kommen wir vielleicht später noch drauf zu

00:19:11: sprechen.

00:19:14: Ich bin ja dann auch, wie gesagt, der Mann Coming Out, dann bin ich sowieso schon mal draußen aus der Mehrheitsgesellschaft gewesen.

00:19:20: Ich habe immer mit dem Gefühl rumgelaufen, ich gehöre nicht dazu.

00:19:25: Und gut, dann wurden wir irgendwelche Gruppenangebote.

00:19:27: Nomo-Sexuelle Kirche und so merkte ich aber auch, da sind auch irgendwie nicht die Leute zu denen ich dazugehöre... ...und dann kam ich um das mal abzukürzen als ich in Hamburg war bin ich politisiert worden durch die Hafenstraße.

00:19:40: Ich hatte damals in der Nähe der Hafenstrasse gewohnt auf St.

00:19:43: Pauli.

00:19:45: Das waren dann so die achtziger Jahre, als dann der Häuserkampf losging In Heidelberg begann der auch schon Und diese Mischung aus Männerbewegtheit, also ich war in Heidelberg auch schon so eine Männer bewegten Gruppen.

00:20:00: Ich hatte hier meiner Coming Out und habe mich nach Hamburg gekommen Und das war auch so Aufstand gegen die Bürgerlichkeit, gegen das Kapital, gegen die Verwertung von Immobilien.

00:20:15: Da bin ich dann voll eingestiegen und da ich damals schon eine schwule Identität hatte haben wir dann versucht im Rahmen unserer kleinen Gruppe von Schwulen, die auch so Affinitäten hatten zu zur autonomen Besetzerzähne, da unsere, unser kleines Feld zu finden.

00:20:37: Unsere Insel und ja... Da gibt es viel zu erzählen.

00:20:40: also das ist ein Kosmos für sich gewesen damals.

00:20:44: Ja so sieht's aus!

00:20:47: Das Interessante ist ich hatte schon mal Ingwer Jensen hier zu Gast und er hat einfach auch davon erzählt wie das war Schul in der DDR zu sein wie er dann irgendwann quasi von seinen Eltern nach Berlin geflüchtet ist.

00:21:03: Und erzählte auch so vom Schulenleben in Ostberlin der achtziger Jahre, also ein bisschen jetzt eher als du ja dann nach Berlin gekommen bist.

00:21:11: Aber wie war denn dieses Eintreten nach Berlin?

00:21:15: Wahrscheinlich mehrheitlich auch ins westliche Berlin nach der Wende für dich?

00:21:20: und wie war das Schule Leben, also nach deinem Blickwinkel damals zu dem Zeit?

00:21:24: Das Schule-Leben war für mich immer aus dem Blickwinkel, wie ich ihn schon in Hamburg hatte.

00:21:30: Ich war immer in der alternativen Schulenbewegung ... Also was heißt Bewegungswahngruppe?

00:21:35: War eine kleine Gruppe so und es gab immer ... Es gab sogenannte ... Ich muss jetzt mal erklären Homoland Treffen.

00:21:43: also wir haben im Rahmen unserer Projekte, ich hatte damals ein schwules Kneipenprojekt in Hamburg mit Leuten zusammen ja auch in einem besetzten Haus In vielen anderen Städten gab es auch diese kleinen Gruppen, die in Hausbesetzung waren.

00:21:59: Tundenhaus gibt's ja heute noch damals Mainzer Straße und heute Kastanienallee.

00:22:05: Es ist viel entstanden so graswurzelmäßig.

00:22:08: Aber es gab parallel dazu immer eine schwule bürgerliche Bewegung.

00:22:12: Mit denen wollten wir gar nichts zu tun haben!

00:22:15: Und als ich dann in Hamburg, da wie gesagt mein Studium beendet hatte und ich wollte immer nach Berlin.

00:22:22: Gut, dann kam ich nach Berlin damals und es war ein unglaublicher Freiraum noch.

00:22:27: Es waren so viele Freiflächen im wahrsten Sinne des Wortes auf denen man was machen konnte.

00:22:33: Wir haben dann so Projekte gemacht in leerständigen Fabrikhallen, Partys organisiert Aber immer so aus dem Blickwinkel der Renitänze heraus.

00:22:42: Wir haben das immer politisch auch verbunden, es ging nicht nur darum nur Party-Party-Partys zu machen sondern wir haben Flugblätter gehabt und unsere Messages, unser Sendungsbewusstsein voll ausgelebt.

00:22:54: Und so habe ich Berlin erlebt als einen noch viel größeren Freiraum als Hamburg.

00:22:59: Hamburg war ja damals schon die Stadt der Kaffee und Pfeffersäcke.

00:23:05: Der Konflikt zwischen Hafenstraße und bürgerlich gelernte Alpe war auch viel härter, während es in Berlin noch mehr Freiraum gab.

00:23:16: Das gibt's ja heute so in der Form gar nicht mehr.

00:23:19: Und ich bin jetzt gerade dabei mit Freunden zusammen diese ganze Geschichte, die ich damals erlebt habe, ein bisschen aufzuarbeiten mal zu gucken.

00:23:25: was ist aus den Leuten eigentlich damals alles geworden?

00:23:28: Weil wie gesagt diese Homo-Landbewegung, die wir da hatten.

00:23:32: Das war immer so ein Dicker.

00:23:34: Da kamen die Leute aus Amsterdam, Hamburg, Berlin und Leipzig dann als dann schon die Mauerfehl also auch aus ostdeutschen Gebieten.

00:23:45: Die haben uns dann einmal die Woche irgendwo auf dem Land getroffen.

00:23:50: Also eine Woche zweimal im Jahr Und daraus ist so eine, wie soll man das sagen?

00:23:56: Wie so ein Utopie.

00:23:57: Man hat da so versucht was anderes zu leben, eine Woche lang und das ist dann halt irgendwann ausgelaufen weil wir alle in unsere Bürofirmen gehen mussten.

00:24:08: Das war auch vielleicht noch so ein bisschen studentisch organisiert damals und wir hatten dann halt keine Zeit mehr dafür.

00:24:14: und Humulant gibt es glaube ich heute noch irgendwie.

00:24:18: aber Ich denke mal komplett anders.

00:24:21: Du hast

00:24:21: davon gesprochen, dass ja immer schon den Tönen verbunden war und Klangkunst gibt.

00:24:27: Hast du denn damals auch schon so ein Dokumentationsgedanken gehabt?

00:24:32: Kneipengeschäden aus dieser Zeit aufgenommen oder Gespräche, da gab es da irgendwelche Intention schon in diese Richtung?

00:24:41: Gibt's da irgendwas?

00:24:42: Da war ich zu stark drin.

00:24:46: Für sowas braucht man ja so ein bisschen den Rückblick oder Überblick oder so.

00:24:49: Ich war komplett in der ganzen Bewegung zu drinnen und doch ist gibt was fällt mir jetzt ein.

00:24:58: Es gibt Homo-Land Nachrichten.

00:25:01: Wir haben einmal auf einer Humulandwoche Nachrichten gemacht.

00:25:06: Es

00:25:07: gab immer den Radio-Listening Room, abends immer um die Uhr saßen alle.

00:25:16: Wie gespannt vor dem Radio.

00:25:18: Wir haben das tagsüber produziert mit zwei Tonwandmaschinen damals mitgenommen und Aufnahmen gemacht auch mit einem kleinen Aufkassettengerät Und dann haben wir das tagsüber in so einer Radiogruppe innerhalb dieser Homo-Landgruppe produziert und eingesprochen, es waren die Homo Landen Nachrichten.

00:25:37: Das ganze Land im Radio habe ich noch den Jingle von Antenne Brandenburg verwendet!

00:25:44: Das ganze Land im Radio.

00:25:48: Mit Wetterbericht, Stimmungsbericht und kleinen Berichten vom Croquet.

00:25:54: Was weiß ich was wir alles gemacht haben?

00:25:56: Wir haben ja auch immer so Gruppen von Agis gehabt zu bestimmten Themen.

00:26:02: Ja sowas gab es dann damals schon.

00:26:04: das liegt heute noch vor Ein interessantes Ton-Dokument der Zeitgeschichte.

00:26:10: Also solltest du jemand auf die Idee kommen, da meinen Podcast rauszumachen mit den ganzen Protagonisten?

00:26:15: Ich würde mir das wirklich anhören!

00:26:16: Das Problem ist

00:26:18: halt nur, dass es rechtlich... Da müsste man natürlich alle fragen und dann kommt zum Teil auch namentlich drin vor.

00:26:25: Es ist so eine Art Weichtstuhl eingerichtet auf dem Klo, wo alle Leute irgendwie was reinsagen konnten unerkannt mit einem Diktiergerät.

00:26:37: Die haben das dann reingesprochen und haben ihre Nachrichten dahinter lassen.

00:26:41: Und dann habe ich das jetzt schneller abgespielt damit man die Stimmen nicht erkennen kann.

00:26:46: Lauter solcher Geschichten war auch Klangkunst schon damals.

00:27:01: Alex Berlin auf der B Plus und im Stream auf alex-berlin.de Hier

00:27:08: an das Ganze mit Philipp Nitsche, wie immer am Mikrofon um diese Uhrzeit Montags und heute dem Nachrichtensprecher Tausend Sasser Klangkünstler Christian Finz besucht in meinem Studio.

00:27:19: Guten Tag, Philipp

00:27:20: Halli hallo!

00:27:21: Guten Tag Philipp.

00:27:22: Das ist so herrlich förmlich, das ist ja super, das nehmen wir Ihnen direkt mal auf

00:27:26: Gleich was sagen.

00:27:27: Du darfst sehr gerne was sagen.

00:27:29: Ich heiße nämlich Neuerdings Chris Und nicht mehr Christian.

00:27:33: Chris?

00:27:34: Ja, Chris klingt so wütendlich!

00:27:36: Ja weil ja das außerdem ja ich fühle mich ja immer noch... Ja dann ist

00:27:42: der Thema fitter als ich.

00:27:43: deswegen ist es ja noch weniger verständlich dass du beim RWB in den Ruhestand geschickt wurdest.

00:27:49: Ja das verstehe ich auch überhaupt nicht.

00:27:50: ruhestande ist auch so ein komisches Wort aber es sind völlig anderes thema.

00:27:53: lassen wir das mal sein.

00:27:55: Ich kann an der Stelle nur die Bereitschaft erklären, weiter in den Nachrichten zu sprechen wenn ich darf.

00:28:00: Ich wollte was anderes sagen.

00:28:01: Chris ist... weil ich habe ja von der schwulen Identität vorhin gesprochen und Ula Meinige gehört so in diese Zeit wo das für mich ganz wichtig war und so mittlerweile bin ich ja gar nicht mehr schwul.

00:28:15: Es geht ja um sexuelle Identität oder Begehren.

00:28:19: Und für mich ist im Laufe der Zeit meines Älterwerdens die Frage nach der Identität viel größer geworden und ich habe mich nie als schwuler von der Identitäten her so gefühlt, weil wie gesagt die Schwulen waren eigentlich immer ein bisschen die anderen.

00:28:35: Aber als dann dieses Konzept der Non-Binarität aufkam, das fand ich total spannend.

00:28:40: Weil ich habe mich schon damals immer so gefragt... Also ich fand immer trans Menschen total spannend also Menschen die das Geschlecht gewechselt haben.

00:28:50: Ich fand es immer dass sie das machen wollten und mussten eher ein gesellschaftspolitisches Problem was privatisiert wurde Und hatte mir immer eine Gesellschaft gewünscht in der es gar nicht mehr dieses Bedürfnis gibt, dass man jetzt sein geschlecht wechselt Also diese Binarität, dass die mal weg muss und das alles irgendwie möglich ist.

00:29:09: Und ich denke vielleicht ist es auch so eine spinnerte Idee.

00:29:14: aber, wenn es so eine Gesellschaft geben, in der alle Identitäten möglich wären von ganz männlich bis ganz weiblich unter zwischen vierzig-fünfzig andere dann gibt's wahrscheinlich nicht diesen Druck von einzelnen Menschen, die sagen Ich bin aber gar nicht männlich!

00:29:32: Und dieses Konzept der Nonbinarität ist ja jetzt noch nicht so alt.

00:29:37: Es ist vielleicht fünfzehn Jahre alt oder so und so richtig zur Reife gekommen.

00:29:43: in den letzten Jahren, ich habe das für mich entdeckt dass ich sage Ja genau das stimmt!

00:29:48: Ich bin eigentlich eine nonbinäre Person und das ist mein Thema was sich auch im Rückblick immer wieder behandelt habe.

00:29:55: in meinen Klanginstallationen gegen Homophobie, gegen Transfeindlichkeit Über Racing Sounds habe ich eine kleine Installation gemacht.

00:30:07: Da ging es immer darum, dieses Konzept der Binarität aufzulösen und das ist für mich mein Sendungsbewusstsein.

00:30:19: Und dazu möchte ich noch eines sagen... Ich will ja auch nicht zu sehr den Monolog jetzt hier führen, Philipp.

00:30:24: Also du kannst auch gerne mal dazwischen

00:30:26: gehen... Na ja!

00:30:27: Was ich gerade denke ist für mich gibt es nicht den klassischen Mann und die klassische Frau.

00:30:34: Es gibt

00:30:36: ihn schon vielleicht auch nicht und für mich auch nicht.

00:30:39: aber wir laufen in so einer Welt rum in der die Farbe Frau Rosa und das ist der Junge schon mit hellblauen oder blauen Nößchen da irgendwie ausgegleitet wird Sobald man ein Rock trägt oder so, ich trage heute auch einen Rock.

00:30:54: Du wirst ja sofort irgendwie komisch angesehen wobei in Berlin gehört es ja mittlerweile zum guten Ton auch dass man dann noch vielleicht nochmal anders angekleidet ist.

00:31:01: aber ich will das mal verbinden mit den Nachrichten.

00:31:05: Ich habe ja dreißig jahrelang Nachrichten gemacht und ich bin so froh da drum erstens Mal dass sich dies machen konnte weil das für mich so eine.

00:31:16: Das war für mich irgendwie wie so ein Gerüst indem immer auch mein Einkommen hatte.

00:31:22: Nachrichten waren für mich auch immer politisch, also Menschen zu informieren, Wahrheitsgetreu der Wahrheit verpflichtet zu sein, auch kritische Eräußerungen in Empfang zu nehmen und damit umzugehen.

00:31:35: Eine interessante Erfahrung hatte ich dann so vor vier fünf Jahren gemacht als ich dann versuchte die gendergerechte Sprache in die Nachrichten zu bringen.

00:31:47: Damals gab es Frau Schlesinger noch die dann Ernst Coupin damals Wellenschef ansprach.

00:31:52: Ach, ich wüsste gar nicht, dass es bei Radio Eins jetzt gegendert wird.

00:31:55: Es darf doch eigentlich nur die Leute von Fritz, also die jungen Leute, die sowieso nicht ernst genommen werden.

00:32:01: Dann bekam ich halt die Bitte und damals ... Ich weiß nicht, wo war da glaube ich ... Wir wissen mir genau, wie's war?

00:32:07: Also jedenfalls wurde ich gebeten, das gendern in den Nachrichten zu lassen.

00:32:14: Und ich bekam auch tatsächlich Hassmails aber ich bekamen auch sehr nette Mails.

00:32:19: Hast du mir jetzt intern oder extern?

00:32:22: Nee, extern von höhereInnen.

00:32:27: Also das habe ich gemerkt es spaltet dermaßen dass ich das auch tatsächlich sein lasse weil sonst könnte ich Leute nicht mehr die Nacht den Inhalt der Nachrichten verfolgen sondern regen sich nur noch darüber auf wie der Nachrichtsprecher da jetzt plötzlich die Gender Sprache einführt.

00:32:44: Ja, aber das ist nur so als Beispiel dafür.

00:32:49: Wenn es dann hochoffiziell wird und Nachrichten haben wir immer noch einen Format, der sehr genau und ernst genommen wird – was ja auch richtig ist -, dann wird es an dieser Stelle ganz schnell schwierig.

00:33:03: Das war für mich eine Erfahrung.

00:33:04: Ich habe dann zum Schluss in den letzten Monaten doch immer wieder mal ... Weil ich für mich ist das eine Sprache, die geschlechtergerecht ist.

00:33:12: Sie spricht alle an!

00:33:14: Und das wünschte ich mir eigentlich, dass es in der Richtung da auch weitergeht.

00:33:21: Ich habe jetzt von den letzten Nachrichten hätte ich vielleicht auch da aber wir haben nicht mehr so viel Zeit was ich gerne mal aufzeigen wollte.

00:33:31: So einer der ersten Nachrichten die du bei Radio Eins gesprochen hast.

00:33:36: Der

00:33:54: amerikanische Bosnien-Sonnebeauftragte Gelbert hat sich im Machtkampf der bosnischen Serben erneut auf die Seite des Präsidenten Blavžić gestellt.

00:34:02: Gelbert sagte am Abend nach einem Treffen mit Frau Blavšić in Banja Luka, sie habe die volle Unterstützung der USA und der internationalen Gemeinschaft.

00:34:10: Zuvor hatte Gelbert der Serbenführung in Parle, die dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Karajic ergeben ist mit Konsequenzen gedroht.

00:34:18: Sollte sie ihre Haltung nicht umgehend ändern?

00:34:20: Gelbert geht davon aus dass die Übergriffe der serbischen Zivilbevölkerung gegen die Friedensgruppe Esvor und gegen UN-Polizisten von Parle aus sind.

00:34:28: Das

00:34:28: finde ich deshalb so interessant weil innerhalb von drei Jahren jetzt die Stimme zu erkennen ist, die wir auch heute im Radio kennen.

00:34:37: gut erzogen worden.

00:34:41: Was du über gendergerechte Sprache gesagt hast, ja da muss ich mal drüber nachdenken.

00:34:45: ehrlich gesagt dass wenn man das von jemandem mit so einer Perspektive gesagt bekommt dann muss man das ein bisschen verarbeiten also muss man wirklich drüber an ach denken.

00:34:56: was ich sagen kann ist Ich habe den Eindruck gerade beim öffentlich-rechtlichen Ruenfunk seinem eigenen Personal, was die die Vielsichtigkeit und Viehschichtigkeit also wirklich so eine Art Binnenpluralität der Person selber immer offenbar war als heute.

00:35:20: So kommt es mir jedenfalls vor.

00:35:22: Ich gänse das aber nur ein sehr subjektiver Eindruck, den ich habe auch aufgrund meiner Erfahrungen.

00:35:27: Wie siehst du das mit deinem Blick auf die letzten einunddreißig Jahre?

00:35:31: Ich sehe dir auch einen ganz starken Backlash also so'n Rückschlag auf jeden Fall ganz deutlich nicht nur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk der bildet ja letztendlich die Gesellschaft dann auch ab.

00:35:42: Ja nee ist ganz schrecklich!

00:35:44: Also es gab eine Aufbruchstimmung von ihr schon erzählt habe in dem Nullerjahren, Zehnerjahren auch noch.

00:35:50: Es gab vor allen Dingen... Wir haben ja in den neunziger Jahren gegeneinander auch gekämpft und jeder hatte die Wahrheit!

00:35:57: Und man hörte sich nicht richtig zu.

00:35:59: und dann gab es plötzlich interessanterweise so habe ich das erlebt.

00:36:03: Da kam eine neue Generation auf und die hat sehr offen gefragt und hingehört und es gab so eine neue Gesprächskultur.

00:36:12: Die gab's so, hab' ich so empfunden, in den Nullern jahren, in zehn Jahren.

00:36:18: Und dann gab es aber diesen totalen Rückschlag, diesen Backlash.

00:36:24: Der kam sicherlich auch langsam, aber irgendwann habe ich gemerkt die Leute hören mich nicht mehr zu.

00:36:29: Ich glaube das ist durch die sozialen Medien entstanden weil die Pluralität also die Vielfalt der Äußerungen.

00:36:37: alle sagen irgendwas und alle wollen gehört werden und alle schwangen an zu schreien so im übertragenen Sinne Und man hört nicht mehr hin.

00:36:45: Also die Gesprächskultur ist, finde ich ziemlich leider ...

00:36:51: Ja aber das ist ja das Faszinierende was du da gerade ansprichst.

00:36:55: Das müsste doch gerade bei Leuten die medial schaffend sind Journalisten Autoren sonstwas müsste das doch anders laufen.

00:37:06: Und wo ich es daran ein bisschen festmache, ist diese Generation von dir die haben sehr unterschiedliche Ausbildungshintergründe.

00:37:15: Ich habe hier Leute im Studium für Sitzen gehabt deine Kollegen Wolfgang Porsche, gelernte Elektriker Thomas Hark, Straßenbahnfahrer so und klar die haben alle noch ihre zusätzlichen Ausbildung gänge geharmt oder Studiengänge oder sonst etwas bei dieser verschiedenartigkeit ihrer Hintergründe dann in diesem Hexenkessel öffentlich-rechtlicher Rundfunk zusammengeführt.

00:37:39: Plus eine andere Debatte, ein Kultur also dieses.

00:37:43: man hat sich auch mal müsste ich vielleicht öffentlich mal richtig angegangen oder da sind auch mal die Fetzen geflogen aber dann kamen irgendwie am nächsten Tag zusammen und die Sache war denn aber auch irgendwie abgegessen Und mir fehlt das heute.

00:37:56: Also ich sehe heute eine ziemlich gleichformige Sorte Mensch von ihrem Ausbildungsstand her, die reinfließt in dieses System.

00:38:06: Und ich sehe aber auch ... Also wenn man nicht dazu gehört, gehört man nicht dazu.

00:38:10: Ich seh das hochproblematisch für so ein Produkt was von seiner Viehschichtigkeit an Hüreindrücken immer gelebt hat.

00:38:18: Gerade Radio Eins.

00:38:20: Ich äußere mich ungern zu Radio Eins Aber der Senner war eine heilige Kirche für die Ohren Auch Fritz früher, also das Fritz war für mich immer das Altersheim von Fritz.

00:38:32: Ja?

00:38:33: Aber diese Sorte, diese durchgeknallten, dieses Ostwesting und Handwerker mit Philosophie-Studen... ...und der Politikwissenschaftler, der alles hingeschmissen hat den sie mit der Nuckelflasche aufgezogen haben bei Fritz, Marco Seifert so.

00:38:48: Egal!

00:38:48: Also jeder hatte da irgendwie Seilplatz.

00:38:51: Das war das was auch die Ohren mitgerissen hat und was auch vorbildhaft für die Gesellschaft war.

00:38:57: Und wie du jetzt so erzählst von diesem Nichtminieren Dasein, dem sich gegenseitig zuhören.

00:39:04: Das fehlt mir total.

00:39:06: Also meine Erfahrung jetzt bei Radio Eins ist ein bisschen umgekehrt.

00:39:10: Ich war damals eher als Nachrichten, weil wir immer so in der Blase gewesen sind in unserem kleinen Studio und ich habe den letzten deswegen tut mir das auch so leider nicht mehr zu arbeiten, weil ich glaube dass ganz viel Potenzial was sie machen Also, was ich total schön fand in den letzten Jahren mit meinen KollegInnen dort tatsächlich mehr in Kontakt zu kommen und auch das vielmehr Austausch stattfand.

00:39:34: So wie sich das Programm jetzt anhören wird zukünftig nachdem so viele Leute auch gegangen sind die wirklich das Radio geliebt haben.

00:39:42: also ich verstehe es überhaupt nicht dass ab ersten Januar alle Leute rausgeworfen worden sind obwohl diese tolle Sendung gemacht haben.

00:39:51: Ja, journalistisch anspruchsvolles Radio.

00:39:54: Wo gibt's das noch?

00:39:54: Ich höre es bei Radio eins noch und ich höre auch beim Deutschlandfunk also ich finde immer mit Deutschlandfunkt war für mich früher die Hasswelle weil das war bürgerliches Scheißradio.

00:40:05: Und jetzt denke ich so wow was man da manchmal so hört ja unglaublich.

00:40:10: Wir meinen dass diese nächste Programmreform das nicht alles kaputt ist.

00:40:14: Ja es gibt gerade ein nach wie vor Leute dich irrsinnig toll für eine Juja Fissmann zum Beispiel Und auch an der Dorothee-Hackenberg fand ich immer... Engagiert

00:40:25: ist, man merkt es so dass die Bluteten für das Radio und tun sie ja heute wahrscheinlich auch noch.

00:40:31: Philipp Meinholdt auch.

00:40:33: also das sind ... Ich will eigentlich gar nicht Namen nennen aber ich finde sie alle irgendwie ... Also auch die Morningshows sagen ja mal alle so viele ... Das kann mich nie mehr hören.

00:40:43: was weiß ich?

00:40:45: Also, wenn man sich den Radiomarkt in Deutschland heute anhört... Ich bin ja manchmal schon in Hessen unten oder mal in Süddeutschland und so.

00:40:53: Oder in Hamburg!

00:40:55: Es ist Wüste und Radio Eins guckt da noch raus irgendwie.

00:41:01: Ich will jetzt hier nicht rumschleiben aber das ist wirklich so.

00:41:05: Also ich höre es immer noch auch privat.

00:41:06: Unbedingt also dass es noch hervorsteht, das ist ganz klar.

00:41:10: Christian du musst unbedingt nochmal wiederkommen.

00:41:12: Da ist ja so ein Gesprächsbedarf auch und da sind zu viele Themen, über die man wirklich in der Tiefe mal reden müsste.

00:41:23: Das bewegt mich total was du gesagt hast.

00:41:29: Zum Schluss der Sendung, was ich noch wenigstens anreißen möchte, ist diese Liebe zur Klangkunst.

00:41:35: Dich zieht es jetzt dann... Hast du schon mal reingestuppert?

00:41:38: zum Hörspielfestival, wie ist das?

00:41:40: Das

00:41:40: Hörsspielfestival will ich dieses Jahr planig auch mitzumachen in der Organisation.

00:41:47: Zum Thema Klangkunst noch mal, was mich total... Ich mache immer Kunst als Intervention im öffentlichen Raum.

00:41:55: Also dass Leute auf etwas gestoßen werden.

00:41:57: Ich hatte zum Beispiel mit einem Freund zusammen so eine alte Wäscheschleuder mit Stahlblumen und dann ging es um gegen Homophobie-Transphobie.

00:42:05: Das hat so ein bisschen dargestellt diese fünftiger Jahre die Beschleunigung der der dargestellt in dieser Trocken-Schleuder, die Blumen hängt rüber.

00:42:15: Und man hört Geschichten von Menschen, die unter dem Paragraph hundred seventy fünf gelitten haben und auch zum Teil im Gefängnis saßen.

00:42:21: Das ist nur ein Beispiel von vielen anderen Klanginstallationen.

00:42:25: nicht gemacht habe wie gesagt immer im öffentlichen Raum das Leute darauf stoßen weil Kunst in Museen interessiert mich jetzt nicht so sehr aber da hat sie auch sicherlich ihren Platz.

00:42:35: Ich wollte es zum Abschluss, was mir noch mal ganz wichtig ist.

00:42:38: Weil ich nämlich auch in der Erinnerungsarbeit unterwegs bin also mit Jugendlichen Arbeiter in Audio-Workshops Julia Fissmann war vorhin eben angesprochen werden Jan Radio Day letztes Jahr direkt von der Gedenkstätte Ravensbrück.

00:42:51: Sound In The Silence heißt dieses Projekt.

00:42:54: da war ich letztens gerade wieder eine Woche lang unterwegs und habe mit Jugendlichem zusammen gearbeitet.

00:43:00: In einem Audio Workshop wurden auch andere Workshops angeboten.

00:43:04: Wir haben dann am Ende der Woche eine Performance gemacht, was mir total wichtig ist das junge Menschen die heute oder vor zwanzig Jahren geboren worden sind dass es einfach eine Erinnerung gibt und eine Zeit wo andere sagen das sei ein Fliegenschiss in der Geschichte gewesen.

00:43:25: was so ganz schrecklich ist Also dieser Rechtsruck, von dem wir vorhin sprachen.

00:43:29: Der Backlash ist ja ganz deutlich auch zu spüren und da ist es mir ganz wichtig mit Jugendlichen zusammenzuarbeiten ihnen auch Erinnerung Geschichte über Kunst zu vermitteln.

00:43:41: das dieses Projekt Sound & Science Arbeiter so dass Menschen sozusagen über ihre eigene Kunst Produkte dann an die Geschichte herangeführt werden.

00:43:50: eine schreckliche Geschichte

00:43:53: Liebe Alex Berlinhörer, jetzt kommen erstmal die Nachrichten.

00:43:56: Wir hören uns nächste Woche wieder!

00:43:58: Tschüss!

00:44:00: So und jetzt erzähl weiter.

00:44:01: also deine Erinnerungskultur?

00:44:03: Wie ist das?

00:44:06: Das machst du immer noch weiter, das wirst du auch in Zukunft machen.

00:44:09: Ja und an dieser Stelle ist eigentlich die Radiosendung vorbei.

00:44:13: wir haben uns dann noch etwas weiter unterhalten und aus leichten technischen Schwierigkeiten die unbekannterweise resultiert sind hören sie jetzt so ein leichter Abfall im Ton.

00:44:28: das bitte ich zu entschuldigen.

00:44:30: ja also es gibt dieses Projekt Sound is a Silence.

00:44:32: Das wurde bisher vom Ministerium hier für Jugend erinnert.

00:44:41: Dieses Projekt wurde finanziert, dieses Programm ist jetzt ausgelaufen.

00:44:47: aber wir machen das macht es schon seit fünfzehn Jahren und wir wollen es auch weiter machen dass es so dass dann Jugendliche in dem Fall waren von der Verein Universität Berlin und von Koburg dieses Jahr Studierende, der Sozialarbeit und der Geschichte.

00:45:05: Die dahin kam für eine Woche die Geschichte von Radens Brück vom Frauenkonzentrationslager mitbekommen haben wurden dann so geprift oder in Ausstellung gesehen über das Get-Gelände gelaufen.

00:45:20: Dann hatten wir vier Tage Zeit mit einem Workshop aus den Workshops die jungen Menschen an die Geschichte heranzuführen und sie dazu zu bringen, einen eigenen Ausdruck zu finden.

00:45:34: Also nicht nur Geschichte zu ezipieren sondern auch wiederzubeben eine eigene Stimme zu finden.

00:45:42: Sound in the silence.

00:45:43: also bin ich ja erst mal still und gedenkt und sprachlos auch ob dieser ganzen Gewalt und Grausankarten, wie da passierte.

00:45:55: Und dann machen wir am Ende dieser Woche so eine Performance, wo dann diese verschiedenen Künstlerinnen zusammenkommen.

00:46:01: Wie gesagt ich habe mal ein Audio Workshop.

00:46:04: Wir nähern uns da über Stimme Ton Klang.

00:46:07: Wir machen höchstwärtsige Gegengebersgelände dieser Geschichte an.

00:46:10: Dann gibt es Tanz und dann gibt's Boat & Word, Creative Writing und einen Choir noch.

00:46:17: Und dann kommt das am Ende alles zusammen und dann ergibt es eine Erden an einem Freitag und am Samstag auch eine Performance Für mich nach wie vor sehr, sehr wichtig.

00:46:28: Weil wir gesagt die offizielle Linie geht ja mehr in meine Richtung AfD und vergessen der Geschichte.

00:46:40: was soll man noch damit anfangen?

00:46:43: Julia Fissmann schrieb bei Facebook auch dass sich darum benühen dich fein für solche besonderen Video Days weiterhin irgendwie engagieren zu können Und ich vertraue da auch auf, findet mein Hotel ja auch jüdische Wurzeln hat und sich selber irgendwie in die Vorahnen seiner Lebenslinien rein denken und reinarbeiten musste.

00:47:09: Da ist er da ...

00:47:10: Tolles Bucher, der geschrieben wird?

00:47:13: Sich da gekonnt und schlau durchsetzen kann.

00:47:16: für dich.

00:47:17: Für eine plurale Gesellschaft im Radium mit jung und alt Man nicht so komische, starke und starre Linien zieht.

00:47:28: Egal welche Menschen dort Radio oder Audio generell machen.

00:47:35: Christian, wir müssen uns unbedingt nochmal zusammenschalten treffen weil das ist so aufwührend gewesen jemand der so intensiv liebt aber auch So ein sehnsüchtig eingestrengt, vielleicht einige Jahre selber in seinem Leben war und dann mit so einer gewissen Grunddankbarkeit auch irgendwie heute durchs Leben geht.

00:48:00: Dadurch was urpositives ausstrahlt, das wirst du für mich.

00:48:06: Das ist schon sehr vorbildhaft!

00:48:09: Ich bin so jemand, der ist ja manchmal sehr je zornig und auch nachtragend.

00:48:15: Das war heute eine regelrechte Therapie.

00:48:18: Okay,

00:48:20: vielen

00:48:22: Dank!

00:48:22: Wenn du mal ... Mal gucken, was man das vergüten kann?

00:48:25: Vielleicht wird kein Getränk oder so mehr.

00:48:29: Vielen Dank auch, dass du mir das Wort teilt hast.

00:48:33: Na ja.

00:48:35: Ja, vielleicht ist das ja für irgendjemanden da draußen auch eine Inspiration mit dir was zu machen.

00:48:40: Weil ich hätte nie gedacht, was sich davon Kosmos auftut.

00:48:44: Man sich die Zeit auch für dich nimmt und mal in Ruhe neben den Nachrichten, sich mit dir unterhalten kann.

00:48:50: Und mein Sendungsberußzahlen ist nicht erloschenbar?

00:48:54: Das ist sehr schön!

00:48:55: Also liebe Interessenten da draussen, Herr Fint ist nach wie vor ... aktiv und auch in Sachen Museumspädagogik sehr gut dabei.

00:49:06: Also melden Sie sich bei uns, ich kann ja vielleicht mal einen Kontakt vermitteln.

00:49:10: Christian bis bald!

00:49:11: Ja bis bald macht's gut.

00:49:18: Das war eine neue Ausgabe der Medienhöhle querstrich einer Art visuellen Radio von Time for Vignu.

00:49:28: Das ist eine Radiosendung, die gibt es immer Montags bei Alex Berlin.

00:49:32: Es ist ein Ausbildungstrundfunk, ursprünglichen Bürgerrundfunken und Bürger können doch immer noch dort aktiv sein!

00:49:42: Es ist eine schöne kleine öffentlich-rechtliche Rundfunkinseln.

00:49:46: ich lade sie herzlich ein auch immer mal wieder bei mir da einzuschalten Aber auch hier so als visuell Radio ist das ja auch schön.

00:49:56: Ja, und denken Sie immer daran nicht in Like und nicht vergessen Abo für unseren kleinen Kanal!

00:50:02: Und dass wir ein bisschen bekannter werden als Radio-Hedonisten, Medienjournalisten Leute die mit viel Liebe zum Journalismus... ...auch aus der öffentlich rechtlichen Rundfunkwelt entstammend sich neue Felder erschießen.

00:50:23: Und damit entlasse ich Sie, wann auch immer sie mir hier zugeschaut haben in die Nacht oder den Tag oder ... in den Alltag ihres Lebens!

00:50:34: Bis zum nächsten Mal,

00:50:54: tschüss!

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