DIE MEDIENHÖLLE #037 | IFA-Innovation
Shownotes
▶︎ (00:00) - DIE MEDIENHÖLLE und welle 370 live von der IFA Berlin ▶︎ (00:29) - Wie entstehen Innovationen in Deutschland? ▶︎ (01:40) - Philipp Hartz und die Idee hinter Amara ▶︎ (03:00) - Gründen kennt kein Alter ▶︎ (04:17) - Einsamkeit und ein digitaler Bilderrahmen als Ausgangspunkt ▶︎ (05:34) - Wie Technik ältere Menschen vom Familienleben ausschließt ▶︎ (06:41) - Das Amara Home Dock: Tablet, Software und Sprachsteuerung ▶︎ (09:05) - Touchscreens, alte Hände und digitale Diskriminierung ▶︎ (10:11) - Bedienung mit leiser, undeutlicher oder kratziger Stimme ▶︎ (11:31) - Familien-App, Unterhaltung und ein Gerät ohne Einrichtungsstress ▶︎ (13:30) - welle 370 live vom Messegelände ▶︎ (13:46) - Auspacken, einschalten und loslegen: So soll Amara funktionieren ▶︎ (14:53) - Sprachmodell und KI-Begleiter gegen einsame Stunden ▶︎ (17:11) - Vertrauen, Datenschutz und Gespräche mit einer Maschine ▶︎ (18:32) - Soll KI Menschen ergänzen oder ersetzen? ▶︎ (20:19) - Spiele, Unterhaltung und geistige Aktivität ▶︎ (20:56) - Familienchat, Erinnerungen und mögliche Sicherheitsfunktionen ▶︎ (23:54) - E-Mails, Taxi und Arzttermine: Künftige KI-Dienste ▶︎ (25:33) - Zurück im gemeinsamen IFA-Studio ▶︎ (26:07) - App-Test, Warteliste und der geplante Marktstart ▶︎ (27:25) - Was soll Amara kosten? ▶︎ (29:14) - Kündigung, Defekte und Austausch des Gerätes ▶︎ (29:56) - Wie sieht das Amara Home Dock aus? ▶︎ (30:22) - Lautsprecher, Mikrofone und guter Klang ▶︎ (31:22) - Männliche und weibliche Stimmen für den KI-Begleiter ▶︎ (32:01) - Sprachen, Dialekte und Berlinerisch ▶︎ (33:12) - Amara als Verbindung zur Familie und zur Welt ▶︎ (34:06) - Warum ältere Menschen technisch nicht unterschätzt werden dürfen ▶︎ (34:30) - Taylor Swift statt Schlager: Altersbilder und passende Inhalte ▶︎ (34:52) - Ausblick und Verabschiedung ▶︎ (35:21) - Outro: Innovation for all
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00:00:00: Welle, dreihundertsiebzig.
00:00:24: Oh!
00:00:25: Die Medienhölle, dumm-dumm-Dumm innovation
00:00:28: for all.
00:00:29: Und wir sind hier live vom Messergelände und sitzen hier im Content Creator Hub.
00:00:34: Wir haben gerade sehr schön über die IFA, die Chancen gesprochen.
00:00:41: Die nächste Chance möchte ich einleiten mit einem Statement was heute früh Minister Wilkberger gesagt hat nämlich er hat gesagt wie den eigentlich Innovation entstehen.
00:00:53: und da hören wir mal rein.
00:00:55: Innovation kommt häufig!
00:00:58: sehr häufig von unten.
00:01:00: Und ich freue mich, dass
00:01:02: Deutschland wieder aufwacht!
00:01:04: Wir haben nämlich im ersten halb Jahr zwanzig sechsundzwanzig Rekordzahlen bei den Gründungen mit drei tausend dreien fünfzig nach einem Rekortjahr dem Jahr zuvor.
00:01:14: das ist natürlich jetzt erst ein Anfang.
00:01:16: wir sehen aber auch getrieben durch KI wie viele tolle junge Unternehmer und Unternehmer in diesem Land Innovation betreiben.
00:01:24: Wir haben eine wachsende Zahl von Unicorns.
00:01:27: Natürlich ist das jetzt erst etwas, was ich verstetigen muss und beschleunigen
00:01:31: müssen.
00:01:31: Aber ich glaube, das ist ein gutes Signal.
00:01:34: Und wir werden uns dafür einsetzen, dass wir das auch unterstützen und weiter beschleunigen.
00:01:39: Und passend dazu haben wir jetzt einen Gast hier bei uns in unserem wunderbaren IFA-Welle, dreiundsiebzig Magazinstudio.
00:01:46: Nämlich zu Gast ist ein Gründer, sag' ich mal?
00:01:49: Ja!
00:01:50: Ach so, warte, watte.
00:01:51: Ein Gründersuch jetzt.
00:01:52: Jetzt haben wir dich ja auch ein Gründen einer Lösung für Menschen.
00:01:58: Stell dich erst einmal vor wer bist du.
00:01:59: Genau Hallo Ich bin Philipp Ich bin einer der Gründer von Amara.
00:02:04: Wir bauen ein Gerät für ältere Menschen, wir haben uns beschäftigen uns ausschließlich mit der zweiten Lebenshälfte und genau bauen ein gerät für unsere Großeltern unsere Väter je nachdem wie alt man ist unsere unsere unsere Eltern Was ihn ermöglicht, im Grunde Kontakt mit der Familie einfach zu halten.
00:02:24: Was ihnen Entertainment-Möglichkeiten gibt Radio Fernsehen Podcast Musik was Fotos bietet also eine Mischung aus Teilhaber am Familienleben Verbundenheit Mit der Familie verbunden hat mit der Welt und vor allem die Möglichkeit weiterhin die Neugieraufricht zu erhalten.
00:02:44: Jetzt wirst du in den offiziellen, sozusagen IFA-Publikationen als Gründer sozusagen genannt?
00:02:51: Also wo kommt eigentlich diese Inspiration her?
00:02:54: Ich möchte etwas gründen.
00:02:55: ich möchte mit einem Unternehmen etwas
00:02:57: tun.
00:02:59: also genau was ist ein Gründern?
00:03:02: das ist ja immer so die Frage Und in welchem Alter gründet man eigentlich?
00:03:07: Ich glaube, es ist ja eine Sache die man sein Leben lang machen kann.
00:03:09: Wir haben vor einem Jahr tatsächlich angefangen zu gründen und ich habe in meinen letzten fünfzehn Jahren ... viel mich mit Neugründung beschäftigt, war in Berlin bei einem Company-Bilder der sich auf Finanzunternehmen konzentriert hat.
00:03:25: Hab schon in jungen Jahren während meinem Studium eine Schulplattform mal gegründet, hab es also immer mal wieder gemacht.
00:03:31: Da sagt man ja oft so den Seriengründern dazu was ein bisschen ein Wort ist, das er genutzt wird oft.
00:03:37: Was glaube ich einfach ... Der ist ja aus dem Trieb geboren... Ich sehe ein Problem, sei das jetzt bei uns in der Familie aber auch einfach sonst in der Welt und habe das Gefühl ich möchte was beitragen.
00:03:51: Ich möchte etwas besser machen.
00:03:52: Ich habe eine Idee die gut funktioniert.
00:03:55: Ich hab vielleicht eine Technologie ja?
00:03:56: In unserem Fall ist es einfach aus den Familien entstanden ein echtes Thema wo wir sagen da wollen wir's mal beschäftigen Und
00:04:04: das ist die zweite Idee, also gründen okay.
00:04:06: Aber wie kommt man jetzt auf die Idee?
00:04:09: ein Hilfsmittel?
00:04:10: Eine Hilfe ist eigentlich fast schon so falsch gesagt.
00:04:12: Eigentlich ist es ja ein Lebenselement für eine ältere Generation zu schaffen.
00:04:18: Was war der Auslöser?
00:04:19: In dem
00:04:19: Fall war's tatsächlich einfach meine eigene Großmutter.
00:04:21: Wir waren im Sommer letzten Jahres bei dir zur Besuch.
00:04:24: Sie hat einen digitalen Foto-Ramen wo bei uns den ganzen Tag die Bilder von den Kindern drüber laufen und das ist zentrales Element des Wohnzimmers.
00:04:33: Da war die Frage zum einen, es gab aber zwei Elemente.
00:04:35: Das eine ist ein bisschen gegangen und sagt der Ohrmensch jetzt bin ich wieder einsam.
00:04:39: okay wie funktioniert eigentlich Einsamkeit im Alter ja?
00:04:41: Und wie kann Technologie da helfen?
00:04:43: Und das andere ist dass dieser Fotoramen...das ist immer ne einseitige Belustigung oder Bedienung.
00:04:49: Ich schicke was rein dann kommt etwas raus so.
00:04:51: Aber die Frage ist ja was eigentlich Schade ist weil es nur eine halbe Teil habe sage ich mal am Familienleben.
00:04:58: Die Frage Wie schaffst du es also, dass das in beide Richtungen geht?
00:05:02: Dass der Mensch antworten kann.
00:05:03: Dass sie sagen können ach Mensch toll und wo seid ihr?
00:05:07: Und auch mal anrufen kann und sagen jetzt möchte ich den Philipp anrufern und hören und ich möchte was sagen und mich etwas mitteilen.
00:05:13: so und damit Das waren die beiden Einstiegspunkte des thema einsamkeit das thema technologie im alter.
00:05:19: wie schafft man eine lösung die für alte Hände, für alte Augen funktioniert.
00:05:25: Und gleichzeitig wie macht man es eben in beide Richtungen so dass das Teilhabe am Familienleben nicht einseitig ist?
00:05:34: Also wir machen da gleich innergehalter.
00:05:36: was ist eigentlich daraus geworden?
00:05:37: aber ich kenne es total.
00:05:38: also auch wir hatten einen Bilderrahmen und bei meinen Eltern ist zum Beispiel schon allein das Verändern von Alkons auf der Oberfläche vom Platz her unter einem Thema, weil das hat gefälligst immer an derselben Stelle zu sein.
00:05:53: So und jetzt
00:05:54: also
00:05:55: beschreib erstmal wie ist denn eure Lösung eigentlich?
00:05:57: Also wie löst denn es tatsächlich
00:06:01: dieses
00:06:01: Problem dass Menschen die tatsächlich vielleicht so ein bisschen auch durch ihre Lebensumstände, durch die Bedingungen, die sie ringsherum haben Ich will nicht sagen vereinsam, aber vielleicht die Gefahr der Vereinsammlung haben.
00:06:12: Wie kann man denen helfen?
00:06:14: Jörg wenn du eine Frage hast gibst du Zeichen weil denn das müsste eigentlich dein Regler sein und du müsstest da bei sein ja
00:06:20: Ja, ja.
00:06:21: Aber erst mal die Frage.
00:06:23: Ja, aber du guckst mich so an, als wenn du eine Frage stellst?
00:06:25: Das war eine große Frage.
00:06:26: Die Frage hätte ich eher gestellt jetzt und nur mache so rein weil ich überhaupt noch nicht weiß was Trumpf ist.
00:06:32: Also es gibt ja ein Handy Es gibt Computer Es gibt die tägliche Begegnung.
00:06:37: Und wo jetzt das Problem war.
00:06:39: Aber du beschreibst jetzt mal deinen Kästchen.
00:06:41: Wie sieht er das aus?
00:06:42: Mein Kästchchen mehr genau.
00:06:46: Da können wir glaube ich tief reingehen Bei allem was du gerade gesagt hast, Handy, Computer, Chatchi Beat.
00:06:53: Also egal ob Hardware oder Software glaube ich erwartet erwarten wir von unseren Eltern und erwartet die Welt.
00:07:00: der derjenige das baut ja immer dass der Mensch etwas lernt und sagt okay jetzt verstehe ich wie Chachibiti funktioniert?
00:07:05: Oder wie Spotify funktioniert?
00:07:06: Wie wie ich einem Radio in den Regler drehe.
00:07:09: so und Das funktioniert natürlich zum gewissen Grad.
00:07:14: Ja aber wenn eine Technologie oder eine Hardware gut gebaut wäre, würde sie sich an den Menschen eigentlich anpassen und nicht von ihm erwarten dass er etwas dazu lernt unser Kitz.
00:07:25: Dann sagen wir auf den Satz machen das Zeig ich komme dann vorbei und ich richte dir das ein.
00:07:29: der Satz schon.
00:07:31: Das kann nicht funktionieren.
00:07:32: wenn da eine Sache dann nicht mehr so funktioniert wie du gesagt hast wenn auf einmal der Regler links und nicht mehr rechts ist ja dann hört die Mutter der Vater eben auf es zu benutzen.
00:07:41: also war für uns die Frage Wie schaffen wir Da ging es gar nicht um Gerät, sondern wie schaffen wir eine Situation wo erst mal nichts schiefgehen kann?
00:07:48: Wie schaffen wir in der Situation die jeder bedienen kann, wo er nichts lernen muss.
00:07:52: Wo er nichts einrichten muss und wo er nix falsch machen kann.
00:07:55: Falschmachen ist ja auch immer ein großes Thema bei Technologie.
00:07:58: Und dementsprechend haben wir gesagt okay wir bauen einen... Wir haben eine Box gebaut, da steht ein Tablet drin.
00:08:07: Es hat also ein relativ großes Display.
00:08:10: Das kann nichts anderes außer Amara, da kann man nicht aus Versehen seine Kreditkarte eingeben.
00:08:15: Da kann auch nicht aus versehen irgendwas löschen.
00:08:17: das kann nur dass und In diesem Display und doc lebt quasi unsere Software.
00:08:23: alles was ich gerade gesagt habe also der die entertainment komponenten spiele Und noch weiteres.
00:08:28: so.
00:08:29: und die erste frage und das war was du ja gerade gefragt hast war wie Aus einer bedienungsperspektive das ist ja quasi des thema was was user experience in dem fall ist Ja war die frage vor uns Wie schaffen wir es, dass der Mensch dieses Gerät egal was ist kann nur mit der Stimme bedienen kann.
00:08:46: Und haben deswegen eine KI genutzt und weiterentwickelt und gebaut die es ermöglicht dieses Geräte und die Software die wir haben egal was du machen möchtest einfach damit zu sprechen zu sagen ich möchte jetzt Radio hören oder Ich möchte jetzt so Doku spielen oder was auch immer.
00:09:05: Da muss ich wirklich erstmal komplementlos werden, weil meine Mutter ist einundneunzig.
00:09:09: Sie hat die Devices, die man so hat also in Smartphone und Computer Und das Problem ist in der Tat zum Beispiel beim Smartphone dass ihr Hautwiderstand irgendwie ein anderer ist als einen junger Mensch.
00:09:24: Sie sagt mal, wenn ich hier draufklatsche, dann funktioniert das nicht.
00:09:29: Dann ist sie natürlich total deprimiert weil sie macht ja nichts anderes als ich, nämlich mit dem Finger einfach aufgehen und das funktioniert nicht.
00:09:37: Deswegen hat sie nochmal ein Seniorenhändi mit richtigen haptischen Tasten Und die fühlt sich diskriminierter durch.
00:09:42: natürlich auch Ich will kein Seniorenhandi, sie ist eine Neunzig Aber trotzdem, sie will nicht irgendwie so als Behinderte durchrutschen obwohl Die moderne Computertechnologie tatsächlich auf junge Hände irgendwie optimiert ist, ne?
00:09:57: Alles.
00:09:57: Ich meine so ein iOS, so ein IOS-Six und zwanzig auf dem Handy hat Glas... Es ist nur Glas, das ist durchsichtig, es ist schlecht für die Augen, schlecht für den Händen.
00:10:05: Da
00:10:06: kann man am Boot ein bisschen rumhaben.
00:10:07: Kann man wissen
00:10:07: was rumbar ist als nur Kosmetik.
00:10:09: Aber was macht denn dann Amara anders?
00:10:11: Ja genau!
00:10:11: Also der erste Punkt ist glaube ich alles erst mit Stimme bedienen weil das haben wir alle mal hier lernt und das können wir immer noch.
00:10:19: und zwar auch mit einer Stimme, die vielleicht weise
00:10:21: wird.
00:10:21: Also die meisten muss man sagen es gibt natürlich auch Menschen, die im Alter auch die Stimme verlieren oder kratzig werden?
00:10:27: Genau deswegen ist ja.
00:10:28: aber darauf wollte ich gerade hinaus nur weil die Stimme kratzig wird oder weil sie leiser wird oder Weil sie undeutlicher wird muss es eben trotzdem funktionieren so.
00:10:36: und deswegen jetzt die Frage wie schafft man's eben breit breites hinzukriegen sodass es auch jemand benutzen kann der Vielleicht schlecht sieht oder der schlecht spricht oder der Schlecht hören kann?
00:10:46: dann braucht halt eben acht Lautsprecher, nicht nur drei zum Beispiel oder sieben Mikrofonen und nicht nur zwei.
00:10:53: Und das ist glaube ich schon mal ein Kernpunkt so wie es bringt ja nichts sonst baust du ja genau das Gleiche wieder, du baust eine Technologie die dann für irgendjemand wieder nicht passt.
00:11:04: Du kannst es nicht für alle bauen, das ist auch unrealistisch.
00:11:06: aber ich glaube die Frage ist Wie kannst du die üblichen Themen die nunmal im Alter auftreten?
00:11:13: Wie kannst du dir eigentlich vorher abfangen?
00:11:16: Genau, das eine ist glaube ich... Das eine herrner kamst du immer wieder zurück.
00:11:19: Ja, okay!
00:11:20: Ich will wissen, wie es funktioniert.
00:11:22: Es ist wirklich total banal, ich komme wieder zurück zum Thema Stimme.
00:11:26: Sie sagen die Möglichkeit so?
00:11:28: Sagen zu können was Du möchtest.
00:11:30: Und ist alles Stimme bei euch?
00:11:32: Ist
00:11:32: alles Stimmme.
00:11:33: Okay.
00:11:33: Theoretisch müsstest du keinen Knöpfchen drücken.
00:11:36: Du kannst wenn du willst, kann doch auf dem Bildschirm dich bewegen, sind Pfeile und alles drum und dran ja.
00:11:41: Aber theoretisch könntest du alles mit Stimmen bedienen.
00:11:43: So, und ich glaube das ist der erste Schritt.
00:11:45: Das zweite ist ja dann, was kann man eigentlich alles... ich meine jedes Gerät hat Einstellungen.
00:11:52: Aber welche Einstellung liegen vielleicht einfach bei der Familie?
00:11:55: Wir haben eine Familien-App gebaut das heißt wir haben die Kinder, die Enkelkinder sind alle Teil, haben eine eigene App, die ist gebaut ganz normal, die kann man nicht mit Stimmen bedienen in denen sie zum einen Fotos teilen können, der Familienchat wie auch immer.
00:12:11: Aber auch die Einstellungen an dem Gerät machen und das ist glaube ich.
00:12:14: die zweite Frage is' Wie kommt?
00:12:17: oft kauft man ja so Sachen ob es jetzt ein digitaler Bilderrahmen ist um bei einem Beispiel zu bleiben oder irgendwas anderes neuer Mixer?
00:12:24: Und man muss erst mal dann packt den die Mama aus und sagt Ich weiß nicht was macht... Was passiert denn jetzt?
00:12:30: Also muss dort die Herausforderung eigentlich sein?
00:12:32: Ein Gerät was theoretisch ankommt was sich auspacke auf Startdrücke und nichts tun muss So, ich muss auch erst mal kein Wi-Fi einrichten oder kein irgendwas.
00:12:40: Da sind auch erst einmal Daten drin und funktioniert alles erstmal.
00:12:44: Und ich glaube da gibt es ganz viele Komponenten die immer wieder auf... Ich weiß du willst hinaus quasi das wie machen?
00:12:51: Das ist für uns das Außenrummen.
00:12:54: Wie kommt das an?
00:12:55: Was kann sie tun?
00:12:56: was kann sie nicht tun?
00:12:57: wenn ich sie meine meine ich die Großmutter ja und wie benutzt ihr?
00:13:02: so?
00:13:02: und wenn man diese vier oder diese Säulen sag' ich mal Wenn man die erst mal parat hat, was dann das Set on Features ist.
00:13:10: Ob es jetzt Musik oder ein Videocall ist oder ein Spiel ... Das ist das Nachrangige, glaub ich so.
00:13:16: und da kann man dann die Welt aufmachen ob das ein Kurs ist, ob das einen Live-Spiel ist, das sind die Live-Bingo oder was auch immer gibt's ja alles.
00:13:24: Und das ist glaube ich die Frage.
00:13:36: Und wir sind hier live auf dem Messiger Lände und wir sprechen mit Philipp vom Amara über Amara.
00:13:44: Und Jörg, du hast eine Frage?
00:13:46: Naja klar also
00:13:48: Kinokopf
00:13:48: ein bisschen jetzt für unsere Radio-Community.
00:13:52: Man kriegt also ein Paket oder kauft sich das irgendwo?
00:13:55: Genau, dann packt man es aus Dann hat man diese Docking Station wie gesagt unten Display Genau.
00:14:01: So, dann steckt man das
00:14:03: ineinander und die geht's
00:14:04: dann weiter.
00:14:06: Dann geht es los!
00:14:07: Dann ist erstmal eigentlich automatisch alles eingerichtet und zwar in Folge...und zwar gefolgt ja?
00:14:13: Du hast einen Zugriff du hast eigentlich drei verschiedene Bereiche.
00:14:17: Du hast die Familie, du hast das Thema Entertainment und du hast ein KI-Begleiter.
00:14:23: Auf dem Display sieht man... Auf
00:14:24: dem display hast du ein Menü, da findest du diese Sachen.
00:14:27: Ich möchte was hören ich möchte was sehen ich möchte sprechen oder ich möchte Familie quasi und diese drei Komponenten haben, können wir kurz reinschauen.
00:14:37: Bei der Familie hast du ... Ist da
00:14:39: ein Moment?
00:14:40: Steuert er mit der Sprache?
00:14:42: Man sagt
00:14:42: ich hätte gerne jetzt den Familienbereich.
00:14:45: Ich würde mir gern die Fotos anschauen und ins Fotoalbum schauen.
00:14:50: Und das Ding erkennt sofort wenn man redet dass... Genau
00:14:53: es ist egal auch welche Stimme oder welcher ob der Bayerisch spricht oder sexelt oder wie auch immer das ist ganz egal sondern dahinter liegt einen Ein sogenanntes Sprachmodell, was Sprache in Text konvertiert.
00:15:06: So und dieser Text geht in die KI rein Wir nutzen ein Modell von OpenAI, das in Frankfurt gehostet wird Und dann arbeitet quasi das Modell Schickt es danach.
00:15:18: In dem Fall macht's einfach was wir wollen.
00:15:20: Wenn man eine Unterhaltung führen würde Dann würde es wieder Text-in-Sprache zurückverwandeln.
00:15:25: Mit einer Stimme ist dir wieder zurücksagt.
00:15:29: Aber im Grunde ist es eine Technologie, die erstmal die Sprache in Text verwandelt und dann damit das Gerät quasi steuert.
00:15:39: Bei uns hat das Thema KI zwei Komponenten.
00:15:42: Das Eine ist das Werkzeug, die Sprach und das Andere ist dass auf dem Gerät ein KI-Begleiter ist.
00:15:48: also
00:15:48: d.h.,
00:15:49: die Stimme ist nicht nur für dich jemand der sagt ja klar ich mache das Radio an oder ich zeige dir jetzt die Fotos sondern du kannst auch ein Gespräch führen.
00:15:57: und da bekam mir auch vom Thema Einsamkeit Wie kann man mit Einsamkeit angehen, indem man Ansprache bietet?
00:16:05: So.
00:16:06: Ansprach funktioniert natürlich nur wenn du eine hochqualitative Unterhaltung hast weil es gibt ja eine ganze Reihe an Menschen die auch einfach ChatGbt nutzen oder andere Modelle für ein Gespräch die bei Google reintippen sagen hey mir geht's heute nicht gut das funktioniert kurzfristig.
00:16:23: aber Was fehlt denn für eine qualitative Unterhaltung?
00:16:26: Es ist ein Langzeitgedächtnis, es ist ein Kurzzeitgedäftnis.
00:16:28: Es ist eine Gesprächsführung.
00:16:29: Wann redet mal ich und wann redest
00:16:30: du?".
00:16:31: Es ist ne Proaktivität in der Ansprache zu sagen... Hey Mensch!
00:16:34: Wie war's denn gestern in der Kirche oder ... War dann die Enkelin da kann sie schon schwimmen so Und dieser KI-Begleiter Ist gar nicht da um den Menschen zur Setzen sondern ist einfach da Für fürs Gespräch immer dann wenn man ihn will In den Stunden dazwischen.
00:16:50: Das mag mal Abend sein das mag mal Nacht sein wie auch immer.
00:16:52: ja um Sachen von der Seele los zu werden, um einfach ein Gespräch zu fern und mal einen Witz zu hören.
00:16:59: Um mal was nachzufragen und sagen, mein Mensch wie war das denn damals?
00:17:02: Und ich denke doch so drüber nach... ...um einfach auch mal eine Geschichte zu erzählen, um zu sagen hier Mensch, mein Hund und er hat gerade oder auch Sachen einfach zu fragen!
00:17:10: So
00:17:11: jetzt kommt aber etwas hinzu, was meine Mutter die redet mit Alexa.
00:17:14: Da habe ich auch so'n Ding hingestellt in einer Mangelung.
00:17:18: also sie Ich weiß nicht, ob das Einsamkeit ist.
00:17:20: Aber sie redet noch mit sich selbst.
00:17:24: Aber jetzt kommt natürlich... Also meine Mutter ist ja so intelligent, dass sie weiß, dass es eine Maschine ist und kein echter Mensch ist Und sie möchte sich aber auch nicht wirklich mit allen Sorgen einer Maschine anvertrauen, weil sie auch nicht weiß wo landet das alles.
00:17:37: Ja
00:17:38: und da kommt doch dann so ein Aspekt hinzu entweder man vergisst es dass das eine Maschine ist das kann ja auch gefährlich sein sogar suchtgefährdend oder man akzeptiert Dennoch eine Hemmschwelle hat, einer Maschine alles anzuvertrauen.
00:17:53: Dann ist es ja auch wirklich nicht so ergiebig?
00:17:56: Ja und ich will sogar noch ergänzen!
00:17:58: Und wenn man sich da auch vertrauen war übrigens das ist ein ganz großes Thema wird ganz an vielen Stellen hier auf der IFA gesagt Wenn ich jetzt diesem Gerät so vertraue dann wie viel wird's denn Teil der Familie?
00:18:09: Wieviel wirds denn Teil meines Lebens?
00:18:12: wie viel brauche ich dann die andere Familie noch, weil ich immer nur das Gerät
00:18:15: habe?
00:18:15: Und zwar nicht so.
00:18:16: Ist ja viel geduldiger!
00:18:18: Ja genau,
00:18:18: der ist immer da, der antwortet immer... Der meckert auch nicht oder die meckern nicht mit mir.
00:18:22: Ich weiß nicht, ob euer Gerät männlich, weiblich, sächlig
00:18:25: wird.
00:18:25: Das kannst du auch suchen.
00:18:27: Aber
00:18:27: die lockt wahrscheinlich auch mal die KI, ne?
00:18:29: Dass man denkt, ah, diese ist ja lieber als meine Söhne.
00:18:32: Nee,
00:18:32: das gar nicht.
00:18:32: Also wir haben aber das sind ja auch... also das waren jetzt viele Punkte.
00:18:35: Das eine ist quasi Er setzt die KI den Menschen.
00:18:38: Das andere ist, was spricht man eigentlich?
00:18:40: Wenn man weiße seine Technologie ist... Wir haben da sehr andere Erfahrungen gemacht im letzten Jahr wie gesagt wir haben das ganze Jahr getestet in einer App und die so fünfzig-sechti-tausend Leute runtergeladen haben.
00:18:53: Ich glaube dem Mensch ist immer bewusst es eine dass es eine Technologie ist.
00:18:57: Und ich glaube, und es biedert sich auch nicht an als Mensch.
00:19:01: Aber das gibt's ja ganz, ganz oft, dass da so eine Technologie dann versucht, menschlich darüber zu kommen.
00:19:07: Das tut gar nichts sondern es sagt klar was es ist und zwar eine KI, das kommt auch immer mal wieder, sag' ich bin eine KI.
00:19:16: Aber trotzdem haben wir zumindest die Erfahrung gemacht sehr schnell tatsächlich persönlich in seine persönlichen Themen reingeht.
00:19:25: Sei es die Krankheit, sei das die Trauer, sei des Sorgen, Gedanken, Wünsche, Probleme in der Familie – alles drum und dran!
00:19:37: Und ich glaube trotzdem... Und hattest du gerade einen Punkt gesagt, ja dann hängt der Mensch auf einmal sechs Stunden vor einer Technologie und das hatte ich vorne auch da auf der Bühne gesagt.
00:19:48: Unser Ziel ist nicht den Menschen jetzt vor dem nächsten Algorithmus zu ketten nachdem wir irgendwie alle Facebook überlebt haben kommt es der Nächste, sondern das kann man machen, kann wahrscheinlich auch Geld verdienen aber das ist zumindest nicht unser Ziel.
00:20:01: Sondern die Frage ist eben wie kannst Du in den ruhigen Stunden da sein?
00:20:04: Die nun mal einfach da sind, die können wir auch nicht weg diskutieren.
00:20:10: Jetzt hast du Alexa deine Mutter gegeben.
00:20:12: Das ist ja schon mal nicht schlecht, das ist ja anfangs.
00:20:15: Aber es ist eben kein hochwertiges oder kein qualitativ hochwertiges.
00:20:19: Die sagt
00:20:19: sehr oft, dass kann ich nicht beantworten.
00:20:21: Genau die Sackhaus kann ich auch nicht beantworten so und uns ging's darum jetzt wir sind immer noch bei Säule einen selten Ebenbegleiter da.
00:20:28: Wie kommt er daraus?
00:20:28: Meine Frage war wie begleitet man deinen Menschen über den Tag?
00:20:31: Ja Und eine dieser Säulen ist ein Gespräch bieten.
00:20:34: Eine weitere ist vielleicht Entertainment bieten, den Kopf fit halten wollen.
00:20:38: Ich möchte mal hier Quiz machen und wer wird Millionär oder was auch immer.
00:20:42: Und
00:20:42: das könnt ihr alles?
00:20:43: Wir haben drin so Doku solitäer Kreuzfahrt-Rätsel alles auch selber gebaut also jetzt nicht irgendwie einfach nur quasi schlecht reinkopiert sondern wirklich selber gebaut sodass es einfach zu bedienen ist.
00:20:54: Auch wieder per Sprache?
00:20:56: Ja genau da kannst du mit Sprach... Also teilweise muss ja nur rechts oder links sagen aber Und sonst eben wirklich quasi so groß, dass auch der einfach den Finger drauf zippen kann.
00:21:08: Da hast du also nennen wir es mal Entertainment.
00:21:12: und das Dritte war das Thema Familie und da haben wir gesagt kommen Wir bauen eine App für die Familie, die haben wir heute im App Store wo die Familie mit einbezogen wird und zum einen Wert natürlich generiert sag ich jetzt mal für den alten Menschen, weil wenn keiner Fotos schickt dann ist der Fotoramen leer und zum anderen aber auch für sich etwas mitnimmt.
00:21:36: Und es eben nicht nur aus einem Pflichtbewusstsein quasi da jetzt jeden Tag brav die Bildchen hoch lädt was ich tatsächlich so ein bisschen mache bei dem Fotoram meiner Großmutter.
00:21:47: aber das kriege ich kein Wert zurück.
00:21:50: also ist die Frage wie Wie bindest du eben Oma ein?
00:21:53: Vielleicht war das jetzt noch, oder der heutige Familienchat ist in WhatsApp.
00:21:57: Aber Oma kann keine WhatsApp bedienen!
00:21:59: Sie könnte es aber bei uns eben zum Beispiel tun und kann einfach mit Sprache antworten.
00:22:03: Ja so, man muss nicht tippseln.
00:22:05: Kannst da einstellen dass sie auch tippen kann, aber sie kann auch einfach mit sprach antwortet.
00:22:09: Und dementsprechend haben wir dort eine App wo Fotos drin sind, wo der Familien Chat drin ist, wo die Familie die Einstellungen machen kann Und das als dritte Säule.
00:22:21: So, das kann man ausbauen natürlich auch in eine Richtung und es muss man sich gut überlegen ob man das will Wo du In die Richtung Sicherheit gehst.
00:22:29: zum Beispiel könnte man ja sagen Einmal am Tag macht das Tablet bling-bling Hallo bist Du in Ordnung?
00:22:36: Und die Mama oder die Oma muss sagen Ja ich bin in Ordnungen.
00:22:38: also ein Wellness Check sag ich mal.
00:22:39: da gibt's sehr Endlos.
00:22:41: Wie tief will man in welche dieser Vertikale irgendwie reingehen?
00:22:44: um Um der Familie, auch dass man da ... Die Familie ist ja oft getrieben durch ein Schuldgefühl vielleicht.
00:22:52: Weil sie eben nicht so oft da sind, weil sie weggezogen sind und nur zwischendurch am Dienstag drei Minuten anrufen oder so.
00:22:59: Sie ist aber auch getrieben, durch den präventiven Gedanken zu sagen ich will das meine Mutter fit bleibt, ich will es meine Mutter aktiv bleibt, vielleicht Übungen machen kann.
00:23:06: Oder was auch immer.
00:23:08: Oder das vielleicht einfach nur jemand vielmal am Tag sagt hey Mensch Renate denk ans Trinken!
00:23:13: Das sind ganz klassische Sachen.
00:23:16: Frauen hören eher auf zu trinken, Männer hören auf sich zu bewegen.
00:23:20: Das ist tatsächlich so... Wir Männer werden... wir gehen nicht mehr raus, wir werden faulen.
00:23:25: Aber da gibt es das waren zwei Sachen, zwei bisschen Klischees aber auch tatsächlich so.
00:23:30: Da gibt's eine ganze Reihe an Sachen Trinkerinnerung, Medikamenten-Erinnerungen.
00:23:35: Grundsätzlich einfach Erinnerungen, die Familie kann einen Kalender pflegen.
00:23:39: Ein paar Geburtstagereintragen oder Termine und sagen nächste Woche ist Friseur So, das dann auch wieder der KI-Begleiter sagt.
00:23:45: Mensch Renate denkt dran, morgen ist Friseur!
00:23:47: Und diese drei... Sollen waren für uns der Anfang zu sagen, wie begleiten wir einen Menschen durch den Tag?
00:23:54: Zum Beispiel der Vermieter meiner Mutter hat keinen physischen Kontakt mehr.
00:24:00: Also die sagen nutzen sie unsere App und damit fängt es dann wieder an wenn man auf dem Handy mit dem Fingern, mit dem Hautwiderstand keine App bedienen kann.
00:24:09: Kann man bei euch auch E-Mails schreiben dass man also irgendwie dann doch zum Beispiel über dem Vermietter in Kontakt bleibt?
00:24:17: Dahin kann man heute nicht über was wir nachdenken.
00:24:19: Für uns ist es der Bereich Services, ja das geht ja.
00:24:22: Schreibe eine E-Mail bestelle mir ein Taxi Bestelle etwas zu essen.
00:24:27: da gibt's ja eine ganze Reihe.
00:24:28: Das geht dann auch.
00:24:29: könnte auch in den Pflegebereich gehen Ja so mache einen Friseurtermin
00:24:34: zum
00:24:35: Beispiel.
00:24:36: Das ist der Bereich Service.
00:24:37: ist Der technisch jetzt nicht so wahnsinnig komplexes?
00:24:41: das sind einfach Agente agentische Services die man mit KI machen kann.
00:24:47: Aber ich glaube, an sich das Thema was wir haben ist, ich finde es sinnvoll.
00:24:53: Ich hoffe ja auch aber ich glaube es ist trotzdem natürlich eine neue Sache, an die der Mensch dich wieder gewöhnen muss und etwas was es heute nicht gibt als Kategorie sage ich mal.
00:25:02: Alexa ist in einer anderen Kategorien.
00:25:04: digitaler Fotogramm ist auch so.
00:25:06: Und ich glaube Es wäre falsch oder es wäre schwer heute Alles gleichzeitig zu sagen, du kannst und du kannst.
00:25:13: Und die Welt ist so groß.
00:25:14: Ich glaube deswegen haben wir gesagt, wir fangen mal damit an... ...und ich sage mal, die Menschheit gewöhnt sich erst einmal dran!
00:25:21: Die deutsche Menschheit, die ja auch nicht sich immer anver- einfach damit tut neue Sachen anzunehmen.
00:25:26: Das ist etwas Neues gibt und möchte es lernen.
00:25:39: Und wir sind hier live vom Messengelände aus dem im Content Creator Hub.
00:25:45: Gibt's diese wunderbare von innen blaue, von außen grüne Streaming Box?
00:25:51: Im Palais
00:25:51: genau.
00:25:52: Da sitzen wir Rheiners hier und Jörg ist hier und Philipp ist da von Amara.
00:25:57: Auf der IFA wird das Weihnachtsgeschäft gemacht, sagen die Händler mal.
00:26:02: Hier entscheidet sich wie es beim Geschäft läuft fürs nächste Jahr.
00:26:04: Wie siehts bei euch aus?
00:26:05: Weihnachts-Geschäft ist ja schon was im Plan
00:26:07: Ja, total.
00:26:08: Also wir haben vielleicht einmal kurz der Weg?
00:26:11: Wie sind wir hierhin gekommen?
00:26:12: und dann in zweites Geschäft?
00:26:13: Wir haben letztes Jahr angefangen.
00:26:16: Wir haben dieses Jahr im März die Technologie, die wir gebaut haben, in eine App gepackt.
00:26:21: Haben die einen App Store gestellt und haben mit sehr wenig Marketing festgestellt...
00:26:30: Ich habe heute im Morgen getestet, ich sehe da
00:26:33: eine App.
00:26:33: Das ist allerdings jetzt die Familie, das ist die tatsächliche Familienapp schon und haben aus diesen fünfzigtausend Downloads extrem viel gelernt so was wir jetzt verpackt haben quasi und in das Amara Home Doc und Tablet reingepackt haben.
00:26:49: Dieses Gerät werden wir anfangen jetzt in den Markt zu stellen Ende Oktober Anfang November Ungefähr, das heißt auf jeden Fall rechtzeitig fürs Geschenk für Mama zu Weihnachten.
00:27:02: Auf der Webseite gibt es jetzt schon eine Warteliste, wo man sich eintragen kann.
00:27:06: Amara.app, da kann man einfach reingehen und sich eintragen.
00:27:09: Und dann gehen wir im Oktober in den Verkauf.
00:27:15: Alles was bis dem Dezember quasi bestellt wird geht auch noch rechtzeitig... Ich glaube, das ist der letzte Sendetag in Deutschland.
00:27:21: Lass uns mal den Siebzehnten nehmen, kommt doch rechtzeitig bei Mama an.
00:27:25: Irgendwann müsste er den Preis verraten?
00:27:27: Ja ja!
00:27:29: Die Hardware ist also gebaut, getestet.
00:27:31: Alles lieferbar quasi!
00:27:33: Genau.
00:27:33: Weil das
00:27:34: ja die große Herausforderung ist, ob die Hardware auch da ist?
00:27:36: Ich sag nur Panama-Kanal und wie's so alles kann... Ja, nee, wenn
00:27:39: wir aus dem Panama-kanal kommen sind dann musst du hier nicht durch!
00:27:43: Aber nochmal wirklich knallhart weil ich würde sofort mitnehmen.
00:27:46: Das sage jetzt hier, bin weder von dir bestochen noch sonst was, weil ich sehe dass es ein Bedürfnis ist was meiner Mutter weiterhelfen könnte, das zu befriedigen.
00:27:56: Wann erfahren wir denn ungefähr in welcher Größenordnung wir da Geld beiseite legen müssen?
00:28:00: Total also wir.
00:28:03: Worüber wir gerade viel nachdenken, ist es eine Sache die man einmal kauft oder die man eben als Mitgliedschaft niederso.
00:28:11: Und ich finde immer, es reizvoll wenn man es schafft ein Produkt im Markt zu verkaufen ohne noch irgendwo hier links und rechts nochmal extra irgendwie Geld quasi zu verlangen muss noch Zusatz Schnipsel hier und da kaufen.
00:28:24: so Um das zu machen, werden wir wahrscheinlich in ein sogenanntes Mitgliedschaft-Modell gehen wo alles dabei ist.
00:28:29: Ein Preis, alles drin, App, Hardware, alles drum und dran.
00:28:33: Und da überlegen wir jetzt gerade, da schauen wir eben was der richtige Preis?
00:28:36: Das wird... Ich sage es mal, es ist auf jeden Fall unter vierzig Euro im Monat so vereinfacht.
00:28:42: Wahrscheinlich auch unter dreißig.
00:28:44: Da sprechen wir gerade auch viele Markten.
00:28:46: zu schauen Fühlt sich es wohl, weil es soll ja auch kein Produkt sein.
00:28:50: Was nur was quasi soll ja kein Luxusprodukt sein.
00:28:53: Es soll ein Produkt für alle sein.
00:28:55: Das soll sich jede Familie eins leisten können.
00:28:58: So wie
00:28:58: man sicher auf ihren Smartphone noch irgendwie einen wundertlichen Beitrag zurecht legen muss.
00:29:01: Legt man sich auch etwas zu Recht genau eben und das versuchen wir hinzukriegen.
00:29:06: Was ist ein Preis der für uns funktioniert?
00:29:07: Und was ist ein Preis die trotzdem für alle Familien in Deutschland oder zumindest für den Großteil der Familien in Deutschlands Machbar ist, kann
00:29:14: man das jederzeit kündigen oder muss man da zwei Jahre...
00:29:18: Kannste jederzeit Kündigen.
00:29:21: Das ist ja jetzt ein bisschen makaber.
00:29:23: aber wir alle müssen sterben und dann ist mal so ein Gerät dann wertlos vielleicht.
00:29:30: Ja total!
00:29:30: Und dass ich es ja auch denn fällt's mal runter und keine Ahnung was, wie geht ihr damit um?
00:29:34: Also es ist tatsächlich wirklich ein Thema
00:29:37: Dann gibt es ein neues.
00:29:37: Also klar, das gehört dazu.
00:29:41: Da kommt auch mal eins an was dann nicht funktioniert ja?
00:29:43: Das ist immer so dead on arrival nennt man das.
00:29:46: und Und das ist so.
00:29:47: Ja es wäre schön wenn's nicht alle runter schmeißen.
00:29:49: aber Aber klar so das Tablet hat eine Hülle das kann auch mal runterfallen Aber das ist so.
00:29:56: Vielleicht muss man noch
00:29:56: mal beschreiben, es ist sozusagen so bisschen zauhnbar.
00:30:00: ähnlich sieht's aus und da steckt oben dann dieses Tablet
00:30:03: drin.
00:30:03: Da steht oben ein Tablet drinnen.
00:30:06: Und ich brauche nichts in Menüs drehen mit Touchflächen...
00:30:12: Kannst alles machen.
00:30:13: aber es ging ja uns ja nicht darum den Menschen wegzunehmen, dass das mit der Hand bedienen kann.
00:30:18: Es ging uns darum zuzugeben, dass es mit der Stimme bedienen
00:30:21: könnte.".
00:30:22: So jetzt
00:30:22: bin ich ja so ein audiophiler Typ und komme auch von einem Videos Rundfunks.
00:30:25: bei mir muss immer alles schön klingen.
00:30:26: Klingt's denn gut wenn es den spricht?
00:30:29: Das Handy, wir haben ja Musik- und Fernsehen also wie klingts denn?
00:30:36: Ich sag jetzt mal, es klingt gut.
00:30:38: Es ist die Frage was ist gut?
00:30:40: aber ich glaube
00:30:40: das ist denn die Referenz für deinen guten Klang im Kopf?
00:30:43: Ist das zum Beispiel ein modernes Smartphone, was ja heutzutage schon sehr gut klebt?
00:30:48: Ja total.
00:30:51: Das Tablet an sich hat ja auch schon Lautsprecher so einen iPad, der ist nicht schlecht.
00:30:56: Wir haben in der Box natürlich nochmal ganz andere Lautsprüche drin.
00:30:59: Aber die Frage Ist eine Frage von Qualität und von Lautstärke auch.
00:31:03: Und wir haben natürlich auch viel darüber nachgedacht, wie laut muss es eigentlich sein?
00:31:07: Wie weit ... Wenn das in so einem Wohnzimmer steht oder in einer Küche, kannst du übrigens mitnehmen.
00:31:11: Kannst einfach worum tragen.
00:31:13: Wenn es irgendwo steht, wie laut muss es sein?
00:31:15: Und auch vor allem, wie gut müssen die Mikrofone sein?
00:31:20: Ja, ja.
00:31:21: Das ist ein Thema.
00:31:22: Und da muss die Stimme gut sein?
00:31:24: Ich meine wir alle.
00:31:25: interessanterweise sind Stimmen oft immer weiblich.
00:31:27: Also Navi, Siri und Alexa sind ja alles erstmal irgendwie so standardmäßig weibliche Stimmen.
00:31:31: Warum
00:31:32: auch immer?
00:31:32: aber... Wir haben auch nur männliche Aber es muss ja eine angenehme Stimme sein wo du sagst hey da habe ich jetzt Lust drauf.
00:31:40: Und die habt ihr?
00:31:40: Die
00:31:41: haben wir!
00:31:41: Und selbst gemacht?
00:31:42: hat ihr immer gesprochen oder habt ihr die?
00:31:44: wie generiert ihr die?
00:31:46: Nein, es gibt so ganze Stimmenproviders.
00:31:48: Zum Beispiel Eleven Labs ist ein großes Unternehmen und da haben wir viele Nächte, viele Wochenenden uns durch die Stimmen geforscht vor allem auch durch verschiedene Sprachen.
00:32:01: Achso
00:32:01: wie sie jetzt besprachten?
00:32:02: Da kommst du mal
00:32:04: nur Deutsch oder...
00:32:05: Also wir haben natürlich mit Deutsch gestartet.
00:32:08: ich glaube da gibt's einen Unterschied in den Sprachen.
00:32:10: das eine ist Die Oberfläche, das andere ist die Konversation.
00:32:14: Das KI kannst du auch japanisch mit dir sprechen wenn du Lust hast.
00:32:17: Die Oberfläche haben wir heute in Deutsch, Englisch sind sehr nah am französischen und italienischen noch dran.
00:32:25: Und wenn er weiter machen?
00:32:27: In der Fläche auch türkisch oder rarisch.
00:32:31: Das meinte ich so.
00:32:33: Genau, eben und da ist aber das Wichtige für uns zu sprechen kann.
00:32:38: Meine Mutter hat es mal ausprobiert, die hat japanische Vokabeln damit geübt.
00:32:41: Wunderbar!
00:32:43: Es ist eine
00:32:43: K.I.,
00:32:43: die Kanada-Sprachen sprechen.
00:32:44: Wenn du sagst, ich möchte schwäbisch, dann kriegste auch Schwäbe.
00:32:47: Das will
00:32:48: ja die Frage wie's mit Dialekten aussieht weil in Bayern ist ja so dass unter Umständen der einen Dörfer den nächsten Dörfern nicht versteht, weil sie schon so unterschiedlich sprechen.
00:32:56: Ich glaube, es gibt ne Grenze.
00:32:59: Irgendwo gibts ne Grenz... wo es sich nicht mehr hinkriegt.
00:33:02: Aber wir hatten schon nette Stimmen, inklusive guten Berlinerisch ordentlichen.
00:33:08: Ordentliches Berlinerische?
00:33:09: Ja genau!
00:33:10: Das
00:33:10: ist ja dufter war.
00:33:13: Also ich fasse mal kurz zusammen... Es gibt eine Lösung für das Problem dass ältere Menschen haben können wenn sie sich schwer tun moderne Medien zu bedienen, also moderne Komplikationsmeldung zu bedienten.
00:33:27: Oder wenn es ihnen schwer gemacht wird?
00:33:28: Ja aus welchen Gründen heraus genau?
00:33:29: und das eure Lösung heißt Amara.
00:33:32: der Name klingt, also Amara klingt auch ganz weich finde ich toll gewählt wäre auch immer sieht's aus aber gibt´s
00:33:37: das nicht schon mal.
00:33:37: Es ist so ein Name der einem sofort gefällt.
00:33:40: Nee, da
00:33:41: hab ich lange gesucht.
00:33:44: Aber es
00:33:44: klingt so als wäre er schon immer da?
00:33:46: Ja!
00:33:47: Toll... Ihr wollt damit das Problem lösen, dass Menschen ... In der zweiten Hälfte des Lebens ... Ich find mich auch schon ein.
00:33:55: zweitens.
00:33:56: Das ist schwierig mit eurem Claim aber da musst du vielleicht noch mal überlegen.
00:33:59: Dass sie einfacher mit ihrer Umwelt kommunizieren können und am Leben teilhangen kann, das ist euer ... Verbundenheit
00:34:05: mit der Welt.
00:34:05: Und man
00:34:06: darf nicht vergessen den normalen PC im Mitte der ... im Westen bei uns so eher dann mit dem Mauerfall.
00:34:13: Also man sollte Leute auch nicht für zu dumm halten, meine Mutter hat neunzehnundneinzig ihren ersten Computer gekauft.
00:34:19: also die weiß schon wie man MS-DOS bedient ja aber eben mit dem haptischen kommt sie nicht.
00:34:23: Und
00:34:24: ich muss sagen ich habe aus meiner eigenen Familie auch dieselbe Erfahrung.
00:34:26: das mit der Haut verändert sich und ich hab das getestet.
00:34:29: es gibt Finger auf dieser
00:34:30: Welt.
00:34:30: Ihr redet immer interessanterweise über die Bedienung.
00:34:33: wisst ihr was noch genau das gleiche letzter Satz?
00:34:35: Wir hatten neulich total net eine Testerin dir gesagt hey Ich bin vielleicht alt, aber ich höre trotzdem gern Taylor Swift.
00:34:42: Bitte nicht nur das Schlagerrad!
00:34:43: Sehr gut und ich glaube es ist beides.
00:34:45: Es ist die Bedienung, aber auch noch die Inhalte.
00:34:48: Meine
00:34:48: Mutter sagt immer, red nicht so laut, ich verstehe dich noch sehr gut.
00:34:52: Und jetzt ist jetzt sechsundfünfzig also unsere Sendungzeit ist schon... Also die Stunde geht auch mal wieder schnell vorbei.
00:34:58: Philipp vielen Dank wir werden es verfolgen.
00:35:00: Wir halten schon mal locker für nächstes Jahr IFA hier in Termin fest.
00:35:04: Oder
00:35:05: ihr seid ja morgen elf Uhr oder?
00:35:07: wieder hier auf derselben Frequenz unterwegs.
00:35:10: Vielen Dank, dass ihr die Zeit genommen hast.
00:35:12: Viel Erfolg sozusagen jetzt noch auf der IFA und wir steigen aus mit Musik hier.
00:35:18: Band läuft!
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