DIE MEDIENHÖLLE #038 | App statt UKW
Shownotes
▶︎▶︎ Episode #038 Veröffentlicht: 26.09.2026, 09.00 Uhr rec.: 12.05.2026, Berlin, mabb
▶︎ (00:00) - Pi Radio in der Freies-Radio-App
▶︎ (00:24) - Anmoderation
▶︎ (01:19) - Show Opener
▶︎ (01:27) - Im Interview: Steffen Meyer-Tippach
▶︎ (01:42) - Wie die App „Freies Radio“ entstand
▶︎ (02:39) - Wird das Smartphone zum Radiogerät der Zukunft?
▶︎ (03:53) - Eine gemeinsame App statt zwölf Einzellösungen
▶︎ (05:02) - Entwicklung seit 2023 und Zusammenarbeit mit den Radios
▶︎ (05:36) - Warum KI die Radio-App nicht einfach bauen konnte
▶︎ (06:24) - Entwicklungskosten, Wartung und geplante Funktionen
▶︎ (07:21) - Nutzungszahlen, Rückmeldungen und weitere Sender
▶︎ (08:06) - Gehört die App zur Strategie hinter dem UKW-Aus?
▶︎ (09:12) - Datenschutz und freiwillige Standortfreigabe
▶︎ (10:20) - Eigene Accounts und Statistiken für die Radioanbieter
▶︎ (11:10) - Kommt künftig Visual Radio hinzu?
▶︎ (12:00) - Livestreams, Podcasts und das Sieben-Tage-Archiv
▶︎ (12:40) - Sharing und Downloads zwischen Technik und Urheberrecht
▶︎ (14:41) - Könnte die App bundesweit erweitert werden?
▶︎ (15:43) - Ausblick und Verabschiedung
▶︎ (15:59) - Medienhölle-Tresor
▶︎ (16:16) - Abspann
Vgl.: ▶︎ https://play.google.com/store/apps/details?id=de.radiozeit.freiesradio&pcampaignid=web_share ▶︎ https://apps.apple.com/de/app/freies-radio/id6757397033 ▶︎ https://f-droid.org/de/packages/de.radiozeit.freiesradio.fdroid/
DER KLASSIKER: LIKEN. ABONNIEREN. KOMMENTIEREN.
Unterstützen Sie DIE MEDIENHÖLLE direkt: ►► SUPPORT gern via Medienhöllen-Tresor https://www.paypal.com/paypalme/antenneerden
►► ODER PER BANKÜBERWEISUNG: Jörg Wagner Freier Journalist IBAN: DE93500105176000318805 BIC: INGDDEFFXXX Verwendungszweck: SPENDE JW
Transkript anzeigen
00:00:00: Es ist drei Uhr, hier ist immer noch P-Radio und weiter geht's mit der Sonic Radio Show Süd von und mit Alexander Pelemann.
00:00:24: Das ist sie die Alternative zum UKW Rundfunkempfänger für die freien Radios in Berlin und Brandenburg.
00:00:31: neben der terrestrischen Ausstrahlung auf der B Plus Die App Freie Radius In ihr übersichtlich freie Radios aus der Region Berlin-Brandenburg mit Livestreams und On Demand angeboten.
00:00:44: In der grünen Medienhöhle Ausgabe .
00:00:46: .
00:00:46: .
00:00:46: in .
00:00:46: .
00:00:46: , vom Berliner Hörspielfestival konnten sie erahnen, wie der kürzliche Verlust von UKW-Frequenzen und das alleinige terrestrische Senden im Digitalradio Standard DHB Plus keine Begeisterung zur Folge hatte.
00:01:01: Aber Ist die Strategie der Medienanstalt Berlin-Brannenburg vielleicht doch die richtige, UKW abzuschalten und gleichzeitig die App freie Radius zu veröffentlichen?
00:01:11: Weil sich das Smartphone als Taschenradio eignet?
00:01:14: Philipp Nietzsche und ich haben bei der Medienanstalt Berlin Brandenburg nachgefragt.
00:01:19: Mein
00:01:22: Name ist
00:01:27: Stefan Mayertebach.
00:01:28: Ich bin Referent für Hörfunk und digitale Projekte bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, das heißt alles was mit Radio um mit Audio zu tun hat hier bei der MWB landet früher oder später meistens früher auf meinem Schreibtisch.
00:01:42: Heute soll es ja um die Radio App gehen Die Radio App der freien Radius die jetzt neu auf den Markt gekommen ist.
00:01:49: Wie kam es zu dieser App?
00:01:51: Wir haben uns vor einigen Jahren, schon vor zwei drei Jahren die Frage gestellt wie sieht eigentlich die Zukunft von freien Radios oder nicht kommerziellen Radioambitern in Berlin und Brandenburg aus.
00:02:03: Haben wir uns für die Frage der digitalen Transformation gestellt wo wird Radio gehört?
00:02:08: Wo wird Audio konsumiert?
00:02:11: Und wo finden da nicht kommerziale Radioambiter statt?
00:02:14: Also Alexradio, Freie Radius, Seniorenradius – wir haben in Berlin & Brandenburger eine ganze Menge.
00:02:20: Und aus diesen Überlegungen, aus dieser Audiosstrategie hat sich dann ein ganzes... Maßnahmen Bündel ergeben.
00:02:28: Und eine dieser Maßnahmen war eine App, nämlich die Audio-App freies Radio, die wir dann halt konzipiert haben und zusammen mit den Freien Radioambitern in Berlin und Brandenburg umgesetzt haben.
00:02:39: Noch ein ganz kurzen Schritt zurück weil Sie ja die MRBB sind.
00:02:43: Sie haben hier Zugang zu Forschungsergebnissen.
00:02:46: ist das ein allgemeiner Trend?
00:02:48: Dass das Smartphone das Radiogerät der Zukunft
00:02:54: Nach dem Online-Audio-Monitor, den wir seit Jahrzehnte, also schon eine ganze Menge, eine ganze Weile betrachten.
00:03:03: Den Markt ist das Smartphone das Online Audio Gerät?
00:03:07: wirklich über alle Geräteklassen hinweg.
00:03:09: Acht von zehn Leute, die online Audio nutzen, nutzen das vorrangig über ihr Smartphone.
00:03:15: Daneben gibt es auch noch Smart TV und Smart Speaker.
00:03:18: aber der Smartphone ist der Klassenprimus steht da Nummer eins.
00:03:21: Wo
00:03:21: umordnet sich da der Smart Speaker ein?
00:03:23: Der
00:03:23: Smart Speaker Nummer drei mittlerweile, drei bis vier.
00:03:26: Es sind immer so paar Prozentpunkte Witzigerweise der Smart TV, also wirklich das Fernsehgerät ist das zweitwichtigste Online-Audiogerät.
00:03:36: Haben wir uns angestrengt gefragt wie kann es sein?
00:03:38: Hintergrund ist dass der smarte Fernseher oftmals an das beste Soundsystem in der Wohnung angeschlossen ist.
00:03:45: Das ist wie so eine Art HiFi Anlage des einundzwanzigsten Jahrhunderts.
00:03:49: und dann kommt danach der Laptop und der Smart Speaker.
00:03:53: Wie überhat sich eigentlich die... Kooperation zur Entwicklung dieser App gestaltet.
00:03:59: Wir haben zuerst regelmäßige Treffen mit den Freien Radios, mit Alex Radius in der Einrichtung der MWB aber auch mit anderen nicht kommerziellen Radiogruppen und haben erstmal so eine Art Bestandsaufnahme gemacht.
00:04:11: Wir hatten erst mal geguckt was haben die eigentlich?
00:04:13: Haben die schon
00:04:14: Apps?!
00:04:15: sind die über Smart Speaker verfügbar, haben sie eine Website?
00:04:17: Da haben die Livestreams und Podcast.
00:04:19: Also erst mal eine Bestandsaufnahme gemacht... ...und dann haben wir den zwei Möglichkeiten vorgestellt.
00:04:24: Die erste Möglichkeit war eine Wide Label-Lösung.
00:04:26: Es ist wie so ein Baukastensystem.
00:04:28: Das hätte im Endeffekt bedeutet das wir nicht eine App gehabt hätten sondern zwölf weil da hätte sich sozusagen jedes freie Radio eine eigene App basteln können.
00:04:38: Und die zweite Möglichkeit war eine Aggregations-App, also wirklich ne App, die alle Angebote, die es schon gibt, alle digitalen Angebote dieser nicht kommerziellen Radiomitarienbieter, die die bündelt.
00:04:47: und wir haben uns dann für diese zweite Variante entschieden, weil wir gedacht haben na ja... Die Nichtkommerzielle Radiolandschaft in beiden Bundesländern ist so vielfältig, so heterogen, dass uns das Liebe ist, dass wir das alles in eine App packen und nicht vereinzelt in zwölf.
00:05:02: ... und dann
00:05:07: war das wirklich ein recht langer Prozess, weil... die Mitarbeiterin oder die Produzentinnen der Freien Rals diesen Ehrenamt lichtätig.
00:05:16: Das ist nur eine Art Rundfunk-Ehrenamt!
00:05:18: Das heißt es war ein längerer Prozess... Und genau, und dann haben wir Ende letzten Jahres, Ende im Jahr zu dem Jahr, dass ausgeschrieben haben uns für die Radiozeit GmbH als Dienstleister entschieden und haben dann... Ende im Jahr endet, die App umgesetzt.
00:05:36: Eine provokante Frage.
00:05:37: Heute hört man überall das KI so was auf der linken Gesäßhälfte machen würde?
00:05:42: Man müsste einfach nur Claude sagen mach mir eine Radio-App.
00:05:45: war das auch bei Ihnen vielleicht im Blickfeld oder haben Sie selbst versucht?
00:05:51: Hab ich versucht
00:05:52: geht tatsächlich allerdings nur dann wenn man sozusagen einen Anbieter hat.
00:05:58: mit einem sehr sehr einheitlichen Datenstamm Hatten wir nicht.
00:06:01: Sondern wir haben wirklich ganz, ganz vielfältige Landschaft.
00:06:05: und das größte Problem war tatsächlich die Programm-Datenanlieferung also die Art und Weise wie ich erfahre was bei Alex gerade für ein Radioprogramm läuft, was bei Radioslubwort für ein Programm läuft.
00:06:16: Das ist halt uneinheitlich.
00:06:17: und das heißt alle diese Daten zusammen zu sammeln und dann in eine einheitliche App zu packen das hätte auch ne Kain nicht geschafft.
00:06:24: Sie haben schon gesagt ja dass es ausgeschrieben wurde und von der Radiozeit GmbH realisiert wurde.
00:06:31: Jetzt meine provokante Frage, was kostet denn eigentlich so eine App?
00:06:35: Die App hat vierzehntausend Euro gekostet Brutto und für die also mit der Entwicklung ist es ja nicht abgeschlossen.
00:06:43: Wir haben einen Wartungsvertrag mit der Radio ZGMBH abgeschlossen Und das sind dann circa pro Jahr nochmal fünf bis sechs tausend Euro Für Server Anpassung.
00:06:51: die Apps weiterentwickelt werden.
00:06:53: Ich bin ich bin eigentlich ganz zufrieden damit wie sie jetzt ist.
00:06:56: aber die freien Radius haben auch schon sich geäußert, was sie gerne noch dabei hätten.
00:07:02: Und die RadioZGMB hat sich auf Transkription-Service spezialisiert das heißt man könnte auch radio zu mitlesen machen.
00:07:09: und was die auch schon gemacht haben ist dass das Programm übersetzt wird.
00:07:13: für uns auch ganz spannend dass dann sozusagen die Programmenhalte auch in unterschiedliche Sprachen live übersetzt werden mit einem Delay von dreißig vierzig Sekunden.
00:07:21: Gibt es denn schon Reaktionen von Nutzern?
00:07:23: Weil Sie sagten, dass die Radies sich schon gemeldet haben.
00:07:25: Leider noch nicht!
00:07:26: Also wir haben doch keine belastbaren Nutzungszahlen aber das steht eigentlich ganz oben bei uns auf der Liste weil wir natürlich wissen wollen wie viele Leute nutzen das und vor allem auch aktuell sind zwölf Anbieter in der App welche Anbiete dann am meisten genutzt werden.
00:07:39: ich glaube das interessiert die Anbieder selbst auch.
00:07:41: Vielleicht hört uns ja jetzt jemand der schon diese App genutst hat.
00:07:45: an wen kann er sich denn wenden?
00:07:47: Die sind sozusagen Plattformbetreiber, haben zwar mit uns einen Vertrag.
00:07:51: Aber wenn es Änderungswünsche, Kritik gern auch lob Verbesserungswüntel gibt dann gerne.
00:07:57: die Radiozeit GmbH ist in der App auch eigentlich hinterlegt.
00:08:00: Es gibt dort ein Button Man kann noch andere freie Radis vorschlagen, die man gerne in der app dabei hätte.
00:08:06: Wenn man heute schaut ja, wie Radio noch am meisten genutzt wird.
00:08:10: Dann tatsächlich immer noch.
00:08:12: interessanterweise über die Ultrakurzwelle war das aber auch – ich meine diese Investition, die jetzt getätigt wurde trotzdem mit ein Grund diese Frequenz, die Ultra-Kurzwellenfrequenz von Alex Berlin abzuschalten.
00:08:28: Das gehört das Verteil der Audiosstrategie, dass wir wirklich gesagt haben die Zukunft von freien Radius und nicht kommerziellen Radius liegt im Digitalen.
00:08:37: Und das bedeutet nicht nur DHB Plus sondern es bedeutet auch Smart Speaker und es bedeutet natürlich auch diese Apps.
00:08:43: Wir haben bei Alex aber auch bei den Freien Radies ein Simulcast von zweieinhalb Jahren finanziert,
00:08:48: d.h.,
00:08:48: sie hatten zweieinhalb Jahre vom Mitte zwanzig bis Ende zweihundzwanzig Zeit ihre Hörerin mitzunehmen Weil wir können es uns einfach nicht leisten, DRB Plus und UKW bis auf... ...es sind so ein Endliche durchzufinanzieren.
00:09:02: Und die UKW-Frequenz von Alex war ... im Berliner S-Bahnring gut zu empfangen.
00:09:08: Die Reichweite, die technische Reichweise, die Sie jetzt haben über DRW Plus geht weit darüber
00:09:11: hinaus.".
00:09:12: Aber Ihre Direktor und Dr.
00:09:13: Eva Flecken sagte mir in einem Interview vor zwei Jahren... Also das ist etwa so die Zeit als sie an dieser Radioapp gearbeitet haben.
00:09:21: UKW sei noch nicht tot?
00:09:23: Im Gegensatz zu allen Unkenrufen vielleicht aus Schleswig-Holstein oder aus Bayern.
00:09:28: Und ein wichtiges Argument für den UKW-Empfang oder auch für DAB Plus in dem Fall ist der Datenschutz beim Radiohörern.
00:09:37: Mit so einer App hinterlässt man ja Nutzerdaten, also man ist quasi ein gläserner Hörer.
00:09:43: Haben Sie das mit mitgedacht dass man vielleicht dann doch nicht so getrackt wird in dieser Radioapp?
00:09:50: Es gibt natürlich eine entsprechende Datenschutzverordnung, an die wir uns auch halten beziehungsweise nicht wir sondern die Radiozeit GmbH.
00:09:58: Das wurde mitgedacht.
00:09:59: es gibt ein eine Funktion in der App wo man seinen Standort tracken lassen kann damit einem das freie Radio angezeigt wird wo man gerade am nächsten dran ist.
00:10:10: Das kann man aber auch mit einem Klick deaktivieren also mit einem Zwisch.
00:10:13: Aber
00:10:13: Nutzerzahlen sehen Sie schon oder?
00:10:15: Aktuell noch nicht.
00:10:18: Aber das ist schon ein Ziel.
00:10:19: Ja, absolut!
00:10:20: Wird es dann auch in Zukunft so sein dass zum Beispiel freie Autoren ihre Nutzerzahlen denn einsehen können?
00:10:27: Also wie es heute zum Beispiel bei YouTube ist.
00:10:29: damit kann ich ja meine Inhalte auch steuern zum Beispiel.
00:10:34: Eine Kernfunktion der App ist alle Radios ihre Inhalte selbst kontrollieren können.
00:10:40: Das heißt, alle Radioambienter, sei es ALEX, P-Radio oder das freie Radio-Potsdamt haben einen eigenen Account und können über diesen Account ihre Inhalten selbst einstellen.
00:10:50: Wenn sie eine neue Podcast-Serie haben oder eine neue Livestream-Adresse oder auch ein neues Logo, können Sie das selbst einstellen.
00:10:56: Und Ziel ist es dass über diesem Account dann auch diese Nutzungszahlen für die einzelnen Ambienten abrufbar sind.
00:11:03: Ob das für die jeweilige Sendung Erfolg, glaube ich nicht.
00:11:07: Ich glaube das ist eher auf Anbieter-Ebene erfolgt.
00:11:10: Gibt es sowas in dem Planenspiel zur Erweiterung einer App?
00:11:15: Also etwas dass sie auch visual radio Elemente einbauen können?
00:11:18: also wenn man tatsächlich interessante Studiogäste hat die man unbedingt sehen will.
00:11:22: ne wir sind uns schon einig dass das Radio Kino im Kopf ist aber manchmal ist man ja dann doch fasziniert davon wenn jemand tatsächlich ein Studio ist.
00:11:32: Ist das damit möglich?
00:11:33: technisch
00:11:34: möglich wäre das wurde aber tatsächlich von den Anbietern, die wir gefragt haben so.
00:11:39: Was wollt ihr haben?
00:11:40: Wurde bisher so nicht nachgefragt.
00:11:42: Also bräuchte man dann tatsächlich einen zweiten Ausspielweg.
00:11:44: geht ja heutzutage
00:11:46: Ja.
00:11:47: Stichwort Conversion Visual Radio.
00:11:51: es gibt Bildinhalt Es gibt Informationen vorab zu den Sendungen Die denn eingeblendet werden.
00:11:58: ist sowas in dieser Richtung auch geplant?
00:12:01: Die App verbindet die jetzt bereits, sowohl lineare als auch nonlineare Inhalte.
00:12:06: Also wenn man die App startet kann man den Livestream auswählen von dem freien Radio was man gerade hören möchte.
00:12:11: Wenn es aber wenn man eine Sendung verpasst hat kann man in einem Archiv zurück scrollen.
00:12:16: das ist oder zurückspulen eigentlich und zwar sieben Tage.
00:12:19: Das heißt wenn ich sage ich mal die morgensendungen verpasste habe könnte ich jetzt halt zurück spulen sieben tage ... nach gestern oder halt irgendwie auch zum heutigen Vormittag.
00:12:30: und könnt ihr mir die Sendung da jetzt schon nachhören.
00:12:32: Und wenn der Ambienter Podcast hat, gibt's halt einen Button-Podcast... ...und dann kann ich mich auch in den App dann die Podcast angucken, eh anhören!
00:12:40: Ja, da gehe ich nochmal mal ein bisschen genauer drauf ein.
00:12:42: was ich jetzt meine ist tatsächlich die Möglichkeit auch als Autor meinen Inhaltssendungen etc.
00:12:49: aus der App heraus teilen zu können im meinem Social Media Bereich Auf meiner Internetseite usw.
00:12:57: und so fort, damit ich in diesem kleinen Radiomarkt eine Chance habe, in dieser digitalen Soße den einen oder anderen Hörer abzugreifen.
00:13:08: Diese Funktion wurde sich tatsächlich schon gewünscht.
00:13:11: Das war eine Downloadfunktion, die sich gewünschte und eine Sharingfunktion.
00:13:17: Technisch geht das ist sogar ... gar nicht so schwer.
00:13:20: Problematisch ist eher, dass fast alle Radiomebieter mit GEMA und GVL Material arbeiten.
00:13:26: Und die Vereinbarung, die wir mit der GMA-GVL haben, ist das es nach sieben Tagen depublikiert werden muss.
00:13:33: Das heißt man kann's für sieben Tage online stellen?
00:13:35: Nach sieben Tagen muss das aber aus dem Netz verschwunden sein wenn GMA GVM Material also die Verwertungsgesellschaften enthalten ist.
00:13:42: Das ist der Grund warum wird es bisher nicht eingebaut haben diese Download & Sharing Funktion?
00:13:48: Wenn Sie allerdings meinen, dass lediglich eine Sharing-Funktion eingebaut wird um auf die App hinzuweisen.
00:13:53: Das wäre ohne weiteres möglich?
00:13:55: Ja ich meine schon in der Sharing Funktion auf die einzelne Inhalte.
00:13:58: Also ich mache es zum Beispiel so macht dann immer einen Screenshot Dann füge ich den Link ein und poste das bei Instagram.
00:14:05: da wissen die Leute ah okay für die nächsten sieben Tage ist Die Sendung die aktuelle Sendung abrufbar.
00:14:12: Das Wäre tatsächlich technisch möglich allerdings nur Allerdings müssten die Nutzerin dann halt die App installiert haben.
00:14:21: Klar!
00:14:21: Ja, okay.
00:14:24: Wäre das was für die Zukunft ist das angedacht?
00:14:28: So konkret noch nicht weil es von den Anbieterinnen selbst noch nicht nachgefragt wurde.
00:14:34: Bei uns an erster Stelle tatsächlich gerade eher die Nutzungszahlen.
00:14:39: Da fragen die meisten nach...
00:14:41: Ich kann mir vorstellen, dass Sie für andere Landesmedienanstalten vielleicht interessant sein könnten.
00:14:48: oder sind die alle extra unterwegs um Ähnliches zu machen.
00:14:52: Wir haben eine Bestandsaufnahme gemacht.
00:14:54: Wir haben mal geguckt, was gibt es eigentlich für Apps von anderen freien Radios?
00:14:57: Von offenen Kanälen?
00:14:59: Da gibt's wirklich nicht so viel.
00:15:01: und witzigerweise – das hat mich sehr gefreut – haben wir in den ersten Wochen nach dem Launschter App relativ viele Anfragen aus anderen Bundesländern bekommen ... ... vom Freien Radius aus anderen Landesländern die gerne in die App aufgenommen werden wollten.
00:15:18: Klar ist für uns als MRBB, wir sind für Berlin-Brandenburg zuständig und unser Fokus liegt auf die nicht kommerziellen Anbieter aus diesen beiden Bundesländern aber die Möglichkeit bestände das technische Setup ist da und die Überlegung gehen tatsächlich in diese Richtung.
00:15:33: Die App heißt freies Radio.
00:15:36: Ob dieses freie Radio aus Bayern oder Brandenburg kommt könnte zukünftig egal sein.
00:15:43: Dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg dafür, dass die Direktorenkonferenz vielleicht das sogar beschließt.
00:15:48: Dass Sie hier mit der berlin-branburgischen App Vorreiter nicht nur sind sondern auch bundesweit eingeführt werden.
00:15:55: Toi toi toi und wir fragen gerne noch mal nach.
00:15:58: Sehr gerne!
00:15:58: Vielen Dank.
00:15:59: Danke auch.
00:16:02: Legen sie gern etwas in den Medienhölle Tresor.
00:16:14: Medienhöhle
00:16:16: vergessen sie nicht ihre Antennen zu erden.
Neuer Kommentar