DIE MEDIENHÖLLE #039 | UNGARN update

Shownotes

▶︎▶︎ Episode #039 Veröffentlicht: 27.09.2026, 09.00 Uhr rec.: 09.09.2026

▶︎ (00:00) - Trailer ▶︎ (00:06) - Schaltgespräch mit Stephan Ozsváth, Journalist und Autor ▶︎ (00:48) - Die Europaflagge kehrt ans Parlament zurück ▶︎ (01:38) - Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ▶︎ (04:40) - Sind die Nachrichtensendungen wieder auf Sendung? ▶︎ (05:08) - Neue Gesichter, alter Mitarbeiterstab ▶︎ (07:40) - Zsolt Bogár kehrt zum Rundfunk zurück ▶︎ (08:16) - Fehlende Offenheit und verweigerte Rehabilitation ▶︎ (10:04) - Klubrádió zwischen UKW und erfolgreichem Internetradio ▶︎ (12:17) - Neue Mediengremien und politische Kinderkrankheiten ▶︎ (15:25) - Népszabadság und das Ende der gedruckten Tageszeitung ▶︎ (18:02) - Investigative Onlinemedien und neue Medienprojekte ▶︎ (21:12) - Regierungskommunikation zwischen Social Media und Presse ▶︎ (23:56) - Ausblick auf den weiteren Medienumbau ▶︎ (24:36) - Podcast-Bonus ▶︎ (24:44) - Der mediale und politische Protest zum Jahreswechsel 2010/2011 war deutlich. In Ungarn würde mit dem neuen Mediengesetz staatliche Zensur eingeführt. Die EU-Kommission setzte Ungarn eine Frist, um darzulegen, dass das Gesetz nicht gegen EU-Vorschriften verstoße. Zsolt Bogár, Journalist bei Magyar Rádió, protestierte gemeinsam mit einem Kollegen gegen das Mediengesetz durch eine Schweigeminute. Gegen beide lief deswegen ein Disziplinarverfahren. Schaltgespräch mit Zsolt Bogár am 21.01.2011 ▶︎ (32:26) - Zsolt Bogár in Budapest am 10.07.2017 ▶︎ (35:33) - Abspann


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00:00:10: Ungarn Update mit... dem Reporter und Journalisten Stefan Oschwart.

00:00:16: Wir hatten in der Ausgabe sechzehn-und siebzehn Jahr darüber berichtet, dass seit dem elften April zweitausendsechsundzwanzig die Orban Regierung abgewählt ist und Peter Mogia in den Diensten des Regierungschefs trat.

00:00:30: Und er hatte ja ziemlich schnell auch gesagt, das er wieder Rechtsstaatlichkeit herstellen will und auch die Medien wieder aus dem, ich sag mal Ja Korsett Regierung des Staates herauslösen will.

00:00:44: Stefan, du bist jetzt in Budapest?

00:00:46: Ganz genau wo?

00:00:48: Also ich stehe jetzt hier vor dem Parlament und man sieht es vielleicht im Hintergrund.

00:00:54: auch da gehen die Uhren jetzt anders könnte man sagen jahrelang unter Orban war das so dass der Hausherr hier Die Europaflage da nicht hingehängt hat, dahin die Ungarische.

00:01:06: Dahin die Säklerflagge.

00:01:08: aber eben die europäische Licht das ist seit Peter Mordjörr im Amt ist auch wieder anders.

00:01:14: also die blaue Fahne mit dem Sternenkranz die hängt jetzt hier wieder auch ein Zeichen dafür dass neue Zeiten angebrochen sind.

00:01:23: Vielleicht kannst du ein bisschen zur Seite treten und dabei die Hand aber in Richtung Parlament lassen.

00:01:28: vielleicht sieht man ja wo die Flagge oder vielleicht kurz hinzeigen, damit wir ungefähr eine Ahnung haben wo die Europaflage ist.

00:01:36: Noch ein klein bisschen drehen?

00:01:38: Da müsst du mal etwas sehen.

00:01:40: da ist die europa flagge

00:01:43: ja okay

00:01:48: und das ist jetzt eben sozusagen die neue Zeit oder ein Symbol der neuen Zeit, ein anderes Symbol.

00:01:55: Du hast es ja schon angesprochen das ist eben dass die Regierung moderate gesagt hat so Schluss jetzt mit Lügenpresse im wahrsten Sinne des Wortes Schluss mit Propagandaapparat Orwans Und die Medien werden hier komplett durchgeschüttelt und neu geordnet.

00:02:14: Ich habe vorhin mit der Regierungsbeauftragten gesprochen, die die Neuordnung der öffentlich-rechtlichen Medien begleitet... Gestern im Parlament auch eine Wahl.

00:02:27: Da wurden die entsprechenden Gremien gewählt, die das Ganze überwachen sollen.

00:02:32: Die sind unabhängig des Parlaments hat sich gedehnt und es gibt im Moment in den öffentlich-rechtlichen Medien einer Art Übergangsregierung wenn man so will... etwa drei Monate im Amt und ab November so verspricht die Regierungsbeauftragte, da soll es dann richtig losgehen mit dem Umbau.

00:02:53: Es hat ein paar personelle Veränderungen gegeben also vielleicht eine Handvoll Führungspersonen darunter einer mit dem Spitznamen Pitbull der die schlimmsten Propagandanüden zu verantworten hat.

00:03:07: Die mussten also gehen, die sind jetzt freigesetzt worden.

00:03:12: und auch das langjährige Orban Medienimperium.

00:03:18: Es gab ja eine Stiftung Keschmar, unter deren Dach etwa fünfhundert Medien pro Orban Propaganda unter die Leute gebracht haben.

00:03:30: Da bricht jetzt ein Medium nach dem anderen zusammen ist es klar der Geltern ist zu aus der Regierung mit der Abfallordbarns und jetzt brechen diese Medien in atemberaubender Geschwindigkeit zusammen, da erreicht man auch niemand mehr.

00:03:47: Ich habe versucht bei MediaWorks irgendjemand zu erreichen, da ist nur noch der Anrufbeantworter dran.

00:03:53: die Medien krachen zusammen und die Leute wissen nicht was ich jetzt machen soll.

00:03:57: das ja auch klar.

00:03:59: alle anderen haben große Vorbehalte, ehemalige Ortbahnpropagandisten jetzt in ihre Reihen aufzunehmen.

00:04:07: Das macht keiner!

00:04:08: Die sind also für den normalen Medienmarkt komplett verbrannt.

00:04:15: Er hat einen Schiffredakteur einer Wochenzeit um Marjard Honk erzählt.

00:04:19: bei ihm landen jetzt auch solche Bewerbungen.

00:04:24: aber er guckt dann auf die Lebensläufe und dann steht da eben drauf MediaWorks.

00:04:29: Es ist so eine große Firma gewesen, ein großes Komplomerat.

00:04:33: Da wird uns zum Beispiel viele Regionalzeitungen auch dazu... Also wer da gearbeitet hat, der ist raus!

00:04:40: Mich erinnert das Ganze natürlich an die Medienwende in der DDR.

00:04:45: Aber lass uns noch mal kurz zurück hin zu einem Ereignis, was für mich völlig überraschend kam.

00:04:50: Wahrscheinlich auch für die meisten Ungarn.

00:04:52: Nämlich am siebten Juli-Zweißen-Sächsenzwanzig also in diesem Jahr als alle Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eingestellt wurden sind die wieder am Netz?

00:05:04: Kann man wieder Nachrichten sehen im öffentlich- rechtlichen Fernsehen und Rundfunk?

00:05:08: Ja kann man!

00:05:09: Und das gab auch ein paar andere Dinge wie bemerkenswert waren.

00:05:13: zum Beispiel Antonia Meesterer.

00:05:15: Das war mal eine ganz bekannte Moderatorin, die seinerzeit rausgeflogen aus dem Fernsehen und weil sie ordentlich eine falsche Frage gestellt hatte.

00:05:24: Und sie ist mittlerweile Geschäftsführerin von UNICEF.

00:05:28: Die hat sozusagen die erste... Nachrichtensendung zu einem Feiertag, die hat sie moderiert.

00:05:39: Das war eine Eintragsfliege.

00:05:41: aber sie sagte eben auch wie stolz sie ist dass sie ausgerechnet jetzt diese Sendung machen gab.

00:05:47: das sind natürlich symbolische Akte.

00:05:49: Sie kommt nicht zurück Aber man versucht hier unbelastete Figuren vor den Bildschirm zu holen um Zuschauern zu suggerieren, den Zuhörer zu suggarieren.

00:06:05: Was mal auf hier passiert was?

00:06:08: Da kommen jetzt neue Gesichter.

00:06:10: ich weiß auch von einem Fall Jold Bogar.

00:06:13: der ist zwei tausend elf rausgeflogen zusammen mit seinem Moderator Attila Morg.

00:06:18: die haben bei Kurschut Radio also dem öffentlich-wächtlichen Radio gearbeitet und nachdem die Regierung Ordmann das Mediengesetz verabschiedet hatte.

00:06:27: Da hatten sie morgens danach die Sendung und haben eine Schweigeminute abgehalten, was die Auflösung ihrer Verträge zur Folge hatte.

00:06:38: Und dieser Jold Bogard ist jetzt eben wieder zurück in einer relativen Führungsposition.

00:06:47: Neuaufbau des öffentlich-wächtlichen Grundfums.

00:06:50: Ich habe versucht mit ihm ein Interview zu machen, die dürfen alle nichts sagen.

00:06:55: Da sind sie gerade sehr empfindlich.

00:06:58: also da ist was im Gange und was wir jetzt auch viele Leute mit denen ich gesprochen habe gesagt haben naja schön und gut dass jetzt etwas neues versprochen wird aber es sind eben nur wenige Führungsfiguren gegangen worden.

00:07:17: Aber die Sendung macht man mit dem alten Stab und es wäre doch vielleicht besser gewesen, das Ding mal für ein halbes Jahr komplett dicht zu machen.

00:07:26: Die Bildschirme dunkel zu lassen nicht über den Eter zu lassen und dann das Ganze komplett neu aufzusetzen.

00:07:35: auch diese Stimmen die hört man und wir sind gar nicht mal so leise.

00:07:40: Zu Jold Bogger kann ich sagen, im Podcast-Bonus-Track werde ich ein Interview mit ihm noch mal vorstellen.

00:07:48: Dass er mir damals in dieser Situation gegeben hat.

00:07:51: Da hatte ich ihn geschaltet und von der Schweigeminute berichtet.

00:07:53: Und ich habe ihn auch einmal in Budapest interviewen können.

00:07:56: Das war das in den letzten Jahren.

00:07:58: Das ist interessant dass du sagst, dass er wieder zurückgekehrt ist an den Arbeitsplatz aber gleichzeitig dass er dir nichts sagen darf!

00:08:04: Ist da mit der Offenheit dann doch nicht so viel los bei Peter Modja?

00:08:09: oder ist das jetzt nur weil er so eingespannt ist, weil die eben das Programm neu aufbauen müssen?

00:08:16: Ich glaube es liegt vieles auch daran und noch seiner Aussage war es so.

00:08:21: Also dass nur der CEO da was sagt.

00:08:25: aber ich habe da versucht Kontakt aufzunehmen.

00:08:27: Die E-Mails kommen alle zurück.

00:08:30: Sjold Bogar hatte mir da eine E- Mail Adresse gegeben von der Sprecherin.

00:08:34: also Da erreicht man irgendwie, wie man das ist so eine Art Black Box und die Erfahrungen machen auch andere.

00:08:40: Also ich habe gerade eben vor ein paar Minuten noch mit Odaan Kassafoi gesprochen.

00:08:46: Er hat damals zusammen mit Nalgnar Waddu-Bollarsch bei der Bahn beim Fernsehen und diese Oberstreik machte und protestiert gegen Nachrichtenfälschung also... Damals ging es darum, dass jemand durchs Bild gelaufen ist, der retuschiert werden sollte.

00:09:06: Der sollte dann nicht im Bild sein.

00:09:08: Dann hat sie gesagt das ist Verfälschung von Wahrheit und da machen wir den nicht mit, hab da geprotestiert.

00:09:15: Es gab einen sehr langen Hungerstreik, die sind später in Leipzig mit einem Medium-Pfeiß ausgezeichnet worden aber versuchten sich eben gut mich zu starken.

00:09:24: und Arangat erzählt als sie versucht hat wieder reinzupropfen bei dem... neu aufsetzen, das öffentlich-westlichen Rundfunk zu helfen.

00:09:35: Sie hat ihre Hüfer geboten und auch anbeboten.

00:09:38: Es gibt auch ein Vorteil, er hat einen Arbeitsrechtsprozess gewonnen, dass es damals unrechtmäßig war sie zu entfernen.

00:09:47: Und sie wollte eine Rehabilitation oder hieß es dann ganz drop'n ein.

00:09:52: Das hätte auch gerade keine Stelle frei da wird nichts draus.

00:09:57: also Offensichtlich will man nicht alle Luffe, die unbelastet sind wieder haben.

00:10:04: Ein ganz großes Problem war auch in der Berichterstattung aus dem Ausland also aus Deutschland auch dass die Orban-Regierung auch Oppositionsradios in dem Fall Club Radio massiv bedrängt hat durch Entzug von Werbung und auch von UKW Frequenzen.

00:10:21: hat sich da inzwischen was getan?

00:10:23: können wir wieder auf UKW senden?

00:10:25: weißt du das?

00:10:26: Ja, ich war vorhin auch bei Clubradio zu Besuch und habe mit dem Geschäftsführer Andrász Audato besprochen.

00:10:33: Und was Interessante ist – das ist überhaupt spannend zu sehen, dass das Schlechte auch Gutes hervorbringt!

00:10:41: Clubradios hatte ja die Regenalfrequenz im ETER dann auch die letzte in Budapest verloren seiner Zeit Unrechtmäßig, es gab ein OGH-Urteil des Europäischen Gerichtshofs.

00:10:55: Dass das unrechtmäßig war.

00:10:57: also Sie warten jetzt darauf dass da irgendwas passiert und sie die Frequenz zurückbekommt.

00:11:04: aber seit dem seit einigen Jahren senden sie online.

00:11:10: Und jetzt gibt es eine aktuelle Messung hat er mir erzählt von Medien, das ist ein bekanntes Meinungsforschungsinstitut hier in Ungarn.

00:11:22: Und Medien hat ermittelt.

00:11:24: zweihundertzwanzigtausend Hörer pro Tag, sechshundertausend pro Woche und sehr viele auf dem Land.

00:11:32: also es ist als Internetradio wahnsinnig erfolgreich.

00:11:37: und die Frage die sich jetzt aber alle nicht nur Clubradio stellen auch die anderen unabhängigen Medien die entstanden sind den letzten sechzehn Jahren Wie wird es sein, werden uns unsere Unterstützer jetzt auch weiter unterstützen.

00:11:53: Jetzt wo's den Regierungswechsel gegeben hat, wo sozusagen das Schlimmste vorbei ist und da warten jetzt alle drauf im Oktober kommen Zahlen raus.

00:12:03: der Werbemarkt Der ist für dieses Jahr abgegessen.

00:12:07: Da gucken auch alle mit Spannung drauf ob das im nächsten Jahr vielleicht anders sein wird.

00:12:13: also Da sind viele Fragezeichen, was deren Zukunft betrifft.

00:12:17: Aber die Frage, die du vorhin auch schon angeschnitten hast ist ja wie wird alles sowas koordiniert?

00:12:23: Also inwieweit ist die Regierung einerseits staatsfern aber andererseits muss sie diesen Prozess irgendwie moderieren einen Medienkontrollrat oder so in dieser Größenordnung übergeben?

00:12:33: Wie ist da der Prozess zurzeit?

00:12:36: Naja ich habe dir schon gesagt also es sind jetzt Medienrat und ein Unabhängiges Gremium für die öffentlich-rechtlichen.

00:12:46: Die sind gewählt worden vom Parlament gestern, nicht ganz vollzählig weil es Streit um die Abgeordneten der Oppositionsparteien gab.

00:12:56: also da sind die alten Campen von Fides im Spiel und auch die einer rechtsextremen Partei in dem Parlament ist denn im Parlament sitzen ja eigentlich nur noch liberalkonservative bis rechts außenparteien und der ist aber trotzdem beschlussfähig.

00:13:15: Also sechs Mitglieder muss dieses unabhängige Gremium haben, so viel hat er und kann also Entscheidungen treffen zum Beispiel die neue Führung des öffentlich-rechtlichen Bundfunks auswählen und auch andere Entscheidungen treffen.

00:13:32: Prozess mit eingebunden und da hat die Regierung, so heißt es keine Aktien drin.

00:13:37: Ich habe mit einem dieser Mitglieder gesprochen.

00:13:40: den gänne ich auch schon lange.

00:13:41: der war früher schon in einer journalistischen Gewerkschaft tätig hat bei Nebsauer eine Zeitung gearbeitet und ist jetzt Vorsitzender eines anderen Journalisten verbandes.

00:13:52: und er sagte ja theoretisch könnte man vermuten, dass es schwierig ist.

00:13:59: Dass die Regierungsbeauftragte damit redet aber er sagt das ist relativ sauber wie das läuft.

00:14:06: Es gibt so Medienjournalisten von Media Eins zum Beispiel Daniel Soloi der sagte es ist problematisch dass in diesen Gremien Leute sitzen wo ein paar Unvereinbarkeitsregeln gibt, die da bebrochen wurden.

00:14:24: Also wenn zum Beispiel ein Abgeordneter der irgendwie mit der Telekom zu tun hat plötzlich in diesem Medienrat künftig auch über Lizenzen verhandeln soll das sei wohl nicht so ganz sauber.

00:14:40: also da gibt es durchaus auch Kritik an diesen Prozedere.

00:14:44: Es gab auch bei der Entschärmung von Führungspositionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Vergangenheit.

00:14:52: So ein paar Unsauberkeiten, da hat man einen rausgesucht und stellte dann fest Hopla.

00:14:58: Der war ja früher bei MediaWorks in führender Position Und dann hat er ja einen Machtwort gesprochen der Regierungschefe und am nächsten Tag war er dann schon nicht mehr in dieser Führungsposition.

00:15:11: also das sind so ein paar Kinderkrankheiten.

00:15:13: an denen merkt nach Hopla so ganz unabhängig läuft es dann hier wohl doch nicht von der Politik, aber vielleicht sind es im günstigsten Fall nur Kinderkrankheiten.

00:15:25: Weil du eine Zeitung erwähntest, die so ähnlich klang wie die, die ich kenne.

00:15:29: Nepsibadjak gibt es da Bestrebungen, die wieder an den Markt zu bringen?

00:15:35: Das war ja die Zeitung, die größte Zeitung ungerns und dann unter Orban verkauft.

00:15:40: an glaube ich.

00:15:41: so ein Bauunternehmer kann ich mich dunkel erinnern und der hat die Zeitungen quasi im Auftrag von Orban eingestellt.

00:15:48: So ganz kurz grob zusammengefasst das Schicksal besiegelt.

00:15:52: Ja, das war als Nebsoberchak in der Nacht- und Nebelaktion mit Vermittlung eines windigen Geschäftsmannes aus Österreich Heinrich Pezina an Lördins Mesaros gegen den Jugendfreund und Oligarchen von Orlan.

00:16:11: Und er kriegte eben nicht nur Neb soberchaks in die Finger sondern eben auch viele, viele Regionalzeitungen was im Zweifel noch viel wichtiger war für ihn.

00:16:21: Und die straucheln jetzt alle.

00:16:23: Er hat damals Nebsober-Chart dichtgemacht, viele gute Journalisten kamen auf den Markt und haben dann was anderes gemacht.

00:16:30: kurzum.

00:16:31: Was im Moment wirklich besonders ist es gibt keine einzige gedruckte Tageszeitung mehr in Ungarn.

00:16:42: das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

00:16:44: Es ist ein Medienmarkt ohne gedruckten Tageszeitungen.

00:16:48: NebSober war die letzte Und es gibt so einige Zeitungen, die jetzt noch digital oder als Wochenblatt funktionieren.

00:16:57: Auch Nebshaber funktioniert digital noch als Wochenzeitung und soweit ich gehört habe soll es Versuche geben von dem früheren stellvertretenden Chefredakteur von Nebsaber Czak der mit was Ich gehört habe Immobilien Investoren eben Nebs aber wieder Flott zu machen, versucht.

00:17:23: Ob daraus was wird?

00:17:24: Also viele die ich hier gefragt habe sind relativ skeptisch.

00:17:28: Interessant also keine Papiertageszeitung mehr.

00:17:32: der Ruf der Zeitungsverkäufer kann nicht wie noch früher erinnern.

00:17:35: Echt!

00:17:36: Die Herlaub also die Abendzeitung die quasi an den Mann gebracht wurde mit fliegenden Verkäufern ist tatsächlich ein Relikt der Vergangenheit aber nicht weil Orban dazwischen gefunkt hat, sondern vielleicht weil Ungarn da eher den Trend geht auf Online-Medien umzuswitschen.

00:17:51: oder hat dieser Prozess das man die Zeitung immer als Regierungspropaganda verstand diesen Prozess eher beschleunigt?

00:18:00: Vielleicht sogar.

00:18:02: In den letzten sechzehn Jahren unter Orban ist ja sehr viel passiert hier auf dem Medienmarkt.

00:18:07: Das Wichtigste vielleicht ausländische Investoren haben sich komplett zurückgezogen.

00:18:13: Das ist ein ganz wesentlicher Prozess gewesen, was auch Teil des Problems war.

00:18:19: Und was auch hier passiert ist die vielen unabhängigen Neugröhnung also viele eindutzend, maximum zwei Dutzen vor allem investigativ.

00:18:36: Projekte wie Direct Hornets Hort, also Direkt-Cecen-Dreißig oder Adlerzo mussten natürlich mit sehr wenig Geld auskommen und das günstigste war online zu gehen.

00:18:52: Also online Projekte anzubieten, es sind einige Portale entstanden, Telex ist das größte oder auch explizit YouTube.

00:19:02: Medien wie Partisan zum Beispiel und da finde ich interessant die machen jetzt ein neues Projekt der Gründer von Partisan Mit seinem Interview mit Peter Modjar, das über zwei Millionen mal angeklickt wurde sicher auch diesen Regierungswechsel mit beeinflusst hat.

00:19:23: Der hat jetzt gesagt wir müssen jetzt mal raus hier aus der Bubble, aus der Budapest Bubble und er ist jetzt nach Osten Also wirklich an die Grenzer Richtung Rumänien-Ukraine, also tief im Osten Umgarns in die armen Regionen.

00:19:44: Und dort bauen sie eine frühere Arztpraxis zu einer Art Medienwerkstatt aus und natürlich berichten Sie auch die ganze Zeit darüber.

00:19:54: Das heißt das Land Klammer auf, dort wo Orbans Wählerbasis war, Klamma zu.

00:20:02: Das soll jetzt mit Medien stärker bespielt werden und man merkt eben auch, dass andere in diese Richtung denken.

00:20:11: Ich finde das sehr innovativ wie überhaupt ja auch die Neugründung ziemlich innovativ waren in dem was sie gemacht haben und auch die Qualität ist fantastisch gewesen.

00:20:21: also tolle Investigativjournalisten haben wirklich sehr viel aufgedeckt Und ich denke, da gibt es jetzt so ein Neu-Denken.

00:20:31: Wie können wir Medien so machen, dass wir auch auf dem Markt eine Chance haben?

00:20:37: Denn die haben in den letzten Jahren immer beklagt wo – Wir haben ja gar keinen richtigen Markt!

00:20:42: Jetzt ist er da, jetzt ist sozusagen neue Freiheit da und frisst die Revolution jetzt die Kinder.

00:20:49: Das ist die Frage, die sich hier viele stellen.

00:20:52: Ein anderes Problem Einige sagen auch, wir bilden hier die guten Journalisten aus und jetzt kommt das neu zu gründende öffentlich-rechtliche Radio oder Fernsehen.

00:21:03: Und die werben uns die guten Leute ab – und wir sind doch nicht die Ausbildungsstelle für die!

00:21:08: Also auch diese Stimmen hört man derzeit in Ungarn.

00:21:12: Interessanter Prozess, den du weiter beobachten wirst.

00:21:15: aber vielleicht noch einen ganz kurzen Hinweis wie denn die Regierungskommunikation inzwischen ist weil wir wissen ja dass Peter Mordia die Medien ja nicht zur Verfügung hatte um Wahlkampf zu machen oder sich darzustellen und er auf die Social Media ausgewichen Ist der weiterhin da sehr aktiv, ist die Regierungskommunikation also in diesem Netzwerk weiter aktiv oder geht er über in einen anderen Kommunikationsprozess mit Regierungspressekonferenzen und dass er sich die klassischen Medien zu sich bestellt?

00:21:55: Ich würde sagen beides.

00:21:56: Das wird auch hier von vielen Journalisten beklagt, dass die sozusagen direkte Kommunikation wählen und dafür ausgerechnet Plattformen aus dem Silicon Valley nutzen.

00:22:10: Da sagen sie das ist doch schade wenn wir das so machen.

00:22:13: was sich aber verändert hat und das sagen eben auch alle Sie dürfen rein ins Parlament.

00:22:19: Auch unabhängige Medien waren hier verbannt aus dem Parlament.

00:22:24: Der damalige Hausherr hat hier rausgeschmissen Und viele wurden auch nicht eingeladen zu den Regierungspressekonferenzen, denn doch dann durften sie keine Fragen stellen.

00:22:35: Sondern nur die Handverlesenen, wie es hier hieß Lakaienmedienvertreter.

00:22:41: also da ist schon was Neues zu sehen und ich habe sehr selber gemerkt Ich hab die Regierungsbeauftragte angeschrieben.

00:22:51: Ich glaube gestern war's und heute hatte ich einen Termin.

00:22:56: Und schon wenn man auf die Website der Regierung geht, dann sieht man, aha das sind die Kontaktmöglichkeiten.

00:23:04: Da sind Telefonnummern da sind E-Mails und man kann jedes Ministerium ansprechen und man merkt es auch in den Medien also die Vertreter der Regierung führende Vertretern als Minister

00:23:15: usw.,

00:23:17: die packen aus!

00:23:18: Also die gucken ja selber und sehen, was in den letzten sechzehn Jahren zum Beispiel am Geld geklaut wurde.

00:23:26: Und die schlüpfen so ein bisschen in die Fastrolle von Aufdeckerjournalisten.

00:23:35: Die ziehen die Akten an die Öffentlichkeit und sie veröffentlichen Sie jetzt auch.

00:23:42: Also sie nehmen ein bisschen den Investigativ-Journalisten die Rolle weg könnte man sagen nicht ganz Aber es ist ganz ähnlich, was die machen und sie sagen guck mal hier so viel haben die geklauen.

00:23:56: Ja eine hoch spannende Entwicklung, die du fixieren darfst festhalten darfst im Auftrag des Bayerischen Rundfunks in einem Feature.

00:24:05: dann wünschen wir dir noch beim Einsammeln der ein oder anderen Stimme viel Erfolg das vielleicht dann doch jemand auch aus dem Umfeld von Scholtbogger reden darf.

00:24:16: Und dann sind wir mal gespannt, was du in diesem Feature zusammengetragen hast.

00:24:21: Du hast uns ein bisschen Einblick geben können.

00:24:22: jetzt dafür bedanke ich mich recht herzlich exklusiv für die Medienhölle und sobald es etwas Neues gibt, dürfen wir dich bestimmt wieder schalten!

00:24:31: Vielen Dank Stefan Oschwart.

00:24:33: in Budapest!

00:24:34: Gerne!

00:24:49: Rückblende, XXI.

00:24:50: Januar.

00:24:51: two-tausend elf In Budapests wartet er auf meinen Anruf Jold Bogger

00:24:58: Per Internet-Telefonie zu hören ist ihr Jold Boga.

00:25:01: Er ist Journalist bei Mojo Radio, dem staatlichen Hörfungssender mit Sitz in Budapest.

00:25:05: oder muss ich eher sagen war Journalist beim Mojo radio?

00:25:09: Nein!

00:25:10: Ich bin immer noch Redakteur bei dem Englischen Radio.

00:25:14: Mein Status hat sich bisher nicht verändert.

00:25:17: Es gibt ein Disziplinalverfallen gegen mich und den Moderator weil wir zusammen am einundzwanzigsten Dezember, also an dem Tag, am Morgen, an dem tag als das gesetzes Mediengesetz verabschiedet wurde.

00:25:33: Wir haben eine schweige Minute in der Sendung gehalten.

00:25:37: Das heißt zuerst gab es eine Ansage dass heute Nacht das Gesetz verabsiedelt wurde und dadurch laut Verordnungen des Stadios kein Kommentar zu den Nachrichten sagen dürfen, kommt jetzt eine Minute stille.

00:25:55: Und das wurde dann diskutiert in der Redaktionssitzung und der Präsidentschaft hat so entschieden, dass gegen uns ein verfallener Disziplinär verfallen angefangen wird, das gerade auch noch

00:26:10: läuft.".

00:26:11: Ja nun hat man ja gehört, dass die konservative Regierung Viktor Orban dieses Mediengesetz installiert hat um ich sage mal die Medien unter Kontrolle zu bekommen.

00:26:20: Das ist so das Klischee was man hat, dass sie mächtigen Einfluss nehmen wollen auf Pressefunk und Fernsehen.

00:26:27: Was war denn vielleicht tatsächlich der Grund für das neue Mediengesetz?

00:26:30: Das alte war nie so gut also das wollte schon lange umgeschrieben werden.

00:26:37: Es gab mittlerweile auch bestimmte EU, also Gemeinschaftsverpflichtungen, denen man nachgehen musste bzw.

00:26:45: das Zeitalter hat sich sehr viel verändert.

00:26:49: Das Alter war noch für die Privatfernsehen geschrieben und mittlerweile gibt es online Inhalte und auch die Digitalisierung ein Thema geworden.

00:26:59: Also das Alter musste schon... unbedingt unbeschrieben werden.

00:27:03: Und gab es ja auch Kritik aus Richtung der EU und auch aus EU-Mitgliedstaaten bereits vor der Meldung, die wir heute gehört haben?

00:27:12: Hat die Regierung Orban inzwischen beschlossen nachzubessern oder hat sie schon nachgebessert?

00:27:17: Nein so weit ist das noch nicht gekommen.

00:27:20: aber Ministerpräsident Orban hat gerade vor dem europäischen Parlament diese Woche so geäußert wenn es bestimmte Kritiken gibt von der Seite der EU, von der europäischen Kommission.

00:27:34: Dann werden diese oder nach dieser Kritik das Gesetz

00:27:39: nachbessern.".

00:27:40: Nun hat man ja auch gehört dass Ungarn sich da vielleicht nicht so fügen will wenn man eigentlich gar kein Unrechtsbewusstsein hat.

00:27:47: Glauben Sie daran dass die Regierung Orban danach bessern wird?

00:27:51: Ja ich glaube schon.

00:27:51: also Nächster Präsident Orban hat gesagt, dass es kein Prestige für sie.

00:28:01: Nur, das muss man auch wissen die EU-Richtlinien regulieren nur einen bestimmten Teil des ganzen Mediensektors also nicht alle Probleme mit der Nachwesternung verschwinden werden.

00:28:16: Kommen wir noch mal zu den praktischen Auswirkungen des Mediengesetzes zurück.

00:28:19: Es gab immer wieder den zitierten Fall T-Losh Radio.

00:28:23: T-losh Radio habe mit obsönen Texten gespielt, also nicht die Texte gespielt sondern Musik mit obsoenen Texten, das wäre jedoch nach der Alten Gesetzeslage meines Wissens auch zu angewesen, also jugendgefährdende Inhalte und so weiter dürfen nicht gesendet werden.

00:28:39: Inzwischen heißt es aber man gehe nicht mehr davon aus dass das Jugendgefährden sei weil die Texte in Englisch verfasst sein und ungarische Kinder und Jugendliche seien nicht gefährdet.

00:28:49: damit ist doch eigentlich dieser Fall aus dem Fokus raus oder?

00:28:52: Ich glaube Tilo Stadio ist kein gutes Beispiel für das neue Mediengesetz.

00:28:56: dieses Verfahren wurde noch laut den alten Gesetzen angefangen und ansonsten ist dieser Fall auch.

00:29:05: Passi wurde abgebrochen, also die Argumentation der Senders wurden akzeptiert.

00:29:11: Aber das neue hatte andere Probleme auch.

00:29:15: Tilo Stadi ist ein kleiner Gemeinschaftssendel.

00:29:19: und das Problem gerade dass das neue Gesetz eigentlich den ganzen Sektor kontrollieren möchte was total unnöblich in Europa Also einschließlich Printmedien, also nicht nur die elektronische Audiovisuale Dienstleistungen.

00:29:37: Und noch dazu gibt es auch ein großes Problem, dass die Behörde ausschliesslich der eigentlichen Vorstand der Behörden ausschließlich außerregierungsneuen Leuten bestehen, deren Vorsitzender von den Ministerpräsidenten nominiert wird, ob zwar das dem ganzen Bild schafft dann von dem Parlament ernannt wird.

00:30:02: Diese Behörde verspricht über sehr viele Befugnisse, was auch ein bisschen unüblich ist in Europa glaube ich.

00:30:10: Sie kann Verordnungen, Vorschriften schreiben In Streitfällen oder Rechtsfragen als Mediengerichtshof vorgehen nach dem neuen Mediengesetz ganz hohe Bußgelder kann diese Behörden verhängen und Sie können auch solche Entscheidungen treffen, ganz unterschiedliche die ganze Medienlandschaft verändern können.

00:30:36: Zum Beispiel sie haben auch die Möglichkeit ohne Ausschreibung Radio-Saxenzens zu verteilen.

00:30:42: Und was hat sich nun für Journalisten im Alltag verändert?

00:30:45: Was hat sich auch für Zeitungsleser oder Zuschauer und Hörer verändert?

00:30:49: Ich glaube man kann nichts noch nicht bemerken gerade wegen dieser großen Debatte.

00:30:57: Ich glaube, eine sehr, sehr wichtige Frage wie dieses Gesetz implementiert wird.

00:31:03: Das ist auch nicht so einfach weil das Gesetz selbst sehr viele Punkte im Gesetz, sehr viele Teile sehr vageformuliert sind.

00:31:12: und gerade geht es auch darum dass entweder das Gesetz zurückgezogen wird und dann diese Teile umgeschrieben werden oder bestimmte Teile gar nicht im Gesetz sind oder einfach eine gute Deutung oder überhaupt eine Deutungen des Gesetzes zu geben.

00:31:34: Was man jetzt erfahren kann, oder nicht erfahren das ist kein gutes Wort, sondern wovor man Angst hat dass das Gesetz die Selbstsensur die Schere im Kopf verstärken könnte, die dann sowieso eine große historische Tradition in Ungarn

00:31:53: hat.

00:32:26: Sechs Jahre später direkt in Budapest gegenüber der alten Markteile bei der Friedrich-Ebert Stiftung.

00:32:39: Als wir das gemacht haben, war ich noch der Angestellte des Stadios.

00:32:43: Es dauerte noch ein paar Monate bis das Disziplin verfallen gegen mich und meinen Kollegen eingestellt wurde.

00:32:49: Und es gab dann eine große Umstrukturierung innerhalb des öffentlich-sächlichen Mediensektors.

00:32:58: Wir sind beide dieser Umstrukturierungen auch vergefallen.

00:33:03: Das war im Sommer... Anfang des Sommers, und kurz danach im August bin ich in die Online-Ausgabe des größten englischen politisch wirtschaftlichen Magazines gewechselt.

00:33:17: Und wurde ich das Wortleiter... bei HWG Online.

00:33:22: Und ich habe die Wirtschaftsredaktion geleitet, etwa drei Jahre und auch aufgebaut.

00:33:27: Das war meine frühe Phase der Online-Presenz dieses Wirtschaftsmagazins.

00:33:34: Sie wollten das schön ausbauen an dieser Redaktion und wir haben das mitgemacht und sehr viel entwickelt.

00:33:41: aber zwei oder drei

00:33:42: Jahre später

00:33:44: Auch wegen Umstrukturierungen bin ich der Leiter der politischen Redaktion geworden und dort war ich bis zum Ende meiner journalistischen Karriere, als ich aus dem Journalismus ausgestiegen bin.

00:33:56: Als wir uns getroffen haben das war die Anfangsphase des Abbaus des öffentlich-rechtlichen Mediensektors in Ungarn.

00:34:06: Heute gibt es nur staatliche Medien also keine öffentlich- rechtlichen Medien wird der staatliche Propaganda den Polen verbleitet.

00:34:18: Und die Situation ist sehr ähnlich, nur etwas früher ist glaube ich in Ungarn Wirklichkeit geworden als ein Polen.

00:34:24: Damals, als wir gestochen haben, haben wir vor dem Mediengesetz Angst gehabt von einem übermächtigen Medienbehörde und was passiert ist viel schräglicher, glaube ich.

00:34:38: Die Medienbehörde nutzte seine Rolle als Kontroorgane überhaupt nicht was sie macht, er verteilt die Lizenzen im Radiosektor usw.

00:34:48: und was man sehr schön sehen kann dass zum Beispiel sehr viele ausländische Investoren aus der englischen Medienlandschaft verlassen einfach auch deutsche Investoren.

00:35:01: Bettesmann ist geblieben, aber Axelspinger hat auch sehr vieles verkauft.

00:35:07: Wo die Telekom die Tochtergesellschaft des deutschen Telekommens hatte, die größte Online-Zeitung um ganz verkauft und alle diese ehemalige ausländische Investitionen gingen an befreundete Gesellschaften der Regierung, die dann das sehr stark beeifussen was in diesen Medien läuft die Propaganda.

00:35:34: Die Medienhölle, Ungarn Update mit historischen Otönen.

00:35:38: Sie können unsere Arbeit unterstützen wie das sehen sie in den Show-Notes.

00:35:42: Wir freuen uns auch über ein Abonnement

00:35:45: und auch ein Like.

00:35:47: Sie

00:35:47: kennen das Prozedere Und denken Sie daran?

00:35:50: Vergessen Sie nicht ihre Antennen zu Erde.

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