DIE MEDIENHÖLLE #007

Shownotes

(00:00:00) INTRO: ZDF-KI-Fake

  • Anne Gellinek, stellvertretende ZDF-Chefredakteurin und Leiterin der Aktualität Quelle: ZDF, heute journal, 17.02.2026, bei Minute 13.18 https://www.zdf.de/play/magazine/heute-journal-104/heute-journal-vom-17-februar-2026-100
  • Steffen Grimberg, Medienjournalist, Leiter KNA-Mediendienst Vgl.: https://www.zdfheute.de/politik/ausland/falsche-bilder-zdf-heute-journal-ice-usa-100.html (00:07:05) Themenvorschau (00:07:56) Unterstützer der "Medienhölle" (00:08:35) Vom Mund zum Ohr (00:08:59) PRINT: Start "Ostdeutsche Allgemeine Zeitung"(OAZ) in Dresden, Redaktionskonferenz (00:13:20) In der Druckerei (00:13:25) Interview Volker Klaes, Geschäftsführer der Dresdner Verlagshaus Druck GmbH (00:15:03) Interview Dorian Baganz, OAZ-Chefredakteur (00:28:51) Interview Holger Friedrich, Verleger Berliner Verlag (00:40:48) PR: Kamingespräch mit Kayhan Özgenç Teil 4 (00:53:51) TV: Serien-Tipp: "The Morning Show", Philipp Nitzsche (01:01:08) ÖRR: 25. KEF-Bericht, Interview Prof. Dr. Martin Detzel, KEF-Vorsitzender (01:21:50) Steffen Grimberg, Medienjournalist, Leiter KNA-Mediendienst (01:25:45) GRATULATION: 80 Jahre "DIE ZEIT", O-Ton: Gerd Bucerius, ZEIT-Mitgründer, Quelle: Michael Marek (01:26:49) BONUS: Pressekonferenz der KEF zum 25. Bericht, 20.02.2026 (02:41:41) RADIO: Tipp: Time for Vinyl" mit Andreas Flügge (Ausstrahlung Alex Berlin, 23.02.2026, 19.00 Uhr) (02:43:40) Vergessen Sie nicht …

Disclaimer: Musik und Animationen sind KI-generiert. Ausnahmen siehe hier:


Stationvoice : Lydia Drechsler; https://www.kräuterblütenliebe.de/ Sounddesign: William Wienke; https://william-guitar.de/ Cover: Ingo Römling; https://www.monozelle.de/ Hosts: Philipp Nitzsche und Jörg Wagner Post: post [ätt] medienhoelle [pünktchen] de


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00:00:15: Und nun zu einem Thema in eigener Sache.

00:00:18: Wir haben hier im Heutejournal am Sonntagabend ein Bericht gesendet, der handwerkliche Fehler enthielt.

00:00:25: Ein Doppelfehler den wir nun sorgfältig aufarbeiten und der besonders schmerzt weil wir bei den ZDF-Nachrichten sehr viel Kraft investieren um ihnen geprüfte Informationen zu liefern.

00:00:38: Das ist uns diesmal nicht gelungen.

00:00:41: Dafür bitte ich Sie, unsere Zuschauer als ZDF-Nachrichtenschäfin ausdrücklich um Entschuldigung.

00:00:48: Dieser Beitrag entspracht nicht unseren hohen

00:00:51: Standards.".

00:00:53: Arne Gellinick, steffertretende Chefredakteurin und Leiter in Aktualität beim zweiten deutschen Fernsehen am siebzehnten Februar im heute Journal.

00:01:04: zwei Tage nachdem ein Beitrag aus den USA mit KI-Bildern und vier Jahre alten Videosequenzen über den Sender ging.

00:01:12: Nun bin ich in der Empörung vielleicht nicht ganz so stark wie andere Medienvertreter, das habe ich gerade erst selbst erlebt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung und da hab' ich mich tatsächlich in einem Fall geirrt!

00:01:27: Ich fand jedoch die ZDF Krisenkommunikation relativ unprofessionell.

00:01:33: statt sofortiger Transparenz und Demut, wie es auch in den Krisenhandbüchern schon seit Jahren steht.

00:01:38: Erst mal abwiegeln und das Herunter spielen der Fehler.

00:01:43: Lesen wir hier oder hören wir die erste Korrektur?

00:01:47: In einem Beitrag des Heute Journal vom fünften Februar zwetausend sechsundzwanzig hätten KI-generierte Bilder gekennzeichnet werden müssen.

00:01:56: Diese Kennzeichnung wurde bei der Überspielung des Beitrags aus technischen Gründen nicht übertragen.

00:02:02: Die Redaktion hat den Fehler korrigiert und das Video entsprechend angepasst.

00:02:06: In den KI-Grundsätzen des ZDF ist festgelegt, dass KI generiertes Bildmaterial immer transparent gekennzeichnet wird.

00:02:16: Ja!

00:02:17: Erst mal das offentechnische Defekt herunterzuspielen.

00:02:21: Philipp, wie hat es auf dich gewirkt dieser KI-Skandal auf dem Lachenberg?

00:02:26: Naja, ich habe sofort an diesen modernen Kunstfälscher Wolfgang Beltracke gedacht.

00:02:33: Er sagte in seinen Interviews, als er dann auch aufgeflogen war die Leute wollten ja dass das echt ist.

00:02:40: Der Auktionator wollte dass es echt ist und die Käufer wollen dass das echt ist.

00:02:45: Und da wars für viele Leute erstmal alles echt was er so gemalt und gezeichnet hat.

00:02:51: und ich stelle mir einfach auch die Frage ob wir nicht alle so ein bisschen in diesem Handwerk, in diesem Beruf die Distanz auch zu den Berufe verloren haben.

00:03:02: Man möchte das Bild wirkt und will es einsetzen und da sind wir ja egal von welchem Medien also öffentlich-rechtlich oder eben halt auch privatwirtschaftlich nicht davor gefeit und ich habe die Befürchtung dass wir auch in Zukunft noch einige dieser Probleme auf uns zukommen sehen werden.

00:03:23: Wir konnten dazu auch den Medienjournalisten Steffen Grimmerk am zwanzigsten Februar befragen.

00:03:28: Es gab ja auch diverse andere, natürlich hinterher ist man immer klüger anzeichen dass da was nicht ganz stimmen konnte wir wissen alle die Eisagenten sind normalerweise immer vermummt sollen nicht erkannt werden.

00:03:41: in diesen beiden fraglichen Clips waren eben beide Male Gesichter frei, man konnte die Personen erkennen und bei dem einen haben wir gar nicht ein KI-Fehler sondern es geht darum das ein Clip.

00:03:54: aus dem Jahr, ich glaube, im Jahr of two thousand twenty-two war es sich da ein völlig anderen Sachverhalt zeigte wo also auch die normale reguläre Polizei allerdings eben auch einen kleinen Jungen abführte.

00:04:03: Das ist da eben reingeschoben worden so dass es so wirkt als sei das auch etwas was jetzt gerade aktuell in den USA bei den Eismaßnahmen passiert sei.

00:04:12: und das eben heute Journal.

00:04:14: ja da auf Englisch sagt man schön it baggers belief.

00:04:19: Aber der größte Skandal für mich, weiß nicht wie du das siehst ist eher die Kommunikation hinterher.

00:04:25: Dass man sagte da sei irgendwas verloren gegangen beim Überspiel, nämlich die Kennzeichnung von KI dass sei grundsätzlich erlaubt im ZDF KI zu verwenden wenn man sie denn nicht kennzeichnen würde.

00:04:38: und dann zwei Tage später gab es dann plötzlich unerwartet die Erklärung in heute Journal fast an derselben Stelle.

00:04:48: Ja, das ist eben die nächste Sache.

00:04:49: Wir wissen alle Fehler gibt man nicht so gerne zu.

00:04:52: und gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk da machen ALD und ZDF leider beide Nicht.

00:04:57: gerade Bella Figura haben immer noch Schwierigkeiten damit Fehler schnell genug Und gründlich genug einzugestehen oder vielleicht auch zu sagen okay Da ist misspassiert.

00:05:07: wir wissen noch nicht genau bis zu welchem grade und wie viel und was halb und warum?

00:05:11: Wir kümmern uns jetzt aber sehr sehr schnell drum sondern war versucht immer noch mit Wie soll ich sagen, zu beschwichtigen sage ich mal ganz vorsichtig oder mit vermeintlich also etwas weniger heftigen Reaktionen dann sich da irgendwie aus der Affäre zu ziehen.

00:05:30: Die Sache wenn ich das richtig verstanden habe ist ja auch hier eine komplett klare Angelegenheit.

00:05:36: Ja KI darf unter bestimmten Bedingungen nach den ZDF-Spielregeln eingesetzt werden in Nachrichtensendungen, aber ausdrücklich nicht.

00:05:44: Es sei denn man berichtet über KI und kommt dann sozusagen gar nicht daran vorbei.

00:05:50: Das heißt also im heutigen Journalbeitrag darf keine KI eingesetzt wird auch wenn sie gekennzeichnet würde.

00:05:56: Und in diesem Fall hat sich ja sogar selber gekennzeichnet.

00:06:00: mit dieser Zunächst, verlautbarte Erklärung hat sich das ZDF selber ein bisschen absurdum geführt.

00:06:06: Und das hat es dann nach achtundvierzig Stunden ja auch die Faktor zugegeben.

00:06:10: also von daher kritisiere ich schon sozusagen die Anfänge muss danach aber den zdf eben auch einen Kompliment machen weil sie dann zwar zu spät aber immer hin will sich dann doch ziemlich dezidiert und auch mit Konsequenzen wie wir jetzt wissen zur Sache geäußert haben.

00:06:28: Naja, also es ist ja heute bekannt gegeben worden dass die Korrespondentin aus dem Washingtoner ZDF Büro abberufen wird.

00:06:35: Ich kenne jetzt nicht die ganz genauen Hintergründe und kann jetzt nicht beurteilen ob da unter Umständen Sündenbock gestempelt wird oder nicht.

00:06:43: ich gehe mal davon aus das das jetzt so überprüft ist.

00:06:46: was da genau passiert ist ob's an keine Ahnung Aktualitätsdruck oder was auch immer lag.

00:06:52: Ich bin ja nur froh dass das ZDf noch gesagt hat im Mainz war halt Karneval.

00:06:56: Steffen Grimberg hören wir später noch einmal, denn die Aufnahme entstand am Rande der Pressekonferenz.

00:07:03: zum fünfundzwanzigsten Kevbericht.

00:07:06: Kev oder Kev Kommissionsanmittlungen des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ADZDF und Deutschlandradio.

00:07:15: Es geht um eine Erhöhung des Rundfunktbeitrags aber weniger als noch vor zwei Jahren empfohlen In der Medienhölle Episode sieben vom einundzwanzigsten Februar, zweitausendsechs und zwanzig.

00:07:28: Teilviel des Kamingesprächs mit Karjan Öskens.

00:07:32: Heute geht es um seinen Wechsel von Business Insider in die

00:07:35: PR.".

00:07:37: Und dann war ich dabei als in Dresden die ORZ – Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung – in den Druck ging.

00:07:44: Ich konnte zwischen den Druckmaschinen den Verleger Horga Friedrich und den Chefredakteur der ORZ Dorian Baggans sprechen!

00:07:52: Und dann machen wir es uns noch gemütlich und ich gebe Ihnen eine Serientipp.

00:07:56: Ja, und dann bedanken wir uns bei unseren Spendern denn die Reise nach Dresden war unter anderem möglich dass uns einige schon in die Medienhölle Kaffekasse was geworfen haben beziehungsweise in den Tresor gelegt haben.

00:08:11: Hier die Namen Die ersten Medienhöhleunterstützer sind Andreas Z Christian M Daniel F Gunna S Joans N Julian Haar, Ronny F. Ganz lieben Dank dafür!

00:08:26: Informationen wie man uns unterstützen kann in den Podcast Shownotes und dann rein in den podcast.

00:08:34: und wie immer Und Jörg ist für Sie nach Dresden zur ersten Ausgabe der ostdeutschen allgemeinen Zeitung gefahren.

00:09:06: Druck, Redaktionssitzungen – da hat sich das alles mal angeguckt!

00:09:11: Dresdn Blasewitz, Schandauer Straße, sixty-four.

00:09:14: Nichts deute darauf hin, dass hier im Ersten Stock eine Redaktionskonferenz der neu gegründeten ORZ stattfinden wird und dass nur rund zwei Stunden später die erste Papierausgabe ca.

00:09:25: zwanzig Autominuten entfernt in den Druck geht Im Konferenzraum auch der Verleger Holger Friedrich.

00:09:32: Ganz kurze Fragen, ein kurzes Stimmungsbild.

00:09:35: Es ist gleich elf Uhr.

00:09:37: Der Druck so zwölf oder dreißig, dreizehn Uhr steht schon alles?

00:09:41: Es gewährleistet wir gehen jetzt in drei Minuten in die finale Textabnahme.

00:09:46: Die Technik Abnahme ist vor zwanzig Minuten passiert und so fand es das Business of the usual ein klassischer Go Live.

00:09:53: Ich darf an der Redaktionssitzung teilnehmen, wie auch ein Team des ZDF.

00:09:57: Tino Coppalla auf diesem Platz, auf dem vierten Platz, hier war es einfach auch ein schönes Bildriss und auch ein toller Text, der diesen Mann gerecht wird, finde ich.

00:10:07: Und er sich deutlich unterscheidet von anderen Porträts dieses Mannes, die wir in deinem Vergangenheit gelesen haben.

00:10:12: Der Mann hätte den Zuschreibungen ist eine schöne Schlagzeile.

00:10:17: uns auf Platz Vier sehen wir als prominent.

00:10:21: Ich finde, die Frutbitte ist anders an den Gietenseiten.

00:10:24: Es hat sehr viel Geld für mich.

00:10:26: Also das müsste ein gegnerer Ausschnitt gewählt werden und dann sieht wer das was.

00:10:33: Das fängt sich absolut auf.

00:10:35: jetzt genau wir müssen näher.

00:10:36: entweder ich glaube du kann das wave of photo nehmen bitte oder bloßer ja auch genau.

00:10:45: wie liegt das?

00:10:45: schreibst du jetzt mit?

00:10:46: Ja ich schreibe das also gut cool das macht.

00:10:51: Dann machen wir, wir wollen ja nicht nur Gesichter zeigen.

00:10:54: Wir sehen auf der Position den Text aus dem Titel-Thema von Thomas Fassbender.

00:11:00: Das passt thematisch gut und das ist einfach auch ein tolles Bild.

00:11:03: Die haben die Mutimissionen aus Bild und aus Köpfen und Illustrationen und Bildern.

00:11:11: Den haben wir hier auf dieser Position, dann gehen wir runter.

00:11:13: Es war ganz passiert, aber er läuft drei Alte an zwei rein Erwänzungen musste vorbei sein.

00:11:18: Da muss noch ein Halbdäler-Effekt.

00:11:21: Jürgen ist dann, ihre Region bekommt mehr Raum.

00:11:24: Mir hat es bald noch mehr Nachrichten in dieser Region stehen.

00:11:27: Hier sind wir Mecklenburg-Vorpommern.

00:11:30: Auch hier haben wir Texte von Eva Maria Braungert.

00:11:33: Ich klick einfach auch mal hier drauf, dass man sieht was da noch steht.

00:11:37: Hier zum Beispiel wenn man jetzt wirklich bin den Mecklmburg-Vorpommern und das ist bei den anderen Reiteren auch so in dem Mecklinburg Vorpommerreiter ist.

00:11:45: Dann mischen sich ORZ News mit News der Kollegen von der Berliner Zeitung aus dieser Legion.

00:11:53: Das finde ich... Ja?

00:11:54: Ich vergehe mir wieder brechen, damit er den Anschluss mal was zu tun hat.

00:12:00: Der HFD nochmal sagt.

00:12:00: Gehen wir noch einmal zurück bitte!

00:12:03: Das ist ja noch mal aktiv nach oben, oder?

00:12:05: Ja, auf die Gesamtansicht.

00:12:07: Da haben wir den Coop-Haller auf der Eidschirmgangskobos.

00:12:13: finde ich, ist es ein bisschen zu viel?

00:12:16: in Anführungszeichen gute AfD-Prominentenkerzen.

00:12:21: Ich find das zu viel!

00:12:22: Ich verstehe den Punkt.

00:12:24: Ich würde aus einem Grund widersprechen, dass wenn wir gleich weiter runter scrollen auf einen prominenten Platz kommt auch eine BSW-Politik.

00:12:33: Das bedeutet, wir haben jetzt nicht rein auf die Art und Weise.

00:12:39: Die ESB ist die AfD.

00:12:41: Das ist in der Wahrnehmung und da draußen das Data.

00:12:45: Ja, ich meine wir sind hier nicht auf der Hauptseite.

00:12:48: Man muss sich dann schon auf Magdeburg-Vorpommern durchkriegen.

00:12:50: Auf der Hauptsorte sieht man dass nur unter Hauptseiten.

00:12:53: wenn man draus geht wird man restlich nur Sachsen sehen.

00:12:56: Wenn man muss dann schon aus Magdebruck die Brötze bei den Hinweisen laden.

00:13:20: Gegen zwölf Uhr, Aufbruch zur Druckerei des Mitwettbewerbers Mazzak.

00:13:25: Volker Kläß Geschäftsführer der Dresdner Verlagshaus-Druckgebär Sie sind ja jetzt eigentlich von einer Konkurrenz.

00:13:32: Aber sie freuen sich über den Auftrag?

00:13:34: Wir haben Mitbewerber, wir haben keine Konkurrenten und wir freuen uns natürlich als Drogerai.

00:13:38: Freuen wir uns über jede Tageszeitung die wir hier drucken können.

00:13:41: Und die Berliner Zeitungen liegt uns besonders am Herzen weil wir ursprünglich mal aus einem Konzern kommen, aus Grunandjahr, haben da auch sehr gute Beziehungen zu den Kollegen und freuen uns wirklich dass in dieser Zeit noch ein neues Produkt auf den Markt kommt.

00:13:53: Das ist jetzt die ORZ.

00:13:54: Ist das was Besonderes für Sie oder ist das Houtine?

00:13:58: Von der Produktion her ist es erstmal Routine, wobei natürlich jedes neue Produkt hat die Herausforderung was die digitalen Schnittstellen angeht um das Ganze überhaupt mal zum Fliegen zu bringen.

00:14:07: Das hat mir den Kollegen von Berlin hervorragend geklappt.

00:14:09: da sieht man da steckt eine Routine drin auch so etwas zu produzieren.

00:14:12: also von daher ist es so gesehen von der reinen Produktion ja nichts besonderes.

00:14:17: innerlich mag das anders sein.

00:14:19: da freuen wir uns darüber dass wir ein Produkt machen was sich etwas abhebt von anderen Seiten.

00:14:24: Mal was ganz Drucktechnisches.

00:14:26: Wie viel Auflage drucken Sie in einem Stück?

00:14:28: Wir können auf der Maschine, können wir theoretisch durchdrucken... also wir druckten mit einer Geschwindigkeit von vierzigtausend Exemplaren in der Stunde und dementsprechend so lange die Maschine läuft, druckt sie!

00:14:39: Und das sollen ja vierzig tausend sein habe ich gehört von Herrn Friedrich.

00:14:43: Sechzigtaußen, also ich sage mal rund an anderthalb Stunden und dann ist der Druck vorbei.

00:14:48: Genau so!

00:14:49: Wobei, dann geht's im Versandtraum weiter.

00:14:52: Die Druckmaschinen und der Versand sind entkoppelt bei uns – wir wickeln die Zeitungen!

00:14:56: Und der Versantraum läuft circa mit einer Geschwindigkeit von ca.

00:14:58: zufünfundzwanzigtausend,

00:14:59: d.h.,

00:15:00: da kommt noch mal eine kleine Verzögerung rein zur Auslieferung

00:15:02: gesehen.".

00:15:03: Mit in der Enterage durch die Druckerei auch der Chefredakteur Dorian Bagans, der sich vom Druckereichef die Druckplatten für den ORZ zeigen lässt.

00:15:12: Das ist ein Schwanzpunkt wie gesagt.

00:15:13: Es ist lesbar, dadurch das indirektes Druckverfahren ist.

00:15:17: Die Farbe geht erst auf die Druckplatte drauf und geht dann auf den Gummitour und vom Gummitour aus Papier.

00:15:22: Deswegen hat der Drucker hier die Möglichkeit, wenn ihr jetzt noch Fehler darauf werdet könntet er auch anrufen und sagen dürft ja noch mal korrigieren.

00:15:28: Okay wow ich hoffe sehr!

00:15:29: Ich gucke gerade auf mein Interview das ich geführt habe.

00:15:32: Ich hoffe dass es mich nicht in Anspruch nehmen muss.

00:15:35: Ich bin seit ein paar Jahren Journalist.

00:15:37: Ich hab noch nie vor der Druckplatten von meinem eigenen Interview gestanden.

00:15:42: Das ist eine totale Premiere.

00:15:46: Mein Name ist Dorein Bagans.

00:15:47: Ich bin der Chefredakteur der Ostdeutschen Allgemeine Zeitung und ich stehe hier gerade wirklich vor der Druckplatte des ersten Interviews von mir, dass ich in der ostdeutschene Allgemeinen führe und geführt habe und hab grade noch mal einen schelmischen Blick drauf geworfen, ob auch alles richtig ist sieht gut aus.

00:16:05: Sie sagten gerade wir haben es im O-Ton mitnehmen können das es zum ersten Mal ist, dass sie vor ihrer engen Druckplatten stecken.

00:16:11: Sie sind kein unbeschriebenes Blatt.

00:16:13: um an dieser Metapher zu bleiben Nennen Sie mal Paar Stationen?

00:16:17: Ich war bei der Wochenzeitung der Freitag vorher und habe dazu letztens das Wirtschaftsressort geleitet.

00:16:23: War davor aber auch Politikredakteur und Reporter, und hab aber ganz früher auch mal eine Lehre gemacht als Immobilienkaufmann.

00:16:31: Bedeutet vor ein paar Jahren war ich noch gar nicht im Journalismus und hat danach erst den Weg in den Journalismus angetreten, macht den Beruf jetzt aber seit vielen Jahren wirklich gerne.

00:16:44: Sie waren noch bei anderen Zeitungen?

00:16:46: Ich habe hospitiert.

00:16:47: Bei anderen Zeitung, das war allerdings noch während des Studiums.

00:16:50: Ich war mal Lokalreporter bei der Süddeutschen für drei Monate.

00:16:54: Das war aber auch nur eine Hospitanz und ich war bei der Tatz ne Zeit lang – auch das ist richtig!

00:16:59: Auch als Praktikant und danach dann beim Freitag.

00:17:04: Sie sind ein klassischer Wessi eigentlich in Duisburg geboren beim Freitag in so einem Ost-West-Projekt dann aber integriert worden, oder wie muss man sich vorstellen warum Sie ausgerechnet die ORZ jetzt leiten dürfen als Chefredakteur?

00:17:18: Ich bin kein klassischer Vessi würde ich sagen.

00:17:21: Ich würde widersprechen.

00:17:22: in den Themen wenn sie sich mit den Themen beschäftigen, die ich in den letzten Jahren publizistisch verantwortet habe und für die ich publiziste stand, habe ich keine klassischen Westthemen bespielt.

00:17:33: Ich glaube, ich hab einen Journalismus gemacht der im Osten mehrheitsfähig ist viel eher als im Westen und von daher glaube ich es geht eher darum.

00:17:41: Es geht viel eher um publizistische vielleicht auch um politische Identität und um die Themen, die man bespielt.

00:17:48: Und weniger jetzt nur um die Herkunft.

00:17:50: in der Tat ich bin im Duisburg geboren.

00:17:52: Komm aber wenn ich das hier korrigieren darf nicht aus Duisborg sondern ich komme aus Mühlheim an der Ruhr.

00:17:57: Ich habe jetzt oft gelesen ich sei Duisburger und da haben ganz viele Leute aus meiner Heimatstadt Empört mir geschrieben.

00:18:04: diesen Vorwurf nein Gott vorwürfen nein diese.

00:18:07: diese Information sollte ich doch bitte korrigierend ich bin Mühlheimer Drüben wird, glaube ich, gerade angedruckt.

00:18:13: Ich habe etwas Sorge, dass wir was verpassen wollen.

00:18:15: Dann gehen wir noch glatt dahinten schnell!

00:18:17: Ja ja klar!

00:18:27: Wir waren stehen geblieben, dass sie eigentlich gar kein echter Duisburger sind sondern in Mühleheim an der Ruhe aufgewachsen sind.

00:18:35: Was hat Sie gereizt?

00:18:36: Sie sind ja ja im Jahr three-neunzig.

00:18:39: dann doch in die Hauptstadt zu ziehen Naja in die hauptstadt bin ich für das Studium gezogen.

00:18:47: Publizistisch hat das mich in den Osten gezogen.

00:18:50: Na ja schon beim Freitag, in meiner Zeit beim Freidag wie gesagt habe ich Themen besetzt die im Grunde genommen in Ostdeutschland mehrheitsfähig waren und sind.

00:18:59: Ich würde sagen, ich glaube ich hab so ein Gefühl von mir fehlt etwas in der publizistischen Landschaft So würde ich es ausdrücken.

00:19:09: Und was fehlt ist eine Haltung und eine Meinung und eine Perspektive die im Osten mehrheitsfähig ist, im Westen aber nicht.

00:19:18: Und das hat mich im Grunde genommen in den letzten Jahren immer wieder in den Osten gezogen weil es dort Stimmen gibt und Dinge zu entdecken gibt über die nicht berichtet wird... Zum Beispiel?

00:19:28: Es gibt Perspektiven auf die großen politischen Themen.

00:19:32: ich könnte jetzt mit Ihnen über Rente reden oder über Lohnpolitik.

00:19:36: Ich kann mit Ihnen auch über den Ukraine-Krieg reden oder den Umgang der AfD wo die Sichtweise auf diese Themen Abweicht von der westlichen Meinung.

00:19:48: Und ich hab immer wieder das Gefühl gehabt, dass es dort eine Lehrstelle gibt und diese Lehrstell füllen wir jetzt.

00:19:55: Das ist die höchste Zeit, dass sie gefüllt wird.

00:19:57: Ich bin sehr aufgeregt heute live dabei zu sein.

00:20:00: Jakob Augstein war sozusagen ihr letzter Chef.

00:20:03: Jetzt ist es Holger Friedrich.

00:20:05: Jakop Augstein ist nicht so dominant beim Freitag wie Volga Friedrich.

00:20:12: Wie würden Sie denn Ihre Rolle, also Ihre Rolle als Schaffredakteur verstehen?

00:20:17: Wenn Holger Friedrich der Verleger doch sehr nah ist bei der Redaktion.

00:20:24: Wir haben gerade angefangen und ich freue mich darüber.

00:20:27: wenn ein Verlegernah ist an der redaktion daran es nicht schlecht ist.

00:20:32: Der Redaktionsalltag wird jetzt bald richtig beginnen.

00:20:40: auch sprechen über die Zeitung.

00:20:42: Ich habe im Grunde genommen das, was sie insinuieren in ihrer Frage.

00:20:45: Ich sehe überhaupt gar kein Problem, dass auf uns zukommt.

00:20:48: Das gibt es nicht.

00:20:50: Haben Sie sich beworben für diese Stelle?

00:20:52: Ich hab mich für diese stelle nicht beworfen, nein.

00:20:55: Also Sie wurden außerwählt weil Sie aufgefallen sind publizistisch?

00:21:00: Da reden Sie jetzt natürlich mit dem Falschen, da müssten Sie im Grunden genommen dann mit den Leuten reden, die mich eingestellt haben.

00:21:06: Aber wie war's denn?

00:21:06: Sie saßen irgendwie beim Armbrot in einer Gefolger Friedrich an.

00:21:10: oder erzählst du mal die Geschichte, wie sie entdeckt wurden?

00:21:14: Die würde ich jetzt ungern erzählen.

00:21:16: Da geht es... Das ist mir etwas zu hintergründig.

00:21:19: Die erzähle ich Ihnen gerne mal bei einem Bier oder einem Kaffee.

00:21:23: Das ist für dieses Interview zu hintergrund.

00:21:25: Ich tut mir leid!

00:21:26: Gut, dann mehr Vordergrund.

00:21:27: Was haben Sie vor mit der ORZ?

00:21:29: Wohin soll es gehen?

00:21:30: Was ist in einer ersten Ausgabe sozusagen auf Seite eins und warum?

00:21:35: Ich meine, auf dem Titel steht ja Vorsicht Freiheit.

00:21:37: das werden sie gesehen und gelesen haben Und wir haben tolle Texte die das unterfüttern.

00:21:43: Wir haben einen Essay von Thomas Fassbender Der sich mit der Frage beschäftigt Warum die Leute in Deutschland oder auch vor allem in Ostdeutschland Das Gefühl haben und auch ein berechtigtes Gefühl haben dass im Grunde genommen, dass sie ihre Meinung nicht mehr frei äußern können.

00:21:58: Wo kommt dieses Gefühl her?

00:22:00: Thomas Fassbender beantwortet diese Frage wie ich finde sehr klug und ich lade Sie herzlich ein den Essay zu lesen.

00:22:05: Und dann können wir darüber diskutieren.

00:22:07: Wir haben darüber hinaus einen Erfahrungsbericht von Florian Warwerk über seine Zeit bei der Bundespressekonferenz und welche Erfahrungen er da gemacht hat im Umgang von Journalisten mit der Regierung und welchen negativen Erfahrungen auch gemacht hat.

00:22:24: sehr ausgewogener und interessanter Erfahrungsbericht.

00:22:29: Und ich selber habe mit Jacques Bourg geredet für diese Ausgabe, eine Mann der auf der EU-Sanktionsliste gelandet ist dafür dass er in seiner Ukraine Analyse, in seiner Analysel des Ukraine Kriegs von der westlichen, von der EU-Lehsart abweicht.

00:22:45: Ich hab mit ihm darüber gesprochen welche Folgen die EU-Sanktionierung für ihn hat und er hat wie ich finde sehr spannende Antworten gegeben über die in den letzten Monaten für mein Dafürhalten viel zu wenig geredet

00:22:57: wurden.".

00:22:58: Sie haben das Stichwort gegeben.

00:22:59: Florian Warbeck in einer Bundespressekonferenz ein sehr auffälliger Journalist.

00:23:05: sie müssen sich jetzt mit dem Vorwurf aber anfreunden dass er für RT Deutsch berichtet hat in den Kritiken sehr oft dann das Putinarativ erwähnt wird.

00:23:19: Wie gehen Sie damit um?

00:23:21: Mit dem Vorwurf muss ich mich nicht anfreunden, weil ich den Vorwurf falsch finde.

00:23:26: Ich habe in letzter Zeit sehr viel Kritik an Führerin Warwick gehört und die Kritik wurde sehr wenig mit Argumenten unterfüttert.

00:23:33: Und ich finde, dass ist auch ein Problem in unserer Debatte, mit Narrativen und vorwürfen, um uns... dass wir mit Vorwerfen um uns werfen die wir dann nicht wirklich untermauern.

00:23:45: Ich höre und lese in Artikeln das Herr Warwick Verschwörungstheoretiker sei.

00:23:50: ich habe noch kein Argument gelesen und kein Artikel wo es wirklich bewiesen wurde oder wo Argumente aufgeführt wurden, dass dem so sei.

00:23:59: ich glaube das nicht.

00:24:01: Herr Warwerk benutzt wahnsinnig viele Originalquellen in seinen Artikelen und verlinkt die in seinen Artikeln.

00:24:08: Wir können alle, die Quellen von Herrn Warwick öffentlich nachprüfen.

00:24:13: Von daher, ich freu mich mit dem Vorwurf nicht an, ich weise ihn

00:24:16: zurück.".

00:24:17: Aber das hat bei RT-Deutsch war ... Das stimmt schon oder?

00:24:21: Ja, aber er war bei RT Deutsch vor dem Kriegsausbruch und er gekündigt als der Kriegausbrach.

00:24:28: Ich glaub', das spricht auch eine eindeutige Sprache.

00:24:37: Noch mal was zur Perspektive der ORZ.

00:24:40: Androck hier heute in Dresden, Sie wollen natürlich Ostdeutschland weit zu lesen sein?

00:24:47: Was muss da noch zu tun sein?

00:24:49: oder sind sie schlagartig in Ostdeutland überall am Kiosk?

00:24:55: Wir starten nicht... wir wollen nicht Ostdeutzschland weit gelesen werden, wir wollen Deutschland weit geliesen werden.

00:25:03: Auf der Zeitung steht oben Ostdeutsche Allgemeine.

00:25:06: Das bedeutet, wir haben uns zum Ziel gesetzt und uns selber besagt, dass wir im Zweifel Ostdeutzsch berichten werden.

00:25:13: Wir werden die ostdeutschische Perspektive in die Debatte einbringen.

00:25:18: Diese Perspektiven kann in Ost- und West gelesen werden.

00:25:21: Ich bin mir sicher viele Leute ich komme aus dem Ruhrgebiet in Gelsenkirchen, in meiner Heimatstadt Mühle am Anerruhr werden die Ostdeutse auch mit viel Interesse lesen.

00:25:29: Im Osten ist natürlich die Aufmerksamkeit vielleicht gerade noch mal eine andere, und da freuen wir uns drüber.

00:25:36: Helfen Sie mir bei der Begriffsbestimmung Ostdeutsch?

00:25:38: Ich bin ostdeutscher!

00:25:40: Ist das ne Zeitung, die ich unbedingt lesen muss, weil ich Ostdeutcher bin?

00:25:44: oder gibt es auch Ostdeutzche, die sich aus anderen Quellen ganz gut informieren können?

00:25:49: Ja, ich weiß ja nicht was sie gerne lesen... Was lesen sie denn gerne?

00:25:52: Welche Artikel?

00:25:52: Fair Beat.

00:25:53: also ich suche mir das beste immer aus jeder Publikation raus von der Süddeutschen über den Spiegel die Tat, Berliner Zeitung.

00:26:02: Gut, sächsische Zeitungen lese ich nicht weil es nicht mein Beobachtungsgebiet ist aber da kommt schon so einiges zusammen.

00:26:09: also ich hätte ganz gerne eine Zeitung aus allen Zeitungen.

00:26:11: das gab's mal als Projekt dann konnte man sich das ausdrucken lassen und die Mann sozusagen die besten Artikel rausnehmen und dann hatte man am nächsten Morgen eine gedruckte Zeitung the best of.

00:26:22: Aber warum muss ich jetzt ihre Zeitung lesen?

00:26:24: Also muss im Sinne von Warum sollte ich?

00:26:27: Wir machen Ihnen ein Angebot und wir würden uns freuen, wenn Sie es annehmen.

00:26:30: Es gibt definitiv in der Deutschen in der medialen Berichterstattung eine Lücke die gefüllt werden muss – eine publizistische Lücke, die gefillt werden muss!

00:26:40: Und das sind Perspektiven und Haltungen und Argumente, die in Ostdeutschland mehrheitsfähig sind und die sie so nicht sehen.

00:26:47: Ich würde es nochmal mit einem Beispiel unterfüttern.

00:26:50: Das Interview, dass ich jetzt für die erste Ausgabe geführt habe, Jack Bo.

00:26:54: Es gibt ganz, ganz wenige Interviews mit Jagdbo in deutschen Zeitungen und Medien.

00:27:00: Mit dem Mann wurde das Schicksal, dass dieser Mann als EU-Sanktionierter wirklich hart ist ... Und für seinen Alltag schlimme Folgen hat und für sein Leben wurde mit dem Mann wenig gesprochen.

00:27:12: Warum?

00:27:14: Ich behaupte an Gier davon aus, dass mit ihm wenig gesprochen wurde.

00:27:20: Weil die Haltung, die er vertritt zum Ukrainekrieg einem Grunde genommen Realitätsnahe Haltung und eine nüchterne Haltung als Militäranalyst.

00:27:30: Mit dieser Haltung waren viele nicht einverstanden, sind auch viele Journalisten in den deutschen Redaktionsstuben nicht ein Verstanden.

00:27:36: Das ist vollkommen Ordnung!

00:27:38: Und er kommt weniger vor.

00:27:39: Wir bringen die Perspektive aber mit ein und das haben wir uns zum Ziel gesetzt.

00:27:43: von daher wenn sie solche Argumente Sichtweisen lesen wollen Die im Moment noch fehlen, die aber absolut ihre Legitimität haben würde ich mich freuen, wenn Sie unsere Zeitung abonnieren.

00:27:54: Die Berliner Zeitung ist dafür bekannt momentan dass sie den sogenannten Meinungskorridor erweitert hat was zur Folge hat das auch ich sage mal aus meiner Perspektive auch unjournalistische Texte den Weg dorthin finden.

00:28:09: wie halten sie es?

00:28:10: korratieren sie möglicherweise auch wenn sie ein Leserbrief bekommen.

00:28:15: wir korratiren Alle Artikel und das gilt auch für die Berliner Zeitung.

00:28:20: Alle Artikel werden redaktionell abgenommen, ich spreche natürlich nicht für die berliner Zeitungen sondern für die ORZ.

00:28:25: Wir nehmen selbstverständlich alle Inhalte, die wir veröffentlichen, redaktional ab überprüfen ob sie unseren journalistischen Qualitätsstandards entsprechen Und das werden wir selbstverständliche so handhaben.

00:28:38: Das ist aber während Qualitätersmedium auch völlig normal und dass werden wir auch so Hand haben.

00:28:43: klar So, jetzt gehen die Walzen hier an.

00:28:46: Vielen Dank für das Interview und toll für den Start!

00:28:49: Herr Friedrichs, Sie sind ja richtig aufgeregt.

00:28:53: Ich denke, sie haben mal eine Druckerei gehabt?

00:28:55: Genau, ich glaube man hat eine Druckerei gehabt.

00:28:56: Und dann haben wir entschieden, dass wir das mit den Kollegen von Matzak kooperieren.

00:29:00: Aber als alter Schlossermaschinen- und Allenangmonteur stehe ich vor diesen Maschinen und bin in tiefer Bewunderung über die Ingenieurskunst.

00:29:09: Die Maschine kommt aus Heidelberg.

00:29:10: Ja der Heidelberger Kuligen.

00:29:13: Aber sie sind jetzt nicht bei jeder Ausgabe dabei nämlich an, weil nur die Geburtsstunde ist.

00:29:18: Und lassen dann wieder los?

00:29:19: Oder sind Sie der heimliche Chefredakteur?

00:29:23: Ich werde definitiv nicht loslassen aber es ist ein historischer Moment das mehr als thirty-fünf Jahre nach der Wende in Ostdeutsches Medium entsteht was den Anspruch erhebt vielleicht ein bisschen weiterzuweichen als nur für den Osten zu agieren.

00:29:38: und natürlich wird man das Baby pflegen, groß ziehen und in seiner ganzen Lebenszeit begleiten.

00:29:45: Was gehört einfach mit dazu?

00:29:46: Sie haben die Hinterseine meiner Frau natürlich durchschaut.

00:29:49: Ihnen wird der Vorwurf gemacht dass sie zu stark an einer Redaktion dran sind.

00:29:53: das entspräche nicht der bundesdeutschen Verlagskultur.

00:29:57: Andere sind nicht so dicht dran.

00:29:59: also Matthias Döpfner wird man wahrscheinlich nicht in der Druckerei finden.

00:30:03: Sie sind schon eine besondere verliege Persönlichkeit die heraussticht in dieser Beziehung.

00:30:08: Ich denke, dass der Doktor was verpasst, wenn er nicht in die Drucker reingeht.

00:30:11: Das ist einfach unendlich spannend!

00:30:13: Nein, ich meine schon das davor... Ja auch das dvor.

00:30:16: Also es ist ein kreativer Job und den kann man ganz alleine machen.

00:30:22: dann ist man Künstler, man kann's aber auch institutionell organisieren und dann ist das ein Team.

00:30:26: Und wenn ein Team gut zusammenarbeitet und man sich als Einzelner mit seinen Stärken einbringen kann und andere die eigenen Schwächen kompensieren Man also die Stärke- und Schwächen klug miteinander kombiniert auf Basis kollegialer Wert, dann entsteht einfach ein besseres Produkt.

00:30:43: Und insofern kann man mir den Vorwurf machen – ich sehe das nicht als Vorwurf, sondern die Kollegen sind ja frei und können mich jederzeit vor die Tür schieben und das machen sie auch oft genug!

00:30:51: Da muss man einfach immer zippiert miteinander umgehen und dann wird es doch schon….

00:30:54: da ist das kein Problem, sondern eher im Gegenteil, dass das eine große Chance ist.

00:30:58: Das ist ein Vorteil.

00:30:59: Sechzigtausend Exemplare, Werktags dann eher digital?

00:31:04: Ist das eher jetzt ein Investment?

00:31:06: Oder wird sich das schon von Anfang an rechnen können?

00:31:09: Ja, nein.

00:31:09: Also das Geld haben wir zum Anfang gegeben als wir den Berliner Verlag übernommen haben.

00:31:13: da hat der ja an und also im Jahr zwanzig-zwanzig hatte er neun Millionen Verlust gemacht.

00:31:18: Wir sind jetzt im dritten Jahr profitabel Strukturell profitabel beim Berliner verlag.

00:31:23: insofern ist das Geld was die Ostdeutsche allgemeine benötigt jetzt zum Anlauf.

00:31:27: Das verdient der Berlinerverlag.

00:31:28: Können Sie denn eine Größenordnung nennen?

00:31:30: Was kostet das Unternehmen jetzt gerade aktuell?

00:31:32: Das wollen wir nicht sagen weil die Kollegen dann wieder sehr genau in den Überzahlen und Geld nicht mehr reden.

00:31:39: Wenn die Ergebnisse da sind, sie im positiven Bericht war gerne bis dahin ist das jetzt einfach mal unser Thema.

00:31:47: Nein aber es ist kein... Also das Geld was wir hier investieren kommt aus dem Markt kommen von den Kunden.

00:31:52: Und zwar von den Kunden die NABO bei der Berliner Zeitung oder bei der Ostdeutsch-Nahl Gemeinkaufen oder bei Werbekunnen, die unsere Reichweite immer weiter wächst entsprechend für sich kapitalisieren.

00:32:03: Insofern ist das ganz klassische Marktwirtschaft Und das Spiel, was man spielen sollte und wenn man es beherrscht, dann macht's eben doch Spaß.

00:32:11: Sie hatten nämlich Jakob Augstein auf der Bühne, dem sie jetzt einen Mitarbeiter abgeworben haben und er als Chefredaktör für die ORZ sein wird.

00:32:18: Und Jakob Augustein hat so ein bisschen mit ihnen geschäkert und gesagt ist da nicht vielleicht noch ein ganz klein bisschen russisches Geld drin?

00:32:25: Ganz bisschen rossisches Geld, aber ganz... Misschen!

00:32:31: Gar kein ohne russises Geld.

00:32:34: Schade euch!

00:32:35: Total schade!

00:32:36: Wenn die Russen mir mal Geld angeboten hätten.

00:32:39: Können Sie hier vor der Weltöffentlichkeit das wirklich hundert Prozent auch an Ihre Kritiker weitergeben, dass das saubes Geld ist?

00:32:49: Also ich verstehe, dass unsere Mitbewerber irgendwie schlechte Laune haben weil wir da sind und weil wir wachsen.

00:32:54: Was ich nicht verstehe ist, dass sie so rumrauen ständig diese Gerüchte strauern und daran festhalten.

00:33:00: Das Ergebnis ist ja, dass wenn so rumgeraunt wird und auch von honorigem Blättern wie der FAZ der Zeit dem Spiegel dann läuft natürlich ein Kontrollmechanismus los.

00:33:09: Von den Geheimdiensten genauso die von ordentlichen Strukturen wie den deutschen Finanzorgane.

00:33:16: Und insofern hat dieses ganze Rumgeraune dazu geführt das sich das Finanzamt einen Jahr lang mit uns beschäftigt hat.

00:33:23: Die Ergebnisse sind jetzt Mitte Januar gekommen.

00:33:25: wir haben mit eins mit Bienchen bestanden.

00:33:27: Das ist ja nur noch mal Beweis dafür.

00:33:29: Wir können bitte davon ausgehen, wenn wir auch irgendwo ein Rubel, eine Kopieke hätten.

00:33:34: Ein Euro, ein Euro Cent!

00:33:36: Weil die Zahlungsverkehrsströme wegen Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche und Steuerverkürzungen weltweit überwacht werden, dann wären das schon längst Mode gewesen.

00:33:46: Insofern ist es einfach Verläumdung, was da passiert.

00:33:54: unsportliches, rumgeraune und ja ich kann hier vor jeden Fall der Weltöffentlichkeit sein.

00:33:59: Nein steckt kein russisches Geld drin!

00:34:00: Es ist Geld was wir hart in unseren unternehmerischen Tätigkeiten verdient haben also auch ordentlichen Deutschland versteuert es.

00:34:08: Wir sind als Familie an die Firmen mehrfach durchgeprüft worden in den vergangenen Jahren immer Und insofern ist all das was wir tun völlig in Ordnung.

00:34:17: Das war mittlerweile die Behauptung, dass wir eine der ganz wenigen Strukturen sind, die da so komplett sauber sind.

00:34:22: Weil ja gerade die, die so rumrauen im Regelfall dann doch irgendwelche Querfinanzierungen haben, ob es vom Staat staatsnahe Strukture sind oder irgendwelcher NGOs von anderen Ländern.

00:34:32: Da sollte man sich eher ehrlich machen auf der anderen Seite.

00:34:36: Der Hof kommt auch aus der Ecke, das man inhaltlich die Berliner Zeitung gescreen hat dann auch noch zur Kenntnis genommen hat, dass ein ehemaliger Mitarbeiter von RT-Deutsch zur ORZ gewechselt ist.

00:34:49: Und man vermutet nun wenigstens das sie Kremlnarrative verbreiten wollen mit der ORZ.

00:34:56: Was können Sie denn den ängstigen Bürgern erzählen?

00:35:00: Was für sein Kremelnarrativ!

00:35:03: Dass der Krieg zum Beispiel in der Ukraine von der NATO angefangen wurde.

00:35:08: Der Krieg wurde... ganz offensichtlich am neunzehnzwanzigsten Februar, von Russland gegen die Ukraine angefangen.

00:35:18: Sicherlich gibt es da eine Vorgeschichte und die Vorgeschicht hat dann auch wieder eine Vor- geschichte.

00:35:22: und dann gibt's noch eine Vorgeschichte.

00:35:24: Wir erheben für uns publizistisch den Anspruch dass wir in jede Himmelsrichtung schauen das wir nach vorne nach hinten nach links und rechts und oben und unten schauen Und insofern verweigern wir uns nicht Perspektiven, die aus dem Osten des orasischen Kontinents kommen.

00:35:42: Wir stellen das wertneutral da.

00:35:45: wir haben eine ganz klare Perspektive was diesen russischen Angriffskrieg betrifft aber wir haben auch eine klare perspektive wenn es um Propaganda geht und von der einen oder von der anderen Seite in dem verweigern wir uns und dieser vorwurf kommt ja insbesondere von Strukturen die propagandistisch unterwegs sind und sich in ihrer meinungshoheit gefährdet sehen weil wir eben an dieser stelle versuchen eher ein offener Blick zu produzieren, der es den Kunden und den Lesern gestartet sich eine eigene Meinung zu bilden.

00:36:17: Und wenn man davor Angst hat dann glaube ich haben ein ganz anderes Problem in der deutschen Gesellschaft.

00:36:22: Vielleicht zum Abschluss dieses kurze Interviews die Druckerpressen laufen langsam gerade auf einmal wird hier gerade noch Farbe rein gemixt.

00:36:31: Holger Friedrich was ist Ostdeutsch?

00:36:33: Weil ich bin Ostdeutsch, Sie sind Ostdeutsch.

00:36:36: Aber wir unterscheiden uns bestimmt in den Interessen vielleicht... In einer Biografie gibt es bestimmt auch Unterschiede.

00:36:43: Sie sagen sie haben eine Schlosserlehre gehabt.

00:36:45: Ich war gleich sozusagen so ein intelligenzler Kind.

00:36:48: Was ist Ostdeutzch?

00:36:49: Keine Ahnung!

00:36:50: Ich kann nur von mir aus gehen dass ich gerne die Dinge vom Ergebnis her ausdenke und mich frage was?

00:36:57: Also ich bin verantwortlich für das Ergebnis im Guten wie im Negativen Sinne Und dass sich nicht davon ausgehe, was ich irgendwie erreichen möchte und dann vielleicht mit dem höheren Ziel aber eigentlich ein Desaster produzieren.

00:37:16: Und ich glaube dass ein starker ostdeutscher Charakterzug ein gewisser Pragmatismus ist weil man eben doch in defizitären Strukturen trotzdem mein Ergebnis produzieren musste das an gewisse Staatsferne oder auch eine gewisse Distanzierung von gegebenen Autoritäten existiert, weil Autorität können auch mal sich anders darstellen.

00:37:40: Und ein dritter Punkt ist vielleicht dass man noch ein gewisserweise angstfrei ist vor Veränderungen sondern das man eigentlich eher die Veränderung umarmt und sagt ach lasst uns doch mal mit denen eher die Chancen betonen als Risiken und alles dafür tun, dass sie sich die Chansen realisieren und nicht die Risiken.

00:37:57: Also das wären so die drei Themen, die ich als Ostdeutsch zumindest aus meiner Perspektive beschreiben würde.

00:38:04: Ich wünsche Ihnen erstmal toll total für das Projekt und dann gucken wir gerne mal vielleicht in einem Jahr... Wie es läuft, die Weltbühne habe ich hier gesehen liegt ja auch irgendwo.

00:38:13: Die wird noch gedruckt also war keine Eintagsschliege.

00:38:16: Das heißt wird noch getruckt?

00:38:17: Also wir haben im Mai ein jähriges Jubiläum so wie wir das gesprochen haben.

00:38:21: jeder Ausgabe wird besser und Ich kann nur dringend empfehlen gucken sich die aktuelle ausgabe an.

00:38:26: die hat auch ein bisschen was das ist gekoppelt mit dem mit der Rausgabe der ausdeutschen allgemeinen Zeitung bis zum stärker was wir im Osten Deutschlands zu tun.

00:38:34: Und insofern nein das Ding ist erfolgreich Aber jetzt wird erstmal die ORZ gedruckte.

00:38:39: Ich glaube, wir müssen hin.

00:38:40: Vielen Dank!

00:38:41: Rund los!

00:38:58: Will ich zeigen?

00:38:59: mal die Schlagzeile?

00:39:02: Vorsicht Freiheit!

00:39:04: Warum haben Sie sich dann für die Fraktur entschieden bei Ostdeutscher Allgemeine?

00:39:09: Es war eine lange Diskussion aber dann dachten wir, wir schreiben einfach eine Geschichte fort und haben die Typo der Berliner Zeitung aus der ein ostdeutsches Frakturbild entwickelt und haben gesagt okay es ist ne alte Kulturleistung und warum soll sie nicht für die Zukunft genutzt werden können?

00:39:26: Und wir haben uns angelehnt an so honorigen Namen wie der Frankfurter Allgemeinzeitung.

00:39:31: Auf Glauben gibt es ein großes internationales Event in Los Angeles, nutzt das auch.

00:39:37: Insofern fühlen wir uns da in guter

00:39:39: Verwandtschaft.".

00:40:58: Wie wichtig Kommunikation und vor allem Krisenkommunikation ist, haben wir zu Beginn am Beispiel des ZDF gehört.

00:41:05: Folgt Teil vier, Kamingespräch mit Karjan Öskens.

00:41:09: Sein Move vom Journalismus als Business Insiderschaffredakteur in die PR und Kommunikationsberatung.

00:41:16: Ich habe jetzt auch sehr viel Erfahrung gemacht.

00:41:18: Ich bin ja jetzt quasi die Seite gewechselt, aber ich hab in den letzten Jahren auch sehr viele bei großen Fällen mit Kommunikationsberatern zusammengearbeitet.

00:41:29: Das wissen ja viele Leute draußen in der Welt nicht.

00:41:31: Wenn irgendeine große Affäre, wenn es einen größeren Fall gibt dann werden Anwälte und Brator engagiert!

00:41:41: So.

00:41:41: und dann ist es halt so, dass man mit denen im Gespräch ist.

00:41:46: Und da gibt's natürlich wirklich gute auf dem Markt und die haben auch das Interesse natürlich im Sinne ihrer Kunden zu agieren.

00:41:55: aber es ist halt auch so, ich als Journalist war meine Erfahrungen in den vergangenen Jahren dort mit vielen auch bei der Recherche einfach geholfen Weil es dann einen Zugang entweder zu den Protagonisten gibt.

00:42:09: Es gibt ein Zugang vielleicht zu Dokumenten, zur internen Information.

00:42:13: also ich habe das nie so empfunden dass so diese genannten Spindoktoren oder Krisenberater oder so das die im Endeffekt mich instrumentalisieren oder so Ich als Journalist Und so denke ich heute auch weiterhin.

00:42:31: Der Journalist hat die Macht, sich die Dokumente anzugucken, sich Informationen zu überprüfen, die ihm von beiden Seiten quasi zur Verfügung gestellt werden und hat die Entscheidungsmacht zu sagen okay, ich veröffentliche es so oder gar nicht wie auch immer.

00:42:50: Ich kann so viel beraten, wie ich will, die Entscheidungengewalt liegt doch weiterhin beim Journalisten bei den Medien.

00:42:58: Aber und jetzt kommen wir zu ihrem Move in das andere Lager.

00:43:02: Sie helfen jetzt denen, die vom Journalismus ins Tageslicht gezerrt werden wissen um die Taktiken Methoden um den Handwerkskasten des Journalismus und können jetzt quasi damit ich sage mal ganz plakativ Sie haben in der Bank gearbeitet und wissen, wo der Tresor jetzt steht.

00:43:24: Und können damit Menschen helfen den Tresort auszurauben?

00:43:28: Wichtig!

00:43:28: Ja das ist ja manchmal auch so.

00:43:30: ich würde das Bild nun nicht unterstreichen aber es gibt ja auch Leute die zu Unrecht teilweise ins Visier der Ermittlung geraten und dass sie dort verdächtigt werden.

00:43:46: und es stellt sich im nachhinein heraus, dass diese Geschichten vielleicht gar nicht so stimmen.

00:43:51: Und ich finde, da ist es schon ... Es geht jetzt nicht darum, Leute komplett reinzuwaschen.

00:43:59: Meine Aufgabe ist eher, dass ich mir überlege, okay was ist bei den Kunden?

00:44:05: So sage ich das jetzt etwas, was vielleicht auch entlastend ist, was in der Öffentlichkeit aber bisher überhaupt noch gar keine Rolle gespielt hat.

00:44:13: Beratet sich Springer bei Jan-Philipp Boker?

00:44:15: Nein!

00:44:17: Wäre das reizvoll gewesen?

00:44:19: Weil das ist wieder, da bin ich einfach zu nah dran glaube ich.

00:44:23: Dafür bin ich jetzt... Ich bin Springer auch, muss ich wirklich sagen, weiterhin sehr verbunden.

00:44:29: wir sind sehr freundschaftlich auseinander gegangen aber das wäre jetzt zu nah daran gewesen um dort in diesem Case weiterzukommen oder zu helfen weil die können das können sie selber.

00:44:43: Aber es ist eine ganz wichtige Geschichte, wenn ein Fall in der Öffentlichkeit groß thematisiert wird.

00:44:54: oftmals Sachen unter den Tisch fallen, die vielleicht auch entlastend sind.

00:44:59: Und das ist meine Aufgabe und ich will jetzt niemanden als Journalisten dort sozusagen drängen, die und die Geschichte zu machen aber sich vielleicht auch mal dass ein oder andere Argument mal anzuhören und vielleicht auch einmal im Hintergrund Gespräch mit dem Protagonisten zur Verfügung.

00:45:15: Aber kann es im aktuellen Fall tatsächlich springer besser?

00:45:20: Von außen hat man noch den Eindruck, dass da gerade die Schotten dichtgemacht werden und gesundheitliche Gründe klingt so ein bisschen wie früher bei Erich Honecker, der zurückgetreten wurde.

00:45:29: Also ich bin bisher immer gut damit gefahren, dass sich bei den wenigen Arbeitgebern, bei denen ich war und bei denen Ich sehr schöne Jahre verbracht habe als ich da ausgeschieden Bin, hab ich mich über die nicht geäußert und so weiß mache ich es auch weiter.

00:45:43: Stichwort lightning pr.

00:45:45: Ich sehe das ja genauso wie sie.

00:45:47: manchmal ist ja auch vielleicht eine berichterstattung hochgekocht.

00:45:51: wir haben heute die schnelligkeit der online medien.

00:45:54: jeder möchte der erste sein der berichtet und dabei passieren ja auch sehr viele fehler.

00:45:59: Sie haben ja selber gesagt früher hatte man Die woche zeit bis es gereift ist.

00:46:06: dass hat man ja heute nicht mehr.

00:46:08: Und da kommen natürlich Leute, die vielleicht auch meinen Fehler gemacht haben über das Maß einer Berichterstattung hinauszuschaden.

00:46:16: Das ist ja dann wahrscheinlich auch jetzt ihr Aufgabenfeld zu sagen halt hier gehen wir.

00:46:22: es gibt auch diesen Begriff Cancel Culture wo man heute sich viel drum streitet in dieser neuen Welt.

00:46:30: wie gehen sie damit um?

00:46:32: Also ich glaube das ist ja eine ganz wichtige Geschichte, dass sich diese Medienwelt von den Anfängen die ich erlebt habe komplett verändert hat.

00:46:38: Und wir haben ja nun viele Beispiele in den letzten Monaten gesehen wo sich eine Geschichte absolut zugespitzt hat und wo dann eine ganz andere Öffentlichkeit in den sozialen Medien entstanden ist als sie vielleicht in den ausgeruhten Geschichten der etablierten Medien war, sondern da ging es im Endeffekt darum, greifst du dir eine Sache raus dann bist in der Bubble drin.

00:47:06: Dann kannst du einen Shitstorm.

00:47:07: und wie gehst du mit so einer Situation um?

00:47:12: Das ist ja ne völlig neue Welt in der wir jetzt unterwegs sind und wo du ganz schnell reingeraten kannst.

00:47:19: weil ich weiß... ...wie die Medien funktionieren und wie Leute auch unter Druck geraten können möchte ich zum Beispiel selber nie in so eine Situation kommen und deswegen versuche jetzt Leuten dazu helfen.

00:47:35: Verstehen Sie sich da mehr als Rettungssanitäter?

00:47:40: Also Rettungssanitäter, da wäre ich nicht draufgekommen aber ich finde es schon wichtig... Und dann bin ich immer wieder erstaunt wie wenig die Leute wissen, wie eigentlich diese Medien funktionieren.

00:47:56: dort einfach den rat zu geben ok vielleicht äußerst du dich so nicht oder so.

00:48:02: also wenn ich zum beispiel patrizia schlesinger damals beraten hätte ich weiß nicht ob ich es abgeräumt hätte das glaube ich dass das weiß ich nicht aber ich hätte mit ihr vorher vor dieser wichtigen versammlung ganz klar gesagt okay das sind die key messages Wie man so schön sagt, das sind die Botschaften.

00:48:24: Volle Transparenz.

00:48:26: Wir klären das intern auf ... Wenn Missverständnisse entstanden sind, tut mir leid mehr Kulper.

00:48:34: Wir haben verstanden ganz wichtige Geschichten.

00:48:37: Also wie bei Scheldermalz wir haben verstand, war ja tatsächlich ein Zlogen?

00:48:41: Das ist ne ganz wichtig!

00:48:42: Du musst doch... Es geht doch im Endeffekt bei diesen ganzen Geschichten immer darum, wie glaubwürdig bist du in einer

00:48:48: Krise?!

00:48:50: Duckst du dich weg sagst du nicht beschimpfst du deine Gegner?

00:48:53: oder ist es vielleicht manchmal auch ganz gut sich zu entschuldigen?

00:48:58: Es gibt ja viele Beispiele für ein katastrophales Krisenmanagement, wo Leute gegangen sind.

00:49:04: Ich habe zum Beispiel sehr nah miterlebt diesen ganzen Sturz von Christian Wolff als Bundespräsident der am Ende des Tages angeklagt wurde glaube ich wegen siehmonatzeigzig Euro das er als Bundespresident vielleicht weg musste ist wieder was anderes.

00:49:18: aber der Punkt ist er hat alles falsch gemacht ... in der Kommunikation.

00:49:25: In so einer Krisenkommunikation, was man falsch machen könnte und das... Und ich habe ja das... Einschließlich beim Chefredaktion der Bild-offen Anrufbeantworter zu sprechen?

00:49:32: Zum Beispiel!

00:49:33: Das ist doch ein Wahnsinn!

00:49:35: Aber für die Bild war es doch toll.

00:49:37: Ist natürlich toll als Journalist, ist super!

00:49:39: So, und da...und es werden...und das ist das Interessante.

00:49:42: und deswegen glaube ich auch dass mal'n...das so die Berater schon noch gebraucht werden weil Krise ist eigentlich immer überall Und es werden echt zu wenig Lehren draus gezogen.

00:49:55: Du kannst jetzt natürlich irgendwelche Kommunikationsfiebeln aufsetzen und sagen so und so, zehn Schritten in der Krise

00:50:03: usw.,

00:50:04: aber das sind ja immer Menschen!

00:50:05: Es ist eine extremen Situation, das darf man nicht unterschätzen.

00:50:09: Dass jemand plötzlich Angst um seine Existenz hat, dass er plötzlich in die Öffentlichkeit gezerrt wird... ...dass er unter Druck gerät.

00:50:17: Das macht was.

00:50:18: mit den Menschen Agieren sie dann häufig nicht so, wie Sie es eigentlich machen sollten.

00:50:26: Das sind dann Emotionen im Spiel und manchmal wird auch der Verstand ausgeschaltet.

00:50:31: Aber wird man jetzt nicht schützefrehen als Kajan Östgens?

00:50:35: Dass man einerseits Patricia Schlesinger zu Fall bringt, sage ich mal zugespitzt und andererseits hätte gerne beraten wollen... können in der neuen Situation.

00:50:45: Und ihr dabei helfen könnt, rauszukommen?

00:50:49: Ich habe ja nicht gesagt dass ich sie beraten wollte!

00:50:52: Ich hätte nur gesagt was ich... Ja aber nehmen wir mal an das würde jetzt erst so sein im Jahre und Sie sehen wie Business Insider versucht Patrizia Schlesinger zu entmachten.

00:51:04: und sie sind jetzt Kommunikationsberater und hätten den Auftrag vielleicht ganz gerne angenommen.

00:51:11: Aber geht das, kann man immer je nachdem mal auf der Seite sein und mal auf dieser Seite?

00:51:17: Ich glaube, dass ist jetzt ein Beispiel was ja auch nicht real ist.

00:51:22: Wir können es gerne am aktuellen Fall machen.

00:51:23: Den beraten Sie dann gerade!

00:51:24: Ich spreche nicht über meine Kunden... Das ist selbstverständlich, dass sie nicht über die Kunden schließen.

00:51:29: Also machen wir's doch an Patricia Schlesinger klar.

00:51:32: Man ist doch hin- und hergerissen in diesen... Wenn man Journalist ist, ist man auf einer bestimmten Seite und weiß was die Mission.

00:51:40: Sie haben jetzt die Seiten gewechselt?

00:51:42: Kann man das so einfach mit sich innerhalb machen ohne nicht wirklich viel zu frehenzulernen?

00:51:47: Nee ich bin da echt relativ entspannt weil es ist ja so du musst dir eine neue Rolle annehmen.

00:51:54: in dem Sinne also muss er für dich klarmachen... Aber der Jagdentzelg ist doch jetzt ein anderer!

00:51:58: Ja ich kriege ja... Der Vorteil ist ja als Berater Christia noch viel mehr Einblicke als als Journalist.

00:52:03: So und dann musst Du dann jetzt halt aber das Rollenverständnis, diese Geschichte veröffentlichst du halt nicht.

00:52:10: Das doch klar!

00:52:11: Die behältest du für dich und überlegst dir wie gehst du damit um?

00:52:14: Aber das hat noch nichts mit Schizophrenie zu tun sondern es ist ja erstmal total spannend dass ich jetzt auch vieles erfahre.

00:52:21: aber natürlich ist es eine andere Rolle Und ich glaube das ist halt total wichtig.

00:52:27: Ich habe doch jetzt mehrere Monate Zeit gehabt mich auf die neue Rolle vorzubereiten.

00:52:32: Mir ist klar, dass ich kein Journalist mehr bin und dass ich jetzt eine andere Rolle habe.

00:52:39: Und das muss man mit sich klarmachen, und ich bin weit davon entfernt in irgendeiner Weise schizofrien zu werden.

00:52:47: Sie erleben mich ja gut gelaunt, sitze am Kamin – alles ist gut im Leben.

00:52:52: Ich habe eine tolle wirklich großartige Zeit als Journalist erlebt und ich hab' mich einfach mit Mitte Fünfzig

00:52:59: gefragt."

00:53:00: Machst du vielleicht noch mal was anderes?

00:53:02: Und mich hat diese andere Seite immer schon so gereizt.

00:53:05: Weil ich manchmal so dachte, wir haben eine Anfrage rübergeschickt und dann auch wenn die merken, die können ja die Geschichte eigentlich ziemlich kaputt machen, wenn sie so und so antworten.

00:53:16: Dann kam die Antwort zurück und oh!

00:53:19: Sie haben es zum Glück nicht gemacht.

00:53:21: Das fand ich schon immer so... fand ich auch schon irgendwie so fasziniert.

00:53:25: Aber wenn du Journalist bist, dann hast du eine andere Rolle und ich hab jetzt ne andere Rolle... ...und ich bin damit total im Rhein!

00:53:30: Das sozusagen der Fußballspieler Kajan Eskens immer halten blieben oder?

00:53:35: So eine Art Spieltrieb-Spieltheorie Drang auszuleben?

00:53:42: Naja diese Geschichte anzugreifen und ein Tor zu machen das ist schon das Ding was mich schon antreibt.

00:53:48: Vielen Dank für das Gespräch Kajen Eskenz Gerne.

00:54:03: Also liebe Freunde da draußen, ich komme mir gerade so ein bisschen wie in der Hobbytäk-Dame mit John Pyth vor.

00:54:10: Wenn man denn so rüberwechselt ja die alte Medieneminenz mal kurz abgibt und wir uns mal hier in Ruhe so in einem Thema bewegen können Da habe ich heute für Sie eine Serienempfehlung.

00:54:25: Ja!

00:54:26: Die Medienhölle also dieser schweifelige Geruch und auch so ein bisschen das was einen umgibt als Medienschaffenden, aber was man vielleicht gar nicht so sagen kann.

00:54:37: Vor allem als Medienjournalist nicht sagen kann weil ich kann ja nicht sagen Person XY ist beispielsweise ein Arschloch weil ich die Persönlichkeitsrechte dieser Person verletze oder ich kann eben halt... ...die Schweinereien, die so jemand begeben hat.

00:54:55: Ja!

00:54:56: Nicht belegen und dann kann es eben auch nicht an die Öffentlichkeit geben.

00:55:01: Und da ist manchmal umso ein bisschen einen Gefühl für diese Medienwelt eben halt Die Medienhölle zu bekommen.

00:55:10: So eine fiktive TV-Serie ja Gold richtig?

00:55:15: irrsinnig, ja unterhaltsam.

00:55:17: Wie The Morning Show?

00:55:19: Das ist eine Serie von Apple TV.

00:55:21: die kam am ersten November zwei tausend neunzehn raus und sie ist wirklich gut gemacht.

00:55:28: man sieht also am Anfang diesen quirligen Alltag in einem großen Fernsehsender der heißt in der Serie UBA und so einen großen Wolkenkratzer typisch so New York und groß alles typisch amerikanisch alles auf Hochglanz, also es sieht schon mal auch sehr schön aus.

00:55:48: Dieses Setting, Kameras in so ein Studio-Bild was aufgebaut ist super und dann eine erstklassige Besetzung zwei Frauen in den Hauptrollen Alex Levy gespielt von der fantastischen Jennifer Aniston und Bradley Cooper gespielt vom Bruce Rivers Boon die als Landjournalisten, Lokaljournalistinnen in die große Welt kommt.

00:56:18: und dann noch am Anfang ja ein riesiger Medienskanda eine Mitu-Debatte der alte Enkermen.

00:56:26: Der hat also irgendwie Gelust und eben halt leider zu viel an jungen Damen sich vergangen und eine meldet sich nun mit ihren Vorwürfen zu Wort, es ist gar nicht so klar hat er das nun gemacht oder nicht.

00:56:40: Aber wie wir es ja auch hier aus unserer Medienöffentlichkeit in Deutschland kennen man ist erstmal total geplettet.

00:56:48: die Karriere dieses Menschen ist beendet.

00:56:51: noch bevor man das irgendwie jetzt klären konnte geht alles dem Bach runter inklusive dieses Fernsehsenders und Diese ganzen Geschichte im Hintergrund.

00:57:04: Wie gehe ich damit um?

00:57:06: Wie nutze ich die PR, um diese Sauerei... ...um diesen Super-Gau irgendwie in die Hände zu bekommen, irgendwie den Griff zu

00:57:14: bekommen?!

00:57:15: Das ist schon irgendwie auch ja unheimlich unterhaltsam wie man sich das so anschauen kann!

00:57:22: Eine Person gespielt von Bill Quadrup Qua... Ich muss noch bei dem Namen sagen!

00:57:29: Eine Personen gespielt vom Billy Quadrup, also Corey Allison in der Serie benennt.

00:57:35: Das ist der Senderchef der Vorstandsvorsitzende quasi für alles was das Programm betrifft vor allem die Nachrichten und der ist auch noch eine sehr interessante Figur, die ich schon oft so im wahren Leben gesehen habe.

00:57:54: Quirlig aber auch sehr intrigant!

00:57:57: Und das macht die Sache so... Ja, unterhaltsam mixelseitig.

00:58:02: Wir sehen viel Drama!

00:58:04: Wir sehen viele schöne Bilder wir sehen aber auch Verletzlichkeit etwas auch in der Medienwelt ganz präsent ist.

00:58:13: Leute gehen in die Medien mit viel Hoffnung Sie wollen etwas erreichen sie wollen sich zeigen sie wollen vielleicht auch mal großes Geld verdienen.

00:58:22: Aber ganz viele stecken in so position fest wo sie eben halt ja nicht groß etwas bewirken, wo sie nur ein Zahnrädchen im Teil dieses Systems sind und vielleicht sogar auch tot.

00:58:36: unglücklich mit diesem Job.

00:58:37: Und das kommt auch sehr schön in dieser Serie raus.

00:58:41: natürlich diese ganzen Intrigen- und politisierenden Probleme die da auftauchen ist so firm interne Politik in so einer Serie vor allem in so ner Medienlandschaft auch noch mal so ein Thema, was man als Medienjournalist gar nicht richtig greifen kann.

00:59:03: Wo spiele ich als Journalist mit das Spiel?

00:59:07: Was so vorgespielt wird und wo setze ich mich aber mit meinen Themen auch durch dass sich eben halt aus Sankern ja das ist etwas von meinem Herzen da möchte ich unbedingt die Leute darüber informieren Das es einen Zwiespalt den ich ganz oft bei Journalisten da draußen sehe denn Klar und das kommt hier auch in der Serie sehr gut zum Vorschein.

00:59:29: Die Nachricht als solche, sie ist eben halt nicht nur die Nachricht sondern ganz klar hart in unserem hochkapitalistischen System eine Handelsware!

00:59:40: Und wie auch mit der handelsware Nachricht umgegangen wird.

00:59:43: was kommt in die Nachrichten?

00:59:44: Was

00:59:44: nicht?!

00:59:45: Was kreiere ich auch manchmal für Nachrichten auch so ein interessanter Aspekt Das wird schon sehr gut atmosphärisch in dieser Serie erklärt.

00:59:55: Und ich sage Ihnen, es gibt inzwischen vier Staffeln davon.

00:59:59: die letzte kamen ja ich glaube im September zwei tausendfünfundzwanzig raus und ich habe das ganze komplett durchgesuchtet!

01:00:07: Es ist wirklich Sucht Faktor sechstausend.

01:00:11: aber es macht einen irren spaß sich das anzugucken.

01:00:14: auch wenn man Medien schaffender isse und auch wenn mein Lichtmedien schaffener dann ist das auch irgendwie spannend sich das anzugucken was es typisch amerikanisch gut gemacht unterhaltung schönes drama schöne menschen, schöne stories.

01:00:31: ja also man wird auch immer wieder überrascht und ich kann hier nur sagen dass is eine serie die ich ihnen sehr empfehle so.

01:00:39: Und da haben wir mal in der Medienhölle auch was anderes beleuchtet mal ein bisschen in die Fiktion geschaut Nicht ganz so oft, also ich werde es jetzt nicht jede Woche machen.

01:00:51: Aber ja mal zur Auflockung zum Vertikotieren sozusagen durch diese Mediensoße wo wir auch alle so durchschwimmen ist das mal eine Abwechslung.

01:01:01: und in diesem Sinne liebe Freunde gebe ich jetzt zurück an den Radiofater Den Herrn Wagner.

01:01:20: Ja also seit dem zehnten Dezember ist es schon so durchgedrungen.

01:01:25: der fünfundzwanzigste Käfbericht Sag das jetzt nun offiziell.

01:01:29: Achtzehn Euro, vierundsechzig ist die neue Empfehlung der KEV für den Rundfunkbeitrag.

01:01:37: Bevor Sie die ganze Pressekonferenz der Kommissionsermittlungen des Finanzbedarfs vom zwanzigsten Februar sehen können haben wir ein Interview für sie vorbereitet mit dem Vorsitzenden der Kommission zur Ermittlung des Finanz bedarfs KEV Prof.

01:01:50: Dr.

01:01:51: Martin Dezel.

01:01:52: Mein Name ist Martin Dezsel.

01:01:53: ich bin hauptberuflich Professor für Betriebswirtschaftslehre Und gleichzeitig auch Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, der Rundfunkanstalten.

01:02:03: Kurz gesagt Herr Käff.

01:02:06: Die ist eine Funktion die ich insgesamt als Mitglied von fünfzehn Jahren habe und die Vorsitzenden funktionen seit vier Jahren.

01:02:13: Nicht alle Jahre wieder sondern alle zwei Jahre wieder gibt es einen Bericht der Kommissions- oder Ermittlungsfinanzbedarf.

01:02:19: Einer wird immer als Zwischenbericht gelabelt aber erscheint mir heute so etwas wie ein Hauptbericht geworden zu sein weil sie meines Wissens zum ersten Mal mit einem Zwischenbericht eine neue Beitragsempfehlung ausweisen.

01:02:33: Wie kam es dazu?

01:02:35: Also die Unterscheidung, die sich ja mehr eingebürgert hat zwischen Beitragsbericht und Zwischen-Bericht ist traditionell grundsätzlich staatsvertraglich.

01:02:43: machen wir alle zwei Jahre einen Bericht und jeder Bericht kann ein Beitragssbericht sein.

01:02:48: Es hat sich nur eben wie gesagt eingebürgert das Jahr wegen der vierjährigen Periode üblicherweise vom Beitragsbericht und Zwischenbericht sprechen.

01:02:56: Es bleibt ein Unterschied, der alle vierjährige Beitragssbericht – ich bleibe mal jetzt einfach bei dem Begriff – hat einen zusätzlichen Vier-Jahreszeitraum, der hinten dran ergänzt wird während der Zwischengericht nur bereits laufende Perioden sich anschaut und die Vergangenheit also nicht noch in die zweite Zukunft geht.

01:03:16: Das bleibt als Unterschied.

01:03:17: ansonsten ist alles gleich.

01:03:20: Wir haben bereits einmal bei einem Zwischenbericht schon mal den Beitrag angepasst mit einer Empfehlung und zwar bei der Modellumstellung.

01:03:28: Da war wegen der Großen Verwerfungen durch die Modellumstellung eine Anpassung notwendig.

01:03:33: Und jetzt haben wir insoweit wieder einen Sonderfall, warum wir das tun?

01:03:38: Weil die Länder dem vierundzwanzigsten Bericht die Beitragsempfehlung nicht umgesetzt haben und damit mussten wir zugunsten der Beitrags und wollten wir auch zu Gunsten der Beitragszahler den Beitrag in Erhöhung absenken.

01:03:51: Mit der Modellumstellung meinen Sie von Geräte bezogener Rundfunkgebühr auf die Wohnung, dass man dort jetzt nicht mehr den Rundfundempfänger zählt sondern nur noch die Wohnungen bzw.

01:04:04: Betriebsstätten?

01:04:06: Ja!

01:04:06: Jetzt ja sie erwähnten es Sonderfall... Die Achtzehn Euro vier Neunzig, die Sie vor zwei Jahren empfohlen haben sind bis heute nicht umgesetzt, sondern eben nach wie vor das Alte.

01:04:17: Die alte Empfehlung mit Acht Zehn Euro Sechs und Dreißig.

01:04:20: Da könnte man noch auf die Idee kommen, zu warten bis das Bundesverfassungsgericht.

01:04:24: Deswegen warten wir eigentlich immer noch, dass das umgesetzt wird.

01:04:28: Die UNZF haben eine Klage eingereicht in Karlsruhe.

01:04:32: Könnte man noch warten und ihnen nicht zusätzlich dann nochmal die Aufgabe aufbürden wenn ein Entscheidung fällt da nochmal neu zu rechnen wieder oder?

01:04:41: Ja also die Entscheidungsgrundlage des Verfassungs Gerichts ist ja jetzt erst mal die Achtzehn-Sechzehnteig, also die neue Empfehlung der Kommission.

01:04:50: Wir haben gesagt, die Finanzierung ist bis zu den Finanzierungen für die vier Jahre gesichert.

01:04:57: Aber wir brauchen sie nicht mehr?

01:05:02: Die Richtern Karlsruhe haben noch eine Klage auf Basis der alten Empfehlung von vor zwei Jahren.

01:05:10: Die bekommen aber von uns den Bericht, den wir jetzt erstellt.

01:05:15: Und da ist durch eine verbesserte Ertragssituation jetzt der Fall eingetreten, dass wir die Achtzehn-Vierundneunzig nicht mehr benötigen.

01:05:24: Hätten wir die hätten wir den Anstalten gesagt ihr dürft das Geld nicht ausgeben gegenüber Aachzehnvierundsechzig sondern müsst es in eine Beitragsloklage packen.

01:05:34: Aber Moment, wo wir nicht durcheinander kommen.

01:05:36: Die Richter in Karlsruhe lassen sich jetzt beeindrucken von dem heutigen und zwanzigsten Bericht der Kommissionszeitmittlungsfinanzbedarfs und nehmen eine Klage die auf Basis einer alten Beitragsempfehlung ist jetzt nicht mehr ernst?

01:05:49: Also nicht mehr Ernst nehmen würde ich nichts sagen.

01:05:51: es hat sich ja an den Beschwerden der grundsätzlich materiellen Beschwerde der Anstalten nichts geändert.

01:05:57: was sich geändert hat ist die Höhe des Beschwerdseins.

01:06:01: Und da wir gesagt haben, beim Vierundzwanzigsten Bericht nach der damaligen Planung.

01:06:05: Ich habe versucht darzulegen in früheren Aushörungen, warum der Vierunzwanzigsbericht ganz stark von acht Prozent Inflationserwartungen geprägt war und solchen Effekten waren noch Corona laufen.

01:06:17: Das war die Energiepreisängste.

01:06:20: All das ist ein Vier- und zwanzigstens Bericht reingeflossen.

01:06:23: Wenn wir jetzt sehen es kam nicht so schlimm erfreulicherweise und zusätzlich die Erträge bis er fließen, weil mehr Beitragszahler da sind und sich auf mehr Schulden verteilen.

01:06:33: Dann brauchen wir pro Beitragssaler weniger

01:06:36: Geld.".

01:06:36: Die Information geht an die Ansatzverfassungsgericht.

01:06:40: Das Verfassungs-Gericht, dem sagen wir aber auch Achtung!

01:06:43: Die Achtzehnzechsunddreißig reichen trotzdem nicht.

01:06:46: D.h.,

01:06:47: es bleibt bei der Beschwer, dass die Anstalten seit Ersten ersten fünfundzwanzig nicht funktionsgerecht finanziert sind.

01:06:55: Und deswegen muss jetzt diese Information als Verfassungsgericht.

01:06:59: Aber ihr müsstet nicht mehr auf Achtzehn vier und neunzig gehen, damit es zu einer funktionsgerechten Finanzierung kommt.

01:07:06: Es reichen auch die Achtzentvierundsechzig.

01:07:09: Aber die müssten dann zum ersten Ersten siebenundzwanzig kommen!

01:07:13: Wenn das Verfassungsgericht sagt ja aber wenn jetzt schon nicht funktionisch gerecht finanziert, dann warten wir nicht bis erstes ersten sieben und zwanzig da.

01:07:21: machen was früher.

01:07:22: Dann könnten wir den Bedarf pro Monat jederzeit in einen anderen Umrechnen, der dann auf die Restlaufzeit passend ist?

01:07:32: Jetzt habe ich es verstanden.

01:07:34: Das ist ja auch praktisch.

01:07:36: Wenn hätte jetzt das Bundesverfassungsgericht vielleicht eine Entscheidung treffen müssen aufgrund ihrer alten Empfehlung, dann hätten sie tatsächlich wieder neu irgendwie rechnen müssen weil dann ja vielleicht rückwirkend oder gar nicht ein falscher Rundfunkbeitrag eingesetzt würde.

01:07:48: aber kommen wir doch mal auf die tatsächlich interessante Feststellung, dass es mit achtzehn Euro vierundsechzig in die Zukunft geben könnte.

01:07:58: Wenn sie vorher noch achtundfünfzig Cent erhöhen wollten und jetzt nur noch achtunzwanzig.

01:08:04: Woher kommt denn plötzlich dieser dreißig Cent Verlust pro Wohnung?

01:08:09: Und vor Betriebsstädte hätte man das nicht schon eher wissen können?

01:08:14: Nein!

01:08:16: Die wesentlichen Wesentlichen Veränderungen kommen daher, dass sich Rahmenbedingungen verändert haben.

01:08:22: Zwei Jahre sind manchmal kurz aber zwei Jahre können auch sehr lang sein.

01:08:27: und wenn Sie allein sehen das wir in der Zwischenzeit einen Regierungswechsel hatten die die Wirtschaftspolitik erheblich verändert haben.

01:08:34: Und wenn von dort das Signal kommt, wir nehmen ein fünfhundert Milliarden Booster in die Hand und pushen dann verändertes Bruttoinlandsprodukt.

01:08:43: Es verändert Inflationszahlen es verändert Zinsniveaus ist verändert Arbeitslosen zahlen beispielsweise wenn mehr Bürger in Brot kommen arbeiten Brotkommen all diese Dinge haben ja immer noch Zukunft.

01:08:57: Wir reden jetzt im März im Februar zwanzig sechsundzwanzig über eine Periode bis Ende zwanzigertwanzig Und wir können ja nicht so tun, als ob das sich nicht auswirken würde.

01:09:08: Das heißt, wir schauen, welche zu erwartenden Veränderungen ergeben sich daraus und zwar auf der Ertragsseite – die Aufwand-Seite ist abgehakt!

01:09:18: Die Ertragesseite ist die große Unsicherheit.

01:09:21: Wer zieht um?

01:09:22: Wer kauft Wohnungen?

01:09:23: Wer baut

01:09:24: Wohnungen?!

01:09:25: Was macht der Kapitalmarkt international und in Deutschland?

01:09:27: wie entscheidet die EZB?

01:09:30: müssen wir versuchen mit unserem Modell zu greifen.

01:09:33: Und daraus hat sich jetzt die Signale ergeben, die zeigen.

01:09:36: die Ertragssituation wird besser und dann geben wir den Beitragszahlen diese Verbesserungen natürlich zurück denn wir dürfen sie aus gutem Grund nicht mehr belasten als unbedingt notwendig ist um die Aufwendung der Anstalten zu decken.

01:09:52: Ich hatte in der Pressekonferenz die Frage gestellt, wie nun dieser erhöhte Finanzbedarf gegen geprüft wird.

01:09:59: Auch im Hinblick darauf dass es ja manchmal doch größere strukturelle Schwächen gibt und sie haben gesagt Wir haben natürlich keinen Einfluss darauf.

01:10:09: Es muss die Programmautonomie erhalten werden, sehr wohl gucken wir aber wenn im strukturelles Versagen vorliegt zum Beispiel wenn jetzt der Bundesrechnungshof nochmal Daten nachlegt oder eben halt auch Gerichtsprozesse, Gerichtsentscheidungen anstehen und das ist etwas Das würde ich gerne nochmal etwas genauer erklärt bekommen.

01:10:32: Warten Sie zum Beispiel in Bezug auf den RBB?

01:10:35: Geht sie darauf, wie hier die Entscheidungen anstehen und was ist denn ... Sie haben von einer Sanktionierungsmöglichkeit gesprochen.

01:10:43: Was ist denn da die Sanktsionierungs-Möglichkeit?

01:10:46: Also vielleicht noch mal... An einer Stelle etwas zurück.

01:10:50: Wir schauen uns auch Wirtschaftlichkeiten an, zum Beispiel bei der Produktion.

01:10:53: also wir vergleichen Standort spezifisch.

01:10:56: wenn Tatorte gedreht werden und solche Dinge ob es da Auffälligkeiten gibt eine macht's günstiger wie die andere warum.

01:11:03: oder das heißt wir empfehlen dann das zunächst die freundliche Formulierung dass man sich austauscht und sagt Warum produziert in der einen mit eins Komma zwei Millionen der anderen baut?

01:11:18: Und das ist mal, aber trotzdem noch Meter eben.

01:11:20: Es ist nicht die Prüfung des Reisebelegs.

01:11:23: Das macht die Kev nicht.

01:11:24: ja und die nächste Prüfungen.

01:11:27: oder wir schauen uns zum Beispiel an ganze Produktionsstudios.

01:11:32: Wir schauen uns Energieverbräuche an, weil jetzt erst einmal geprüft also so wie wenn alles technologisch umgestellt wird dass die Energiepreise, Energieaufwendungen runtergehen.

01:11:41: Sollte Dinge schauen wir schon?

01:11:43: Weil wir auch die Investition vorfinanzieren dann muss ich auf der anderen Seite was tun.

01:11:47: Das ist die eine Seite.

01:11:51: Strukturelle Themen, wenn sie angesprochen haben.

01:11:53: Es gab mal einen Fall bei den Gottschalk-Brüdern einige Jahre zurück wo es sich im Nachhinein herausgestellt hat dass die Verträge nicht unter bestmöglichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschlossen worden sind also Zahlungspläplichtungen noch enthalten waren, die man nicht hätte zahlen müssen.

01:12:11: oder da haben wir nach hinein ein Wirtschaftlichkeitsabschlag gemacht.

01:12:15: Da wird ihr solche Verträge gestaltet das muss der Beitragssaler nicht bezahlen und kürzen dann quasi für die Folgeperiode, damit man noch reagieren kann das Geld, das wir zur Verfügung stellen.

01:12:26: Aber wir haben uns deswegen ganz bewusst beim Thema nicht willes.

01:12:30: RBB-Thema ist ja noch vieles im Verfahren.

01:12:32: immer äußert sich am besten nicht zu laufenden Verfahren.

01:12:35: Die Kev muss nicht jetzt sagen oh Gott da ist etwas basiert und da muss jetzt schnell Geld gekürzt werden.

01:12:42: Es ist ja vieles noch im Ungladen.

01:12:43: Auch die Frage bekommt man Schadener Satzzahlungen zurück, sodass dafür gar kein Schaden entstanden ist?

01:12:49: Also erst wenn das abgerechnet ist dann können wir schauen und dann kann man sagen, wenn es dann einen Grund gäbe der in die Aufgabe der Prüfung der Kommission fällt dass wir dann für die Zukunft nochmal einen Wirtschaftlichkeitsabschlag an der Ecke vornehmen.

01:13:04: Aber wie gesagt, wir müssen nicht in der Hektik die üblicherweise im Moment den Medien herrscht bei so einem Thema mit agieren.

01:13:13: Weil wir abwarten können bis belastbares Datenmaterial vorlegt.

01:13:17: Dann nehme ich mal als Fragesteller diese Hekti noch ein bisschen weiter raus.

01:13:22: Sie haben in Ihrer Pressekonferenz auch viel von Digitalisierung gesprochen.

01:13:27: Ich habe gelernt, diese Digitalisierungen, die gibt es im Prinzip schon seit Ninzeintfünfundneinzig sind verschiedene Ausspielwege.

01:13:35: Die dort jetzt genutzt werden und klar da braucht man vielleicht auch ein bisschen mehr Geld dafür.

01:13:42: aber wie ist das jetzt zum Beispiel mit Medienhäusern?

01:13:46: Das ist ja ein großes strukturelles und sehr kostenspieleges Projekt.

01:13:52: oft Und wir haben aber völlig andere Arbeitsweise, es gibt das mobile Arbeiten und trotzdem hält man oft an solchen Dingen wie eine Medienhaus.

01:14:02: Es ist jetzt nicht auf eine Landesrundfunkanstalt beschränkt fest und da ist ja auch ein Punkt wo die Käfe sagen könnte Moment mal was ist denn hier los?

01:14:11: Auch langfristig gesehen, das sind ja Diskussionen gibt es schon bestimmt seit fünfundzwanzig Jahren.

01:14:17: Da treffen sie einen Punkt, an dem wir gerade arbeiten.

01:14:20: Und ich empfehle deswegen den Vierundzwanzigsten und den Neunfünffenzwanzigstensbericht unter dem Aspekt sich mal anzuschauen.

01:14:26: Wir haben beginnt mit dem Vier- und zwanzigste Bericht parallel ein großes Immobilienmanagement eine Prüfung in Auftrag gegeben In denen Standorte Nutzungsflächen und solche Dinge alle festgehalten werden und vergleichen das mit vergleichbaren Häusern, auch mit Privaten.

01:14:49: Was passiert?

01:14:49: Die aber ganz anders aufgestellt sind weil es sehr viel über Meet und Leasing arbeiten und hier sehr viel historisch bedingt über Eigentum gearbeitet wird.

01:14:57: Aber wir haben die Zielsetzung dass wir nur noch quasi die Pflicht bezahlen.

01:15:03: Und was darüber hinausgeht, ist Kür und das müssen die Anstalten wieder woanders einsparen.

01:15:07: aber von uns bekommen sie da einfach kein Geld mehr.

01:15:08: Das heißt wir sagen dann es gibt pro Quadratmeter pro Mitarbeiter so viel Quadratmetern Bürofläche Es gibt.

01:15:16: so will das so will dass das bezahlen wir darüber hinaus nicht Und da arbeiten aber die Anstalten im Moment mit.

01:15:24: Das ist ja nichts, was sie jetzt sofort umsetzen können.

01:15:27: in laufende Prozesse rein.

01:15:29: Aber schon in die laufenden Baumaßnahmen haben wir gesagt sind diese Vorgaben mit zu empfehlen mit einzubinden und das wird dazu, dass natürlich Flächen reduziert werden.

01:15:38: Ursprünglich beispielsweise hat der SWR vorgehabt in Baden-Baden zu bauen und Arte hatte vorgab zu bauen.

01:15:45: Jetzt geht arte als Mieter beim SWR mit ein.

01:15:48: Beispielsweise ist es so einen typischen Effekt.

01:15:50: dadurch entsteht also man sagt Das wird nicht mehr finanziert Oder er braucht die Fläche allein beim SWR nicht mehr, vergebt sie fremd.

01:15:57: Dann könnt ihr Mieteinnahmen erzählen.

01:15:59: Wir haben im Moment bekommen es mit bei Stuttgart Beim SWR Die ja in München Tullung Bayerischer Rundfunk die überlegen Fläche zu verkaufen am Bahnhof weil sie nach Freimann rausgehen.

01:16:13: Sie haben mitbekommen vielleicht beim hessischen rundfunkt dass sie Überlegenfläche zu Verkaufen.

01:16:18: nur jetzt haben wir dort einen zweiten effekt der interessant ist.

01:16:21: Jetzt kommen die kommunalen verantwortlichen und sagen, wenn ihr hessende Fläche frei gebt dann machen wir eine Nutzungsänderung und brauchen das für eine Kindertagesstätte oder ein Kindergarten.

01:16:33: Und dann können sie es nicht mehr am Markt verkaufen.

01:16:34: Das heißt die Hoffnung der Anstalten über frei werdende flächende Gegenfinanzierung für erforderliche Investitionen zu täten wird kontakariert durch solche Missverständnisse.

01:16:44: Oder wenn Sie sich den Punkt anschauen eben in München wo die Dattmünchen auf dem Teil des Geländes am Bahnhof Denkmalschutz draufgelegt hat.

01:16:53: Und gesagt, so jetzt haben wir da Denkmalschutz ihr könnt es nicht mehr so verkaufen.

01:16:57: Ihr müsst was anderes dort machen.

01:16:58: Das heißt das Ganze ist ein großes Wechselspiel und leider nicht so einfach dass man sagen kann, man kürzt einfach Flächen verkaufen und dafür kommt Geld rein.

01:17:06: Wir sehen jetzt diese ganzen Wechselwirkungen verschiedener Interessen beteiligt.

01:17:11: Aber lassen Sie mal kurz in das aktuelle Verfahren reingucken.

01:17:14: mit dem heutigen Tag Stichtag, den wir heute haben, der Februar, ist die Summe offiziell, die Achtzehn Euro vierundsechzig.

01:17:26: Die Sie rechtsverbindlich insofern empfehlen als dass die Ministerpräsidenten nicht wirklich ausbüchsen können.

01:17:34: Es sei denn es gibt einige Gründe, die sie vielleicht jetzt nochmal nennen können.

01:17:38: Einen würde ich schon mal vorwegnehmen, denen ich ausschließe – Sie hätten sich verrechnet!

01:17:42: Wie läuft das jetzt weiter?

01:17:44: Also es gibt eigentlich nur noch einen praxisrelevanten Grund, warum die Länder von der?

01:17:50: Wenn wir uns nicht verrechnet haben, das schließe ich jetzt auch mal aus.

01:17:53: Sie können ganz sicher sein dass wir gerade bei dem Bericht nochmal mehr nachgerechnet haben als sowieso bisher schon.

01:18:01: Das ist der Grund, durch eine Empfehlung einer so starke Beitragsteigerung bewirken würden, dass wir Teile der Bevölkerung vom Informationsfluss ausschließen.

01:18:12: Dass man sich nicht mehr leisten kann an diesem Informations- fluss teilzuhaben.

01:18:17: Das wird wahrscheinlich schwer zu belegen sein denn zum einen können ja diejenigen, die in die Grundsicherung fallen, sich befreien lassen von Beitrag und wären damit ohnehin nicht ausgeschlossen.

01:18:28: Und zum Zweiten, wenn Sie sich anschauen, dass wir als Beitrag im Jahr two-tausendneunzehnt zwölfund neunzehn, siebzehn acht und neunzig hatten.

01:18:35: Jetzt achtzehn sechs und dreißig und im Grundsatz dann reden über achtzehnten vier und sechzig.

01:18:41: Wir haben es durchgerechnet die Steigerung von siebzen achten neunzi auf achtzein vier und Sechszehnte.

01:18:45: jetzt wären im Durchschnitt eine Steigerungen von nullkoma eins Prozent pro Jahr.

01:18:50: Die Reallohnsteigerung der letzten seit zwei tausend zehn war fünfzehn Prozent das heißt im Schnitt Einzelfälle müssen sie anders greifen im Schnitt.

01:18:59: Das heißt, die Reale und Steigerungen sind deutlich stärker als die Steigerung in Beitrag.

01:19:03: Und damit fällt auch der Grund eigentlich aus, dass man sagt, man schließt kaufkraftmäßig jemand vom Informationszugang durch eine so geringe Steigerungsaus.

01:19:14: Aber wir sind beide alt genug zu wissen das die Medienpolitik da vielleicht wieder einen Grund findet ihn erfindet wie beim letzten Mal oder ein Parlament nicht zur Abstimmung bringt und dann sind da nur fünfzehn Länderparlamente, die dazustimmen.

01:19:29: Also Konfliktlinien sind ja nicht vergessen oder sind nach wie vor offen.

01:19:36: Womit rechnen Sie denn jetzt persönlich?

01:19:38: Das Bundesverfassungsgericht muss noch entscheiden.

01:19:40: Klar das haben wir gehört.

01:19:41: aber das Verfahren um am ersten Januar zwei tausend siebenund zwanzig zu einem neuen Rundfunkbeitrag zu kommen ist doch sehr knapp oder Also der Zeitraum würde ausreichen.

01:19:54: Wir geben immer im Februar die Empfehlungen und die Übergabe, das ist auch bewusst so geteilt weil man rechnet zurück und sagt wie viel Zeit brauchen die Länder um den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag oder einen Medienänderungsstaatvertrag in dem Fall jetzt zustande zu bekommen und dann bis wann?

01:20:08: spätestens muss die Empfehlung da sein.

01:20:11: So ist es zustande gekommen also bei einem normalen Ablauf würde es ganz normal auch reichen.

01:20:17: Man sieht es natürlich, vor Kurzem hat jetzt Bayern gesagt, dass sie Vorhaben, Beitrastabilität ins Gesetz zu nehmen.

01:20:24: Ob das jetzt den Fortgang der Gespräche erleichtert in den Ländern oder nicht, würde ich mal ein Fragezeichen hinten dran machen.

01:20:33: Aber das müssen die Länder untereinander ausmachen!

01:20:36: Ich habe vorhin in der Pressekonferenz gesagt – ich wünsche dem Vorsitzenden der Rundfunkommissionen und Ministerpräsident Schweizer viel Glück bei dem was jetzt kommt weil es ist die Chance mit dem fünfundzwanzigsten Bericht dass die Länder eben nicht mehr auf das Verfassungsgericht schauen müssen sondern dass sie mit einer Aktion Nämlich der Übernahme, der Empfehlung der KEV.

01:20:57: Das ganze System wieder stabilisieren können.

01:21:00: und dann wir mit dem XXVI Bericht schauen was bringt wirklich den Reformstaatsvertrag?

01:21:05: Und wie geht es dann weiter?

01:21:07: D.h.

01:21:08: durch die Übernahme wäre die funktionsgerechte Finanzierung gegeben, der materielle Schaden anstalten wäre weg.

01:21:16: ob der Vorgang trotzdem noch ein Thema des Verfassungsgerichts ist das seitdem unbestritten denn Die Ablehnung ohne Grund wäre vielleicht trotzdem etwas, wofür man klagen kann.

01:21:25: Aber materiell wäre der Grund weg.

01:21:28: Die Länder hätten wieder die Entscheidungskompetenz und dann könnte man schauen wie es weitergeht.

01:21:33: Wie gesagt das wünsche ich dem Verfahren dass man in Ruhe Zeit hat konstruktiv weitern miteinander zu reden.

01:21:39: wir haben immer miteinander geredet und die Käfte dafür auch weiterhin zur Verfügung war.

01:21:43: Vielen Dank für diese Auskünfte und fürs Gespräch und teuterteu für das Verfahren.

01:21:47: Danke schön!

01:21:50: Immer noch am Mikrofon.

01:21:51: quasi Steffen Grimberg vom KNA-Mediendienst, jahrelanger Medienjournalist auch bei der TATS gewesen.

01:21:58: Selbst auch Beitragssaler.

01:22:00: Es gibt ja im Hintergrund immer noch das Bundesverfassungsgericht und das entscheidet wahrscheinlich dann doch irgendwann in diesem Jahr.

01:22:08: aber nun habe ich heute gelernt auf Basis dieses neuen Keffberichts nämlich achtzehn Euro vierhundsechzig und nicht auf der damaligen Anmeldung von vor zwei Jahren Was bringt das denn jetzt für eine Verwurnis noch zusätzlich hinein?

01:22:23: Das weiß ich auch gar nicht, ob es wirklich so ist.

01:22:25: Ich glaube Karlsruhe ist da frei zu gucken auf welcher Grundlage sie zu entscheiden haben.

01:22:30: Sie sind immer das Bundesverfassungsgericht,

01:22:32: d.h.,

01:22:32: also Sie können sich bis zu einem Gewissen gerade Ihre Verfahren schon selber so gestalten wie Sie das für richtig halten.

01:22:40: Ich denke allerdings tatsächlich natürlich wird Karls-Roy die neuen Berechnungen, die ja auch plausibel sind mit berücksichtigen und dann vielleicht eben zu anderen Schlüssen kommen.

01:22:50: Ich glaube aber, es geht ja gar nicht so sehr bei dem Verfahren um die Höhe des künftigen Rundfunkbeitrags oder ab wann er jetzt vielleicht rückwirkend oder auch nicht oder eben erst ab ersten, ersten sieben zwanzig wie die Käfirts heute empfohlen hat wirkt sondern wie überhaupt dieses gesamte Käferfahren künftig funktioniert?

01:23:09: Und ob es überhaupt noch funktioniert denn das ist ja auch weiterhin die große Problematik.

01:23:14: natürlich Natürlich könnte man sagen, bei uns macht das Bundesverfassungsgericht die Rundfunkpolitik.

01:23:20: So ist es aber eigentlich nicht vorgesehen.

01:23:21: der Ministerpräsident Schweizer von Rheinland-Pfalz, der Vorsitzender der Rundfundkommission der Länder ist, hat ja heute auch noch mal ausdrücklich gesagt – Die Länder wollen sich das heften!

01:23:31: dieser medienpolitischen Aufgabe, Rundfunkpolitik zu betreiben nicht aus der Hand nehmen lassen.

01:23:37: Allerdings haben sie es in den letzten Monaten ziemlich zerschreddert.

01:23:40: um mal im Bild vom Heft zu bleiben und jetzt bin ich mal gespannt wo das ganze Thesa Film herkommt um das Ding wieder einigermaßen lesbar zusammenzukleben.

01:23:49: Ich habe so den Eindruck dass trotz des Keffberichtes und auch ja der ganzen Prüfstrukturen dahinter schon ziemlich viel auch im Dunkeln gestochert wird, inwiefern Programme mit vernünftig eingesetzt werden.

01:24:05: Inwiefern auch dadurch eine Erhöhung gerechtfertigt wird?

01:24:10: Wie sehen Sie

01:24:10: das?!

01:24:12: Also da bin ich ein großer Anhänger der Käf.

01:24:15: Es ist zwar richtig, dass die Anstalten dann und wann immer mal versucht haben, die Käfe hinter die Fichte zu führen.

01:24:22: Das hat die Käf aber spätestens im nächsten Bericht immer Spitz gekriegt Und das hat sich selten zugunsten der Anstalte ausgezahlt.

01:24:30: also wir haben das beim ZDF gehabt wo dann Im nachhinein dann halt für die nächste Beitragsperiode oder damals waren es noch Gebühren Millionenbeträge einfach nicht freigegeben wurden weil gesagt habt, Pech gehabt.

01:24:43: Das habt ihr ja schon ausgegeben?

01:24:45: Das berücksichtigen wir jetzt nicht!

01:24:47: Ich glaube der Käf ist unterschätzt.

01:24:49: ich verstehe auch nicht diese Zweifel die da jetzt aus politischen Kreisen kommen in wie weite Käfberichte Berechnungen solide und valide sind.

01:24:59: Ich glaube, es rechnet in diesem sehr spezifischen, sehr kleinteiligen Ding niemand so genau wie die KEV, weil sie einfach auch eine viel bessere Datengrundlage hat als beispielsweise das Statistische Bundesamt, weil der KEV vom zentralen Beitragsservice, der die gesamten Beitragskonten der Rundfunkbeitragszahlen führt ja regelmäßig ich glaube monatlich die ganz aktuellen Zahlen bekommt.

01:25:23: also wenn irgendjemand weiß wie viele Wohnungen in Deutschland wirklich bewohnt sind, minus Zweitwohnung, die nicht beitragspflichtig sind.

01:25:32: Dann ist das interessanterweise die KV und nicht der Statistische

01:25:35: Bundesamt.".

01:25:36: Das war schon der Podcast bevor es in den Bonus geht mit der Kommissionsanmittlung des Finanzbedarfs vom einundzwanzigsten Februar zwetausendsechsundzwantzig heute am einund zwanzigste Februar zweitausendzechsundzwandzig.

01:25:49: Zu dem Moment, wo wir diesen Podcast aufzeichnen ist vor achtzig Jahren die Wochenzeitung.

01:25:55: Die Zeit geboren worden von uns.

01:25:58: herzlichen Glückwunsch!

01:26:00: Als das Ende des Hitler Regimes vorher zu sehen war habe ich mir wie viel meiner Freunde gesagt dass letzte mal vor neunzehundertdreifunddreißig haben wir andere Leute die Politik machen lassen.

01:26:18: Wir haben uns unserem Beruf und Gewerbe gewidmet, haben die Politik interessiert verfolgt aber nicht mitgearbeitet.

01:26:26: Und dieses hat zum Untergang geführt.

01:26:28: Deshalb habe ich mir damals gesagt das nächste Mal bist du in der Politik drin und das nächste mal suchst Du in der Presse drin zu sein um von der Seite hier auf die Nation einwirken zu können.

01:26:40: Der Zeitmitgründer Gert Bolzerios kurz vor seinem Tod, Nr.feuer- und Neunzig festgehaltene Originalton vom Kollegen Michael Marek.

01:26:49: Und damit rein in die Pressekonferenz – der Kommissionsvermittlungsfinanzbedarfs zum Fünfundzwanzigsten Kevbericht!

01:26:57: Bei Squabble sind Sie da schon mal der King?

01:26:59: Ja meine sehr verehrten Damen und Herren liebe Gäste Ich möchte Sie ganz herzlich begrüßen hier zur Pressekonferenz der KEF, zur Vorstellung Ihres fünfundzwanzigsten Berichts in der Landesvertretung von Rheinland-Pfalz in Berlin.

01:27:16: und auch diejenigen, die uns online zugeschaltet sind.

01:27:21: Zu Beginn gleich ein technischer Hinweis alle, die per Videoschalte zuschauen, möchte ich bitten ihr Video das Bild zu deaktivieren damit wir eine möglichst stabile Verbindung gewährleisten können.

01:27:36: Zunächst möchte ich Ihnen die heutigen hier anwesenden Vertreter der KEF vorstellen, das ist zunächst neben mir Prof.

01:27:46: Dr.

01:27:46: Detzel, der Kommissionsvorsitzende.

01:27:50: Daneben sitzt sein Stellvertreter Professor Doktor Seilfried, der zugleich Vorsitzender der KEV Arbeitsgruppe V, die für die KEV Methoden zuständig ist und heute auch die sich mit dem Programmaufwand beschäftigt, vertritt.

01:28:08: Neben ihm setzt Frau Frey, die stellvertretende Geschäftsführerin der KEF.

01:28:14: Im Auditorium sind außerdem Herr Werner Ballhaus, der Vorsitzende der AG-I, die sich bei der Ertragsentwicklung beschäftigt.

01:28:26: Frau Nissen Schmidt als Vorsitzender der AG II für den Programmaufwand und die Altersversorgung zuständig.

01:28:33: Herr Kai Bartel, zugleich Präsident des Rechnungshof Sachsen-Anhalt und Vorsitzende der AG IV für den Sachaufwand.

01:28:42: Die Investitionen, den Verbreitungsaufwand und Entwicklungsprojekte zuständig.

01:28:49: Frau Prof.

01:28:50: Dr.

01:28:50: Hombach Mitglied der AG I Thema Für Sie sind die Eigenmittel Und Frau Karin Klingen Präsidentin des Rechnungshofs von Berlin und Mitglied der AG-I und mit den sonstigen erträgen, betraut.

01:29:08: Mein Name ist Schönborn.

01:29:10: ich bin der Geschäftsführer der KEF.

01:29:13: Der fünfundzwanzigste Bericht wurde vor einer knappen Stunde auch hier vor Ort an Ministerpräsident Schweizer als Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder übergeben wird jetzt von uns hier vorgestellt und gleichzeitig veröffentlicht.

01:29:32: Diejenigen, die hier vor Ort teilnehmen finden gedruckte Exemplare im Eingangsbereich des Saals- und unsere Pressematerialien zum fünfundzwanzigsten Bericht.

01:29:43: Gleichzeitig wird der Bericht in diesen Minuten auf unserer Homepage freigeschaltet und veröffentlicht für alle, die online teilnehmen.

01:29:52: Sie finden dort auch die Pressemitteilung.

01:29:55: Professor Dettzel Sogleich die Kernaussagen des Berichts präsentieren und eine Einordnung des fünfundzwanzigsten Berichts in die medienpolitische Diskussion vornehmen.

01:30:09: Im Anschluss besteht dann die Gelegenheit zu fragen, das gilt auch für diejenigen, die per WebEx zuschauen.

01:30:17: da würden wir sie bitten die Fragen in die Chat Funktionen zu formulieren.

01:30:22: Wir würden Sie hier unter Nennung Ihres Namens vorlesen.

01:30:26: So viel zur Einführung, ich übergebe jetzt an Professor Dettzel.

01:30:31: Danke schön!

01:30:33: Vielen Dank Herr Dr.

01:30:34: Schönborn und begrüße Sie auch herzlich von meiner Seite und werde direkt einsteigen.

01:30:42: Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertretern der Medien hier vor Ort oder online zugeschaltet liebe Kolleginnen und Kollegen sehr geehrte Gäste.

01:30:52: Lassen sie mich vor der Vorstellung der Eckpunkte des fünfundzwanzigsten Berichts Zunächst zu den im Vorfeld des heutigen Tages kommunizierten Bedenken zur Genauigkeit der Berechnungen der Kommission und eines angeblich daraus resultierenden Vertrauensverluststellung nehmen.

01:31:12: Ausgangspunkt der aktuellen medienpolitischen Debatte ist nicht der XXV, sondern der XXIV Bericht.

01:31:21: In diesem hatte die Kommission vor zwei Jahren die Empfehlung abgegeben den Beitrag für die Periode zwanzig-fünfundzwanzig bis zwanzigg-achtenzwanzig um achtundfünfzig Cent je Monat zu erhöhen.

01:31:36: Bekanntlich konnten sich die Länder nicht auf eine Umsetzung der Empfehlung verständigen, als Folge daraus blieb der Rundfunkbeitrag bis zum heutigen Tag unverändert bei achtzehn Euro, sechsunddreißige im Monat.

01:31:52: gegen die sich daraus ergebende Nichtfunktionsgerechte Finanzierung haben ARD und ZDF Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht erhoben.

01:32:03: Im fünfundzwanzigsten Bericht empfiehlt die Kommission für die Periode zwanzig, fünfundzwanzIG bis zwanzIG-achtenzwanzIG nur noch eine Anhebung des Rundfunkbeitrags um achtundzwannzig Cent von achtzehnsechsunddreißig auf achtzehntvierundsechzig ab dem ersten Januar zwanzigg siebenundzwanzig nicht bereits ab dem ersten Januar, April, April und September.

01:32:31: Bei der Beitragsempfehlung hat die Kommission sowohl die funktionsgerechte Finanzierung der Rundfunkanstalten als auch die Belastung der Beitragszahler im Blick, die auf das unterwirtschaftlichkeits- und sparsamkeitskriterien notwendige Maß zur Erfüllung des von den Ländern festgesetzenden Auftrags begrenzt sein muss.

01:32:56: Hätten die Länder, die Empfehlung des Vierundzwanzigsten Berichts umgesetzt, hätte die Kommission im Fünfundzwanziges bericht auf das Instrument der Beitragsrücklage zurückgreifen können.

01:33:09: Die aufgrund der damals noch nicht vorhersehbaren Verbesserungen der Ertragslage aktuell nicht benötigten Mittel hätten einer Rücklage zugeführt werden können, bis zwanzig-zweiunddreißig, verrechnet worden wäre.

01:33:29: Dies hätte für die Zukunft eine beitragsstabilisierende Wirkung zur Folge gehabt.

01:33:36: Mangels Umsetzung des vierundzwanzigsten Berichts durch die Länder hatte die Kommission jetzt im Sinne der Beitragszahler keine andere Möglichkeit als eine reduzierte Beitragsempfehlung auszusprechen.

01:33:51: Es ist Kern der unabhängigen Rolle der Kommission dass ihre Ermittlung des Finanzbedarfs frei von medienpolitischen Erwägungen der Länder bleiben muss.

01:34:04: Sowohl das Ergebnis des Vierundzwanzigsten als auch dasjenige des Fünfundzwanzigerberichts sind richtig, da sie aus den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden wirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen heraus ermittelt sind.

01:34:21: So sei daran erinnert, zur Anmeldung des Vierundzwanzigsten Berichts vom Herbst-Zwanzig-Zwohnzwanziger bis Ende April zwanzig, Dreiundzwannsig in Deutschland.

01:34:37: Die Folgen der seit Februar-Zwanzig-Zwonzwanzige laufenden Ukraine Krieges immer mehr spürbar aber nicht abschätzbar waren.

01:34:46: Die Gefahr einer Gasmangelage mit den Volkeriesigen von Teilstillständen der deutschen Industrie im Raum stand und dadurch insbesondere die Energiepreise sehr starken Schwankungen unterworfen waren.

01:35:01: In den Monaten Januar bis April zwanzig, dreiundzwanzig – die monatlichen Inflationsraten zwischen sieben Komma zwei- und acht Komma sieben Prozent lagen.

01:35:11: Unter internationaler Gesundheitsnotstand im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie immer noch nicht aufgehoben war.

01:35:20: Zwischen dem Vierundzwansichsten und dem Pfiffenzwandsichsten Bericht hat die Bundesregierung gewechselt.

01:35:26: Dieser hat unter anderem mit einer Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik erheblichen Einfluss auf indirekte Faktoren für die Berechnungen der Kommission, zum Beispiel Sondervermögen, Arbeitslosenzahlen, Anzahl der Wohnungen und Haushalte, Zinsniveau usw.

01:35:44: genommen – trotz dieser erheblichen Veränderungen – gegen zwischen dem Vierundzwanzigsten und dem Fünfundzwanzigeren Bericht.

01:35:53: Sowohl die Abweichungen des anerkannten Finanzbedarfs, als auch die Abwehigung der Höhe der prognostizierten Beitragserträge unter einem Prozent.

01:36:04: Das unterschreitet die Prognoseunschärfe vergleichbarer Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute deutlich.

01:36:13: Eine vertrauensschädigende Instabilität der Beitragsempfehlung ist angesichts der aufgezeigten Prognosekwalität nicht erkennbar.

01:36:24: Über diese Wirkungsketten wurden die Länder bereits in der Anhörung zum Entwurf des fünfundzwanzigsten Berichts im Dezember zwanzig, fünfundzwanziger und in ergänzenden Gesprächen informiert.

01:36:38: Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen dass die Berechnungen der Kommission im vierundzwannsichsten und mit dem heutigen Tag auch im Fünfundzwandigsten bericht transparent und nachvollziehbar dargelegt sind.

01:36:55: Eine überprüfbare Begründung für die ablehnten Aussagen der Länder liegt der Kommission bis dato weder für den Vierundzwanzigsten noch für den Fünfundzwanzigeren Bericht vor.

01:37:10: So weit zur Einordnung!

01:37:12: Nun zu den Eckpunkten unter der Botschaft, KEV empfiehlt deutlich geringere Anhebung des Rundfunkbeitrags.

01:37:22: In Ihrem Fünfundzwzigeren bericht empfiehlt die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, eine Anhebung des monatlichen Rundfangbeitrags auf Achtzehn Euro vier und Sechzig beginnend ab dem Stichtag erster Januar zwanzig sieben und zwanziger.

01:37:40: Dies bedeutet nach einem unveränderten Beitrag von Achtzentsechs und Dreißig in den Jahren Zwanzig Fünfundzwanzig und Zwanzigsächsenszwanzige einen einmaligen Anstieg um monatlich achtundzwanzig Cent für die verbleibenden Jahre, zwanzig siebenundzwantig und zwanziggachtundzwannzig.

01:38:02: Die Kommission reduziert damit ihre bisherige Empfehlung einer Anhebung des monatlichen Rundfunkbeitrags ab dem ersten Januar zwanzighünfundzwanzig von achtzehnsechsten dreißig auf achtzeinvierneunzig aus dem vierundzwansächsten Bericht.

01:38:19: sowohl die Planungssicherheit wie auch die funktionsgerechte Finanzierung der Anstalten sind unverändert gewährleistet, da die nur geringfügig gestiegenen anerkannten Aufwendungen gedeckt sind.

01:38:34: Die Empfehlungen einer reduzierten Beitragsanpassung ist wesentlich auf die Stabilisierung der Beitragserträge bedingt durch eine Änderung bei den hierfür relevanten Antnüpfungstatbeständen höheren Finanzerträgen und zusätzlichen Eigenmitteln zurückzuführen.

01:38:54: Der Anstieg der Eigenmittel um vierhundertsechzig, zwei Millionen Euro schließt den weiteren Aufbau der Sonderrücklage drei um einhundertneunundzwanzig, sieben Millionen Euro bis Ende zwanzig sechsundzwantig vier und zwanzigein.

01:39:12: Die verbleibende Steigerung der Eigenmitteln um dreihundertdreisig, fünf Millionen Euro ist zu einem nennenswerten Teil auf verschobene Investitionen zurückzufühlen.

01:39:24: Die Stabilisierung der Beitragserträge und das Anwachsen der Finanzerträge liegen außerhalb des Einflussbereiches der Rundfunkanstalten.

01:39:34: Die Investitionszurückhaltung hat lediglich eine befristete Wirkung, und es spricht der typischen Reaktion eines vorsichtigen Kaufmanns wenn geplante Einzahlungen in Frage gestellt werden.

01:39:53: Kein belastbarer Indikator für die Erfüllung einer funktionsgerechten Finanzierung ist die medienpolitische Behauptung, dass die Anstalten mit dem aktuell noch geltenden Rundfunkbeitrag von achtzehn Euro, sechsund dreißig je Monat hingekommen sind.

01:40:11: Dies beweise das Geldreiche.

01:40:15: Da die Anstalten für den laufenden Geschäftsbetrieb keine Kredite aufnehmen können müssen sie mit den zufließenden Mitteln auskommen.

01:40:25: man kann nur ausgeben was man hat.

01:40:28: einer aus dem Auftrag heraus zu bestimmenden funktionsgerechten Finanzierungen entspricht diese Vorgehensweise nicht.

01:40:37: So gibt auch das Bundesverfassungsgericht vor, dass auf der Stufe der Finanzierungsentscheidung keine Medienpolitik mehr betrieben werden darf.

01:40:48: Angesichts der Medienpolitisch kommunizierten Verunsicherung hinsichtlich der Beitragsampfehlung der Kommission ist wichtig festzuhalten – des fünfundzwanzigsten Berichts, die Ergebnisse des vierundzwanzigen Berichts nicht infrage stellen.

01:41:09: Als sogenannte Zwischenbericht erfüllt der Fünfund zwanzigste Bericht vielmehr seine Zielsetzung Veränderungen seit der Erstellung des vorangegangenen Beitragsberichts zu bewerten und gegebenenfalls eine bestehende Beitragsempfehlung zu aktualisieren.

01:41:27: auch bei einem Zwischengericht werden alle finanzbedarfsrelevanten Einflüsse neu erfasst.

01:41:33: Der fünfundzwanzigste Bericht ist also in vollem Umfang ein neuer Bericht, nochmals erinnert an die ausgeprägten Geo- und innenpolitischen Entwicklungen beispielsweise die gestiegenen Zu-und Rückwanderungsbewegungen oder das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität.

01:41:56: mit ihren Folgen für den Wohnungsmarkt wird offensichtlich, dass sich innerhalb von zwei Jahren daraus deutliche Veränderungen bei zentralen Parametern der Beitragsberechnung ergeben konnten.

01:42:13: Dies betrifft zum Beispiel die Anzahl der beidrungspflichtigen Wohnungen und Befreiungen, Die Anzahl- und Struktur vom Betriebsstätten, den Deflatorbehörder des Bruttoinlandsprodukt oder die Höhe der Planzinsen.

01:42:27: Die Kommission hat auch im Verfahren zum fünfundzwanzigsten Bericht wieder erhebliche bedarfsmindende Korrekturen von insgesamt einer Milliarde, zwohundertfünfundsiebzig Millionen Euro an dem durch die Rundfunkanstalgen angemeldeten ungedeckten Finanzbedarf vorgenommen.

01:42:44: Im Ergebnis erkennt die Kommission in der Beitragsperiode zwanzig-fünfundswanzig bis zwanziggachtenswanzig einen finanzbedarfswirksamen Gesamtaufwand ZDF- und Deutschlandradio von ca.unvierzig Komma Null Eins Milliarden Euro an, gegenüber dem Finanzbedarfswirksamen Gesamtaufwand für einen Zwanzig bis Vierundzwanzig auf Basis von Istzahlen von achtunddreißig Komma fünf Millionen Euro bedeutet dies eine Steigerung von drei Komma Fünf Millionen Milliarden Euro oder zwei Komma zwei Prozent pro Jahr.

01:43:24: noch keinen nennens werden.

01:43:25: Einfluss haben in des die neuen Regelungen des Reformstaatsvertrages, der zur Zeitung der Bedarfsanmeldung der Rundfunkanstalten kein geltendes Recht war und damit auch keine Grundlage der Bedarfsstellung sein durfte.

01:43:40: Auch wenn die Rundfunkanstalten bereits erste Weichenstellungen im Vorgriff auf die Umsetzung dieses Staatsvertrags unternommen haben bestätigte Überprüfung der bedarfs- anmeldungs am fünfundzwanzigsten Bericht frühere Anahmen der Kommission und nach die Reformüberlegungen der Länder eine wesentliche finanzbedarfsrelevante Wirkung erst in den Jahren ab dem Jahr, ab dem Jahre, ab den Jahre, um den Jahr, um das Jahr zu entfalten können.

01:44:07: Die Gründe dafür sind beispielhaft langfristig kontrahierte Lizenzvereinbarungen, Produktionsaufträge, Mitarbeiterverträge sowie der Umstand, dass bereits eingeleitete Struktureformen- und Personalabbaupfade schon in die Beitragsermittlung eingepreist sind.

01:44:29: Perspektivisch begrüßt die Kommission, die Einleitung verstärkter Kooperation der Anstalten.

01:44:36: Die Kommission wird die Dokumentation der Folgen für den Finanzbedarf anstalten unter Berücksichtigung nummerischer Einsparungs- und Wirtschaftlicheffekte einfordern.

01:44:49: Zur umfassenden Identifikation von Wirtschaftlichkeitspotenzialen führt die Kommision weiterhin gesonderte Untersuchungen durch.

01:44:58: Dies betrifft im fünfundzwanzigsten Bericht ebenso das Immobilien- und Standortmanagement der Rundfunkanstalten, wie auch die Entwicklung der Vergütungsstruktur.

01:45:11: Die aufgezeigten Verbesserungen beiden erträgen – unter Anstieg der Eigenmittel werden dagegen schon jetzt in vollem Umfang und in Form einer Reduzierung der Beitragsempfehlung des vierundzwanzigerberichts von Achtendfünfzig Cent pro Monat, die bereits ab dem ersten Januar zwanzig fünfundzwanzig hätte wirksam werden sollen, umgesetzt und so die Beitragssalerinnen und Beitragszahler entlastet.

01:45:40: Das Kifffahren funktioniert also verlässlich auch in herausfordernden Zeiten und ermöglicht bei Bedarf eine Nachjustierung der Beitragsempfehlung – auch für verkürzt berücksichtigungsfähige Restperioden.

01:45:56: Beitragszahler, Anstalten und Länder können darauf vertrauen.

01:46:02: Soweit einführend die Kommission.

01:46:05: gerne beantworten wir nun Ihre Fragen.

01:46:13: Wir würden mal hier im Raum starten und diejenigen, denen eine Frage stellen möchten würde ich bitten sich auch mit Namen und Medium vorzustellen.

01:46:22: Hier vorne.

01:46:33: Ja schönen guten Tag nochmals Joachim Huber.

01:46:36: tagespiegel Berlin.

01:46:38: Herr Detzel, Sie haben mir ausführlich erklärt was die Länder sozusagen falsch machen in der Medienpolitik etc.

01:46:46: Ich wundere mich eigentlich dass die KEF nicht vor das Verfassungsgericht gegangen ist.

01:46:51: sie haben ja solche Beschwerden.

01:46:53: wo platzieren die denn?

01:46:54: Die Politik gehört Ihnen doch gar nichts zu.

01:46:58: Also die KEFF kann rechtlich nicht klagen.

01:47:02: Das ist ein ganz entscheidender Punkt an dieser Stelle.

01:47:08: Transparenz, eine Funktion Rolle und eine Function den Ländern Datenmaterial zur Verfügung zu stellen.

01:47:15: Und natürlich der interessierten Öffentlichkeit auf der eine Steuerung des funktionsgerechten Finanzbedarfs der Anstalten erfolgen kann.

01:47:25: Der zentrale Stellhebel der Länder ist ja der Auftrag daher die Logik.

01:47:29: wer den Auftrag formuliert kann nicht am Ende bei der Finanzbedarf Diskussion sagen wir Zahlen.

01:47:36: Das ist eigentlich die Logik, die das ganze System schließt.

01:47:40: Und die Überprüfung der Anmeldungen der Anstalten erfolgt dann eben unabhängig durch die Kommission, die sich an dieser Stelle weder von den Anstaltern noch durch die Länder medienpolitisch beeinflussen lassen darf.

01:47:53: Das Datenmaterial liegt jetzt mit dem fünfundzwanzigsten Bericht vor.

01:47:57: Was die Länder, die ja letztendlich auch aufgrund der Landesparlamente und ihrer Funktion, dann politisch daraus machen, liegt in der Verantwortung der Länder.

01:48:09: Deswegen, wenn das nicht dem verfassungsgerechtlichen Anspruch entspricht, müssen die Anstalten klagen, was sie auch getan haben.

01:48:16: Und ich stelle noch mal den Hinweis, die Anstalten haben ja nicht gegen Reformstaatsvertrag geklagt, sondern nur gegen die Nichtumsetzung des Vierundzwanzigsten Berichts.

01:48:26: Das ist die Situation, die uns im Moment erhebliche Probleme bereitet Weil wir ja jetzt die Situation haben, eben nicht mit entsprechendem Vorlauf eine Empfehlung geben zu können für vier Jahre.

01:48:37: Wir haben wieder für vier Jahr gerechnet, müssen aber einpreisen in die verbleibenden zwei Jahre und dafür einen neuen Stichtag setzen.

01:48:45: Und der Stichttag ist jetzt erste erstes siebenundzwanzig, zudem die Länder wieder das Hälfte des Handels an sich ziehen könnten wenn Sie denn möchten.

01:48:56: Der Teil der Frage war ja Herr Detzel wer hört Ihnen denn in der Medienpolitik überhaupt zu?

01:49:04: Ich glaube, dass die interessierte Öffentlichkeit ... Dass die Medien, die in ihrer Unabhängigkeit auch um die eigene Existenz sich Gedanken machen.

01:49:14: Wenn die Politik sich nicht mehr an verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen hält.

01:49:20: Guten Grund hat den Worten der Kev zuzuhören und vielleicht nicht ein Artikel zu schreiben wie rechnen die denn da?

01:49:28: Sondern artikel zu schreiben darlegen, was die Kefundiert an Argumenten vorbringt und an Zahlen vorlegt.

01:49:36: Und dass sich daraus ein Meinungsbild ergeben kann, das letztendlich auch für die Zukunft einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk sichert.

01:49:46: Wenn man den gestalten will, kann man es gerne über den Auftrag – und muss man es auch – über denauftragt

01:49:51: tun.".

01:49:57: Das war die Antwort, weil die Möglichkeiten eines Organes nicht klagen darf auf die Information beschränkt ist.

01:50:10: Jörg Wagner, Medienpodcast die Medienhörle.

01:50:13: ich will anschließen an Joachim Huber.

01:50:16: Wenn Sie mal in die Vergangenheit gucken Professor Dezel Die Absenkung von siebzehn achtundneunzig auf siebzinfünfzig folgte auch nicht der Kev-Empfehlung.

01:50:26: damals hat die Kev wesentlich weniger empfohlen glaube siebzen Euro zwanzig wenn ich das richtig in Erinnerung habe dann die ja Karel mit dem nicht abgestimmten Staatsvertrag in Sachsen Anhalt und der Einsetzung durch das Bundesverfassungsgericht mit achtzehn Euro, sechsunddreißig.

01:50:44: Jetzt die Kritik auch aus der Medienpolitik, dass man in so kurzer Zeit nach zwei Jahren schon wieder einen anderen Beitrag empfiehlt nämlich achtzehneuro.

01:50:54: was hatten sie?

01:50:55: Sechzig.

01:50:56: Man hat irgendwie den Eindruck als Außenstehende, dass das Käfferfahren nicht mehr optimal rundläuft.

01:51:04: würden Sie meinen Eindruck teilen wenn ja welche Vorschläge hätten Sie um dieses Kerverfahren wieder in die Richtung zu bringen, dass es nicht nur eine Empfehlung im Sinne einer volkstümischen Empfehung ist sondern einer Gesetzeskraftempfehlung?

01:51:21: oder würden Sie sagen das Kerverfahren ist in dieser Situation der politischen Umstände und der gesellschaftlichen Diskussion vielleicht nicht mehr das Verfahren sondern das Indexmodell.

01:51:34: Was würden sie als Fachmann dazu sagen?

01:51:38: Also erstmal ich teile Ihren Eindruck und nicht mehr ganz rund ist eine freundliche Formulierung.

01:51:43: Aber man muss auch nochmal unterscheiden, wir haben ja ein dreistufiges Verfahren – die Anmeldung der Anstalten, die Überprüfung durch die KEF und dann die dritte Stufe, die Umsetzung durch die Länder.

01:51:55: Und die ganze Medienpolitische Diskussion, die wir führen findet auf der dritten Stufe statt!

01:52:01: Nicht auf Stufe eins, Das heißt an den Berechnungsmodalitäten, an den Anmeldemodalitäten gibt es ja keine Kritik auch nicht aus den Ländern.

01:52:10: Sondern das Problem ist die Abstimmungsfähigkeit der Länder untereinander, die natürlich ein gewisses Dilemma haben dass sie einstimmig eine Entscheidung treffen müssen.

01:52:21: Der fünfundzwanzigste Bericht und das muss ich auch noch mal betonen Ziel entstanden ist, ein Ergebnis zu haben das näher an einer Beitragsschabilität.

01:52:33: Die KEF hat völlig unabhängig gerechnet und die Veränderungen sind ja auch weder von den Ländern beeinflussbar gewesen noch von der KEF noch von den Anstalten weil die Veranderung im Wesentlichen auf der Ertragseite passiert sind Und das ist weder durch Indexierung noch sonst irgendwie greifbar.

01:52:49: Das sind einfach Veränderungen, die durch ... Wir haben es versucht, normal aufzuzeigen.

01:52:54: Niemand wusste, dass Trump noch mal Präsident in den USA wird und mit seiner Zollpolitik Inflationsängste schürt, die dann die Zinsen wieder erhöhen?

01:53:04: Niemand wußte, dass fünfhundert Milliarden finanziert werden müssen.

01:53:07: Die Zins sind stabilisiert.

01:53:09: Niemann wusste wie die Migrationspolitik läuft im Rahmen des Ukraine-Krieges.

01:53:13: Wer also jetzt sagt, unglaubliche Schwankungen aufgetreten.

01:53:17: Wir sollten genauer rechnen bei einer Schwankung unter einem Prozent in der Abschätzung, die nur deswegen sich so auswirkt weil fünfundachtzig Prozent der Erträge eben aus dem Beiträgen kommen und dann ist eine kleine Änderung in der Stellschraube eine große Wirkung.

01:53:32: Genauer kann man gar nicht mehr planen sondern ich glaube eher umgekehrt.

01:53:35: unter einen Prozent Abweichung ist eine sehr geringe Abweicherung.

01:53:40: Soweit hätten die Länder Weil das Ergebnis durch einen glücklichen Umstand ihrer Zielsitzung der Beitragsstabilität nahe kommt, jetzt die Chance genau ihr Ziel umzusetzen indem sie wieder selbst entscheiden.

01:53:55: Und materiell wäre durch die Übernahme des KEF-Empfehlungen erreicht dass materiell die Beschwerde der Anstalten nicht mehr vorhanden wäre weil ja über twenty fünf bis achtundzwanzig funktionsgerecht finanziert Und damit der Punkt weg wäre, die Länder hätten entschieden.

01:54:12: Wir hätten eine Aufsatzhöhe für den Zug für die Zukunft und dann könnte man ab neunundzwanzig die Effekte des Reformstaatsvertrages einpreisen wenn dann das sechsten zwanzigste Bericht kommt.

01:54:23: all das sind Möglichkeiten die jetzt schnell von den Ländern aufgegriffen werden könnten.

01:54:28: vielleicht noch einsatz an dieser Stelle.

01:54:29: schnell zur Frage wie können sonst weitergehen?

01:54:32: Das Thema Beitragsstabilität wir haben uns auch nochmal angeschaut.

01:54:35: Das war aus früher und seitens die letzte große Erhöhung, nämlich die Seventeen Achtund Neunzig.

01:54:42: Wenn Sie von Seventeen achtund neunzig bis jetzt, die ja noch in unserem Vorschlag gelten bis Ende sechsenzwanzig rechnen, dann reden wir über eine Beitragssteigerung durchschnittlich von Null Komma Eins Prozent pro Jahr über achtzehn Jahre.

01:54:59: Was ist denn die Abgrenzung einer Beitragsstabilität, wenn null Komma eins Prozent pro Jahr über achtzehn Jahre davon nicht erfasst sind?

01:55:08: Und das ist nominell real.

01:55:11: Ist der Rundfunkbeitrag, wenn man in der Kaufkraft der Autoarbeitslöhne misst zwischenzeitlich bei siebzehn, achten, neunzig auf achtzehnt, sechsunddreißig nominell gestiegen in der Kaufkraft aber auf dreizehn Euro fünfzig gefallen?

01:55:26: Also auch das ist eine Sichtweise, die man durchaus übernehmen könnte statt von Kostenexplosionen zu sprechen.

01:55:32: Das ändert aber nichts daran dass natürlich in der Summe mehr ein System kommt weil ja das neue Modell auch mehr Geld bringt.

01:55:38: so wie könnte man jetzt greifen?

01:55:40: für die Zukunft?

01:55:42: Man könnte.

01:55:43: es gibt lag einen Vorschlag auf dem Tisch das sogenannte Rationalisierungsmodell.

01:55:48: Das Index-Modell ist deswegen gescheitert weil die Frage was man indexiert Zwischen dem, was die KEF-Indexiert, den, was Länder gemeint haben und das, was Anstalten gemeint sind.

01:56:01: Völlig unterschiedlich aufgesetzt hat.

01:56:03: Die KEF indexiert den Aufwand weil ja die funktionsrechte Finanzierung sich am Aufwand fest macht.

01:56:10: Die Anstalte wollten eine Indexierung des Gesamtertrages damit sie nicht abhängig sind von Verschiebungen in den Ertragsquellen.

01:56:19: Die Länder wollten alle Indexierungen des Monatsbeitrags weil der Monatsbeitrag das ist, was beim Beitragszahler aufschlägt und ihm auch im Bewusstsein ist.

01:56:31: Den Monatsbeitrag zu indexieren heißt aber – ich will ein einfaches Beispiel an den Anzahl der Wohnungen machen!

01:56:37: Die Wohnungen zu schätzen kann man jetzt nach einigem statistischen Aktualisierungen vielleicht einigermaßen gut hinbekommen.

01:56:45: Aber für die KEF ist ja nicht entscheidend wie viele Wohnungen es gibt sondern wie viel Beitrag darauf basiert.

01:56:51: Einfaches Beispiel, es wird eine neue Wohnung gebaut.

01:56:54: An der Wohnung sehen Sie zunächst nicht ob das eine Zweitwohnung oder eine Erstwohnungen ist.

01:56:59: Ist sie gar nicht beitragspflichtig?

01:57:02: Ist es eine Erst-Wohnung sehen Sie nicht, ob die bezogen wird von jemandem sich befreien lassen kann oder nicht befreieren lassen kann.

01:57:10: und selbst wenn jemand nicht befrei ist wissen Sie nicht ob er zahlt.

01:57:13: dann kommt ja die Kategorie Forderungsausfall Und wir bekommen monatlich aktuelle Daten, wie sich Anzahl der Wohnungen, Beitragspflicht, Befreiungstatbestände nicht zahle alles entwickeln.

01:57:25: Daraus rechnen wir Korrelation zwischen den Werten und rechen dann hoch.

01:57:30: Wir haben vor zwei Tagen die Zahl bekommen, dass die Zahl der Wohnungsgenehmigungen ja von zwanzig zu vierundzwanzig um zehn Komma acht Prozent gestiegen ist.

01:57:38: daraus müssen wir dann korrelieren was das für einen Beitrag bedeutet.

01:57:41: dazu gibt es keine öffentliche Statistik so.

01:57:44: Das heißt also Wenn Sie ein Indexmodell nehmen, in dem Sie jetzt nur den Beitrag indexieren.

01:57:49: Passiert ja hinten dran.

01:57:51: all diese Entwicklungen trotzdem und wir haben die Vorgabe es muss mindestens eine funktionsgerechte Finanzierung da sein aber es darf europarechtlich auch keine Überfinanzierung dasein.

01:58:03: das heißt sie müssen permanent nachsteuern weil sie also die Wahrscheinlichkeit dass sie zufällig damit keine Unterfinanzierung, keine Überfinanzierungen haben geht gegen Null.

01:58:16: Und wenn Sie E-Dauert nachsteuern müssen ist es kein System das eigentlich funktioniert.

01:58:21: Das heißt es ist auch nicht besser als die KEF.

01:58:23: und ganz ehrlich wenn man es eingeführt hätte und wir haben zweiundzwanzig dreiundzwannzig um die acht Prozent Jahresinflationsrate gehabt hätte ich gerne gesehen, wie die Länder dann reagiert hätten.

01:58:36: Wahrscheinlich so jetzt wieder Mitpreisindexierung wo man jetzt eine Kappung einziehen will damit der Effekt den man gesetzlich geschaffen hat sich nicht doch so auswirkt wir eigentlich jetzt kommt.

01:58:46: das heißt all diese Unsicherheiten würden dann in dieses Indexmodell hineinspielen und sind was ganz anderes als unsere Aufwandsindexierungen hier an der Funktionsgleichenfinanzierung annehmen.

01:58:58: deswegen haben wir ja auf Rationalisierungsmodell gepocht, was eine Bandbreite vorgegeben hätte mit der Idee dass die sich an einem noch festzulegen Index orientiert.

01:59:14: Das muss nicht der Verbraucherpreisindex sein weil der relativ weit weg ist von dem Pipteflator vom rundfunk spezifischen Teuerungsrate.

01:59:23: da kann man konkreter organisieren und sagt mit Abweichungen um diese allgemeine Preissteigerung.

01:59:32: Da orientiert man sich und legt gleichzeitig einen Rationalisierungsabschlag drauf, das heißt man zwingt die Anstalten durch Rationalisierung günstiger zu sein als die allgemeinen bruschenspezifische Teuerung.

01:59:46: dann wissen aber alle wo sie dran sind und man bewegt sich mit der Allgemeinen Steuerungsrate als Basis mit und trotzdem ist man immer günstigere als die Allgemeine Spezifische Steuerungsrate.

01:59:58: Das war unser Vorschlag, das hätte auch gegenüber dem Widerspruchmodell den Vorteil gehabt dass man die allgemeine Steuerungsrade mit erfasst hätte.

02:00:08: dort sagt man ja fünf Prozent drei Komma fünf zwei Prozent nur wenn sie fünf Prozent waren vor zwei Jahren wenig.

02:00:17: es war vor vier fünf jahren sehr viel also acht prozenten zu uns waren immer drüber Und vor sieben, acht Jahren, sechs, sieben Jahre hatten wir null Prozent.

02:00:27: Da war es sehr wenig.

02:00:28: Wenn man nicht mitatmet, liegt man eigentlich permanent daneben.

02:00:31: Deswegen auch das ein großes Problem des Widerspruchsmodells.

02:00:35: Also unser Lösungsvorschlag liegt auf dem Tisch.

02:00:38: Man kann gerne wieder darüber diskutieren oder Varianten davon die den Ländern besser liegen Aber alle anderen Modelle haben erhebliche Schwäche, auf die wir immer hingewiesen haben.

02:00:50: Eine lange Antwort gebe ich gerne zu aber es gibt leider keine einfache Lösung für komplexe Fragen.

02:01:06: Ja Herr Huber warten Sie auf das Mikrobert?

02:01:14: Da keine Frage vorliegt stelle ich gleich mal meine was passiert eigentlich Herr Dezel wenn jetzt die Länder diese Empfehlung nicht annehmen?

02:01:23: Dann wäre ja in den nächsten Jahren, im Jahr zum Jahr zu wachsen bei den Einnahmen für die Anstalten.

02:01:32: Wie würden an die Anstalten sich finanzieren?

02:01:35: Das müssen Sie doch mal überlegt haben oder gefragt haben und freuen mich auf die Antwort.

02:01:41: Die Antwort ist relativ einfach.

02:01:43: ich will sie einem Bild geben und zeigt gleichzeitig die Problematik wenn jemand der Gehaltsempfänger sein Gehalt um zehn Prozent kürzt wird er auch hinkommen.

02:01:54: Warum?

02:01:56: Weil, wenn er keine Kreditmöglichkeit hat – das ist der entscheidende Punkt!

02:01:58: Die Anstalten können keine Kredite für ihr laufendes Geschäft aufnehmen nur für Großinvestitionen ab twenty-fünf Millionen.

02:02:06: Das ist aber dann aller Regel durch Meilenstein Finanzierungsregelungen festgelegtes Geld.

02:02:12: Sie können nicht einfach laufendes Geschäft kreditfinanzieren.

02:02:15: Wenn ich also keine anderen Einnahmenquille habe und die Einnahmequille gekürzt wird dann muss ich hinkommen.

02:02:22: Deswegen ist die Aussage, sie kommen ja hin und deswegen reicht das Geld so falsch!

02:02:26: Weil es einerseits richtig ist, weil wenn ich nicht mehr Geld habe kann ich mir ausgeben was wäre die Folge sein?

02:02:32: Man streicht zunächst Investitionen Man hat ein Problem, die Vorgabe der Digitalisierungsumstellung umzusetzen weil man die Technik nicht kaufen kann.

02:02:41: Die Infrastruktur zerfällt.

02:02:43: Man wird mehr Wiederholungen senden.

02:02:45: Man kann keine Dokumentation haben.

02:02:48: Man werden Stellen nicht besetzen.

02:02:49: All die Möglichkeiten, die nicht rechtswidrig sind, kann man ziehen und wir dann irgendwie hinkommen.

02:02:56: aber mit einer auftragsgemäßen und damit gemeint funktionsgerechten Finanzierung hat das nichts zu tun.

02:03:03: deswegen sagen ja die Länder auch Die sind funktionsgerecht hingekommen, was unser Auftrag sagt.

02:03:08: Sie sagen sie sind hingekomen mit dem Geld und das den kann man nicht widersprechen.

02:03:13: Sie werden immerhin kommen auch mit der Hälfte.

02:03:17: aber das hat nichts mehr mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu tun, der jetzt im Auftrag steht und den alle sich erhoffen und erwarten und für den Sachen Auftrag in der Umstellung gibt für Ausdiener des Reformstaatsvertrages.

02:03:33: Gerne zurück drauf!

02:03:37: Ich muss Ihnen da doch widersprechen.

02:03:39: Also ich muss sagen, wenn diese Erhöhung nicht käme ... Ja?

02:03:42: Dass man gleich davon spricht, dass dann die funktionsgerechte Erfüllung des Auftrags nicht gelingt.

02:03:48: Das ist jetzt ein bisschen weinerlich.

02:03:51: Das stimmt einfach nicht!

02:03:53: Ja das stellt im Prinzip Behauptungen jetzt gegen die Berechnungen, weil letztendlich die Kommission sagt ja eine funktiongerechte Finanzierung erfordert.

02:04:01: das was wir jetzt empfehlen.

02:04:02: Die Anhebung auf § Darin, wir haben natürlich ... Sie haben immer eine gewisse Prognoseunsicherheit da drin.

02:04:13: Darüber brauchen gar nicht zu reden.

02:04:15: Aber wir können ja nicht sagen, wir empfehlen jetzt mal von bis oder irgendwas.

02:04:18: Das heißt, wir sagen damit ist die funktionsgerechte Finanzierung gegeben.

02:04:23: Wenn man weniger hat, steht das in Frage.

02:04:27: D.h.,

02:04:28: nicht dass sie nicht mehr arbeiten können?

02:04:30: Das ist das was ich damit meine!

02:04:31: Natürlich gehen die nicht unter die Anstalten dadurch.

02:04:36: Die Frage ist nur Können Sie den Auftrag so erfüllen, wie er jetzt vorgegeben ist?

02:04:43: Wir reden ja nicht und das ist vielleicht auch noch mal wichtig an der Stelle.

02:04:48: Ich habe dir in den Satz im Ohr von Herrn Haselow, wieso da geht es nur noch ein paar Cent, dann brauchen die doch die auch nicht!

02:04:54: Das ist die Argumentation von jemandem, der bei einem Hundert-Punkte-Prüfung mit neunundvierzig Punkte durchgefallen ist und sagt wegen eines Punktes bin ich durchgefallen.

02:05:04: Nein er ist durchgefeilen weil ein Fünfzig Punkte fehlen!

02:05:07: Und wir haben schon eins Komma zwei sieben fünf Milliarden Jahr gestrichen aus der Anmeldung und dann fehlen jetzt nochmal mehrere hundert Millionen Euro wenn man auch die jetzige Erhöhung nicht mit macht.

02:05:20: also man muss schon das gesamte Paket sehen bei der Frage, was fehlt da gegenüber dem Bedarf?

02:05:28: Der einmal angemeldet war.

02:05:29: Denn den wir bekürzt haben und den der jetzt rauskommt.

02:05:32: Also es wird kein nichts geschlossen.

02:05:35: aber der Auftrag in der Form wie die Anstalten verfassungsrechtlich frei sagen, wie sie ihn halt umsetzen oder der Rundfunkfreiheit Das wäre dann nicht mehr gegeben.

02:05:45: Deswegen sind wir nicht auseinander.

02:05:47: Da wird nichts geschlossen.

02:05:48: Aber es geht doch auch um die Richtung wohin Ja.

02:05:54: Ich würde gerne noch ergänzen, das Ganze hat ja auch eine rechtliche Dimension.

02:05:58: wenn man das so in diese Richtung sieht und sagt naja ein bisschen weniger geht immer noch und die kommen ja hin dann ist es genau die Steuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks über das Geld über den Hebeln des Geldes.

02:06:12: Das ist Medienpolitik über den hebelndes Geldes.

02:06:16: Genau das soll in Deutschland eben nicht stattfinden.

02:06:19: genau deshalb gibt sie Kev Und deshalb hat man auch das Verfahren so ausgestaltet wie es ist.

02:06:25: Letztendlich geht's hier um die Verfassung, ums Grundgesetz Artikel fünf.

02:06:29: Das ist die Grundlage und da haben sich eben die Beteiligten Länder und Anstalten und eben Verfassungsgeber- und Bundesverfassungsgericht darauf verständigt dieses Verfahren So auszugestalten dass eben diese Steuerung über den Zügel des Geldes gerade nicht stattfinden soll.

02:06:48: Das ist Grundrechtschutz durch Verfahren und das Verfahren ist so, wie es eben ausgestaltet ist.

02:06:56: im Moment wenn ich das eben anders gehe und sehe und ich setze nicht mehr um dann verabschiede ich mich davon.

02:07:20: Ja Herr Prof.

02:07:23: Dr.

02:07:23: Ditzel Philipp Nitsche mein Name von Alex Belli und auch vom Medienhölle-Podcast.

02:07:28: könnten Sie nochmal kurz dem medienjournalistischem Nachwuchs erklären Wie eigentlich diese Anmeldung des Finanzbedarfs überprüft wird.

02:07:40: Also gehen Sie selber an die Landesrundfunkanstalten als Käfe und überprüfen auch mal die Bücher oder gucken zusammen jetzt mit dem Bund der Steuerzahler, wo vielleicht doch eine Investition nicht gut getätigt wurde?

02:07:54: Wie läuft das eigentlich kurz?

02:08:00: Die Schwierigkeit liegt beim Kurz!

02:08:02: Also, ich versuche mal sozusagen.

02:08:04: Es gibt ein Entwicklungs- und eine Bestandsgarantie für verfassungsrechtlich den öffentlich rechtlichen Rundfunk Und die Ausgangsbasis ist der Auftrag.

02:08:18: Die Anstalten melden aufgrund des Auftrages und der Rundfunkelfreiheit Artikel fünf was gerade genannt war an wie sie den Auftrag umsetzen wollen.

02:08:30: Die Rolle der KEF ist darin unter Achtung der Programmautonomie.

02:08:35: Wir dürfen also nicht sagen, zu viel Krimi und Sport oder so was.

02:08:39: Wenn es unwirtschaftlich wird, ist das wieder etwas anderes.

02:08:41: Aber jetzt rein von der Genre her.

02:08:45: Und wir müssen die Strukturen beachten, die die Länder vorgeben.

02:08:49: Also KEF kann auch nicht sagen ... Wir rechnen nur für fünf ARD-Anstalten.

02:08:53: Das muss auch reichen.

02:08:54: Sondern es gibt die neuen Anstalten!

02:08:59: Und auf dieser Grundlage müssen wir dann eine Bestands- und eine Entwicklungsgarantie einerseits gewährleisten, funktionsgerecht.

02:09:08: Und andererseits darauf achten dass es dabei keine Unwirtschaftlichkeiten gibt.

02:09:11: das typische Beispiel war die Digitalisierungs der Beantrag auf dreieinhalbundzwanzig Millionen zusätzliche Digitalisierungsmittel im Vier- und zwanziges Bericht.

02:09:21: Und wir gesagt haben, das ist kein Projekt befristet mit dreieithalbund zwanzig

02:09:24: Mio.,

02:09:25: sondern das ist eine laufende Aufgabe der Umstellung von Lineal in digital oder von Analogien digital.

02:09:33: Deswegen ist es aus dem laufenden Geschäft daraus zu finanzieren.

02:09:37: Dann geht's nicht zulassender Beitragszahler, sondern durch Umschichtungen.

02:09:43: Aber die Entwicklungsgarantie, die wird dadurch gewährleistet, dass wir den Bestand deswegen vorhin der Hinweis bei der Indexierung der Aufwendungen mit bestimmten Preissteigerungsraten fortschreiben.

02:09:54: Das heißt, wir geben Geld um eine Leistungsfähigkeit zu erhalten wie die programmlich umgesetzt ist.

02:10:01: Programmautonomie dann der Anstalten.

02:10:06: weiterer Punkt.

02:10:07: dafür gibt es intern dann die Gremien, die sich um Inhalt kümmern Fernsehrat, Rundfunkrat, Verwaltungsrat Haushalt und die anderen eben die Bevölkerung wiedergeben sollen mit den Bedürfnissen der Bevölkerung.

02:10:22: Was denn nun inhaltlich da strukturell gesendet werden soll?

02:10:27: Also die Vertreter der Bevölkerungen über die Abgeordnetenmitglieder der Gremien.

02:10:33: Und es gibt zum Beispiel den Rechnungshof, Schaut und sagt im Detail, was war mit Einzelabrechnungen oder sowas?

02:10:45: Mit Reisekosten.

02:10:47: Das ist nicht die Flughöhe der KEV, weil die KEV hat sechzehn Mitglieder und Sie können sich vorstellen, wenn sie vier Milliarden über vier Jahre im Blick haben sollen, dann können Sie sich keine Reise kostende Abrechnung anschauen.

02:10:59: Hier geht es wirklich darum, kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine verfassungsgerichtliche Funktion erfüllen?

02:11:05: tut er das wirtschaftlich, damit der Beitragssaal nicht mehr belastet ist wie er belastete sein muss um diese Funktionen zu gewährleisten.

02:11:13: Der Feinschliff kommt dann inhaltlich über die Gremien, die ja Mitglied der Anstalt sind weil von außen man wieder das Problem hätte der Kontrolle der Unabhängigkeit.

02:11:24: deswegen muss es im Gremium oder anstalt sein und die Rechnungshöfe die sich den fein schliff im Nachhinein anschauen.

02:11:31: Wir kriegen die rechnungshofberichte und können dann schauen ob es etwas gibt, weil wir auch im Nachhinein noch Wirtschaftlichkeitsabschläge machen könnten.

02:11:39: Also wenn es etwas ... Deswegen sind wir auch entspannt gewesen beim Thema RBB.

02:11:43: Wenn es dort etwas gibt wo zum Beispiel man sieht da ist ein Gerichtsentscheid gekommen das da völlig unwirtschaftlich gearbeitet wurde dann kann die Kämpfe im Nach hinein noch sagen dass sanktionieren wir.

02:11:55: deswegen warten wir Gerichts Entscheidungen ab und mischen uns nicht da ein.

02:11:58: Das ist nicht unser Thema.

02:12:08: Frage von Christoph Sterz Freie Journalist, unter anderem vom Deutschlandfunk.

02:12:15: Guten Tag!

02:12:16: Folgendes würde ich gerne Herrn Detzel fragen Sie sprechen von einer Stabilisierung der Beitragserträge als wichtigen Grund für die geringere Erhöhungsempfehlungen.

02:12:26: Nehmen sie dabei Bezug auf Zahlen des Beitragsservices oder auf eigene Zahlenprognosen?

02:12:33: zeigen die Zahlen des Beitragsservices nicht schon seit Jahren eine Stabilisierung beziehungsweise von zwanzig dreiundzwanzig auf zwanzich vierundzwantig sogar ein leichtes absinkende Erträge.

02:12:44: Und inwiefern hat sich die Datengrundlage seit dem vierundzwansigsten Bericht verändert?

02:12:53: Ich hoffe, ich verstehe die Frage richtig!

02:12:55: Also ich habe vorhin versucht an der Anzahl der Wohnungen, die quasi die Meterinformation ist aufzuzeigen, wie wir diese Basiszahl dann fein justieren müssen indem wir sie nachkorrigieren welcher Teil der Wohnung überhaupt beitragspflichtig ist und welche nicht.

02:13:16: Und von denen die Beitragspflichtigen, welche dann wiedererwerkt glauben dass sie verbunden das sie befreit werden und dann in der weiteren Stufe welche durch überhaupt nicht bezahlen obwohl Sie bezahlen müssten als auch nicht befreitzent so Dazu bekommen wir monatlich neue Zahlen vom Beitragsservice, aber werden Übernehmen nicht eins zu eins die Zahlen des Beitragswerbes.

02:13:38: Wir weichen also davon ab.

02:13:40: und wenn Sie sich dann den fünfundzwanzigsten Bericht anschauen, dann werden sie auch Zuschätzungen finden, auch im vierundzwanzigeren Bericht schon in dem die KEF durch Zuschätzung zeigt, wie weit sie eine optimistischere Prognose hat, wie das was vom Beitrageservice uns mitgeteilt worden ist.

02:14:00: Wenn Sie das gesehen haben, werden Sie sehen dass es eben eine Zweistufigkeit gibt.

02:14:04: Es gibt ein Basis-Datenmaterial wir arbeiten mit eigenen statistischen Erhebungsverfahren Wir haben ein eigenes Modell mit dem wir rechnen und dann kommen wir auf der Grundlage des eigenen Modells zu abweichenden Berechnungen Und damit korrigieren wird die Basiszahlen des zentralen Beitrags Service durch Zuschätzungen oder Kürzungen.

02:14:23: wenn's um die Aufwandseite geht.

02:14:26: Ich hoffe das war die Antwort auf Ihre Frage.

02:14:31: Das war jetzt die erste Online-Frage.

02:14:33: Ich glaube, wir haben noch mehr.

02:14:36: und dann würde ich bitte die nächste Frage.

02:14:56: Wer genau sollte jetzt aktiv werden, was muss passieren?

02:15:07: Die Antwort auf die Frage gebe ich gerne an den Vorsitzenden der AGIV hier, der direkt darauf antworten kann.

02:15:14: Herr Badel bitte.

02:15:16: Mikrofon vielleicht?

02:15:17: Ja wir brauchen das Mikro.

02:15:30: Vielen Dank!

02:15:31: Ich nutze gleich mal die Gelegenheit für den ganzen Teil der Standortanalyse im Wirtschaftlichkeitsteil des Käftberichts zu werben.

02:15:39: Das ist, wenn man so will, die nächste Evolutionsstufe.

02:15:41: auch zum Immobiliengutachten was wir ja in dem Vierundzwanzigsten-Käftbericht ausführlich erläutert hatten wo wir auf der Ebene der Objekte und der Liegenschaften die Flächennutzung effizientes uns angeschaut haben und haben das jetzt fortgesetzt indem wir uns da Standortnetz Insgesamt insbesondere bei den mehr Länderanstalten unter ARD angeschaut haben und da ist tatsächlich ein Beispiel dafür der Mitteldeutsche Rundfunk.

02:16:09: Wir haben ja zwei Kategorien von Standorten, wir haben einmal die sogenannten Zentralstandorte, die aufgrund von staatsvertraglichen Regelungen durch die Medienstaatsverträge nicht verhandelbar sind und wir haben die dezentralen Standorte, die ja durch Erwägungen der Rundfunkanstalten für die regionale Berichtserstattung in der Fläche entstanden sind.

02:16:29: Und warum haben wir das gemacht?

02:16:31: Weil wir auch darstellen wollten – jetzt komme ich zum MDR -, dass viele wirtschaftlichkeitsdefizite und ineffizienten, auch eine Folge von sehr kleinteiligen Regelungen in den Staatsverträgen sind.

02:16:45: Und da sind wir relativ schnell beim Standort Halle.

02:16:48: Wir haben ja mit dem Zentralstandort Leipzig im Sendegebiet ein überraschend plausiblen Standort der das Sendegebiet ziemlich zentral abdeckt.

02:16:58: Haben dann die Landesrundfunkhäuser satelitenartig Dresden-Erfurt und Magdeburg Und haben zusätzlich noch als Direktion, als Eigenständige über den Medienstaatsvertrag.

02:17:11: Den MDR-Staatsvertag, den Standort in Halle.

02:17:16: der hat eine extrem... hohe räumliche Nähe zu Leipzig und im Staatsvertrag ist nicht nur der Standort selber normiert, sondern auch die Frage wie der technisch ausgestattet sein muss.

02:17:27: Der Staatsvertragesprich von einem trimedialen Standort mit eigenen Produktionskapazitäten, die mindestens einen Viertel wenn ich mich recht erinnere der Leistung des Zentralstandorts erbringen müssen.

02:17:38: Und das führt dazu dass Der Mitteldeutsche Rundfunk diesen Vorgaben folgt, also eine Folge politischer Festlegung.

02:17:47: Dass er einen Standort im Halle vorhält der Dinge kann die man nicht benötigt um es mal ganz vereinfacht darzustellen denn man könnte auch dem MDR wesentlich mehr Beinfreiheit gewähren wenn man diese Regelungen.

02:18:00: und jetzt kommen wir zu der Frage wer muss was tun?

02:18:03: Es müsste der MDR-Staatsvertrag angepasst werden, der entweder nur noch von einem Standort in Halle redet und nicht kleinteilig auch noch den MDR zwingt dort Technik vorzuhalten mit Redundanzen und Dieselaggregaten.

02:18:17: Alles was man braucht die nachweislich schon seit Jahren nicht mehr benutzt wären, die sich kaputt stehen um es mal ganz deutlich zu sagen Das ist für uns auch deswegen im Bericht aufgenommen worden, um zu zeigen dass manche Unwirtschaftlichkeit nicht die Folge des unwillens der Anstalten ist sondern die Folge von kleinteiligen Festlegungen in den Staatsverträgen.

02:18:39: Die Politik auch relativ schnell beheben könnte und das wäre jetzt auch unser Vorschlag, dass man mal über die Frage redet wie weit man auch die Anstalte durch solche Kleinteilige Regelung bindet.

02:18:51: Bezogen auf das gesamte Standortsnet ist es so, dass sehen Sie auch in den Analysen.

02:18:56: Von den zwundert sieben Standorten insgesamt ist immer ein Drittel durch Staatsverträge quasi nicht verhandelbar und sacrosant.

02:19:04: Und das ist nicht entstanden weil man unter Wirtschaftlichkeitsfragen diese Standorte festgelegt hat sondern weil das Ergebnis politischer Verhandlungen von Proporz Ideen etc.

02:19:14: waren.

02:19:15: und das führt zu unwirtschaftlichkeit Effekten die durchaus im Dreistellium im Bereich liegen können.

02:19:24: Vielen Dank.

02:19:24: Wir haben, glaube ich noch zwei weitere Online-Fragen.

02:19:27: Dann würde ich bitten die nächste vorzulesen?

02:19:32: Wieder eine Frage von Christoph Sterz vom Deutschlandfunk.

02:19:37: Eine Frage an Herrn Dettzel.

02:19:39: Der Chef der Sächsischen Staatskanzlei hat mir auf Anfrage mitgeteilt, dass die aktuelle Empfehlung seiner Meinung nach einen Verbesserungsbedarf bei der Prognose Schärfe vor allem auf der Einnahmenseite.

02:19:55: Und er sagt auch, wichtig wäre jetzt, dass sich die KEV an der aus meiner Sicht dringend notwendigen Reform des KEV-Verfahrens konstruktiv beteiligt.

02:20:05: Meine Frage ist es richtig, dass Sie sich bisher nicht konstruktif an einer möglichen Reform beteilicht haben und sehen sie auch einen Verbesserungsbedarf?

02:20:18: Eine steile These aus dem vom Chef der Staatskanzlei.

02:20:21: aber gut Wir haben bereits vorhin glaube ich aufgezeigt, dass die Abweichung zwischen dem Vierundzwanzig und dem Fünfundzwanzigsbericht auch bei der Prognose der Beitragserträge unter einem Prozent liegt.

02:20:39: Wir haben im Vergleich dazu schauen sich Prognosen von führenden Wirtschaftsforschungsinstituten zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes zu Inflationsraten oder Arbeitslosenzahlen an.

02:20:51: Da haben wir deutlich höhere Abweicherungen auf einen kürzeren Zeitraum.

02:20:56: Insoweit also daraus eine Prognoseunschärfe und eine Methodenproblematik zu konstruieren, wir lassen uns das gerne durch ein Modell der sächsischen Tatschkanzlei rechentechnisch vorführen wo die genauer zeigen wie sie die Atträge planen und dann auch treffst du ja in der Issaal es belegen.

02:21:15: zur Frage der konstruktiven Mitarbeit kann ich noch sagen die Länder die Rundfunk-Kommission hat unter Arbeitsgruppen gebildet gehabt in den letzten Jahren, mit dem Ziel das KEF-Modell zu aktualisieren.

02:21:30: Wir waren mit allen Unterarbeitsgruppen im Gespräch und die Vorschläge insbesondere des Rationalisierungmodells kam von der KEF nicht von den Ländern.

02:21:41: Die Variante dazu ist nichts anderes als ein innerhalb der Länder nicht einigungsfähiges Rationalisierungsmodell Und insoweit ist die Basis auch für das Widerspruchsmodell, die Arbeit der Kommission.

02:21:55: Auf einen eigenständigen Vorschlag der Länder sind wir freudig erregt und wartungsfroh.

02:22:02: also Wir werden uns weiterhin wie bisher an jeder konstruktiven Arbeit zur Verbesserung des Modells beteiligen und freuen uns auf die Vorschläge der Länder.

02:22:18: Ja wenn ich auch noch gerade dazu ergänzen kann Ich will nochmal klarstellen was die Abweichungen angeht die dort beklagt werden, die liegen in der absolut üblichen Größenordnung zwischen KEF-Beitragsbericht und Zwischenbericht.

02:22:33: Der einzige Unterschied auch für uns dieses Mal ist dass eben der vierundzwanzigste Bericht als Beitrags bericht nicht umgesetzt wurde und wir deshalb nicht wie in früheren Zeiten mit dem Instrument der Sonderrücklage reagieren können und deshalb eine neue Empfehlung aussprechen können.

02:22:51: aber wie gesagt Besonders auffällige Schwankungen gibt es nicht.

02:22:58: Vielleicht auch von meiner Seite noch eine kleine Ergänzung, auch wenn wir zu dritt jetzt gar nicht angefragt waren.

02:23:06: Es ist ja hilfreich, wenn man miteinander redet und weniger übereinander Und das ist ja eine Möglichkeit wo man auch nochmal deutlich machen kann wie die KEV arbeitet.

02:23:16: Wir sind vor vier Jahren angefangen und haben uns unser Verfahren insgesamt noch mal angeschaut Und nach zwei Berichten sind wir genau wieder an der gleichen Stelle, das heißt jetzt sind wir wieder dabei.

02:23:27: Wir haben zwar jetzt kein Bericht in diesem Jahr aber wir gucken uns das gesamte Verfahren wieder an also die verschiedenen Komponenten, die das Verfahren hat schauen auf die Prognosegüte von bestimmten Daten, schauen uns an wie belastbar das ist was wir getan haben.

02:23:41: Jetzt ist eigene Nabelschau immer eine besondere Form der Kritik Aber nur um mal deutlich zu machen, in welchem Kontext das passiert.

02:23:48: Also das heißt nicht dass da ein System ist was in Stein gemeißelt ist sondern etwas wo wir selber immer wieder schauen können.

02:23:55: wie können wir das besser machen?

02:23:56: Wie werden die Daten die wir haben noch belastbarer?

02:23:59: Insofern kann ich den Vorschlag von Herrn Detzel nur unterstreichen, dass wenn dazu kreative Argumente da sind, dann gucken wir uns das selbstverständlich an.

02:24:08: Aber das ist was, was wir ohnehin machen, weil sie in so einem dynamischen System nicht hingehen können und sagen können, das wird schon die nächsten zwanzig Jahre halten?

02:24:22: Haben wir noch eine Frage?

02:24:23: Ja, dann bitte!

02:24:26: Von Claudia Tilchke vom Süddeutschen Zeitung eine Frage zu den aufgeschobenen Investitionen der Sender von denen im gerade verschickten Pressematerial die Rede ist.

02:24:39: Woher leitet die Kommission ab, dass Investitionen aufgrund des Beitragsstops aufgeschoben worden sind?

02:24:47: Und weiter man könnte ja argumentieren genau dieses nun nicht ausgegebene Geld ist nicht nötig.

02:24:54: es geht hier offensichtlich auch ohne.

02:24:56: haben die Länder also da nicht einen Punkt das da noch Luft ist?

02:25:03: Ja Frau Tischke wir Alle zwei Jahre erstellt die Kommission ja einen Bericht.

02:25:09: Und dieser Bericht, der blickt einerseits nach vorne.

02:25:12: Das heißt wir schauen in die kommende oder in die laufende Periode und die noch ausstehenden Jahre.

02:25:17: Wir schauen auch immer in den Rückspiegel.

02:25:19: D.h.,

02:25:20: wir machen ... Schauen uns an Plan-Plan-Abweichungen zwischen Vorbericht und laufender Planung.

02:25:28: Und Plan ist Abweichung!

02:25:30: Dann kann man gerade im Fall der Investitionen schön sehen wie sich Investitionsplanungen in Überberichte hinweg.

02:25:39: Zunächst mal war Corona ein Thema, weil Investitionen dann einfach nicht durchgeführt werden konnten durch Corona-Beschränkungen.

02:25:46: Dann wurden die Mittel vorgetragen in eine steigende Planung für den Jahr zwanzig vier und zwanziger Jahre.

02:25:52: Und jetzt kommt der ordentliche Kaufmann!

02:25:56: Die Haus, die Pläne ab fünfundzwanzig sahen ja normale Investition wieder vor.

02:26:01: wenn ich aber dann auf der Basis von achtzehn vierundneunzig, weil er zu dem Zeitpunkt die Kev-Empfehlung vierundzwanzigster Bericht schon da war und auch für die Anstalten die Grundlage ihrer Haushaltsplanung.

02:26:13: Wenn nun sichtbar wird dass die Länder nicht umsetzen?

02:26:17: Dann muss sich als ordentlicher Kaufmann überlegen ob ich etwas was ich geplant hatte noch finanzieren kann oder ob andere Überraschungen kommen können mit denen, wo ich in Zahlungsverpflichtungen komme die irgendwie aus meiner Liquidität weil ich keine Kredit aufnehmen kann dann auch finanziert werden können.

02:26:35: Es gibt ja durchaus Auszahlungen die nicht geplant waren und die dann plötzlich anfallen.

02:26:41: so wir reden hier über ein Größenordnung wenn ich sage pro Jahr etwa zehn zehn Komma fünf Milliarden Volumen in der größten Ordnung unterer zweistelliger Millionenbetrag der hier verschoben wird.

02:26:54: Und dieser Betrag ist eine Größenordnung, die im Sinne der Liquiditätsvorsorge, dass man stetig zahlungsfähig bleibt in einem noch geringen Rahmen sind.

02:27:06: Es geht also nicht darum, dass ihr Geld geparkt wurde, das man nicht braucht, sondern Geld, um nicht zahlungsunfähig zu sein.

02:27:15: Ich erinnere die Länder daran, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit einer Gewährleistungspflichterländer eintritt – sicherlich nicht zur Freude der Länder!

02:27:22: Also es ist eine Vorsorge eines ordentlichen Kaufmanns, dafür die Zahlungsfähigkeit zu erhalten und nicht übriges Geld das man hätte woanders hinstecken können.

02:27:33: Wir sehen jetzt ganz wieder deutlich, weil im XXVII Bericht der Investitionsbedarfe ansteigen nämlich dass was Vierundzwanzig, Dreiundzwantig, Vierunzwanziger nicht investiert werden konnte aus Vorsorge jetzt ein Finanzbedarf auffällt aufschlägt und deswegen die der Infektionsbedarf wieder steigt.

02:27:54: Also es kommen zu Verschiebeentzwecken, aber wenn sie sich den Reformstaatsvertrag anschauen in dem Drinsche das zum Beispiel verstärkt eben auch Digitalisierung betrieben werden soll dann habe ich dazu Vorlaufinvestitionen und das muss finanziert werden.

02:28:08: Das heißt so dass Geld ist benötigt wichtig ist aber auch für den Beitragssaler Ist das kein Nachteil.

02:28:14: Warum?

02:28:15: Wenn Geld geparkt wird, dann kommt es in die Eigenmittel-Rechentechnik.

02:28:21: Wenn ein höherer Bedarf besteht, wird der durch die höheren Eigenmittel gegengerechnet, sodass nicht mehr Beitragsgeld vom Beitrag zahler benötigt werden.

02:28:33: Das heißt also ist das ein Instrument um von Periodenwechsel über Berichte hinweg nicht ausgegebenes Geld in neue Bedarfe rüberzulenken.

02:28:46: Genau das ist passiert, also kein Nachteil für ein Beitragszahler aber sichtbar man dritt liquiditätsmäßig auf die Bremse um wir unvorhergesehen es im gewissen Umfang weiterhin zahlungsfähig zu sein.

02:29:02: Gibt es noch Fragen hier?

02:29:04: Ich glaube Herr Krindberg war zuerst hat sich schon vorhin gemeldet.

02:29:08: Ja danke.

02:29:09: nur nochmal eine Verständnisfrage Herr Bartel.

02:29:11: Sie haben mir gerade gesagt, das sei locker ein dreistelliger Millionenbetrag der dadurch sozusagen Staatsvertrag die festgelegte Standorte.

02:29:20: Die wahrscheinlich gar nicht so sinnvoll sind im Rundfunk spezifischen Sinne anfallen.

02:29:25: ist es auf eine vierjährige Beitragsperiode gerechnet oder ist das okay?

02:29:30: Danke.

02:29:30: und dann noch an Herrn Dezel.

02:29:31: nochmal kurz die Frage.

02:29:34: Sie haben ja auch gerade das Verfassungsgericht erwähnt.

02:29:39: Es gibt in der Politik ja auch so ein bisschen die Haltung.

02:29:41: Warum musste die Kev eigentlich jetzt mit ihrem neuen Bericht um die Ecke kommen?

02:29:45: Hätte man da nicht auch erst mal die Klage aus Karlsruhe abwarten können, die vielleicht was ganz Neues

02:29:50: vorschlägt.".

02:29:53: Also im Staatsvertrag steht das, dass die Kommission alle zwei Jahre einen Bericht abzuliefern hat.

02:30:00: Davon kann man nur abweichen wenn es einen wesentlichen Grund dafür gibt und da hat interessanterweise Der Auftrag zu einem Sonderbericht der Länder an die Kommission, dass wir im Sonderbrich klären sollten ob ihre Überlegungen wie man den Geld sparen könnte.

02:30:19: In welcher Höhe und ab wann die Wirken würden ja zum Ergebnis gebracht das eine Wirkung erst ab neunundzwanzig wesentlich eintreten wird.

02:30:27: Das heißt es gab überhaupt keinen Grund Dass wir von einer Regel alle zwei Jahre im Staatsvertrag dem Bericht zu erstellen abweichen.

02:30:38: Ansonsten wäre ja eine Willkür, indem man beliebig sagt wir machen einfach jetzt mal kein Bericht mehr.

02:30:44: Dann gibt es auch keine Erhöhung.

02:30:45: Ja das wäre genauso in die umgekehrte Richtung ja eine denkbare Vorgehensweise.

02:30:49: Das heißt also es muss einen substanziellen Grund geben warum er von den Berichten alle zwei Jahre abweicht denn gab es nicht weil es sich am Sonderbericht daraus nichts ergeben hat.

02:30:59: was ein Abwarten auf Maßnahmen des Reformstaatsvertrages so haben ja die Länder zunächst argumentiert aus Abwarten des Reformstrafvertrages dann eine Besserung bringt.

02:31:08: Also jetzt der Bericht, das Verfassungsgericht beschäftigt sich ja mit dem Vierundzwanzigstenbericht und der Nichtumsetzung dazu.

02:31:17: Und das heißt es geht jetzt gar nicht um den Fünfe von Zwanzigstem Bericht und wir haben auch die Verpflichtungen nicht nur etwas zu sagen was die funktionsgerechte Finanzierung der Anstalten angeht, sondern auch eine Überbelastung der Beitragszahler.

02:31:32: Und das Ergebnis ist ja jetzt dass wir einer bei Achtzehn-Vierundneunzig und das wäre ohne Bericht der letzte Stand für das Verfassungsgericht gewesen.

02:31:41: Bei AchtzentvierundNeunzig dem Beitragszahler wenn es umgesetzt worden wäre vom Verfassensgericht eine zu hohe Beitragspelastung zugemutet hätten die dann verspätet hätte, erst eingefangen werden können.

02:31:52: Jetzt ist Entscheidungsgrundlage für das Verfassungsgericht die Achtzehnvierundsechzig und damit haben wir mit dem neuen Bericht das getan was zum zweiten Blick der Kifff gehört nämlich die Belastung des Beitragssalers im Blick zu behalten und ich denke dass wäre auch sehr gut als Argumentationshilfe für die Länder zu verwenden gegenüber den Beitragssalern.

02:32:16: Herr Huber bitte.

02:32:18: Ich noch zwei Fragen und dann schweige ich für immer.

02:32:23: Die eine Frage ist, die sagt Herr Dezel.

02:32:26: Die KEF-Kommission hat sechzehn Mitglieder.

02:32:29: da wird mich doch mal interessieren ob sie wie so ein Zentralkommuni der kommunistischen Partei plötzlich feststellen wir sind alle einer Meinung dass wir genau um diesen Beitrag erhöhen müssen.

02:32:41: also stimmen Sie ab.

02:32:43: gab's ne Abstimmung?

02:32:44: Wie ist die ausgefallen?

02:32:45: zweitens?

02:32:46: Sie haben heute den Bericht an dem Ministerpräsident Schweizer übergeben.

02:32:50: Hat er in irgendeiner Weise reagiert oder ist der so stell wie möglich nach Mainz abgefahren?

02:32:56: Gibt es überhaupt schon Reaktionen aus der Politik.

02:32:59: So, das war's!

02:33:01: Also die erste Frage ist relativ leicht zu beantworten.

02:33:04: vielleicht nochmal ein Hinweis zur Ausstattung der KEV.

02:33:06: also die Kommission wie gesagt besteht aus sechzehn berufenden Mitgliedern.

02:33:12: jedes Mitglied kann im kleinen Umfang sich Unterstützung holen was aber sehr überschaubar ist in der EGAS und Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter im kleinem Umfang.

02:33:24: Dafür gibt es dann zusätzlich Geld wenn das jemand beantragt.

02:33:27: Und wir haben eine sehr komprimierte Geschäftsstelle.

02:33:30: Das wissen sie.

02:33:30: vierundhalb Stellen die da tätig sind.

02:33:34: Tatsächlich vom Statutär hat Brauch die KEF, wenn Sie abstimmen mindestens zehn Stimmen für eine Entscheidung.

02:33:42: ich kann Ihnen sagen die Entscheidung zum Fünfundzwanzigsten Bericht ist, wie die Entscheidung zum Vierundzwanziger Bericht einstimmig gefallen.

02:33:50: Es gibt sehr harte ... Ich glaube das ist die Stärke der Kommission auch.

02:33:56: Es gibts sehr hatte und intensive Diskussionen zu einem Sachthema in jeder Sitzung Und die werden nach ausdiskutiert.

02:34:05: Sie können meine Kollegen gerne fragen Wenn ich nicht den Eindruck habe Ehrenvolle Aufgabe der Moderation, der sechzehn gleichstimmberechtigten Mitglieder.

02:34:18: Dass es dazu ein gemeinsames Verständnis gibt dann drehen wir noch eine Schleife bis es ausdiskutiert ist und dann wird erst abgestimmt.

02:34:29: Nein entweder ein Argument überzeugt weil das Statut lässt auch so.

02:34:33: man kann eine Minderheitsmeinung formulieren und schreiben.

02:34:37: Entweder wir sind so gut in unseren Argumenten dass alle dazustehen oder nicht und sie müssen vielleicht.

02:34:43: Meine Position ist jetzt hier und spreche für die Käfen.

02:34:46: Braucht das Vertrauen von fünfzehn anderer Mitglieder, dass das was ich sage im Sinne der fünfzehntanderen Mitglieder ist?

02:34:53: Ich könnte nicht hier sitzen und deutlich mit geradem Rücken formulieren wenn ich nicht wüsste, dass die anderen fünfzehen Mitglieder das auch so sehen.

02:35:02: Und deswegen ist es glaube ich ganz wichtig, dass man etwas ausdiskutiert.

02:35:07: wir haben immer auch unterschiedliche Meinungen Aber am Ende müssen wir zu einer Lösung kommen, zu der wir stehen.

02:35:14: Die wir alle vertreten können.

02:35:15: wenn wir rausgehen und das funktioniert so dass wir es ausdiskutieren und dann sagen Das meine ich nicht mit Linie im Sinne hier muss einer in Rai und Glied stehen.

02:35:25: die Argumente müssen so gut sein weil Wir haben ja Juristen Betriebswerte Techniker alle möglichen Denkan setze da drin.

02:35:35: Da muss auch ein Vertrauen geschaffen werden über die Jahre Dass Es erlaubt der jeweiligen Fakultät mit seinen Argumenten zu überzeugen.

02:35:43: Und wenn Sie über Jahre, ich hab das Glück, jetzt fünfzehn Jahre dabei zu sein, Leute kennen, dann wissen sie, wann sie vertrauen können und das ist die Basis unserer

02:35:51: Arbeit.".

02:35:56: Die Reaktion von Herrn Schweizer war ja ... dass er es ja in einer ähnlichen Situation hat.

02:36:01: Er hat sechzehnt Länder für die als Rundfunk-Kommissionsvorsitzender den Vorsitz hat Er schulde, hat Maxa Kakophonie der Sprache die dort im Moment kreist.

02:36:17: Und ich glaube dass er deswegen sehr vorsichtig sagt, er nimmt es mit in die Rundfunk-Kommission und diskutiert dort.

02:36:24: aber wir haben glaube ich überzeugt gesagt Es gibt drei gute Gründe für unsere Empfehlung eben die Funktionskräftefinanzierung bei Entlastung der Beitragszahler und die Chance der Länder wieder das Hälfte handeln zu bekommen.

02:36:39: Es kann ja auch nicht im Interesse der Länder sein, immer aus Verfassungsgericht zu schauen.

02:36:44: Ich wünsche ihm von Herzen dass er mit den drei Argumenten Gehör findet weil es auch in unserem Sinne ist, dass das Verfahren wieder funktioniert.

02:36:54: aber er war sehr zurückhaltend klar er wird nicht für alle hier sprechen können.

02:37:02: Wann müssen denn die Länder entschieden haben, ob sie jetzt diese Empfehlungen annehmen oder nicht?

02:37:07: Also dass wir jetzt im Februar damit kommen, stammt ja aus Erfahrungen der letzten Jahre.

02:37:14: Wie lange braucht man bis man durch die Parlamente ist, damit man rechtzeitig zum ersten, erstens, siebenundzwanzig – das ist ja unser Stichtag -, den wir rechentechnisch einfach annehmen mussten, damit wir auf Monate rechnen können und damit man bis dahin es durchbekommt.

02:37:27: Man kann es durchbekommen.

02:37:29: Im März ist die nächste MPK.

02:37:31: Wenn man dort eine Harmonie findet, ist es möglich rechtzeitig ein Staatsvertrag zustande zu bringen.

02:37:40: Wenn man es dort nicht findet, dann wird es wahrscheinlich nicht mehr funktionieren.

02:37:45: oder das Verfassungsgericht urteilt eben vorher mit einer Entscheidung und man muss dann über das Verfahren weiter reden?

02:37:56: Ich glaube, es gibt noch ne online Frage.

02:38:00: Bitte.

02:38:01: Eine Frage von Herrn Sterz unter anderem vom Deutschlandfunk Könnten Sie noch mal netterweise den Punkt mit der Sonderrücklage erklären?

02:38:10: Werden jetzt also anders als im Vierundzwanzigsten KEV-Bericht vorgesehen sämtliche Rücklagen für die Periode bis zu zwanzig achtundzwantig eingeplant, sodass für die periode ab zwanzich neun und zwanzigh keine Rücklagen mehr vorhanden sein werden.

02:38:26: Oder verstehe ich das falsch?

02:38:28: Und falls ich es doch richtig verstehe, bedeutet das also dass der Rundfunkbeitrag dann vermutlich ab zwanzig-neunundzwanzig noch einmal steigen dürfte?

02:38:40: Also der erste Teil der Frage Herr Sterz ist einfach zu beantworten.

02:38:45: die Sonderrücklage drei.

02:38:46: Das ist die über die wir jetzt reden, die insgesamt einen Umfang von eins Komma zwei Milliarden Euro ungefähr hat betritt sich auf den Stichtag.

02:38:58: Das sind also die nicht für eine funktionsgerechten Finanzierung benötigten zusätzlichen Beiträge, die in der Zeit einundzwanzig bis vier und zwanzig zugeflossen mit dem Bedarf für fünfundzwanzig bis achtundzwanzIG verrechnet.

02:39:17: Sie sind also bereits eingepreist in die Empfehlung ursprünglich, achtzendvierundneunzig und jetzt eingepreisten die Empfehlungen, achtzehnvier-undsechzig.

02:39:26: D.h.,

02:39:27: der Fünfundwanzigsbericht wurde erstellt wie wenn es quasi den vierundzwannsichts nicht gegeben hätte.

02:39:33: Wir rechnen wieder für komplette vier Jahre, fünfundzwanzig bis achtunzwanzigg dem Bedarf, den Bestand aus der Beitragsrücklage Ende vierundzwanzig dagegen.

02:39:45: Dann ergibt sich ein Finanzbedarf für fünfundzwanzeig bis achtundzwannzig in dem bereits die Mittelende vierund zwanzig die Beitrags- rücklage drei verrechnet ist also weg ist auf null gesetzt ist.

02:40:00: und Für diesen bedarf zu dicken stehen aber nur noch die Jahre siebenzwanzigertwanzig zur Verfügung.

02:40:06: deswegen für die zwei Jahre, die den neuen Bedarf dicken.

02:40:12: Mit dem sechsenzwanzigsten Bericht und der Anmeldung, eine Beitragsrücklage da wäre, derzeit gibt es keine neu gebildete Beitrags- rücklage.

02:40:34: vier.

02:40:35: Dann wäre sie null und es würde ein Bedarf entstehen, der mit den Effekten aus dem Reformstaatsvertrag und den noch ausstehenden Gremien Entscheidungen dazu dann in der Anmeldung berücksichtigt ist.

02:40:48: bei dem Inflationseffekt, der Preissteigerungs effekte Interbranche wie auch immer alle Aufwands- und Ertragseffekte wieder neu in der Anmeldung sticken werden, wir neu prüfen werden.

02:41:00: Und dann eine Beitragsempfehlung machen werden nach derzeitigen Stand aber ohne eine verrechenbare Beitragsrücklage.

02:41:13: Es sind noch weitere Fragen.

02:41:18: Das ist soweit ich das sehen kann nicht der Fall.

02:41:20: online gab es auch keine weiteren Fragen.

02:41:25: Ja Dann bedanken wir uns sehr herzlich für Ihr Interesse.

02:41:31: vielen Dank fürs Kommen hier vor Ort und wir schließen die Veranstaltung.

02:41:39: Dankeschön!

02:41:39: Und einen guten nach Hause Weg.

02:41:51: So, und zu guter Letzt haben wir für Sie noch einen Radiotip speziell ein Radiotipp weil Philipp auch echtes Radio macht nicht nur Podcast In der Sendung Time for Vinyl am... ...Dreiundzwanzigsten Februar, zwei tausend und sechsundzwantig um neunzehn Uhr bei Alex Berlin.

02:42:11: Philipp wen hast du uns da schon mal vorbereitet?

02:42:14: Ja dann wird es diesmal Andreas Flöge zu hören geben.

02:42:18: Es gibt einfach ein Urgestein bei Antenne Brandenburg einen Rolling Stone Der viel Jahre ja diesem Sender erhalten geblieben ist aber eben halt jetzt auch in den Ruhestand musste Und da habe ich zum Abschied ein schönes großes Gespräch mit seiner Musik aufgenommen.

02:42:36: Ich kann Ihnen nur sagen, Holla die Alpenfee ist ein sehr rhythmischer und eleganter Mensch.

02:42:41: Möchte man ja nicht so vermuten bei Antenne Brandenburg ohne dispektierlich zu sein.

02:42:47: aber ich war total überrascht und auch hoch erfreut darüber!

02:42:50: Und ich wusste das natürlich... Die Frage war natürlich bewusst erstmal so gestellt Ich hatte Andreas Flüge, nämlich nach dem Interview und nach der Sendung Time for Vinyl die als Aufzeichnung laufen wird am XXIII.

02:43:05: Februar, zwanzig neunzehn Uhr auf Alex Berlin kurz abgegriffen und den Folgen ist gefragt.

02:43:11: Nach achtundneißig Jahren Profi da sein gibt es irgendwas was du gerne weiterleiten möchtest an die junge Zielgruppe bzw.

02:43:20: an die, die dir nachfolgen?

02:43:23: Die Zielgruppe der Hörer oder die Zielgruppen der Radiomacher.

02:43:25: Kannst du dir aussuchen?

02:43:26: Ja, an die Radiomachler würde ich sagen Leute verliert euch nicht in irgendwelchen Spielrunden macht mal richtiges Radio und an die Hörern Ohren auf und vertraut dem Radio ist immer noch das bessere Medium als Facebook Instagram und TikTok.

02:43:38: und wie die ganze Scheiße heißt.

02:43:39: Danke!

02:43:40: Danke!

02:44:15: Vergessen Sie mich!

02:44:17: Vergassen sie mir!

02:44:22: Vergissen sie mich!

02:44:26: Vergessen sie mich nicht ihre Antennen zu erden.

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